LTB 600
| Lustiges Taschenbuch | ||||||
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| LTB 600 | ||||||
| Erscheinungsdatum: | 29. Juli 2025 | |||||
| Redaktion: | ||||||
| Übersetzung: |
Manuela Buchholz, Peter Daibenzeiher, Susanne Walter, Stefanie Walther-Kotzé | |||||
| Geschichtenanzahl: | 11 | |||||
| Seitenanzahl: | 254 | |||||
| Preis: | D: 8,99 € A: 9,50 € CH: 14.90 SFR | |||||
| Besonderheiten: |
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| Weiterführendes | ||||||
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Inhalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Das schwarze (Sommer)loch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Det sorte hul
- Story: Aleksander Kirkwood Brown
- Zeichnungen: Paco Rodriguez
- Erstveröffentlichung: Juli 2025
- Genre: Crossover, Science-Fiction, Außerirdische
- Figuren: Donald Duck, Micky Maus, Daisy Duck, Minnie Maus, Goofy, Daniel Düsentrieb, Doktor Zweistein, Onkel Dagobert, Dussel Duck, Gustav Gans, Oma Duck, Franz Gans, Panzerknacker, Kater Karlo, Rudi Ross, Klarabella Kuh, Bürgermeister, Tick, Trick und Track, Dicky, Dacky und Ducky, Mack und Muck, Alfons, Dieter Düsentrieb
- Seiten: 21
Die Neffen und Nichten der wichtigsten Entenhausener haben gemeinsam im Sommer einige Zeit im Sommerforum der Wissenschaft verbracht, etwas, worauf sich die Kinder schon sehr lange gefreut hatten. Als die Erziehungsberechtigten jedoch am ende der spaßigen Urlaubszeit im Observatorium abholen wollen, trauen sie ihren Augen nicht: Das Observatorium ist verschwunden und an seiner Stelle befindet sich ein kleines Schwarzes Loch. Eilig untersuchen Daniel Düsentrieb und Doktor Zweistein die kosmische Katastrophe und kommen zum erschütternden Schluss, dass das Schwarze Loch nicht nur das Observatorium mit den Kindern eingesogen hat, sondern auch ganz Entenhausen zu verschlingen droht. Mit einer schnellen Erfindung gelingt es den Wissenschaftlern immerhin, das Schwarze Loch in einem Anti-Gravitationsfeld einzuhegen, sodass es nicht mehr alles in seiner Umgebung anziehen kann. Doch die Maschine wird das Feld nur für sechs Stunden aufrecht erhalten können. Innerhalb dieser Zeit muss es ihnen gelingen, die Kinder da herauszuholen und ein zweites Schwarzes Loch zu bauen, das das erste auflöst. Sie wissen allerdings nicht, wie sie das bewerkstelligen sollen.
Schnell wird eine Rettungsmission gebildet, die angeführt von Herrn Düsentrieb mit einem Raumschiff durch das Schwarze Loch reisen soll. Micky, Minnie, Donald, Daisy und Goofy schließen sich ihm an. Nacheiner schier ungeheuerlichen Reise durch das Schwarze Loch landen sie in einer ganz anderen Welt. Das Entenhausener Observatorium finden sie, doch ist von den Kindern keine Spur zu entdecken. Als sie weiter in die rätselhafte Welt eindringen, entdecken sie eine Stadt und einen Zoo, in der die Kinder als Hauptattraktion gefangen gehalten werden. Nachdem es ihnen gelungen ist, herauszufinden, wie sich die Wesen dieser Welt unterhalten, und nachdem sie ein kleines Kind vor einem wilden Zootier gerettet haben, schließen sie Freundschaft mit den Einheimischen und können ihre Sprösslinge aus dem Käfig holen. Doch ein weiters Problem bleibt noch: Dieter könnte zwar erneut ein Schwarzes Loch erstellen, dafür bräuchte er aber Massen von Nickel, Kupfer und Zink haben. In dieser Welt gibt es allerdings kein Metall.
Rettung bahnt sich an, als die Panzerknacker Onkel Dagoberts Geldspeicher ausrauben. Zwar werden die frechen Gauner von mehreren Entenhausenern gestoppt, doch Karlo stiehlt den Wagen mit der Beute. Ihm entgleitet die Kontrolle und er stürzt mitsamt dem vielen Geld durch das Schwarze Loch hinüber in die andere Welt. Das Metallgeld kommt als Glücksfall. So gelangtes ihnen, das zweite Schwarze Loch zu erzeugen und die Gefahr letzten Endes zu bannen. Als alle wieder wohlbehalten zurück sind, ist nicht einmal Dagobert über den Verlust an Geld böse.
Das Orakel von Rolphi[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Paperinik e la mossa imprevista
- Story: Riccardo Pesce
- Zeichnungen: Federico Franzò
- Erstveröffentlichung: 05.07.2017
- Genre: Superhelden, Gagstory
- Figuren: Bürgermeister, Donald Duck, Onkel Dagobert, Phantomias, Tick, Trick und Track
- Seiten: 22
Onkel Dagobert hat eine heikle Transaktion vor, nämlich viel Geld vom Hauptgeldspeicher zu seinen Nebengeldspeichern zu bringen. Um davon ablenken, hat der trickreiche Fuchs entschieden, seine gesammelten Schätze kostenlos im städtischen Museum auszustellen. Dadurch, dass seine Neffen anlässlich des kulturellen Großereignisses Souvenirs teuer an die Besucher bringen sollen, verdient er aber trotzdem nicht allzu schlecht. Doch die Hochstimmung hält nicht lange an, als die Eröffnungsfeier der Ausstellung von einem selbsterklärten Supergangster mit seinen drei grobschlächtigen und einfältigen Spießgesellen gestört wird. Der Verbrecher, der sich selbst Rolphi nennt und über überlegene Geistesfähigkeiten verfügt, kündigt an, am morgigen Tag um Mitternacht alle Schätze zu rauben und niemand könne ihn dabei aufhalten.
Zum angegebenen Zeitpunkt ist die Polizei mit einem Großaufgebot vor Ort und auch Phantomias hält Wache. Doch das kriminelle Genie hat bereits alles vorhergesehen und einkalkuliert. Er simuliert eine Mumienerscheinung, worauf die Polizisten in Scharen flüchten. Die Gauner können in Ruhe die Schätze einsacken. Phantomias folgt ihnen zwar zu ihrem Hauptquartier, aber Rolphi hat jeden seiner Schritte bereits vorhergesehen und konnte Gegenmaßnahmen ergreifen. Dadurch macht der Superheld in der ersten Konfrontation keine gute Figur. Während die Gauner sich über den Sieg freuen und bereits beginnen, weitere Pläne zu wälzen, erkennt Phantomias, wie er seinen Widersacher schlagen kann. Bei der nächsten Konfrontation lässt er sich von Dagobert in Phantomias-Verkleidung helfen. Rolphi kann die Schritte des Fantastilliardärs nicht voraussagen, büßt so seinen Vorteil ein und kann letztlich verhaftet werden.
Der Pedalierassistent[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Paperina e l'appuntamento a pedali
- Story: Marco Bosco
- Zeichnungen: Ottavio Panaro
- Farben: Valentina Mauri
- Erstveröffentlichung: 26.06.2024
- Genre: Kurzgeschichte
- Figuren: Donald Duck, Dussel Duck, Daisy Duck
- Seiten: 6
Daisy will Donald am See treffen, doch der hat eine Reifenpanne und muss in der Not auf Dussels Fahrradrikscha setzen. Dussel hat jedoch sein Fahrzeug mit Pedalen für den Mitfahrenden ausgestattet und so muss sich Donald den ganzen Weg abstrampeln. Als er schließlich angekommen ist und sieht, wofür Daisy ihn einbestellt hat, trifft ihn der Schlag.
Eine Insel voller Narren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Topolino e le onde Skertz
- Story: Casty
- Zeichnungen: Alessio Coppola
- Erstveröffentlichung: 03.06.2020
- Genre: Abenteuer, Mystery
- Figuren: Micky Maus, Minnie Maus, Goofy, Rudi Ross, Klarabella Kuh
- Seiten: 44
Rudi und Klarabella haben eine Reise nach Paris gewonnen und überlassen Micky und Minnie ihren Urlaub auf der Entspannungsinsel Fidelfels. Da Micky aber bereits eine Bootstour mit Goofy organisiert hat, fährt Minnie alleine, und Micky soll sie am Ende der zwei Wochen mit dem Boot abholen. Dann aber zieht ein Sturm auf und das Fährschiff zur Insel, das die Urlauber abholen soll, bleibt hängen. Nur Micky gelingt es, durch das stürmische Wetter unbeschadet zur Insel zu kommen und informiert die Feriengäste, dass sie nun einen Tag länger auf der Insel bleiben müssen. Die Gäste, die sich während der zwei Wochen super erholt haben und von denen aller alltägliche Stress und Groll abgefallen ist, haben damit kein Problem. Den Direktor der Ferienanlage, Rollo Rodrigo, freut die unerwartete Nachricht jedoch überhaupt nicht und ebensowenig den Besitzer von Fidelfels, Herr Zaurax, den der Direktor eilends informiert. Es ist nämlich so, dass die Insel nach den zwei Wochen total geräumt werden sollte, selbst das Person müsste den Hort der Entspannung verlassen. Da dies nicht geht, ermahnt der Direktor die Leute, in der Nacht auf jeden Fall in ihren Zimmern zu bleiben.
Es handelt sich um einen lauen Abend und die Feriengäste hören nicht auf das, was der Direktor ihnen geraten hat. Selbst Micky und Minnie genießen die zauberhaften Stunden draußen bei einem Abendessen. Doch sie kehren noch rechtzeitig heim in ihre Hütten, anders als manche Gäste, die auch noch in der Nacht draußen bleiben. Da geschieht Seltsames: Aus den Straßenlaternen dringen gelbliche Falter. Als diese die verblüfften Feriengäste berühren, verwandeln sich diese in unzähmbare Scherzbolde. Bald ist ein Großteil infiziert und stellt die Insel auf den Kopf.
Micky und Minnie, die die Nacht nicht draußen verbracht haben, bleiben von der Scherzepidemie verschont. Dennoch werden sie am nächsten Morgen von den Scherzbolden arg bedrängt. Sie versuchen, zu Mickys Boot zu flüchten, doch haben die zu schlechten Scherzen aufgelegten Feriengäste dieses schon in Beschlag genommen. Von allen verfolgt findet sie schließlich der Direktor Rodrigo, der ihnen einen Fluchtweg in den Teil der Insel zeigt, der für Gäste nicht offen steht. Er erklärt zudem, dass er über die Scherzfalter Bescheid wusste und diese der Grund sind, warum Herr Zaurax stets darauf bestand, dass alle Gäste und auch das Personal nur 14 Tage auf der Insel bleiben dürfen. Danach müsste fünf Tage Pause herrschen, bevor die nächsten Menschen auf die Insel kommen dürfen. Nun wurde der Zyklus gestört und die Konsequenzen sehen sie mit eigenen Augen. Viel mehr kann ihnen der Direktor allerdings auch nicht sagen, da er über die Insel selbst fast nichts weiß.
Durch einen Tunnel gelangen sie auf die andere Seite der Insel, wo sich die Ruinen einer kleinen Stadt befinden. Es handelt sich um die „Stadt der guten Dinge“, wie sie einer Tafel entnehmen können, jedoch ist sie so vollkommen devastiert, dass die Dinge wohl nicht so gut liefen. Als sie sich ein wenig hier umschauen, entdecken sie eine Kommandozentrale. Herr Rodrigo, der zudem ausgebildeter Elektriker ist, bietet sich an, die Technik hier zu reparieren, damit sie mehr über die rätselhafte Anlage herausfinden können. Tatsächlich tut sie bald wieder. Doch ehe sie noch den Generator einschalten können, um wieder Strom fließen zu lassen, werden sie von einem älteren Mann unterbrochen.
Der Herr stellt sich als Professor Solmar Scherz vor. Er ist extra mit seinem Hubschrauber nach Fidelfels gekommen, als er in den Nachrichten gehört hat, dass die Feriengäste länger als 14 Tage auf der Insel ausharren müssen. Nun erklärt er den verdutzten Verlobten Micky und Minnie sowie Herrn Rodrigo, dass er an dem Schlamassel Schuld ist. Einst arbeitete er als angesehener Wissenschaftler hier auf der Insel und in dieser Forschungs- und Kommandozentrale. Dabei entdeckte er Energiewellen einer bestimmten Frequenz, der Scherz-Frequenz. Diese verbinden sich mit den negativen Stimmungen von Personen und lösen diese. Dadurch werden die Menschen fröhlicher. Gleichzeitig gelang es dem Professor damals, einen Generator zu erfinden, der aus diesem Prozess und den Energiewellen Strom gewinnt. Die Idee, aus dem Frust von Menschen Energie zu gewinnen und eine saubere Energiequelle zur Verfügung zu haben, war natürlich sehr verlockend. So entstand das Projekt der „Stadt der guten Dinge“, um die Sache in der Praxis auszutesten. 14 Tage lief alles wie am Schnürchen, doch dann überhitzte der Generator. Die negative Energie und die Scherzfrequenz entwichen in Form der bekannten Scherzfalter aus den Straßenlampen und sorgten dafür, dass die Menschen fünf Tage ihr schreckliches, ausgelassenes Treiben vollführten. Erst danach war wieder alles wie gehabt und die Menschen erinnerten sich nicht mehr an die Geschehnisse. Der Professor begriff die Gefährlichkeit seiner Entdeckung und beendete das Experiment.
Jahre später kam Herr Zaurax auf ihn zu, der von der Angelegenheit gehört hatte. Er dachte, wenn man nur den Rhythmus einhalten würde, alle Gäste und das Personal nach 14 Tagen nach Hause zu schicken, würde alles gut gehen. Der Professor, der in Geldnot war, baute daraufhin einen neuen Generator. Doch nun ist der verhängnisvolle Fluch trotz aller gut gemeinten Sicherheitsmaßnahmen wahr geworden. Professor Scherz rät den drei anderen dringend, mit seinem Hubschrauber von der Insel flüchten, solange sie noch können und das närrische Treiben nicht noch viel schlimmer wird.
Die Idee ist gut, doch wird genau daraus nichts. Die Scherzbolde haben inzwischen den Weg auf die andere Inselseite gefunden und den Hubschrauber demoliert. Sie verfolgen die vier noch nicht Befallenen in die Kommandozentrale und kesseln sie dort ein. In letzter Not kommt Micky die Idee, den Generator wieder in Betrieb zu nehmen, in der Hoffnung, dass inzwischen genügend negative Energie aus dem System verschwunden ist, dass dieser wieder normal laufen sollte. Es funktioniert tatsächlich. Die Scherzfalter verschwinden wieder in die Lampen, die Leute werden normal und erinnern sich an nichts mehr. Wenig später erreicht Herr Zaurax mit einem weiteren Schiff die Insel, um die Leute abzuholen. Professor Scherz ist sauer auf den Geschäftsmann, weil er ihn nicht selbst von der Katastrophe unterrichtet hat. Deswegen legt er den Generator lahm, wodurch das Geschäft mit der Insel sein Ende nimmt.
O du fröhliche Sommerzeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Paperino, Paperoga e il Natalestivo
- Story: Roberto Gagnor
- Zeichnungen: Emmanuele Baccinelli
- Farben: Nicole Serra
- Erstveröffentlichung: 07.08.2024
- Genre: Wirtschaftskampf, Gagstory
- Figuren: Donald Duck, Dussel Duck, Klaas Klever, Anwantzer, Onkel Dagobert
- Seiten: 22
Donald und Dussel müssen den Geldspeicher hüten und sollen eigentlich nichts tun, aber Dussel nimmt eine Lieferung an, weil er Klevers Handlanger Anwantzer nicht erkannt hat, und hat plötzlich 10 LKWs voller Weihnachtsware gekauft. Donald sieht schon Dagoberts Zorn über sie beide hereinbrechen, doch Dussel gibt sich unbeeindruckt und winkt ab. Er hat neuerdings einige Bücher zu Marketing studiert und hat bereits eine Idee, wie er die im Hochsommer so unpassende Ware trotzdem verkaufen kann. Mit Donald zieht er los an den Strand Kundschaft es mit etwas Kreativität tatsächlich, die Weihnachtsware als angesagte Saisonprodukte zu verhökern. Klever schäumt vor Wut, will sich aber damit nicht geschlagen geben. Er erklärt nun Karnevalsware zum neuen Trend. Und so deklinieren die Kontrahenten die Feste im Jahreskreis durch, bis Dagobert zurückkommt, nunmehr unverkäufliche Sommerutensilien im Gepäck.
Hitzkopf gegen Schlaukopf: Schwerkraft leicht erklärt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Newton vs Newton
- Story: Giorgio Fontana
- Zeichnungen: Simona Capovilla
- Farben: Martina Andonova
- Erstveröffentlichung: 18.01.2023
- Genre: Kurzgeschichte, Wissenschaft (hier: Gravitation)
- Figuren: Daniel Düsentrieb, Dieter Düsentrieb, Primus von Quack
- Seiten: 12
In der Nachhilfestunde Dieters beim schrulligen Gelehrten Primus von Quack steht diesmal die Schwerkraft auf dem Programm. Primus beginnt bei Galileo Galilei und dessen Erkenntnis, dass sich Objekte im luftleeren Raum gleich schnell bewegen. Dies veranschaulicht er zu Dieters Erstaunen mit einem kleinen Experiment mit einem Kochbuch und einem Lesezeichen. Sodann erzählt er, wie Isaac Newton erkannte, dass alle Objekte mit Masse aufeinander eine gewisse Anziehung ausüben. Damit erklärte er unter anderem, dass der Mond nicht auf die Erde stürzt. Die Erwähnung des Erdtrabanten verleitet Primus noch zu einer Schlusserkenntnis, dass die Anziehungskraft auf dem Mond viel geringer ist, weil dieser deutlich kleiner ist als die Erde. Dieter kann das Ende der Lehrstunde kaum noch erwarten, um selbst mit der Anziehungskraft Experimente zu treiben. Das hat allerdings Auswirkungen, die Primus und seinem Onkel Daniel nicht mehr gefallen.
Der Krempel-König[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Zio Paperone e il mitico M.I.T.O.
- Story: Fabio Michelini
- Zeichnungen: Luciano Gatto
- Erstveröffentlichung: 22.08.2018
- Genre: Gagstory
- Figuren: Onkel Dagobert, Donald Duck, Tick, Trick und Track, Daisy Duck, Gustav Gans
- Seiten: 30
Als sich Onkel Dagobert bei Verwandten umhört, entdeckt der findige Milliardär eine Geschäftslücke, die es zu füllen gilt. Die Entenhausener haben alle sehr viel alten Krempel, wissen aber nicht, wohin damit. Ihn im Internet zu verkaufen, ist ihnen zu mühsam und sie wissen teils auch nicht, wie das sinnvoll funktioniert und man an seriöse Käufer kommt. Was es daher bräuchte, wäre eine Möglichkeit, alles schnell und unkompliziert zu verkaufen, ohne sich darum bemühen zu müssen, einen Käufer zu finden. Dagobert setzt seine Wissenschaftler darauf an, die den superkomfortablen K.R.A.K.E. entwickeln. Diese Maschine kauft gebrauchte Geräte aller Art auf und gibt sofort dafür Bargeld. Da eine einzige Abnahmestelle für die in Massen herbeigekarrten Altwaren bald nicht mehr ausreicht, eröffnet Dagobert viele weitere in der ganzen Stadt. Alle sind mit Plexiglas-Rohrleitungen mit der Zentrale von K.R.A.K.E. verbunden, sodass Entenhausen bald ein eigenwillig hypermodernes Stadtbild bietet.
Als Dagobert einige Zeit darauf geschäftlich auf Reisen gehen muss, überlässt er K.R.A.K.E. der Obhut seines Neffen Donald. Da die Maschine aber ohnehin vollautomatisch schaltet und waltet, bleibt für Donald nicht viel zu tun. Er soll lediglich darauf achten, dass nicht einmal ein Alarm aufblinkt und in diesem Fall einen roten Knopf zu drücken hat, der das System ganz ausschaltet. Die Maschine hat auch noch einen zweiten Knopf, der B.E.A. regelt, das Programm zum Beenden exzessiver Angebote. Dieses verhindert, dass zu viel gleiche Ware angenommen wird. Dagobert schärft Donald nachdrücklich ein, von diesem Knopf die Finger zu lassen. Doch als Donald im K.R.A.K.E.-System CDs sieht, die für teures Geld gehandelt werden, schießt er alle Warnungen in den Wind, schaltet B.E.A. aus und erwirbt die CD gleich tausendfach. Dagoberts Freude über die nun wertlos gewordenen CDs kann man sich vorstellen.
Reisefotografie mal anders[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Topolino e l'avventura a scatti
- Story: Marco Nucci
- Zeichnungen: Andrea Malgeri, Emmanuele Baccinelli, Federico Butticè, Federico Franzò, Federico Maria Cugliari, Giulia La Torre, Giulia Lomurno, Ivan Bigarella, Libero Ermetti, Mario Ferracina, Mattia Surroz, Nicolino Picone, Simona Capovilla, Stefano Zanchi
- Farben: Diana Laudando
- Erstveröffentlichung: 04.10.2023
- Genre: Crossover, Düsentrieb’sche Erfindungen
- Figuren: Atömchen, Baptist, Daisy Duck, Dieter Düsentrieb, Donald Duck, Dussel Duck, Franz Gans, Gamma, Goofy, Gundel Gaukeley, Gustav Gans, Helferlein, Kater Karlo, Mack und Muck, Micky Maus, Minnie Maus, Nimmermehr, Oma Duck, Onkel Dagobert, Pluto, Professor Wunderlich, Tick, Trick und Track
- Seiten: 14
- Anmerkung: Comic, bei denen die „neuen“ Zeichner der letzten Jahre je eine Seite übernahmen.[1]
Bei einem Gruppenbild mit vielen Entenhausenern auf Oma Ducks Bauernhof geht wegen einer kleinen Verwechslung von Herrn Düsentrieb etwas schief. Anstelle des Handys hat er nämlich seine neueste Erfindung gezückt, die als Teleportator wirkt. Micky, der zu spät zum Gruppenbild kam, muss seine Freunde nun aus den verschiedensten Dimensionen per Gruppenselfie zurückholen. Dabei landet er an den seltsamsten und gefährlichsten Orten, so auf dem Vesuv, auf einem schmelzenden Eisberg, einem fliegenden Flugzeug oder einem Planeten im Weltall. Als sie alle schließlich wohlbehalten zu Omas Hof zurückkehren, hat Micky unterwegs durch Zufall auch noch Kater Karlo geschnappt.
Zum Weinen schön[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: La coscienza di Ciccio
- Story: Tito Faraci
- Zeichnungen: Federico Franzò
- Farben: Sara Sangalli
- Erstveröffentlichung: 12.07.2023
- Genre: Kurzgeschichte, Gagstory
- Figuren: Franz Gans, Oma Duck
- Seiten: 8
Franz bekommt mit, dass Oma Duck weint. Ihre Trauer, die er auf sich bezieht, kann er nicht mitansehen. So überwindet er seinen inneren Schweinehund und nimmt sich all die Arbeiten auf dem Hof vor, um die ihn Frau Großmutter schon seit Ewigkeiten gebeten hatte. Dabei geht eine Menge zu Bruch. Letzten Endes erfährt Franz, warum Oma wirklich geweint hat und dass dies mit Trauer nichts zu tun hat.
Der gute alte Plan B[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Zio Paperone e la terribile Banda Bassotti
- Story: Vito Stabile
- Zeichnungen: Carlo Limido
- Farben: Emanuele Virzì
- Erstveröffentlichung: 20.03.2024
- Genre: Angriff auf den Geldspeicher
- Figuren: Onkel Dagobert, Donald Duck, Tick, Trick und Track, Panzerknacker, Opa Knack, Klaas Klever, Daisy Duck, Baptist
- Seiten: 46
- Besonderheit: Flashback zu Der arme reiche Mann von Carl Barks
Die einst so gefürchteten Panzerknacker haben jeden Schrecken verloren. Dagobert grüßt sie sogar freundlich, als er beim Spaziergang an ihrem Wohnwagen vorbeikommt. Das geht laut Opa Knack so nicht weiter, eine einschneidende Veränderung muss her. Aus den Panzerknackern werden wahre Musterbürger, ebenso all ihre vielen Vettern. Dagobert fasst es nicht, als er im Park plötzlich beobachten muss, wie die Gauner eine gute Tat nach der anderen begehen. Nicht nur dort trällern die Panzerknacker plötzlich das Hohelied der Ehrbarkeit, Opa Knack sucht sogar den Milliardärsklub heim, um dort öffentlichkeitswirksam allen Milliardären seine Läuterung zu verkünden und sich für die begangenen Räubereien zu entschuldigen. Nur Dagobert traut dem Braten nicht und sein Argwohn erhält Nahrung dadurch, dass die Panzerknacker ihn jedesmal fies angrinsen - ein Blick, der ihm das Blut in den Adern gefrieren lässt.
Dagobert will sich von niemandem weismachen lassen, dass die Panzerknacker tatsächlich ehrlich geworden sind. Er ahnt das kommende Unheil, träumt bereits davon und beschließt, keine Sekunde mehr seinen Speicher und sein Geld aus den Augen zu lassen. Er wird zunehmend mürbe und verwechselt sogar Geschäftspartner mit den Panzerknackern, da er stets ihren Großangriff fürchtet. Eines Abends sieht er tatsächlich all seine Albträume wahr werden. Halunken in Heeresstärke marschieren auf den Geldspeicher zu. Opa Knack verkündet dem verschreckten Fantastilliardär, dass sich alle Panzerknacker bei ihm persönlich verabschieden wollten, nun, da sie kein Interesse mehr an Diebeszügen haben. Sie ziehen tatsächlich ab, ohne Geld gestohlen zu haben. Onkel Dagobert ist kurz beruhigt, aber nicht für lange. Die nagende Unsicherheit sowie die Gewissheit, dass die Panzerknacker etwas Schlimmes planen, zehren an seinen Nerven. So kann es nicht weitergehen, er muss die Zügel wieder in die Hand bekommen.
Am nächsten Tag bringt Baptist den Panzerknackern eine Einladung zum Tee im Geldspeicher. Opa Knack fasst es nicht, dass sein Plan so gut gelaufen ist, dass der alte Knauser wirklich schon so durch den Wind ist. Bevor er zum Generalsturm bläst, beschließt er, die Einladung anzunehmen. Als sie dann in den Geldspeicher kommen, bewirtet sie Dagobert überaus freundlich, sagt, dass er ihnen vertraut und führt sie sogar in den Tresorraum und will ihnen den Plan des Speicher-Sicherheitssystems überantworten. Die Panzerknacker packt die Panik. Hinter allem vermuten sie eine Falle und flüchten schließlich. Opa Knack bläst den Raubzug ab, der ihm nun viel zu riskant erscheint. Dagobert hat sein Ziel erreicht.
What If…? Minnie became Captain Marvel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: The Awesome Origin of Minnie Captain Marvel!
- Idee: Steve Behling
- Story: Luca Barbieri
- Zeichnungen: Giada Perissinotto
- Erstveröffentlichung: 20.11.2024
- Genre: Superhelden, Crossover mit Marvel
- Figuren: Minnie Maus (Captain Minnie Marvel), Onkel Dagobert, Kater Karlo (Karlo Skorpion), Baptist, Panzerknacker, Gundel Gaukeley, Figaro
- Seiten: 25
In Entenhausen tut seit Neustem eine Superheldin Gutes, über die aber wenig bekannt ist. Für Dagobert Duck, Chef des Entenhausener Kuriers, Grund genug, um Journalistin Minnie auf sie zu hetzen. Doch Minnie leidet in letzter Zeit oft an Schwächeanfällen, also kommt sie bis auf einen guten Namen für die Heldin Captain Marvel nicht weiter. Als sie dies ihrem Redakteur und Dagobert gestehen möchte, platzt Karlo Skorpion hinein und attackiert den reichsten Zeitungschef der Welt. Minnie bringt sich in Sicherheit, als Captain Marvel auftaucht und Karlo besiegt, wenn auch zu Dagoberts Ärger mit Sachschäden am Büro. Captain Marvel kann entkomen, bevor Minnie wieder da ist, was Dagoberts Laune auch nicht bessert.
Als kaum später Dagoberts Geldspeicher von einem Riesenroboter der Panzerknacker attackiert wird, ruft Dagobert Minnie herbei, um darüber zu berichten. Doch Minnie bekommt auf dem Weg einen Schwächeanfall und statt ihr besucht Captain Marvel den Speicher und besiegt den Roboter. Dagobert ruft aufgeregt Minnies Namen, damit diese auftaucht und den Kampf in ihren Artikel aufnimmt, als Captain Marvel schwindelig wird und sich erinnert.
Vor wenigen Wochen ging Minnie für ein Vorstellungsgesprach als Redakteurin für den Entenhausener Kurier zum Geldspeicher, als Dagobert gerade mit Gundel Gaukeley kämpfte. Als Gundels Zauber gerade Dagoberts Glücksgroschen ergreifen will, geht Minnie dazwischen und wird voll erwischt. Gundel zieht sich zurück, Dagobert gibt Minnie den Job, doch daheim bekommt Minnie zum ersten Mal ihren Schwächeanfall und verwandelt sich vor den Augen ihrer Katze Figaro in Captain Marvel.
Nun weiß die Superheldin Bescheid, wer sie in Wirklichkeit ist. Die Panzerknacker liefert sie am Polizeirevier ab sowie ein exklusives Interview mit Captain Marvel beim Entenhausener Kurier. Dagobert ist beeindruckt und ihr Redakteur überrascht.
→ Viele Hintergrundinformationen, Bezüge und Anspielungen zu dieser Crossover-Parodie gibt es im Hauptartikel What If…? zu finden.
Variant-Cover[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Im Rahmen der Kooperation zwischen Disney und Marvel im Rahmen der Adaptionsreihe Marvel & Disney: What if…? sind für die Ausgaben des Lustigen Taschenbuches, in denen die ausgewählten Titelstorys erscheinen, jeweils Variant-Cover angekündigt. Die Variant-Cover-Versionen erscheinen in einer limitierten Stückzahl von 400 Exemplaren und sind ausschließlich im Egmont-Shop erhältlich sowie auf fünf Exemplare pro Haushalt begrenzt.[2]
Ab dem 18.11.2025, dem Veröffentlichungsdatum der letzten Ausgabe der Variant-Cover-Reihe, wird zudem eine LTB-Sammelbox erhältlich sein. In ihr finden bis zu sieben Variant-Cover-Bände Platz. Das bedeutet wiederum, dass bei insgesamt 40 Variant-Covern entweder fünf derartige Boxen benötigt werden und fünf Bände außerhalb einer Sammelbox aufbewahrt werden müssen – oder sechs derartige Boxen benötigt werden, wobei in der letzten Box nur fünf (statt sieben) Ausgaben aufbewahrt werden können.
Bis auf die Ausgabennummer ist der Buchrücken der Variant-Cover-Ausgaben komplett rot, auf der Rückseite sind der Barcode und der Preis erstmalig nicht mehr abgeklebt, sondern im Backcover integriert.
Folgende Variant-Cover-Versionen A bis E von LTB 600 sind erschienen:
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A) Cover von Giada Perissinotto, Kolorierung von Lucio Ruvidotti (EdizioniBD)
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B) Cover von Elena Casagrande, Kolorierung von Espen Grundetjern
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C) Cover und Kolorierung von Peach Momoko
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D) Cover und Kolorierung von Phil Noto
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E) Cover und Kolorierung von Skottie Young
Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Unter der Überschrift Auf verrückte Weise gut urteilte die Journalistin Eva Thöne im SPIEGEL Nr. 31/2025 über das LTB 600. Mit einer Rückschau auf ihre Bewertung des LTBs als Elfjährige, in denen spannende Geschichten auch elegant Allgemeinwissen vermittelten und „Pädagogik und Pulp gut zusammengingen“, habe sich am heutigen LTB nur kaum etwas verändert. Entenhausen sei nur minimal modernisiert worden, auch die 600. Ausgabe bliebe dem Sound früherer Abenteuer (insbesondere der Parodien von Literaturklassikern) treu. Manche Storys seien jedoch seltsam und ohne Sinne, wie etwa Der Krempel-König. Andere Storys verbänden „irre Einfälle mit einer guten Handlung“, als Beispiel wird Eine Insel voller Narren als Art „Gute-Laune-Apokalypse“ herangezogen. Das psychologische Duell zwischen Onkel Dagobert und den Panzerknackenr in Der gute alte Plan B wurde als gelungenste Geschichte bewertet. Auf die What If...?-Story wurde überraschenderweise nicht eingegangen. Moniert wurde jedoch der hohe Preis der gegenwärtigen LTBs und die vergleichsweise hohen Kosten für ein Abo im Verhältnis zur damaligen Schulzeit der Rezensentin.[3]
Links[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- ↑ (15.10.2023), in: „Topolino 3541“. papersera.net
- ↑ „Entenhausen trifft auf Marvel-Helden“; ab LTB 601 wurde die Anzahl auf ein Exemplar reduziert. egmont-shop.de (archiviert), abgerufen am 26.05.2025.
- ↑ Thöne, Eva. Auf verrückte Weise gut. In: Der SPIEGEL Nr. 31/2025. Hamburg, 25.07.2025. S. 103

