Die Duckipedia wünscht allen Besuchern schöne Feiertage!

LTB Enten-Edition 32

Aus Duckipedia
Version vom 21. März 2026, 12:17 Uhr von Entenfan (Diskussion | Beiträge) (Genie im Chaos)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Lustiges Taschenbuch Enten-Edition
Band 32
Genie und Wahnsinn

Egmont Ehapa)

Erscheinungsdatum: 04.08.2011
Chefredakteur:

Peter Höpfner

Übersetzung:
Geschichtenanzahl: 11
Seitenanzahl: 340
Preis: € 5,99
Weiterführendes
Liste aller Lustigen Taschenbücher Enten-Edition
I.N.D.U.C.K.S. Infos zu LTBE 32 beim I.N.D.U.C.K.S.

Inhalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Galileos Geheimnis: Teil 1[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 2824-1

Der emsige Gelehrte Professor Primus von Quack befindet sich auf einer Bildungsreise in der Toskana und ist in Begleitung einiger wissbegieriger Kinder, darunter auch Tick, Trick und Track. Die Schulklasse hat einen Abstecher nach Pisa gemacht, die italienische Stadt, die nicht nur für ihren sprichwörtlich schiefen Turm bekannt ist. Hier wurde auch der legendäre Forscher Galileo Galilei geboren, der in Pisa erste Entdeckungen machte und später ein angesehener Wissenschaftler und Erfinder wurde. Professor Primus von Quack beginnt, unter einem großen, knorrigen Baum und bei einem heiteren Picknick die Lebensgeschichte von Galileo Galilei nachzuerzählen. Erst ganz zum Schluss äußert Primus einen Verdacht, worin das Geheimnis von Galileo bestanden haben könnte, das ihn zu immer neuen Theorien bewegte.

Die Geschichte beginnt mit der Beschreibung der Kindheit des Protagonisten Galileo Galilei in Pisa um 1575. Schon als Kind hatte Galileo eine schier unstillbare Leidenschaft danach, Dinge auf den Boden fallen zu lassen und zu beobachten. Während seine Mutter manche Aktionen mit Kopfschütteln bedachte, bestärkte ihn seine Großmutter dazu, neugierig zu bleiben und alle Sachen ruhig auszuprobieren. Fasziniert beobachtete Galileo, wie andere Forscher erste Experimente anstellten, aber die falschen Theorien aufstellten und sich öfter zankten, als zusammenzuarbeiten.

Die weitere Erzählung zeichnet einige der wichtigsten Etappen im Leben Galileos nach: Von seiner Ausbildung bis zu seinen größten Entdeckungen. Ein Studium der Medizin konnte Galileo Galilei nicht erfüllen, obwohl er gern lernte, wie der Körper funktionierte. Erst ein Studium der Mathematik brachte Galileo voran, sodass er schon bald die beiden Schüler Donaldo und Dussilo bei sich aufnahm, die häufig mitschrieben und ihn bei den Experimenten unterstützten.

Der Brunnen der Weisheit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 2466-6

Sauber versenkt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 1561-B

Technik gegen Tradition[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 2475-6

In seinem neuen Job als Vertreter für Computerzubehör ist Donald zu Gast bei seinem Onkel Primus von Quack. Bei dem Besuch ist Donald regelrecht entsetzt, als er erfährt, dass Primus noch überhaupt keinen Computer besitzt, sondern weiterhin all seine wissenschaftlichen Arbeiten auf einer antiquierten Schreibmaschine tippt. Doch Onkel Primus behauptet, dass er mit seinem bisherigen Procedere immer gut gefahren ist und nicht versteht, weshalb er einen Computer brauchen sollte. Daraufhin beginnt Donald, die Vorteile der modernen Technik zu benennen, was Primus jedoch vorerst kalt lässt. Er ist stolz darauf, eine goldene Plakette an der Wand hängen zu haben, die ihn als denjenigen mit den meisten Doktortiteln weltweit auszeichnet. Diese Ehrung wurde ihm von der R.A.G., dem Register akademischer Grade, verliehen.

Nur Minuten später klopft ein Sekretär der R.A.G. an die Tür, der Onkel Primus‘ Plakette wieder mitnehmen muss. Auf Nachfrage erklärt der Besucher, dass eine junge Professorin aus Ganterdingen ein Diplom mehr aufweisen kann als Primus von Quack. Dieser besitzt angeblich nur 92 Diplome. Beim Nachzählen ergibt sich mit Donalds Hilfe zwar, dass Primus doch 93 Diplome sein Eigen nennt – doch damit herrscht noch immer gleichstand zwischen ihm und der technikaffinen Klara Klügel aus Ganterdingen.

Daraufhin beschließt der vorstand des R.A.G., dass Professorin Klügel und Professor von Quack eine Art Wettkampf bestreiten sollen, um möglichst schnell einen 94. Doktorabschluss zu erwerben. Das vorgegebene Thema erweist sich allerdings als ziemlich übel. Während Klara Klügel nicht ohne Stolz ihre technischen Hilfsmittel, Messgeräte und Computer vorzeigt, setzt Primus von Quack auf altbewährte Methoden. Trotz des wissenschaftlichen Duells der Gelehrten begegnen sich die beiden höflich und auf Augenhöhe. Am Ende werden sie sogar Freunde und tauschen sich über ihre unterschiedlichen Methodiken aus.

Genie im Chaos[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 2407-2

Eines schönen Tages erscheint der schläfrige Knecht Franz Gans vor der Werkstatt des stadtbekannten Diplom-Ingenieurs Daniel Düsentrieb, um diesem ein paar Dinge von Oma Ducks Bauernhof vorbeizubringen. In dem reich gefüllten Korb befinden sich frisches Obst, Eier und eine leckere Torte, die Herr Düsentrieb sogleich anschneiden möchte. Dazu lädt er seinen Gast Franz Gans ein, der sich nicht zweimal bitten lässt. Bedauerlicherweise rutscht Franz nach dem glorreichen Mahl auf einer Eierschale aus und zieht sich dabei eine schmerzhafte Prellung am Knie zu. Ein herbeigerufener Doktor diagnostiziert, dass zwar nichts gebrochen ist, Franz aber den ganzen Tag das Bett nicht verlassen soll. Telefonisch verständigt Herr Düsentrieb Oma Duck über Franz‘ Unfall und verspricht, sich um ihn zu kümmern.

Damit Franz Gans es sich in Herrn Düsentriebs Bett bequem machen kann, stellt der geniale Tüftler ihm den Universal-Roboter Robbi zur Verfügung. Dieser kann mit einer Fernbedienung kinderleicht gesteuert werden. Allerdings bescheren Franz‘ ständige Hunger-Anfälle der Erfinderwerkstatt einige Eskapaden am laufenden Band, die Herrn Düsentriebs Nerven arg strapazieren. Ausgerechnet heute steht auch noch der Besuch des Direktors des Entenhausener Raumfahrtzentrums an. Als Professor von Schnupp pünktlich zum Tee erscheint, sorgt Roboter Robbi pausenlos für Chaos. Doch zum Glück ist Franz schon bald wieder genesen und auch für Herrn Düsentrieb macht sich dessen Fürsorge doch noch bezahlt.

Ein Wunderwerk der Technik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 846-A

So ein Schlamassel![Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 2400-2

An der Entenhausener Universität findet im großen Auditorium heute ein ganz besonderer Festakt statt. Der Dekan der Bildungsanstalt möchte auf der Bühne feierlich demjenigen Professor den herausragenden Titel „Doktor rerum omnium“ verleihen, der im Kollegium bisher die meisten Doktortitel vorweisen kann. Es verwundert kaum einen der Anwesenden, dass der Dekan Professor Primus von Quack auf die Bühne bittet und ihm zu 2167 Doktortiteln gratuliert. Allerdings weist der Universalgelehrte von Quack ihn darauf hin, dass er bislang nur 2166 Doktortitel besitzt. Das kommt für den Dekan sehr überraschend, sodass er die Auszeichnung vorerst einbehält. Nun muss sich Primus schleunigst ein Wissensgebiet suchen, auf dem er noch nicht promoviert hat.

Die Wahl fällt schließlich auf das begrenzte Feld der „Schlamassologie“. Und wer könnte ein besserer Lehrkörper für dieses Fachgebiet sein als der verquere Dussel Duck, der ständig mit neuen Ideen aufwartet? So kommt es, dass der wissbegierige Primus von Quack bei Dussel Duck in die Lehre geht und sich als Novize in die Welt der Schlamassologie einführen lässt. Das kommt Dussel gerade recht, denn er ist neuerdings als Paketzusteller mit einem Jetpack auf dem Rücken tätig und fliegt bestellte Waren quer über die Stadt. Dabei geht so einiges schief, wie auch Professor Primus von Quack am eigenen Leib erfahren muss. Doch wenigstens zahlt sich sein voller Einsatz mit Körper und Geist am Ende aus.

Jugendträume rosten nicht[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 1992-C

Hugo Habichts übler Plan[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 2296-7

Eines schönen Tages hält Opa Knack seinen Enkeln mal wieder eine gehörige Standpauke. Schon seit einiger Zeit ist den Panzerknackern keiner echter Coup mehr gelungen und Opa Knack macht die bösen Buben dafür verantwortlich, da sie nie einen cleveren Plan aushecken würden. Da trifft es sich gerade gut, dass der mehr oder minder geniale Tüftler Hugo Habicht mit seinem Gleiter eine Bruchlandung vor dem Versteck der Panzerknacker hinlegt. Der böse Erfinder, der am liebsten die Patente von anderen Forschern klaut, hofft auf die Unterstützung der Panzerknacker bei seinem nächsten teuflischen Plan. Die Panzerknacker stimmen dem Vorhaben ohne zu Zögern zu, doch Opa Knack beabsichtigt insgeheim, Hugo Habicht aufs Kreuz zu legen.

Hugo Habicht hat nämlich eine Erfindung von Daniel Düsentrieb gestohlen, die es ermöglicht, den Schnabel von Menschen und Tieren zu modifizieren. Der Schnabelwandler war eigentlich dafür gedacht, um Menschen zu helfen, die mit der Form ihres Schnabels unzufrieden sind. Nun aber wollen die Panzerknacker und Hugo Habicht den kleinen Apparat auf Onkel Dagobert richten und den reichsten Mann der Welt damit erpressen. Sollte er nicht die Hälfte seines Vermögens abdrücken, müsse er für immer mit seinem verunstalteten Schnabel leben. Die Panzerknacker nutzen die Schwachstelle in Person von Donald Duck aus, um in den Geldspeicher zu gelangen. Unwissentlich richtet Donald den Schnabelwandler, den er vom verkleideten Opa knack erhalten hat, auf Onkel Dagobert und sorgt damit für großes Chaos. Während Daniel Düsentrieb und Tick, Trick und Trick feststellen, dass der Schnabelwandler aus dem Regal für Erfindungen mit Fehlfunktionen gestohlen worden ist, machen sie sich auf, um Onkel Dagobert aus der Patsche zu helfen. Auch Hugo Habicht hat sich nunmehr eingestanden, dass Opa Knack ihn übers Ohr gehauen hat. Nur der hinterlistige Donald versucht noch, aus der Situation Kapital zu schlagen, was deutlich nach hinten losgeht.

Die hilfreichen Haros[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 2026-2

Ersatzgenie mit Vogel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 2306-5

Galileos Geheimnis: Teil 2[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 2825-1

Eines Tages wurde Galileo Galilei vom Herzog von Florenz zum Hofmathematiker berufen und trat die Reise an, um sich nun voll auf seine Studien zu konzentrieren. Hier erfand Galileo das Thermoskop, ein Instrument zur Anzeige von Temperaturschwankungen und entwickelte Maschinen zum Heben von Flüssigkeiten. Außerdem perfektioniert er die Magneten und entdeckte mit einem verbesserten Teleskop die tatsächliche Beschaffenheit des Mondes sowie einen Teil der Jupitermonde. Abseits seiner Forschungen verliebte sich der verträumte Galileo in die schöne Margherita und ging ihr bei alltäglichen Lasten zur Hand.

Trotzdem schloss Galileo Galilei nicht nur Freundschaften wie mit dem Astronomen Johannes Kepler, sondern stieß auch auf Gegenwehr und Abneigung. Als er wissenschaftlich begründbar das altdahergebrachte Weltbild infragestellte, nachdem die Erde im Zentrum des gottgewollten Universums stand, machte er sich viele Feinde und bekam Ärger mit der Kirche. Das entmutigte ihn aber nicht, aufzuhören und ständig neue Fragen zu stellen, wie die nach der Geschwindigkeit des Lichts.

Primus von Quack sieht in Galileo Galilei ein großes Vorbild darin, immer neugierig zu bleiben. Auch Tick, Trick und Track haben eine Theorie, warum Galileo sich seinen kindlichen Eifer und seinen unstillbaren Wissensdurst stets beibehalten konnte.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]