LTB 601
| Lustiges Taschenbuch | ||||||
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| Zurück ins Mikroland | ||||||
| Erscheinungsdatum: | 26. August 2025 | |||||
| Redaktion: | ||||||
| Übersetzung: |
Manuela Buchholz, Peter Daibenzeiher, Susanne Walter, Stefanie Walther-Kotzé | |||||
| Geschichtenanzahl: | 11 | |||||
| Seitenanzahl: | 254 | |||||
| Preis: | D: 8,99 € A: 9,50 € CH: 14.90 SFR | |||||
| Besonderheiten: |
Cover ist geprägt | |||||
| Weiterführendes | ||||||
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Inhalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Zurück ins Mikroland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Qui, Quo, Qua e il ritorno al micromondo
- Story: Sergio Cabella
- Zeichnungen: Giampaolo Soldati
- Tusche: Simone Paoloni
- Farben: Gaetano Gabriele D’Aprile
- Erstveröffentlichung: 28.08.2024
- Genre: Abenteuer
- Figuren: Tick, Trick und Track, Dieter Düsentrieb, Bienhardt DeBrumm, Oberstwaldmeister, Fähnlein Fieselschweif, Bea (nur Cameo)
- Seiten: 24
- Besonderheit: Fortsetzung zu „Im Mikroland“ (LTB 564)
Immer noch erinnern sich Tick, Trick und Track gerne an das Abenteuer, als sie von Daniel Düsentrieb versehentlich miniaturisiert wurden und viele Insekten kennenlernten, darunter drei freundliche Asseln. Die Asseln sind zu ihren Freunden geworden und die drei Kinder fragen sich, wie es ihnen wohl geht. Aber als sie zum Wäldchen gelangen, in dem sie die Asseln damals getroffen haben, stellen sie entsetzt fest, dass Teile davon rot geworden sind. Schnell informieren sie den Oberstwaldmeister, der Rettungsmaßnahmen ergreifen will. Doch reicht das nicht, um die Sorgen der Kinder um ihre Asselfreunde zu zerstreuen. So beschließen sie, sich mit Hilfe Dieters wieder zu miniaturisieren und nachschauen zu gehen, was mit den Insekten im Wäldchen passiert ist. Ihnen schließt sich dabei der etwas tollpatschige, wirre Junge Bienhardt DeBrumm an, der passionierter Hobby-Entomologie, also Insektenforscher, ist. Obwohl Tick, Trick und Track Bienhardt erst nicht mitnehmen wollen, sorgen dessen Ungeschicktheit und Dieter letztlich dafür, dass er doch beim Abenteuer dabei ist.
Die fünf Kinder beginnen nun nach den Asseln zu suchen und finden diese schließlich nach einigen Mühen. Sie berichten von der Gefahr. Weitere Insekten schließen sich an, die auch schon ganz rot geworden sind, nachdem sie im Bach gebadet haben. Tick, Trick und Track schauen sich den Wasserlauf aus Insektenflugperspektive einmal an und stellen fest, dass dort illegal Kübel mit roter Farbe entsorgt werden. Um den Übeltäter zu stoppen, organisieren sie einen Angriff diverser Insekten. Das bemerken der Oberstwaldmeister und die Ranger und können den Waldvergifter zur Verantwortung ziehen.
Die letzte Schuld[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Paperino e il debito definitivo
- Story: Bruno Enna
- Zeichnungen: Giada Perissinotto
- Farben: Gaetano Gabriele D’Aprile
- Erstveröffentlichung: 06.11.2024
- Genre: Donalds Jobs, Gagstory, Moralgeschichte
- Figuren: Donald Duck, Onkel Dagobert, Tick, Trick und Track, Baptist, Cameo-Auftritte von Biggi, Dennis, Donni Duck, Guido, Rafaela
- Seiten: 26
Über all die Jahre ist der säumige Schuldner Donald Meister darin geworden, seinen Gläubigern zu entkommen. Jene wissen sich schließlich nicht anders zu helfen, als ein Inkassobüro mit der Schuldeneintreibung zu beauftragen. Sie wenden sich an den verschlagenen Igor van Iblbiss, den besten Geldeintreiber landauf, landab, der jeden Schuldner zur Strecke bringt. Bei Donald ist die Sachlage allerdings ein wenig anders. Van Iblbiss, nachdem er sein Opfer eine ganze Weile studiert hat, entschließt sich, diesem einen Job als seinen Assistenten anzubieten. Donald weist dies zunächst weit von sich, aber van Iblbiss bietet ihm reichlich gedeckte Schecks an, mit deren Hilfe er alle seine Schulden aus der Welt schaffen kann. Das Angebot zieht, Donald wechselt die Seiten.
Van Iblbiss und seine zwei furchteinflößenden Hunde bringen Donald kleinweise das Handwerk des Geldeintreibers bei. Schließlich wird Donald so gut, dass er alle säumigen Schuldner aufspüren kann, egal, in welchem Winkel sie sich verkrochen haben. Van Iblbiss beschließt, dass der Moment gekommen ist, Donald mit der letzten und schwersten Aufgabe zu betrauen. Einst hatte er einen Inkassoauftrag ausgeführt, doch sein Auftraggeber ihn nicht bezahlt. Bei diesem handelte es sich ausgerechnet um Onkel Dagobert. Donald will ablehnen, doch der tückische Geldeintreiber hat ihn aufgrund der Übernahme seiner Schulden in der Hand. Donald muss also wohl oder übel zu seinem Onkel und versuchen, bei diesem das Geld einzutreiben.
Dagobert reagiert mit Spott und Gelächter und droht an, Donald augenblicklich hinauszuwerfen. Der kommt seinem Onkel zuvor und verschwindet selbst – innerhalb des Speichers. Onkel Dagobert bekommt ihn nicht mehr zu Gesicht, weder er noch Baptist noch die Überwachungskameras schaffen es, Donald im Speicher zu finden. Dafür hört der Hausherr ständig Donalds Stimme, die ihn zum Bezahlen auffordert. So geht das den ganzen Abend und die ganze Nacht. Am Morgen ist Dagobert todmüde, mürbe und gibt klein bei. Er hält Donald ein Gerichtsurteil bezüglich des damaligen Inkassoverfahrens unter die Nase, das die Sachlage noch einmal gravierend verändert.
Schurkenstück in Moll[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Paperinik e il rapimento in la minore
- Story: Giorgio Fontana
- Zeichnungen: Emmanuele Baccinelli
- Erstveröffentlichung: 05.10.2018
- Genre: Superhelden, Gagstory
- Figuren: Phantomias, Donald Duck, Panzerknacker, Dussel Duck
- Seiten: 20
Ohne auch nur in die Nähe des Geldspeichers zu kommen, werden die Panzerknacker mittlerweile ständig von Phantomias aufgemischt. Um den Superhelden zu erpressen und zu zwingen, sie künftig in Ruhe zu lassen, entführen sie Dussel. Dieser ist neuerdings mit Passion mit dem Spielen des Kontrafagotts beschäftigt und quält damit all seine Nachbarn. Sie sind also nicht unglücklich, dass er auf einmal verschwindet. Phantomias geht der Spur nach, die die Panzerknacker am Tatort zurückgelassen haben und findet schlussendlich den Schlupfwinkel dank Dussels markerschütternd gekreischten Stimmübungen, die er als angeblich so talentierter Musiker unbedingt benötigt. Der Superheld räumt mit den Panzerknackern auf und kann Dussel befreien, der sich mit weiteren Horrortönen auf seinem Instrument dafür bedankt.
Die Krone der Diva[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Topolino in Tutti sospetti
- Story: Niccolò Testi
- Zeichnungen: Marco Mazzarello
- Farben: Chiara Bonacini
- Erstveröffentlichung: 16.10.2024
- Genre: Kriminalgeschichte
- Figuren: Micky Maus, Dix Donnerstag, Kommissar Hunter, Inspektor Issel, Steinbeiß, Minnie Maus, Inspektor Dreister
- Seiten: 30
Bei der alternden Diva Gloria Schwänle wurde eingebrochen und ihr einige Wertsachen gestohlen, darunter eine Krone, die sie einst in einem Film als Pharaonin getragen hatte. Die zu übertriebener Dramatik und theatralischem Auftreten neigende Diva berichtet, dass sie den vermummten und furchteinflößenden Täter kurz beobachten konnte, bevor er verschwand. Dabei hatte sie bereits versprochen, die eingebüßte Krone, ihren wertvollsten Besitz, einem Museum in Quakenbrück zu verkaufen. Der Fall scheint ganz schön kompliziert zu sein. Kommissar Hunter, Issel, Steinbeiß und Micky sind damit beschäftigt. Als sie im Präsidium die weitere Vorgehensweise beratschlagen, tritt auf einmal ein weiterer Privatdetektiv zu Tür herein: Dix Donnerstag. Der Old-School-Privatdetektiv im Regenmantel und Hut mit seinem amerikanischen Auftreten und dementsprechenden Methoden ist extranach Entenhausen gekommen, um den Fall des Kronendiebstahls aufzuklären. Das Museum in Quakenbrück hat ihn engagiert. Auch wenn Steinbier ihn schon kennt und schwärmt, dass Dix jeden Fall in einer halben Woche löst, macht sich der Privatdetektiv mit seiner forschen Art bei Hunter und im Präsidium nicht gerade beliebt.
Auch Micky ist zunächst sehr skeptisch und will sich weder von Dix nach Hause fahren lassen, noch den Fall gemeinsam mit ihm bearbeiten. Das hält Dix jedoch nicht auf. Bereits am nächsten Morgen steht er vor Mickys Tür und überredet ihn schließlich, gemeinsam die drei Verdächtigen unter die Lupe zu nehmen. Der erste ist Lenny Lümiêr, der einstmalige Regisseur des Films, in welchem Madame Schwänle die Krone trug. Sodann folgt Wulf Wunderkammer, passionierter Sammler von Film-Memorabilien. Der dritte auf der Liste ist Rex Reginald, bis vor Kurzem Butler von Frau Schwänle und mittlerweile nach seiner Entlassung Taxifahrer. Doch so sehr die beiden Detektive auch nachfragen, jeder der drei Verdächtigen hat ein Alibi. Da sich Micky und Dix jedoch sicher sind, etwas Entscheidendes übersehen zu haben, nehmen sie sich als nächstes sämtliche Filme vor, in denen Gloria Schwänle mitgespielt hat. Nach einem langen Filmmarathon finden sie tatsächlich das gesuchte Indiz, das ihnen hilft herauszufinden, wem die Krone am meisten wert ist und wer hinter allem steckt.
Der Preis des Abenteuers[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Zio Paperone e i preziosi dei precisi
- Story: Matteo Venerus
- Zeichnungen: Marco Palazzi
- Erstveröffentlichung: 04.09.2024
- Genre: Schatzsuche
- Figuren: Onkel Dagobert, Donald Duck
- Seiten: 22
Der passionierte Schatzsucher Onkel Dagobert bekommt seine Schatzkarten in der Regel vom Trödler seines Vertrauens zugespielt, so auch diesmal. Der Schatz, den Dagobert zu finden trachtet, befindet sich in Kleinodien, einem Land, in dem Geschäftstüchtigkeit und Sparsamkeit groß geschrieben werden. Auch wenn keineswegs feststeht, ob der Schatz wirklich das hält, was Dagobert sich von ihm verspricht, begibt er sich mit seinem zwangsverpflichteten Neffen Donald auf Schatzsuche. Die Schatzkarte und die recht sparsame Sprache der Bewohner Kleinodiens sorgen allerdings für einige Probleme und Missverständnisse während der Suche. Hinzu kommen teure Strafgelder und sonstige Ausgaben, die Dagobert zu leisten hat. Als er den Schatz schließlich in Händen hält, deckt dieser gerade einmal die entstandenen Unkosten.
Bits und Bytes von oben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Filo, Brigitta e la ducklink superveloce
- Story: Pier Giuseppe Giunta
- Zeichnungen: Francesco Guerrini
- Erstveröffentlichung: 26.01.2022
- Genre: Wirtschaftskampf
- Figuren: Kuno Knäul, Gitta Gans, Onkel Dagobert, Klaas Klever, Panzerknacker, Anwantzer, Baptist, Donald Duck, Primus von Quack, Tick, Trick und Track
- Seiten: 22
Das Internet hat so seine Tücken. So gelingt es Kuno Knäul nicht, seiner Freundin Gitta ein Video aus einer neuen und abgedreht spaßigen Serie zu schicken, da der Dateiupload Stunden in Anspruch nehmen würde. Die findige Gitta schnappt sich ihr Fahrrad und steht wenig später vor Kunos Türe, mit einem USB-Stick in Händen. Die alten Methoden des Datentransfers sind manchmal eben doch besser und schneller. Diese Einsicht bringt Kuno auf eine neue und geniale Geschäftsidee: Mittels Drohnen und USB-Sticks will er schnelle und komfortable Datenübertragung zwischen Privatpersonen sicherstellen. Gitta lässt sich schnell überzeugen, dass die Idee großes Potential hat, denn allzu viele Mitbürgerinnen und Mitbürger leiden tagtäglich unter der langsamen Geschwindigkeit ihrer Internetanbieter.
So beginnt der unaufhaltsame Siegeszugvon Gittas und Kunos neuestem Start-up, Duck & Drop. Bald wimmelt es im Himmel über Entenhausen von Drohnen, die Daten zustellen. Der rauschende Erfolg bleibt auch den Dauerkonkurrenten Dagobert Duck und Klaas Klever nicht verborgen, die sich bislang den Markt der Internetprovider aufgeteilt haben. Die beiden wissen, dass etwas geschehen muss, wenn ihr Geschäft nicht bachab gehen soll. Dabei greifen beide jedoch zu ganz anderen Maßnahmen.
Klever verhandelt mit Kuno und Gitta und schließt für sattes Geld den Kauf der vielversprechenden Firma ab. Dagobert finde hat sich zuerst dazu entschieden, die Funktionsweise des Konkurrenzprodukts zu prüfen. Er ordert bei Gitta eine Drohne (die diese mit auffallend schriller, in ihren Augen romantischer, aber bei Dagobert nur Brechreiz auslösender Lackierung versieht). Sodann bittet Dagobert seinen treuen Butler Baptist, einen beliebigen Stick mit der Drohne zu seinem Büro in der Südvorstadt zu schicken. Baptist denkt sich nicht viel und greift sich den nächstbesten handlichen Datenspeicher von Dagoberts Schreibtisch – ein fataler Fehlgriff, sind doch auf diesem alle Passwörter und Sicherheitsschlüssel des Duck'schen Wirtschaftssystems gespeichert.
Leider haben die Pnzerknacker den Geldspeicher belauscht und dadurch von der wertvollen Fracht der Drohne erfahren. Sie machen ihren Zeppelin startklar, um die lohnende Beute vom Himmel zu holen. Dagobert will natürlich selbst die Drohne wiederhaben und besteigt mit Baptist einen altersschwachen Doppeldecker. In der Luft kommt es zum Kampf um die auffällige Drohne, in dessen Zug allerdings beide Luftgefährte abstürzen und noch dazu auf einen für Dagobert besonders ungünstigen Platz. Da ist auch nur ein schwacher Trost, dass er den sicherheitsrelevanten Stick nun wieder in Händen hält.
Rendezvous Tortur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Paperino e la fidanzata perfetta
- Story: Tea Orsi
- Zeichnungen: Antonello Dalena
- Erstveröffentlichung: September 2014
- Genre: Romanze, Gagstory
- Figuren: Donald Duck, Gustav Gans, Daisy Duck
- Seiten: 21
Da Gustav schon wieder seine Verlobte Daisy ausgespannt hat, beschließt Donald, dass es so nicht weitergehen kann. Im Radio hört er die Werbung einer Partnervermittlungsagentur und meldet Gustav gleich dort an. Sein Kalkül ist, dass Gustav, wenn er endlich seine eigene Traumpartnerin gefunden hat, nicht mehr um Daisy herumscharwenzelt. Als Donald Gustavs Eigenschaften bei der Agentur einzutragen hat, schöpft er aus dem Vollen an negativen Charaktereigenschaften, die Gustav ihm gegenüber an den Tag legt. Dies hat zur Folge, dass die Partnervermittlerinnen ganz schön suchen müssen, um jemanden zu finden, dem diese Eigenschaften gefallen könnten. Mit Ida werden sie schließlich fündig. Ida bevorzugt ruppige, selbstbewusste, arrogante und eitle Männer, also scheint sie die ideale Wahl für Gustav zu sein.
Nun muss Donald das Rendezvous nur noch ordentlich organisieren. Gustav schwindelt er am Telefon vor, dieser hätte im Gewinnspiel der Partnervermittlung das große Los und damit einen romantischen Tag mit allen Schikanen gewonnen. Gustav ist zwar an der Partnerfindung, wohl aber den angebotenen und von Donald heimlich bezahlten Events interessiert. So verbringen die beiden einen schönen, romantischen Tag. Gustav erweist sich als viel netter, als Ida gedacht hatte und ist daher nicht ihr Typ. Nach diesem Vermittlungs-Misserfolg suchen die Partnervermittlerin Gustav selber auf. So kommt schließlich heraus, was Donald getan hat. Gustav beschließt, es seinem Vetter heimzuzahlen, doch der Schuss geht nach hinten los.
Blitzgemüse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Dinamite Bla in... fulmini e melanzane
- Story: Valentina Camerini
- Zeichnungen: Ottavio Panaro
- Erstveröffentlichung: 17.03.2015
- Genre: Gagstory
- Figuren: Habakuk, Donald Duck, Dussel Duck, Onkel Dagobert, Tiger
- Seiten: 23
Nahe Habakuks ländlichem Gehöft herrscht seit einiger Zeit denkbar schlechtes Wetter. Es blitzt, donnert und rummst ohne Unterlass und regnet immer wieder in Strömen, seit der mürrische Waldschrat von einem Bauernfänger eine aberwitzige Antenne gekauft hat, die angeblich kosmische Energie auffängt und zum Wachstum seiner über alles geliebten Auberginen kanalisiert. Tatsächlich gedeiht das eierförmige Gemüse seitdem prächtig, auch wenn das Gewächshaus seiner Schützlinge durch all die Blitzschläge nicht mehr allzu gut in Schuss ist. Die Wetterturbulenzen in Hinterwildenwaldwinkel rufen auch Wissenschaftler auf den Plan sowie Dagobert, der dort seine neue Wetterantenne installieren will.
Dagobert schickt seine Neffen Donald und Dussel mit der Antenne auf Habakuks Hof. Die beiden leidgeprüften Vettern trauen sich nicht, dem schießwütigen Zausel zu sagen, was sie vorhaben. So versuchen sie die Antenne in der Nacht auf dem Hügel zu befestigen. Habakuk bemerkt das und eilt schon mit der Flinte im Anschlag herbei. Dussel gelingt es zum Glück, ihm weiszumachen, er verstehe etwas vom Auberginenanbau und wisse daher, dass Habakuks merkwürdige Antenne durch die von Onkel Dagobert ersetzt werden müsse. Mit dem neuen Antennenaufbau wird das Unwetter nur noch schlimmer. Schließlich entlädt sich die gesamte angestaute atmosphärische Energie und räumt die Antenne beiseite. Endlich ist der Himmel wieder blau. Aber die neue Situation gefällt weder Habakuk noch Dagobert und so ist klar, dass dafür jemand büßen muss.
Die Goldrobe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Amelia e la città della seta
- Story: Marco Bosco
- Zeichnungen: Blasco Pisapia
- Farben: Chiara Bonacini
- Erstveröffentlichung: 29.05.2024
- Genre: Historisches Abenteuer, Zeitreise
- Figuren: Gundel Gaukeley, Nimmermehr, Großtante Mafalda
- Seiten: 22
Gundel hat eine einladung zu einem Ball der Magier und Hexen erhalten. Auch wenn sie keine besondere Lust darauf hat, kann sie es sich nicht leisten, nicht hinzugehen. Die Frage ist nur, wo sie eine standesgemäße Robe herkriegt. Ihr altes Festkleid ist von Motten zerfressen und Magie zu verwenden, um sich neu anzukleiden, ist ihr untersagt. Sie sieht sich in den Läden Neapels um, doch gefällt ihr keines der Modelle, alle sehen geschmacklos aus. Mit dem Fummel würde sie sich bei den anderen Hexen nur zum Gespött machen, anstatt mit einer wahrhaft wundervollen Robe zu brillieren. Als sie einen Verkäufer auf ihre Vorstellungen anspricht, meint dieser, sie müsse nach der sagenumwobenen Goldrobe suchen, die im 18. Jahrhundert gefertigt wurde.
Nachdem die begabte Hexe im Archiv von Torremare weitere Informationen dazu gefunden hat und nun weiß, dass die Robe 1787 in San Leucio genäht wurde, begibt sie sich mit einem Zauber für zwei Tage in die Vergangenheit. Dort sucht sie als erstes ihre Großtante Mafalda auf, die ihr bereitwillig bei der Suche nach der Robe hilft. Dank Mafaldas Besen gelangen sie schnell nach San Leucio und finden die Manufaktur des Schneiders De Brocato, der die in ganz Europa berühmten Seidengewänder herstellt. Die beiden Hexen geben sich ihm gegenüber als Näherinnen auf der Suche nach Arbeit aus und der Schneidermeister erzählt bereitwillig, dass er die Robe angefertigt hat, um eine Kostprobe seines Schaffens abzuliefern. In zwei Tagen sollein Experte aus Paris kommen, um diese zu beurteilen. Wenn er die Prüfung besteht, würde er zum Hofschneider des französischen Königs aufsteigen und seine Manufaktur hätte ausreichend Arbeit.
Also müssen sich Gundel und Mafalda zwei Tage noch gedulden. Als sie dann wiederkommen, muss der verzweifelte Schneider ihnen sagen, dass zwei Strauchdiebe die Robe gestohlen haben. Für ihn ist das eine Katastrophe, denn einerseits hat er dann nichts mehr zum Präsentieren, andererseits hat er den Stoff fü die Robe auf Kredit gekauft und würde nun im Schuldturm enden. Auch seine Näherinnen hätten dann keine Arbeit mehr. So weit muss es aber nicht kommen. Gundel und Mafalda jagen den Dieben die Robe wieder ab und bringen sie noch rechtzeitig zur Begutachtung. Gundel verzichtet damit darauf, die Robe gleich selber mitzunehmen und beweist ihr gutes Herz gegenüber dem Schneider und seinen armen Näherinnen. Ohne Robe reist sie zurück in die Gegenwart, doch muss sie am Ende nicht ohne standesgemäße Kleidung zum Ball, denn Mafalda hat ihr etwas Besonderes hinterlassen.
Akute Klatschomanie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Clarabella e i rumor del bosco
- Story: Matteo Venerus
- Zeichnungen: Cristian Canfailla
- Tusche: Martina Andonova
- Erstveröffentlichung: 31.01.2024
- Genre: Gagstory
- Figuren: Klarabella Kuh, Heidi, Minnie Maus, Rudi Ross (nur Cameo)
- Seiten: 15
Die stets neugierige und an Tratsch interessante Klarabella übertreibt es seit Neuestem gewaltig. All ihre Freundinnen, Bekannten oder auch nur zufällige Begegnungen belästigt sie mit bohrenden Nachfragen, was es denn Neues gebe. Schließlich schreitet ihr Arzt ein, der akute Klatschomanie diagnostiziert und Klarabella einen Erholungsurlaub fernab aller Menschen in einen einsamen, idyllischen Wäldchen verschreibt. Zunächst funktioniert das tatsächlich und Klarabella denkt die ersten Tage nicht mehr an den neuesten Klatsch.
Doch dann bemerkt sie, dass in einer nahegelegenen Hütte ihre Freundin Heidi untergekommen ist, die doch ständig aufregende Urlaubsreisen in entfernte Gebiete unternimmt. Klarabella versucht verzweifelt, sich zurückzuhalten und ihre krankhafte Neugier hintanzuhalten, was ihr nicht gelingen will. Zu allem Übel bekommt Heidi so mit, dass sie in der Nähe ist und erzählt ihr auf Nachfrage, ein Arzt habe bei ihr Reiseallergie diagnostiziert. Doch Klarabella merkt schnell, dass die Geschichte nicht stimmen kann. Sie ringt erneut hart mit sich, dann bohrt sie nach. Heidi tischt ihr eine Lügengeschichte nach der anderen auf, bis die Wahrheit endlich ans Licht kommt und Klarabella sich erst recht schuldig fühlt.
What If…? Mickey and Friends became the Fantastic Four[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: The Fantastic Four vs. Mole Pete!
- Idee: Steve Behling
- Story: Riccardo Secchi
- Zeichnungen: Lorenzo Pastrovicchio
- Farben: Lucio Ruvidotti
- Erstveröffentlichung: 08.01.2025
- Genre: Superhelden, Crossover mit Marvel
- Figuren: Micky Maus, Minnie Maus, Donald Duck, Goofy, Kater Karlo, Kullern, Daniel Düsentrieb, Klarabella Kuh, Rudi Ross
- Seiten: 25
Daniel Düsentrieb lenkt für ein Experiment kosmische Strahlen auf die Erde, doch diese treffen statt seinem unterirdischen Labor die Kirmes-Besucher Micky, Minnie, Goofy und Donald. Diese werden mitsamt ihrem Wagon aus einem Karussell mit Raumschiff-Optik ins Kürbisfeld von Omas Hof geworfen. Die vier bemerken aber schon dort eine Veränderung an ihnen: Donald ist superstark mit Haut wie aus Stein, Micky kann sich länger strecken als zuvor, Minnie kann sich unsichtbar machen und Goofy sich entflammen und sogar fliegen. Sie beschließen, als die Fantastischen Vier ihre Kräfte künftig für das Gute einzusetzen. Gesagt, getan. In ihrem hochmodernen Hauptquartier besprechen sie die mysteriösen Erdbeben der letzten Tage in Entenhausen, bei denen gezielt Häuser in den Erdboden versanken, erst ein Pfandhaus, dann eine Bank und zuletzt ein edles Restaurant. Jedes Mal war aus dem Krater im Boden leise ein Lied zu hören: „Ich liebe einen Erfinder“.
Kaum besprechen die vier den Fall, verschwindet auch schon das nächste Gebäude, in dem Fall die Baustelle für ein neues Gefängnis. Als die Fantastischen Vier den dortigen Krater untersuchen, taucht ein dreiköpfiges Monster aus diesem auf, doch dieses ist ein Kinderspiel für die vier Superhelden. Im Loch selbst landen sie vor dem Thron von Mole-Karlo, der zusammen mit den Erdbeben verursachenden Kullern gezielt verhasste Gebäude verschwinden lässt. Er erzählt bereitwillig seinen vier Gästen, wie er auf der Flucht vor der Polizei zufällig entdeckte, dass er unterirdische Monster mit dem Lied „Ich liebe einen Erfinder“ kontrollieren kann. Als er sie vertrieb, tauchen danach die dankbaren Kuller auf, die daraufhin für Karlo arbeiten. Kaum hat Karlo die Story zu Ende erzählt, jagt er die Monster auf die Superhelden, doch die vier überwältigen erst die Monster und dann Karlo, sehr zur Freude der Kuller, die inzwischen von Karlo genervt waren. Auf dem Rückweg hören sie „Ich liebe einen Erfinder“, welches inzwischen Karlo auf die Nerven geht.
→ Viele Hintergrundinformationen, Bezüge und Anspielungen zu dieser Crossover-Parodie gibt es im Hauptartikel What If…? zu finden.
Variant-Cover[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Im Rahmen der Kooperation zwischen Disney und Marvel im Rahmen der Adaptionsreihe Marvel & Disney: What if…? sind für die Ausgaben des Lustigen Taschenbuches, in denen die ausgewählten Titelstorys erscheinen, jeweils Variant-Cover angekündigt. Die Variant-Cover-Versionen erscheinen in einer limitierten Stückzahl von 400 Exemplaren und sind ausschließlich im Egmont-Shop erhältlich. Eine Begrenzung der Bestellung vorheriger Variant-Covern der Disney-Marvel-Ausgaben auf fünf, dann auf drei Exemplare pro Haushalt wurde mit dieser Ausgabe auf nur ein Exemplar reduziert.[1][2]
Ab dem 18.11.2025, dem Veröffentlichungsdatum der letzten Ausgabe der Variant-Cover-Reihe, wird zudem eine LTB-Sammelbox erhältlich sein. In ihr finden bis zu sieben Variant-Cover-Bände Platz. Das bedeutet wiederum, dass bei insgesamt 40 Variant-Covern entweder fünf derartige Boxen benötigt werden und fünf Bände außerhalb einer Sammelbox aufbewahrt werden müssen – oder sechs derartige Boxen benötigt werden, wobei in der letzten Box nur fünf (statt sieben) Ausgaben aufbewahrt werden können.
Bis auf die Ausgabennummer ist der Buchrücken der Variant-Cover-Ausgaben komplett rot und folglich nicht mit dem normalen Buchrückenmotiv kompatibel. Auf der Rückseite der Variant-Ausgaben sind der Barcode und der Preis nicht mehr abgeklebt, sondern im Backcover integriert. Folgende Variant-Cover-Versionen A bis E von LTB 601 sind erschienen:
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A) Cover von Lorenzo Pastrovicchio, Kolorierung von Lucio Ruvidotti (EdizioniBD)
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B) Cover und Kolorierung von Phil Noto
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C) Cover und Kolorierung von Skottie Young
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D) Cover und Kolorierung von Chrissie Zullo
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E) Cover von Nick Bradshaw, Kolorierung von Rachelle Rosenberg
Links[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- ↑ Post im Comicforum, abgerufen am 20.08.2025.
- ↑ „Entenhausen trifft auf Marvel-Helden“. egmont-shop.de (archiviert), abgerufen am 20.08.2025.
