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Lustiges Taschenbuch

Band 69

Dagoberts große Schau
Egmont Ehapa)

Der Südsee-Yeti
(Die Neuauflage. © Egmont Ehapa)
Erscheinungsdatum: 14. Juli 1980
Chefredakteur:

Dr. Erika Fuchs

Übersetzung:

Alexandra Ardelt

Geschichtenanzahl: 5
Seitenanzahl: 254
Preis: D: DM 4,80
A: öS 37
CH: SFR 4.80
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I.N.D.U.C.K.S. Infos zu LTB 69 beim I.N.D.U.C.K.S.

Original

Die ersten LTBs waren noch Nachdrucke der italienischen Reihe I Classici di Walt Disney. LTB 69 ist größtenteils ein Nachdruck des Bandes Papershow I Classici di Walt Disney (prima serie) # 13. Der güldene Wasserfall wurde gegen Geisterstunde auf Schloss Schreckenstein ausgetauscht.

Inhalt

Vor- und Rahmengeschichte

I CWD 13-A

Der Südsee-Yeti

I TL 216-B

Die abenteuerlustige Familie Duck kommt auf einer abgelegenen Insel im Ozean an, allerdings nicht, um einen verlorenen Schatz zu suchen, sondern um einen verlorenen Freund wiederzufinden. Dazu müssen Onkel Dagobert, Donald und seine Neffen jedoch viele Gefahren überwinden, die die Insel zu bieten hat. Auf dem höchsten Gipfel der Insel angekommen, bereiten sich die Entenhausener auf die Nacht vor. Entschlossen, die ganze Nacht wach zu bleiben, beginnen Onkel Dagobert, Donald und die Jungs, sich gegenseitig die Ereignisse zu erzählen, die sie auf diese abgelegene Insel geführt haben.

Um den Überblick über die Bilanz seines weltumspannenden Finanzimperiums zu behalten, bedient sich Dagobert Duck gleich zweier Buchhaltungsabteilungen, sodass diese ihre Ergebnisse gegenseitig kontrollieren können. Eines Tages bemerkt Onkel Dagobert jedoch eine beinahe lächerliche Differenz, die ihn aber sogleich in Panik versetzt und er sein Geschäft bereits vor dem Konkurs sieht. Nachdem er seiner Verzweiflung Ausdruck verliehen hat, erfährt Dagobert jedoch aus einer alten Zeitung, dass ein gewisser Professor Ticktack im kleinen Tellvetien einen Supercomputer entwickelt hat, der jede ihm vorgelegte Berechnung schnell und mit äußerster Präzision ausführen kann. Sofort fliegt Onkel Dagobert nach Tellvetien, um dem Professor sein Elektronengehirn abzukaufen.

Zurück in Entenhausen eröffnet der Magnat die Buchhaltungsabteilung C, die einzig aus dem Supercomputer besteht. Doch der schusselige Professor hat vergessen, Onkel Dagobert bescheid zu sagen, dass das Elektronenhirn so sensibel ist, dass er nur von einer Person richtig bedient werden kann, die ihm sympathisch ist. Ansonsten gibt der Computer nur pampig formulierte Antworten von sich. Nun sucht Onkel Dagobert also eine besonders liebenswürdige Person, die mit dem Computer kommunizieren kann. Hier kommt Donald ins Spiel, der gerade einen Ratgeber gelesen hat und sich einbildet, sehr einfach Sympathiepunkte sammeln zu können. Trotzdem beginnt Donald nach einem ersten erfolglosen Versuch mit Engagement eine lange Reihe von Tests, sich die Sympathie des Superhirns zu sichern.

 
Onkel Dagoberts Abteilung C offenbart ein für alle Beteiligten überraschendes Innenleben (© Egmont Ehapa)

Schließlich kontaktiert Onkel Dagobert telefonisch Professor Ticktack, der ihm den Rat gibt, dass sein früherer Gast Herr Bauz der Einzige ist, der das Elektronengehirn bedienen kann. Herr Bauz ist auch als „Südsee-Yeti“ bekannt und lebt auf einer winzigen Insel im Pazifik. Onkel Dagobert macht sich auf den Weg und kehrt schon bald mit Herrn Bauz, einem Mann mit dichtem Fell, der sich mit einfachen Kehlgeräuschen ausdrückt, nach Entenhausen zurück. Später besuchen Tick, Trick und Track den Geldspeicher, um Herrn Bauz kennenzulernen und mit eigenen Augen zu sehen, wie effizient die neue Buchhaltungsabteilung C arbeitet. Sie überzeugen sich davon, dass sich Onkel Dagobert rührend um Herrn Bauz kümmert, ihm jeglichen Komfort bietet und der Computer endlich richtig funktioniert.

Allerdings decken Tick, Trick und Track im Talerbad des Hauptgeldspeichers einen schrecklichen Betrug auf: Unter dem Geld befindet sich ein großes Netz, das mit einem System aus Flaschenzügen und Hebeln das Niveau von Onkel Dagoberts Barvermögen anhebt und so die regelmäßigen Diebstähle verbirgt. Onkel Dagobert reagiert wütend und beschuldigt den armen Herrn Bauz, ihn bestohlen zu haben. Daraufhin entlässt Onkel Dagobert den unschuldigen Herrn Bauz, aber seine Neffen, die an Bauz' Ehrlichkeit glauben, beschließen, eigene Nachforschungen anzustellen. Sie entdecken, dass eine bestimmte Rohrleitung, die aus Onkel Dagoberts Supercomputer herausführt, das gestohlene Geld tatsächlich zu einem großen Schiff transportiert, das im Hafen vor Anker liegt. Mit Hilfe der Polizei werden die Panzerknacker, die hinter der ganzen Aktion stecken, überführt und verhaftet. Zwar ist Onkel Dagobert froh darüber, dass er sein geliebtes Geld zurückhat, doch er fühlt sich schuldig, da er Herrn Bautz vorschnell verurteilt hat. Daher beschließt er, ihm ein ganz besonderes Geschenk zu überlassen.

→ Eine detailliertere Inhaltsangabe sowie weitere Informationen gibt es im Hauptartikel Der Südsee-Yeti.

Die Insel der betrübten Affen

I TL 190-AP

Vor Jahren sind Donald und Dagobert mit ihrem Schiff auf der Suche nach einem Versteck für Dagoberts Geld auf einer Insel voller Affen gelandet. Da Donald den Affenkönig Bongo zum Lachen gebracht hat, folgen ihm die Tiere aufs Wort. Dagobert hatte sein Gold auf der Insel gelassen, welches von den Affen bewacht wird.

 
Die ganze Affenbande hilft (© Egmont Ehapa)

Nun sind an Donald und Dagobert Briefe eingetroffen, dass die Insel im Meer versunken sei. Die beiden machen sich sofort auf, um das zu prüfen. Tick, Trick und Track reisen hinterher, denn ihnen ist etwas aufgefallen: die Affen können nicht schreiben und auf der Insel gibt es kein Postamt. Tatsächlich ist es eine Falle: die fünf Ducks werden nach ihrer Ankunft von einer Ganovenbande entführt, deren Anführer Dagoberts Schiffskoch von der ersten Reise ist, der damals gesehen hat, dass Dagobert heimlich Gold verschifft hat. Da die Affen, die das Gold immer noch bewachen, auf Donald und Dagobert hören, sollen sie die Tiere befehlen, sich zurückzuziehen, damit die Ganoven an das Gold können. Den Ducks gelingt die Flucht zu den Affen. Mit Waffen aus einer Höhle verjagen sie gemeinsam den Koch und seine Komplizen. Nachdem das Gold auf Dagoberts Schiff gebracht wurde, sieht sich Donald in der Höhle um in der Hoffnung, einen Piratenschatz zu finden. Er findet allerdings nur Truhen mit Schwarzpulver. Während die Affen, denen Bongo befohlen hatte, auf Donald aufzupassen, damit er ihn nicht wieder verlässt, das Schwarzpulver essen, rennen die Ducks zu ihrem Schiff. Die Affen springen ihnen nach, durch das Schwarzpulver in ihrem Bauch explodiert das Schiff und Dagoberts Gold versinkt diesmal wirklich. Donald flieht zurück auf die Insel, damit ihn die Affen vor Dagoberts Wut beschützen.

Eine Wette mit Konsequenzen

I TL 144-AP

Geisterstunde auf Schloss Schreckenstein

 
Der mutige Geisterbahnfahrer Donald erkennt Pappmaché als Pappmaché (© Egmont Ehapa)

I TL 950-A

In einem Freizeitpark in Entenhausen wollen Tick, Trick und Track zusammen mit ihrem Onkel Donald unbedingt eine Geisterbahn besuchen. Das lässt sich Donald nicht zweimal sagen, der seine neunmalklugen Neffen für Angeber und Angsthasen gleichermaßen hält. Tatsächlich fürchten sich die Kinder vor Monsterattrappen, Piraten, einer Riesenspinne und einem Henker. Donald aber scheint der ganze Spuk nichts auszumachen, denn er hält alles für Hokuspokus und enttarnt jeden Trick der Geisterbahn. Einige Tage später fahren Donald und die Jungs zum Campen. In der Nacht werden sie jedoch unsanft geweckt und steigen aus dem Zelt, wo sich ein waschechter Ritter mit einer langen Lanze vor ihnen aufbaut. An der Spitze der Lanze ist ein Zettel mit einer Botschaft befestigt, die für Donald bestimmt ist.

Aus der schriftlichen Nachricht geht hervor, dass Donald Duck der glückliche Gewinner des Schloss Schreckenstein ist – ebenjener Burg, die seit Jahrhunderten verlassen daliegt. Donald ist begeistert und will sich seinen neuen Besitz schon am nächsten Tag ansehen. Am Schloss angekommen wartet schon der Notar Herr Kastellan auf die Ducks, denn Donalds Gewinn hat eine gewagte Nebenbedingung: Er und Tick, Trick und Track müssen drei Tage und drei Nächte auf Schloss Schreckenstein bleiben, um die Eigentumsrechte legal zu erhalten. Ohne zu Zögern nehmen Donald und die Neffen die Herausforderung an.

Doch schon in der ersten Nacht müssen die Ducks feststellen, dass in dem alten Gemäuer nicht alles mit rechten Dingen zugeht. Lärm unbekannten Ursprungs, zwinkernde Gemälde und fliegende Stühle rauben Donald den Schlaf. Trotzdem bleiben die Entenhausener standhaft. In der zweiten Nacht treiben sogar Gespenster auf Schloss Schreckenstein ihr Unwesen und machen dem Namen des stolzen Anwesens alle Ehre. In der dritten Nacht aber überwinden Tick, Trick und Track ihre Furcht und wollen im Keller des Schlosses nach der Ursache der nächtlichen Ruhestörung suchen. Zum Glück kann Donald in letzter Sekunde eingreifen und seinen Neffen aus der Klemme helfen. Doch damit ist das Abenteuer noch nicht zu ende, denn auch der knickerige Onkel Dagobert hat seine Hände mal wieder im Spiel gehabt.

Zwischengeschichte

I CD 28-A

Der verlorene Ziegelstein

I TL 96-AP

 
Die Ducks darben in Indien bei Heu, Hafer und Zuckerrohr in einem Abenteuer aus der Frühzeit italienischer Disney-Comics (© Egmont Ehapa)

Siehe auch