LTB 56
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Siehe auch die Rezension dieses Bandes! |
Lustiges Taschenbuch | ||||||
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Achtung ~ Fertig ~ Los! | ||||||
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Atlantis in Gefahr | ||||||
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Erscheinungsdatum: | 11. September 1978 | |||||
Chefredakteur: |
Dr. Erika Fuchs | |||||
Übersetzung: | ||||||
Geschichtenanzahl: | 7 | |||||
Seitenanzahl: | 254 | |||||
Preis: | D: DM 4,50 A: öS 35 CH: SFR 4.90 | |||||
Weiterführendes | ||||||
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Original Bearbeiten
Die ersten LTBs waren noch Nachdrucke der italienischen Reihe I Classici di Walt Disney. LTB 56 ist größtenteils ein Nachdruck des Bandes Fantastiliardi I Classici di Walt Disney (seconda serie) # 8. Die geheimnisvolle blaue Grotte wurde gegen Donald als Champion ausgetauscht.
Inhalt Bearbeiten
Vor- und Rahmengeschichte Bearbeiten
- Originaltitel: Prologo a "Fantastiliardi"
- Story: Gian Giacomo Dalmasso
- Zeichnungen: Giancarlo Gatti
- Erstveröffentlichung: 01.08.1977
- Genre: Rahmengeschichte
- Figuren: Daniel Düsentrieb, Donald Duck, Gustav Gans, Onkel Dagobert, Tick, Trick und Track
- Seiten: 22
Dagobert bekommt vom Butler eine Zeitung serviert, Donald muss seine Schiffspassage durch Kartoffelschälen verdienen, Gustavs Glück ist wirklich unverschämt, die Kinder schleudern Münzen zum Strand, um Dagobert von seiner Jagd auf Donald abzulenken.
Onkel Dagobert und der weise Wal Bearbeiten
- Originaltitel: Zio Paperone e la balena sapiente
- Titel in Neuauflage: Der hilfreiche Wal
- Story: Gian Giacomo Dalmasso
- Zeichnungen: Luciano Gatto
- Erstveröffentlichung: 11.02.1973
- Genre: Abenteuer
- Figuren: Panzerknacker, Donald Duck, Onkel Dagobert, Primus von Quack, Tick, Trick und Track
- Seiten: 37
- Nachgedruckt in: LTB Spezial 34
Mit einer Lügengeschichte eist Dagobert den dressierten Wal Wilma von der Kriegsmarine los: Dieser soll helfen, das Wrack des 1768 vor Martinique gesunkenen französischen Seglers Opoponax zu bergen, der einen unermesslichen Goldschatz an Bord gehabt haben soll. Da der Wal das Morsealphabet kann, kommen die morsekundigen Tick, Trick und Track mit, außerdem Primus als Schiffsbauingenieur und Walexperte sowie Donald, diesmal eher als Freiwilliger. Die Panzerknacker nehmen per Hubschrauber die Fährte auf, und als für die Ducks alles wie am Schnürchen gelaufen, das Wrack mit Wilmas Hilfe geborgen und Dagobert bereits am Münzenzählen ist, übernehmen sie das Kommando. Doch zu früh gefreut: Primus harpuniert den Hubschrauber und Wilma zieht die Gang unter Wasser, sodass sie sich nur noch schwimmend zur nächsten Insel retten kann. Das schwer beladene Schiff wird nun von Wilma gezogen, aber da Donald am Steuer versagt, wird das Schiff von einem Luxusdampfer gerammt und der Schatz sinkt wieder auf den Meeresgrund zurück. Der rachedurstige Dagobert sucht nun seinen Versager von Neffen, doch der schläft auf dem Rücken des hilfreichen Wals weiter den Schlaf des Gerechten…
Der Mund der Wahrheit Bearbeiten
- Originaltitel: Zio Paperone e la bocca della verità
- Titel in Neuauflage: Sag die Wahrheit!
- Story: Osvaldo Pavese
- Zeichnungen: Romano Scarpa
- Tusche: Giorgio Cavazzano
- Erstveröffentlichung: 27.07.1969
- Genre: Düsentrieb'sche Erfindungen, Angriff auf den Geldspeicher
- Figuren: Daniel Düsentrieb, Panzerknacker, Onkel Dagobert, Tick, Trick und Track
- Seiten: 30
- Nachgedruckt in: LTB Spezial 70
Beim Umbau seines alten Kofferradios erfindet Daniel Düsentrieb mir nichts dir nichts einen „Mund der Wahrheit“ – Jeder, der den Wellen des Kofferradios ausgesetzt ist, sagt die Wahrheit, ob er es will oder nicht. Dagobert, eines seiner ersten „Opfer“, kauft ihn dem Erfinder ab. Dann aber fallen er und der Apparat den Panzerknackern in die Hände, die dem Multimillionär alle Geheimnisse und Kombinationen rund um den Geldspeicher entlocken und diesen komplett entleeren. Tick, Trick und Track kommen dem Geschehenen zwar auf die Spur, werden aber von den Panzerknackern entdeckt und zu ihrem Onkel gesperrt. Mittels des Apparates, den die Panzerknacker ungeschickterweise in dem Gefangenenzimmer stehengelassen haben, säen die Ducks Zwietracht unter den Knackern. Der Silo, in den sie das ganze Geld geleitet haben, birst im Streit und alles kommt wieder in Ordnung: Die Talerchen in den einen Wagen, die Panzerknacker in den anderen (Polizei)wagen…
Donald als Champion Bearbeiten
- Originaltitel: Paperino e il salto con l'asta
- Titel in Neuauflage: Sport zahlt sich aus
- Story: Gian Giacomo Dalmasso
- Zeichnungen: Giancarlo Gatti
- Erstveröffentlichung: 01.06.1976
- Genre: Sport
- Figuren: Donald Duck, Tick, Trick und Track, Onkel Dagobert, Daniel Düsentrieb, Helferlein, Klaas Klever, Phantomias (in Donalds Gedanken)
- Seiten: 28
- Nachgedruckt in: LTB Sommerspiele 3, Enthologien Spezial 6
Die drei sportlichen Jungs Tick, Trick und Track trainieren fleißig für die Jugendspiele, an der alle Kinder der fünf Entenhausener Schulen teilnehmen sollen. Donald schluckt schwer, als er hört, auch die Angehörigen sollen – außer Konkurrenz – ihr sportliches Können erproben. Dabei wurde ihm die Freude an der körperlichen Ertüchtigung nicht in die Wiege gelegt, ganz im Gelegenteil, ist ihm das Lungern auf der Hängematte sein Schönstes. Das Vergnügen bleibt ihm verwehrt, als sich Dagobert zudem daran erinnert, dass sein Neffe drei Monate mit der Miete im Rückstand ist. Auf der Flucht vor seinem Onkel überspringt Donald glatt eine Mauer. An diese Glanztat seines Neffen erinnert sich Dagobert wenig später im Milliardärsklub, als der aufschneiderische Klever mit seiner Sportlichkeit und seiner Rolle als Mäzen für einen jungen aufstrebenden Stabhochspringer prahlt. Kurzerhand meint auch Dagopbert, dass er einen solchen Sportler finanziert (wobei ihm Donald vor Augen schwebt). Klever und Dagobert wetten um drei Millionen Euro, dass ihr Springer bei einem kurzfristig anberaumten Event die Nase vorn haben werde.
Zu Dagoberts großem Ungemach versagt Donald im Training und zertrümmert beim Versuch zu springen sämtliche Stangen. In der Nacht lässt er sich von Düsentrieb heimlich Sprungfedern in seine Turnschuhe einbauen und kann tatsächlich den Sieg davontragen. Der gewaltige Sprung macht ihn so bekannt, dass ein Limonadenhersteller Donald als Gesicht seiner neuen Werbekampagne bestellt und ihm dafür ein stattliches Salär zukommen lässt. Den großen Reibach macht aber wie immer nicht er, sondern Dagobert, der prompt das Geld zur Deckung von Donalds Schulden einzieht.
Das Damoklesschwert Bearbeiten
- Originaltitel: Zio Paperone e la spada di Damocle
- Story: Guido Martina
- Zeichnungen: Massimo De Vita
- Erstveröffentlichung: 31.05.1970
- Genre: Gagstory
- Figuren: Donald Duck, Klaas Klever, Onkel Dagobert, Tick, Trick und Track
- Seiten: 31
- Nachgedruckt in: Disneys beste Comics 10 (als Onkel Dagoberts Damoklesschwert)
Dagobert Duck wirbt für seine Versicherungsgesellschaft damit, dass er jeden und alles gegen jedwedes Risiko versichert. Diesen waghalsigen Anspruch macht sich Klaas Klever zunutze und lässt sich von seinem Rivalen eine Kiste Zigarren gegen Feuer versichern. Diese Kiste sei, so Klever, nunmehr Dagoberts „Damoklesschwert“, also, wie die Kinder vorlesen, eine unbekannte Gefahr, die ihm den Schlaf rauben werde. Die Ducks schnüffeln nun an Klevers Villa im Tannenhain herum, in der dieser die Zigarren merkwürdigerweise aufbewahrt. Nach dem Besuch ahnen sie warum: Die Villa ist aus harzhaltigem und daher extrem brandanfälligem Holz gebaut. Nun hat Donald die Idee, die Zigarren zu stehlen, denn gegen Diebstahl sind sie ja nicht versichert. Wegen der Gefahren beim geplanten Einbruch erklärt sich Dagobert bereit, seinen Handlanger gegen Unfälle mit Anspruch auf die beste Klinik und auf Erholungsurlaub zu versichern. Ungeschickterweise schwingt sich Donald mit einem Blitzableiter auf das Dach der Villa, in die daraufhin beim mittlerweile aufgezogenen Gewitter der Blitz einschlägt, der sie in Flammen aufgeht lässt. Am nächsten Tag kann Klever bei Dagobert die Versicherungssumme kassieren. Bei der Flucht vor dem rachedurstigen Dagobert bricht sich Donald ein Bein, und er kann dank Dagoberts Unfallversicherung kostenlos nach Acapulco reisen…
Gold allein macht nicht glücklich Bearbeiten
- Originaltitel: Zio Paperone e il miliardario in quarantena
- Titel in Neuauflage: Goldene Gesundheit
- Story: Guido Martina
- Zeichnungen: Giancarlo Gatti
- Erstveröffentlichung: 04.02.1973
- Genre: Dagobert in Not
- Figuren: Donald Duck, Onkel Dagobert, Tick, Trick und Track
- Seiten: 37
Dagobert leidet unter einer Goldallergie und nistet sich deshalb bei Donald ein, bei dem ja so rein gar nichts nach Reichtum riecht. Als die Ducks in der Zeitung von einem in Entenhausen stattfindenden Milliardärstreffen lesen, das Dagoberts Genesung sicher abträglich wäre, ziehen sie auf die Elendsinsel um, offenbar einem ehemaligen Piratennest. Das, was der kranke Dagobert anfangs noch für Gestank hielt, bringt ihn nach seiner Heilung auf die Spur einer Schatzkiste…
Der Regenmacher Bearbeiten
- Originaltitel: Zio Paperone e il padrone della pioggia
- Titel in Neuauflage: Der Regenklau
- Story: unbekannt
- Zeichnungen: Pier Lorenzo De Vita
- Erstveröffentlichung: 15.02.1970
- Genre: Wirtschaftskampf
- Figuren: Donald Duck, Eulenrichter, Klaas Klever, Onkel Dagobert, Tick, Trick und Track
- Seiten: 30
Die Erträge von Onkel Dagoberts Weizenfarm in Argentonien fallen außergewöhnlich schlecht aus. Zusammen mit Donald und den Kindern macht er sich auf den Weg, um dort nach dem Rechten zu sehen. Vor Ort ist auch Klaas Klever, auf dessen benachbarten Weizenfeldern es ausreichend regnet, während auf Dagoberts die pure Dürre herrscht. Tick, Trick und Track kommen dem Geheimnis auf die Spur: eine von einem Helfer Klevers, Professor Zirrus, erfundene und betriebene Wolkenfangmaschine, mit der es Klever regnen lassen kann, wo er will. Die Kinder übertölpeln Klever und Zirrus und lösen, um auf sich aufmerksam zu machen, mit der Maschine eine Überschwemmung aus. Vor Gericht wird Klever der Regenmacherei überführt und des Landes verwiesen.
Der Schatz von Atlantis Bearbeiten
- Originaltitel: Zio Paperone e il tesoro di Atlantide
- Titel in Neuauflage: Atlantis in Gefahr
- Story: Jerry Siegel
- Zeichnungen: Romano Scarpa
- Tusche: Sandro Del Conte
- Erstveröffentlichung: 21.01.1973
- Genre: Abenteuer
- Figuren: Daniel Düsentrieb, Onkel Dagobert
- Seiten: 35
- Nachgedruckt in: LTB Spezial 57
Daniel Düsentrieb wollte für Onkel Dagobert eigentlich eine Maschine erfinden, die sich kosmische Energie zunutze macht, doch jetzt ist eine herausgekommen, die Goldvorkommen aufspürt. Nun ja, denkt sich der Multimilliardär, umso besser. Der Globus verrät: Die weltergiebigsten Goldvorräte scheinen in den Tiefen des Atlantiks zu liegen. Mit dem von Düsentrieb kurzerhand konstruierten U-Boot stoßen sie auf die goldenen Türme von Atlantis. Gerade als Dagobert die Stadt für sich in Besitz nehmen will, stürzt sich ein gewaltiger Krake auf ihn, der Düsentrieb mit einem Schwall lauter Musik in die Flucht treibt. Doch auch Menschen mit Fischschwänzen leben am Meeresgrund: Faba, der Vizekönig, stößt die beiden Entdecker in Mutproben, durch die allein sie laut Gesetz dem König vorgestellt werden müssen. Dagobert besiegt ein Riesen-Seepferdchen, Düsentrieb einen Schwertfisch. Nun werden sie zum König Bafa vorgelassen, der seinen Palast niemals verlässt, weil sein Bruder Faba ihm geweissagt hat, es werde dann ein zerstörerisches Erdbeben ausgelöst. Bafa wagt es nun durch das Zureden der Eindringlinge dennoch, doch als der Boden nun tatsächlich fürchterlich zu schwanken beginnt, verliert der König das Vertrauen zu seinen neuen Ratgebern und lässt sie einsperren. Düsentrieb aber schleicht sich wieder in das Vertrauen der Wachen und des Ältesten der Weisen mit der Aussicht, die seit langem kaputte Erdstoß-Abwehrmaschine reparieren zu können. Noch einmal hetzt Faba den König gegen die Fremden auf, doch dann belauscht der König seinen Vize, der einen Erdstoß-Aktivator einsetzte, wann immer es ihm passte, und erfährt dadurch dessen wahre und üble Pläne. Dagobert verspricht Abhilfe und handelt als Gegenleistung die Abtretung der atlantischen Goldmine aus. Als noch reicherer Mann kann Dagobert zusammen mit seinem Erfinder-Freund wieder die Fahrt zur Erdoberfläche antreten – die geretteten Atlantiden winken ihnen zum Abschied mit Taschentüchern hinterher…