Halloween: Unterschied zwischen den Versionen
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Im 20. Jahrhundert eher unbeachtet, nahm das Thema „Halloween“ Anfang der 2000er in Deutschland richtig Fahrt auf. Bereits 1998 erhielt die letzte Oktober-Ausgabe des ''[[Micky Maus Magazin]]s'' zum ersten Mal ein Cover, dass explizit ein zu Halloween passendes Bild zeigte<ref>https://inducks.org/issue.php?c=de%2FMM1998-44</ref>. Zu sehen ist Donald, der sich eine Taschenlampe unter das Gesicht hält, um so gruseliger zu erscheinen. Als [[Extra (Gimmick)|Extra]] gab es einen Gruselprojektor, der laut Beschreibung gruselige Bilder an die Wand wirft. Auf dem Projektor rangt das Wort „Halloween“, bei dem das ''O'' durch einen Kürbis mit Fratze ersetzt wurde. Im Heft befindet sich ein [[Einseiter]] von [[Bill Walsh]] und [[Manuel Gonzales]], in dem Goofy von einem Hotel träumt, in dem es spukt. Ein Jahr später, in MMM 44 von 1999, ist das ganze Heft mit Spukgeschichten aus Entenhausen ausgestattet. Zu Beginn gibt es zwei Donald-Geschichten von [[Vicar]] und [[Santanach]] mit einem Einseiter von [[Carl Barks]], der im Deutschen zur Walpurgisnacht, im Original aber an Halloween spielt. Im ersten [[Comic]] erschafft [[Daniel Düsentrieb]] versehentlich ein Mülltonnenmonster; in der zweiten Geschichte übernachtet [[Donald Duck|Donald]] in einem Spukhaus. Gleiches müssen auch [[Micky Maus|Micky]] und [[ | Im 20. Jahrhundert eher unbeachtet, nahm das Thema „Halloween“ Anfang der 2000er in Deutschland richtig Fahrt auf. Bereits 1998 erhielt die letzte Oktober-Ausgabe des ''[[Micky Maus Magazin]]s'' zum ersten Mal ein Cover, dass explizit ein zu Halloween passendes Bild zeigte<ref>https://inducks.org/issue.php?c=de%2FMM1998-44</ref>. Zu sehen ist Donald, der sich eine Taschenlampe unter das Gesicht hält, um so gruseliger zu erscheinen. Als [[Extra (Gimmick)|Extra]] gab es einen Gruselprojektor, der laut Beschreibung gruselige Bilder an die Wand wirft. Auf dem Projektor rangt das Wort „Halloween“, bei dem das ''O'' durch einen Kürbis mit Fratze ersetzt wurde. Im Heft befindet sich ein [[Einseiter]] von [[Bill Walsh]] und [[Manuel Gonzales]], in dem Goofy von einem Hotel träumt, in dem es spukt. Ein Jahr später, in MMM 44 von 1999, ist das ganze Heft mit Spukgeschichten aus Entenhausen ausgestattet. Zu Beginn gibt es zwei Donald-Geschichten von [[Vicar]] und [[Santanach]] mit einem Einseiter von [[Carl Barks]], der im Deutschen zur Walpurgisnacht, im Original aber an Halloween spielt. Im ersten [[Comic]] erschafft [[Daniel Düsentrieb]] versehentlich ein Mülltonnenmonster; in der zweiten Geschichte übernachtet [[Donald Duck|Donald]] in einem Spukhaus. Gleiches müssen auch [[Micky Maus|Micky]] und [[Minnie Maus|Minnie]] durchmachen, die aber eine Reise buchen und dann im einem Hotel landen, in dem es spukt. In der letzten Geschichte benimmt sich [[Goofy]] wie ein Geist, nachdem er sich den Kopf an einem Ast anschlägt. Lediglich der [[Rätselcomic]] hat nichts mit Halloween zu tun. Ansonsten gibt es auch in diesem Magazin wieder ein Gruselextra (Glibberauge) sowie ein Cover mit passendem Motiv<ref>https://inducks.org/issue.php?c=de%2FMM1999-44</ref>. Dieses Prinzip setzte sich die folgende Jahre fort. Ende Oktober erschien eine Halloween-Ausgabe mit passendem Cover und Extra. Dabei waren nicht alle, doch aber mindestens eine Geschichte dabei, die entweder an Halloween spielte oder einen gruseligen Unterton hatte. Ab 2004 gab es zwei Ausgaben im Oktober, die sich mit Halloween befassten. Dies behielt man bis 2016 bei, ehe ab 2017 die Ausgabenzahl pro Jahr verringert wurde, weshalb es damit nur noch ein Halloweenheft pro Jahr gab. | ||
Ganz anders sah es beim ''[[Donald Duck Sonderheft]]'' aus, das zwar seit 2001 monatlich erschien, doch erstmal gar nicht auf Halloween einging. So erhielten die ersten Oktober-Ausgaben weder ein Halloween-Cover noch eine thematisch zu Halloween passende Geschichte. [[DDSH 209]] wagte als erstes Heft den Versuch und bot zu Beginn mit ''Killerpflanzen greifen an'' von [[Daniel Branca]] eine gruselige Geschichte, in der [[Gundel Gaukeley]] ein Haus erbt, dessen Garten sie mit ihrem Zauber verflucht. Danach blieb es in den Oktober-Ausgaben erstmal ruhig. Fünf Jahre später erschien [[DDSH 269]] erstmals mit einem Halloween-Cover, auf dem die [[Tick, Trick und Track|Neffen]] ihren Onkel Donald mit einem Frankenstein-Kostüm erschrecken. Eine passende Geschichte blieb aber aus. Dabei blieb es auch bei den beiden nächsten Oktober-Ausgaben. [[DDSH 305]] hatte jedoch weder ein Halloween-Cover noch eine passende Geschichte. Dafür beschäftigte sich [[Wolfgang J. Fuchs]] in seinem Artikel mit dem 60-jährigen Halloween-Cartoon ''[[Donald, Geister und Gespenster]]'' sowie dem daraus entstandenen Comic ''[[Spendieren oder Schikanieren]]''. Ein Jahr später bot [[DDSH 317]] wieder ein Halloween-Cover und eine lange Geschichte mit dem [[Das schwarze Phantom|schwarzen Phantom]], die zumindest Spannung bot. Bei [[DDSH 329]] war es genau umgekehrt. Kein Halloween-Cover, dafür aber mit ''Das Spukhaus des Grafen Horstmar'' von [[Marco Rota]] erstmals eine passende Geschichte. In den ''[[Entenhausener Geschichte(n)|Entenhausener Geschichten]]'' befasst sich Wolfgang Fuchs mit Gespenstern, Hexen und Dämonen in [[Entenhausen]]. Ein Jahr später bot [[DDSH 341]] nicht nur ein Halloween-Cover passend zu einer Geschichte im Heft, sondern gleich fünf von sechs Geschichten befassten sich mit dem Thema „Halloween“ oder es ging um etwas passend Gruseliges. Dies sollte aber vorerst in diesem Ausmaße die Ausnahme bleiben. Die nächsten drei Oktober-Ausgaben boten jeweils ein Halloween-Cover und mindestens eine Halloween-Geschichte. [[DDSH 389]] hatte zwar kein passendes Cover, dafür aber zwei Geschichten passend zu Halloween im Heft. Während [[DDSH 401]] immerhin kein Cover, dafür aber eine Halloween-Geschichte bot, war [[DDSH 413]] sowohl ohne Halloween-Cover als auch ohne passende Geschichte dazu. So fuhren auch die nachfolgenden Sonderhefte das Prinzip fort. Statt Halloween gab es passende Herbstcover im Oktober. Oft gab es auch keine Geschichte dazu, die entweder am Fest spielte oder gruselig passend zum Fest wäre. Während sich also das ''Micky Maus Magazin'' regelmäßig im Oktober auf Halloween konzentrierte und seine Ausgaben mit Geschichten und Cover sowie Extras schmückt, behandelt das DDSH das Thema eher stiefmütterlich. Im Oktober kommen kaum Ausgaben mit passendem Cover und dazugehörigen Geschichten heraus. Man hat zumindest hin und wieder versucht, Halloween in den Mittelpunkt des Heftthemas zu rücken, was aber vermutlich bei der Leserschaft weniger gut ankam. Dies könnte daran liegen, dass das ''DDSH'' eher eine ältere Zielgruppe anspricht, für die Halloween eher unwichtig ist. Im Vergleich dazu lockt das ''Micky Maus Magazin'' einerseits mit seinem Extra und seiner Kindlichkeit. Andererseits spricht das Von-Haus-zu-Haus-gehen eher Kinder an, während ältere Leser sich eher albern vorkommen. Dies könnte zumindest eine mögliche Erklärung sein, warum Halloween im ''DDSH'' wenig zum Tragen kommt. | Ganz anders sah es beim ''[[Donald Duck Sonderheft]]'' aus, das zwar seit 2001 monatlich erschien, doch erstmal gar nicht auf Halloween einging. So erhielten die ersten Oktober-Ausgaben weder ein Halloween-Cover noch eine thematisch zu Halloween passende Geschichte. [[DDSH 209]] wagte als erstes Heft den Versuch und bot zu Beginn mit ''Killerpflanzen greifen an'' von [[Daniel Branca]] eine gruselige Geschichte, in der [[Gundel Gaukeley]] ein Haus erbt, dessen Garten sie mit ihrem Zauber verflucht. Danach blieb es in den Oktober-Ausgaben erstmal ruhig. Fünf Jahre später erschien [[DDSH 269]] erstmals mit einem Halloween-Cover, auf dem die [[Tick, Trick und Track|Neffen]] ihren Onkel Donald mit einem Frankenstein-Kostüm erschrecken. Eine passende Geschichte blieb aber aus. Dabei blieb es auch bei den beiden nächsten Oktober-Ausgaben. [[DDSH 305]] hatte jedoch weder ein Halloween-Cover noch eine passende Geschichte. Dafür beschäftigte sich [[Wolfgang J. Fuchs]] in seinem Artikel mit dem 60-jährigen Halloween-Cartoon ''[[Donald, Geister und Gespenster]]'' sowie dem daraus entstandenen Comic ''[[Spendieren oder Schikanieren]]''. Ein Jahr später bot [[DDSH 317]] wieder ein Halloween-Cover und eine lange Geschichte mit dem [[Das schwarze Phantom|schwarzen Phantom]], die zumindest Spannung bot. Bei [[DDSH 329]] war es genau umgekehrt. Kein Halloween-Cover, dafür aber mit ''Das Spukhaus des Grafen Horstmar'' von [[Marco Rota]] erstmals eine passende Geschichte. In den ''[[Entenhausener Geschichte(n)|Entenhausener Geschichten]]'' befasst sich Wolfgang Fuchs mit Gespenstern, Hexen und Dämonen in [[Entenhausen]]. Ein Jahr später bot [[DDSH 341]] nicht nur ein Halloween-Cover passend zu einer Geschichte im Heft, sondern gleich fünf von sechs Geschichten befassten sich mit dem Thema „Halloween“ oder es ging um etwas passend Gruseliges. Dies sollte aber vorerst in diesem Ausmaße die Ausnahme bleiben. Die nächsten drei Oktober-Ausgaben boten jeweils ein Halloween-Cover und mindestens eine Halloween-Geschichte. [[DDSH 389]] hatte zwar kein passendes Cover, dafür aber zwei Geschichten passend zu Halloween im Heft. Während [[DDSH 401]] immerhin kein Cover, dafür aber eine Halloween-Geschichte bot, war [[DDSH 413]] sowohl ohne Halloween-Cover als auch ohne passende Geschichte dazu. So fuhren auch die nachfolgenden Sonderhefte das Prinzip fort. Statt Halloween gab es passende Herbstcover im Oktober. Oft gab es auch keine Geschichte dazu, die entweder am Fest spielte oder gruselig passend zum Fest wäre. Während sich also das ''Micky Maus Magazin'' regelmäßig im Oktober auf Halloween konzentrierte und seine Ausgaben mit Geschichten und Cover sowie Extras schmückt, behandelt das DDSH das Thema eher stiefmütterlich. Im Oktober kommen kaum Ausgaben mit passendem Cover und dazugehörigen Geschichten heraus. Man hat zumindest hin und wieder versucht, Halloween in den Mittelpunkt des Heftthemas zu rücken, was aber vermutlich bei der Leserschaft weniger gut ankam. Dies könnte daran liegen, dass das ''DDSH'' eher eine ältere Zielgruppe anspricht, für die Halloween eher unwichtig ist. Im Vergleich dazu lockt das ''Micky Maus Magazin'' einerseits mit seinem Extra und seiner Kindlichkeit. Andererseits spricht das Von-Haus-zu-Haus-gehen eher Kinder an, während ältere Leser sich eher albern vorkommen. Dies könnte zumindest eine mögliche Erklärung sein, warum Halloween im ''DDSH'' wenig zum Tragen kommt. | ||