LTB Ostern 5
| Lustiges Taschenbuch Sonderband | ||||||
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| Ostern | ||||||
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| Erscheinungsdatum: | 01.03.2013 | |||||
| Chefredakteur: | ||||||
| Geschichtenanzahl: | 11 | |||||
| Seitenanzahl: | 260 | |||||
| Preis: | 6,95 € | |||||
| Besonderheiten: |
teilweise erhabenes Cover | |||||
| Weiterführendes | ||||||
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Inhalt Bearbeiten
Die gelungene Osterüberraschung Bearbeiten
- Originaltitel: Paperino e il segreto pasquale
- Story: Bruno Concina
- Zeichnungen: Miquel Pujol
- Tusche: Enriqueta Perea
- Erstveröffentlichung: 07.04.1985
- Genre: Gagstory, Romanze, Donalds Jobs
- Figuren: Donald Duck, Tick, Trick und Track, Daisy Duck, Onkel Dagobert, Oma Duck, Nachbar Zorngiebel
- Seiten: 35
- Deutsche Erstveröffentlichung
Es sind nur noch wenige Tage bis Ostern, wie der Kalender in der Küche von Familie Duck kündet. Tick, Trick und Track, die im April Küchendienst schieben, werden ganz kleinlaut und zeigen sich besonders fürsorglich gegenüber ihrem Onkel Donald. Denn dieser hat vollkommen vergessen, dass er seiner Verlobten Daisy Duck im letzten Jahr eine besondere Osterüberraschung in Form eines riesigen Ostereis aus Schokolade versprochen hat. Diese großspurige Ankündigung hat Donald tatsächlich vergessen, daher bittet er seine Neffen um Hilfe. Zwar sind Tick, Trick und Track bereit, ihre Ersparnisse zu teilen, aber mehr als vier Taler kommen vorerst nicht zusammen. In einer erlesenen Konditorei verguckt sich Donald in das größte Schokoladenei, das auf den stolzen Preis von 120 Talern kommt. Dazu fehlt Donald jedoch das nötige Kleingeld, und der Konditormeister empfiehlt ihm, sich eine Arbeit zu suchen.
Daraufhin ist Donald bereit, um jede Arbeitsstelle anzunehmen, um seine geliebte Daisy auf gar keinen Fall zu enttäuschen. Am ersten Tag poliert er bereitwillig tausende Sesterzen in Onkel Dagoberts Geldspeicher und macht nicht eine Minute Pause, was Onkel Dagobert nicht entgeht, der Anerkennung für seinen Neffen empfindet. Donald erklärt, weshalb er so dringend auf das Geld angewiesen ist, woraufhin Onkel Dagobert den geschuldeten Arbeitslohn sogar aufrundet. Am zweiten Tag legt sich Donald als Polierer in einer Autowaschanlage ins Zeug und poliert sogar den Wagen seines streitsüchtigen Nachbarn Zorngiebel auf Hochglanz. Der Chef der Autowaschanlage ist begeistert von Donalds Arbeitseifer und empfiehlt ihm, sich am nächsten Tag als Fahrradkurier bei einer Schneiderin zu bewerben. Durch diesen letzten Job kann Donald das restliche Geld doch noch beschaffen – sein Geheimnis ist jedoch schon lange keines mehr, denn nun wissen sogar Daisys modeaffinen Freundinnen Bescheid.
Am Ostersonntag nun will Donald endlich das übergroße Osterei kaufen. Bei Daisy hat sich derweil die ganze Verwandtschaft versammelt und sogar Nachbar Zorngiebel ist gekommen, da er nicht glaubt, dass Donald sein Versprechen einhalten kann. Am Ende macht Donald Duck seiner Verlobten Daisy Duck das schönste Ostergeschenk von allen und hat allen bewiesen, was in ihm steckt.
Explosiver Eiertausch Bearbeiten
- Originaltitel: Paperino e le uova ribelli
- Story: Guido Martina
- Zeichnungen: Luciano Bottaro
- Erstveröffentlichung: 19.08.1956
- Genre: Gagstory, Abenteuer
- Figuren: Donald Duck, Tick, Trick und Track, Gustav Gans, Onkel Dagobert
- Seiten: 31
- Deutsche Erstveröffentlichung
Der gerissene Gauner Joe gilt als Experte für Sprengstoffe und ist ein durchtriebener Bombenbauer, der schon manches Mal der Polizei entwischt ist. Dieses Mal hat er sein Meisterstück vollbracht: Eine Wagenladung von explosiven Handgranaten, die wie Eier aussehen und mit einer dünnen Schale ummantelt sind. Nun will Joe einen Deal mit den kriminellen Rabiatez-Brüdern Raul und Rufo machen, die einen Staatsstreich in dem südamerikanischen Land Monte Migrana planen. Mithilfe der Handgranaten wollen sie die rechtmäßige Regierung stürzen und den Präsidenten ins Exil schicken, um sich selbst zu Präsidenten und Joe zum Finanzminister zu machen. Doch dazu müssen sie die hochgefährliche Ladung erst einmal über die Grenze und damit an den misstrauischen Zollbeamten schmuggeln. Um sich nicht selbst die Finger schmutzig machen zu müssen, engagiert Joe den Glückspilz Gustav Gans, der im Gegenzug 500 Taler erhalten soll, wenn er den Laster mit Eiern nach Monte Migrana transportiert. In Aussicht auf leicht verdientes Geld willigt Gustav Gans ein.
Zeitgleich überträgt aber auch Onkel Dagobert seinem nichtsnutzigen Neffen Donald Duck den Auftrag, nach Monte Migrana zu fahren, wo Eier spottbillig zu haben sind, und 10.000 Stück davon zu besorgen. Grund dafür sind Onkel Dagoberts großspurige Ambitionen, Bürgermeister von Entenhausen werden zu wollen. Um die Wähler auf den Geschmack zu bringen, will Dagobert ein gigantisches Omelett auf dem Platz herstellen und verteilen. Mit von der Partie sind auch Tick, Trick und Track, die ihren Onkel Donald begleiten, dem keine Wahl bleibt.
In Monte Migrana stößt Donald auf ein unglaubliches Angebot und deckt sich mit tausenden eiern aus zweiter Wahl ein, die bereits hinter der passierten Grenze zu müffeln anfangen. In einer Cantina, in der Donald unbedingt eine Pause einlegen will, treffen die Ducks auf Vetter Gustav Gans, der ebenfalls eine Rast macht, bevor er mit seinem Laster Richtung Monte Migrana weiterfährt. Weil die Eier seines eigen Transporters in der heißen Sonne zu platzen beginnen, stiehlt Donald kurzerhand den Laster von Vetter Gustav – nichtsahnend, dass sich darin Handgranaten befinden. Diese sorgen nach der Ankunft in Entenhausen für eine unangenehme Überraschung mit Knalleffekt und bringen Donald sowie Onkel Dagobert ins Krankenhaus. Über Gustav Gans jedoch wird mit lobenden Worten in der Zeitung berichtet, denn dieser hat in letzter Sekunde eine gewaltvolle Revolution in Monte Migrana vereitelt.
Villa der verschwundenen Dinge Bearbeiten
- Originaltitel: Topolino e la villa dei misteri
- Story: Silvano Mezzavilla
- Zeichnungen: Giorgio Cavazzano
- Erstveröffentlichung: 10.10.2000
- Genre: Mystery, Horror
- Figuren: Micky Maus
- Seiten: 33
- Deutsche Erstveröffentlichung
- Nachgedruckt in: LTB Crime 20
An einem wunderbaren Frühlingstag genießen die Entenhausener die warmen Sonnenstrahlen im Stadtpark. Zwei junge Frauen sind mit ihren Kinderwagen unterwegs und spazieren eine Allee entlang, bevor sie etwas Furchtbares in Angst und Schrecken versetzt. Von all dem bekommt Micky Maus nichts mit, denn er ist während einer Zugfahrt eingenickt und wurde zum Glück rechtzeitig vom Schaffner geweckt, damit er seinen Ausstieg nicht verpasst. Mittlerweile ist es Abend geworden und ein erdrückender Nieselregen hat eingesetzt. Am Bahnhof wird Micky Maus von dem einsilbigen Chauffeur Attila abgeholt, der ihn mit einem teuren Oldtimer zu einem großzügigen Anwesen auf dem Land fährt. Noch ehe Micky die Villa betreten kann, stürmen die beiden Hausangestellten Traudel und Otto aus dem Gebäude, denn sie haben laut eigener Aussage nicht vor, sich noch länger in dem Haus aufzuhalten.
In der Villa lernt Micky zuerst die hochgewachsene Eufrasia kennen, die offensichtlich nicht über den Besuch eines Fremden informiert war und daher sichtlich überrascht über Mickys Eintreffen ist. Als dieser erklärt, dass er auf Wunsch von Baron von Bibb angereist ist, verhält sich Eufrasia etwas versöhnlicher, aber nicht minder durchtriebener. Als der Baron auf der Treppe erscheint, begrüßt er Micky und dankt für dessen schnelle Anreise. Micky gibt sich nun als Privatdetektiv die Ehre und erkundigt sich vorsichtig nach dem Grund seiner Anwesenheit.
Doch zuvor steht das Abendessen im Salon an. Das Mahl fällt, weil Köchin Traudel und Butler Otto erst vorhin ihre Jobs quittiert haben, sehr bescheiden aus. Des Weiteren beobachtet Micky Baron von Bibbs Neffen Gandolf, der in einer eigenen Welt zu leben scheint und überall seinen schweren Koffer mit sich herumträgt, dessen Inhalt jedem unbekannt ist. Der Baron möchte Micky erst am nächsten Tag über seinen Auftrag informieren und trägt Chaffeur Attila auf, ein Gästezimmer für Micky Maus herzurichten.
Der Privatdetektiv ist nach wie vor verwirrt und sich nicht im Klaren darüber, was er eigentlich hier soll. Doch schon bald zweifelt er an seinen Sinnen, als seine Kleidung vertauscht im Schrank hängt und plötzlich Gegenstände verschwinden – sogar sein eigenes Bett wird ihm mitten in der Nacht geklaut. Micky, der alles zunächst für einen üblen Scherz hält, verhält sich ruhig und glaubt noch nicht an ein Verbrechen. Am nächsten Morgen aber berichten ihm Baron von Bibb und dessen Nichte Eufremia, dass sie erst vor Kurzem in die seltsame Villa eingezogen sind, hinter deren dicken Mauern sich tiefschürfende Geheimnisse verbergen. Daraufhin setzt Micky alles daran, der Sache auf den Grund zu gehen und eine Tür zur Wahrheit aufzustoßen, wenngleich diese viele weitere Fragen für ihn bereithält.
Friedliche Ostern Bearbeiten
- Originaltitel: Zio Paperone e il patto pasquale
- Story und Zeichnungen: Giorgio Bordini
- Erstveröffentlichung: 30.03.1986
- Genre: Gagstory, Moralgeschichte
- Figuren: Onkel Dagobert, Klaas Klever, Tick, Trick und Track
- Seiten: 33
- Deutsche Erstveröffentlichung
Im Milliardärsklub von Entenhausen geben sich bekanntermaßen die reichsten Personen der Stadt die Klinke in die Hand. Der Klub ist ein ausgezeichneter Treff, um mit anderen finanziellen Schwergewichten ins Gespräch zu kommen – und nicht selten kommt es vor, dass aufgrund gepflegter Gesellschaft im Klub auch gewinnbringende Geschäftsbeziehungen entstehen. Während die anderen reichen Unternehmer im Klub strikt auf ihre guten Manieren achten, gibt sich Onkel Dagobert eher zurückgezogen und hält mit seinen Meinungen nicht zurück. Sein vorlauter Schnabel wiederum provoziert ein ums andere Mal seinen erbitterten Widersacher Klaas Klever, der als hartgesottener Konkurrent grundsätzlich anderer Meinung ist als Onkel Dagobert. Die ständigen Streitigkeiten der beiden Fantastilliardäre sind den Klubmitgliedern ein Dorn im Auge, denn sie stören die empfindliche Ruhe der Spitzen der Gesellschaft. Darum werden die Streithähne kurz vor Ostern aus dem Klubhaus geworfen, bis sie sich wieder zusammengerauft haben.
Sowohl Onkel Dagobert als auch Klaas Klever kommen schon bald zu dem Entschluss, dass es vorerst besser sei, dem anderen weiträumig aus dem Weg zu gehen. Doch das ist leichter gesagt als getan, denn überall, wo es gute Geschäfte abzuschließen gibt, sind Dagobert und Klaas Klever an Ort und Stelle. Wo beide auftauchen, ist neuer Zweist vorprogrammiert. Die Stänkereien belasten zunehmend auch das Image der Großkapitalisten, denn die Kundinnen und Kunden nehmen wegen der schlechten Manieren Abstand von Produkten der Marken Duck und Klever.
Als die Drillinge Tick, Trick und Track von Onkel Dagoberts schlechter Laune erfahren, ermuntern sie ihn dazu, das Kriegsbeil zu begraben. Doch Onkel Dagobert ist stur und will nicht den ersten Schritt machen. Darum werden die Neffen auch bei Klaas Klever vorstellig und schmieden einen Plan für einen Waffenstillstand zwischen den erwachsenen Männern. Auf einer Parkbank inszenieren sie ein kleines Treffen und ermutigen die Fantastilliardäre dazu, für ein Projekt anlässlich des Osterfestes zusammenzuarbeiten. In der Aussicht, damit etwas für ihren guten Ruf zu tun und die Kinder von Entenhausen glücklich zu machen, bereiten Onkel Dagobert und Klaas Klever eine große Osterüberraschung für Jung und Alt vor. Dadurch stellen sie ihre Reputation als großzügige Geschäftsmänner wieder her und erhalten Applaus und Dank.
Der hinterhältige Zauberspiegel Bearbeiten
- Originaltitel: Amelia e lo specchio magico
- Story: Carlo Gentina
- Zeichnungen: Lara Molinari
- Erstveröffentlichung: 31.05.2005
- Genre: Magie, Gagstory
- Figuren: Gundel Gaukeley, Nimmermehr, Klaas Klever, Dussel Duck
- Seiten: 21
- Deutsche Erstveröffentlichung
In ihrer heimischen Hexenhütte an den Hängen des steilen Vesuv hat Gundel Gaukeley einen neuen Plan ausgeheckt, mit dem sie sich Onkel Dagoberts Glückszehner aneignen will. Obwohl ihr in den letzten Jahren mannigfaltige Ideen gekommen sind, die erste selbstverdiente Münze von Onkel Dagobert zu entwenden, will sie diese Aufgabe nun einem Zauberspiegel stellen. Der allwissende Spiegel soll ihr eine adäquate Antwort auf die Frage liefern, wie sie am einfachsten an den Glückszehner herankommt. Bedauerlicherweise ist Gundel zwar im Besitz des reinen Spiegels, doch dieser antwortet ihr solange nicht, bis er vollständig ist. Dem Spiegel fehlt noch die Rahmenfassung, die zufälligerweise irgendwo in Entenhausen ist.
Allerdings befindet sich der Rahmen ausgerechnet im Büro von Onkel Dagoberts ewigen Konkurrenten Klaas Klever, der ebenfalls als hartgesottener Verhandlungsführer bekannt ist. Kurz darauf empfängt Klaas Klever die Magierin Gundel Gaukeley, da sie die gemeinsame Abneigung gegen Onkel Dagobert verbindet. Jedoch möchte Klaas Klever ihr den Rahmen, den er für ein altes Gemälde verwendet, nicht ohne Gegenleistung überlassen. Im Gegenzug muss Gundel als authentische Werbefigur für Klaas Klevers Kekese herhalten. Der Regisseur des Werbespots macht Gundel allerdings das Leben schwer, da er mit nichts zufrieden zu sein scheint und Gundel ständig von oben herab behandelt.
Am Ende hält Klaas Klever aber sein Wort und übergibt Gundel den Rahmen. Nachdem die Magierin auch Dussel Duck einen Besuch abgestattet und dort die runde Rückseite des Spiegels besorgt hat, ist der legendäre Zauberspiegel einsatzbereit. Doch seine Antwort bleibt hinter den Erwartungen zurück und weckt in Gundel Gaukeley die Wut über die vertane Mühe.
Mittwochs bei Goofy: Angriff der Asteroiden Bearbeiten
- Originaltitel: Asteroidi contro la terra
- Story: Rudy Salvagnini
- Zeichnungen: Massimo De Vita
- Erstveröffentlichung: 21.03.2000
- Genre: Weltraum, Science-Fiction, Absurdes
- Figuren: Goofy, Micky Maus
- Seiten: 30
- Deutsche Erstveröffentlichung
- Nachgedruckt in: LTB Space 4
Goofy hat mal wieder einen neuen Roman geschrieben und „beglückt“ Micky damit, dass er ihm diesen vorliest. Im Roman ist Goofy ein berühmter Astronom, der sich ein Zubrot als Astrologe verdient, Micky hingegen sein tölpelhafter Assistent. Der Astronom hat einen Asteroiden identifiziert, der sich auf die Erde zubewegt. Bald darauf geschehen eigentümliche Vorkommnisse auf der Erde. Die Elektrogeräte fangen an, Dinge zu tun, die sie nicht sollen und laufen sogar ohne Strom. Schließlich starten sie eine Rebellion gegen die Menschen. Autos etwa zwingen ihre Besitzer, diese zu tragen und Fernsehkameras fordern vom Astronom-Astrologen, dass er Horoskope für Maschinen statt für Menschen erstellt. Astronom Goofy hat für all das eine Erklärung. Der Asteroid sendet magnetische Wellen aus, die die Geräte zur Rebellion anstacheln. Zudem postuliert der geniale Astronom, der Asteroid sei ein vernunftbegabtes Wesen, da er eigenmächtig seinen Kurs geändert hat und nun direkt auf die Erde zuhält. Von seinen Wissenschaftlerkollegen wird Goofy deswegen nicht für voll gehalten, doch er kann seine Theorie nachweisen, indem er dem Präsidenten ein Röntgenbild des Asteroiden vorlegt, auf dem man deutlich dessen Gehirn sieht. Der Präsident beauftragt Goofy nun damit, einen gigantischen Baseballschläger zu konstruieren und den Asteroiden damit zurück ins All zu schleudern.
Bald darauf ereignen sich weitere seltsame Vorkommnisse. Auch der Präsident verliert nun den Glauben in Goofy, denn er hält es für unmöglich, dass ein einzelner Asteroid so viele Phänomene auslösen kann. Die Rettungsmission überantwortet er lieber Goofys Assistenten. Der jedoch richtet mehr Schaden als Nutzen an, indem er den Mond aus seiner Umlaufbahn schleudert. Inzwischen hat Goofy herausgefunden, dass nicht nur ein Asteroid, sondern ein ganzer Schwarm von diesen die Erde bedroht. Daraufhin wird er wieder in Amt und Würden gesetzt und konstruiert nun einen riesigen Tennisschläger, mit dem er tatsächlich alle Asteroiden aus der Bahn schmeißt. Dadurch erkennen die Asteroiden, die bisher zum Spaß immer gegen Planeten gedonnert sind, dass Tennis noch mehr Spaß macht und kreieren mithilfe des Astronomen einen neuen Sport.
Geplatzte Träume Bearbeiten
- Originaltitel: Deduzione
- Story: Carlo Panaro
- Zeichnungen: Andrea Lucci
- Erstveröffentlichung: 18.04.2006
- Genre: Einseiter
- Figuren: Panzerknacker, Achtmalacht
- Seiten: 1
- Deutsche Erstveröffentlichung
Ohne Ostereier blasen die Panzerknacker Trübsal – und auch ihrem gefräßigen Hund Achtmalacht bereitet die Osterüberraschung gehörig Bauchschmerzen.
Rätsel um Omas Ostereier Bearbeiten
- Originaltitel: Le uova pasquali di Nonna Papera
- Story: Comicup Studio
- Zeichnungen: Marçal Abella Bresco
- Erstveröffentlichung: 19.04.1987
- Genre: Spielgeschichte
- Figuren: Tick, Trick und Track, Donald Duck, Oma Duck, Franz Gans, Onkel Dagobert, Daisy Duck, Gustav Gans, Daniel Düsentrieb
- Seiten: 8
- Deutsche Erstveröffentlichung
Auf dem Bauernhof von Oma Duck sind viele Verwandte und Freunde der Ducks zusammengekommen, um gemeinsam das große Osterfest zu feiern. Doch auf der Suche nach den Ostereiern gibt es auf jeder Comicseite eine Menge Rätsel zu lösen, sodass man stets die Augen offen halten und gut kombinieren muss.
Ein begnadeter Koch Bearbeiten
- Originaltitel: La differenza
- Story und Zeichnungen: Enrico Faccini
- Erstveröffentlichung: 25.05.1999
- Genre: Einseiter
- Figuren: Donald Duck, Tick, Trick und Track
- Seiten: 1
- Deutsche Erstveröffentlichung
Donald möchte von seinen Neffen nicht einfach als „Koch“ bezeichnet, sondern mit „Küchenchef“ angesprochen werden, obwohl seine kulinarischen Künste eher begrenzt sind.
Viel zu viele Originale Bearbeiten
- Originaltitel: Topolino e il malloppo di troppo
- Story: Marco Bosco
- Zeichnungen: Massimo De Vita
- Erstveröffentlichung: 06.06.2006
- Genre: Kriminalgeschichte
- Figuren: Micky Maus, Minni Maus, Kommissar Hunter, Inspektor Issel, Professor Zapotek
- Seiten: 30
- Deutsche Erstveröffentlichung
- Nachgedruckt in: LTB Entenhausen Stars 15
In der gepflegten Wohngegend Nobelsberg sind Minni Maus und ihr Freund Micky auf dem Weg zu einem kleinen Plausch bei der schwerreichen Erbin Villa Vandukat. Diese ist mit Minni bekannt und hat die zum Tee eingeladen. Auf dem Vorplatz des Anwesens fallen Micky und Minni aber sogleich die vielen Streifenwagen auf, und es dauert nicht lange, bis sie auch Kommissar Hunter und Inspektor Issel vorfinden. Die Polizisten wurden von der aufgelösten Frau Vandukat herbeigerufen, die einen dreisten Einbruchsversuch gemeldet hat. Bei dem Versuch des Einbrechers ist es aber augenscheinlich geblieben, denn es wurde nichts gestohlen. Verdächtig erscheint zudem, dass die Alarmanlage nicht angeschlagen hat, obwohl es sich um ein modernes Sicherheitssystem handelt.
Auf Mickys Nachfrage berichtet Kommissar Hunter zerknirscht von einem ähnlichen Fall in der Villa des Bankiers Sigmar Siebmark. Auch hier wurden die wertvollen chinesischen Vasen nicht gestohlen, der Einbrecher hat sich lediglich an der Vitrine der Kostbarkeiten zu schaffen gemacht. Kurz darauf werden Kommissar Hunter und Inspektor Issel zu einem dritten Tatort gerufen. Auch Micky und Minnie sind mit von der Partie und dürfen die Polizisten begleiten. Dieses Mal hat jemand versucht, in die Villa des Modedesigners Gero Gabardin einzubrechen. Allerding wurde im Gegensatz zu den vorherigen Vorfällen etwas gestohlen, nämlich das unbezahlbare Relief der „Diskuswerferin“ des griechischen Bildhauers Keramikos. Ihr Besitzer Gero Gabardin ist verzweifelt, denn er hatte blind auf die eben erst eingebaute Alarmanlage vertraut.
Der schnöselige Unternehmer Sören Schrill jedoch, der die besten Sicherheitssysteme der Stadt entwickelt und vor Ort persönlich installiert, weist jede Schuld von sich. Außerdem fehlt ein Motiv, denn Herr Schrill kann von seinem Beruf sehr gut leben und trägt feinen Zwirn. Nach einiger Zeit taucht die gestohlene „Diskurswerferin“ wieder auf. Ihr alter Freund Professor Zapotek, seines Zeichens Direktor des Entenhausener Völkerkundemuseums, kann die Echtheit des Originals bestätigen – eine derart perfekte Fälschung sei quasi unmöglich. Das wiederum weckt das Interesse von Micky, der dank Minni in eine andere Richtung denkt und den Fall von einer ganz anderen Seite betrachtet. Zum Schluss klicken wie gewohnt die Handschellen und die Kunstdiebstähle finden ein Ende.
Schneewittchen im Osterwald Bearbeiten
- Originaltitel: Biancaneve e la Pasqua nel bosco
- Story: Giampaolo Barosso, Osvaldo Pavese
- Zeichnungen: Romano Scarpa
- Tusche: Rodolfo Cimino
- Erstveröffentlichung: 22.04.1962
- Genre: Abenteuer
- Figuren: Schneewittchen, Sieben Zwerge, Königin Grimhilde alias Hulda, Klopfer
- Seiten: 29
- Deutsche Erstveröffentlichung
An einem wunderschönen Frühlingstag erwacht Schneewittchen in ihrem riesigen Bett und ist noch ganz schön verschlafen. Zum Glück hat sie ihr kleiner Freund, der muntere Vogel, durch Klopfen gegen das Fenster geweckt. Draußen ist bereits heller Tag und Schneewittchen lässt sich bereitwillig von den Vögeln helfen, hurtig in ihre Kleider zu schlüpfen. Da der Prinz gerade auf Reisen ist, möchte sie alles für seine Rückkehr vorbereiten und das Schloss mit Blumen schmücken. Im Garten erfreut sich Schneewittchen an der farbigen Pracht und überlegt es sich anders, weil sie die lebenden Blumen nicht achtlos abschneiden möchte. Plötzlich fällt ihr ein, dass ja schon am nächsten Tag das große Osterfest vor der Tür steht und sie noch gar nicht darüber nachgedacht hat, mit wem sie feiern könnte. Schnell fallen ihr die sieben Zwerge ein, die sie schon lange nicht mehr gesehen hat. Daher beschließt sie, ihren kleinen Freunden einen Besuch abzustatten und lässt die Kutsche anspannen, um allerlei Geschenke darin zu verstauen.
Die Kunde von Schneewittchens Besuch im Wald wird über den pfiffigen Hasen Klopfer in Windeseile verbreitet. Die Tiere des Waldes freuen sich darauf, ihr geliebtes Schneewittchen wiederzusehen. Alle Tiere wollen mit helfen und packen mit an, um den Wald festlich zu schmücken. Auch die diebische Elster, die manchmal etwas schusselig ist, möchte mithelfen und stibitzt einige funkelnde Edelsteine aus der Mine der fleißigen Zwerge, die den Diebstahl alsbald bemerken. Doch sie können den Tieren gar nicht böse sein, die mit den Edelsteinen Zweige und Äste dekoriert haben.
Derweil hat auch die böse Königin von ihrem sprechenden Zauberspiegel erfahren, dass sich Schneewittchen wieder einmal auf den Weg in den magischen Wald gemacht hat. Die Königin ist nach wie vor eifersüchtig und will Schneewittchen brutal aus dem Weg räumen. Dazu nimmt sie die Gestalt der kleinen Waldfee Blättchen ein und erschleicht sich das Vertrauen von Schneewittchen, die inzwischen ihre Geschenke an die fröhlichen Zwerge verteilt hat.
Der böse Zauber der verhexten Königin lässt Schneewittchen in Ohnmacht fallen, sodass die Zwerge und ihre tierischen Freunde das Schlimmste befürchten. Um einen Gegentrank zu brauen, benötigt die weise Eule jedoch den magischen Smaragd der bösen Königin. Niemand anderes als die geschickte Elster ist in der Lage dazu, den grünen Edelstein aus der Schmuckschatulle zu entwenden. Das Kunststück gelingt und der Gegentrank erweckt Schneewittchen zur Freude aller wieder zum Leben. Die böse Königin aber geht leer aus und muss nun ohne ihren Zaubersmaragd zurechtkommen.
Weblinks Bearbeiten
- LTB Ostern 5 im Inducks
- LTB Ostern 5 auf Lustiges-Taschenbuch.de
- Rezension zu Die Villa der verschwunden Dinge im F.I.E.S.E.L.S.C.H.W.E.I.F.
