LTB Enten-Edition 27

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Lustiges Taschenbuch Enten-Edition
Band 27
Verwegene Vorfahren

Egmont Ehapa)

Erscheinungsdatum: 11. Februar 2010
Chefredakteur:

Peter Höpfner

Übersetzung: Gerlinde Schurr u.a.
Geschichtenanzahl: 10
Seitenanzahl: 340
Preis: D: 5,99 €
A: 6,20 €
CH: SFr 11.50
Weiterführendes
Liste aller Lustigen Taschenbücher Enten-Edition
I.N.D.U.C.K.S. Infos zu LTBE 27 beim I.N.D.U.C.K.S.

Cover[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Covermotiv wurde von Giorgio Cavazzano im Jahr 2010 umgesetzt und wurde auch im Band Der Stammbaum der Ducks der Egmont Comic Collection (2019) abgedruckt.

Im Vordergrund steht Onkel Dagobert vor einer Wand mit einer Ahnengalerie des Clan der Ducks. Folgende Vorfahren sind auf verschiedenen Porträts dargestellt (von links oben nach rechts unten):

Inhalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wild war der Westen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 2141-1

In seinem trauten Heim findet der faule Donald mal wieder keine Ruhe, weil seine tobenden Neffen Tick, Trick und Track ihm den letzten Nerv rauben. Die Kinder spielen im Garten Cowboy und Indianer, sodass Donald beschließt, dem krakeelenden Treiben Einhalt zu gebieten. Tick, Trick und Track verbessern ihren Onkel, dass sie Angriff der Außerirdischen gespielt hätten, denn Cowboys und Indianer gehören längst zum alten Eisen. Donald versichert, dass Wild-West-Geschichten nicht langweilig sind und beginnt, ein Abenteuer seiner Vorfahren zu erzählen.

Der vom Pech verfolgte Cowboy Donald Duck hat es sich zur Aufgabe gemacht, einen Treck friedlicher Siedler sicher nach Portland, Oregon, zu bringen. Der Anführer des Trecks ist der belesene Primus von Quack, der Donald als Wegführer angeheuert hat. Doch Donald fehlt es selbst an Orientierungssinn und so dauert die Reise schon einige Zeit länger als geplant. Zudem hat Donald nur Augen für die schöne Daisy, die Nichte von Primus, die jedoch seine Avancen nicht erwidert. Selbst mit seinen Tierstimmen-Imitationen kann Donald keinen Blumentopf gewinnen, da er nicht immer die richtige Tonlage erwischt.

Eines Tages rettet Donald den Wanderer Gustav Gans vor herumstreunenden Banditen. Die Ganoven ergreifen die Flucht, nachdem sie annehmen, bei Donalds Tierstimmen würde es sich um wütende Indianer handeln. Gustav bedankt sich bei seinem Retter und beschließt, sich dem Siedlertreck anzuschließen. So kommt es, dass sich Gustav und Daisy kennen- und lieben lernen, was Donald rasend vor Eifersucht macht.

Irgendwann erreichen die Siedler Portland, wo sie ihre Vorräte auffüllen wollen, bevor sie sich ein Stück Land flussabwärts suchen. Der einzige Kolonialwarenladen der kleinen, aufstrebenden Stadt gehört ausgerechnet Donalds knickerigen Onkel Dagobert. Dieser ist zwar bereit, Primus von Quack die gewünschten Waren zu liefern, kann aber erst einmal nur die Hälfte davon bereitstellen. Die andere Hälfte soll drei Wochen später folgen. Seitdem der eitle Geck Gustav Gans einen Schritt über die Schwelle gemacht hat, färbt sein penetrantes Glück auch auf den Kaufmann Dagobert Duck ab. Der Ladenbesitzer beschließt, Gustav hierzubehalten, damit er ihm weiter Glück bringt. Das wiederum sorgt bei Daisy für Verdruss, die sich krank stellt, um bei Gustav zu bleiben.

Stattdessen engagieren Primus und Donald den nicht gerade aufgeweckten Dampfschiff-Kapitän Franz Gans, der sich gegen Kost bereiterklärt, die Siedler flussabwärts zu transportieren. Nach drei Tagen erreichen die Siedler einen idyllischen Flusslauf, an dem sie an Land gehen und eine Siedlung gründen. Nach drei Wochen hält es Donald nicht mehr aus und er möchte mit Primus zurück nach Portland reiten, um Daisy und die fehlenden Waren abzuholen.

Mittlerweile ist jedoch der Goldrausch ausgebrochen und die Stadt ist von Goldsuchern vollkommen überschwemmt. Dagobert ist das nur recht, denn dadurch kann er die Preise für seine Produkte erheblich erhöhen und verlangt nun auch von Primus von Quack eine Nachzahlung der zuvor ausgehandelten Preise. Gustav ist sauer, dass Onkel Dagobert ihn wie ein Objekt behandelt und auch Daisy hat mittlerweile genug von der überfüllten Stadt. Donald, Primus, Daisy und Gustav wenden sich erneut an Kapitän Franz Gans, der sie zu ihrer gegründeten Siedlung bringen soll.

Es dauert jedoch nicht lange, bis Onkel Dagobert mitbekommt, dass seine Kunden mit den bereits bezahlten Waren verschwunden sind, ohne die Nachforderung zu begleichen. Es beginnt eine Verfolgungsjagd immer den Fluss entlang. Mithilfe der zwielichtigen Panzerknacker-Matrosen kann Onkel Dagobert jedoch überwältigt werden und alles nimmt ein gutes Ende – je nachdem, aus welchem Blickwinkel man es betrachtet.

Der verhexte Hammer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 1940-C

Wieder einmal kommt es an den Hängen es Vesuvs zu einem nervenaufreibenden Duell zwischen der Hexe Gundel Gaukeley und Onkel Dagobert um den Glückszehner. Bevor Onkel Dagobert zufrieden in den Hubschrauber steigt und mit seiner Nummer eins nach Entenhausen zurückkehren will, behauptet Gundel in ihrer Wut, dass die Rollen einst vertauscht waren und ein Vorfahre Dagoberts eine Vorfahrin Amelias verfolgt habe. Nun ist Onkel Dagobert neugierig geworden, woraufhin Gundel die alte Hexenchronik öffnet, um von einem historischen Abenteuer zu berichten.

Die Geschichte beginnt im 16. Jahrhundert mit Gundels Ur-Ur-Urgroßmutter Amalia. Diese ist eine junge und ehrgeizige Hexe, aber noch nicht wirklich erfolgreich und muss mit ihrem Raben in einer Bruchbude leben. Amalia träumt davon, beim nächsten Hexensabbat einen Zauber vorzuführen, der sie berühmt und reich macht, aber sie hat nur zweitklassige Zutaten, die ihr auch noch herunterfallen. Die Mischung der Ingredienzien bringt eine Masse hervor, die einen gewöhnlichen Hammer umfasst. Amalia entdeckt, dass der Hammer verzaubert wurde und nun alles, was er trifft, in Gold verwandelt. So erscheint sie bei der Versammlung der Hexen auf dem Blocksberg und demonstriert die Kräfte des Hammers, wobei sie sich damit brüstet, ihn selbst verzaubert zu haben. Die anderen Hexen beglückwünschen sie und lassen einige Gegenstände in Gold verwandeln, während ein einfacher Hirte die Szene beobachtet und wieder zurück in die Stadt läuft.

Später wurde Amalia reich und lebt nun im schönsten Palast des Dorfes gegenüber dem Vorfahren von Dagobert, dem gierigen Bürgermeister Dominik Duck. Dominik Duck ist wütend über den zur Schau gestellten Reichtum der Hexe und wird von Diener über die Existenz des Zauberhammers informiert. Der reiche Geschäftsmann und Politiker Duck kann nicht akzeptieren, dass jemand so leicht reicher als er geworden ist und beschließt, sich den Hammer anzueignen. Er sucht Amalia auf, und bietet ihr an, den verzauberten Hammer zu kaufen, was die Hexe entschieden ablehnt. In den folgenden Tagen bedrängt Dominik die sture Amalia ununterbrochen, wechselt zwischen Freundlichkeit und Drohungen, jedoch mit dem gleichen Ergebnis.

Beim Durchsehen der verschiedenen Edikte findet Dominik Duck schließlich ein Gesetz, das Hexerei in der gesamten Provinz verbietet und dessen Strafe für diejenigen, die sie ausüben, Verhaftung und Beschlagnahmung ihres Vermögens vorsieht. Um den Hammer zu ergreifen, muss er Amalia nur auf frischer Tat ertappen. Der raffinierte Bürgermeister verkleidet sich als Hexe und begibt sich mit seinen Wachen in den Wald, wo der Hexensabbat stattfindet. Er gibt sich als Novizin aus und schafft es, sich in die Gruppe einzuschleichen, als Amalia erscheint. In dem Moment, in dem sie die Kräfte des Hammers demonstrieren will, wirft Dominik Duck seine Maske weg und lässt die Soldaten eingreifen, um sie zu verhaften. Um ihm nicht den Sieg zu überlassen, wirft Amalia den Hammer in den brodelnden Zaubertopf, in dem der Zauberhammer sofort schmilzt. Damit ist Amalias Schicksal besiegelt, doch immerhin muss sie nicht in den Kerker.

Das Friedensmahl[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 1880-B

Auf Oma Ducks Bauernhof ist mal wieder die ganze Familie Duck zusammengekommen und jeder lässt sich die kulinarischen Köstlichkeiten von Oma Duck schmecken, mit der sie zu gern ihren treuseligen Knecht Franz Gans bekocht. Der alte Stoffel Onkel Dagobert bemerkt jedoch, dass die hohe Kunst des Kochens eine reine Männerdomäne sei und auch Donald bestätigt nun, dass nur Männer Spitzenkräfte in der Haute Cuisine wären. Auf diesen Chauvinismus reagiert Oma Duck empört, doch ihr Knecht Franz Gans kommt ihr direkt zur Hilfe. Franz beginnt eine alte Familiengeschichte zu erzählen, die davon kündet, aus welchem Grund immer ein Urahn der Familie Gans bei der jeweiligen Großmutter Duck auf dem Bauernhof lebt.

Angefangen hat alles vor vielen, vielen Jahren, als Entenhausen noch eine kleine, landwirtschaftlich geprägte Ansammlung von Häusern war. Gerade erst von Emil Erpel gegründet, wurde Ferdinand Gans zum neuen Bürgermeister gewählt. Der Ortsvorsteher hatte jedoch alle Hände voll damit zu tun, einen anhaltenden Zwist in der Stadt zu schlichten. Auf der einen Seite standen die Breitschnäbler, auf der anderen Seite die Spitzschnäbler. Die jeweils einen spotteten über die Schnabelform der jeweils anderen, sodass ein böser Streit seinen Lauf nahm. Um der Fehde beizukommen, arrangierte Ferdinand Gans zusammen mit Großmutter Duck auf dem Bauernhof ein Friedensmahl mit einer reich gedeckten Tafel. Der Bürgermeister lud beide Parteien unabhängig voneinander ein. Nach anfänglicher Skepsis besänftigten die leckeren Speisen von Großmutter Duck aber schnell das Gemüt der alten Streithähne, die alsbald einen Frieden schlossen und sich von nun an Seite an Seite bemühten, aus Entenhausen eine blühende Stadt zu machen.

Am Ende der Erzählung muss sogar Onkel Dagobert anerkennen, dass die Kunst des Kochens eine geeignete Form der Diplomatie und absolut keine reine Männerdomäne ist.

Ein waschechter Wikinger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 2070-4

Diese Geschichte führt uns in die Zeit der waghalsigen Wikinger, genauer gesagt in das Jahr 810 und in den hohen Norden. Die beiden verfeindeten Vettern Gustav Urik und Donkalf werden zu ihrem Onkel, dem knickerigen König Dagobrin, gerufen. Dem Oberhaupt der Wikinger ist nicht entgangen, dass sowohl Gustav Urik als auch Donkalf um die Hand der schönen Daysella buhlen, die sich von den beiden Vettern leidenschaftlich umgarnen lässt. Allerdings hält Dagobrin weder Gustav Urik noch Donkalf für geeignet, um Daysellas Hand anzuhalten. Schließlich seien die Cousins verweichlichte Taugenichtse, die sich jeder großen Beutefahrt bislang entzogen haben. Daher sollen sie ihren Mut und ihre Tapferkeit unter Beweis stellen, eine Mannschaft zusammentrommeln und in See stechen, um mit reicher Beute wiederzukehren. Während Gustav Urik ein Wikingerschiff in der Lotterie gewinnt und sich angesichts seines enormen Glücks viele Krieger anschließen, muss Donkalf mit einem uralten Kahn und einigen Veteranen Vorlieb nehmen.

Dennoch erleben er und seine Mannschaft einige Abenteuer und überwindenn einige Gefahren. So begegnen sie dem geistreichen Erfinder Dan Dantriebson, der mit seiner Tinktur gewöhnliches Gemüse in blutrünstige Monster verwandeln kann. Mit dieser Tinktur will Donkalf den legendären „Leuchtstein“ aus einer gut bewachten Festung erobern, auf den es auch sein Vetter Gustav Urik abgesehen hat. Zwar können Donkalf und seine Mannen mithilfe ihrer Gemüse-Monster die Feinde besiegen und die Festung zerstören, doch der strahlende Diamant landet am Ende im Besitz von Gustav. Jedoch zeigt sich, dass die liebreizende Daysella gar kein Interesse an knallharten und ungehobelten Wikingern hat.

Aus dem Tagebuch einer Vorfahrin: Daisy O'Ducks Traum vom Fliegen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 2050-3

Großbritannien im Jahr 1903: Auf den idyllischen grünen Hügeln der britischen Insel liegt Aufbruchsstimmung in der Luft. Das neue Jahrhundert soll ganz im Zeichen der Wissenschaften stehen und eine Vielzahl technischer Errungenschaften mit sich bringen. Das zumindest ist der Wunsch der intelligenten Daisy O’Duck und Ingenieur Daniel Dampfantrieb. Beide arbeiten in der großen Manufaktur des knickerigen Dagobert O’Duck, der Nähmaschinen herstellt und damit auf altbewährte Handwerkstradition setzt. Daisy aber hat ganz anderes im Sinn, denn sie träumt von Kindesbeinen an, eines Tages mit einer Maschine fliegen zu können und die Welt von oben zu sehen. Ihr Verlobter Donald O’Duck ist da eher skeptisch und hat sorge, dass Daisy mit ihren Hirngespinsten eine Bruchlandung erleben könnte. Auch Onkel Dagobert will nichts von einer Flugmaschine wissen und verbietet Daisy, weiter darüber nachzudenken.

Trotzdem hält Daisy an ihrem Traum fest und tüftelt mit Herrn Dampfantrieb eine neuartige Flugmaschine aus. Die beiden arbeiten heimlich nachts und werden von Donald gedeckt. Das Aircraft der beiden Luftfahrtpioniere hat eine neuartige Konstruktion und verfügt über zwei übereinander gebaute Flügel. Mit diesem Doppeldecker ist der Auftrieb hoffentlich stark genug, um eine Person durch die Lüfte zu transportieren. Als Onkel Dagobert den Doppeldecker entdeckt, ist er wütend, dass Daisy ihren Kopf gegen seinen ausdrücklichen Willen durchgesetzt hat und befiehlt, das Fluggerät bis zum nächsten Tag wieder zu zerlegen.

Daisy aber will nicht so einfach kleinbeigeben und rechnet sich aus, dass sie noch genug Zeit für einen Probeflug hat. Da sie Donald und Daniel nicht gefährden will, wagt sie sich selbst ins Cockpit und schaltet den Motor ein. Ihre Erfindung funktioniert und Daisy erfüllt sich ihren Lebenstraum. Nach der unsanften Landung kommt ihr ausgerechnet Onkel Dagobert zu Hilfe, der gerade den Geschäftspartner Herrn Avion zu Gast hatte, der in neue Flugzeuge investieren will. Dagoberts große Worte führen zu einem finanziellen Fiasko, wogegen Daisy O’Duck in die Geschichte eingegangen wäre, hätte irgendjemand außer ihr selbst den ersten Flug mit dem Doppeldecker mit eigenen Augen beobachtet.

Der Dudelsack des Duddel McDuck[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 709-A

Im Geldspeicher weckt eine illustre Sammlung veralteter Musikinstrumente die Neugier von Tick, Trick und Track. Die Jungs hätten ihren Onkel Dagobert gar nicht für so musikalisch gehalten, aber Dagobert erklärt, dass ihn die Instrumente an seine vielen Erlebnisse in jungen Jahren erinnern. Außerdem befinden sich unter den Relikten auch Erbstücke aus der ruhmreichen Geschichte des Clans der Ducks. Nun sind die Neffen erst recht neugierig geworden und wollen sich von Onkel Dagobert erzählen lassen, was es mit dem merkwürdigen Dudelsack auf sich hat, den Dagobert für wertlos hält. Freudig berichtet Onkel Dagobert, dass dieser Dudelsack einst dem schottischen Urahn Duddel McDuck gehört hat, der angeblich der Einzige war, der auf dem Instrument richtig spielen konnte. Nach einem kleinen Experiment bringt ein ruchloser Strauchdieb den Dudelsack freiwillig wieder zurück zum Geldspeicher, da er aus dem Sack nur einen einzigen, schrillen Ton herausbekommt.

Nun stellen Tick, Trick und Track die Behauptung auf, dass der Dudelsack ihres Vorfahren aus unerklärlichen Gründen nur in der Arktis funktioniert, da Duddel McDuck auf allen überlieferten Darstellungen immer im ewigen Eis zu sehen ist. Zufälligerweise muss Onkel Dagobert in den nächsten Tagen seine Versorgungsstation in der Arktis kontrollieren und erklärt sich bereit, seine Neffen und den sagenumwobenen Dudelsack seines Clans mitzunehmen.

Angekommen in Schnee und Eis bereitet der Dudelsack den Ducks jedoch nur Kopfzerbrechen. Später bemerken Tick, Trick und Track, dass sie auf dem Instrument nur schön spielen können, wenn sie außer Reichweite des Frachtschiffs sind und sich unter ihnen nur pures Eis befindet. Daraus schließen sie und der gierige Onkel Dagobert, dass ihr Urahn Duddel McDuck den selbstgebauten Dudelsack nutzte, um Goldvorkommen unter der Erde aufzuspüren – denn immer dann ertönte der schrille Ton aus dem Dudelsack. Onkel Dagobert bleibt hartnäckig und will die Probe aufs Exempel statuieren. Sein Dudelsack-Spiel bleibt jedoch nicht ohne Folgen, sondern sorgt für Probleme am laufenden Band. Am Ende wirft Dagobert das Erbstück achtlos über Bord, was sich als folgenschwerer Fehler erweisen soll.

König Dagomeschs Schätze[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 2003-1

In einem esoterisch angehauchten Fernsehbericht behauptet ein Wissenschaftler, dass man durch spezielle Schwingungen auch Geräusche aus der Vergangenheit wieder hörbar machen kann. Angetan von dieser Idee erzählen Donald sowie Tick, Trick und Track ihrem reichen Onkel Dagobert von diesem tollkühnen Plan. Onkel Dagobert, der sich in der modernen Finanzwelt zusehends langweilt und sich an seine glorreichen Abenteuer aus seiner Jugendzeit am Klondike erinnert, ist hellauf begeistert, schon bald wieder auf Schatzsuche gehen zu können. Um die Stimmen der Vergangenheit zum Leben zu erwecken, soll Erfindergenie Daniel Düsentrieb ein dafür geeignetes Gerät konstruieren. Der Herr Ingenieur ist ebenfalls sofort Feuer und Flamme und macht sich ans Werk. Allerdings ist der Betrieb der Erfindung extrem kosteninseniv, da das Einwegband des Tongeräts 10.000 Taler kostet. Onkel Dagobert gibt aus diesem Grund die Weisung an, dass das Gerät nicht übermäßig strapaziert und äußerst sparsam verwendet werden soll.

Um die fremdländischen Sprachen überhaupt verstehen zu können, bitten die ducks den Universalgelehrten Primus von Quack hinzu, der sich bekanntermaßen mit allen möglichen ausgestorbenen Sprachen auskennt. Das Ziel der Abenteurreise soll Mesopotamien werden, da Onkel Dagobert dort noch viele unentdeckte Schätze vermutet. Passenderweise weiß Primus von Quack über den legendären sumerischen Herrscher Dagomesch zu berichten, dem unermesslicher Reichtum nachgesagt werden. Bei der gefährlichen Schatzsuche in der Wüste muss Familie Duck zusammenhalten und sich gegenseitig unterstützen. Nur in kleinen Schritten kommen sie ihrem Ziel näher und finden schließlich den alten Palast des Dagomesch.

In dessen Inneren finden die Abenteuer ein regelrechtes Labyrinth aus Treppen, Gängen und Türen vor. Von einem Schatz fehlt jedoch jede Spur, sodass erneut die Düsentrieb'sche Erfindung bemüht werden muss. Am Ende können die Ducks doch noch eine geheime Kammer unter dem Thron des Dagomesch ausfindig machen, wo sie eine riesige Statue des Herrschers sowie Mosaike seiner Familienmitglieder entdecken. Für die Ducks steht nunmehr fest, dass der größte Reichtum in der Familie liegt und es keinen größeren Schatz gibt. Das Gold und das wertvolle Geschmeide des Dagomesch bleiben weiterhin verborgen.

Kampf seit der Steinzeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 1509-B

In der Steinzeit waren die Zeiten besonders hart für eine große Sippe wie die der Ducks. Stetig galt es, auf die Jagd zu gehen und für Nahrung zu sorgen, damit die Familie in der heimischen Höhle etwas zwischen den Schnabel bekam. Der knickerige Dago aber zog mit seiner Keule lieber aus, um seinem rivalisierenden Nachbarn eins überzubraten und sich zu streiten. Nach Hause kam er mit einem Sack voller Glitzersteine, die er zu seinem Vergnügen anhäufte. Gitta aber rügte ihn damit, dass man Steine nicht essen könne. In der Eile des Gefechts entging es Dago, dass das Ei einer Dinosaurier-Mama fortrollte und irgendwo in einer Erdmulde liegenblieb.

Viele Millionen Jahre später gehört ein Großteil dieses kargen Landes dem reichsten Mann der Welt Dagobert Duck. Die andere Hälfte aber ist im Besitz seines Konkurrenten Klaas Klever, mit dem bekanntlich auch nicht gut Kirschen essen ist. Im Geldspeicher taucht Gitta Gans auf, die Onkel Dagobert zu einem Picknick mit frischen Erdbeeren und Schlagsahne eingeladen hat. Der griesgrämige Großunternehmer aber schiebt das Problem mit der Grenzziehung vor und schickt die traurige Gitta weg. Nach einem heftigen Streit auf dem Katasteramt fordern Onkel Dagobert und Klaas Klever, dass die Grenze neu gezogen wird, auch wenn die beiden sehr unterschiedliche Vorstellungen davon haben, wo diese liegen soll.

Die erbittert geführte Auseinandersetzung fördert das Dinosaurier-Ei zutage, das weder Dagoberts noch Klevers Interesse hat. Schließlich landet das versteinerte Ei im Korb von Glückspilz Gustav Gans, der damit einen echten Glücksgriff gelandet hat – sehr zum Ärger von Onkel Dagobert und Klaas Klever.

Doktor Duckhill und Mister Clyde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

D AT 325-A

Mit dem Flugzeug kommen Onkel Dagobert, Donald und Tick, Trick und Track in der Hauptstadt des einst stolzen britischen Empires an. Obwohl Onkel Dagobert von London nur so schwärmt, hat er dieses Mal gar kein Interesse an den berühmten Sehenswürdigkeiten der Metropole. Ihn zieht eine Erbschaft nach London, denn Dagobert ist angeblich der letzte Nachfahre des steinreichen Lord Duckwood, der in der Stadt eine prächtige Villa bewohnt hat. Vor Ort angekommen müssen die Ducks jedoch feststellen, dass das Haus schwer beschädigt ist und dringend auf Vordermann gebracht werden muss – doch genau dafür hat Onkel Dagobert seine Neffen Donald sowie Tick, Trick und Track eingespannt. Durch Zufall stoßen die Jungs auf ein altes Tagebuch eines gewissen Doktor Duckhill, dessen Lebensgeschichte das Interesse von Donald weckt, der zu lesen beginnt.

Der umtriebige Doktor Duckhill lebte im Anwesen seines knickerigen Onkels Dagodick, verbrachte seine zeit aber vor allen Dingen in seinem vollgestopften Laboratorium. Hier wollte der Doktor sich seinen Traum erfüllen und eine Tinktur herstellen, die Charaktereigenschaften umkehrt. Genauer gesagt wollte er den giftigen Geiz seines Onkels in gnädige Großzügigkeit umwandeln. Da er von seinem eher zufällig zustande gekommenen Gesöff nicht vollends überzeugt war, probierte Doktor Duckhill den Trank an sich selbst aus. In der Folge wurde aus dem braven Bürger Doktor Duckhill der verrückte Verschwender Mister Clyde. Seine Verschwendungssucht brachte ihm zwar das Herz der lieben Daisy ein, hatte aber auch negative Konsequenzen für den Doktor, der sich und seine Emotionen schon bald nicht mehr unter Kontrolle hatte und ein Gegenmittel finden wollte.

1001 Nächte: Abu Ben Dugh und der Dämon[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 1543-B

Für eine Schulaufgabe müssen Tick, Trick und Track ein neuartiges Märchen erfinden, das es so noch nicht gegeben hat. Zufälligerweise hat Donald gerade das Buch um die märchenhaften Erzählungen aus 1001er Nacht durchgelesen und bietet kurzerhand seine Hilfe an, um seine Neffen in eine Traumwelt im Vorderen Orient zu entführen.

Der Fischer Abu Ben Dugh ist ein freundlicher Geselle und tut alles, um sich und seine drei kleinen Neffen über die Runden zu kriegen. Wäre da nicht sein knickeriger Onkel Dag Ben Dugh, der als Kaufmann gute Geschäfte im Land des Emirs macht und der seinen Neffen immer wieder zu Hilfsarbeiten verdonnert. Eines Tages fischt Abu Ben Dugh am Hafen nicht nur ein paar armselige Fische aus dem Wasser, sondern auch eine prunkvolle Flasche, die fest mit einem Korken verschlossen ist. Er und seine drei Neffen sind neugierig und ziehen den Korken aus der Flasche, woraufhin der riesenhafte Geist Mustafa erscheint und mit seinem Krummschwert auf die Familie losgeht. Erst nachdem die Kinder unter Beweis gestellt haben, dass sie klüger sind als der vorschnelle Mustafa, lässt der Flaschengeist von ihnen ab und bietet ihnen sogar einen freien Wunsch an, wenn er nur nicht mehr zurück in die Flasche muss.

Es zeigt sich, dass Mustafa gar kein böser Dämon ist, sondern nur Angst vor der Flasche hat. Während sich die Kinder Weisheit wünschen, wäre Abu Ben Dugh schon mit ein paar prächtigen Fischen zufrieden, die in seinem Netz baumeln. Nun beschwört Mustafa das Bild eines großen Sees, an dessen Ufern ein imposanter Palast steht, und besorgt Abu Bens Fische. Der Seemann ist so begeistert, dass er die dicken Fische so schnell wie möglich an seinen Onkel Dag Ben Dugh verkaufen will. Als dieser die Fische von seinem Diener in der Pfanne zubereiten lässt, zeigt sich in einer wolkenhaften Erscheinung des Palasts. Der Flaschengeist Mustafa erklärt, dass es sich um den verwunschenen Palast des mächtigen Prinz Kadir handelt.

Die gesamte Familie beschließt, zum Hof des gastfreundlichen Prinzen zu reisen und Kadir und dessen reichen Gemächer kennenzulernen. Nachdem sie den Palast mit Mustafas Hilfe erreicht haben, treffen sie den verzweifelten Prinz Kadir an, dessen Goldenes Zauberbuch von schrecklichen Räubern gestohlen worden war. Nun sind die Füße des Prinzen zu Stein erstarrt, sodass er sich nicht selber auf die Suche nach dem Unterschlupf der Räuberbande machen kann. Die Ducks haben Mitleid mit dem Herrscher und versprechen, das Zauberbuch wieder zu besorgen. Dafür sind sie abermals auf die tatkräftige Unterstützung von Mustafa angewiesen, der sie zum Versteck der Räuber lotst und ihnen aus der Klemme hilft. Dadurch gelingt es, das Zauberbuch wohlbehalten in die Hände des klugen Prinzen zurückzubringen, der sich herzlich bedankt. Da bei dem Abenteuer die Wunderflasche in dutzende Scherben zersprungen ist, beschließen Abu Ben Dugh und seine drei Neffen, dass ihr Freund Mustafa fortan bei ihnen leben darf.