LTB 510
| Siehe auch die Rezension dieses Bandes! |
| Lustiges Taschenbuch | ||||||
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| Die Rache des Pharao | ||||||
| Erscheinungsdatum: | 14. August 2018 | |||||
| Chefredakteur: | ||||||
| Übersetzung: |
Manuela Buchholz, Peter Daibenzeiher, Eckart Sackmann, Susanne Walter | |||||
| Geschichtenanzahl: | 9 | |||||
| Seitenanzahl: | 254 | |||||
| Preis: | D: 6,50 € A: 6,70 € CH: SFR 12.50 | |||||
| Weiterführendes | ||||||
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Inhalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Die Rache des Pharao[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Revenge of the Pharaoh
- Story: Peter Snejbjerg
- Zeichnungen: Massimo Fecchi
- Erstveröffentlichung: 2018
- Genre: Abenteuer, Zeitreise, Magie, Action
- Figuren: Donald Duck, Tick, Trick und Track
- Seiten: 30
- Besonderheit: Cameo von Massimo Fecchi (mit Baskenmütze vor dem Entenhausener Museum)
- Nachgedruckt in: LTB Halloween 12
Die sonst so geschichtsbegeisterten Fieselschweiflinge Tick, Trick und Track sind mit ihrer Schulklasse im Entenhausener Museum zu Gast und erkunden die Ausstellung über das das Alte Ägypten. Zufälligerweise ist Donald der neue Museumswärter und brummt seinen Neffen, die mutwillig die Abgabefrist für ihren Geschichtsaufsatz auf die lange Bank geschoben haben, als Strafe auf, ihn bei seiner Nachtschicht zu begleiten. Schließlich hätten die Jungs eine Woche Zeit gehabt, haben aber stattdessen lieber ihr Videospiel „Die Rache des Pharao“ gespielt.
Doch als die Besucher längst das Museum verlassen haben, schleicht eine seltsame Gestalt durch die Gänge der Ausstellung. Zwar bemerkt Donald ein Geräusch und ruft Verstärkung, kann sich aber keinen Reim darauf machen, wohin die unbekannte Person verschwunden ist, die viel kleiner als er selbst ist. Daraufhin machen sich auch Tick, Trick und Track auf die Suche nach dem nächtlichen Dieb. Sie entdecken, dass die Person sich wie eine Mumie mit Binden eingewickelt hat und sich versteckt gehalten hat, um eine Schriftrolle Papyrus aus einem Geheimversteck eines Ausstellungsstücks zu holen. Den Jungs gelingt es, die Mumie auf frischer Tat zu stellen.
Unter der unheimlichen Maskerade verbirgt sich zur Überraschung von Tick, Trick und Track ein hübsches Mädchen, das sich ihnen als Prinzessin Amneris vorstellt und direkt aus dem Alten Ägypten stammt. Die Prinzessin interessierte sich statt für ihre Ausbildung für Magie, was dem zwielichtigen Großwesir Ramfis nicht entging. Der Wesir zeigte Amneris daher einige Zaubertricks und machte sie auf eine Schriftrolle aufmerksam, deren Zauber sogar die Zeit überwinden konnte. So landete die ägyptische Prinzessin aus Versehen im Entenhausen des 21. Jahrhunderts, wo sie im Museum den magischen Papyrus wiederfinden wollte. Von Tick, Trick und Track motiviert, setzt Amneris zum Gegenzauber an.
Der Zauberspruch ist von Erfolg gekrönt: Jedoch ist nicht nur Prinzessin Amneris im Alten Ägypten gelandet, sondern auch Tick, Trick und Track. Die Kinder erfahren, dass in der Zwischenzeit die Abwesenheit seiner Tochter den regierenden Pharao in eine tiefe Trauerphase versetzt hat, sodass mittlerweile der fiese Großwesir Ramfis auf dem Thron sitzt. Dieser lässt die rechtmäßige Thronfolgerin in einen unterirdischen Tempel bringen und schickt Tick, Trick und Track als jugendliche Zwangsarbeiter auf einen Steinbruch.
Um ihre Freundin Prinzessin Amneris aus den Fängen des Großwesirs zu befreien und aus einer Kammer voller hungriger Krokodile zu retten, müssen Tick, Trick und Track all ihre Fähigkeiten einsetzen. Dabei kommt ihnen sogar ihre Videospiel-Tricks zugute. Nach einer spektakulären Verfolgungsjagd mit Pferdegespannen und einem Zweikampf mit Großwesir Ramfis können tick, Trick und Track und Prinzessin Amneris obsiegen. Der Pharao ist außer sich vor Freude über das Wiedersehen mit seiner Tochter und kehrt auf seinen Thron zurück. Außerdem schickt er Tick, Trick und Track wieder zurück in die Gegenwart nach Entenhausen – allerdings eine Woche vorher, damit die Jungs ihren lebensnahen Schulaufsatz über das Alte Ägypten verfassen können.
Der Transfoid[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Topolino e il robot mutevole
- Story: Silvano Mezzavilla
- Zeichnungen: Giorgio Cavazzano
- Erstveröffentlichung: 23.04.2002
- Genre: Mystery
- Figuren: Micky Maus, Goofy, Mack und Muck
- Seiten: 37
- Nachgedruckt in: Donald Duck & Co 83
In der freien Natur irgendwo vor den Toren Entenhausens genießt Micky Maus an einem sonnigen Tag die idyllische Stille und knipst einige sehenswerte Schnappschüsse von seltenen Insekten. Er hat nämlich seinen schlauen Neffen Mack und Muck versprochen, ihnen bei einem Schulreferat über Insekten zu helfen. Auf der Rückfahrt gerät Micky jedoch erst in einen seltsamen Nebel und dann in einen waschechten Schneesturm – mitten im Sommer.
Der herzensgute Hobbydetektiv nimmt kurz darauf einen am Straßenrand bibbernden Mann in seinem Auto auf, nachdem er in eine Schneewehe geraten ist. Der Mann hat nur spärliche Kleidung an und wirkt verwirrt. Da er nicht richtig sprechen kann, fährt Micky den Herrn ins nächstgelegene Krankenhaus, wo ein Pfleger ihm verspricht, einen Arzt zu rufen und sich um den Unbekannten zu kümmern.
Inzwischen haben drei seltsame Gestalten das Verschwinden des mysteriösen Mannes bemerkt und in Erfahrung gebracht, dass dieser zu einem gewissen Micky Maus ins Auto gestiegen ist. Sie nehmen daher die Verfolgung auf und klopfen schon bald an Mickys Haustür, nachdem dieser seine Fotokamera in ein Fotogeschäft gebracht hat, um die Bilder entwickeln zu lassen.
Mittlerweile kommt es in der Stadt jedoch zu einigen kuriosen Zwischenfällen, auf die sich niemand so recht einen Reim machen kann. Wie aus dem Nichts taucht plötzlich ein gefeierter Filmstar auf, zeigt sich aber wortkarg und gibt seinen Fans keine Autogramme. Eine Bande zwielichtiger Kleinkrimineller wartet in einer Spelunke auf ihren Bandenboss, der einen neuen Coup ausgeheckt haben soll. Als der Boss aber endlich erscheint, will er nicht mit den Worten heraus. Bei einer Wahlkampfveranstaltung erscheint der amtierende Bürgermeister Lobhudl zu früh, lässt sich aber nicht davon abhalten, auf das Podium zu steigen. Seine nichtssagende Rede endet in einem unverständlichen Gestammel und zieht den Unmut der Bürger auf sich.
Während all dieser Ereignisse lernt Micky Maus in seinem Haus endlich die drei komischen Herren kennen, die dort schon auf ihn gewartet haben. Es sind drei außergewöhnliche Wissenschaftler, die in einem streng geheimen Forschungslabor im Wald vor Entenhausen Experimente durchgeführt haben. Eines davon ist der „Transfoid“ – kein Wesen aus Fleisch und Blut, sondern ein intelligenter und feinfühliger Androide.
Nun müssen Micky und die Wissenschaftler den vermissten Transfoid suchen gehen, bevor dieser ernsthaften Schaden anrichten kann. Dabei erhalten sie unfreiwillige Hilfe von Mickys Freund Goofy, der den Detektiv erst auf die richtige Spur bringt. Micky versteht, worum es dem Gestaltwandler wirklich geht – und erfüllt ihn am Ende seinen sehnlichsten Wunsch.
Die Geschichte seines Lebens[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Paperoga e il capolavoro mancato
- Story: Tito Faraci
- Zeichnungen: Alberto Lavoradori
- Erstveröffentlichung: 17.05.2016
- Genre: Kurzgeschichte
- Figur: Dussel Duck
- Seiten: 5
Der chaotische Dussel Duck stellt einem Verleger sein selbst verfasstes Buch vor. Der Verleger kann sich zwar kaum daran erinnern, rät Dussel jedoch strikt von der Veröffentlichung ab. Auf der letzten Seite erfährt man als Leser, wovon Dussels Buch überhaupt handelte.
Der Entenhausener Golfcup[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Paperino e il pentatorneo del Calisota
- Story: Carlo Panaro
- Zeichnungen: Stefano Zanchi
- Erstveröffentlichung: 03.01.2017
- Genre: Sport, Donalds Jobs, Gagstory
- Figuren: Donald Duck, Tick, Trick und Track, Paul Putter
- Seiten: 30
Donald Duck frönt einer neuen Freizeitbeschäftigung, nämlich dem Golfspielen. Zwar ist er als anfänglicher Laie eher minderbegabt und schmettert die Bälle nur so in die Prärie, jedoch legt er großen Ehrgeiz an den Tag und hat sichtlich Freude an seinem neuen Hobby. Auch seine Neffen Tick, Trick und Track sind Donalds neuer Leidenschaft zugewandt und unterstützen ihren Onkel bei seinen Übungen vor den Toren der Stadt.
Durch einen verpatzten Schlag, der Donalds Golfball außer Sichtweite treibt, gerät Donald zufälligerweise an den pensionierten Golf-Guru Paul Putter. Dieser findet Donald auf Anhieb sympathisch und lehrt Donald die Künste des Golfens. Aller Anfang ist bekanntlich schwer, aber Donald zeigt sich ausdauernd und leidenschaftlich. Mit der Zeit macht Paul Putter aus ihm – mithilfe eines intensiven Trainings – einen Profisportler, vor dem sich die besten Golfer der Welt verneigen.
Nun steht der Entenhausener Golfcup in den Startlöchern, ein turbulentes Turnier mit den besten Golfsportlern aus allen Städten der Umgebung. Die Greens steigen in ihrer Schwierigkeit und daher ist Donald etwas nervös, aber er schon reif ist für den Golfcup. Doch er bekommt von seinen Neffen Mut zugesprochen und Pal Putter überlässt ihm seinen einstigen Schläger, mit dem er vor vielen Jahren den Entenhausener Golfcup gewonnen hat.
Leider geschieht am Tag vor dem ersten Spieltag ein kleiner Unfall, als Donald unglücklich stolpert und sich den Ellbogen prellt. Er bekommt zwar eine schmerzlindernde Salbe, fühlt sich allerdings nicht in Topform. Als plötzlich die Siegertrophäe des Golfcups entwendet wird und sich Tick, Trick und Track an die Fersen des dreisten Diebs heften, holt Donald zum alles entscheidenden Schlag aus. Von nun an ist sein Name untrennbar mit dem Entenhausener Golfcup verbunden.
Der Schatz der Steinmenschen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Zio Paperone e la serratura tra le rocce
- Story: Giorgio Figus
- Zeichnungen: Maurizio Amendola
- Erstveröffentlichung: 29.10.2013
- Genre: Schatzsuche, Gagstory
- Figuren: Onkel Dagobert, Donald Duck, Tick, Trick und Track, Gustav Gans, Baptist
- Seiten: 28
- Nachgedruckt in: LTB Abenteuer 1
Bei einer Versteigerung erwirbt Onkel Dagobert ein Kästchen mit bunten Kugeln, das sonst niemand haben wollte. Dieses Kästchen gehörte einst dem Weltreisenden Alex Allerortz und dient als Hinweis auf den Schatz der Steinmenschen, einem urzeitlichen Volk mit verborgenen Reichtümern. Irgendwie ist es Dagobert gelungen, die Tagebücher des Entdeckers in die Finger zu bekommen und so erzählt er Donald genau, was er vorhat.
Denn nur wer die Kugeln in der richtigen Reihenfolge in das irdene Schloss einsetzt, gelangt zum Schatz. Und wer wäre besser geeignet für ein derartiges Glücksspiel als Gustav Gans, das Schoßkind des Glückes? Allerdings muss Onkel Dagobert zuerst einiges an Überzeugungsarbeit leisten, um Gustav Gans an Bord zu holen.
Gemeinsam begeben sich Onkel Dagobert, Donald, Tick, Trick und Track sowie Gustav Gans auf eine Expedition in das felsige Tris-Tal. Dort erkunden sie einige Zeit später die Ruinen der Steinmenschen, die auf mysteriöse Weise verschwunden sind, wie Tick, Trick und Track anhand von Felszeichnungen ableiten. In dem Tal, in dem einfach alles aus Stein zu bestehen scheint und in dem es einige vulkanische Aktivitäten gibt, leben außerdem hartgesottene Stein-Salamander, die sich von Steinen ernähren und schnell die Zuneigung der Neffen gewinnen.
Es dauert nicht lange, bis die Abenteurer das Portal zur Schatzkammer erreicht haben. Hier gilt es nun, die bunten Murmeln in der richtigen Reihenfolge einzuwerfen, was wiederum die glückliche Hand von Gustav Gans erfordert. Die steinerne Eingangstür öffnet sich jedoch erst, als eine vom Wind gespielte Melodie erklingt, deren Ursprung ungeklärt bleibt. Hinter der Tür ruht der Goldschatz der Steinmenschen, die offenbar auch für das glänzende Edelmetall zu haben waren – genau wie die steinfressenden Salamander, die sich mit Vorliebe über den Schatz hermachen und jedes unbezahlbare Artefakt auffuttern.
Am Ende ist es daher Onkel Dagbert, der mit leeren Händen dasteht, wogegen die schlauen Neffen Tick, Trick und Track die Melodie des Windes erfolgreich vermarktet haben.
Ausgekochte Ganoven[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Gambadilegno e Macchia Nera in: Chef dietro le sbarre
- Story: Federico Buratti
- Zeichnungen: Maurizio Amendola
- Erstveröffentlichung: 11.08.2015
- Genre: Gagstory, Wettkampf
- Figuren: Kater Karlo, Das Schwarze Phantom, Trudi, Schnauz, Kommissar Hunter, Inspektor Issel, Steinbeiß
- Seiten: 22
- Besonderheit: Parodie der TV-Kochshow MasterChef
- Nachgedruckt in: LTB Entenhausen Stars 16
Der Gefängnisdirektor ruft alle Häftlinge in den Speisesaal zusammen, darunter auch Kater Karlo und Plattnase. Der Direktor hat sich eine neue Methode ausgedacht, um die Häftlinge mithilfe der Kulinarik zu vorbildlichen Bürgern zu machen. Unter der Führung des gefeierten Sternekochs Paolo Bacasso wird ein Kochwettbewerb organisiert und dem Gewinner wird als Belohnung einen Tag Freigang gewährt, um dem Starkoch bei der Zubereitung eines besonderen Abendessens in seinem Restaurant zur Seite zu stehen. Die Häftlinge, die sich schon auf eine Fluchtmöglichkeit freuen, melden sich alle an. Karlo kann jedoch nicht kochen und bittet Trudi um Hilfe, die auch schon eine Idee hat. Inzwischen beginnt der belesene Plattnase damit, sich anhand von Büchern aus der Gefängnisbibliothek in die Kochkunst einzuarbeiten.
Der große Tag ist gekommen und das Spektakel beginnt. Die erste Aufgabe besteht darin, ein Gericht nach Wahl zuzubereiten. Kater Karlo lässt sich die Anweisungen von Trudi über einen Mini-Sender im Ohr diktieren. Dank dessen gelingt es ihm, ein gutes Gericht zuzubereiten, doch die Aufgabe gewinnt trotzdem Plattnase. Von nun an lassen die beiden Schurken keine Gelegenheit aus, ihre Gegner zu sabotieren und liefern sich weiterhin ein Kopf-an-Kopf-Rennen, bei dem sie sich bei jeder Herausforderung abwechselnd den Sieg sichern.
So gelangen sie zur finalen Herausforderung. Allerdings hat Plattnase inzwischen den Sender in Karlos Ohr entdeckt. Er bereitet eine scharfe Mischung zu, die er Karlo ins Ohr schüttet, wodurch das Gerät ausfällt. Karlo kann nun nicht mehr auf Trudis Hilfe zählen, beschließt jedoch, seinem Rivalen den Sieg nicht kampflos zu überlassen. Er ruiniert dessen Schokoladenskulptur, indem er ein Omelett darauf wirft. Das Ergebnis ist ein ungenießbares Gericht für zwei Personen. Um Probleme zu vermeiden, beschließen der Chefkoch und der Direktor jedoch, beide Konkurrenten zum Sieger zu küren.
Karlo und Plattnase legen ihre Differenzen im Interesse beider beiseite und planen ihre Flucht. Am Tag der Preisverleihung gehen die beiden in Paolo Bacossos Restaurant und stellen fest, dass die Bewachung gering ist. Doch ihre Pläne lösen sich in Luft auf, als sie bemerken, dass das Abendessen im Rahmen der jährlichen Polizeifeier stattfindet. Kommissar Hunter merkt schlussendlich an, dass die Küche sogar zwei Schurken wie sie versöhnt habe.
DGD: Total verstrahlt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Paperino e la missione Comeback
- Story: Carlo Panaro
- Zeichnungen: Marco Mazzarello
- Erstveröffentlichung: 12.09.2006
- Genre: Agenten-Story, Gagstory, Action
- Figuren: Donald Duck, Dussel Duck, Daisy Duck, Onkel Dagobert, Daniel Düsentrieb
- Seiten: 32
Eine neue Mission für den Duck’schen Geheimdienst ruft und so verlieren die beiden Agenten Donald Duck alias IQ 001 und Dussel Duck alias IQ 001/2 keine Zeit, um in eines der unterirdischen Geheimverstecke des DGD zu gelangen. Gewohnt unterkühlt fühlt sich die Begrüßung durch Onkel Dagobert an, der sofort zur Sache kommt.
Denn der reichste Mann der Welt lebt neuerdings unter der Bedrohung des fiesen Wissenschaftlers Mister Comeback, der Gegenstände mithilfe einer Strahlenpistole zurück in ihren Urzustand versetzen kann. So könnte der Schurke zum Beispiel Dagoberts Talerscheine zurück in wertloses, unbedrucktes Papier zurückverwandeln: Ein Graus für den reichsten Mann der Welt, der bekanntermaßen in ständiger Sorge um seine bescheidene Barschaft ist. Zum Glück hält der faule Zauber bisher nur 24 Stunden an, doch laut den Informationen von Onkel Dagobert und Daniel Düsentrieb plant der gemeine Mister Comeback bereits, die Wirkungsdauer zu verlängern.
Dafür benötigt der kleingewachsene Größenwahnsinnige allerdings die technische Unterstützung der hübschen Erfinderin Irina Duckowa, die der Einladung des Superschurken folgen will. Der Plan sieht vor, dass jemand Irina von der Bildfläche verschwinden lässt und die Frau durch ein perfektes Double ersetzt wird. Die besten Agenten des Duck'schen Geheimdienst – die Agenten Donald und Dussel – lehnen diese Vorgehensweise allerdings ab, da sie sich entschieden weigern, Frauenkleider anzuziehen.
Glücklicherweise hat Onkel Dagobert schon an alles gedacht und präsentiert in Gestalt von Daisy Duck eine neue Agentin des DGD. Diese erklärt sich bereit, in die Rolle von Irina Duckowa zu schlüpfen und die Strahlenkanone von Mister Comeback im Auftrag des DGD zu sabotieren. Tatsächlich schaffen es Donald und Dussel, die blonde Irina Duckowa aus ihrem Abteil im Zug zu locken und mit einer besonderen Pille in einen wirren Zustand zu versetzen. In perfekter Verkleidung und mit einer blonden Perücke auf dem Kopf nimmt Daisy ihren Platz ein und wird schon bald von einem Schergen des Bösewichts am Bahnhof in Empfang genommen.
Donald und Dussel nehmen die Verfolgung auf und fahren ebenfalls bis zum Anwesen des Superschurken Mister Comeback, das sogar einen eigenen Pool hat. Allerdings bekommen die beiden Männer Zweifel, ob Daisy ihrem Auftrag gewachsen ist und mischen sich selbst ins Geschehen ein. Weil Daisy alleine ganz gut zurechtgekommen ist, führt ihr Eingreifen jedoch zu mehr Chaos als zuvor. Immerhin fliegt am Ende das gesamte Labor von Mister Comeback in die Luft und Onkel Dagoebrts Vermögen wurde wieder einmal gerettet.
Lehren will gelernt sein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Amelia e la scuola delle fattucchiere
- Story: Giorgio Figus
- Zeichnungen: Massimo Asaro
- Erstveröffentlichung: 06.09.2017
- Genre: Gagstory, Magie
- Figuren: Gundel Gaukeley, Nimmermehr, Der Hohe Rat der Hexenzunft
- Seiten: 22
In ihrer Hexenhütte an den Hängen des Vesuvs ist Gundel Gaukeley schwer damit beschäftigt, neue Zaubertränke anzurühren. Doch am heutigen Tag erhält sie über ihren magischen Spiegel einen wichtigen Videoanruf von den höchsten Vertretern der Hexenzunft. Der hohe Hexenrat verdonnert Gundel nämlich dazu, eine „schwierige“ Klasse an der Hexenschule für Zauberei zu unterrichten. Gundel soll als Lehrerin die jungen Hexen und Hexer in die Künste der Magie einführen und bis zur Abschlussprüfung begleiten.
Eher widerwillig stimmt Gundel ein, da sie keine Degradierung möchte und lieber einen neuen Hexenrang erreichen will. Daher packt sie ihren Koffer, steigt auf den Hexenbesen und steht schon bald den frechen Gören ihrer neuen Klasse gegenüber. Diese wollen der armen Gundel so einige magische Streiche spielen, doch Onkel Dagoberts Nemesis bleibt stoisch und beweist sich tapfer gegen die teils rebellische Jugend.
Irgendwann verstehen die frechen Schüler, dass sie Gundel nicht so leicht ins Bockshorn jagen können und diese sich durchaus mit einigen Zaubersprüchen zur Wehr setzen kann – schließlich war sie früher auch einmal eine Schülerin an der Hexenschule. Die Zeit vergeht wie im Flug, bis am Ende des Semesters das große Schauzaubern naht. Dabei geht zwar einiges schief, aber die Vertreter des Hohen Hexenrats fällen ein salomonisches Urteil.
Der verwunschene Garten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Paperinik e il segreto del giardino discreto
- Story: Bruno Enna
- Zeichnungen: Luca Usai
- Erstveröffentlichung: 04.10.2017
- Genre: Superhelden, Mystery, Romanze, Action
- Figuren: Phantomias, Donald Duck, Onkel Dagobert, Primus von Quack, Baptist, Tick, Trick und Track, Elias Erpel, Ludmilla Liebstöckel
- Seiten: 44
- Anmerkung: zweil Teile
- Nachgedruckt in: LTB Ostern 16
Seit ein paar Tagen vertritt Donald den erkrankten Baptist als Chauffeur von Onkel Dagobert, der gerade mit seinen Geschäften auf der Börse von Entenhausen, dem wirtschaftlichen Zentrum der Stadt, beschäftigt ist. Plötzlich taucht ein Eichhörnchen mit weißem Schopf auf, das die goldene Kühlerfigur von Dagoberts Limousine stiehlt und dafür einen alten, verkrusteten Anhänger als Tauschobjekt zurücklässt. Donald jagt dem kleinen Dieb hinterher und gelangt dabei auf ein altes Grundstück, auf dem sich eine verlassene Villa befindet, die umgeben ist von einem üppigen, verwunschenen Garten. Dort trifft Donald auf die ältere Gärtnerin Ludmilla, die sich um den Garten kümmert und ihm einen Baum zeigt, in den das Eichhörnchen geflohen ist.
Wenig später erzählt Donald seinem Onkel, was passiert ist und entschuldigt sich für die verlorene Kühlerfigur. Onkel Dagobert erklärt, dass das Grundstück schon lange unter Denkmalschutz steht und er hofft, es eines Tages kaufen zu können. Zurück zu Hause bemerken Tick, Trick und Track ein Wappen auf dem Anhänger, den das Eichhörnchen zurückgelassen hat. Um seine Herkunft herauszufinden und mehr über das Wappen auf der Rückseite zu erfahren, bringen sie den Anhänger zu Primus von Quack.
In jener Nacht wird Onkel Dagobert im Geldspeicher von einer bedrohlichen Gestalt geweckt, die seinen Nachttisch zertrümmert und den Fantastilliardär angreift. Das Gespenst ist offenbar gekommen, um etwas zurückzufordern, das ihm weggenommen wurde. Am nächsten Morgen erfährt Donald, dass sein Onkel entführt wurde und die Polizei bislang keine Hinweise gefunden hat. Am Ort der Auseinandersetzung entdeckt Donald einen mysteriösen Abdruck, den der Ring des Angreifers hinterlassen hat, als er mit der Faust gegen die Wand schlug. Diese sieht dem Wappen auf dem Anhänger vom Vortag sehr ähnlich. Also begibt sich Donald zu Onkel Primus, der sicherlich schon mehr herausgefunden hat. Der Gelehrte erklärt verlegen, er habe den Anhänger versehentlich beim Reinigen in einem Säurebad aufgelöst, um die Verkrustungen zu entfernen. Er habe es aber geschafft, das Wappen mit dem Maiskolben darauf zu identifizieren, das der Familie von Emil Erpel, dem Gründer der Stadt, gehört.
Als die Nacht hereinbricht, schlüpft Donald in die Rolle von Phantomias und kehrt in den verwunschenen Garten zurück. Er vergrößert eine Öffnung unter dem Baum, aus der das Eichhörnchen geflohen war und entdeckt einen Geheimgang. Tief unten angekommen trifft er auf eine Armee von Eichhörnchen, darunter auch das mit der weißen Locke. Die Tiere sind schneller und schlauer als gewöhnlich und führen den Helden zu einem unterirdischen Garten, in dem sich ein Haus befindet.
Dort trifft Phantomias endlich auf den mysteriösen Entführer, die sich ihm als Elias Erpel vorstellt, Enkel von Emil Erpel und Vetter von Emanuel Erpel. Die Eichhörnchen sind alle darauf trainiert, seinen Befehlen zu folgen – mit Ausnahme des Eichhörnchens mit der weißen Haartolle, das ihm die Kühlerfigur im Tausch gegen den Anhänger gebracht hat. Dies hat den bärtigen Greis dazu veranlasst, Onkel Dagobert zu entführen, der für Elias alles verkörpert, was er hasst. So findet Phantomias seinen Onkel gefesselt und geknebelt in einer Höhle, umgeben von Dynamit.
Elias hat vor, alles in die Luft zu jagen, weil er Onkel Dagobert den Diebstahl des Anhängers in die Schuhe schiebt. Nun erzählt Elias, dass er einst als Elias „Hohlhand“ Erpel bekannt war. Er war reich, hatte aber einen miserablen Geschäftssinn und wurde von seiner Familie an dem Tag enterbt, an dem er seine Geliebte Ludmilla Liebstöckl um ihre Hand bitten wollte. Der Anhänger war ein Geschenk für sie, doch die Frau ließ ihn nicht ins Haus und so zog sich Elias, arm und allein, in die Kellergewölbe der Villa Erpel zurück, wo er nur noch die Eichhörnchen als Gesellschaft hatte. Dank seiner Kenntnis der unterirdischen Gänge von Entenhausen gelang es ihm, in den Geldspeicher einzudringen.
Bevor er alles in die Luft jagen kann, schlägt Phantomias ihm eine Alternative vor, nämlich ihm den Gegenstand zu übergeben, der Onkel Dagobert am meisten am Herzen liegt, als moralische Entschädigung für den Anhänger. Nämlich den Glückszehner im Austausch gegen die Freiheit von Onkel Dagobert, der damit absolut nicht einverstanden ist. Elias willigt ein und Phantomias wird, nachdem ihm die Augen verbunden wurden, von den Eichhörnchen in den Geldspeicher gebracht, wo ihm seine Waffen zurückgegeben werden. Der Held ist somit gezwungen, sich mit dem ausgeklügelten Sicherheitssystem des Geldspeichers auseinanderzusetzen, schafft es aber, die „Nummer Eins“ zu stehlen. Auf dem Rückweg erregt jedoch ein romantisches Detail seine Neugierde und Phantomias kommt dahinter, dass sich alles um ein Missverständnis gedreht hat.
Phantomias befreit Onkel Dagobert und macht ihm unter Androhung, den Glückszehner als Druckmittel einzusetzen, ein Angebot. Der verwunschene Garten wird somit dank einer Spende des Fantastilliardärs zur Renovierung des Anwesens für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Außerdem erhält Onkel Dagobert im Gegenzug dafür, dass er auf eine Rache an Elias verzichtet, die Möglichkeit, dessen Zufluchtsort zu nutzen. Elias Erpel und Ludmilla Liebstöckl finden endlich zusammen und leben von nun an gemeinsam glücklich in dem widererblühenden Garten der Villa Erpel.
