LTB Enten-Edition 83
| ||||||
| 70 Jahre Schlaues Buch | ||||||
| Fähnlein Fieselschweif | ||||||
(© Egmont Ehapa) | ||||||
| Erscheinungsdatum: | 20. Februar 2024 | |||||
| Redaktion: | ||||||
| Übersetzung: | Manuela Buchholz, Peter Daibenzeiher, Susanne Walter | |||||
| Geschichtenanzahl: | 15 | |||||
| Seitenanzahl: | 340 | |||||
| Preis: | 8,99 € | |||||
| Weiterführendes | ||||||
|
| ||||||
|
| ||||||
|
| ||||||
70 Jahre Schlaues Buch ist der 83. Band der LTB Enten-Edition und erschien am 20. Februar 2024 anlässlich des 70. Jubiläums des legendären Schlauen Buchs des Fähnlein Fieselschweif, welches erstmalig in der Comicgeschichte Der verlorene Zehner von Carl Barks zu sehen war.
Der Band enthält 15 Geschichten, in denen das Schlaue Buch eine entscheidende Rolle einnimmt, darunter die finale Episode aus dem Universum der der neuen Abenteuer des Fähnlein Fieselschweif sowie Der geheimnisvolle Gelehrte, in der die historischen Ursprünge des Schlauen Buches und dessen beständig neue Auflagen betrachtet werden.
Inhalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Die neuen Abenteuer des Fähnlein Fieselschweif: Mission Kampf um das Schlaue Buch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Le Giovani Marmotte in Occhio al manuale!
- Story: Francesco Vacca
- Zeichnungen: Mario Ferracina
- Farben: Chiara Bonacini (Teil 1), Nicole Serra (Teil 2)
- Erstveröffentlichung: 29.06.2022
- Genre: Abenteuer, Umweltschutz
- Figuren: Tick, Trick und Track, Dieter Düsentrieb, Bea, Maren, Jamal, Bodu, Taki, Oberstwaldmeister, Generalwaldadmiral, Spurobold, Daniel Düsentrieb, Donald Duck, Onkel Dagobert, Inspektor Imglück, Mac Moneysac, Pete Perry, Hoss Hippo, Baptist, sowie Emelrich Erpel und Dankwart Düsentrieb im Flashback
- Seiten: 48
- Besonderheit: Abschluss der Serie Die neuen Abenteuer des Fähnlein Fieselschweifs; Bezug auf Ein gefährlicher Gegner (LTB 525)
- Anmerkung: Die Geschichte wurde auf Deutsch veröffentlicht, bevor die vorhergehende Geschichte Mission Schildkröteninsel erschienen war (letztere erschien dann erst in LTB 584. Dies hat die Folge, dass Taki, die eigentlich in jener Geschichte eingeführt wird, in Mission Kampf um das Schlaue Buch nochmal extra vorgestellt werden muss, obwohl sie im Original den Fieselschweiflingen bereits bekannt ist.
- Deutsche Erstveröffentlichung

Das Internationale Fähnleintreffen steht bevor und zahlreiche Fieselschweiflinge aus aller Welt kommen nasch Entenhausen, ebenso wie viele Kinder, die ins Fähnlein eintreten möchten. Darunter befinden sich die beiden aufgeweckten Kinder Taki und Bodu, mit denen die Pfadfinder bereits bei ihren früheren Missionen angefreundet haben. Das feierliche Ereignis wird allerdings von schwerwiegenden Komplikationen überschattet. In der Nacht vor dem Treffen dringen zwei Haudegen in das Hauptquartier des Fähnleins, das wiederaufgebaute, hölzerne Fort Entenhausen, ein. Ihr Ziel ist, das originale Schlaue Buch in ihre Hände zu bekommen. Da ihre Einbruchaktion jedoch aufgrund höheren Lärmpegels nicht unbemerkt bleibt, gelingt es dem Generalwaldadmiral und dem Oberstwaldmeister, das wertvolle Buch zu beschützen und die Halunken beutelos zu verjagen. Zudem haben sie die Einbrecher wiedererkannt: Es handelt sich um die Handlanger Pete Perrys, der es bereits bei einer früheren Mission auf das wertvollste Stück des Fähnleins abgesehen hat, auf das Buch, das nur Fieselschweiflinge sehen und lesen dürfen.
Die Sache schreit nach einem Krisenrat. Am folgenden Morgen berichten die beiden erfahrenen Fähnleinführer den versammelten Pfadfindern, was sich zugetragen hat und in welcher Gefahr sich das originale Schlaue Buch befindet. Gemeinsam mit dem cleveren Jungerfinder Dieter rekapituliert der Oberstwaldmeister die früheren Versuche von Pete Perry und Hoss Hippo, das Schlaue Buch an sich zu bringen, erwähnt aber auch, dass es Dieter inzwischen mithilfe einer genialen Erfindung gelungen ist, sämtliche Bücher zu sichern. Das bedeutet, dass die Bücher nur noch von Fieselschweiflingen gelesen werden können, weil die Druckfarbe zugleich als Scanner der Netzhaut aller Pfadfinder funktioniert. Wenn jemand anderer, der kein Fieselschweifling ist, das Schlaue Buch öffnet, hat er keine passende Netzhaut und die Schrift bleibt daher für ihn unsichtbar, das Buch leer. Seit Dieter diese geniale Erfindung gemacht hat, blieb der Diebstahl mehrerer Schlauer Bücher auf der ganzen Welt folgenlos, weil die Diebe die Exemplare nicht lesen konnten. Das einzige ungeschätzte Exemplar ist nun das Erstexemplar der allerersten Fieselschweiflinge, das die Gauner zu stehlen versucht hatten. So muss das nicht bleiben. Dieter lässt dem Erstexemplar ebenfalls eine Kur mit seinem Weisheitszentrifugalradikalisator angedeihen, um es für die Gauner unbrauchbar zu machen.
Als Pete Perrys Handlanger kurz darauf einen erneuten Vorstoß unternehmen, um das Buch zu stehlen, müssen sie verärgert feststellen, dass es nun leer ist. Da sie zuvor Dieter mit dem Fernglas beobachtet haben, wie er mit dem Buch hantiert hat, begreifen sie, dass der nunmehrige Zustand an Dieter liegt. Kurzerhand entführen sie den jungen Düsentrieb, um ihn ihrem Boss vorzuführen und ordentlich in die Mangel zu nehmen, damit er erklärt, was er mit dem Buch angestellt hat.

Es dauert nicht lange, bis die Fieselschweiflinge bemerken, dass einer von ihnen fehlt und Bea zudem Dieters Mütze findet. Rasch informieren sie den Oberstwaldmeister, der die Polizei ruft und die Kinder nach Hause schickt. Doch dazu kommt es nicht. Der aufgeregte Spurobold macht Bea auf sich aufmerksam, die begreift, dass er Dieters Fährte gewittert hat. Ohne lange nachzudenken, da es ja zudem darum geht, ihrem entführten Freund zu helfen, machen sich die Fieselschweiflinge inklusive Taki und Bodu auf. Sie finden Dieter tatsächlich in einer abgelegenen Hütte, in der Pete Perry und Hoss Hippo gemeinsam den Jungen versuchen zu verhören (Dieter schweigt eisern). Jedoch überraschen die Gauner die versammelte Jungmannschaft und nehmen sie ebenfalls gefangen. Nur Taki und Bodu, die sich abseits gehalten haben, entgehen dem. Es gelingt ihnen, den Weg zurück zum Hauptquartier des Fähnleins zu finden und anschließend die Erwachsenen zur Hütte zu führen. Inzwischen haben sich auch Donald, Dagobert und Daniel Düsentrieb, die in Sorge um ihren Nachwuchs sind, der Gruppe angeschlossen.
In der Hütte spitzt sich die Lage zu, als der eigentliche Drahtzieher hinter den Schurken, Mac Moneysac, hinzukommt. Moneysac ist es, der unbedingt an das Schlaue Buch herankommen will und deshalb Perry und Hippo beauftragt hat, es für ihn zu stehlen. Der skrupellose Multimilliardär aus Südafrika weiß, dass das Buch seinem größten Kontrahenten Dagobert schon oft geholfen hat und ist sich sicher, dass er, wenn er selbst erst ein Exemplar des Buches besitzt, Dagobert endlich schlagen und selbst zum reichsten Mann der Welt werden kann. Gerade, als er beschließt, Dieter und die Drillinge Tick, Trick und Track nach Südafrika zu verfrachten und sie dort ordentlich in die Mangel zu nehmen, tauchen die anderen Erwachsenen und die Polizisten auf. Moneysac entkommt zwar, doch die Kinder sind gerettet und werden schließlich würdig geehrt.
Das Schlaue Buch vs. Quackipedia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Il Manuale delle Giovani Marmotte vs Duckipedia
- Story: Marco Nucci
- Zeichnungen: Luca Usai
- Erstveröffentlichung: 21.10.2020
- Genre: Kurzgeschichte, Wettkampf
- Figuren: Donald Duck, Fähnlein Fieselschweif, Tick, Trick und Track
- Seiten: 10
- Deutsche Erstveröffentlichung
Donald besitzt ein neues Smartphone und hat von Tick, Trick und Track gezeigt bekommen, wie man damit online im Internet surft. Nun kann Donald von jedem Ort der Welt und zu jeder Zeit Informationen abrufen und sich über bestimmte Personen informieren. Als ein ergiebiger Quell des Wissens hat rasend schnell die Wiki-Plattform Quackipedia einen festen Punkt seinem Lebensalltag etabliert. Mit seinem abgelesenen Wissen gibt Donald vor den Pfadfindern Tick, Trick und Track an, die zwar die Vorteile des Internets zu schätzen wissen, aber auch dessen Nachteile kennen und daher lieber auf ihr altbewährtes Schlaues Buch setzen. Schließlich ist dieses ebenfalls immer topaktuell und wird ständig aktualisiert. So entbrennt eine kleine Wette zwischen Donald und Tick, Trick und Track um den wöchentlichen Spüldienst als Wetteinsatz. Donald wettet, dass die Quackipedia mindestens eine mehr oder minder berühmte Person kennt, die sich nicht im Schlauen Buch finden lässt. Die Fieselschweiflinge wetten dagegen und behalten die nächsten Tage den Schnabel vorn. Da Donald seine Gewinnaussichten schwinden sieht und langsam einsichtig wird, weil das Schlaue Buch anscheinend wirklich unschlagbar ist, erhöht er den Wetteinsatz. Nun setzt Donald darauf, dass er selbst keinen Eintrag im Schlauen Buch hat, dafür aber auf der Quackipedia. Das Duell birgt eine Überraschung.
Glühende Grüße aus dem All[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Sincerest Constellations
- Story: Mark und Laura Shaw
- Zeichnungen: Flemming Andersen
- Erstveröffentlichung: 2014
- Genre: Gagstory
- Figuren: Daisy Duck, Donald Duck, Fähnlein Fieselschweif
- Seiten: 30
- Nachdruck aus: LTB 451
Bei einem romantischen Ausflug wollen Donald Duck und Daisy am abendlichen Nachthimmel die Sterne beobachten. An diesem Abend nämlich soll ein Schweif von Kometen am Himmel vorbeiziehen, wobei es sogar sein kann, dass kleine Meteoriten auf der Erde einschlagen. Um diesen spektakulären Moment ansprechend zu zelebrieren, hat Donald einen Beobachtungsplatz auf einem grünen Hügel fernab der Stadtgrenzen ausgesucht. Wie sich herausstellt, hatten jedoch auch viele andere Pärchen diesen Gedanken und haben bereits ihre Decken auf dem Hügel ausgebreitet. So herrscht ein reges Treiben und alle warten gespannt auf das astronomische Phänomen. Auch Tick, Trick und Track sind als Mitglieder des Fähnlein Fieselschweifs vor Ort im Einsatz und verkaufen an einem Stand selbstgebaute Meteoriten-Modelle. Der einfältige Donald macht sich über seine Neffen lustig, die jedoch selbstbewusst argumentieren, dass die Miniaturen absolut originalgetreu gestaltet und aufwändig aus Pappmaché gestaltet sind. Es kommt zum Streit, weil Donald sich unerlaubt das Teleskop seiner Neffen ausgeborgt hat, um damit Daisy zu beeindrucken. Allerdings zeigt Donald nur geringen Sachverstand über das Treiben der Sterne und Planeten am Himmelszelt. Er versucht daher, die Situation mit einer netten kleinen Geschichte über einen edlen Ritter, eine holde Prinzessin und drei aufgeblasene Zauberer aufzuheitern. Jedoch stoßen Donalds Erzählkünste nicht auf Gegenliebe bei seinen Zuhörern.
Daraufhin beschließt Donald, sich an den anderen Personen zu rächen und diese möglichst schnell zu vertreiben, um mit Daisy den Hügel für sich allein zu haben. In einer waghalsigen Aktion bemächtigt er sich den übrig gebliebenen Pappmaché-Meteoriten-Modellen der Fieselschweiflinge und stattet diese mit Feuerwerkskörpern aus, die er an einem anderen Stand erwirbt. Mit einem selbst konstruierten Katapult schleudert Donald die brennenden Modelle auf die Anhöhe und setzt das Feuerwerk in Brand. Es ergeht ein wahrer Meteoriten-Regen, sodass alle Anwesenden schlagartig den Hügel verlassen und sich in Sicherheit bringen wollen. Nur Tick, Trick und Track werden skeptisch und durchschauen den miesen Trick ihres Onkels. Bevor sie ihren Onkel Donald zur Rede stellen können, sausen tatsächlich ein paar kleine Meteoriten vom Himmel auf die Erde und hinterlassen einen Krater. Einer der Himmelskörper trifft Donald genau auf den Kopf, doch dieser bleibt glücklicherweise unverletzt, da ihm zuvor ein grantiger Kerl einen Metalleimer über den Kopf gestülpt hat. In der Folge wird Donald als Held gefeiert, da er durch seine Aktion dafür gesorgt hat, dass niemand verletzt wurde. Vor allem die Gunst von Daisy ist ihm nun sicher.
Urlaubsreif![Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: The Life Aquacktic
- Story: Mark und Laura Shaw
- Zeichnungen: Antoni Bancells Pujadas
- Erstveröffentlichung: 2009
- Genre: Reise, Action
- Figuren: Donald Duck, Tick, Trick und Track, Fähnlein Fieselschweif
- Seiten: 41
- Nachdruck aus: LTB 392
Donald würde zu gerne eine Kreuzfahrt genießen können. Da scheint es gerade recht zu können, dass seine Neffen ihm erzählen, dass sie als Fieselschweiflinge mit einem Dampfer in die Tropen schippern werden. Donald denkt, dass es sich um ein Kreuzfahrtschiff handelt und will den Beteuerungen der Drillinge, dass es um Wettkämpfe auf hoher See geht, keinen Glauben schenken. Kurzerhand bastelt er sich selbst ein Fieselschweifkostüm und hängt sich alle möglichen Orden seiner Neffen um. So ausstaffiert wird von den anderen Fieselschweiflingen und den Fieselschweifgenerälen für einen ranghohen G.A.G. (General Allererster Güte) gehalten und ohne weiteres an Bord akzeptiert. Auch seine Neffen können nichts dagegen sagen, denn Donald erpresst sie damit, dass er ihre Orden ausgeliehen hat und behaupten kann, sie steckten mit ihm unter einer Decke. Während Donald in Folge sich wiederholt mit seinen Neffen und auch mit den anderen Fieselschweiflingen anlegt, stoßen seine unbewussten Aktionen bei den Generälen auf größte Begeisterung. Bei den anstehenden Wettbewerben kann sich nur Donald durchsetzen, während die anderen Fieselschweiflinge degradiert werden. Beim letzten Wettkampf soll man auf einer einsamen Insel die Nacht verbringen. Donald schafft es versehentlich, alle Schlauchboote kaputtzumachen. Die anderen Fieselschweiflinge müssen sich alle auf einer kleinen Insel aufhalten. Aus Strafe werden sie an Bord des nächsten Kreuzfahrtschiffs nach Hause geschickt. Donald würde das auch gerne haben, doch als erfolgreicher G.A.G. muss er stattdessen weitere Wettbewerbe über sich ergehen lassen.
Heiße Abfuhr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Tradizione GM
- Story: Bruno Sarda
- Zeichnungen: Enrico Faccini
- Erstveröffentlichung: 06.08.2002
- Genre: Einseiter
- Figuren: Tick, Trick und Track, Oberstwaldmeister
- Seiten: 1
- Nachdruck aus: LTB Sommer 5
Die drei Pfadfinder Tick, Trick und Track haben einen Weg gefunden, wie man als Fieselschweifling auch an heißen Tagen einen kühlen Kopf behält, doch der Oberstwaldmeister erteilt dem Vorschlag eine hitzige Absage.
Einfach unnachahmlich![Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Being Donald
- Story: Michael T. Gilbert
- Zeichnungen: Antoni Bancells Pujadas
- Erstveröffentlichung: 2011
- Genre: Gagstory, Außerirdische, Science-Fiction
- Figuren: Daisy Duck, Donald Duck, Fähnlein Fieselschweif, Onkel Dagobert, Tick, Trick und Track
- Seiten: 36
- Nachdruck aus: LTB 413
Im Haushalt von Donald Duck und seinen Neffen Tick, Trick und Track hängt mal wieder der Haussegen schief. Die Pfadfinder Tick, Trick und Trick sind schwer beeindruckt von den Taten der hochrangigen Fieselschweif-Anführer, die es in der freien Natur schaffen, zu überleben und sich gegen wilde Tiere und andere Gefahren zur Wehr zu setzen. Dagegen behauptet Donald, dass er selbst ebenfalls in der Lage wäre, ein paar Tage in der Wildnis auszukommen und zwar ohne Nahrungsmittelvorräte und keinem anderem Werkzeug als einem Zahnstocher. Der unbelehrbare Donald will seiner Behauptung sofort Taten folgen lassen und begibt sich in den düsteren Fürstelforst, um dort zu übernachten. Dabei macht er wenig später Bekanntschaft mit einem wütenden Bären, der Jagd auf Donald macht und diesen an den Rand einer Klippe drängt. Nur noch auf einem schmalen Grat stehend sieht Donald schon sein letztes Stündlein geschlagen, als der Bär sich plötzlich in einen Außerirdischen verwandelt.
Der fiese Marsianer Oorg zaubert mit seinem Stab einen undurchdringlichen Glaskasten um Donald herum und nimmt dessen Gestalt ein. Mithilfe eines marsianischen Gehirn-Gedächtnis-Generator kopiert das Alien alle Erinnerungen aus Donalds Bewusstsein und lernt dadurch sämtliche Familienmitglieder kennen. Der gemeine Oorg verrät, dass die Marsianer eine Invasion auf die Erde planen und die Erdenbewohner in Gänze durch Klone zu ersetzen. Den Beginn macht Oorg mit dem wehrlosen Donald. Dieser reagiert entsetzt, kann sich aber nicht aus dem Glaskasten befreien und muss mit ansehen, wie sein Doppelgänger den Fürchtelforst in Richtung Entenhausen verlässt.
Dort angekommen schlüpft Oorg in die Rolle von Donald Duck und gerät zu aller erst mit Tick, Trick und Track aneinander, die sich darüber wundern, dass ihr wagemutiger Onkel schon zurück von seiner Expedition ist. Am nächsten Tag spielt Oorg auch der naiven Daisy und dem sonst so gerissenen Onkel Dagobert eine wahre Schmierenkomödie vor. Dabei bemerkt Oorg allerdings selbst, dass es gar nicht so einfach ist, den echten Donald zu mimen, der häufig unvorhersehbare, blöde Aussagen tätigt oder sich selbst in Schwierigkeiten manövriert. Die plötzlichen Sinneswandel machen Tick, Trick und Track misstrauisch, sodass sie vermuten, dass irgendetwas mit ihrem liebenswerten Onkel Donald nicht stimmen kann. Sie verfolgen Oorg heimlich in den Fürchtelforst, wo der Außerirdische seine Kumpanen in einem richtigen UFO trifft. Es kommt zu einem Handgemenge, in dessen Verlauf Oorg auch die Drillinge in Glaskäfige sperrt. Derweil hat Donald die mutige Hilfsaktion seiner Neffen von seinem Felsvorsprung aus beobachtet und bekommt einen furchtbaren Wutanfall, als er sieht, die tick, Trick und Track ebenfalls in die Fänge der Marsianer geraten. Der Felsen bricht ab und Donald rutscht den Hang hinab, wo er mitten auf Oorg und dessen Schergen landet. Mithilfe des Stabs können Donald und die Jungs sich befreien. Die Außerirdischen müssen geschlagen die Heimreise antreten.
Der geheimnisvolle Gelehrte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Le Giovani Marmotte in un'indagine da manuale
- Story: Marco Nucci
- Zeichnungen: Stefano Zanchi
- Erstveröffentlichung: 29.01.2020
- Genre: Abenteuer
- Figuren: Tick, Trick und Track, Oberstwaldmeister, Onkel Dagobert, Primus von Quack, Baptist, Emelrich Erpel (Flashback)
- Seiten: 26
- Deutsche Erstveröffentlichung
Im geradezu mystischen Schlauen Buch ist bekanntlich das gesamte Wissen der Welt kompiliert, mindestens aber alles, was ein Fieselschweifling braucht, um in jeder Lebenslage zu reüssieren. Das erste Exemplar wurde damals noch eigenhändig durch Emelrich Erpel, Gründer des Fähnleins, zusammengestellt. Seither wird das Buch jedes Jahr erweitert, was notwendig ist, wo auch das Wissen der Welt stetig zunimmt. Bloß: Es ist ein großes Mysterium, wer jedes Jahr das Buch mit neuen Informationen auffüllt, welcher geheimnisvolle Gelehrte den Fieselschweiflingen zu ihren großen Erfolgen verhilft. Selbst der Oberstwaldmeister, der in jungen Jahren den Spuren des Wissenslieferanten nachgehen wollte, ist gescheitert und konnte die Identität des Weisen im Hintergrund nicht herausfinden. Tick, Trick und Track bereiten die vergangenen Rückschläge allerdings kein Bauchgrimmen, denn sie haben einen eigenen Experten in petto: Allroundgenie Primus von Quack, der ihnen den Tipp gibt, im Buch selbst nach Hinweisen zu suchen. Bekanntlich können selbst die anonymsten Autoren es nicht lassen, kleine Indizien auf ihre Identität in ihren Werken einzustreuen.
Also nehmen sich die drei wackeren Fieselschweiflinge systematisch ihr schlaues Buch vor und durchforsten es systematisch von vorne bis hinten und hinten bis vorne. Nach ewiger Grübelei bemerken sie, dass die Initialen der Kapitelüberschriften einen verschlüsselten Hinweis auf den Einband des Tagebuchs von Emelrich Erpel geben. Also ist ihr nächster Stopp das Museum, in dem das Tagebuch aufbewahrt wird. Normalerweise wäre diese historische Kostbarkeit nicht ohne Weiteres einsehbar, aber der Museumsdirektor ist ebenfalls Fieselschweifling und gibt deshalb mit großer Freude eine Extraerlaubnis. Im Einband des Tagebuchs entdecken die drei findigen Schweiflinge tatsächlich einen von Emelrich Erpel geschriebenen Brief, in dem er, inzwischen alt geworden, zugibt, das Buch über all die Jahre selbst erweitert zu haben und nun die Aufgabe in jüngere Hände abgibt. Die Kinder staunen nicht schlecht, als sie auf einem beigelegten Vertrag die Unterschrift von Julius Juxtus entdecken. Also hat der einstmals berühmte Magier die alljährliche Aktualisierung des Schlauen Buchs fortgeführt.
In Juxtus' Villa entdecken sie in den Hinterlassenschaften des Magiers einen weiteren Vertrag, der verrät, an welchen Autor Juxtus die ehrenvolle Aufgabe übertragen hatte. Sie folgen Hinweis um Hinweis und Vertrag um Vertrag, bis sie in den Tagebüchern des Professors Euripides Eureka den letzten Vertrag finden. Doch der Teil, in dem der Professor den Namen seines Nachfolgers verrät, ist inzwischen unleserlich geworden und auch eine alte Fotografie, die beide zusammen zeigt, ist kaum mehr zu sehen. Erkennen können die drei nur noch, dass der Nachfolger Koteletten trägt und mit den Initialen D. D. unterschrieben hat. Zudem entnehmen sie dem Brief, dass der aktuelle Autor des Schlauen Buches die ganze Welt bereist und Erfahrungen gesammelt hat. All das lässt sie zum Schluss kommen, dass sie mit dem geheimnisvollen Autor verwandt sind – doch ihr Tipp erweist sich letztlich sehr zur Erleichterung des tatsächlichen Autors als nicht zutreffend.
Der Tag der guten Taten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Qui, Quo, Qua e la giornata dell'altruismo
- Story: Guido Martina
- Zeichnungen: Giuseppe Perego
- Erstveröffentlichung: 14.12.1980
- Genre: Gagstory
- Figuren: Donald Duck, Fähnlein Fieselschweif, Oberstwaldmeister, Tick, Trick und Track
- Seiten: 34
- Deutsche Erstveröffentlichung
Dem Oberstwaldmeister missfällt, dass jeder in Entenhausen ständig nur an sich und nie an die anderen denkt. Um den Gemeinschaftssinn und die Selbstlosigkeit zu stärken, ruft er vor den versammelten Fieselschweiflingen den Tag der guten Taten aus. Wer an diesem Tag die beste gute Tat vollbringt, dem verspricht der Oberstwaldmeister, er dürfe ihn vertreten. Tick, Trick und Track sind gleich Feuer und Flamme, diese besondere Prämie zu gewinnen. Hoch motiviert, versuchen sie allen möglichen Leuten in der Stadt zu helfen, ohne allerdings auf den Rat des Oberstwaldmeisters zu achten, stets mit Bedacht vorzugehen. Dadurch misslingen alle ihre Versuche, gute Taten zu vollbringen, und sie handeln sich stattdessen eine Menge Probleme ein. Einem alten Mann helfen sie so zum Beispiel übereifrig beim Einsteigen in den falschen Bus und werden am Ende aus diesem geworfen, weil sie keine Fahrkarte gelöst haben. Auch der Versuch, ihrem Onkel Uneigennützigkeit beizubringen, scheitert auf ganzer Linie. Statt ihnen beim Schieben eines Obstkarrens zu helfen, nimmt Donald lieber auf diesem Platz und tut sich gemeinsam mit dem Obsthändler an den Früchten gütlich, während seine nichtsahnenden Neffen sich abrackern müssen. Schlussendlich helfen die Kinder in ihrem nicht zu bremsenden Drang, Gutes zu tun, auch noch einem Autoknacker. Das hat Folgen. Die drei werden von der Polizei festgenommen, doch ihr Onkel, der alles mitangesehen hat, kann einspringen und der Polizei verraten, welchen Weg der Autoknacker genommen hat. Letzten Endes führt dies nicht nur zur Verhaftung des Autodiebs, sondern auch zum Enttarnen eines Geldfälschers. Als der Oberstwaldmeister anderntags davon hört, gibt er den Drillingen eine Strafpredigt und erklärt Donald zum Sieger. Die Prämie bleibt diesem allerdings im Hals stecken.
Wilde Botanik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Paperino e i botanici dell’avventura
- Story: Carlo Panaro
- Zeichnungen: Luca Usai
- Erstveröffentlichung: 12.06.2016
- Genre: Kurzgeschichte
- Figuren: Donald Duck, Tick, Trick und Track, Oberstwaldmeister, Onkel Dagobert, Alex von Gans, Donaldo Floreno, Jakob von Gans, Azman (der „Skorpion“), Onkel Dago, Sir Klaus Kleverle
- Seiten: 30
- Besonderheit: Bezug zu Messère Ducato (LTB 137)
- Deutsche Erstveröffentlichung
Anlässlich der Feier einer Ordensverleihung an die eifrigen Fieselschweiflinge Tick, Trick und Track machen diese sowie ihre Onkel Donald und Dagobert Bekanntschaft mit dem Botaniker Alex von Gans, dessen Vorfahre Jakob von Gans einen Vorfahren Donalds, Donaldo Floreno, gut kannte und mit diesem ein Abenteuer erlebte. Alex erzählt den Ducks, was sich damals zugetragen hat.
Der eifrige Botaniker Donaldo Floreno wird von seinem Onkel Dago nach Malaysia ausgeschickt, um dort neue Pflanzen zu sammeln. Hintergrund ist, dass der botanische Garten Onkel Dagos in Florenz seit einiger Zeit kaum mehr Besucher hat und daher dem reichen Florentiner weniger Geld in die Kasse spült. Folglich müssen neue florale Raritäten ran. Donaldo schifft sich alsbald in den fernen Orient ein und lernt an Bord den Schreiber Jakob von Gans kennen, den er von seinem Schnupfen kuriert. Da Jakob Arebeit sucht, bietet Donaldo ihm an, ihn auf seiner Reise zu begleiten und die wissenschaftliche Abhandlung über die entdeckten Pflanzen zu schreiben. Gemeinsam setzen sie die Reise fort. Doch der Ozeandampfer gerät in einen Sturm und sinkt. Die ganze Besatzung schafft es in die Beiboote, nicht jedoch Donaldo und Jakob, die viel zu lange nicht ihre zugefallene Kabinentüre aufbekommen. Mangels Boot können sie sich im stürmischen Meer nur an Holzplanzen festklammern und müssen hoffen, bald entdeckt zu werden, da sie wohl ansonst wenig Überlebenschancen haben.
Tatsächlich sehen sie bald darauf ein Schiff und machen dieses mit lautem Rufen auf sich und ihre üble Lage aufmerksam. Doch die Freude währt nur kurz. Bei ihren Rettern handelt es sich um malayische Piraten, angeführt vom wilden Haudegen Azman, der sich der Skorpion nennt. Die Seeräuber verdonnern die beiden aus dem Meer gefischten Unglücksraben dazu, für sie alle Drecksarbeit zu erledigen, unter anderem zu kochen. Doch als sie dem Steuermann seine Suppe bringen, setzen sie diesen aus Versehen damit außer Gefecht. In der Eile übernehmen Donaldo und Jakob das Ruder, setzen das Schiff aber auf einer Untiefe auf. Letzten Endes kann der Kapitän Klaus Kleverle die Piraten gefangennehmen und belohnt die beiden Freunde, indem er ihnen die Weiterreise nach Malaysia ermöglicht. Dort gehen die beiden nun mit dem Katalogisieren von Pflanzen ans Werk. Doch der Steuermann des Skorpionshat es geschafft, der Gefangennahme zu entgehen. Gemeinsam mit einigen Banditenfreunden will er sich an Donaldo rächen und schnappt sich Jakob, als die beiden Freunde sich kurzzeitig trennen. Dank seines botanischen Wissens gelingt es Donaldo schlussendlich, die Verbrecher außer Gefecht zu setzen. Nach diesem Abenteuer ist die Zeit um, die beiden müssen wohl oder übel die Rückreise antreten, obwohl sie den ursprünglichen Auftrag nicht erfüllen konnten. Entsprechend zornig ist Onkel Dago auf seinen Neffen. Doch Donaldo hat aufgrund einer unverhofften Chance den letzten Lacher auf seiner Seite.
Unterwegs mit dem Fähnlein Fieselschweif: Gewusst, wo![Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Approvvigionamenti improvvidi
- Story: Francesca Agrati
- Zeichnungen: Andrea Lucci
- Erstveröffentlichung: 26.07.2017
- Genre: Einseiter
- Figuren: Didi Duck, Fähnlein Fieselschweif, Oberstwaldmeister, Tick, Trick und Track
- Seiten: 1
- Deutsche Erstveröffentlichung
Der Oberstwaldmeister schickt die Fieselschweiflinge auf die Suche nach Feuerholz. Der kleine Didi Duck muss nicht lange suchen und bedient sich großzügig.
Das Schlaue Buch in Gefahr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: A Second Chance
- Story: Gorm Transgaard
- Zeichnungen: Flemming Andersen
- Erstveröffentlichung: 2019
- Genre: Abenteuer
- Figuren: Tick, Trick und Track, Fähnlein Fieselschweif, Oberstwaldmeister, Spurobold (Cameo), Spurobold Junior
- Seiten: 30
- Nachdruck aus: LTB 518
Auf Vorschlag seiner pfiffigsten Pfadfinder plant das Fähnlein Fieselschweif anlässlich des Geburtstages des legendären Schlauen Buches etwas ganz Besonderes: So soll die für gewöhnlich in einem einbruchssicheren Tresor im Keller des Klubhauses aufbewahrte Erstausgabe des Schlauen Buches öffentlich ausgestellt werden. Die Organisation der Vernissage obliegt selbstverständlich Tick, Trick und Track, die alle Hände voll zu tun haben. Doch kurz vor der feierlichen Eröffnung der Sonderausstellung gelingt es einem maskierten Schurken, die kostbare Erstausgabe des Schlauen Buches zu stehlen. Fassungslos sehen die Fieselschweiflinge nur noch, wie der gemeine Bücherdieb mit einem futuristischen Fluggefährt entkommt. Im Auftrag des Oberstwaldmeisters nehmen die drei Fellmützen mit der Hilfe vom niedlichen Spürhund Spurobold Junior die Verfolgung des Ganoven auf.
Ein Fluglotse, der früher einmal Mitglied des Fähnleins war, bringt sie auf die richtige Spur. Der Gauner ist zur Taubeninsel entschwunden, die die Kinder eigentlich für unbewohnt gehalten hatten. Mit einem Schlauchboot rudern sie dorthin und hoffen, nicht entdeckt zu werden, was allerdings ein Irrglaube ist. Schnell haben es fiese Roboter auf sie abgesehen. Auf der Flucht vor diesen gelangen sie zu einer Hängebrücke, die durch den extrem gefinkelten Wirrwälder Wimmelknoten gesichert ist. Nur die Großmeister unter den Pfadfindern können solch einen Knoten knüpfen und Tick, Trick und Track gehören nicht dazu. Aber zumindest wissen sie dank ihres Schlauen Buchs, wie man so einen Knoten löst. Schließlich gelingt es ihnen, die Brücke zu überqueren und sie gelangen zu einer Festung in der Mitte der Insel, wo offenbar der Schurke haust. Just in dem Moment haben die Roboter sie allerdings eingeholt und führen sie gefangen ihrem Herrn und Meister vor.
Der Bösewicht entpuppt sich als Genie, das einen Anzug erfunden hat, der ihm übermenschliche Kräfte verleiht und beim Raubzug geholfen hat. Weiters ist er ein gescheiterter Fieselschweifling, der im Verband wegen mangelnder körperlicher Belastbarkeit nicht akzeptiert wurde. Als er dann versuchte, mittels ein paar gefälschter Orden Zutritt zu gewinnen, wurde er mit Schimpf und Schande ausgeschlossen. Nun hat er dem Fähnlein Rache geschworen. Tick, Trick und Track jedoch halten von dieser Erklärung nicht viel. Der Wimmelknoten beweist, dass ihr Widersacher immer noch gar zu gern ein Pfadfinder sein möchte. In diesem Moment ertönt der Alarm. Bevor sie gefangengenommen wurden, haben es die aufgeweckten Drillinge noch geschafft, ihrem Oberstwaldmeister Alarm zu geben, und dieser befindet sich nun mit einem Hubschrauber im Anflug. Panisch aktiviert der Bücherdieb die Sicherheitsvorkehrungen der Insel, die den Hubschrauber zum Absturz bringen. Kurz scheint es, als hätte für den Oberstwaldmeister das letzte Stündchen geschlagen. Tick, Trick und Track reden dem vermeintlichen Schurken ins Gewissen, sodass dieser schließlich den Oberstwaldmeister mit seinem Superanzug rettet. Die zweite Chance hat er vortrefflich genutzt und wird nun, protegiert und begeistert unterstützt von den Drillingen, ins Fähnlein aufgenommen.
Unterwegs mit dem Fähnlein Fieselschweif: Das Hundetraining[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Addestramento cinofilo
- Story: Francesca Agrati
- Zeichnungen: Andrea Lucci
- Erstveröffentlichung: 16.08.2017
- Genre: Einseiter
- Figuren: Didi Duck, Dussel Duck, Schnurri, Fähnlein Fieselschweif, Oberstwaldmeister, Tick, Trick und Track
- Seiten: 1
- Deutsche Erstveröffentlichung
Bei den Fieselschweiflingen steht am heutigen Tag das Training mit einem Bernhardiner an, doch irgendwie scheint sich der Kater Schnurri in Didi Ducks Zelt verirrt zu haben und sorgt für Wirbel.
Expertenwissen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Zio Paperone racconta... Seccature da manuale
- Story: Vito Stabile
- Zeichnungen: Giulio Chierchini
- Erstveröffentlichung: 29.08.2018
- Genre: Kurzgeschichte
- Figuren: Fähnlein Fieselschweif, Oma Duck, Onkel Dagobert, Tick, Trick und Track
- Seiten: 4
- Deutsche Erstveröffentlichung
Mit vereinten Kräften wollen der erfahrene Schatzsucher Onkel Dagobert und seine drei kundigen Neffen Tick, Trick und Track einen steilen Berg erklimmen, an dessen Spitze sich ein legendärer Schatz befinden soll. Bei dem strapaziösen Aufstieg gibt Onkel Dagobert im Gegensatz zu Tick, Trick und Track keine gute Figur ab und setzt lieber auf seine impulsive Art. Die Fieselschweiflinge dagegen vertrauen voll auf ihr Schlaues Buch und sollen recht behalten, während der unbelehrbare Onkel Dagobert Opfer seiner selbst wird.
Eine Hymne für das Fähnlein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Il Gran Mogol e l'inno delle Giovani Marmotte
- Story: Davide Aicardi
- Zeichnungen: Giulia La Torre
- Erstveröffentlichung: 05.01.2022
- Genre: Kurzgeschichte
- Figuren: Oberstwaldmeister, Tick, Trick und Track, Cameo-Auftritte von Bea und Maren
- Seiten: 12
- Deutsche Erstveröffentlichung
Der Oberstwaldmeister der Entenhausener Sektion des Fähnlein Fieselschweifs erhält die Information, dass die weltumspannende Jugendorganisation einen Wettbewerb ausrichtet, bei dem ein neues Lied für das Fähnlein gesucht wird. Das selbst geschriebene Stück soll das brandneue Hymne des Fähnlein Fieselschweifs fungieren und das Zusammengehörigkeitsgefühl der Mitgliederinnen und Mitglieder stärken. Da der Oberstwaldmeister selbst keine Ahnung hat, wie man ein Musikstück komponiert, ruft er Track Duck an, der bekanntermaßen in eigenen Band mitspielt und sich mit moderner Pop-Musik bestens auskennt. Track und der Oberstwaldmeister machen sich sofort an die Arbeiten und überlegen sich, welche Instrumente und Länge am besten passen würden. Der Anführer der Entenhausener Fieselschweiflinge holt sein altes Keyboard vom Dachboden und hat bereits damit begonnen, einen Songtext zu verfassen, der von Track zusätzlich ausgebaut wird. Mithilfe von Computertechnik und speziellen Audioprogrammen gelingt es Track und dem Oberstwaldmeister, die neue Hymne fertigzustellen und auf dem Webportal hochzuladen. Tatsächlich gewinnt der Song und wird den anderen Fieselschweiflingen vorgestellt, die ebenfalls begeistert von ihrer neuen Hymne sind.
Gefahr für Micky[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: The Nightmare Mystery
- Story: Lars Jensen
- Zeichnungen: Andrea Freccero
- Erstveröffentlichung: 12.10.2021
- Genre: Kriminalgeschichte, Mystery, Crossover
- Figuren: Tick, Trick und Track, Micky Maus, Kommissar Hunter, Oberstwaldmeister, Das Schwarze Phantom, Goofy, Minnie Maus, Donald Duck, Daisy Duck
- Seiten: 28
- Besonderheit: Fiete Finkelstein und Shrimps sind auf einem Fahndungsplakat in Kommissar Hunters Büro zu sehen. Der Komplize des Phantoms ist Dexter Dingus, der in drei Geschichten von Byron Erickson und Ferioli, die um die Jahrtausendwende entstanden, auftritt. Dort ist er allerdings Komplize Karlos.
- Nachdruck aus: LTB 551

Seit einigen Tagen kann Micky nicht mehr richtig schlafen, weil er durchgehend von üblen Albträumen heimgesucht wird. Goofy rät ihm, Kommissar Hunter um Rat zu bitten, was Micky auch tatsächlich tut. Der meint, der Mäuserich brauche mal ein bisschen Ablenkung und vertraut ihm Tick, Trick und Track an, die für das Fähnlein Fieselschweif die „goldene Polizeimarke an Handschellen für gehobene Ermittlungskunst“ gewinnen wollen. Dazu sollen sie einen Fall lösen und Micky soll sie dabei unterstützen. Dieser Fall scheint nun erstmal von nicht besonders großer Tragweite zu sein: In der Firma DiggiBuy wurde eingebrochen und in ihrem Lager zwei Packbandabroller gestohlen. Doch die Begleitumstände lassen das, was wie ein banaler Lausbubenstreich wirkt, zu einem Mysterium werden. Die Aufnahmen der Überwachungskameras wurden manipuliert und stellen nur die Ereignisse vor und nach dem Diebstahl dar. Doch wer sollte sich ein derart ausgeklügeltes Spiel mit der Technik einfallen lassen, wenn er dann nur zwei simple Abroller entwendet?
Tick, trick und Track brennen bereits darauf, das Geheimnis zu lüften und wollen sich einerseits in der Umgebung umschauen, andererseits die Aufzeichnungen der Überwachungskamera nochmal akribisch auswerten. Aber Micky fühlt sich gar nicht danach. Nervlich zerrüttet bläst er die Untersuchung für diesen Tag ab und geht heim, um sich dort völlig übermüdet zu erholen, weobei er bereits den nächsten Albtraum erwartet. Seine tiefe Verzweiflung macht den Drillingen zu schaffen. Auch wenn Micky sie angeweiesen hat, nach Hause zurückzukehren, suchen sie ihn abends in seinem Haus auf. Kraftlos und deprimiert erzählt ihnen der normalerweise so kluge Meisterdetektiv, was ihm momentan zu schaffen macht und was verhindert, dass er ordentlich nachdenken kann. Er weiß inzwischen oft gar nicht mehr, ob er nun wach ist oder einen seiner gefürchteten Albträume hat. Die Kinder verraten ihm einen simplen Trick, wie er überprüfen kann, ob er wach ist oder schläft.Und wenn er schläft, sagen sie ihm, kann er seine Träume auch beeinflussen.
In der folgenden Nacht wirkt der Ratschlag tatsächlich. Als Micky herausfindet, dass er schläft und nicht tatsächlich an eine Eisenbahnschiene gefesselt wurde, gelingt es ihm, die Kontrolle über seinen Traum zurückzugewinnen und die anrollende Eisenbahn aufzuhalten, bevor sie ihn überfährt. Er wacht auf, hört ein merkwürdiges Summen und entdeckt so ein kleines Gerät, dass in seinem Schlafzimmer eingebaut wurde. Unbekümmert, dass es mitten in der Nacht ist, ruft er sofort Tick, Trick und Track an, die zu ihm kommen. Gemeinsam finden sie heraus, dass das merkwürdige Gerät Mickys Träume beeinflusst hat, um ihn außer Gefecht zu setzen. Sodann analysieren sie die Überwachungskameraaufnahme und Micky mit seinem wiedererwachten messerscharfen Verstand erkennt einen winzigen Detailunterschied zwischen vor und nach dem Einbruch: Der Deckel einer Kiste wurde geschlossen. Sie bringen in Erfahrung, dass die Kiste leistungsstarke USB-Sticks enthielt, die inzwischen an den Geheimdienst geliefert wurden. Es gibt nur einen, der sich einen solch gefinkelten Plan ausdenken konnte und zugleich alles daransetzen würde, dass Micky nicht in der Angelegenheit intervenieren würde: das Schwarze Phantom. Der Erzganove ist nicht eingebrtochen, um etwas zu stehlen, sondern um einen getürkten Stick in die Kiste zu schmuggeln, der einerseits das Alarmsystem des Geheimdienstes lahmlegen und andererseits alle Daten abgreifen würde. Gemeinsam ertappen sie das Phantom und dessen Komplizen auf frischer Tat und Micky kann endlich wieder ruhig schlafen.