LTB 609

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Lustiges Taschenbuch

Band 609

Das Escape-Game
Egmont Ehapa)

Erscheinungsdatum: 7. April 2026
Editorial Director:

Jörg Risken (V.i.S.d.P.)

Redaktion:

Stephanie Bens, Lisa Höffner, Madita Ruppender (Redaktion),
Sigi Hepner, Fides Stürmann (Grafik),
Ulrike Marotz (Lektorat)

Übersetzung:

Manuela Buchholz, Peter Daibenzeiher, Susanne Walter, Stefanie Walther-Kotzé

Geschichtenanzahl: 11
Seitenanzahl: 254
Preis: D: 8,99 €
A: 9,50 €
CH: 14.90 SFR
Weiterführendes
Liste aller Lustigen Taschenbücher
Covergalerie
Infos zu LTB 609 beim Inducks

Inhalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Escape-Game[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

D 2025-052

Eine von Dagoberts vielen Trophäenkammern.
(© Egmont Ehapa)

Onkel Dagobert hat seine beiden Neffen Donald und Dussel dringlich in den Geldspeicher einbestellt, doch als beide dort anlangen, ist vom Fantastilliardär weit und breit nichts zu sehen. Nur ein seltsamer roter Knopf ist auf Dagoberts Schreibtisch angebracht, der für Dussel reizvoll einladend aussieht. Der Knopf sollte nur betätigt werden, wenn der Geldspeicher einer großen Bedrohung ausgesetzt ist und angegriffen wird. Donald würde es also lieber nicht riskieren, diesen zu betätigen, solange sie gar nicht wissen, was Sache ist. Da hat er aber nicht mit Dussel gerechnet, der blindlings auf den Tisch haut, um seine Worte tatkräftig zu unterstützen, und damit den Knopf betätigt. Eine Computerstimme aus einem Lautsprecher ertönt und teilt mit, dass sich der Geldspeicher soeben selbst verriegelt hat und in einer halben Stunde zerstören wird. Der Vorgang kann nur im Kontrollraum gestoppt werden. Um zu diesem zu gelangen, müssen Donald und Dussel nun alle möglichen Räume durchqueren und in diesen verschiedene Rätsel lösen. Als sie schließlich und endlich vor Ablauf der Frist den Kontrollraum erreichen, erwartet die beiden dort eine veritable Überraschung.

Fortschritt außer Kontrolle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 3178-4

Schnarchzapfen Donald hat während dem Schlummern auf der Hängematte, dem eifrigen Telefonieren und Daddeln an der Konsole nur mit halbem Ohr zugehört und seinen Neffen, Daisy und Onkel Dagobertz blindlings etwas versprochen. Natürlich bestehen nun alle darauf, dass Donald seine Versprechen erfüllt. Für Dagobert soll er an einem Rennen für abgasfreie Gefährte teilnehmen und selbstredend dieses mit der extra entwickelten aufziehbaren Seifenkiste auch gewinnen, damit Dagobert das Modell gewinnbringend an den Stadtrat verhökern kann. Zeitgleich erwartet aber Daisy, dass er sie und ihre Freundinnen auf Rollern zu einer Veranstaltung begleitet. Tick, Trick und Track wiederum wollen ihren Onkel ebenfalls mit schadstofffreiem Vehikel im Park dabeihaben. Da er keinen von ihnen enttäuschen und im Stich lassen kann, bzw. Dagobert auf die Einhaltung eines Knebelvertrags besteht, kommt Donald auf die vermessene Idee, alle nacheinander mit Dagoberts Aufziehauto abzuklappern. Was sich in der Theorie gut anhören mag, scheitert Länge mal Breite in der Praxis, da Donald auf seinem Weg von einem halsbrecherischen Schlamassel in den anderen gerät und mehrfach sein behelfsmäßig zusammengeschustertes Fahrzeug gegen die Wand fährt und in Folge wechseln muss. Bei all den Zerstörungen, die er anrichtet und dem Imageschaden für seine Verwandten überrascht es nicht, dass am Ende alle stinksauer sind auf ihn. Doch haben die jüngsten Verwicklungen noch zwei überraschende Wendungen für Donald parat.

Erfinder außer Betrieb[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 3509-5

Der arme Erfinder Daniel Düsentrieb ist mittlerweile völlig überarbeitet. Ständig stehen neue Kundinnen und Kunden vor der Tür, die etwas repariert oder erfunden haben möchten. Und dann ist da auch noch Onkel Dagobert, der innerhalb kürzester Fristen gewaltige Leistungen bei miserabler Bezahlung, wenn überhaupt, verlangt. Am Abend, als sein Neffe Dieter Pizza bringt, schläft Daniel schon nach den ersten paar Bissen vor lauter Erschöpfung ein. So kann das also nicht weitergehen, er muss sich dringend erholen. Noch in dieser Nacht packt er die nötigsten Sachden und macht sich mit Helferlein in seinem fliegenden Wohnmobil vom Acker, um schließlich in ländlicher Umgebung auf einem ebensolchen zu landen. Er stellt sich schon auf entspanntes und geruhsames Landleben ohne Störung ein, hat aber genau hierfür den falschen Platz ausgesucht. Dies wird am nächsten Morgen klar, als plötzlich ein zorniger Habakuk vor der Tür seines Mobils steht.

Habakuk duldet keine Eindringlinge, schon gar keine Stadtfräcke, auf seinem Gebiet. Dies macht der mürrische Einsiedler unter Androhung von Handgreiflichkeiten klar. Momentan hat Herr Düsentrieb seinen Wagen knapp hinter der Grundstücksgrenze geparkt und Habakuk schärft ihm nachdrücklich ein, ja keinen Fuß auf sein Anwesen zu setzen. So einfach ist das allerdings nicht. Binnen Kürze langweilt sich der Erfinder mit seinem rastlosen Geist zu Tode. Auf der anderen Seite des Zauns beobachtet er hingegen, wie sich Habakuk mit seiner alltäglichen Arbeit und den halb kaputten landwirtschaftlichen Geräten abmüht. Sein erster freundschaftlicher Versuch, eine Reparatur der maroden Gartenfräse anzubieten, scheitert allerdings an Habakuks sturem Willen und seinem missgelaunten Naturell. So leicht lässt er sich jedoch nicht abwimmeln, wo er doch deutlich sieht, dass der grätige Waldschrat Hilfe braucht. Daniel erfindet für Habakuk einen Saugapparat, der ihm die Rübchen erntet. Das Geschenk ist nützlich und der von Habakuk liebevoll „Brotholtyp“ umgetaufte Apparat kommt erstaunlich gut an.

Doch neuer Ärger ist im Anmarsch. Eine Reisetruppe in ihrem Bus sind vom Weg abgekommen und gelangen so zu Habakuks Hof, den sie für einen Stopp ihrer Sightseeingtour halten. Bald stürmen Touristen den Hof, vor denen nichts sicher ist. Habakuk hat alle Mühe, sich ihrer zu erwehren. Daniel Düsentrieb springt ihm bei. Schlussendlich erweist sich der „Brotholtyp“ sogar zum Vertreiben der Touris für außerordentlich geeignet, indem Habakuk sein geerntetes, gammliges Gemüse auf die Reisegruppe schießt. Vom Erfolg beglückt ernennt Habakuk Daniel zum Waldschrat ehrenhalber und die beiden verbringen einen gemeinsamen Abend. Dann kehrt Herr Düsentrieb in die Zivilisation zurück, nicht ohne noch Habakuks Gartenfräse zu reparieren. Doch auch Habakuk hat noch eine besondere kulinarische Delikatesse als Geschenk auf Lager.

Zeitmaschinen-Geschichten: Urlaub in der Zukunft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 3606-5

Einmal mehr sind die Zeitreisenden Micky und Goofy in die Vergangenheit aufgebrochen, um im Auftrag der Professoren Marlin und Zapotek ein eigenwilliges Mysterium im London des Jahres 1850 zu lüften. Zeitgleich findet aber in der Hauptstadt des Britischen Weltreichs ein Kongress der Futurologen statt. Inmitten des Gewimmels der schrägen Zukunftsforscher verlieren sich die beiden Freunde zeitweilig aus den Augen, bis Micky Goofy dann doch noch erspäht, an der Hand nimmt und sie gemeinsam die Rückreise antreten können.

Goofy verhält sich nach der Reise jedoch außergewöhnlich seltsam, räumt sein ganzes Haus um, repariert eine uralte Standuhr und pflanzt auf einem Fahrrad Blumen. Damit nicht genug, rufen die Professoren Micky eilends zu sich, denn nach der letzten Zeitreise konstatieren sie eine Tachyonenanomalie. Etwas muss im Zuge des Abstechers der beiden Freunde nach London vorgefallen sein. Als Micky Goofy davon erzählt, beichtet dieser ihm, dass er ein Vorfahre des echten Goofys und selbst Futurologe ist. In dem Moment, als Micky Goofy aus den Augen verlor, sprach ihn sein Vorfahre a<n und die beiden kamen auf die Idee, Plätze zu tauschen. Goofy befindet sich also immer noch im England des 19. Jahrhunderts. Da ist eine weitere Zeitreise nötig, um die Dinge wieder ins Lot zu bringen. In der Vergangenheit erfahren sie, dass sich Goofy inzwischen mit amüsanten Auftritten, bei denen er seinem begeisterten Publikum von der Zukunft erzählt, einen Namen gemacht hat. Sie reisen ihm nach und letzten Endes glätten sich alle Zeitanomalien und jeder ist wieder an seinem angestammten Platz.

Hitzkopf gegen Schlaukopf: Vom Korn zum Brot[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 3520-3

Der unvorsichtige Dieter Düsentrieb verplappert sich im Unterricht und bringt damit unbeabsichtigt den Lehrer auf die Idee zu ihrer nächsten Hausaufgabe. Jetzt müssen die Schüler ein Lebensmittel herzustellen, wobei sie Gruppen bilden und sich von Erwachsenen helfen lassen dürfen. Die meisten Kinder haben sich schnell zusammengefunden und bereits Ideen, Dieter aber bleibt allein auf weiter Flur zurück. Ihm ist danach, Verzweiflung zu schieben. In der Stadt trifft er zum Glück Primus von Quack und Oma Duck, die beschließen, dem normalerweise so aufgeweckten Jungen eine Extranachhilfestunde zu geben und ihn in die Geheimnisse der Landwirtschaft einzuführen. An diesem spannenden Nachmittag lernt Dieter alles über die Weizenernte und wie man aus den Körnern in der Mühle Mehl mahlt. Anschließend geht es an die noble Kunst des Brotbackens. Dieter ist zunächst skeptisch, ob ihm ein banales Brot dabei hilft, den Lehrer zu beeindrucken. Gerade dies wäre für ihn aber wichtig, wo doch die Besten bei dieser Aufgabe einen Monat lang nicht mehr im Unterricht abgefragt werden. Oma Duck beruhigt ihn: Mit viel Liebe und ihren besonderen Zutaten wird aus jedem Brot ein Kunstwerk. Tatsächlich soll sie Recht behalten und Dieter setzt sich mit seinem kulinarischen Leckerbissen durch.

Das Retterlächeln[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 3610-2

Seit ewigen Zeiten plagen den mürrischen Sergei Schlamassi wiederholt Schmerzen wegen seiner empfindlichen Zähne. Wenn er Nüsse und Maiskolben knuspert oder eiskalte Limo schlürft, kann es schon einmal vorkommen, dass er plötzlich höllische Qualen zu erleiden hat. Seine Freunde Donald und Daniel Düsentrieb wissen bereits, dass man dann Sergei am besten einen Kübel Wasser ins Gesicht schleudert, um ihn von den Zahnschmerzen abzulenken. Kein Wunder, dass Sergeis Zahnschmerzen ihm aufs Gemüt schlagen und ihn selbst auch überempfindlich und miesepetrig werden lassen. Nicht einmal zu lächeln traucht er sich mehr mit all dem Schmerz. Im Vergleich zu Werbeplakaten mit Zahnpastalächeln fällt ihm sein eigener unansehnlicher, verhärmter Ausdruck besonders negativ auf. Schließlich entschließt er sich, den seit Jahren aufgeschobenen Gang zum Zahnarzt endlich in die Tat umzusetzen und dem Elend Abhilfe zu verschaffen. Der Zahnarzt, der bereits einen neuen Kunden wittert, überzeugt Sergei davon, dass es das Beste sei, klinisch einzugreifen und ihm ein neues, künstliches Gebiss einzusetzen. Dieses reduziert nicht nur seine Zahnschmerzen, es ist auch unglaublich hart, stabil und haltbar und verspricht Sergei, kurz geagt, ein neues Leben.

So schreitet Sergei schon bald mit neuem, funkelndem Gebiss und einem strahlenden Lächeln durch Entenhausen. Seine Freunde und Bekannte können es gar nicht fassen, ihn so zu sehen. Doch was erst für Sergei enorm vorteilhaft wirkt, offenbart auf den zweiten Blick gehörige Nachteile. Der dauernd gut gelaunte Sergei setzt sich nämlich in den Kopf, die Mitmenschen mit seinem Lächeln zu erfreuen, darin sieht er seine neue Berufung. Das misshagt aber den anderen Entenhausenern, die nicht dauernd angelächelt und mit weisen Sprüchen bedacht werden wollen, sondern sich oft genauso mies fühlen wie Sergei früher. In Folge nehmen sie reißaus, wenn sie Sergei sehen. Als Sergei das mitkriegt und von seinen Freunden Daniel und Donald den Grund für dieses Verhalten erfährt, packt ihn verständlicherweise die Wut. Verärgert zieht er sich ins stille Kämmerchen zurück und unternimmt, als auch da sein Zorn nicht abebbt, schließlich einen Spaziergang. Eine schlechte Idee. Ein Gewitter kommt auf, das sich gewaschen hat und droht sogar, die Gumpe über die Ufer treten zu lassen. Im Wasserkraftwerk ist die Lage besonders kritisch. Der Kessel steht unter immensem Druck und droht zu explodieren. Um dies zu verhindern, müsste das Notauslassventil geöffnet werden, doch so sehr sich die Arbeiter auch bemühen, es ruckt und zuckt nichts am Rad. Sergei, der die kritische Situation mitbekommt, gelingt das Unfassbare: Er öffnet das Ventil mit seinen stahlharten Zähnen.

So schnell wandelt sich das Blatt. Zuvor noch wie ein Aussätziger behandelt, wiord Sergei nach dieser Heldentat überall herumgereicht und tritt in zig Shows auf, in denen er das Können seines Kaugebisses unter Beweis stellen soll. Doch mit der Zeit hängt ihm der ganze Medienrummel zum Hals raus. Zudem erinnert er sich an seine Kindheit, wo sewine Kusine Lara und sein Bruder Boris ihn immer verteidigt hatten und fanden, dass er ungeheuer sympathisch war, gerade auch wegen seiner Zähne. Schließlich steht der Entschluss fest, Sergei lässt die Operation rückgängig machen.

Der Rasenmäher des Schreckens[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I PPK 85-1

Ein Wettbewerb in Gartenkunst steht an und alle möglichen hoffnungsvollen Teilnehmer beweisen bereits ihr Talent, indem sie Büsche kunstvoll beschneiden und ihnen alle möglichen Formen verpassen. Zu den eifrig Übenden zählen auch Donald und dessen missgünstiger und eitler Nachbar Zanker, der sich am liebsten selbst in Buschform darstellt. Klarerweise führt der Wettbewerb am Gartenzaun zu heftigem Streit, doch ahnt Donald noch nicht, dass noch Übleres auf ihn zukommt. Als er am nächsten Morgen nach seinen liebevoll gehegten Pflänzchen schauen will, findet er den Garten völlig zerstört vor. Sein Schaden ist Zankers tückische Freude. Der Verdacht keimt also rasch, dass Donald die Gartenmalaise seinem fiesen Nachbarn zu verdanken hat. Als Phantomias will er dem Schuldigen auf den Zahn fühlen. In der folgenden Nacht schleicht er sich daher in Zankers Garten und gerät schnell in eine Konfrontation mit einem neuen Superschurken, Beetzilla, der nun Zankers Garten heimsuchen und vernichten will. Phantomias sieht gegen den Pflanzenausrupfer keine Sonne, beschließt jedoch, sich am folgenden Tag umzusehen und nach dem Schurken zu suchen.

Der Gärtnerverein ist Phantomias' erste Anlaufstelle. Hier will er sich umhören, ob nicht jemand etwas weiß, das ihn auf die Spur von Beetzilla führen kann. Doch nicht nur er will im Gärtnerverein den Detektiv spielen. Zanker, der seinen Garten verteidigen möchte, hat sich ebenfalls mit billigen Mitteln, aber gigantischem Ego und großer Selbstverliebtheit als Superheld verkleidet und sich einen albernen Decknamen zugelegt. Ob Phantomias nun möchte oder nicht, Zanker will mit ihm kooperieren und Beetzilla zur Strecke bringen.

Die Aussage der Hobbygärtnerin Flora Petalion bringt sie auf die Spur eines gewissen Rene Clode, der ihjr zufolge einen ganz miesen Charakter habe. Als die beiden Superhelden ihn jedoch abends verfolgen, entpuppt sich dieser als kreuzbraver Gärtner, der ein Faible für Formschnitt hat. Da taucht erneut Beetzilla mit ihrem gigantischen Rasenmäher auf. Nachdem Zanker sich mehr schädlich als nützlich erwiesen hat, hat Phantomias schließlich doch noch die richtige Superwaffe im Gepäck, um den Beetzerstörer lahmzulegen und seine Identität zu enthüllen – es handelt sich um Flora Petalion, die Blumen und Gärtner in Wahrheit über alles hasst.

Die verflixte gute Tat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 3000-10

Während Donald auf einer Expedition mit Onkel Dagobert weilt, flattert ihm eine Mahnung ins Haus, landet aber nicht in seinem Briefkasten, sondern in dem seines ungeliebten Vetters Gustav. Erstaunlicherweise zeigt sich Gustav einmal von seiner guten Seite. Sein heutiges Horoskop rät ihm nämlich, eine gute Tat zu vollbringen, daher beschließt er, Donalds horrende Rechnung zu begleichen. Was nach einer trivialen Aufgabe klingt, erweist sich als schier unmöglich. Binnen Kürze stolpert Gustav von einem eigenwilligen Unglücksfall in den nächsten, die ihn in der Überzeugung bestärken, auf dieser Rechnung liege ein Fluch. Davon lösen kann er sich aber partout nicht, weil das Schicksal schlicht nicht will, dass er das Geld einzahlt. Da wird er noch eher von einem Bankräuber als Geisel genommen, von einer automatischen Erntemaschine eingepackt, landet erst in Tibet und dann auf einem stinkenden Fischkahn. Als er es schließlich nach ungezählten Mühen schafft, das Geld einzuzahlen, stellt sich heraus, warum seine Glücksfee ihm all das zugemutet hat und warum Gustav eben nach wie vor Gustav ist, der selbst aus solchem unbeschreiblichen Pech am Ende seinen Vorteil ziehen kann.

Vita da Pluto: Gute Freunde im Doppelpack[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 3629-4

Hund Pluto sinniert darüber, welchen von Mickys Freunden er am liebsten hat. Minnie, Klarabella und Rudi haben alle ihre wunderbaren Vorzüge, doch keiner kennt ihn besser als Goofy. Nur mit Goofy kann er stundenlang kreuz und quer spazierengehen und sich so richtig des Hundelebens erfreuen. Ja, mit Goofy teilt er auf jeden Fall die meisten Wesenszüge und Vorlieben und dieser offenkundig auch mit ihm.

Das Scherz-Duell[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 3566-3

Der erste April ist für Donald und seinen missgünstigen Nachbarn Zanker stets eine willkommene Gelegenheit, den jeweils anderen tüchtig reinzulegen. Als Donald also einen Brief erhält, der ihn zu einer der angesehensten Partys der Stadt einlädt, ist er zurecht misstrauisch und vermutet einen Scherz Zankers dahinter. Normalerweise gewinnt er nie etwas und bereits letztes Jahr ist er auf einen ganz ähnlich gelagerten Trick Zankers reingefallen. Mit glimmender Rache in den Augen beschließt er, es seinem niederträchtigen Nachbarn ordentlich heimzuzahlen. Verkleidet sucht er Zanker auf und präsentiert sich als Beamter, der kontrollieren muss, ob Zankers heißgeliebter und mit Hege und Pflege bedachter Garten den Vorschriften genüge tut. Zanker ist zunächst sehr skeptisch, doch Donald hat vorgesorgt und eine Puppe von sich im Fenster seines Hauses drapiert, sodass Zanker glauben muss, sein Nachbar befinde sich immer noch im Haus. Nun kann Donald aus dem Vollen schöpfen und Zanker alle möglichen absurden Bestimmungen vorschreiben, wie er seinen Garten von Gesetzes wegen umzugestalten hat. Wenn er nicht gehorcht, droht Bußgeld und der Garten wird mit Stumpf und Stil ausgerissen. Bald müht sich Zanker nach Kräften, die Hecken zurückzuschneiden, die Pflanzen mit Sternzeichenkarten auszustatten und sich der frechen Maulwürfe zu erwehren, die er angeblich halten muss. Am Abend offenbart Donald ihm, dass er ihn in den April geschickt hat, doch Zanker ist zu erschöpft, um darauf noch groß reagieren zu können.

In dem Augenblick spricht ein Chauffeur mit Luxuslimousine bei Donald vor, der ihn zur abendlichen High-Society-Party abholen soll. Donald ist beeindruckt, wieviel Aufwand Zanker für seinen Aprilscherz getrieben hat, doch dieser sagt, er wisse nicht, wovon Donald eigentlich redet. Aus den Augenwinkeln beobachtet Donald, wie der Chauffeur und sein Nachbar miteinander tuscheln und Zanker daraufhin verdächtig gut gelaunt ist. Natürlich will Donald wissen, was diesen plötzlichen Stimmungswechsel hervorgerufen hat. Er schleicht zu Zankers Haus und belauscht ein Telefongespräch seines verhassten Nachbarn. Dadurch erfährt er, dass die Einladung doch echt war und Zanker sie nun angenommen hat, wenn Donald nicht innerhalb einer Stunde seine Meinung ändert. Schnell ruft er Daisy an und die beiden schmeißen sich in Abendgarderobe, um rechtzeitig zur Party vor Ort zu sein. Doch am Ende lacht nur einer und das ist Zanker, dessen Scherz schließlich, mit etwas schauspielerischer Nachhilfe, doch noch geklappt hat.

Die Melodie der Münzen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 3118-4

Vor 3000 Jahren hat König Krösus die ersten Goldmünzen geprägt und dadurch den zuvor mühseligen Handel mit Kupferplatten als Bezahlform abgelöst. Der Prägestempel, den der steinreiche Herrscher damals verwendet hat, ist inzwischen Onkel Dagobert in die Hände gefallen, der nun mit dessen Hilfe selbst Münzen prägen will. Um dafür die Erlaubnis zu erhalten, hat er sämtliche Regierungen der Welt angeschrieben. Doch alle sagen ab. Dagobert ist verzweifelt, wo er Goldmünzen doch so sehr liebt, und nun darf er keine herstellen. Wenn es also auf der Erde nicht geht, dann muss er sich einen neuen Planeten suchen und die Münzen dort produzieren. Schnell eilt er zu Herrn Düsentrieb und verlangt vom Ingenieur, für ihn einen geeigneten, goldreichen Himmelskörper zu finden. Wie es so seine Angewohnheit ist, setzt er ihm eine extrem kurze Frist, doch der Erfinder wird tatsächlich fündig und baut auch flugs ein Raumschiff, das auf der Zentrifugalkraft basiert und durch dauerndes Rotieren die Ducks an ihr Ziel bringen soll.

Schließlich landen sie auf dem fernen Planeten, den Daniel Düsentrieb passenderweise Karat 22 getauft hat und der außergewöhnlich reich an Gold ist. Dagobert möchte sich gleich daran machen, das Gold zu finden und Münzen zu prägen, doch seine Großneffen gebieten ihm Einhalt: Was, wenn der Planet bewohnt wäre? Tatsächlich sehen sie aus den Büschen kleine Elefanten mit riesigen Ohren und flötenförmigen Rüsseln kommen, die die begeisterten Kinder kurzerhand Goldpfeifer taufen. Mit einer besonderen Erfindung Daniel Düsentriebs können sie ein Foto der Einheimischen machen, das ihnen verrät, dass sich die merkwürdigen Lebewesen von Gold ernähren. Nun kommt es also überhaupt nicht mehr für sie in Frage, dass sich Dagobert am Gold bedient, doch dieser sieht das anders. Als die Goldpfeifer eine bestimmte Pflanze zum Klingen bringen, die goldene Fäden wie eine Harfe ausformt und sich an ihrem Klang erfreuen, greift Dagobert rücksichtslos zu. Er erntet die Goldfäden, auch wenn er daraus ja gar keine Münzen prägen kann. Die Goldpfeifer sind verzweifelt. Grummelig gesteht Dagobert ihnen zu, dass seine Neffen Goldnuggets finden und ihnen zum Essen überlassen sollen. Doch die Nuggets alleine machen die seltsamen Wesen nicht glücklich. Als sie das Gold aneinanderschlagen und damit Misstöne hervorrufen, erkennen Tick, Trick und Track, was die Goldpfeifer wirklich brauchen. Sie ernähren sich nur vom Klang des Goldes, der von der Harfe hervorgerufen wurde. Aber Abhilfe kann beschafft werden, indem sie Dagoberts Traum wahrmachen und tatsächlich Münzen prägen. Das Klimpern der Münzen, die auf Dagoberts Kopf prasseln, ist genau das Geräusch, das die Goldpfeifer gesucht haben.

Variant-Cover[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das LTB 609 wurde in drei verschiedenen Varianten mit unterschiedlichen Cover-Motiven veröffentlicht. Jede Variante zeigt eine andere Hauptfigur der Titelgeschichte Das Escape-Game und ist durch eine andere Hintergrundfarbe charakterisiert (genau wie bei LTB 459). Zu sehen sind auf dem Standardcover A Donald Duck. Die Varianten B und C zeigen Onkel Dagobert und Dussel Duck. Trotz der Cover-Varianten haben sämtliche Bände den gleichen Inhalt und sind sowohl im Handel[1] als auch im Egmont-Shop erhältlich.[2][3]

Links[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]