LTB 511

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Lustiges Taschenbuch

Band 511

Gauner im Goldrausch
(© Egmont Ehapa)

Erscheinungsdatum: 11. September 2018
Chefredakteur:

Peter Höpfner

Übersetzung:

Manuela Buchholz, Peter Daibenzeiher, Petra Müller, Eckart Sackmann, Susanne Walter

Geschichtenanzahl: 9
Seitenanzahl: 254
Preis: D: 6,50 €
A: 6,70 €
CH: SFR 12.50
Besonderheiten:
  • LTB-Quadrat links oben, LTB-Umrundung, Titel, Panzerknacker und Münzen glänzen golden
  • Das Cover ist geprägt
Weiterführendes
Rezension dieses Bandes
Liste aller Lustigen Taschenbücher
Covergalerie
I.N.D.U.C.K.S. Infos zu LTB 511 beim I.N.D.U.C.K.S.

Inhalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gauner im Goldrausch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 3056-6

In Sorge um seine Barschaft vertraut Onkel Dagobert neuerdings auf die Ratschläge eines Professors namens Deidalos Pustekuch-Irrgard. Der Professor gibt sich als Experte in Sachen Diebstahlschutz aus und hat schon eine genaue Idee, wie man den Geldspeicher garantiert einbruchssicher gestalten könnte.

Dazu erläutert der Professor der versammelten Familie Duck die mythologische Sage um den Helden Theseus, der den richtigen Weg durch das Labyrinth unter dem Palast von Knossos auf Kreta fand und dort den schrecklichen Minotaurus bezwang, ein menschenfressendes Monster mit dem Kopf eines Stiers. Onkel Dagoberts kluger Butler Baptist ruft dem unwissenden Donald ins Gedächtnis, dass Theseus allerdings nur dank des berühmten Ariadnefadens auch wieder aus dem Labyrinth herausgefunden hat, den er von der schönen Ariadne erhalten hat.

Um seinen Geldspeicher uneinnehmbar zu machen, beauftragt Onkel Dagobert Professor Pustekuch-Irrgard umgehend mit der Errichtung eines elektronischen Labyrinths im Geldspeicher. Es dauert nicht lange, bis das Labyrinth eingerichtet ist. Donald und die Neffen sind überrascht darüber zu erfahren, dass das Labyrinth in der Lage ist, sich selbst zu verschieben und dadurch zu erneuern. Nur mithilfe einer kleinen Fernbedienung, die die Wände ordnet, kann der reichste Mann selbst zu seinem Vermögen vordringen. Onkel Dagobert hält das Konzept für genial und überhäuft den Professor mit Lob.

Die Panzerknacker wiederum reagieren niedergeschlagen auf die Medienberichte, die von dem uneinnehmbaren Geldspeicher erzählen. Sie lassen bereits alle Hoffnung fahren, doch ihr gerissener Opa Knack reagiert wütend auf die Einfallslosigkeit seiner Jungs und spornt sie an. Denn ohne das elektronische Sicherheitssystem und die Alarmanlagen sei es so einfach wie nie zuvor, in den Geldspeicher einzudringen.

In dem undurchdringlichen Labyrinth sehen wiederum Opa Knack und seine jüngeren Panzerknacker eine Chance, endlich an die vielen goldenen Taler zu gelangen. In der Nacht überwinden die drei Panzerknacker die Wände des Geldspeichers, während Opa Knack den Fluchtwagen parkt. Doch als der gefährliche Minotaurus auftaucht und kurz darauf das Duck’sche Vermögen verschwindet, muss nicht nur Onkel Dagobert mit dem Kopf durch die Wand.

Am nächsten Tag werden Donald und Tick, Trick und Track misstrauisch, da sich Onkel Dagobert seit Stunden noch nicht gemeldet hat. Plötzlich erscheint auch Opa Knack und erzählt, dass er seine Panzerknacker vermisst, die eigentlich schon wieder von ihrem Freundschaftsbesuch im Geldspeicher zurück sein müssten. Gemeinsam laufen sie zum Geldspeicher und treffen dort auf einen ungewohnt unhöflichen und rüden Baptist, der sie sofort wieder herausbugsieren möchte. Als klar wird, dass es sich dabei nur um einen Roboter handelt und hinter allem der fiese Professor Pustekuch-Irrgard steckt, arbeiten die Ducks und die Panzerknacker zusammen, um den Dieb zur Strecke zu bringen und das Rätsel um den Minotaurus zu lüften.

Das Jahr des Lichts[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 3122-4P

Rahmengeschichte: In Entenhausen wird das „Jahr des Lichts“ begangen, welches sich verschiedensten wissenschaftlichen Themen und Forschungsberichten rund um das Licht widmet. Besonders gewürdigt werden soll das Werk von Blenda Blink, der Stifterin des Forschungsjahres. Diese scheut jedoch nach einem Fauxpas vor vielen Jahren die Öffentlichkeit und will nicht an der Eröffnungszeremonie im Entenhausener Kongresszentrum teilnehmen. Die beiden pfiffigen Jungs Mack und Muck statten der Dame, die sich in ihrer vergangenen Villa zurückgezogen hat und deren einziger Kontakt ihr wortkarger Butler ist, einen Besuch ab. Mack und Muck erzählen ihrem Idol in jugendlicher Manier zahlreiche Geschichten mit ihren Freunden und Bekannten, in denen Licht eine herausragende Rolle spielt. Nach den ausführlichen Schilderungen der Jungs geht Blenda Blink tatsächlich ein Licht auf.

Das erste Abenteuer führt Micky Maus und den abenteuerlustigen Archäologen Indiana Goof nach Ägpten. Sie sind auf der Suche nach den verlorenen Manuskripten des ägyptischen Gelehrten Ibn Ahlichthan, der sich schon vor Jahrtausenden mit der Bewegung des Lichts in völliger Dunkelheit beschäftigte und erste Berechnungen zur Optik vornahm. Leider gerieten seine Schriften in Vergessenheit oder wurden für andere Zwecke missbraucht – nur die Familie Akkuran soll noch ein Exemplar der Bücher haben. Durch Zufall lernen Micky und Indiana Goof einen Nachfahren der Familie Akkuran kennen, werden aber von dem listigen Doktor Krantz überrascht. Der Spion wiederum steht in den Diensten einer uralten Bruderschaft, die einzig der Düsternis frönt und kein Interesse daran hat, Licht ins Dunkle zu bringen. Am Ende gewinnen aber Micky und Indiana die Oberhand und retten das Wissen von Ibn Ahlichthan.

Das zweite Abenteuer spielt Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts an der berühmten Haarwert-Universität, genauer gesagt im Observatorium der Bildungseinrichtung. Die junge Wissenschaftlerin Minneta und ihr Team haben anbrechende Erkenntnisse in der Astronomie gemacht und zudem ein neues Klassifizierungssystem zur Einteilung der Sterne nach ihrer Helligkeit geschaffen – trotzdem finden ihre Forschungen bei den männlichen Kollegen kaum Beachtung. Ihr Freund Herr Maustar ist den Damen zwar zugewandt und offen für ihre Theorien, ist aber zurzeit auf der Suche nach dem aus dem Gefängnis ausgebrochenen Schurken Kater Karlito. Bei einem Empfang des reichen Geldgebers Herrn Pinke nutzen Minneta und ihre Freundin Annie die Gelegenheit, auf unkonventionelle Weise die Aufmerksamkeit des Mäzens auf sich zu ziehen und ihre Erkenntnisse vorzustellen. Ganz nebenbei enttarnen sie und Herr Maustar die Assistentin Trudel als Komplizin des diebischen Kater Karlito.

Die dritte Geschichte dreht sich um einen ausgemachten Kriminalfall im Entenhausener Labor Laserzapp, einer streng geheimen Forschungseinrichtung. Nach einem spektakulären Einbruch hat der Täter eine Visitenkarte mit einem schwarzen Tintenklecks darauf hinterlassen, woraufhin Inspektor Issel messerscharf kombiniert, dass das Schwarze Phantom seine gierigen Finger im Spiel haben muss. Der leitende Wissenschaftler ist in Sorge, dass dem Superschurken ein Prototyp eines entwickelten Quantencomputers in die Hände gefallen sein könnten, der nicht auf elektronischen, sondern erstmals auf optischen Komponenten basiert. Detektiv Micky Maus allerdings glaubt, dass der entwendete Prototyp nur ein Ablenkungsmanöver gewesen ist und das Phantom es in Wahrheit auf eine andere Erfindung aus hochkonzentriertem Licht abgesehen hat.

Auch im vierten Teil der Geschichte steckt Micky Maus seine Nase in die Angelegenheit anderer Leute. Dieses Mal wird er jedoch von seinem Freund Goofy unterstützt, der auf dem Dachboden die Staffelei seines Ugroßonkels Goofinski wiederentdeckt hat und seitdem der expressionistischen Kunst mit ihren bunten Formen und Farben frönt. Micky und Goofy laufend am späten Abend durch ein altes Stadtviertel, das von dem Bauunternehmer Kunibert Kran grundlegend saniert und umgebaut werden soll. Die Anwohner und andere besorgte Bürger befürchten jedoch, dass die vielen geplanten Wolkenkratzer mit ihren leuchtenden Reklametafeln für eine unverhältnismäßige Lichtverschmutzung sorgen. Auf der Baustelle suchen Micky und Goofy das Gespräch mit dem Bauherrn Kunibert Kran, der zwar etwas ruppig, aber eigentlich ein vernünftiger Mann ist. Aber er ist so übermüdet, dass er erst Goofys Argumentation folgen kann, nachdem er sich ein kleines Nickerchen gegönnt hat.

Im fünften Abenteuer ermitteln Micky Maus und Goofys schlauer Neffe Alfons im Garten von Tante Linda. Diese hat ihren Neffen herbeigerufen, um ein ungeheuerliches Verbrechen in ihrem Blumenbeet aufzuklären. Irgendjemand hat nämlich ihre wertvollen Blumen zerpflückt, sodass von den herrlichen Blüten nichts mehr übrig ist – und das ausgerechnet am Tag des großen Gartenwettbewerb. Die Jury naht und beinahe jeder Nachbar von Tante Linda hätte ein Motiv und Zutritt zum Garten gehabt. Mit der Hilfe des neunmalklugen Alfons kann Micky die richtigen Schlüsse ziehen und Licht ins Dunkle bringen, sodass Tante Linda doch noch ausgezeichnet werden kann.

Der Pechonator[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

D 2017-001

Im nächtlichen Entenhauen treibt ein neuer Superschurke sein Unwesen. Das kriminelle Schaffen bleibt selbstredend auch dem maskierten Superhelden Phantomias nicht verborgen. Allerdings geschehen bei den Zusammentreffen der Widersacher die merkwürdigsten Dinge, sodass dem unbekannten Schurken immer wieder die Flucht gelingt. Als zu allem Unglück auch noch der 313-X ausfällt und Phantomias sein Heldenfahrzeug in die Werkstatt von Daniel Düsentrieb schieben muss, glaubt Phantomias noch an einen Zufall. Herr Düsentrieb gibt ihm den Rat, mehr Informationen über den neuen Schurken einzuholen und herauszufinden, was seine Fähigkeit ist.

Aber anders als die anderen Bösewichter, die nicht selten mit einer narzisstischen Störung daherkommen und sich selbst zu gern reden hören, bleibt der neue Schurke ungewohnt wortkarg. Mithilfe seiner Strahlenpistole sorgt er lediglich dafür, dass Phantomias Pläne stetig schief gehen und der maskierte Rächer immer wieder vom Regen in die Traufe kommt. Immerhin erfährt Phantomias nach weiteren Zwischenfällen endlich den Namen seines Kontrahenten.

Der „Pechonator“ hat es nicht nur auf Banken und Juwelierläden geradezu abgesehen, sondern visiert bereits Dagobert Ducks Geldspeicher als Triumph seiner Verbrecherkarriere an. Selbst Ingenieur Düsentrieb, der Phantomias ansonsten mit Rat und Tat zur Seite steht, ist dieses Mal überfragt. Denn er kann sich keinen Reim darauf machen, was er an technischen Raffinessen dem Pechonator nur entgegensetzen kann – immerhin kann selbst Herr Düsentrieb keinen „Glücksstrahler“ erfinden.

Daraufhin kommt Phantomias jedoch eine Idee. Er will sich Unterstützung in Gestalt von Gustav Gans holen, der sprichwörtlich das Schoßkind der Glücksgöttin Fortuna ist. Allerdings reagiert Gustav Gans sehr zögerlich auf Phantomias‘ Vorschlag, denn er glaubt, dass der Ur-Phantomias nicht gut auf ihn zu sprechen ist. Nur zähneknirschend stimmt Gustav schließlich zu, zusammen mit Phantomias und der Polizei den Geldspeicher zu verteidigen. Der Angriff des Pechonators steht kurz bevor. Nun wird sich zeigen, wer am Ende die Oberhand behält.

DGD: Abgedampft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 2868-4

Die Agenten Donald Duck und Dussel Duck kehren in eine der Geheimbasen des Duck’schen Geheimdienstes zurück, nachdem ihre letzte Mission aufgrund falscher Informationen und fehlerhafter Erfindungen von Herrn Düsentrieb gescheitert ist. Onkel Dagobert mischt sich ein und erklärt, sie sollen sich nicht unterkriegen lassen und sich lieber ein Beispiel an ihren Vorfahren nehmen. Tatsächlich wird enthüllt, dass der DGD bereits in der Vergangenheit in Form verschiedener Organisationen existierte, die Onkel Dagoberts Vorfahren nutzten, um ihr Vermögen und ihre Interessen zu verteidigen. Onkel Dagobert beginnt daraufhin, eine Geschichte ausführlich zu erzählen.

Die Geschichte spielt im Frankreich des Sonnenkönigs. In Paris lebt der reiche Monsieur du Duckonier, der zum Schutz seines Vermögens eine Spionageabwehr gegründet hat. Die beiden Agenten Donaldin Le Duc und sein Vetter Didier d’Andouville werden zu einem Einsatz einberufen. Vorher verärgern die beiden jedoch den Anführer der Musketiere, der die Fahnenflüchtigen zum Duell herausfordern will. In wilder Flucht erreichen Donaldin und Didier das unterirdische Versteck, wo sie von ihrem Onkel empfangen werden, der ihnen Monsieur du Bricoleur vorstellt, ebenfalls ein Mitglied der Organisation und begnadeter Erfinder.

Dieser hat eine Kutsche entwickelt, die sich dank Dampf von selbst fortbewegt und der reiche Unternehmer denkt bereits an das Geld, das er damit verdienen kann, wenn sie auf den Markt kommt. Leider wurden die Baupläne jedoch von einer zwielichtigen Panzerknackerbande gestohlen, die den Prototyp bauen könnten, um ihn zu verkaufen. Weil auch der Prototypweißen Rauch ausstoßen müsste wollen die beiden Vettern einen weitläufigen Ort suchen, an dem Rauchschwaden aufsteigen. Bevor sie losziehen, übergibt Monsieur du Bricoleur den beiden verschiedene Gadgets, darunter einen federgespannten Säbel, mit dem sie es mit jedem aufnehmen können.

Donaldin und Didier machen sich auf die Suche. Die ersten Versuche bleiben erfolglos, außerdem stoßen sie erneut auf den wütenden Hauptmann, der immer noch auf Rache sinnt. Beim dritten Versuch finden sie endlich die Diebesbande, die gerade damit beschäftigt ist, das schnaufende Fahrzeug zu bauen. Sie lassen sich als Metallspezialisten ausgeben und werden eingestellt. Als die Arbeiten kurz vor dem Abschluss stehen, gelingt es den beiden, die Pläne an sich zu bringen. Danach fliehen sie an Bord der Dampfkutsche, werden von ihren Feinden durch die Straßen von Paris verfolgt und bauen eine gehörige Bruchlandung. Nach den Strapazen können den Treffpunkt mit dem Onkel erreichen, doch auch der Musketier-Hauptmann ist dort. Diesmal ist Donaldin gezwungen, sich ihm zu stellen, und setzt den mechanischen Säbel ein, der dem Musketier Paroli bietet. Onkel Duckonier und sein Erfindergenie treffen ein, zufrieden über den Erfolg der Mission. Doch die Freude währt nur kurz, denn ein Gendarm des Königs zwingt ihn, den Schaden zu bezahlen, den die dampfbetriebene Erfindung während der Flucht angerichtet hat.

Onkel Dagobert kommt zu dem Schluss, dass sein Vorfahr deshalb darauf verzichtete, weitere Kutschen dieser Art zu bauen. Donald und Dussel erkennen den die Leistung ihrer Vorfahren an, glauben aber, dass ihr Onkel übertrieben hat. Um sie zu überzeugen, zeigt Onkel Dagobert ihnen daraufhin den selbstkämpfenden Säbel, der als eines der Erbstücke aufbewahrt wurde. Doch Dussel löst die Waffe versehentlich aus, woraufhin der Säbel einige Geldscheine zerstört. Donald und Dussel fliehen vor ihrem wütenden Onkel Dagobert, der mit demselben Säbel bewaffnet ist und auf Rache sinnt.

Der Börsenmagier[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 3099-5

Nachdem er sich bei seinem knauserigen Chef Dagobert Duck vergeblich um eine mikroskopisch kleine Gehaltserhöhung bemüht hat, begibt sich der treue Baptist auf den Wochenmarkt zum Einkaufen. Dort begegnet er zufällig zwei niedergeschlagenen Börsenspekulanten, denen er spontan und völlig uneigennützig einen guten Tipp in Sachen Finanzmarkt gibt. Baptist hat Mitleid mit Rudi und Ralf, die sich schon selbst als Gemüseverkäufer sehen, da ihre letzten Anlagestrategien nichts außer Verlusten gebracht haben.

Der Tipp, den sie jedoch von Baptist erhalten haben, erweist sich am nächsten Tag als goldrichtig. Doch Rudi und Ralf wollen nun mehr erfahren und herausfinden, wer ihr unbekannter Tippgeber ist. Daher machen sie sich schleunigst auf in die Innenstadt, um nach Baptist zu suchen. Sie treffen ihn zwar nicht auf dem Markt, aber bei seinen Erledigungen für den knickerigen Onkel Dagobert, der in letzter Zeit noch gestresster und übelgelaunter ist als sonst.

Baptist erklärt Rudi und Ralf, dass er jeden Mittwoch ein paar Stunden Zeit hat, die er am liebsten im Park verbringt. Fortan treffen sich die Herren jeden Mittwochnachmittag, um die Ratschläge des „Börsenmagiers" entgegenzunehmen. Was der arme Baptist nicht weiß: Die beiden Spekulanten arbeiten für niemand anderes als Onkel Dagoberts ewigen Widersacher Klaas Klever. Gleichzeitig fragt sich Onkel Dagobert, woher sein Rivale Klever auf einmal ein so gutes Gespür für die Börse hat. Herr Klever setzt seinen schmierigen Schergen Anwantzer darauf an, Rudi und Ralf zu beschatten.

Zuerst ist es aber Klaas Klever selbst, der die entscheidenden Informationen aus Rudi und Ralf herausquetscht. Im Stadtpark treffen Baptist, Klaas Klever, Onkel Dagobert sowie Rudi und Ralf aufeinander und es kommt zur Konfrontation mit der Wahrheit. Als Baptist erfährt, für wen er ohne seine Kenntnisse Finanztipps verschenkt hat, reagiert er verzweifelt und will sich bei Onkel Dagobert entschuldigen. Dieser aber verkennt den Ernst der Lage und versteht Baptist menschliche Gefühlslage nicht. Daraufhin nimmt Baptist das Angebot von Klaas Klever an, nunmehr bei ihm als Butler und Börsenberater zu arbeiten und ein fürstliches Gehalt zu beziehen.

Es dauert allerdings nicht lange, bis Baptist erkennt, dass das luxuriöse Leben von Klaas Klever überhaupt nicht seinen Vorstellungen entspricht. Baptist ist das pompöse Zurschaustellen des Geldes und die unglaubliche Verschwendungssucht so unangenehm, dass er seine Kündigung ausspricht. Währenddessen hat Onkel Dagobert hoffnungslos versucht, einen Butler zu finden, der Baptist nur annähernd ebenbürtig ist. Als Baptist wieder vor der Tür steht, freut sich Dagobert so sehr, dass er ihm eine bescheidene Gehaltserhöhung anbietet und sogar ein Geburtstagsgeschenk für Rita Rührig bezahlen will.

Verfolgungswahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 2547-7

Kommissar Hunter will nach einem anstrengenden Tag auf dem Polizeirevier Feierabend machen und freut sich auf das gemeinsame Abendessen mit seiner Frau Petunia. Allerdings wird er auf den unruhigen Inspektor Issel aufmerksam, der mit den Gedanken ganz offensichtlich nicht bei der Sache ist. Den Inspektor scheint noch etwas zu beschäftigen, denn er verlässt eilig das Revier und schaut sich mehrfach um. Da ihn das Verhalten von Inspektor Issel komisch vorkommt, entscheidet sich Kommissar Hunter dafür, seinen Assistenten zu verfolgen.

Schon nach wenigen Straßenecken hat Kommissar Hunter Inspektor Issel eingeholt und stellt diesen zur Rede. Daraufhin erklärt Issel, dass der kriminelle Fassadenkletterer Falco, genannt „der Fuchs", seit kurzem wieder auf freiem Fuß ist und wahrscheinlich schon längst einen neuen Coup plant. Issel hat sich daher an Falcos Fersen geheftet und will versuchen, dessen Geheimnis aufzudecken. Er lässt Kommissar Hunter an seinen Freizeit-Ermittlungen teilhaben, nachdem dieser versprochen hat, dass die Anerkennung für die Verhaftung dieses Mal Inspektor Issel zuteilwird.

Allerdings stellt sich die Beschattung von Falco als viel anspruchsvoller heraus als ursprünglich gedacht. Nachdem Inspektor Issel beschlossen hat, zum Zwecke einer todsicheren Verkleidung die Kleidung mit seinem Chef zu wechseln, zögert auch Kommissar Hunter an den ungewöhnlichen Ermittlungsmethoden und macht dabei auch keine gute Figur. Dennoch kommen beide zu der Erkenntnis, dass Falco ein Geheimnis verbirgt, das besser nicht an die Öffentlichkeit gelangen sollte, wie Issel und Hunter schlussendlich feststellen müssen.

Das Fettnäpfchen-Frühwarnsystem[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 3180-5

Den drei Jungs Tick, Trick und Track ist eine Laus über die Leber gelaufen. Wie man es nicht anders erwartet, ist Erfindergenie Daniel Düsentrieb schon zur Stelle, um Tick, Trick und Trick aufzumuntern und mit seiner neusten Erfindung auszustatten. Die Kinder berichten davon, dass ihnen in letzter Zeit vermeidbare Missgeschicke passiert sind, weil sie Pech hatten oder nicht richtig vorbereitet waren. Dadurch sind sie mehr als einmal in ein Fettnäpfchen getreten und mussten daraus die Konsequenzen ziehen.

Es scheint, als habe Herr Düsentrieb gerade das richtige erfunden: Das „Fettnäpfchen-Frühwarnsystem" nimmt dem Anwender üble Entscheidungen ab, in dem es in prekären Lebenslagen vor bestimmten Wahlmöglichkeiten warnt. Jedoch funktioniert die Erfindung insgesamt nur fünfmal, was bedeutet, dass die Jungs genau überlegen müssen, wann sie „Fettsy“ einsetzen wollen. Der erste Testversuch ist schon einmal erfolgreich und die Kinder beschließen, die Erfindung als neues Handy zu tarnen und mit zum Klassenausflug zu nehmen.

Denn am nächsten Tag fahren Tick, Trick und Track zusammen mit ihrer Klasse und der Lehrerin zu einer Besichtigung einer Kuchenfabrik. Schon auf dem Weg forthin geschehen einige unvorhersehbare Ereignisse, bei denen sich „Fettsy“ als vorteilhaft erweist. Schnell wird das Gerät bei den anderen Kindern bekannt, vor allem der hungrige Tony ist auf den Geschmack gekommen. In der Kuchenfabrik werden die Schülerinnen und Schüler von dem freundlichen Geschäftsführer Herr Knusperle begrüßt.

Nachdem sich Tick, Trick und Track unerlaubt von ihrer Gruppe entfernt haben, hören sie zufällig ein lautes Streitgespräch mit, dass aus Herrn Knusperles Büro kommt. Offenbar wird der Geschäftsmann erpresst und soll Schutzgeld an eine zwielichtige Bande zahlen. Um die brutalen Betrüger zur Strecke zu bringen und Herrn Knusperle zu befreien, müssen Tick, Trick und Track lernen, selbst ihre eigenen Entscheidungen zu treffen. Am Ende haben sie verstanden, dass sie die Hilfe von „Fettsy“ gar nicht bauchen, wenn sie klug und besonnen vorgehen.

Koffer-Roulette[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 2601-3

Eines schönen Tages sitzen die beiden Vettern Donald und Gustav auf einer Parkbank unweit einer abgesperrten Straße und beobachten den Ausgang eines Fahrrad-Rennens. Die Teilnehmer geben alles, um einen wahren Champion zu verfolgen, der sich an der Spitze abgesetzt hat. An einer Haarnadelkurve kommt es allerdings zu einer Massenkarambolage der rasanten Radler, die allesamt im Graben landen.

Ein heranrauschender Kleinwagen nimmt plötzlich die Kurve zu eng, sodass ein schäbiger Koffer von der Ladefläche rutscht und Gustav direkt vor die Füße fällt. Wie es der Zufall so will, bekommt das Schoßkind des Glücks einen dicken Finderlohn spendiert. Davon angestachelt, will auch Donald wenig später sein Glück an eben jener Stelle versuchen. Er setzt sich wieder auf die Bank und wartet, bis ein Wettrennen mit Tretrollern seinen Lauf nimmt. Wieder wird der Autoverkehr gesperrt und die Autofahrer tun hupend ihren Unmut kund. Abermals rutscht ein schwerer Koffer aus einem Transporter, der sehr schwer aussieht und auf die Fahrbahn fällt.

Donald ist sofort zur Stelle, um den Koffer zu inspizieren. Als ewiger Pechvogel hat er im Vergleich zu Vetter Gustav jedoch einen schlechten Fang gemacht und wird für sein vermeintliches Fehlverhalten auch noch zur Rechenschaft gezogen, da der feige Gustav ihm nicht aus der Patsche hilft.

Voller Taler-Koller[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 1468-B

Nach einer großen Geldzähl-Aktion in seinem Geldspeicher kommt Onkel Dagobert zu dem eindeutigen Ergebnis, dass ihm nur noch ein einzelner Taler fehlt, um eine runde Summe sein Eigen nennen zu dürfen, denn die vielen Neunen machen ihn regelrecht krank im Kopf. Er beschließt, einen Spaziergang durch die Stadt zu unternehmen und gerät dabei in einige verfahrene Situationen, die ihm übel mitspielen. Es hat den Anschein, als würde Onkel Dagobert grüne Talerscheine nur so anziehen – und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Die Banknoten fliegen ihm nur so zu, was den wahren Eigentümern natürlich gar nicht gefällt und auch die Polizei auf den Plan ruft. Seine Neffen Donald sowie Tick, Trick und Track rufen schließlich einen windigen Doktor herbei, der Onkel Dagobert kurzerhand rät, wegen seines anhaltenden Taler-Kollers einfach sein Geld zu verbrennen. Das ist für den reichsten Mann der Welt wenig überraschend keine zufriedenstellende Heilmethode.

Die Ducks konsultieren daraufhin ihren Freund Daniel Düsentrieb, der zwar kein Mediziner ist, aber dennoch einen vernünftigen Vorschlag unterbreitet: Onkel Dagobert sollte einfach ein paar Wochen ohne sein geliebtes Geld verbringen und in Armut leben. Schließlich geht Onkel Dagobert auf die Idee ein und überschreibt in einem Vertrag ausgerechnet seinem Neffen Donald sein gesamtes Vermögen. Donald sichert zu, nach einem Monat all das Geld, das er nicht ausgegeben hat, an seinen nunmehr mittellosen Onkel zurück zu übertragen. Doch der schlaue Onkel Dagobert weiß genau, dass Donald schon ganz erpicht darauf ist, das viele Geld auszugeben, daher lockt er Donald sowie die abenteuerlustigen Jungs Tick, Trick und Track zum Flughafen. Von dort aus bricht die Familie zu einer einsamen Insel im Ozean auf, wo Donald die nächsten vier Wochen keinerlei Chancen hat, auch nur einen Taler auszugeben.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]