LTB 608

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Lustiges Taschenbuch

Band 608

Der magische Stein
Egmont Ehapa)

Erscheinungsdatum: 10. März 2026
Editorial Director:

Jörg Risken (V.i.S.d.P.)

Redaktion:

Stephanie Bens, Lisa Höffner, Madita Ruppender (Redaktion),
Sigi Hepner,
Fides Stürmann (Grafik),
Ulrike Marotz (Lektorat)

Übersetzung:

Manuela Buchholz, Peter Daibenzeiher, Reinhard Schweizer, Susanne Walter, Stefanie Walther-Kotzé

Geschichtenanzahl: 9
Seitenanzahl: 254
Preis: D: 8,99 €
A: 9,50 €
CH: 14.90 SFR
Weiterführendes
Liste aller Lustigen Taschenbücher
Covergalerie
Infos zu LTB 608 beim Inducks

Inhalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der magische Stein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 3554-5P

Das Spiel ist aus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 3629-2

Daisy hat eben ein Praktikum beim größten Spielwarenhändler Entenhausens angefangen, einem Einkaufsparadies, das von Games zu Plüschtieren alles zu bieten hat, was ein spielfreudiges Herz erfreut. Kaum zur Tür hinein und die Dienstkleidung angelegt, gerät Daisy aber schon ins Visier der pingeligen und überstrengen Geschäftsführerin Frau Kleinlich, die stets etwas auszusetzen hat und sie und alle anderen Verkäuferinnen durch die Gegend hetzt. Ganz anders ist da doch die weltgewandte, in feinster Mode gekleidete und freundliche Besitzerin des Spielwaren-Paradieses, die noble Pia Protz. Als sie die Bediensteten aufsucht, lobt sie sie für ihren Einsatz und den Umsatz, den das Geschäft dank ihnen abwirft. Bei so viel warmen Worten keimt bei den Verkäuferinnen kein Verdacht. Frau Kleinlich jedoch belauscht ein diskretes Gespräch ihrer Chefin mit einer Angestellten, das Zweifel über die korrekte Geschäftsgebarung der Spielwarenhandlung aufkommen lässt. Pia Protz lässt sich gefälschte Dokumente unterschreiben, um die Steuer zu hinterziehen und sich mit dem eingesparten Geld ihren luxuriösen Lebenswandel zu finanzieren. Solche Perfidie lässt sich mit dem überkorrekten Naturell von Frau Kleinlich nicht vereinbaren. Sie geht an die Presse und beschuldigt ihre Chefin mit allem, was sie gehört hat. Doch schnell steht es Aussage gegen Aussage und Medien und Gesellschaft glauben lieber den Versicherungen der Grande Dame Pia Protz als der unbeliebten Frau Kleinlich. Letztere wird entlassen und Pia Protz ernennt kurzerhand Daisy zur neuen Geschäftsführerin.

So schnell kann ein Karriereaufstieg passieren. Bald hat Daisy alle Hände voll damit zu tun, den Laden zu führen, und sie macht ihre Aufgabe ziemlich gut. Die Belegschaft ist jedenfalls restlos begeistert. Trotz ihrer Eingespanntheit kommt sie jedoch nicht umhin, gewisse Eigentümlichkeiten zu bemerken. So wird beispielsweise Spielzeug nicht von einer vertrauenswürdigen Firma geliefert, sondern von einem Ramschanbieter, entgegen den Behauptungen von Frau Protz. Auch wurde für eine Mitarbeiterin ein teures Auto gekauft, das nie bei dieser, wohl aber bei Pia Protz angekommen ist. Auf Basis dessen stellt Daisy ihrer Chefin eine Falle und bringt sie geschickt dazu, sich für die Polizei hörbar selbst zu entlarven.

Mit spitzer Feder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 3633-2

Obwohl Donald mit hoher Literatur wenig anfangen kann, hat Daisy ihn zu einem Vortrag eines gebildeten Professors mitgenommen. Dort blamiert Donald sich schrecklich, als er zugibt, kaum gerade Sätze zu Papier zu bringen und höchstens Einkaufslisten zu füllen. Daisy fühlt sich von diesem Tiefschlag angestachelt und beschließt, in ihrem Donald die Muse des Dichters zu wecken und lässt ihm Werbung für ein Schreibseminar zukommen.

Der Seminarleiter gibt den gelehrigen Schülern als erstes auf, über Freunde und Bekannte zu schreiben, ruhig kritisch und ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen. Donald fühlt sich angespornt und setzt sich zuhause gleich vor den Computer. Er ahnt nicht, dass eine Menge Ärger auf ihn zukommt: Denn Timmy Taube, die größte Nervensäge aller Zeiten, hat sich auf den Weg nach Entenhausen gemacht. Zufällig landet er vor Donalds Haus und will diesem gleich seine Aufwartung machen.

Donald versucht verzweifelt, den pausenlos fragenden Timmy loszuwerden, kann ihn aber nicht abschütteln und ihn auch nicht aus dem Haus aussperren. Schließlich befördert er ihn in eine Abstellkammer und schließt die Tür, ohne dass dies allerdings Timmys nervtötender Fragerei ein Ende setzen würde. Donald ergreift die Flucht.

Leider befindet sich in der Abstellkammer aber auch Donalds Computer, auf dem er seine Hausarbeit geschrieben hat, und Timmy gelingt es, diese zu lesen. Zudem findet die neugierige Nervensäge die Telefonnummern aller Freunde Donalds und ruft diese nacheinander an, um ihnen zu erzählen, was Donald so über sie geschrieben hat. Klar, dass Donald eine Menge Ärger abbekommt.

www.waldschrat.ent[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 3112-4

Nachdem Dussel einen Schnappschuss von Habakuk ins Netz gestellt hat und dieser viral ging, hat der eigensinnige Einsiedler keine ruhige Minute mehr. Ständig kommen irre Fans, die ihn fotografieren oder filmen wollen und die sich nicht einmal von Habakuks Schießeisen dauerhaft vergrämen lassen. Der Waldschrat-Trend greift sogar noch weiter um sich und erfasst bald alle Lebensbereiche und Elemente der Subkultur. Haudegen Habakuk hält davon gar nichts und will die ungewollten Bewunderer schleunigst loswerden.

Als der Social-Media-Freak Leo ihm vor die Flinte tanzt, beschließt Habakuk, sich die Hilfe Leos – mit Waffengewalt erzwungen – zunutze zu machen und die Fans in ihrem eigenen Feld zu schlagen. Mit gehörigen Mühen erwirbt Leo einen altersschwachen Computer und setzt diesen auf, damit Habakuk mit einem eigenen Account in den sozialen Medien den Bewunderern seine Unfreundlichkeiten mitteilen kann. Nur geht der Schuss nach hinten los. Die Fans sind begeistert, dass ihr Idol mit ihnen schreibt und stürzen sich umso wilder auf den Waldschrat.

Nachdem Habakuk auch noch versehentlich ein Virus auf den Computer geladen hat, platzt ihm der Kragen. Er befördert den Computer in die Botanik und verabschiedet Leo mit einer Portion Steinsalz. Da er nun nicht mehr schreibt, verlieren auch die Fans irgendwann das Interesse am Habakuk-Trend.

Der Häuslebauer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 3623-4

An einem verregneten Nachmittag ist Goofy zu Besuch bei seinem Freund Micky Maus, um mit ihm eine neue Videospielkonsole einzuweihen. Weil es draußen gießt wie aus Kannen, holen sie Pluto lieber ins Haus. Und das keine Minute zu früh, wenn kurz darauf stürzt ein schwerer Ast herunter und zerstört Plutos alte Hundehütte. Nach dem Sturm macht sich Heimwerker Goofy sofort daran, eine neue Hundehütte für Pluto zu bauen – doch scheinbar war Goofy mal wieder mit dem Kopf in den Wolken unterwegs.

Spieglein, Spieglein auf der Straße[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I PKA 37-1

Ein ganz gewöhnlicher Tag in Entenhausen wird plötzlich zum Albtraum, als alle Fahrer aus ihren Autos verschwinden. Das ist eine Aufgabe für Phantomias. Im Gewühl der sich bewegenden, fahrerlosen Autos findet er Daisys leeren Wagen und hört ihre Stimme. Er kommt näher und Daisy erzählt ihm, dass sie ihr Auto geworden ist, als sie in den Rückspiegel geschaut hat. Nun kann sie zwar mit den Scheinwerfern des Autos sehen und über die Freisprecheinrichtung hören und reden, doch ihrem schrecklichen Zustand kann sie nicht entfliehen. Noch dazu sind die Autos durch ihre in diesen feststeckenden Besitzer komplett unsteuerbar, sondern werden von jemand anderem durch die Gegend gelenkt.

Dahinter steckt – wie könnte es anders sein – ein größenwahnsinniger Superschurke, der sich Reflektor nennt. Seine Erfindung verwandelt Leute in Autos und nun will er sich Phantomias vorknöpfen und auch diesen in seine Gewalt bekommen. Der Superheld versucht, gegen Reflektor zu kämpfen, doch der Schurke hetzt die Autos auf ihn, die Phantomias unter sich begraben. Glücklicherweise, auch da die Autos ja eigentlich mit dem Beschützer Entenhausens sympathisieren, gelingt es ihm, der Bedrohung zu entgehen. Schließlich entkommt er dem Autogewühl. Reflektor ansehen darf er nicht, um sich nicht in dessen Kostüm zu spiegeln und zum Auto zu werden, doch kann er dessen prahlerischer Stimme folgen und ihn umrennen und fesseln.

Der Schurke ist außer Gefecht gesetzt, jedoch hilft dies den Autos wenig. Schadenfroh verkündet Reflektor, dass sich die Besitzer der Autos auflösen werden, wenn ihr Benzin ausgeht. Eine schiere Katastrophe. Bevor Donald-Phantomias Daisy für immer verlieren wird, will er ihr zumindest noch seine Geheimidentität gestehen und blickt in den Rückspiegel ihres Autos. Die erneute Reflektion löst den Bann. Daisy und in Folge auch alle anderen können so aus den Autos befreit werden.

Der falsche Butler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 3634-5

Berufsganove Kater Karlo hat sich einen besonders ausgefeimten Plan einfallen lassen: Er hat den Butler der Lordschaft Mocastell außer Gefecht gesetzt und unter der Behauptung, mit diesem verwandt zu sein und ihn zu vertreten, dessen Platz eingenommen. In Wahrheit hat es Karlo auf das wertvolle Sambava-Saphir-Collier abgesehen und mopst dieses in der Nacht. Auf der Flucht vor der Polizei versteckt er die Juwelen am Hafen, rennt dann jedoch gegen eine Barriere. Ein Schlag gegen den Kopf und Bewusstlosigkeit bewirkt nicht nur die Verhaftung Karlos. Nein, er erleidet auch einen Gedächtnisschwund und meint nun, nicht mehr Kater Karlo, der Profidieb, sondern der Butler von Lord Mocastell zu sein.

Eine Katastrophe für Kommissar Hunter, denn nur Karlo weiß, wo er das Collier versteckt hat. Es ist also von entscheidender Bedeutung, dass der Erzgauner sein Gedächtnis so schnell wie möglich wiedererlangt. Der hinzugezogene Doktor rät, Karlos momentane Überzeugung zu stützen, denn nur so kann er dazu gebracht werden, das Versteck zu verraten. Zudem müssen Hunter, Issel und andere Polizisten bei der Farce mitspielen und ebenfalls in die Rollen von Hausangestellten des Lords schlüpfen.

Es entspinnen sich nun allerlei für die meisten Beteiligten eigentümliche Situationen. Nur Karlo scheint ganz in seinem Element zu sein, während er die vermeintlichen Hausangestellten herumhetzt. Zunächst aber sieht es nicht so aus, als ob er wieder zu Sinnen kommen würde. Sogar als einer von seinen Verbrecherkumpels ihn auf der Straße anspricht, dämmert keine Erinnerung, stattdessen droht Karlo diesem mit der Polizei und verprügelt ihn anschließend. Kommissar Hunter sieht nun nur noch eine Chance darin, einen weiteren Diebstahl zu inszenieren.

Eine Polizistin, die mittlerweile vorgibt, Buchhalterin des Lords zu sein, greift in der Nacht zu. Karlo ertappt und verfolgt sie, dabei kehrt sein Gedächtnis zurück. So gelingt es schließlich mit vereinten Mühen und nach einer weiteren Verfolgungsjagd das Collier sicherzustellen und Lord Mocastell erzählt ihnen die romantische Geschichte, die er mit dem schönen Stück verbindet. Doch hat die Verfolgungsjagd ein weiteres gravierendes Problem verursacht.

Geheimnisse aus Entenhausen: Das Geheimnis von Kap Quack[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 3582-1P

Die abenteuerlustigen Drillinge haben sich auf ihre Fahrräder geschwungen, um ihrem alten Freund, dem Leuchtturmwächter Ladebur draußen auf der Landspitze des Kap Quack, einen Besuch abzustatten. Sie finden ihn in gereizter Stimmung vor. Eben war nämlich Onkel Dagobert am Telefon, dem das Land rund um den Turm gehört. Dem hartherzigen Geschäftsmann schwebt vor, den Turm abreißen zu lassen und an dessen Stelle einen Ferienpark zu errichten. Herr Ladebur lehnt das üble Angebot entschieden ab, wo doch der Leuchtturm schon seit Generationen sich im Besitz seiner Familie befindet. Doch die Tage des Schmuckstücks und einstigen Stolz von Entenhausen sind angezählt. Wo früher noch tapfere Leuchtturmwärter durch ihr Feuer zig Schiffe aus Seenot gerettet und ihnen den Weg in den sicheren Hafen gewiesen haben, wo früher noch gekrönte Häupter sich an Besichtigungstouren verlustiert haben, das atmet heute den Staub vergangener Jahrhunderte und längst durch moderne Funktechnik gezähmter Gezeiten. Das Leuchtfeuer des alten Turms glimmt nur noch schwach und selbst dieses spärliche Funkeln konnte Herr Ladebur seit Wochen nicht mehr anzünden. Auch Besucher finden kaum mehr den Weg zum alten Turm. Kein Wunder also, dass Herr Ladeburs Gemüt mit Trübsal umwölkt ist. Nur die Ankunft seiner jungen Freunde und deren Interesse an den vielen Geschichten, die der weißhaarige Leuchtturmwärter zu erzählen weiß, vermögen ihn aufzuheitern.

Also geht es in das Zimmer des Turms, in dem die Erinnerungsstücke der früheren Leuchtturmwärter aufbewahrt sind. Schnell haben die Kinder das Modell einer Galeone entdeckt, das vom ersten Leuchtturmwärter, Rodrick Rudergast, stammt. Dieses wurde ihm einst vom berühmten Korsaren Henry Greenbottle geschenkt, nachdem der Leuchtturmwärter durch sein Licht dessen Schiff aus der Seenot gerettet hat. Greenbottle freundete sich mit Rudergast an und vermachte diesem einen besonderen Stein, den er von der sagenumwobenen Pirateninsel Libertulla mitgebracht hatte. Der Stein sondert Licht ab und zerlegt dieses in seine Spektralfarben, zudem ist er unerschöpflich.

Während der Stein einst gegen den neigenden Petroleumvorrat des Leuchtturmwärters geholfen hat, könnte er auch heute Herrn Ladebur bei seinen Problemen helfen und dem Leuchtturm wieder sein strahlendes Licht zurückgeben. Doch keiner weiß mehr, wo der Stein abgeblieben ist. Dabei drängt die Zeit, ihn zu finden. Ein Blitzschlag hat die Sicherheitssysteme des Hafens lahmgelegt, wie der verzweifelte Onkel Dagobert, der sich eigens zum Leuchtturm bemüht hat, ihnen kurz darauf mitteilt. Dort draußen aber ist eines seiner Schiffe mit Gold an Bord. Der Turm ist also die letzte Chance, damit das Schiff nicht auf den Klippen aufläuft und untergeht.

Immerhin ist jetzt auch Profi-Schatzsucher Dagobert mit von der Partie, um nach dem verlorengegangenen Stein zu suchen. Aufmerksam betrachtet er ein Gemälde, das Greenbottle zeigt und das der Korsar dem Leuchtturmwächter damals überlassen hat. Dann lässt er sich die Worte in Erinnerung rufen, die Greenbottle zum Abschied an Rudergast gerichtet hatte: „Jedes Mal, wenn ich das Regenbogenlicht erblicke, wird es mir ein Zeichen unserer Freundschaft sein. Dann weiß ich, dass der richtige Ort dort ist, wo das Blau endet“.

Herr Ladebur konnte damit nie etwas anfangen, doch Dagobert vermutet sofort, dass darin eine Botschaft für den Aufbewahrungsort des Steins verklausuliert ist. Auch auf dem Bild sind nämlich spektralfarbige Lichtstrahlen zu sehen. Dagobert folgt dem gemalten blauen Lichtstrahl und findet im Wasser einen Delfin. Dieser stellt einen Hinweis dar auf das Gemälde, das einen französischen Prinzen zeigt („dauphin“ auf Französisch bezeichnet den Thronfolger). Und tatsächlich, als sie jenes Gemälde abnehmen, finden sie ein Geheimfach mit dem gesuchten Stein. Eilig setzen sie diesen im Leuchtturm ein und ersparen Dagoberts Schiff damit ein nasses Ende.

Nachdem dies gelungen ist, entschlüsselt Dagobert dank des Leuchtsteins noch ein weiteres Geheimnis, da der blaue Lichtstrahl ihn auf die Spur des Schatzes von Henry Greenbottle bringt. Selig vor Glück legt er sein Bauprojekt auf Eis und der Leuchtturm darf stehenbleiben.

Dussel, der größte Journalist[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 3619-01

Dussel Duck fühlt sich von der Muse der Literatur geküsst, dabei will er im Grunde nur ein paar wenige Zeilen verfassen.

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