LTB Entenhausen Stars 15

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Lustiges Taschenbuch Entenhausen Stars
Band 15
Minnie Maus

Egmont Ehapa)

Erscheinungsdatum: 22. Juli 2025
Redaktion:

Johanna Martina

Übersetzung: Manuela Buchholz, Eckart Sackmann
Geschichtenanzahl: 12
Seitenanzahl: 320
Preis: 12 € (D)

13 € (A)
18.90 SFr (CH)

Weiterführendes
Infos zu LTB Entenhausen Stars 15 im Inducks

Inhalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Geheimnis des Jikji[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 3053-2

Im Herzen Frankreichs angekommen möchte sich die unternehmungslustige Minnie Maus mit ihrer alten Freundin Kari treffen. Nach der Schulzeit haben sich die beiden aus den Augen verloren doch nun mithilfe eines sozialen Netzwerks wiedergefunden. In Paris arbeitet die aus Südkorea stammende Kairi als Restauratorin und hat sich auf alte Kodizes spezialisiert. In der Wohnung der traditionsbewussten Kairi ist Minnie sogleich von dem asiatischen Flair eingenommen.

Nach dem Tee erzählt Kairi, dass sie bei ihrem aktuellen Projekt die Hilfe von Minnie Maus gut gebrauchen kann. Sie erforscht nämlich das Geheimnis des Jikji, eines perfekt gedruckten Kodizes, das vor Jahrhunderten in Asien entstand. Das Buch ist vor allem dadurch bekannt, dass es 1377 mit beweglichen Lettern aus Metall gedruckt wurde – und damit fast acht Jahrzehnte vor dem Druck der Gutenberg-Bibel. Das Jikji ist somit das älteste erhaltene Druckwerk, das mit austauschbaren metallischen Lettern gedruckt wurde.

Wie Kairi erläutert, sind von der ursprünglich zweibändigen Ausgabe heute nur noch 39 beidseitig bedruckte Seiten erhalten. Während die erste Seite als verschollen gilt, wird das historische Exemplar in der orientalischen Abteilung der Bibliothèque nationale de France aufbewahrt. Bei ihren Forschungen ist Kairi darauf gestoßen, dass eine Vorfahrin von Minnie den Kodize im Jahr 1448 nach Europa gebracht haben könnte – doch dann verliert sich ihre Spur im Nebel der Zeit.

Die beiden Freundinnen beschließen, der Sache auf den Grund zu gehen. Aber zuvor steht ein eindrucksvolles Sightseeing-Programm auf dem Plan. Minnie und Kairi statten einigen von Paris‘ wichtigsten Sehenswürdigkeiten einen Besuch ab, wobei es sich Minnie nicht nehmen lässt, unzählige Fotos für ihr Reisetagebuch zu knipsen.

Am nächsten Morgen werden Minnie und Kairi in die Französische Nationalbibliothek gerufen. Der aufgeregte Direktor zeigt den beiden Damen eine Aufzeichnung einer Überwachungskamera, die darauf schließen lässt, dass Kairi in der Nacht das gedruckte Jikji entwendet hat. Als einziges Indiz dient ein Halstuch, das unmöglich Kairi gehören kann. Da die Buch-Restauratorin dank Minnie ein Alibi hat, lässt die Polizei den Verdacht gegen sie fallen.

Infolgedessen beschließen Minnie und Kairi, auf eigene Faust Ermittlungen anzustellen. Es muss noch jemand anderen geben, der aus persönlichen Motiven hinter dem Jikji her ist und sich an Minnies Familie rächen will. So kommen die beiden toughen Spürnasen dem verdorbenen Gaukler Pogologos auf die Schliche, dessen Familie seit Jahrhunderten einen Groll gegen das gedruckte Wissen der Menschheit hegt. Mit vereinten Kräften gelingt es Minnie und Kairi, das Jikji zu retten und den dreisten Dieb seiner gerechten Strafe zuzuführen. Minnie erhält von Kairi ein Andenken an das Abenteuer in Paris, das sie so schnell nicht vergessen wird.

Minniborg und die artigen Wikinger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 2938-2

Skandinavien im Jahr 1000. Der furchtbare Wikinger Katerik Karlurd überfällt mit seiner Mannschaft (zu der auch Trudigunde, genannt „die Handfeste“, Krallgar der Grausame und Schnauzred der Übellaunige gehören) die Dörfer und richtet mit seiner brandschatzenden Horde enorme Schäden an. In einem anderen Dorf versucht die schlaue Minniborg, die anderen Dorfbewohner zu überreden, den Wikingern gemeinsam entgegenzutreten und sich entschieden zur Wehr zu setzen, steht mit ihrem Vorhaben jedoch alleine da. Ein Wikinger-Drakkar (ein Wikingerschiff) wird plötzlich gesichtet und alle ergreifen feige die Flucht. Es ist jedoch nicht Katerik Karlurd, sondern fremde Wikinger mit bemerkenswert höflichen Umgangsformen, die sogar Verben richtig verwenden. Ihr Anführer ist Mickjörn der Artige, der zusammen mit Goofröd dem Ungewöhnlichen und Rudolf dem Geschicktesten auf Tournee ist. Die drei werden gut aufgenommen und zum Abendessen eingeladen. Minniborg ist überrascht, dass es friedliebende Wikinger wie sie gibt und Mickjörn gesteht, dass er und seine Freunde von den anderen Stämmen verstoßen wurden, weil sie zu höflich sind und lieber Schauspieler und Akrobaten sind, wie auch ihre Requisiten zeigen. Daraufhin bittet Minniborg die drei, die Rolle der wilden Wikinger zu spielen, um Katerik Karlurd davon abzuhalten, sich mit ihnen anzulegen.

Am nächsten Tag beginnen Mickjörn, Goofröd und Rudolf zu üben, um in die Rollen als fiese Plünderer zu kommen, stellen sich dabei aber nicht gerade furchterregend an. Als Katerik Karlurd und seine Wikinger eintreffen, sind sie sehr erstaunt über den Anblick der drei ungefährlichen Knilche vor ihnen. Als Mickjörn jedoch von den Gesetzen eines angeblichen „Kodex der Plünderer“ spricht, willigt Katerik Karlurd ein zu gehen, um keinen schlechten Eindruck zu hinterlassen, obwohl er keine Ahnung hat, ob ein solcher Kodex überhaupt existiert oder nicht. Gegen Abend wird ein Fest für die drei Helden veranstaltet. Doch das Fest ist nur von kurzer Dauer, denn Katerik Karlurd greift erneut an und setzt mit seinen Horden das Dorf in Brand. Außerdem werden Mickjörn, Goofröd und Rudolf gefangen genommen und ihr Drachenboot versenkt.

Als sie jedoch sehen, wie Katerik Karlurd Minniborg entführt, verspürt Mickjörn bisher unbekannten Kampfesgeist. Er befreit sich und nutzt seine akrobatischen Fähigkeiten, um Schnauzred außer Gefecht zu setzen und seine beiden Gefährten zu befreien. Die drei dringen in Katerik Karlurds Schiff ein, holen sich die gestohlene Show-Requisiten und geben sich als Monster aus, deren Anblick mehrere Feinde in die Flucht schlägt. Katerik Karlurd bemerkt die Verkleidung allerdings und stellt Mickjörn zur Rede, der, obwohl er nur mit einem Holzschwert bewaffnet ist, seinen Gegner vom Schiff schubsen kann. Der zur Hilfe eilende Goofröd versucht, einen brennenden Pfeil abzuschießen, der jedoch auf dem fernöstlichen Pyrotechnik-Pulver der fahrenden Schausteller landet und eine Explosion verursacht, die das Drachenboot der Angreifer zerstört. Daher muss sich Katerik Karlurd ergeben und Minniborg bedankt sich bei Mickjörn mit einem Kuss.

Einige Zeit später wurde aus den Überresten des Schiffes das erste Wikingertheater gebaut, in dem die drei Schauspieler auftreten können. In dem wiederaufgebauten Dorf herrscht nun Ruhe und Frieden, während Katerik Karlurd und seinen Spießgesellen endlich Manieren beigebracht werden.

Einkaufen mal anders[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 3080-4

Es ist Sommerschlussverkauf in Entenhausen und alle Leute sind auf den Beinen, um nach tollen Angeboten zu suchen und günstige Schnäppchen zu machen. Auch Minnie hat sich vorgenommen, dieses Mal früher als alle anderen im Einkaufszentrum zu sein und sich die besten Angebote zu sichern. Doch im Shoppingcenter trifft sie auf Goofy, der ebenfalls einige Produkte sucht. Minnie schlägt daher vor, Goofy zu helfen und als Einkaufsassistentin zu beraten. Allerdings zeigt sich, dass Goofy keine Beratung nötig hat, da er ausgesprochen kreativ nach bestimmten Waren Ausschau hält. So vergeht die Zeit, bis Minnie feststellt, dass sie für alle Schnäppchen zu spät dran ist.

Das Ungeheuer aus dem Sumpf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 2786-5

Gladys, eine Freundin von Minnie, lädt sie und Micky nach Florida ein, um ihnen ihr neues Hotel zu zeigen. Micky langweilt sich schnell und erkundet das Gebiet. Erfreulicherweise taucht dann auch ein Sumpfmonster auf, das allen Gästen Angst bereitet. Somit hat auch Micky eine sinnvolle Aufgabe – Monsterjagd.

Stille Post[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 2878-5

Es ist Frühling in Entenhausen und niemand in der Stadt Entenhausen scheint unter Frühlingsmüdigkeit zu leiden, denn überall herrscht geschäftiges Treiben. Am Morgen schaut Minni Maus durch das Küchenfenster ihrer Freundin Klarabella Kuh, die gerade einen Kuchen bäckt und daher ziemlich im Stress ist. Während Klarabella Teig knetet und den Backofen vorheizt, erzählt Minni ihr von den Planungen für das Geburtstagsfest von Tante Linda.

In diesem Jahr haben sich Minni und Micky ein tolles Geburtstagsgeschenk überlegt, welches Micky noch aus dem Laden abholen soll. Anschließend haben Minni und Micky für Tante Lindas Geburtstagsfeier einen Tisch in einem schicken Restaurant reserviert. Weil Minni nun aber selbst die Zeit übersehen hat und noch etwas zutun hat, fragt sie Klarabella, ob diese nicht die Instruktionen an Micky weitergeben könne. Klarabella bejaht und wendet sich wieder ihrem Kuchen zu.

Doch Klarabella findet ebenfalls keine Zeit, Micky aufzusuchen und ihm die Nachricht von Minni zu überbringen. Glücklicherweise landet Gamma gerade mit seinem Raumschiff und verspricht, die Informationen weiterzugeben. Ein Zeit-Notfall ruft Gamma aber wieder zurück in die Zukunft, sodass er seinen Kumpel Rudi anspricht, der die Botschaft weitergeben mag. Rudi wiederum begegnet wieder Klarabella, die endlich fertig mit den Küchenarbeiten ist. Die Informationen haben sich nun schon etwas durchmischt, aber da Klarabella die Ursprungsnachricht kennen müsste, sollte es für sie kein Problem sein, das Durcheinander zu korrigieren.

Klarabella aber hat nur mit einem Ohr zugehört, was Minni ihr erzählt hat, und fragt schließlich Indiana Goof um Rat, der zufällig in der Stadt ist. Mit seiner Liane schwingt Indiana Goof um die nächste Häuserecke, um Micky Haus zu erreichen, wird aber von Inspektor Issel (der zum Verkehrspolizisten degradiert wurde) angehalten. Da Inspektor Issel seinen Posten nicht verlassen darf, kontaktiert er seinen Vorgesetzten Kommissar Hunter. Der Polizeikommissar ist der Einzige, der sich die Informationen aufschreibt und der Wahrheit der Nachricht sehr nahe kommt. Blöderweise gibt der Kommissar den Zettel an den naiven Inspektor Steinbeiß weiter, der vor einer Bank auf den flüchtenden Kater Karlo trifft. Inspektor Steinbeiß lässt Karlo flüchten, wenn dieser auf dem Weg bei Micky vorbeischaut und ihm die Nachricht überbringt.

Doch zuhause in seinem Unterschlupf denkt Kater Karlo überhaupt nicht daran, bei seinem Rivalen Micky Maus anzuklopfen. Allerdings überredet ihn seine ehrbare Freundin Trudi, Micky wenigstens eine anonyme Nachricht zukommen zu lassen. Schon bald erhält Micky ein aus Buchstaben zusammengeklebtes Blatt, aus dessen Inhalt er sich partout keinen Reim machen kann. Jetzt kann nur noch einer helfen, um die stille Post zu beenden und dafür zu sorgen, dass Tante Lindas Geburtstagsparty ein Erfolg wird.

Magische Begegnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I M 57-1

Die unternehmungslustige Minnie Maus ist mit ihren Freundinnen aus dem Damenkränzchen zusammen in einen Bus gestiegen und will der weiten Prärie einen Besuch abstatten. Die sportlichen Frauen wollen einen Wettbewerb im Goldschürfen veranstalten und scheinen dafür den idealen Platz am Fluss gefunden zu haben. Wer innerhalb von drei Stunden am meisten Gold aus dem Flusswasser gewaschen hat, wird zur Siegerin gekürt. Kurz nach dem Startsignal sucht Minnie etwas abseits und entdeckt prompt ein faustgroßes Goldnugget. Bei der Berührung mit dem Goldklumpen wird sie schlagartig in eine traumartige Trance versetzt und reist in der Vergangenheit einige Jahrzehnte zurück.

Nun ist die unerfahrene Minnie soeben mit der Postkutsche in einer aufstrebenden Goldgräberstadt angekommen und sucht nach einem Job. Ausgerechnet ihr potenzieller Arbeitgeber, ein nicht ganz so lupenreiner Winkeladvokat, stellt sich als Pferdedieb heraus. Und auch ansonsten scheint das Städtchen voll von Banditen zu sein, die keinen Respekt vor niemandem haben.

Glücklicherweise lernt Minnie die toughe Siedlerin Betty kennen, die sich nicht davor scheut, sich mit den Strolchen anzulegen. Sie lebt in einem Haus auf einem großen Grundstück, unter dem sich eine waschechte Goldader befinden soll. Doch so einfach kann sie ihr Haus nicht verlassen und zum Stützpunkt von Fort Fox reiten, wo sie ihr Grundstück in die Katasterkartei aufnehmen lassen kann. Daraufhin schlägt Minnie vor, dass sie Betty auf die anstrengende Reisebegleiten wird. Mit von der Partie ist auch der immer fröhliche Indianer Lachender Luchs, der einerseits ein ausgemachter Spaßvogel, andererseits aber ein treuer Gefährte ist.

Unterwegs müssen sich Minnie, Betty und Lachender Luchs aber mit zwei schurkischen Räubern herumärgern, die Lachenden Luchs unweit des Echotals gekidnappt haben. Jedoch sind Minnie und Betty schlau genug, um die Entführer zu überlisten und in die Flucht zu schlagen. Somit erreichen sie doch noch zu dritt das befestigte Fort Fox und Betty erhält ihre Grundbuchurkunde. Damit ist sie die rechtmäßige Eigentümerin der Goldader und macht Minnie sogar zu ihrer Geschäftspartnerin. Lachender Luchs hat sich längst in Minnie verguckt und schenkt ihr als Zeichen ihrer Liebe ein magisches Goldnugget, das noch für viele künftige Generationen die Geschichte ihres Zusammenkommens nacherzählen soll.

Der fabelhafte Fabio[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

D 2005-083

Bei einer gemeinsamen Kreuzfahrt mit Minnie packt Micky die Eifersucht, da Minnie sich, wie alle anderen Passagierinnen, nur für den Autor Fabio Fabulo interessiert, der über seine romantischen Abenteuergeschichten schreibt, die er erlebt haben will. Nachdem Micky, Minnie und Fabio bei einem Unwetter über Bord gespült und auf eine Insel geschwemmt werden, erkennt Micky jedoch bald, dass Fabios Geschichten nur erfunden sind. Minnie wird kurz darauf von Piraten entführt, die auch das Kreuzfahrtschiff entern wollen. Es gelingt Micky in Begleitung des eigentlich ängstlichen Fabio, die Piraten aufzuhalten und Minnie zu retten. Auf dem Schiff behauptet dann Fabio gegenüber seinen Verehrerinnen, dass er die Piraten überwältigt und Micky ihm geholfen habe. Für Minnie ist aber Micky der einzige Held, da er Fabio nicht bloßgestellt hat.

Die Wüste leuchtet[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 2829-1

Für ihren Valentinstagsurlaub beschließen Micky und Minnie, durch die Wüste von Senevada nach Las Megawatts zu fahren. Dort treffen sie auf Lucy, eine Freundin von Minnie, die sie im Internet auf Faceduck kennengelernt hat und die außerhalb der Stadt eine Touristenranch betreibt. Die lebhafte Besitzerin erinnert sie daran, dass in wenigen Tagen auch die „Sternenlicht“-Nacht stattfindet: eine Veranstaltung gegen Energieverschwendung, bei der die Lichter ausgeschaltet werden. Doch während Lucy jedes Jahr daran teilnimmt, gilt das nicht für ihre geschäftstüchtigen Mitbürger, die nicht auf die Scheinwerfer und Leuchtreklamen verzichten wollen, die Las Megawatts so sehr prägen.

Tatsächlich taucht einer von ihnen auf, nämlich ihr Freund Franki, der das schillerndste Hotel der Stadt leitet: das Splendor. Der Mann versucht, Lucy davon zu überzeugen, dass es sinnlos ist, das Licht auszuschalten, doch die Ranch-Besitzerin bleibt unnachgiebig. Da die Veranstaltung zudem den erneuerbaren Energien gewidmet ist, hat sie eine Biogas-Anlage installieren lassen, die Strom aus den Abfällen ihrer Ställe erzeugt. Außerdem hat sie sich selbst um die Elektroinstallation gekümmert hat. Lucy will die Anlage noch am selben Abend testen und lehnt daher Frankis Einladung ab, zur Show ihres Lieblingssängers zu kommen.

So schaltet Lucy nach dem Abendessen den Generator ein, doch es bleibt alles dunkel. Mit nur einer Kerze geht Micky auf Spurensuche, um die Schalttafel im Schaltschrank zu überprüfen. Dort sieht er eine Gestalt herauskommen und versucht, die unbekannte Person aufzuhalten, wird jedoch durch die plötzliche Rückkehr des Stroms geblendet und im Schaltschrank eingeschlossen. Später bemerkt Lucy, dass die Schalttafel verändert wurde, auch wenn sie nun funktioniert. Im Gespräch mit Minnie zeigt Micky ihr eine Eintrittskarte für die Show ihres Lieblingssängers – somit kann der Verantwortliche nur Frankie sein. Dank des Ratschlags seiner Freundin erkennt Micky die wahren Absichten des Mannes und trifft sich am nächsten Tag mit ihm im Splendor.

Später trifft ein LKW mit Elektrogeräten im Splendor ein, was die anderen Hoteliers in Alarmbereitschaft versetzt, da sie befürchten, Franki wolle sein Hotel noch schillernder gestalten. In der Zwischenzeit rückt die Stunde der „Sternenlichtnacht“ näher und Lucy wartet auf die Ankunft der Redaktion einer Radiosendung, die die Initiative ins Leben gerufen hat. Die beiden Moderatoren Cyrus und Lollo kommen tatsächlich in der Stadt an und sind empört, als sie sehen, dass die Hotels noch heller als sonst beleuchtet sind – eine echte Energieverschwendung – während das Splendor seltsamerweise noch immer dunkel ist. Der übermäßige Stromverbrauch verursacht einen Stromausfall und die einzigen Lichter, die noch brennen, stammen dank ihrer Bio-Anlage von Lucys Ranch. Während die Moderatoren ihr gratulieren, benachrichtigt Micky Maus Franki und plötzlich leuchtet auch das Splendor auf.

Nun müssen Micky und Franki einige gute Erklärungen abgeben, um ihre wahren Absichten zu verdeutlichen und zu erläutern, was die Schritte ihres Plans sind. Zur Feier des Tages lädt Franki Lucy zu einem Abendessen im Freien für zwei Paare ein, bei dem der angekündigte Schmusesänger nur für sie singt. Aber auch für Minnie und Micky steht einem romantischen Diner zum Valentinstag unter dem Sternenhimmel nichts mehr entgegen.

Knapp bei Kasse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 2422-7

Goofys klappriger Oldtimer hat dieser Tage seinen letzten Schnaufer getan. Obwohl Goofy sehr an seinem Fahrzeug hängt, erkennt er, dass die Zeit für ein neues Modell gekommen ist und läuft zum Autohaus. Hier entscheidet er sich ausgerechnet für einen roten Sportwagen, der zwar sehr chic, aber auch sehr preisintensiv ist. Um das nötige Geld zu beschaffen, nimmt Goofy einen Job als Fahrrad-Kurier an und spart eisern. Als er endlich genug Geld beisammen hat, um das neue Auto zu kaufen, will er den Neuwerb mit all seinen Freunden zünftig in einem Luxusrestaurant feiern. Doch leider ist Goofy am Ende wieder genau so knapp bei Kasse wie zu Beginn.

Die Insel im Wind[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I M 38-1

Obwohl sie auf den ersten Blick vielleicht nicht gerade wie die besten Freundinnen anmuten, haben Minni Maus und Trudi zusammen eine kleine Segelyacht bestiegen und sich aufs offene Meer hinausgewagt. Während Kater Karlo mal wieder im Knast sitzt und den Strand nur durch Gitterstäbe aus Eisen betrachten kann, will Trudi sich endlich einen Lebenstraum erfüllen und einen Segelschein absolvieren. Dabei soll ihr ausgerechnet Minni helfen, die deutlich mehr Erfahrung und vor allen Dingen viel Verständnis für Trudi mitbringt. Denn auf hoher See, irgendwo in der Karibik, muss sich Trudi arg konzentrieren, um die Yacht sicher zu lenken und nicht noch mehr Unheil an Bord anzurichten.

Irgendwann stranden Minni und Trudi auf einer einsamen Insel, die sich viel schneller auf sie zubewegt hat, als eigentlich normal wäre. Die beiden unternehmungslustigen Damen beschließen, an Land zu gehen und eine Erkundungstour zu starten. Nach einiger Zeit bekommen sie es mit wilden Affen zu tun, die Kokosnüsse nach ihnen werden und auch die heimische Flora ist Trudi nicht unbedingt wohlgesonnen. Am Nachmittag errichtet Minni ein stabiles Zelt, das sogar genug Paltz für Trudi bietet.

Am nächsten Tag aber stellen Minni und Trudi fest, dass sie ganz offensichtlich nicht allein auf dem kargen Eiland sind. Die unvorsichtige Minni wird von kleinen Händen über einen Abgrund gestoßen und rutscht durch ein Tunnelsystem bis ins Innere der Insel. Diese ist von zahlreichen Höhlen durchzogen – und außerdem bewohnt. Tief im Untergrund hat sich ein Volk von kleinen Zwergen zurückgezogen, die zwar rückwärts sprechen, aber friedlich sind. Der König erklärt Minni, dass es sich um keine gewöhnliche Insel handelt, sondern eine schwimmende Insel, die vom Wind durch die Ozeane getrieben wird. Zusammen mit ihren neuen Freunden machen sich Minni und Trudi daran, aus der schwimmenden Insel ein richtiges Segelschiff zu machen, das man mit einem Ruder steuern kann. Nun sind die Bewohner nicht mehr abhängig vom Wind und können in Frieden weiter auf der Insel im Wind leben.

Victorian Ladies: Die Farben der Zukunft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 3332-6

Mickys aufgeweckte Neffen Mack und Muck sind in der Pflicht, für die Schule einen Aufsatz über Entdeckungen in der Zukunft zu verfassen. Den Buben mangelt es allerdings an einer gehörigen Portion Kreativität sowie an Fantasie, sich vorzustellen, was eine richtige Entdeckungsreise ausmacht. Daher erzählt Minnie Maus ihnen eine Geschichte von einer verwegenen Vorfahrin aus dem Geschlechte der Mausens. Eine Vorfahrin Minnies ist mit auf der legendären Challenger-Expedition. Die junge Dame begleitete einst ein stolzes Segelschiff bei einer Expedition zur angeblich tiefsten Stelle des Meeres. Mit dabei sind auch Urahnen von Micky, Professor Zapotek, Schnauz, Kater Karlo und Trudi.

Viel zu viele Originale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 2636-1

In der gepflegten Wohngegend Nobelsberg sind Minni Maus und ihr Freund Micky auf dem Weg zu einem kleinen Plausch bei der schwerreichen Erbin Villa Vandukat. Diese ist mit Minni bekannt und hat die zum Tee eingeladen. Auf dem Vorplatz des Anwesens fallen Micky und Minni aber sogleich die vielen Streifenwagen auf, und es dauert nicht lange, bis sie auch Kommissar Hunter und Inspektor Issel vorfinden. Die Polizisten wurden von der aufgelösten Frau Vandukat herbeigerufen, die einen dreisten Einbruchsversuch gemeldet hat. Bei dem Versuch des Einbrechers ist es aber augenscheinlich geblieben, denn es wurde nichts gestohlen. Verdächtig erscheint zudem, dass die Alarmanlage nicht angeschlagen hat, obwohl es sich um ein modernes Sicherheitssystem handelt.

Auf Mickys Nachfrage berichtet Kommissar Hunter zerknirscht von einem ähnlichen Fall in der Villa des Bankiers Sigmar Siebmark. Auch hier wurden die wertvollen chinesischen Vasen nicht gestohlen, der Einbrecher hat sich lediglich an der Vitrine der Kostbarkeiten zu schaffen gemacht. Kurz darauf werden Kommissar Hunter und Inspektor Issel zu einem dritten Tatort gerufen. Auch Micky und Minnie sind mit von der Partie und dürfen die Polizisten begleiten. Dieses Mal hat jemand versucht, in die Villa des Modedesigners Gero Gabardin einzubrechen. Allerding wurde im Gegensatz zu den vorherigen Vorfällen etwas gestohlen, nämlich das unbezahlbare Relief der „Diskuswerferin“ des griechischen Bildhauers Keramikos. Ihr Besitzer Gero Gabardin ist verzweifelt, denn er hatte blind auf die eben erst eingebaute Alarmanlage vertraut.

Der schnöselige Unternehmer Sören Schrill jedoch, der die besten Sicherheitssysteme der Stadt entwickelt und vor Ort persönlich installiert, weist jede Schuld von sich. Außerdem fehlt ein Motiv, denn Herr Schrill kann von seinem Beruf sehr gut leben und trägt feinen Zwirn. Nach einiger Zeit taucht die gestohlene „Diskurswerferin“ wieder auf. Ihr alter Freund Professor Zapotek, seines Zeichens Direktor des Entenhausener Völkerkundemuseums, kann die Echtheit des Originals bestätigen – eine derart perfekte Fälschung sei quasi unmöglich. Das wiederum weckt das Interesse von Micky, der dank Minni in eine andere Richtung denkt und den Fall von einer ganz anderen Seite betrachtet. Zum Schluss klicken wie gewohnt die Handschellen und die Kunstdiebstähle finden ein Ende.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]