I Classici di Walt Disney
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Allgemeines[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Die „I Classici di Walt Disney“ (seit 1992 einfach „I Classici Disney“), übersetzt „Die Klassiker von Walt Disney“ oder „Die Disney-Klassiker“) ist eine italienische Comicreihe, die seit 1957 erscheint. Sie ist für das Lustige Taschenbuch von besonderer Bedeutung, da die ersten LTBs bis Band 116 in der Regel reine Übernahmen von Bänden dieser Reihe waren. Auch für die Publikationen in anderen europäischen Ländern waren die I Classici oftmals maßgeblich.
Im Nachhinein wurde die Reihe in zwei „Serien“ unterteilt, die „Prima Serie“ (=PS), die vom 1957 bis 1976 mit 71 Ausgaben herausgebracht wurde, und die „Seconda Serie“ (=SS), die seit 1977 bis heute erscheint. Im Februar 2026 war die Seconda Serie bei Bd. 551 angelangt.
Zur Geschichte der Beziehung von LTBs zu den I Classici vgl. den Artikel Die I Classici und das LTB.
Eine Chronologie der I Classici von 1957 bis 1985 kann der Liste Die I Classici und das LTB entnommen werden.
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Das erste I Classici vom Dez. 1957
(© Egmont Ehapa) -
Das zweite I Classici vom Dez. 1958
(© Egmont Ehapa) -
Das dritte I Classici vom Dez. 1959
(© Egmont Ehapa) -
Das vierte I Classici vom Juli 1960 zu den Olympischen Spielen in Rom
Die ersten Jahre (1957-60) als Publikation für die Weihnachtszeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Der erste Band der Reihe I Classici di Walt Disney (=CWD) erschien im Dezember 1957. Nach dem „Topolino“, den „Albi della Rosa“ und dem „Almanacco Topolino“ waren die I Classici die vierte in Italien erhältliche regelmäßig erscheinende Reihe mit Disney-Comics. Allerdings ist es wahrscheinlich, dass der erste Band mit dem Titel „I Classici di Walt Disney“, der später auf die ganze Reihe übertragen werden sollte, noch als Einzelausgabe geplant war, eine Art Leistungsschau des italienischen Disney-Verlags Mondadori mit einigen Comics, die erst im Verlaufe des vergangenen Jahres erschienen waren: Martina/Bottaros „Paperino e il conte di Montecristo“ und „Paperin di Tarascona“ sowie Martina/P. L. de Vitas „Paperino e i tre moschettieri“ und „Paperino Don Chisciotte“ (letzterer mit Ersterscheinungsdatum April 1956 bereits die älteste Produktion).
Vermutlich war das kleine Buch ein großer Erfolg, denn ein Jahr später entschloss man sich, ebenfalls für die Weihnachtszeit eine zweite Ausgabe auf den Markt zu bringen, die diesmal von Geschichten mit dem Helden Topolino (Micky Maus) beherrscht wurde. Nunmehr wurden auch Geschichten aufgenommen, deren Erstveröffentlichung bereits deutlich länger zurücklag, und eine deutlich größere Bandbreite aufwiesen: „Topolino e il doppio segreto di Macchia Nera“ von Martina/Scarpa (1955), „Topolino e il terrore dei mari“ nach einem englischen Comic von Harold Whitaker (1953), „Topolino e lo spettro fallito“ von Walsh/Gottfredson (1951) sowie „Topolino e i grill atomici“ von Martina/Bioletto (1950). In einer Zweitauflage anderthalb Jahre später wurde ein Donald-Duck-Comic dazu abgedruckt, was zeigt, dass sich die strikte Trennung in Duck- und Maus-Bände noch nicht klar durchgesetzt hatte.
Dies zeigt auch der dritte Band mit dem Titel I Grandi Parodie di Walt Disney, dessen Erscheinen genau ein Jahr später die „I Classici“ bereits zu einer kleinen Weihnachtsreihe hatte werden lassen. Diesmal waren nur drei längere Werke enthalten, mit „L’Inferno di Topolino“ (Martina/Bioletto) ein Maus- und mit der Faust-Persiflage „Il Dottor Paperus“ (Martina/Bottaro) und einer Version eines mittelalterlichen italienischen Ritterromans, „Paperin Meschino“ (Martina/P. L. de Vita), zwei Duck-Comics. Wie im ersten Band standen auch diesmal also wieder die Literatur-Adaptionen im Mittelpunkt.
Unterbrochen von dem ersten Sonderband zur Heimatolympiade 1960 in Rom (Juli 1960) war auch noch der fünfte „I Classici“-Band I Gialli di Topolino eine Ausgabe zur Weihnachtszeit. Danach löste sich, obwohl es immer wieder ausgesprochene Bände für die Weihnachtszeit gab, der enge Zusammenhang zwischen den „I Classici“ und dem Weihnachtsfest (bzw. dem Jahresende) schnell auf, weil es bald auch reguläre Ausgaben zu anderen Jahreszeiten gab.
Erscheinungsweise und Sonderausgaben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Nach der anfänglich also jährlichen Erscheinungsweise ging Mondadori 1961 zu einer halbjährlichen, 1962 zu einer viermonatlichen und 1969 zu einer dreimonatlichen Erscheinungsweise über. Ab 1973 erschienen fünf, ab 1975 sechs Bände pro Jahr. Ab 1977, mit dem Beginn der „Seconda Serie“, erschienen die Bände monatlich, allerdings waren nur die Hälfte davon neue Bände, die anderen, ungeraden Nummern aber Wiederabdrucke aus der „Prima Serie“. Im Sommer 1982 endete dieser wechselnde Turnus – jeden Monat gab es von nun an einen brandneuen Band. Mit Beginn des Jahres 1983 wurde dann ab CWD SS 73 die Seitenzahl von 260 auf 244 verkleinert – mit CWD SS 395 im Jahre 2009 dann sogar auf nur 196. 2019 wurde die Reihe dann noch einmal komplett überarbeitet: Sie erscheint nun zweimonatlich (zuvor monatlich) und hat wieder einen festeren Themenbezug.
Bis in die Achtziger Jahre waren spezielle Ausgaben zu den Olympischen Spielen integraler Bestandteil der Reihe, beginnend mit CWD PS 4 (Rom 1960) über CWD PS 16 (Tokio 1964), CWD PS 29 (Mexico City 1968), CWD PS 45 (München 1972) bis hin zu CWD PS 68 (Montreal 1976). Zur Olympiade in Moskau 1980 stand ein Boykott auch der italienischen Mannschaft im Raum, weswegen nur ein verkappter Olympia-Band mit geringfügigerem Sportbezug erschien (CWD SS 44). Zur Olympiade in Los Angeles 1984 wurde der Olympia-Band für 1972 unter leichten Veränderungen wiederaufgelegt. Offenbar war die Sportbindung so publikumswirksam, dass es zu der Fußball-WM 1974 in Deutschland auch auf ein anderes großes Sportereignis übertragen wurde (CWD PS 54). Auch dieser Band wurde als Wiederabdruck aus der Prima Serie in der Seconda Serie für die Fußball-WM in Spanien wiederverwendet (CWD SS 65). Diese Fußball-Bände schlugen jedoch keine Wurzeln, nicht einmal für die Heim-WM 1990 gab es noch einen.
Die Olympia- und WM-Bände waren übrigens Sonderausgaben auch in dem Sinne, dass sie zusätzlich zu den Bänden aus der gängigen Veröffentlichungspraxis eines Jahrganges erschienen. Allerdings waren sie offenbar auch manchmal Vorbote für einen anstehenden dichteren Rhythmus.
Die I Classici und der „Topolino“[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Zum Reihenkonzept der I Classici gehörte, dass die Bände keine Neuveröffentlichungen enthielten. In der „Prima Serie“ erschienen Geschichten, die durchschnittlich 4 oder 5 Jahre vorher im „Topolino“, dem Disney-Flaggschiff des Verlages Mondadori, erschienen waren. Mit der „Seconda Serie“ wurden die Zeiträume zwischen dem Erstabdruck im „Topolino“ und dem Zweitabdruck in den I Classici immer größer, zunächst fast unmerklich, mit Beginn der Achtziger Jahre aber immer deutlicher. In CWD SS 72 (1982) oder CWD 87 (1984) waren die abgedruckten Geschichten bereits durchschnittlich 20 Jahre alt. Allerdings gab es auch immer wieder Bände, in denen das wiederabgedruckte Material noch nicht ganz so alt war.
Noch bis vor einigen Jahren enthielten die I Classici ausschließlich Geschichten, die vor geraumer Zeit zum ersten Mal im „Topolino“ erschienen waren, auch wenn es sich dann manchmal nicht mehr um den Zweit-, sondern um den Drittabdruck handelte. Auch der Mehrfachabdruck in der gleichen Reihe (natürlich mit mehrjährigem Abstand) hielt jetzt Einzug. Mit dem Relaunch von 2019 scheint die Beziehung zwischen dem „Topolino“ und den „I Classici“ etwas gelockert und es kommt auch originales Comic-Material zum Abdruck.
Bei längeren Geschichten mit ca. 50 Seiten und mehr hatte ihr Erstabdruck stets in zwei oder sogar mehreren aufeinanderfolgenden Ausgaben des „Topolino“ stattgefunden. Diese Geschichten waren also in mindestens zwei Folgen ersterschienen und wiesen zu Beginn der Fortsetzung in jeder Topolino-Ausgabe eine neue Titelei und nicht selten auch eine Handlungszusammenfassung – im Sinne eines „Was bisher geschah“ – auf. Für den zusammenhängenden Wiederabdruck in einem I Classici stellte dies ein Problem dar. Wollten die Redakteure den Lesefluss nicht unterbrechen, mussten sie die Seiten ummontieren.
Meistens fielen die Splash Panels zu Beginn der Folgeteile weg, was inhaltlich deshalb oft gut ging, weil diese Panels ohnehin nur Geschehnisse aufgriffen, mit denen die vorherige Folge geendet hatte. Beispielsweise befinden sich im – mit Zusammenfassungstext ganzseitigen – Splash Panel der 2. Folge des Comics „Paperino e l'isola delle scimmie afflitte“ von Martina/Carpi („Topolino“ Nr. 190/191, 1958; wiederabgedruckt in CWD PS 13; deutsch als „Die Insel der betrübten Affen“, LTB 69) Tick, Trick und Track auf einer Flucht durch den Dschungel, die im letzten Panel der 1. Folge begonnen hatte. Das Splash-Panel erleichterte dem Leser des „Topolino“ also den Wiedereinstieg – und dem Redakteur des im Zusammenhang wiederabdruckenden I Classici seine Streichung. Im konkreten Fall werden in der I Classici-Version Tick, Trick und Track mit Beginn einer neuen Seite sofort von Gangstern aufgegriffen.
Sofern ein Übergang nicht selbsterklärend war, wurde in der Regel Giuseppe Perego beauftragt, ein oder mehrere Kohärenz stiftende Panel zu zeichnen. So zeigt das im einleitende Splash Panel zur 2. Folge von Bottaros „Paperino e il tesoro di Papero Magno“ (Topolino Nr. 873/874, 1972; wiederabgedruckt in CWD SS 2; deutsch als „Der Schatz König Drachoberts des Großen“, LTB 51) einen spektakulären Schiffbruch Junker Donalds. Das Panel wurde gestrichen und die Szene in einem kleinen Panel von Perego wiedergegeben. Im Extremfall konnte dieses Vorgehen dem Leser einigen Spaß an tollen Geschichten vergällen: So wurde Scarpas „Topolino e il canguro di corallo“ (Topolino 400/401, 1963; wiederabgedruckt in CWD PS 36; deutsch als Micky rettet das Korallenkänguruh, LTB 29) offenbar in der Mitte so ummontiert, dass die letzten Panels am Schluss der Story nicht mehr zum zur Verfügung stehenden Raum auf der letzten Seite passten, weswegen es so wirkt, als habe die Geschichte gar kein richtiges Ende. Da alle weiteren Veröffentlichungen dieses Meisterwerks von Romano Scarpa auf dem Wiederabdruck im I Classici beruhen, wurde es seit 1963 nirgends unbeschnitten in voller Länge abgedruckt.
Manch anderes, was bei der Zusammenfügung zweier oder mehrerer Teile aus dem „Topolino“ zu einem zusammenhängenden Comic im I Classici schiefgehen konnte, ist freilich eher zum Schmunzeln: So hatte Carpi in dem von Martina geschriebenen „Paperino e il misterioso Mister Moster“ in den „Topolino“-Ausgaben 108 und 109 (1955) einer Nebenfigur versehentlich jeweils unterschiedliche Jackett-Farben verpasst. Perego kaschierte diese Irritation aufwendig, indem er in einigen „hinzugedichteten“ Panels die Figur das Jackett verschmutzen und daraufhin wechseln lässt (wiederabgedruckt in CWD PS 7; Deutsch als „Donald und der mysteriöse Mister Moster“, LTB 36).
Die Alternative zur Ummontierung war es, die einzelnen Folgen als mehrere Teile derselben Story auszuweisen. Dies passierte unter den frühen Bänden konsequent nur in CWD PS 19 (deutsch LTB 81), unterstützt durch Unterbrechungen mithilfe der ebenfalls von Perego gezeichneten Rahmengeschichte.
Die Rahmengeschichte („Prologo“)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Neuartig an dem Reihenkonzept der I Classici war, dass die einzelnen neuabgedruckten Geschichten durch eine Rahmenhandlung zusammengehalten wurden, die einen Übergang von einer Story zur nächsten inszenierten. Giovan Battista Carpi zeichnete die beiden ersten Rahmengeschichten, von denen jene in CWD PS 1 von Guido Martina und jene in CWD PS 2 vom Mondadori-Chefredakteur für die Disney-Comics, Mario Gentilini, getextet wurden. In der ersten Story erzählt Donald seinem Onkel Dagobert, dem der Arzt Ablenkung verschrieben hat, einige klassische Abenteuergeschichten (siehe Inhalt des Bandes oben; deutsch später getrennt in LTBs 55 und 60). Die zweite Story sieht Goofy, Gamma und die Sieben Zwerge im Clinch mit der alten Hexe aus „Schneewittchen“, die Weihnachten im Hochsommer feiern will. Die Bindung der ersten I Classici an das Weihnachtsfest wird in der Rahmengeschichte zu diesem Band (Deutsch später in LTB 62) besonders deutlich.
Mit der dritten Rahmengeschichte in CWD PS 3 übernahmen Gian Giacomo Dalmasso als Autor und Giuseppe Perego als Zeichner die Rahmengeschichte. Grob gesagt entwickelten sich zwei Typen von Rahmengeschichten (wobei es aber auch Mischformen gab): Die einen führten die Handlung chronologisch von einer soeben zu Ende gegangenen Geschichte weiter zum Beginn der nächsten. Es wird sozusagen erzählt, was die Figuren in der Zwischenzeit taten. Die anderen gestalteten ein Setting, in dem die abgedruckten Geschichten – so wie bereits in den ersten beiden Bänden – lediglich erzählt wurden. Die Rahmengeschichte ist qualitativ nicht nur in Deutschland, sondern war auch in Italien umstritten. Insgesamt wird man sagen können, dass im zweiten Typ meistens die besseren Rahmengeschichten entstanden. Vor allem beim ersten Typ ließen sich Dalmasso/Perego häufig zu unnötigen eigenständigen Handlungsfäden verleiten, die entweder ins Nichts führten oder sehr lang ausgeschmückt wurden.
Im September 1981 starb Dalmasso. Seine letzte Rahmengeschichte vom August 1981 (CWD SS 56) wurde nicht mehr von Perego, sondern erstmals von Sergio Asteriti gezeichnet. Eine weitere „Eintagsfliege“ in der Geschichte der I Classici-Rahmengeschichten war Marco Rota, der 1974 den „Prologo“ für CWD PS 58 gezeichnet hatte. Carpi war für den vielleicht verhinderten Perego noch einmal für CWD PS 23 (1966) eingesprungen. Häufiger wurde Perego seit Ende der 70er Jahre durch Giancarlo Gatti, der zuvor schon einige Cover und Illustrationen beigesteuert hatte, ersetzt, erstmals für CWD PS 71 (1976), den letzten Band der „Prima Serie“. Wie wenig der Übergang zwischen „Prima Serie“ und „Seconda Serie“ einen inhaltlichen Einschnitt darstellt, zeigt sich auch daran, dass es für Gatti auch in der „Seconda Serie“ bald einige Einsätze gab: Insgesamt stammen von ihm sieben Rahmengeschichten.
Insgesamt scheint nach dem Tod Dalmassos kein Ehrgeiz bei Mondadori mehr vorhanden gewesen zu sein, die „Prologi“ unter einem neuen Autor fortzuführen. Auch Perego war bereits 66 Jahre alt und zeichnete kaum noch. 1984 wurde nur noch für den Olympia-Band CWD SS 91 ein älterer, ursprünglich vier Jahre zuvor für einen nicht realisierten Olympia-Band zur Olympiade in Moskau produzierter Fetzen einer Rahmengeschichte von Dalmasso und Gatti veröffentlicht.
Seit dem gründlichen Relaunch von 2019 gibt es wieder eine regelmäßige, in der Regel von Valentina Camerini gezeichnete Rahmengeschichte.
Geschichten und Künstler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Bereits in den ersten Jahrgängen der „I Classici di Walt Disney“ überwogen die in Italien produzierten (geschriebenen und gezeichneten) Comic-Geschichten. Dabei waren die I Classici ein recht genaues Abbild von dem, was einige Jahre (später auch bis zu zwei Jahrzehnte zuvor) an italienischen Geschichten im „Topolino“ erschienen war. Unter den Autoren dominierte bis 1964 Guido Martina, der anfänglich die gesamte italienische Disney-Produktion als Autor gestemmt hatte, fast absolut. Einzelne Geschichten stammten von Carlo Chendi oder vom Autor-Zeichner Romano Scarpa. Seit Mitte der 1960er Jahre flossen immer mehr Geschichten der zweiten Autoren-Generation wie Gian Giacomo Dalmasso (der anfangs nur die Rahmengeschichten verantwortet hatte), Abramo und Giampaolo Barosso, Ennio Missaglia, Roberto Catalano, Attilio Mazzanti, Pier Carpi, Osvaldo Pavese und Rodolfo Cimino ein. Mit Beginn der „Seconda Serie“ trugen verstärkt Andrea Fanton und Jerry Siegel dazu bei.
Bei den Zeichnern gab es von Anfang an eine größere Vielfalt: Zu den „großen Drei“ Romano Scarpa, Luciano Bottaro und Giovan Battista Carpi sowie dem ersten Spezialisten für Parodien, Pier Lorenzo de Vita, traten bald Luciano Capitanio, Giulio Chierchini, Giuseppe Perego, Luciano Gatto, Giorgio Bordini und Sergio Asteriti. Dennoch war, als zu dieser Gruppe etwas später die etwas jüngeren Massimo de Vita, Giorgio Cavazzano, Guido Scala, Marco Rota und Giancarlo Gatti traten, bereits jene Riege komplett, welche die künstlerische Gestalt der italienischen Comics in den I Classici bis weit in die 1980er Jahre prägten.
Gegenüber dem Topolino unterrepräsentiert waren in den I Classici allerdings von Anfang an die amerikanischen Künstler. Bis zum Beginn der 1980er Jahre hatten die Amerikaner im „Topolino“ etwa die Hälfte des Heft-Umfangs behauptet, in den I Classici war ihr Anteil schon seit Beginn der 1960er Jahre auf einem deutlichen Rückzug. Es spricht viel dafür, dass die I Classici-Bände von Anfang an als Leistungsschau der italienischen Disney-Industrie konzipiert waren, aber die italienische Produktion den Bedarf in diesen Jahren noch nicht vollends decken konnte. Deshalb wurden in den I Classici zunächst auch einige Geschichten von Carl Barks, dem klassischen Maus-Duo Walsh/Gottfredson sowie von anderen S-Code-Zeichnern wie Tony Strobl oder Paul Murry wiederabgedruckt. Dennoch war ein Band wie Il Miliardo CWD PS 6 mit gleich drei Barks-Abenteuern eine absolute Ausnahme. In den späteren 1960er und 1970er Jahren gab es in den I Classici grundsätzlich gar keine amerikanischen Geschichten mehr, während die Regel ab ca. 1979 auch wieder mehrfach aufgeweicht wurde, vornehmlich in den Maus-Bänden (besonders deutlich z.B. in CWD SS 30, 48, 72), gelegentlich aber auch in den Duck-Bänden (besonders im Donald-Geburtstagsband CWD SS 93).
Die Bände seit den 1980er Jahren werden von neuen Autoren- und Zeichnergenerationen beherrscht wie den Autor-Zeichnern Carlo Gentina, Maurizio Amendola oder Casty. Unter den Autoren sind neben vielen anderen Bruno Concina, Carlo Panaro, Rudy Salvagnini, Bruno Sarda, Fabio Michelini und Nino Russo zu nennen. Zeichnerisch drückten den I Classici seitdem unter vielen anderen Roberto Marini, Giampiero Ubezio, Francesco D’Ippolito, Giuseppe Dalla Santa, Maria Luisa Uggetti, Giampaolo Soldati, Corrado Mastantuono oder Roberta Migheli ihren Stempel auf. Seit den 1980er Jahren wurden die Zeichnungen auch verstärkt von spanisch-lateinamerikanischen Studios wie Francesc Bargada, Jaime Diaz oder Comicup ausgeführt. Nach wie vor und auch noch heute stützt sich das I Classici auf Geschichten, die zuvor im „Topolino“ veröffentlicht worden sind. Wiederabdrucke von Geschichten, die zuerst unter der Ägide Egmonts in Nordeuropa veröffentlicht wurden, sind nach wie vor eine Seltenheit.
Unklarer Charakter als „Supplement“[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Von der ersten Ausgabe an erschienen die „Prima Serie“-Bände der I Classici als „Supplemento“, also als „Beilage“, zu einer anderen eigenständigen Veröffentlichung. So erschien z.B. CWD PS 8 als Supplement zum „Topolino“ 333, CWD PS 32 zu den „Albi della Rosa“ 762 oder CWD PS 37 zum „Almanacco di Topolino“ 165. Normalerweise bedeutet ein Supplement im Verlagswesen eine kostenlose Beilage, doch dies ist bei den „I Classici di Walt Disney“ mit Sicherheit nicht der Fall. Die Ausgaben hatten in jedem Fall einen eigenen ausgewiesenen Preis.
So bleibt es für den Verfasser dieses Artikels offen, wie genau man es sich vorzustellen hat, dass die I Classici „Beilagen“ zu Veröffentlichungen waren, die sie teilweise um ein Vielfaches in Preis und Umfang überstiegen. Vermutet werden kann, dass die Lösung mit den Supplements weniger eine Verkaufs- als eine Vertriebsstrategie darstellte. Möglicherweise konnte man, indem man eine Publikation als Supplement deklarierte, Kosten im Vertrieb sparen, selbst wenn vom Endkunden dann am Kiosk beide Publikationen getrennt voneinander erstanden werden konnten. Für diese Theorie spricht auch, dass die I Classici-Bände in den ersten Jahren komplett auf eine Nummerierung verzichteten. Die Reihe erhielt erst ab CWD PS 59 eine fortlaufende Nummerierung auf dem Rücken, die nur für 13 Bände fortgesetzt wurde, bis die „Prima Serie“ eingestellt wurde. Mit der „Seconda Serie“ verloren die Bände auch ihren Supplement-Status.
Die „Seconda Serie“ ab 1977[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Die Gründe für die Beendigung der „Prima Serie“ und dem Neubeginn der Zählung mit einer „Seconda Serie“ liegen im Dunkeln. Einerseits könnte sich die Supplement-Lösung als nicht mehr tragfähig erwiesen haben, vielleicht wegen Änderung von Gesetzen oder Vertriebsregeln. Wichtig scheint es jedenfalls zu sein, dass Mitte der Siebziger Jahre die Veröffentlichung der frühen Bände der I Classici bereits an die 20 Jahre her und mittlerweile eine neue Lesergeneration herangewachsen war, die man an die älteren Comics heranführen wollte. Zwar hatten sich in den Siebziger Jahren auch in Italien eine Vielzahl weiterer Disney-Publikationen etabliert, doch es fehlte eine echte Heimat für die einheimischen Klassiker. Noch wichtiger könnte es gewesen zu sein, durch eine Umstellung auf die monatliche Erscheinungsweise für mehr Leserbindung zu sorgen.
Von Januar 1977 an wurden abwechselnd und jetzt also monatlich alte Bände, welche die ungeraden Nummern trugen, und neue Bände mit den geraden Nummern herausgebracht. Für die neuen Bände änderte sich nicht viel (nach wie vor gab es damit sechs im Jahr) und inhaltlich so gut wie gar nichts. Allerdings wurde die monatlich wechselnde Erscheinungsweise bereits 5 ½ Jahre später, im Sommer 1982, schon wieder gekippt, lange bevor alle 71 Bände der „Prima Serie“ hätten neuveröffentlicht werden können, was durchaus für böses Blut unter den Fans sorgte.
Von nun an erschien monatlich ein neuer Band. Mit CWD SS 73 (Januar 1983) ist ein weiterer wichtiger Einschnitt verbunden: Das ganze Buch erschien nun in Farbe, außerdem wurde die Seitenzahl von 260 auf 244 Seiten gekürzt. Diese Änderungen zum Jahreswechsel 1982/83 bedeuteten einen enorm gestiegenen Verlagsaufwand – mit einem Schlag musste sich der Output an Comics, die man dem „Topolino“ entnahm, fast verdoppeln.
Cover und Titellogo[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Die Cover für die ersten beiden CWD-Cover waren noch von Ambrogio Vergani angefertigt worden, der von 1950 bis Anfang der 60er Jahre einer der produktivsten italienischen Gestalter von Covern für den „Topolino“ war. Bald übernahmen jedoch Giuseppe Perego und Giovan Battista Carpi das Szepter, die ohnehin als Zeichner von Rahmengeschichten viel enger in die redaktionelle Arbeit eingespannt waren als etwa Luciano Bottaro, Romano Scarpa oder etwas später Massimo de Vita und Giorgio Cavazzano, von denen keine Cover stammten. Während zunächst noch Perego führend war, brach seine Tätigkeit als Cover-Gestalter mit CWD PS 38 recht unvermittelt ab. Carpi nahm jetzt, gelegentlich unterbrochen von Covern von Marco Rota, geradezu ein Monopol ein, bevor mit CWD PS 65 mit Giancarlo Gatti ein neuer produktiver Cover-Gestalter auf den Plan trat und in den Anfangsjahren der „Seconda Serie“ den äußeren Eindruck auch dieser Reihe prägte. Ab etwa CWD SS 51 schob sich der schon zuvor immer wieder eingesetzte Marco Rota an Gatti vorbei und wurde zum führenden Cover-Zeichner, bis er seit dem CWD SS 101 vor allem von Roberto Marini abgelöst wurde, der langsam zum Standard-Coverzeichner wurde.
Die Neuauflagen der Bände aus der „Prima Serie“ erhielten in der „Seconda Serie“ teilweise neue Cover, teilweise behielten sie ihre alten, die – jedenfalls die von Perego – Ende der 70er Jahre schon etwas aus der Zeit gefallen schienen. Einige seiner Cover, nämlich CWD SS 47 (Wiederauflage von CWD PS 26) und CWD SS 51 (Wiederauflage von CWD PS 28), wurden von anderen Zeichnern behutsam modernisiert und „verbessert“. Trotz dieses Umstandes: Viele Cover von Perego und vor allem Gatti, die zurecht als eher schwache Zeichner gelten, fallen gegenüber denen von Carpi oder Rota nicht in der gleichen Weise ab, wie dies ihre im I Classici veröffentlichten Geschichten und Rahmengeschichten taten.
Bis auf den ikonischen Schriftzug von „Walt Disney“ hatte es in den italienischen „I Classici“ übrigens bis Sommer 1987 niemals ein Titellogo gegeben (wie etwa in den deutschen „Lustigen Taschenbüchern von Anfang an), will heißen, dass man einem Band von außen seine Reihenzugehörigkeit gar nicht ansah. Vorteil war, eine Menge Platz für den häufig opulenten, schönen und großen Titelschriftzug geschaffen zu haben. Ein kompletter Relaunch der Reihe mit CWD SS 128 beendete diesen Zustand. Nunmehr zog sich ein eleganter, zunächst noch einfarbiger Bogen über den linken und oberen Seitenrand mit dem Schriftzug „I Classici“ in der linken oberen Ecke und der Ergänzung „le piú belle storie Disney“ (=“die schönsten Disney-Geschichten“) am oberen Rand. Auch die Nummerierung trat jetzt deutlicher hervor. Seit etwa 1989 begann Mondadori mit dreidimensionalen, plastisch hervortretenden Covern zu experimentieren. Mit der Ausgabe CWD SS 170 (1991) änderte sich das Cover-Layout erneut: Nunmehr stand in der linken oberen Ecke ein Kreis mit der Umschrift „I Classici Disney“ und der Bandnummer in der Mitte. Während der Streifen am linken Seitenrand wegfiel, blieb der ergänzende Schriftzug oben, „le piú belle storie Disney“, integriert in einen breiteren, auffälligeren, gegliederten Streifen, erhalten.
Im Mai 1992 wurde die Gestaltung schon wieder revidiert, und nunmehr fundamental: Es gab keinen Bandtitel mehr, dafür rückte der Schriftzug „I Classici Disney“ groß oben in die Mitte. Der ergänzende Schriftzug wurde in ein kleines gelbes Dreieck am oberen Bildrand verbannt, ein weiteres Gestaltungselement zeigte rechts oben die Silhouetten von Donald, Micky und Dagobert. Aber als auch diese Reform einer Überprüfung unterzogen wurde, änderte sich im April 1993 der ergänzende Schriftzug in „Le storie piú belle“ und wanderte größer über den Schriftzug „I Classici Disney“. Von den Silhouetten blieben symmetrisch darunter nur Micky und Donald übrig, die allerdings Anfang 1995 auch verschwanden. Das „Disney“ wurde zunächst linksbündig verrückt, im Mai 1999 – wir sind mittlerweile bei CWD 270 angelangt – in ein unterlegtes, jeweils unterschiedlich farbiges Quadrat leicht rechts der Mitte, in das oben auch der ergänzende Schriftzug integriert wurde. Die plastische Dreidimensionalität in der Motivgestaltung hatte sich mittlerweile auf breiter Front durchgesetzt, zu den Cover-Zeichnern waren zuletzt Lucio De Giuseppe und Roberto Santillo ernannt worden.
Die nächste größere Änderung erfolgte im Mai 2005 mit CWD SS 342. Das Layout erhielt jetzt einen etwas nüchterneren, formelleren Anstrich. Die Hintergründe waren jetzt seltener ausgearbeitet, sondern vielmehr weiß oder cremefarben, die Dreidimensionalität trat etwas zurück. Der Schriftzug „Disney“ überlappte unten etwas das „I Classici“, der ergänzende Schriftzug wechselte zu „Le storie che hanno fatto storia“ (=“die Geschichten, die Geschichte gemacht haben“). Kleinere, jeweils gleichfarbige Gestaltungselemente oben links, oben rechts und unten rechts enthielten das „i“ von „I Classici“, die Nummer und Monat/Jahr. Gleichzeitig wurde mit Vitale Mangiatordi ein neuer Cover-Zeichner gefunden, der im Februar 2008 von Andrea Freccero, der zuvor für Mangiatordi koloriert hatte, beerbt wurde. Im Januar 2012 wurde der ergänzende Schriftzug in „Le grandi storie della banda Disney“ umbenannt, im Oktober 2013 wanderten Monat/Jahr zu der Nummer nach oben, ansonsten änderte sich lange Zeit nichts mehr.
Erst im Februar 2016, mit CWD SS 471, sah Panini Comics, die die Reihe seit 2013 herausgaben, die Zeit für einen neuerlichen Relaunch gekommen. Die Hauptänderung betraf das Titellogo „I Classici Disney“, das in eine Zeile rückte, wodurch sich der Schriftzug, v.a. das „I Classici“, zusammenstauchte. Ein schwarzer Micky-Maus-Kopf ersetzte einen i-Punkt des Schriftzugs. Den ergänzenden Schriftzug, zuletzt „Le grandi storie della banda Disney“ (=etwa “Die großen Geschichten der Disney-Figuren“), sparte man ein. Jedes I Classici wurde nun zudem von einer sich von Band zu Band ändernden Farbe geprägt, die in vier geometrischen Gestaltungselementen über das Cover verteilt einen Zusammenhalt herstellte. Der Rest des Covers behielt den weißen Hintergrund, die Motive, nach wie vor von Freccero gezeichnet, wurden tendenziell noch karger. Mit CWD 495 (Februar 2018) wuchsen die vier Gestaltungselemente zu einem großen zusammen, indem sowohl der Schriftzug „Disney“ als auch das Verlagslogo rechts unten ebenfalls mit der jeweils gewählten Farbe unterlegt wurden. Gleichzeitig feierte der Bandtitel, den es seit 1992 nicht mehr gegeben hatte, eine vorsichtige Renaissance in Form von wörtlichen Reden, die der Titelfigur zugeschrieben wurden.
Als die Kunden im Juni 2019 in den Regalen nach dem neuen I Classici Disney mit der Bandnummer 511 suchten, mögen sie es vielleicht zunächst gar nicht erkannt haben – denn bei diesem neuesten kompletten Restyling, dem fundamentalsten seit 1987, aber wahrscheinlich jemals, bleibt diesmal wahrhaft kein Stein auf dem anderen. Ein Bandtitel, dessen Situierung in den folgenden Jahren sehr flexibel gehandhabt werden sollte, prangt wieder groß auf dem Cover. Das Cover-Motiv, eher aus dem Bereich Abenteuer oder Krimi und weniger harmlos, wird wieder deutlich opulenter und ausgearbeiteter, auch durch die sehr variablen Hintergründe. Ergo: Kein Band sieht mehr wie der vorige aus und machte einen deutlich „künstlerischen“ Eindruck. Dass es sich um Ausgaben ein- und derselben Reihe handelt, ist nur noch durch das sehr kleine Logo links oben, einen Micky-Maus-Kopf mit dem Schriftzug „I Classici Disney“, zu erkennen. Die Titelgebung erfolgt zunehmend in Anlehnung an die klassische Phase der Reihe in den 60er und 70er Jahren. 2021 wurde Freccero von Stefano Zanchi als Cover-Künstler abgelöst.
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Typisches Cover der Prima Serie, 1957-1976: CWD PS 38
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Typisches Cover der Seconda Serie bis 1987: CWD SS 71
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Cover der I Classici CWD SS 128 (08/1987) bis CWD SS 168 (11/1990): CWD SS 135
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Cover der I Classici CWD SS 169 (12/1990) bis CWD SS 185 (04/1992): CWD SS 180
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Cover der I Classici CWD SS 186 (Mai 1992) bis CWD SS 196 (März 1993): CWD SS 195
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Cover der I Classici CWD SS 197 (04/1993) bis CWD SS 218 (01/1995): CWD SS 200
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Cover der I Classici CWD SS 219 (02/1995) bis CWD SS 269 (04/1999): CWD SS 261
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Cover der I Classici CWD SS 270 (05/1999) bis CWD SS 341 (04/2005): CWD SS 280
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Cover der I Classici CWD SS 342 (05/2005) bis CWD SS 421 (12/2011): CWD SS 376
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Cover der I Classici CWD SS 422 (01/2012) bis CWD SS 442 (09/2013): CWD SS 427
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Cover der I Classici CWD SS 443 (10/2013) bis CWD SS 470 (01/2016): CWD SS 463
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Cover der I Classici CWD SS 471 (02/2016) bis CWD SS 495 (02/2018): CWD SS 489
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Cover der I Classici CWD SS 496 (03/2018) bis CWD SS 510 (05/2019): CWD SS 506
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Cover der I Classici CWD SS 511 (06/2019) bis heute: CWD SS 536
Preis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Anfangs kostete ein Band der I Classici-Reihe 200 Lire, mit CWD PS 16 (1964) 250, mit CWD PS 29 (1968) 300, mit CWD PS 39 (1971) 350, mit CWD PS 45 (1972) 400 und mit CWD PS 57 (1974) 500 Lire. Auch in der Epoche der Seconda Serie gab es viele heftige Preissprünge: Hatte die neue Serie zunächst den Preis der alten Serie übernommen, kostete ein Band von CWD SS 19 (1978) an 600, ab CWD SS 40 (1980) 700, ab CWD SS 53 (1981) 800 Lire und knackte mit CWD SS 61 (1982) die 1000-Lire-Marke. Binnen des Jahres 1983 gab es gar drei Preissprünge von 1200 Lire (CWD SS 73) über 1300 Lire (CWD SS 80) hinauf auf 1500 Lire (CWD SS 85).
Die weiteren Preissteigerungen bis zur Euro-Umstellung waren: auf 1800 Lire (CWD SS 104/1985), 2000 Lire (CWD SS 112/1986), 2200 Lire (CWD SS 127/1987), 2500 Lire (CWD SS 135/1988), 2700 Lire (CWD SS 145/1988) und 3000 Lire (CWD SS 157/1989). Dieser Preis blieb vier Jahre stabil, bevor er auf 3300 Lire (CWD SS 199/1993), 3500 Lire (CWD SS 211/1994), 3800 Lire (CWD SS 228/1995), 4000 Lire (CWD SS 248/1997), 4200 Lire (1998) und schließlich 1999 auf 4500 Lire stieg, die mit Jahresbeginn 2000 auf 2,32 Euro umgerechnet wurden.
Die letzten Preiserhöhungen fanden 2002 auf 2,50 Euro (CWD SS 308), 2004 auf 2,60 € (CWD SS 332), 2005 auf 2,70 € (CWD SS 348), 2008 auf 2,80 € (CWD SS 380), 2010 auf 2,90 € (CWD SS 404) – bei erheblich reduzierter Seitenzahl –, 2012 auf 3,00 € (CWD SS 428), dann erst wieder 2018 auf 3,20 € (CWD SS 494). Mit Beginn der zweimonatlichen Erscheinungsweise seit CWD SS 511 (2019) stieg der Preis dann mit einem Mal auf 4,50 € (wobei die Seitenzahl stabil bei 196 blieb), 2022 auf 4,70 € (CWD SS 527) und 2023 schließlich auf 4,90 €. Hobrowili (Diskussion) 16:24, 12. Mär. 2026 (CET)

