Enthologien 6

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Enthologien

6

So ein Theater! – Donald setzt sich in Szene
Egmont Ehapa)

Erscheinungsdatum: 6. September 2010
Redaktion:

Peter Höpfner

Übersetzung:

Michael Bregel, Gudrun Penndorf, Elvira Brändle, Joachim Stahl, Gudrun Smed, Peter Daibenzeiher

Seitenanzahl:

456

Geschichtenanzahl:

16 Geschichten

Preis: 15,- € (D)
ISBN:

978-3-7704-3355-1

Weiterführendes
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Die Enthologien 6 – So ein Theater! – Donald setzt sich in Szene ist ein im September 2010 erschienener Band der Reihe Enthologien, der sich inhaltlich Geschichten ums Theater und um Theaterstücke widmet und sowohl Duck- als auch Maus-Geschichten enthält. Bei den meisten Geschichten handelt es sich um Adaptionen literarischer vorlagen, die auf die Bühne gebracht wurden. Die Comicserie Die städtischen Bühnen Entenhausen präsentieren wurde vollständig abgedruckt. Als Vorlage für diese Ausgabe diente der dänische Band Jumbo-temabog 22: Anders And - Knæk og bræk, der im November 2008 erschien.[1]

Inhalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hoffnungslos verliebt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 1319-A

Ritter Donald von Bergerac gilt zwar als begnadeter und tollkühner Fechter, wird aber Zeit seines Lebens aufgrund seiner verunstalteten Nase als „Knubbelnase“ diffamiert. Als er eines Abends in einem Wirtshaus seinen Kummer ertrinken will und sich bewusst wird, dass er mit seinem buckeligen Schnabel niemals die Gunst seiner angebeteten Daisilette erlangen wird. Da taucht der eitle Gustaf auf, der Donald dazu ermutigt, ihm seine frommen Verse zu verraten, mit dem man das Herz jeder Dame erobern kann. Bei einer nächtlichen Aktion gibt sich Donald von Bergerac als Souffleuse, erleidet dabei selbst aber Schiffbruch. Er wird von einer Bürgerwehr gejagt und kann sich nur durch einen beherzten Sprung in den Fluss retten. Er wird verletzt geborgen und kommt in ein Spital, wo er von einem wundersamen Doktor behandelt wird, der sich gleich noch Donalds Nase annimmt. In der Zwischenzeit ist jedoch viel passiert, unter anderem ist ein Krieg entbrannt. Als Donald erfährt, dass Daisilette sich mit Gustaf vermählt hat, verfällt er in eine panische Psychose.

Die städtischen Bühnen Entenhausen präsentieren: Arm und reich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 1955-A

In dem Theaterstück versuchen Micky und Goofy ihr Glück als Briefeschreiber bzw. als Barbier und Bader. Sie können aber ihre Familien von ihrem mageren Einkommen nicht mehr ernähren. Rudi Ross, ein Adliger und „von Beruf Sohn“, ist in Trudi, die Tochter eines neureichen Kaufmanns, verliebt. Da sein Vater jedoch nicht in eine Heirat einwilligen will, bittet er Micky und Goofy in die Rolle seiner Verwandtschaft zu schlüpfen, denn Kater Karlo, der den Vater Trudis spielt, will keiner Heirat zustimmen, solange er nicht mit Rudis Vater gesprochen hat...

Landlust: Theaterluft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 2331-03

Bei einer Theatervorstellung einer Gruppe von Laiendarstellern beherrscht Franz Gans seine Rolle als Dornröschen wie im Schlaf.

Es ist wichtig, ernst zu sein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 2018-1P

Der englische Lebemann Donald ist zwar chronisch pleite, was ihn jedoch nicht davon abhält, seinen hohen Lebensstandard zu halten und seit acht Monaten die Miete für seine Stadtwohnung in London zu prellen. Sein Kumpel Algernon bringt ihm eines Tages seinen alten Zylinder zurück und wundert sich darüber, dass in dem Hut der Name Donald Duck eingestickt ist, obwohl er seinen Freund nur unter dem Namen Ernst kennt. Daraufhin gesteht Donald, dass er den Hut vor vielen Jahren gefunden habe und in Wirklichkeit Donald heißt, sich selbst aber denn Namen Ernst gegeben hat, um seine Gläubiger in die Irre zu führen. Außerdem möchte er nicht, dass seine Oma und seine Cousine Cäcilie, die in einem wunderschönen Landhaus fern der Stadt wohnen, von seinen vielen Schulden erfahren. Algernon verhilft Donald zu einem gemeinsamen Nachmittag mit seiner hübschen Cousine Gwendolen und die beiden gestehen sich sogleich ihre Liebe füreinander an. Allerdings hat der strenge Onkel Dagobert Brack etwas die Verbindung, da er für Gwendolene lieber einen vermögenden Mann von Welt sucht.

Da Gwendolene ihren neuen Verlobten nur unter dem Namen Ernst kennt, droht die Schmierenkomödie aufzufliegen, doch die beiden verabreden sich für den nächsten Tag auf dem Landhaus von Donald, wo Oma Duck und die lebendige Cäcilie leben. Dank einer schicksalshaften Begegnung verlieben sich Algernon und Cäcilie ineinander, welche diesen ebenfalls für Ernst hält. Infolgedessen gelingt es Donald und Algernon, den Bürgermeister zu überzeugen, sich den zweiten Vornamen Ernst eintragen zu lassen. Trotz ihrer Lügengeschichten verzeihen Gwendolene und Cäcilie ihrem jeweiligen Verlobten. Am Ende stellt sich heraus, dass der alte Zylinder einem gewissen Anatol gehört hat, der sein ganzes Vermögen einer Person vererbt hat, der auf den Namen Ernst hört.

Klarabellas wilde Jahre: Traumjob in Hollywood[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I M 20-4

In Hollywood kommen die Journalisten Klarabella und Rudi Ross einer Intrige auf die Schliche und decken eine Erpressung auf.

Die städtischen Bühnen Entenhausen präsentieren: Der geteilte Visconte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 1966-C

In Entenhausen wird das Stück „Der geteilte Visconte“ in den Hauptrollen mit Goofy als Visconte Medardo und Micky Maus als sein Schildknappe Curzio, aufgeführt. Der Visconte bietet dem Kaiser an in die Schlacht gegen die Türken zu ziehen für Ruhm und Ehre. Dabei wird er von einer Kanonenkugel der Türken getroffen und ist ab nun nur mehr halb so groß wie gewohnt. Doch nicht nur die Größe hat sich verändert, auch ist der Visconte zu einem regelrechten bösen Menschen geworden. Die Stadt lässt er um die Hälfte verkleinern, damit sie an seine neue Größe angepasst ist, die Steuern erhöhen und als er die liebreizende Pamela kennenlernt, überhäuft er sie zunächst mit halben Geschenken und zerstört sogar deren Haus nur um sie zu zwingen seine Frau zu werden. Doch Pamela beschließt sich im Wald von Pratofungo zu verstecken um der Heirat zu entfliehen.
Curzio wurde vom Visconte mitten im Winter in den Wald geschickt um Himbeeren zu sammeln, als ihm ein Bär angreift. Gerettet wird der Knappe vom Visconte, der ihm auch den Unsinn mit den Himbeeren ausredet und ihn nach Hause schickt. Doch angekommen im Schloss ist der Visconte bereits zurück und mehr als übellaunig, dass er keine Himbeeren gefunden hat. Der arme Knappe wird sogar in den Kerker geworfen.
Doch immer öfter wird im Wald der „gute“ Visconte gesichtet und der Böse tut sein möglichstes um weiter Angst und Schrecken zu verbreiten. Im Wald stößt der gute Visconte auf Pamela, die er um ihre Hand bittet und gemeinsam schmieden sie den Plan den bösen Visconte als Betrüger zu entlarven. Dafür begibt sich Pamela ins Schloss um den bösen Visconte bei der Hochzeit zu entlarven indem sie mit dem guten Visconte dort ankommt. Es herrscht große Verwirrung, doch Doktor Trelawney kann mit einer Erklärung aufwarten: Durch die Kanonenkugel wurde der Visconte genau in zwei Hälften geteilt, in eine gute und in eine böse. Mittels einer Maschine wollen sie die beiden Hälften wieder kombinieren um den alten Visconte herzustellen. Dies gelingt mit einer kleinen List auch sehr gut: Der Visconte ist wieder der alte und ehelicht seine Liebe Pamela, die ab jetzt gemeinsam regieren.

Rollentausch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 531-C

Das Phantom des Theaters[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 1905-C

Der Nörgler von Venedig[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 1910-E

Perfekt getarnt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 1670-C

Der Spezialeffekt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 1670-C

Die städtischen Bühnen Entenhausen präsentieren: Scapins Streiche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 2030-1

Der gerissene Diener Scapin kennt die Vorlieben und Abneigungen seines strengen Herren Argant ganz genau und weiß diese daher auszunutzen. Dabei steht ihm sein Freund Silvester, seines Zeichens treuer Diener des gewichtigen Kaufmannes Geront, mit Rat und Tat zur Seite. Als die zwei geldgierigen Kaufmänner auf einer Geschäftsreise sind, übergeben sie die Obhut ihrer jeweiligen Söhne in die Hände ihrer Diener. Allerdings verlieben sich sowohl Octav als auch Leander in bildschöne junge Frauen, obwohl sie bereits anderen Damen versprochen sind, was ihre strengen Väter eingefädelt haben. Während sich Octav in Hyacinthe verliebt und furchtbar unglücklich ist, dass er nicht mit ihr zusammen sein darf, hat sich Leander in die exotische Zerbinette verliebt, die unter Zigeunern aufgewachsen ist und daher wegen ihrer Abstammung nicht geeignet für Leander sei.

Die jungen Männer Octav und Leander wenden sich in ihrer Verzweiflung an den schlauen Scapin, der gerne mal den Mund zu voll nimmt, aber angeblich immer einen Ausweg findet. Abhilfe könnte nur eine schöne Stange Geld bringen, um Zerbinette loszukaufen. Mit der Unterstützung von Silvester und dank seines Improvisationstalentes gelingt es Scapin tatsächlich, aus den zurückkehrten Vätern Argant und Geront genug Geld herauszupressen, wobei er sich in wilden Geschichten verstrickt. Als sich schlussendlich das Rätsel um Zerbinettes Herkunft aufklärt, gibt Scapin gegenüber den alten Vätern vor, sterbenskrank zu sein und wird von beiden in einem Anfall von Reue begnadigt, sodass auch für ihn die Geschichte ein glückliches Ende nimmt.

Der Barbier von Sevilla[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 326-B

Sevilla im Jahre 1784. Mitten in der Nacht befiehlt Graf Gustaviva seinen einfältigen Dienern, eine Leiter an einen der Balkone des Palasts von Don Dagolo anzulehnen: Der selbstherrliche Graf will heimlich mit der schönen Daisyna sprechen, dem Mündel des steinreichen Adligen. Das Mädchen im heiratsfähigen Alter steht unter Hausarrest und wird von der alten Haushälterin Donna Doretta bewacht. Der arrogante Graf aber wird von Geldsorgen geplagt und will gegenüber Daisyna seine Absicht bekunden, sie zu heiraten.

Genau in diesem Moment taucht der Friseur und Barbier Figaro auf – einer der wenigen, die Zutritt zu Don Dagolos imposanter Stadtvilla haben, da alle Bewohner, einschließlich Daisyna, seine Kunden sind. Figaro glaubt, der Graf habe böse Absichten und will ihn auf keinen Fall die wunderschöne Daisyna umwerben lassen, da er selbst vorhat, ihr einen Antrag zu machen. Zwischen den beiden bricht ein Streit aus, die Leiter kippt um und trifft beide, sodass sie das Bewusstsein verlieren und erst am nächsten Morgen wieder zu sich kommen.

Spontan lässt sich der schlaue Figaro eine List einfallen: Da im Spanien jener Zeit jeder wohlhabende Bürger verpflichtet war, im Notfall einen Soldaten bei sich aufzunehmen, schlägt der Barbier dem arroganten Grafen vor, sich bei Don Dagolo als Offizier der Armee auszugeben. Für diesen Einfall lässt er sich zehn Golddublonen als Belohnung auszahlen. In Wirklichkeit weiß Figaro sehr wohl, dass der geizige Don Dagolo eine Sondergenehmigung des Alcaldes (d.h. des Bürgermeisters) von Sevilla besitzt, die es ihm erlaubt, keine Soldaten beherbergen zu müssen. Folglich geht Figaro davon aus, dass sein Rivale ohnehin nicht ins Haus gelangen kann.

Als Graf Gustaviva bei Don Dagolo vorstellig wird, verweigert dieser ihm die Unterkunft und verweist auf die behördliche Genehmigung. Doch Daisyna, die ihren heimlichen Verehrer kennenlernen möchte, lässt das Dokument verschwinden. Dadurch ist Don Dagolo gezwungen, beim Bürgermeister ein Duplikat zu beantragen, wenn er den Gast loswerden will. Zu diesem Zweck schickt er seinen schläfrigen Diener Francesco los, der die Dringlichkeit der Depesche verkennt. Der faule Diener schläft mitten in der Stadt ein und zwei kriminelle Spießgesellen nutzen die Gelegenheit, um den Antrag zu lesen. Daraufhin melden sie sich bei Don Dagolo, wobei sie sich als Geheimpolizisten ausgeben und behaupten, dass für ein Duplikat der Lizenz zwei Dublonen erforderlich seien. Darüber hinaus nutzt Graf Gustaviva die Situation aus und bietet den Panzerknackern Geld an, damit sie in ihrer Maskerade den reichen Don Dagolo verhaften, um so freien Zugang zu seinem Haus zu erhalten.

Als Figaro etwas später die Villa betritt, um seiner Arbeit nachzugehen, ist er fassungslos, als er sieht, dass Graf Gustaviva von Daisyna mit zahlreichen Speisen verwöhnt wird und Don Dagolo nicht da ist. Der Graf beauftragt den Barbier, dem Gefangenen einen Brief zu überbringen, der im selben Laden wie der Friseur festgehalten wird. Nach der Übergabe erfährt der zornige Don Dagolo aus dem Brief, dass der eitle Graf Gustaviva seine Nichte Daisyna nur wegen ihrer Mitgift umwirbt. Wenn Dagolo nämlich seine Freiheit zurückerlangen will, muss er der Heirat zustimmen und dafür 10.000 Golddublonen als Mitgift zahlen oder Graf Gustaviva direkt einen entsprechenden Betrag überweisen.

Nachdem er die Panzerknacker mit seinen eigenen Friseurwerkzeugen außer Gefecht gesetzt und Don Dagolo befreit hat, eilt Figaro zum Bürgermeister, der sich zum Haus des stadtbekannten Geschäftsmannes begibt und den Grafen zum Exil verurteilt. Daisyna versucht, ihn zu verteidigen, doch als sie den Brief liest, in dem Gustaviva erklärt, dass er nur an der Mitgift interessiert sei, gerät sie in Wut und überlässt ihn seinem Schicksal. Der heuchlerische Aristokrat ist gezwungen, seine Strafe zu verbüßen und Sevilla für immer zu verlassen. Dagegen wird Figaro, der in den Augen von Don Dagolo ebenfalls schuldig ist, den Eindringling in sein Haus gebracht zu haben, dazu verpflichtet, der Familie auf unbestimmte Zeit unentgeltlich zu dienen.

Micky Maus präsentiert „La Strada" – eine Hommage an Federico Fellini[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 2030-1


Einzelnachweis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. „Anders And - Knæk og bræk“. inducks.org