LTB Ostern 4: Unterschied zwischen den Versionen
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An einem ganz normalen Sommertag hat Oma Duck auf ihrem Bauernhof den Familienrat einberufen. Ihrer Einladung sind Onkel Dagobert, Donald, Tick, Trick und Track, Daisy und sogar die anerkannten Genies Primus von Quack und Daniel Düsentrieb gefolgt. Dabei geht es dieses Mal gar nicht um Oma Duck selbst, sondern vielmehr um ihren gutmütigen Knecht Franz Gans. Dieser ist seit jeher nicht gerade für seinen Arbeitseifer bekannt, sondern widmet sich mit Vorliebe seinen beiden Lieblingsbeschäftigungen: Essen und Schlafen. Seit ein paar Tagen jedoch ist Franz‘ Gemüt wie verändert: Er arbeitet hart und sucht sich immer und überall eine neue Aufgabe auf dem Bauernhof. Dadurch vernachlässigt er sogar die Mahlzeiten, was Oma Duck langsam echte Bauchschmerzen bereitet. Die Ducks diskutieren, was wohl hinter Franz‘ Wesensänderung stecken könnte. Einzig Daisy kommt auf den richtigen Gedanken: Franz Gans ist über beide Ohren hinweg verliebt. | An einem ganz normalen Sommertag hat Oma Duck auf ihrem Bauernhof den Familienrat einberufen. Ihrer Einladung sind Onkel Dagobert, Donald, Tick, Trick und Track, Daisy und sogar die anerkannten Genies Primus von Quack und Daniel Düsentrieb gefolgt. Dabei geht es dieses Mal gar nicht um Oma Duck selbst, sondern vielmehr um ihren gutmütigen Knecht Franz Gans. Dieser ist seit jeher nicht gerade für seinen Arbeitseifer bekannt, sondern widmet sich mit Vorliebe seinen beiden Lieblingsbeschäftigungen: Essen und Schlafen. Seit ein paar Tagen jedoch ist Franz‘ Gemüt wie verändert: Er arbeitet hart und sucht sich immer und überall eine neue Aufgabe auf dem Bauernhof. Dadurch vernachlässigt er sogar die Mahlzeiten, was Oma Duck langsam echte Bauchschmerzen bereitet. Die Ducks diskutieren, was wohl hinter Franz‘ Wesensänderung stecken könnte. Einzig Daisy kommt auf den richtigen Gedanken: Franz Gans ist über beide Ohren hinweg verliebt. | ||
Aktuelle Version vom 1. März 2026, 10:18 Uhr
| Lustiges Taschenbuch Sonderband | ||||||
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| Ostern | ||||||
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| Erscheinungsdatum: | 09.03.2012 | |||||
| Chefredakteur: | ||||||
| Geschichtenanzahl: | 10 | |||||
| Seitenanzahl: | 260 | |||||
| Preis: | 6,95 € | |||||
| Besonderheiten: |
teilweise erhabenes Cover | |||||
| Weiterführendes | ||||||
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Inhalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Eine tolle Oster-Überraschung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Paperino & Paperoga maestri pasticcieri
- Story: Bruno Sarda
- Zeichnungen: Alessandro Perina
- Erstveröffentlichung: 25.04.2000
- Genre: Donald Jobs
- Figuren: Donald Duck, Dussel Duck, Onkel Dagobert, Klaas Klever, Bürgermeister
- Seiten: 19
- Deutsche Erstveröffentlichung
- Nachgedruckt in: LTB Enten-Edition 86 (2024)
Mit ihren cremigen Kreationen haben sich die beiden Konditoren Donald Duck und Dussel Dank in Entenhausen schnell einen Namen gemacht. Ihr guter Ruf als Meister ihres Fachs eilt ihnen voraus und ihnen scheint keine Herausforderung zu groß. Für einen Bauunternehmer zimmern sie eine mehretagige Torte zusammen, die einem Wolkenkratzer gleicht. Auch für eine reiche Gräfin, die einen Hundekuchen der besonderen Art für die erlesene Geburtstagsparty ihres vierbeinigen Freunds sucht, haben Donald und Dussel genau das richtige parat. Auf dem Höhepunkt ihres Schaffens bleiben die beiden jedoch bescheiden und wenden sich nun dem anstehenden Osterfest zu, bei dem wieder dutzende Schokoladeneier vertilgt werden.
Das Wirken der Konditorei „D & D“ ist bis zum Rathaus vorgedrungen, wo der Bürgermeister zusammen mit Onkel Dagobert und Klaas Klever ein wichtiges Projekt vorbereitet. Es steht nämlich die Begründung der Städtepartnerschaft mit der Gemeinde Zupfwedel aus der Schweiz bevor. Ein Abgesandter aus Zupfwedel soll zu Ostern nach Entenhausen reisen, um den Schlüssel der Stadt entgegenzunehmen und die Freundschaft der Städte mit kleinen Geschenken zu besiegeln.
Hierfür engagiert der Bürgermeister kurzerhand Donald und Dussel, die für den freudigen Anlass ein riesiges Osterei aus Schokolade herstellen und auf dem Marktplatz platzieren sollen. Mit Eifer machen sich Donald und Dussel ans Werk. Dussel hat eine auf den ersten Blick gelungene Überraschung vorbereitet, die er im Inneren des Ostereis versteckt. Doch die Idee geht buchstäblich nach hinten los und sorgt für anhaltenden Zwist zwischen Zupfwedel und Entenhausen.
Das Monsterhuhn aus dem Eis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Zio Paperone, Paperino e il mostro dei ghiacci
- Story: Fausto Vitaliano
- Zeichnungen: Giampaolo Soldati
- Erstveröffentlichung: 26.04.2011
- Genre: Abenteuer, Dinosaurier, Umweltschutz, Science-Fiction
- Figuren: Onkel Dagobert, Donald Duck, Primus von Quack, Oma Duck, Franz Gans
- Seiten: 24
- Deutsche Erstveröffentlichung
Auf dem Bauernhof von Oma Duck haben sich Onkel Dagobert, Donald und Primus von Quack zum gemeinsamen Mittagessen verabredet, das von Oma Duck angerichtet wird. Beim Mahl kommt es wie üblich zu einem sehr bildlich gesprochenen Streitgespräch zwischen dem knickerigen Onkel Dagobert und dem angestachelten Donald. Irgendwann mischt sich Primus von Quack in den Diskurs ein und äußert sich zum Thema Intelligenz. Diese wäre nur dem Menschen eigen und könne daher nicht mit der geprägten Intelligenz von Hühnern verglichen werden. Nun hält Oma Duck dagegen und behauptet, dass ihre schlauen Hühner auch von Menschen gemachtes Popcorn picken würden, wenn es ihnen denn schmecken würde – doch sie bevorzugen nun mal einfache Maiskörner.
Nach der hitzigen Diskussion kommt Onkel Dagobert endlich auf den Grund der Zusammenkunft zu sprechen. Er erteilt dem widerspenstigen Donald den Auftrag, ihn in die Arktis zu begleiten, wo der reichste Mann der Welt ein streng gehütetes Geheimprojekt ins Leben gerufen hat. In nordischen Gefilden angekommen staunt Donald nicht schlecht über einen riesigen Freizeitpark mitten im Eis, der auf einer Eisscholle unter einer gigantischen Kuppel errichtet wurde. Das Projekt wäre früher undenkbar gewesen, doch durch die Folgen des Klimawandels hofft Onkel Dagobert auf viele zahlungswillige Besucherinnen und Besucher.
Es dauert nicht lange, bis sich Onkel Dagoberts Hoffnungen dank des Medienrummels erfüllen. Der Freizeitpark im Eis ist schon bald gut gefüllt und die Kunden heizen der Eisscholle ordentlich ein, während Donald als Portier, Popcornverkäufer und Reinigungskraft überall als Arbeitskraft zur Stelle ist. Allerdings hat sich durch die Erschütterungen und die Wärme eine dicke Eisschicht gelöst, die einen waschechten Dinosaurier zutage fördert, der eigentlich seit Jahrmillionen als ausgestorben ist. Die Besucher und Onkel Dagobert sind verzweifelt, da sie vor dem prähistorischen Saurier die Flucht ergreifen wollen, was auf der Eisscholle aber so gut wie unmöglich ist. Zum Glück ist der clevere Donald anwesend, der all seinen Mut und seinen Verstand zusammennimmt, um aus dem unheilvollen Monstersaurier ein possierliches Hühnchen zu machen – der beschleunigten Evolution der Echse zum Dank.
Leggende del sole e della luna: Endlich Frühling![Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Racconto di primavera
- Story: Diego Fasano
- Zeichnungen: Maria Luisa Uggetti
- Tusche: Tiberio Colantuoni
- Erstveröffentlichung: 01.04.1998
- Genre: Fantasy
- Figuren: Minnie Maus, Micky Maus
- Seiten: 24
- Deutsche Erstveröffentlichung
Die ersten wärmenden Sonnenstrahlen der hellen Frühlingssonne locken die Entenhausener nach draußen. Auch Minnie Maus betätigt sich bereits in ihrem Vorgarten und freut sich über die bunte Blütenpracht. Als ihr Freund Micky Maus zu Besuch kommt, serviert sie leckere Kekse und bittet Micky darum, eine seiner fantasievollen Geschichten zu erzählen.
Daraufhin berichtet Micky von einem märchenhaften Land, in dem Frieden und Freude herrschen, jedoch ein finsterer Zauberer sein Unwesen treibt. Der düstere Fürst Cumulunimbus hat den weisen Anführer der Elfen entführt und hält diesen, von seinem dicken Riesen Dropje bewacht, im Inneren eines Berges gefangen. Dadurch wird es im ganzen Land nicht mehr Frühling und dicke Regentropfen fallen unaufhörlich zu Boden, was den Leuten gehörig die Stimmung verhagelt. Die Kobolde schmieden einen Plan, um den Chef der Elfen zu befreien – doch dafür brauchen sie die Unterstützung der schlauen Minniken, die als Heilerin tätig ist und sich bestens mit Kräutern auskennt. Im Auftrag von Kobold Bauxit soll Minniken einen Zaubertrank anrühren, der im großen Kessel verdunsten und damit die grauen Regenwolken vertreiben soll.
Um das Unterfangen zu bestehen, bittet die schöne Minniken ihren heldenhaften Freund Mikher um Hilfe, der als Ritter im Dienste des Königs steht. Allerdings glaubt Mikher der Erzählung von Minniken nicht, da er bisher weder Elfen noch Kobolde gesehen hat. Inzwischen hat der Magier Cumulunimbus Wind davon bekommen, dass Minniken ihm und seinen Plänen gefährlich werden könnte. Daher schickt er den Riesen Dropje aus, um Minniken ebenfalls zu kidnappen. Erst als die Kobolde den tapferen Mikher darüber informieren, dass seine geliebte Minniken von dem schrecklichen Riesen verschleppt worden ist, wird er aktiv. Ihm gelingt es, Minniken zu befreien und zusammen retten sie auch den Chef der Elfen. Schlussendlich schaffen es die Freunde mit vereinten Kräften, den Zaubertrank zu brauen und damit die Regenwolken und den niedergeschmetterten Magier Cumulunimbus zu vertreiben. Dadurch hält endlich der Frühling Einzug im Land und alle sind glücklich.
Mit Rad und Tat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Paperinik e il dramma ciclico
- Story: Guido Martina
- Zeichnungen: Massimo De Vita
- Erstveröffentlichung: 01.10.1974
- Genre: Superhelden, Abenteuer
- Figuren: Phantomias, Donald Duck, Tick, Trick und Track, Onkel Dagobert, Klaas Klever, Sekretär Helfinger, Panzerknacker
- Seiten: 40
- Besonderheit: ähnliche Handlung wie Die Abhöraffäre
- Deutsche Erstveröffentlichung
- Nachgedruckt in: LTB Ultimate 4, LTB Phantomias Collection 2
An einem heiteren Sommertag sind Donald Duck und seine Neffen Tick, Trick und Track mit dem Fahrrad unterwegs. Doch während die Jungs mit ihrem Trio-Tandem ordentlich in die Pedale treten, kann der müde Donald kaum Schritt halten und wird daher von seinen vorlauten Neffen mit Spott bedacht. Die Ducks beschließen, gegeneinander in einem Radrennen anzutreten, um zu sehen, wer als Erster den steilen Gipfel der Sturmsteige erreicht. Zunächst von seinen Neffen für seinen „Pudding-Tritt“ verspottet, erreicht Donald dank einer besonderen Geheimwaffe vor ihnen den Gipfel: Donald testet nämlich das von Herrn Düsentrieb für Phantomias entwickelte Düsenrad, das mit allerlei technischen Tricks aufwarten kann. Dadurch kann nun Donald triumphieren.
Am nächsten Tag soll Donald seinen knickerigen Onkel Dagobert zu einer wichtigen Auktion nach begleiten, um einen schlichten Hügel zu ersteigern, auf dem sich einst eine Goldmine befand. In derselben Nacht wird der Fantastilliardär jedoch von den Panzerknackern entführt, was sein Neffe am nächsten Morgen entdeckt, der sich über das offene Tor des Geldspeichers und das brennende Licht im Schlafzimmer wundert. Daraufhin ist Donald alarmiert und zögert keine Sekunde, um als Phantomias in Aktion zu treten.
Der maskierte Rächer schlüpft in die Kleider von Dagobert Duck und betritt in dieser Kostümierung rechtzeitig das Auktionshaus. Hier geben sich Klaas Klever und sein schleimiger Sekretär bereits siegessicher, den besagten Hügel zu ersteigern, da sie nicht mit Onkel Dagobert rechnen. Das der reichste Mann der Welt dann aber doch den Saal mit seiner Anwesenheit überrascht, verschlägt es Klaas Klever glatt die Sprache, sodass der falsche Dagobert in letzter Sekunde den Zuschlag für den Hügel erhält. Später belauscht Phantomias in der Verkleidung eines Fernmeldetechnikers ein Gespräch zwischen Klaas Klever und dessen Sekretär namens Helfinger, der sich auf einmal kleinlaut zeigt. Schnell durchschaut Phantomias, dass Helfinger im Auftrag seines zwielichtigen Chefs dafür gesorgt hat, dass sein Konkurrent Dagobert Duck zumindest kurzzeitig von der Bildfläche verschwindet.
Allerdings glaubt Klaas Klever, dass dem echten Onkel Dagobert irgendwie die Flucht gelungen sein muss. Daher will er persönlich um Mitternacht nach dem Rechten sehen und Dagobert im Zweifelsfall zwingen, ihm eine Abtretungserklärung für das Grundstück auf dem Hügel zu unterschreiben. Als es Nacht wird, folgt Phantomias dem Schurken Klaas Klever mithilfe des pedalbetriebenen Düsenrads, um weniger aufzufallen. Das Ziel ist ein abgelegenes Bauernhaus, in dem Onkel Dagobert von zwei Panzerknackern bewacht wird und wo sich Helfinger schon auf den Besuch seines Chefs freut. Erst als alle Bösewichter in der Stube stehen, wirft Phantomias eine Schlafgasgranate vom Dach in den Kamin und befördert damit alle in das Land der Träume.
Am nächsten Morgen informiert ein anonymer Anruf die Polizei über die Anwesenheit eines „entführten Milliardärs“ in einem alten Bauernhaus. Als sie die Sirenen hören, wachen Helfinger und die beiden Panzerknacker auf und wollen fliehen, werden aber dank der Intervention von Phantomias dennoch von den Polizisten gestellt. Die Ordnungshüter finden in dem Bauernhaus hingegen Klaas Klever an denselben Stuhl gefesselt aufgefunden, an dem zuvor Dagobert gefangen gehalten worden war. Um seine Beteiligung an der Straftat zu verbergen, gibt Klaas Klever vor, der Anruf bei der Polizei sei nur ein Scherz gewesen, was ihm eine saftige Geldstrafe beschert.
Zuhause angekommen schafft es Donald mal wieder, jeden Verdacht von sich zu lenken und seine Geheimidentität zu sichern. Trotzdem will er von Onkel Dagobert noch wissen, weshalb dieser so scharf auf das wertlose Grundstück auf den Hügel ist, dessen Goldader längst ausgebeutet worden ist.
Tausendschönchen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Paperino e la pianta piantagrane
- Story: Fabio Michelini
- Zeichnungen: Sandro Del Conte
- Erstveröffentlichung: 24.04.2001
- Genre: Gagstory
- Figuren: Daisy Duck, Donald Duck
- Seiten: 22
- Deutsche Erstveröffentlichung
- Nachgedruckt in: LTB Enten-Edition 61, LTB Spezial 117
Der gute Donald freut sich auf ein geruhsames Wochenende ohne Arbeit und Stress. Die meisten seiner Verwandten sind nicht zu Hause und auch Daisy möchte nur noch kurz erscheinen, um sich zu verabschieden. Im Gepäck hat Daisy jedoch eine große Pflanze mit langen, dünnen Blättern, die sie liebevoll „Tausendschönchen“ nennt. Das seltene Gewächs hat sie von einem Prinzen geschenkt bekommen. Donald soll solange als Pflanzensitter auf Tausendschönchen aufpassen, bis Daisy von ihrem Kongress zurück ist.
Um Daisy nicht zu enttäuschen, legt sich Donald mächtig ins Zeug und versucht einfach alles, um Tausendschönchen einen angenehmen Aufenthalt zu bieten. Dabei ist es gar nicht so einfach, Informationen über die Pflanze zu finden, sodass Donald einfach alles Mögliche ausprobiert, um das richtige Klima für Tausendschönchen zu schaffen. Dafür stürzt sich Donald sogar in Unkosten und bürdet sich einiges an Stress auf. Am Ende erklärt Daisy ihm, was Tausendschönchen tatsächlich benötigt.
Frühlingsgefühle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Ciccio a primavera
- Story: Bruno Concina
- Zeichnungen: Luciano Gatto
- Erstveröffentlichung: 07.04.1998
- Genre: Romanze
- Figuren: Franz Gans, Oma Duck, Onkel Dagobert, Daisy Duck, Donald Duck, Primus von Quack, Daniel Düsentrieb
- Seiten: 22
- Deutsche Erstveröffentlichung
- Nachgedruckt in: LTB Spezial-Edition 2, LTB Enten-Edition 61

An einem ganz normalen Sommertag hat Oma Duck auf ihrem Bauernhof den Familienrat einberufen. Ihrer Einladung sind Onkel Dagobert, Donald, Tick, Trick und Track, Daisy und sogar die anerkannten Genies Primus von Quack und Daniel Düsentrieb gefolgt. Dabei geht es dieses Mal gar nicht um Oma Duck selbst, sondern vielmehr um ihren gutmütigen Knecht Franz Gans. Dieser ist seit jeher nicht gerade für seinen Arbeitseifer bekannt, sondern widmet sich mit Vorliebe seinen beiden Lieblingsbeschäftigungen: Essen und Schlafen. Seit ein paar Tagen jedoch ist Franz‘ Gemüt wie verändert: Er arbeitet hart und sucht sich immer und überall eine neue Aufgabe auf dem Bauernhof. Dadurch vernachlässigt er sogar die Mahlzeiten, was Oma Duck langsam echte Bauchschmerzen bereitet. Die Ducks diskutieren, was wohl hinter Franz‘ Wesensänderung stecken könnte. Einzig Daisy kommt auf den richtigen Gedanken: Franz Gans ist über beide Ohren hinweg verliebt.
Tatsächlich hat sich Franz in die junge Mimi verguckt, die als Lehrerin in der Stadt tätig ist und über die großen Ferien ihren alten Onkel auf dem Land besucht. Der Onkel besitzt das Grundstück neben Oma Ducks Hof und betreibt ebenfalls einen Bauernhof mit Tieren. Um bei Mimi Eindruck zu machen, arbeitet Franz nicht nur auf dem Duck’schen Bauernhof, sondern hilft auch noch bei Mimis Onkel mit, wo er nur kann. Selbst bei gemeinsamen Freizeitaktivitäten denkt Franz nur an die Arbeit und will um jeden Preis, das Mimi stolz auf ihn ist. Die blonde Frau mag Franz zwar sehr, fühlt sich von ihm aber bevormundet.
Auf dem großen Bauernfest tanzen Mimi und Franz drei Stunden durch, bis es zu einem klärenden Gespräch zwischen den beiden Verliebten kommt. Mimi gesteht Franz, dass sie nicht die richtige Frau für ihn sei, da sie eigentlich ganz andere Hobbys hat und nicht für das harte Landleben gemacht ist. Am Ende ist Franz Gans zwar schwer enttäuscht, erkennt aber dank der aufmunternden Oma Duck, dass es immer besser ist, sich selbst treu zu bleiben und sich auch in Liebesdingen nicht zu verstellen.
Insel der Ungeheuer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Paperino e l'isola stregata
- Story: Carlo Gentina
- Zeichnungen: Sandro Dossi
- Erstveröffentlichung: 01.09.1999
- Genre: Gagstory, Abenteuer
- Figuren: Onkel Dagobert, Donald Duck, Daisy Duck, Baptist
- Seiten: 30
- Deutsche Erstveröffentlichung
Es ist Urlaubszeit in Entenhausen und viele Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt zieht es in ferne Länder. Im Geldspeicher beklagt sich Onkel Dagobert darüber, dass niemand mehr auf seine Ferieninsel Paputu fährt, die in der Südsee liegt und eigentlich das Paradies auf Erden sein soll. Allerdings hält sich hartnäckig das Gerücht, dass auf der Insel unheilvolle Dinge vor sich gehen sollen. Doch Onkel Dagobert glaubt nicht an übernatürlichen Hokuspokus und will die Touristen wieder zurückbringen. In diesem Zusammenhang kommt es ihm gerade recht, dass sein Neffe Donald mal wieder einen finanziellen Vorschuss benötigt, da er mit Daisy in den Urlaub fahren will. Kurzerhand greift Dagobert zu einem Trick, um Donald und Daisy die Urlaubsreise nach Paputu zu spendieren – ohne deren Wissen um die mysteriösen Geschehnisse vor Ort.
Auf Paputu angekommen stellen Donald und Daisy schnell fest, dass sie die einzigen Besucher in dem Touristendorf sind, doch sie beschließen, einfach das Beste daraus zu machen. Es dauert nicht lange, bis der Insulaner Tapu erscheint und die beiden Neuankömmlinge vor drohendem Unheil auf der Insel warnt. Einzig sein Kristall würde das Pech fernhalten. Erst, als es auf der Insel zu schneien beginnt, ein Sturm aufzieht und bissige Krokodile Jagd auf Donald und Daisy machen, verlassen sie fluchtartig die Insel Paputu und werden von Tapu in dessen Boot gerettet.
Zu dritt reisen die Freunde zurück nach Entenhausen, um bei Onkel Dagobert im Geldspeicher vorstellig zu werden. Sie wollen den reichsten Mann der Welt davon überzeugen, dass es besser ist, die Ferienanlage auf Pautu zu schließen oder zumindest stark zu verkleinern – nicht zuletzt, damit die seltenen Schildkröten dort in Ruhe ihre Eier ablegen können und nicht von den Urlaubern gestört werden. Um seinen ruf als knallharter Geschäftsmann in der Öffentlichkeit nicht zu gefährden, inszeniert Onkel Dagobert mit der Hilfe von Tapu ein Kammerspiel, um dem Vorschlag aus fadenscheinigen Gründen einer vorgegaukelten Hypnose zuzustimmen. Damit ist die tropische Insel gerettet.
Die Oster-Schokoblasen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: A Páscoa é Nossa
- Story: unbekannt
- Zeichnungen: Átila de Carvalho
- Erstveröffentlichung: März 1991
- Genre: Kurzgeschichte
- Figuren: Daisy Duck, Onkel Dagobert, Donald Duck, Tick, Trick und Track, Dicky, Dacky und Ducky
- Seiten: 9
- Deutsche Erstveröffentlichung
Der raffgierige Onkel Dagobert ist zu Ostern mit seinem mobilen Verkaufsstand überall in der Stadt unterwegs, um seine vollkommen überteuerten Schokoladeneier an die Kinder zu verkaufen. Da die Süßigkeiten aber nahezu unerschwinglich sind, kommen nur wenige Kinder in den Genuss der Schokoeier, die laut Donald und Daisy sogar noch vom vorigen Jahr stammen. Um die Kinder glücklich zu machen und ihrem knickerigen Onkel eins auszuwischen, wollen Daisy, Donald sowie Tick, Trick und Track sowie Dicky, Dacky und Ducky selbst Ostereier aus Schokolade herstellen und an die Kinder verteilen. Das wiederum ist Onkel Dagobert ein Dorn im Auge, der heimlich in Daisys Küche einsteigt und die geschmolzene Schokolade mit Spülseife sabotiert. Dank der Kinder bleibt seine Untat jedoch nicht unentdeckt und wird entsprechend gesühnt.
Abenteuer mit Onkel Maximilian: Jagd nach der „Grünen Königin“[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Topolino e la Regina Verde
- Story: Bruno Sarda
- Zeichnungen: Massimo De Vita
- Erstveröffentlichung: 19.04.2011
- Genre: Abenteuer
- Figuren: Micky Maus, Minnie Maus, Onkel Maximilian, Anastasia, Tante Linda
- Seiten: 29
- Deutsche Erstveröffentlichung
- Nachgedruckt in: LTB Maus-Edition 14
Onkel Maximilian hat Micky und Minnie an den Strand eingeladen. Vor zehn Jahren, als Micky noch ganz klein war, war Maximilian bereits mit ihm an dem Strand und paddelte schließlich hinaus zu einer Insel, wo der Adelige Don Felipe einst einen wertvollen Smaragd, die „Grüne Königin“, in einer Felsspalte verlor. Damals konnte Onkel Maximilian das Juwel nicht bergen, da ihm ein Seil fehlte und er noch dazu Micky aus den Augen verlor. Nur alle zehn Jahre geht das Meer so weit zurück, dass man in die Felsspalte klettern kann und nun ist es wieder so weit. Micky soll nun den Smaragd holen, da seinetwegen der letzte Bergungsversuch scheiterte. Erneut ist aber auch der Gauner Jeff hinter dem Juwel her, den Onkel Maximilian damals reinlegen und fesseln konnte. Als Micky den Stein herausholen kann, taucht Jeff auf und entwendet ihn. Doch Anastasia kann ihn zurückholen und Jeff fährt mit einem Motorboot auf eine Untiefe. Den Smaragd nun in den Händen hat der ganze Schatz für Onkel Maximilian seinen Reiz verloren, daher überlässt er ihn Minnie.
Das Huhn, das goldene Eier legt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Zio Paperone e la gallina dalle uova d'oro
- Story: Rodolfo Cimino
- Zeichnungen: Luciano Gatto
- Erstveröffentlichung: 30.03.1999
- Genre: Abenteuer, Gagstory
- Figuren: Onkel Dagobert, Donald Duck, Tick, Trick und Track, Baptist
- Seiten: 30
- Deutsche Erstveröffentlichung
Donald Duck und seine Neffen schauen sich eine Fernsehsendung an, in der eine Art spirituelle Hellseherin sich an Geschäftsleute wendet und ihnen rät, es den Älteren gleichzutun, die ihre mentale Anspannung durch das Träumen mit Märchenbüchern oder elektrischen Eisenbahnen abbauten. Daraufhin kommen Donald und Tick, Trick und Track auf die Idee, ihrem erfolgreichen Onkel Dagobert ebenfalls ein klassisches Märchenbuch zu schenken.
Am nächsten Tag überreicht Donald seinem Onkel Dagobert zusammen mit seinen Neffen das Geschenk, doch dieser hält es für Unsinn. Baptist verrät jedoch, dass der Chef gerade ein Buch liest, in dem es um eine Henne geht, die goldene Eier legt. Um sich gegenüber seinem Neffen zu rechtfertigen, erklärt Onkel Dagobert, dass er sich schon seit langem für die Möglichkeit interessiert, goldene Eier zu bekommen. Längst plant er eine aufklärende Expedition, um die Wahrheit herauszufinden. Aus Angst, darin verwickelt zu werden, fliehen Donald und die Jungs nach Hause und beginnen, den 313 für die Flucht vorzubereiten. Aber sie werden von Roboter Robbi, der von Onkel Dagobert geschickt wurde, gefangen genommen und auf ein Schiff gebracht, wo Dagobert und Baptist bereit zur Abreise sind.
Das Schiff ist eigentlich ein Hühnerfrachter, der Hühner transportiert und von Onkel Dagobert aus Aberglauben gemietet wurde. Nach einiger Zeit erreichen die Ducks die Küste von Hahua-Bdhu. Der Kapitän teilt ihnen jedoch mit, dass sie nicht anlegen können, da die Ladung unter Quarantäne gestellt werden muss, und so müssen die Abenteurer mit einem Beiboot von Bord gehen. Nachdem sie die notwendigen Dokumente für die Einreise als Wissenschaftler erhalten haben, erreicht die Gruppe das Gebiet, wo sich die Hühner mit den goldenen Eiern befinden sollen. Nach einem langen Marsch finden sie jedoch nur ein gewöhnliches Huhn, sodass die Neffenschar mit Meuterei droht.
Onkel Dagobert ist kurz davor, aufzugeben, als plötzlich ein Bereich mit einer Schranke und einem Grenzposten auftaucht. Der Wächter erklärt, dass sich auf der anderen Seite das Reich der Hühner mit den goldenen Eiern befindet, aber niemand darf es betreten. Nachdem er tagelang über den (sehr hohen) Preis für die Überfahrt verhandelt hat, betritt Onkel Dagobert allein das Gebiet und findet tatsächlich ein Huhn. Das Tier ist nicht sehr gesellig und zahm, sodass Onkel Dagobert es mit Gewalt mit einem Seil fangen muss.
Zurück in Entenhausen wird die Henne in einem Käfig neben dem Geldspeicher untergebracht und gefüttert. Die Henne frisst jedoch nichts, was Onkel Dagobert wütend macht, der möchte, dass sie endlich goldene Eier legt. Eines Tages beginnt das Huhn jedoch auf einmal, goldene Eier zu legen, sehr zur Freude von Onkel Dagobert. Einzig Donald und die Kinder fragen sich, woher das Tier die Energie nimmt, wenn die Henne doch nichts frisst.
Als die Ducks endlich hinter das Geheimnis kommen, reagiert Onkel Dagobert zornig und will das arme Huhn zu einem Festtagsbraten machen. Zum Glück gebieten ihm Tick, Trick und Track Einhalt, denn die schlauen Jungs haben bereits einen guten Vorschlag, wie sich ganz spielerisch doch noch Profit aus der Misere schlagen lässt.
