LTB 70

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Lustiges Taschenbuch

Band 70

Rund um die Welt mit Micky Maus
Egmont Ehapa)

Helden des Weltraums
(Die Neuauflage. © Egmont Ehapa)
Erscheinungsdatum: 15. September 1980
Chefredakteur:

Dr. Erika Fuchs

Übersetzung:

Gudrun Penndorf

Geschichtenanzahl: 7
Seitenanzahl: 254
Preis: D: DM 4,80
A: öS 37
CH: SFR 4.80
Besonderheiten:
  • Gutschein
Weiterführendes
Liste aller Lustigen Taschenbücher
Covergalerie
I.N.D.U.C.K.S. Infos zu LTB 70 beim I.N.D.U.C.K.S.

Original[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die LTB-Bände 1 bis 116 sind bis auf wenige Sonderfälle Übernahmen aus der italienischen Reihe I Classici di Walt Disney. Die Vorlage für das LTB 70 ist der Band Topolino giramondo I Classici di Walt Disney, Seconda Serie # 30 (Juni 1979).

Im Laufe der Jahre wurden immer häufiger einzelne oder mehrere Geschichten für die deutschsprachige Ausgabe ausgetauscht, teils weil sie bereits in Deutschland veröffentlicht worden waren, teils weil Inhalte für das deutsche Publikum problematisch schienen (Thema Zensur). Auch andere Gründe mag es gelegentlich gegeben haben. Für LTB 70 wurden einige amerikanische W-Code-Storys gegen drei Geschichten aus dem nicht übernommenen Topolino V.I.P. I Classici di Walt Disney, Seconda serie # 36 ausgetauscht. Die Rahmengeschichte im LTB stammt deshalb aus zwei verschiedenen Classici-Bänden, was zu Diskontinuitäten in der Handlung führt.

Inhalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vor- und Rahmengeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I CD 36-A


I CD 30-A

Nach einem gemütlichen Sonntagsfrühstück fängt Micky im Park einen Flugzettel auf, der ein Fußballspiel ankündigt.

Galante Duelle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 917-C

Micky und Minni sind im schönen Galantanien unterwegs. Die malerische Landschaft und die Geschichten eines alten Bauern von früheren Duellen regen Mickys Fantasie ordentlich an. Nach einem Picknick träumt er davon, ein Edelmann im alten Galantanien zu sein, der gemeinsam mit seinem Freund Goofy auf ihren Rössern durch die Lande zieht. Sie werden Zeuge einer Jagd auf einen Hirsch und beobachten, wie das Pferd der Komtess von Grafenklau im Eifer des Gefechts strauchelt und seine Reiterin abwirft. Die beiden noblen Freunde eilen der gestürzten Edeldame zu Hilfe. Galant bietet Micky der Dame sein Pferd an und bittet seinen Freund, sie zurück zum gräflichen Schloss zu begleiten, während er das Pferd der Komtess sucht. Im Zuge dessen begegnet er Fürst Fürwitz, Freiherr von Freilicht und dem recht feigen Baron von Bullbeiß, die zuvor mit der Komtess eine Jagdgemeinschaft gebildet hatten, von ihrem Sturz aber nichts mitbekommen haben. Als sie nun Micky mit dem Pferd der Komtess sehen, verlangen sie den Grund hierfür zu erfahren. Da Micky sich ihrer Meinung nach frech und ungebührlich verhält und im Laufe der erhitzten Diskussion sowohl gegen den Fürst als auch den Freiherrn tätlich wird, schwören die drei, ihn zum Duell zu fordern.

Micky ruht sich gerade in der Burg des Grafen von Grafenklau aus, als Junker Karlo ihm die Duellforderung der drei in ihrer Ehre Gekränkten überbringt. Micky freut sich bereits auf die Duelle und erregt damit Karlos Spott. Kurzerhand fordert Micky auch diesen zum Duell, obwohl Karlo als berüchtigter Haudegen gilt. Micky lässt sich nicht entmutigen. Am nächsten Morgen in aller Frühe trifft er die Herausforderer und besiegt einen nach dem anderen mit dem Degen in kurzer Zeit. Gerade, als er von der Komtess beglückwünscht wird, wacht Micky auf und sieht sich der zornigen Minni gegenüber, die seine im Schlaf gesprochenen Worte für bare Münze hält und die Komtess als neue Urlaubsbekanntschaft ausmacht.

Überleitung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Micky und Minni verlassen mit dem Auto Galantanien und gelangen nach Adrianien, wo Minni noch ein paar schöne Tage in der Gondelstadt verbringen will. Schließlich geht es nach Hause. Als Micky dort Goofy trifft, beschließt er spontan, mit diesem nach Dockhafen zu reisen und dort ihren alten Freund Käpt'n Kutter zu besuchen.

Der Lampen-Trick[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 793-B

Im malerischen Küstenstädtchen Dockhafen wollen Micky und Goofy ihren Freund Käpt'n Kutter besuchen, geraten jedoch mitten hinein in dessen Auseinandersetzung mit dem gemeinen Großunternehmer Karl Kargo. Kargo hat Käpt'n Kutter dessen Schiff überlassen und verlangt nun das Geld dafür zurück. Da Kutters Geschäfte seit langer Zeit jedoch nicht mehr gut laufen und er nichts aus dem Meer fischen konnte, droht Kargo, ihm das Schiff wieder abzuknöpfen. Kutters Hoffnung war, das sagenumwobene Schiff Kolumba zu bergen, da dieses versunkene Wassergefährt eine wertvolle Galionsfigur aus Gold hatte. An einem stürmischen Tag hatte Kutter auch tatsächlich das Schild der Kolumba gefunden. Kurz darauf kam jedoch ein Orkan auf, der ihm das Schild aus den Händen riss und es ihm zudem verunmöglichte, sich die Koordinatien der Stelle zu notieren, an der er den sagenhaften Fund gemacht hatte. Micky schlägt dem betrübten Käpt'n Kutter vor, ihm zumindest dadurch zu helfen, dass er einen Anwalt in Entenhausen konsultiert. Nach einigen Schwierigkeiten mit dem Auto sind Micky und Goofy zuletzt gezwungen, zur Rückkehr nach Entenhausen sich dem Wasserflugzeug von Käpt'n Flipp anzuvertrauen. Doch Flipp hat die Aufgabe, Bilder von Stürmen zu machen und steuert die beiden Freunde gleich mitten in einen solchen hinein. Bei der Durchsicht der bisher von ihm geschossenen Fotos entdeckt Micky als unverhofften Glücksfall genau die Szene, in der Käpt'n Kutter das Schild der Kolumba aus dem Wasser fischt. Auf dem Foto sind zudem genau die Koordinaten vermerkt. Micky und Goofy kehren daher nach Dockhafen zurück.

In der Nacht wird bei Käpt'n Kutter eingebrochen und das betreffende Foto gestohlen. Goofy kann den Dieb zwar überraschen und ihm mit der Taschenlampe ins Gesicht leuchten, erkennt jedoch wenig. Nur den seltsamen Ruf des Einbrechers, die Ladung abzulassen, hat er sich gemerkt. Als Micky am nächsten Morgen Karl Kargo aufsucht und um eine Fristerstreckung ersuchen will, hört Goofy die gleichen Worte erneut. Der Geldhai Kargo war also der Dieb. Bald darauf bdeobachten Micky, Goofy und Kutter, wie das Bergungsschiff Kargos den Hafen verlässt. Sie fahren diesem nach und ertappen ihn bei der Bergung der Galionsfigur. Micky macht sich nun zunutze, dass Kargo inzwischen auf Lichtsignale automatisch immer mit dem gleichen Befehl reagiert. Als er ihn mit der Taschenlampe anstrahlt, reuft er erneut seinen Leuten zu, die Ladung abzulassen. Die Galionsfigur landet auf dem Schiff Kutters.

Überleitung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Während Micky und Goofy in Dockhafen weilen, geht Minni Klarabella besuchen. Nach einem üppigen Mahl schläft sie ein und träumt die folgende Geschichte.

Die Helden des Weltraums[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 925-D

Ein gemütliches Picknick der drei Freunde Micky, Minni und Goofy in der freien Natur wird durch das Auftauchen eines UFOs jäh gestört. Die drei versuchen zu entkommen, werden jedoch von der fliegenden Untertasse verfolgt und schließlich von Robotern geschnappt. Diese bringen sie in ein verlassenes Gebiet, wo sie weitere Raumschiffe sehen. Aus diesen treten die Mitglieder der intergalaktischen Sondertruppe. Diese bekämpfen eine Bande übler Weltraumpiraten, die unter dem Kommando des berüchtigten Erzganoven Karlomann stehen und sich darauf spezialisiert haben, ganze Planeten zu überfallen und auszuplündern. Im Fall, dass Karlomann die Erde angreifen sollte, braucht die intergalaktische Sondertruppe Leute vor Ort. Unter all den Erdenbewohnern sind Micky, Minni und Goofy diejenigen, die am meisten dazu taugen, Mitglieder der Truppe zu werden. Der Chef schult sie noch in das Fliegen eines Raumschiffs ein (mit einigen Schwierigkeiten), dann überantwortet er ihnen bereits den Schutz der Erde und die Männer der Sondertruppe ziehen sich zurück.

Während Micky noch skeptisch ist, warum die Weltraumpiraten ausgerechnet die Erde überfallen sollten, hat Karlomann nichts anderes als dies im Sinn. Zunächst schickt er ein Geschwader von Torten, doch Micky, Minni und Goofy können dieses zurück an den Absender schicken. Als nächstes folgt ein gigantischer, schrillender Wecker, der die Leute zum Wahnsinn treibt. Micky versucht, diesen auszuschalten, doch hat Karlomann den Schalter unter Strom gesetzt, um Micky zu erledigen. Gerade noch rechtzeitig bemerkt Minni, in welcher Gefahr ihr Verlobter schwebt und schickt Goofy los, um einzugreifen. Dann erledigen sie gemeinsam den Wecker. Nun nimmt Karlomann aber das Raumschiff selbst aufs Korn und versucht, es mithilfe einer gewaltigen Zange zu zerquetschen. Wiederum gelingt es den drei Freunden der Gefahr zu entrinnen.

Als Minni einige Zeit darauf ihren Hausputz macht, wird sie von den Weltraumpiraten entführt. Karlomann erpresst Micky und Goofy, dass sich die beiden selbst ausliefern, sonst ginge es Minni an den Kragen. Den beiden wagemutigen Raumhelden gelingt es, zwei Piraten außer Gefecht zu setzen, die sie eigentlich abholen sollten. Als Piraten verkleidet dringen sie sodann in den Schlupfwinkel der Ganoven vor, befreien Minni und entkommen mit einem Raumschiff. Der erzürnte und gekränkte Karlomann und seine Piratenbande verfolgen die Helden mit ihren Raumschiffen und umzingeln sie. Da kommt die intergalaktische Sondertruppe zur Rettung und kann die ganze Bande dingfest machen.

Heimfahrt auf Umwegen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 790-B

Im Flugzeug auf dem Rückweg nach Entenhausen sitzt Micky neben einem jungen Prinz aus Indien, der von zwei Leibwächtern begleitet wird. Als die bärtigen Herren einschlafen, bittet der Prinz Micky um einen Gefallen: Er möchte in der Bar etwas trinken, darf jedoch, wenn die Leibwächter wach sind, nicht einen Schritt tun. Nun möchte er, dass Micky kurzfristig seinen Platz einnimmt, um die gestrengen Aufpasser zu täuschen, falls sie wieder aufwachen. Micky lässt sich erweichen und setzt sich den Turban des Prinzen auf den Kopf. Ausgerechnet in diesem Moment übernehmen zwei bewaffnete Männer die Kontrolle über das Flugzeug, die den Prinzen entführen wollen. Sie haltenm Micky aufgrund des Turbans für das gesuchte Entführungsopfer und schöpfen keinen Verdacht, als sie ihn und nicht den wahren Prinzen zwingen, per Fallschirm das Flugzeug zu verlassen. Sodann wird Micky mittels U-Boot in das Hauptquartier der Gaunerbande gebracht. Erst dort erkennt ihr Chef, Kater Karlo, die folgenschwere Verwechslung. Die Ganoven zwingen Micky, als Küchenjunge für den Smutje zu arbeiten, während sie losfahren, um einen erneuten Anlauf zu nehmen und ihren Plan in die Tat umzusetzen. Ihr Kalkül, dass man so rasch nicht mit einem erneuten Entführungsversuch rechnet, bewahrheitet sich sogar. Während einer Pantherjagd gelingt es ihnen, den echten Prinz in die Hände zu kriegen.

Micky schafft es in der Zwischenzeit dank eines Tricks dem Smutje zu entkommen. In einem Kochtopf rudert er von der Insel der Bande fort und wird nach längerer Zeit von einem Schiff aufgelesen. Schließlich in Indien angekommen eilt Micky sofort zur Polizei. Sie folgen den Spuren des zur Jagd gerittenen Prinzen, können die Entführung aber nicht verhindern. Als sie zum Strand kommen, sehen sie gerade, wie die Entführer mit dem Schlauchboot zum U-Boot übersetzen. Kurzentschlossen schnappt sich Micky ein Gewehr und schießt ein Loch ins Schlauchbbot. So kann der Prinz entkommen und die Küstenwache schließlich Karlo und dessen Bande aus dem Meer fischen.

Überleitung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kaum ist Micky zurück in Entenhausen und freut sich auf ein wenig Ruhe daheim, kommt Minni vorbei und teilt ihm mit, der Chefredakteur der Zeitschrift „Muskeln & Motoren“ wünsche ihn zu sehen.

Das Wettrennen um den Rennfahrer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 938-B

Der Chefredakteur der Zeitschrift „Muskeln & Motoren“ bietet Micky einen Job als Sportreporter für sein Magazin an. Er braucht dringend jemanden, der für sein Magazin vom Großen Preis von Antipodien berichtet und duldet keine Absage. Also befindet sich Micky bald darauf in Begleitung Goofys, den er als Fotografen mitnimmt, auf dem Weg nach Antipodien. Dort gehen beide gleich zum Rennplatz, um sich das Training und besonders den Champion Gus Gasfuß aus Parabolien anzusehen. Dank eines raffinierten Tricks gelingt es Micky sogar, ein Interview mit dem medienscheuen Rennfahrer zu ergattern. Dadurch steigt er in der Achtung des herzlichen lokalen Reporters Pedro Fedro, der Micky sogleich seine Hilfe anbietet. Diese kann der aufgeweckte Entenhausener Journalist auch gut gebrauchen. Denn im Hotel entdeckt er bei der Durchsicht der Fotos, dass esGoofy zufällig gelungen ist, die Entführung von Gus Gasfuß abzulichten. Während die Polizei nicht weiterweiß, können Micky und Pedro Fedro auf dem vergrößerten Foto die Firma identifizieren, die das Auto verliehen hat, mit welchem der Champion entführt wurde. Micky und Goofy sprechen beim Autoverleiher vor und werden an den Kunden verwiesen, der in einer Villa logiert. Dummerweise steckt der Autoverleiher mit den Entführern, die wieder einmal von Kater karlo angeführt werden, unter einer Decke. Karlo erwartet Micky und Goofy daher bereits. Doch auch Micky hat noch einen Trumpf in der Hinterhand, hat er doch zuvor Pedro Fedro Bescheid gegeben. Karlo versucht mit Gus Gasfuß und Micky als Geisel zu entkommen. Dabei setzt der Rennfahrer den Erzgauner mithilfe seines rapiden Fahrstils außer Gefecht und kann schließlich unbehelligt am Wettrennen teilnehmen.

Überleitung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Karlo gelingt es im Gefängnis zwei Gruppen von Gefangenen gegeneinander aufzuhetzen. Als diese sich zu prügeln beginnen, eilen sofort die Wachen herbei. Keiner achtet auf Karlo, der in einen Lieferwagen springt, davonsaust und so aus dem Gefängnis entkommt. Karlo lenkt den Lieferwagen zum Meer und lässt diesen hineinstürzen, bringt sich aber schwimmend in Sicherheit. Die Polizei geht zunächst davon aus, dass er ertrunken sei.

Der Schmelzstrahl[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Professor und Kater Karlo (© Egmont Ehapa)

I TL 642-B

Auf einer nächtlichen Spritztour gerät Kater Karlo ausgerechnet mit Professor Alois Allzweck aneinander und nimmt diesem frech die Vorfahrt. Der verärgerte Professor rächt sich, indem er seine neueste Erfindung an Karlos Auto ausprobiert. Es handelt sich um eine Superwaffe, die einen hochpotenten Strahl abgibt, der in der Lage ist, jedwedes Metall zu schmelzen. Als Karlos Motor schmilzt und dessen halsbrecherische Fahrt zu einem abrupten Stillstand kommt, freut sich der Professor diebisch, dem Halunken einmal einen Denkzettel erteilt zu haben. Kurz darauf kommt ihm allerdings in den Sinn, dass es womöglich keine gute Idee war, seinen Schmelzstrahl an Karlo auszuprobieren. Daher fährt er los und klingelt mitten in der Nacht völlig außer Atem Micky aus dem Bett. Er erklärt seinem alten Freund, was es mit der tollen neuen Erfindung auf sich hat, während Micky ihm einen Orangensaft anbietet. Gerade, alsy der Professor Micky bittet, die Waffe zumindest für diese Nacht bei ihm lassen zu dürfen, kommt Karlo bewaffnet zur Tür herein. Er hat ihr Gespräch mitgehört und grabscht nun nach dem Schmelzstrahl, den er, nach einigem Durcheinander, auch schafft zu rauben.

Schon bald führen Karlo und seine Bande einige spektakuläre Raubzüge durch. Mit dem Schmelzstrahl schmelzen sie alle Hindernisse bei einem Juwelier weg, setzen einen Geldtransporter und einen Zug lahm und entkommen am Ende stets mit gewaltiger Beute. Die Polizei steht vor einem Rätsel, doch Professor Allzweck möchte ihnen nichts von seiner Erfindung erzählen, aus Angst, der Schmelzstrahl könnte publik werden. Denn sollte eine fremde Macht Kenntnis davon erlangen, könnte die Superwaffe zu einer Bedrohung für die gesamte Welt werden. Es liegt also an Micky, Karlo aufzuspüren und dessen Pläne zu vereiteln. Gelegen kommt ihm hierbei, dass Karlo, als er in dessen Haus war, sich begeistert auf den Orangensaft gestürzt und verraten hatte, dass Trudi davon wöchentlich Nachschub liefern lässt. Bei der nächsten Orangensaftlieferung lässt sich Micky vom freundlichen LKW-Fahrer zur Behausung des Gauners mitnehmen. Während Karlo schlummert, gelingt es Micky, den Schmelzstrahl unbemerkt gegen ein wirkungsloses Duplikat auszutauschen. Zudem belauscht er, wie Karlo Trudi seinen neuesten Plan präsentiert.

© Egmont Ehapa

Auf diese Weise kann Micky rechtzeitig Vorkehrungen treffen und schifft sich auf dem Ozeandampfer ein, den Karlo als nächstes auszurauben gedenkt. Er instruiert den Kapitän, die Befehle der Gauner vermeintlich auszuführen. Doch setzt er nicht das gewünschte Geld auf einem Beiboot aus, sondern nur leere Dosen. Gleichzeitig alarmiert Micky die Polizei. Der stinksaure Karlo versucht, mit dem Schmelzstrahl sowohl das Schiff als auch die Polizeihubschrauber lahmzulegen, doch da die Waffe ja nicht die echte ist, misslingt dies und der Schuft wandert am Schluss hinter Schloss und Riegel. Den echten Schmelzstrahl hat Professor Allzweck inzwischen im Meer versenkt.

Wer andern eine Grube gräbt...[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 975-A

Ein verkrachter Schauspieler, ein stattbekannter Fälscher und ein gewievter Tresorknacker entkommen aus dem Gefängnis, alle drei mit ganz anderen, jeweils erschütternd genialen Tricks. Kommissar Hunter vermutet einen Komplizen und Bandenchef hinter allen drei Ausbrüchen. Für ihn ist sonnenklar, dass solche Tricks, auf die kaum einer kommt, sich nur ein kriminelles Genie im Hintergrund ausgedacht haben kann. Micky pflichtet ihm da bei, kann jedoch vorerst nicht helfen, da er und Goofy von Professor Nofret erwartet werden. Der bekannte Archäologe wohnt im beschaulichen Altenstein in einem Haus, in dem sich die Raritäten und Kostbarkeiten nur so häufen. Nicht wenige Diebe würden sich wünschen, die Hände an seine kostbare Sammlung zu bekommen. Nofret hatte Micky in einem Brief gebeten, zu ihm zu kommen. Also fahren die beiden über die holprige Landstraße nach Altenstein. Auf einem besonders gefährlichen Stück sehen sie plötzlich einen Mann zerkratzt und ohnmächtig daliegen und dessen Auto brennend weiter unten liegen. Beim armen Unfallopfer handelt es sich ausgerechnet um Professor Nofret. Rasch alarmiert Micky einen Arzt, der die Kopfverletzung des Patienten behandelt und aufgrund dessen offenkundigem Erinnerungsverlust einen leichten Gedächtnisschwund attestiert. Der Doktor bittet Micky und Goofy, den lädierten Professor heimzubringen. Dieser verhält sich außergewöhnlich abweisend, speist Mickys Fragen mit unfreundlichen Antworten ab, pfeffert am Ende den beiden die Tür vor der Nase zu und fertigt sie damit ab, dass sich die Angelegenheit, wegen der er Micky geschrieben hatte, ohnehin schon erledigt habe und er dessen Hilfe nicht weiter benötige.

Diese eigentümliche Verhaltensweise spornt Mickys detektivisches Gespür an. Er möchte unbedingt herausfinden, was da los ist und quartiert sich mit Goofy in einem Hotel ein, von dem aus er die Vorgänge in der Villa des Professors beobachten kann. Dass Nofret am nächsten Tag all seine Hausangestellten auf die Straße setzt und sich zwei neue zulegt, macht die Angelegenheit umso verdächtiger. Genau beobachtet Micky, wie die neuen Handlanger des Professors überall im Garten Drähte spannen und so ein Alarmsystem konstruieren. Mit Bestürzen hört er in Folge im Radio, dass der Professor seine ganze Sammlung veräußern will. Als auch ein weiterer Versuch, mit dem Professor zu reden, von Nofret unfreundlich abgewimmelt wird, beschließt Micky, in der Nacht in die Villa einzudringen. Begleitet werden er und Goofy hierbei von Hubert, dem ebenfalls auf die Straße gesetzten Diener des Professors. Als sie die Mauer überwinden und in den Garten gelangen, ist alles verdächtig still, die Alarmanlage rührt sich nicht und sogar die Tür steht offen. Die Antwort auf dieses Mysterium befindet sich direkt dahinter, werden sie von Nofret und seinen Gehilfen doch bereits mit gezückten Waffen erwartet und in Folge in den Keller der Villa eingesperrt.

So schnell lässt sich Micky jedoch nicht entmutigen. Er weist die anderen beiden an, die Mauer abzuklopfen, ob sich vielleicht irgendwo eine Hohlstelle befindet. Nach einer ganzen Weile des ergebnislosen Versuchens bemerkt Goofy, dass auf sein klopfen jemand antwortet. Die drei werfen die Regale mit Weinflaschen um und entdecken dahinter eine Tür. Die zerbrochenen Flaschen ermöglichen es ihnen schließlich, ein Loch in die Tür zu schneiden. Durch dieses hindurch klettert zu ihnen der wahre Professor Nofret, der hier von den Gaunern gefangengehalten wird. Es handelt sich um genau die drei Verbrecher, die zuvor aus dem Gefängnis entkommen sind. Der Schauispieler hat die Rolle von Professor Nofret eingenommen und seine beiden Helfer haben den Safe geöffnet und die Unterschrift des Professors gefälscht, um ganz legal die Sammlung Nofrets zu Geld zu machen.

Micky hat noch einen genialen Trick parat. Mithilfe eines Stück Drahts, ein paar Nägeln und einer Taschenlampenbatterie bastelt er einen kleinen Magneten. Damit angelt er nach dem Schlüssel für ihren Kerker und kann die Tür aufschließen. Doch erneut werden sie bereits von den Gaunern erwartet. Es kommt zum Kampf, als Goofy und Nofret sie mit Flaschen bewerfen. Als einer der drei das Gewehr zückt, gibt es eine Explosion, sind sie doch mittlerweile in Alkohol getränkt. Schlussendlich wird Kommissar Hunter alarmiert, um die drei Schurken dingfest zu machen. Doch einer fehlt noch, meint Micky, nämlich der Kopf der Bande. Als diesen enthüllt der Meisterdetektiv nun Butler Hubert. Mithilfe eines Funkgeräts hatte dieser seine Komplizen die ganze Zeit über Mickys Pläne informiert, wodurch sie sie ständig erwarten konnten.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]