LTB Enten-Edition 94
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| Die jungen Wilden | ||||||
| Dieter Düsentrieb und Tick, Trick und Track | ||||||
(© Egmont Ehapa) | ||||||
| Erscheinungsdatum: | 2. Dezember 2025 | |||||
| Redaktion: | ||||||
| Übersetzung: | Manuela Buchholz, Peter Daibenzeiher, Petra Müller, Eckart Sackmann, Susanne Walter | |||||
| Geschichtenanzahl: | 19 | |||||
| Seitenanzahl: | 340 | |||||
| Preis: | 9,99 € | |||||
| Weiterführendes | ||||||
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Inhalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Das Bildungssonnenbad[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Newton Pitagorico e le tintarelle erudite
- Story: Marco Nucci
- Zeichnungen: Stefano Intini
- Erstveröffentlichung: 25.03.2020
- Genre: Düsentrieb'sche Erfindungen, Gagstory
- Figuren: Dieter Düsentrieb, Tick, Trick und Track, Rektor Schnauzer, Daniel Düsentrieb, Donald Duck, Helferlein
- Seiten: 24
- Deutsche Erstveröffentlichung
Ein neuer Tag im Leben Dieter Düsentriebs bricht an, ein durchaus besonderer, nämlich der erste Tag an seiner neuen Schule. Von nun an besucht er die gleiche Schule wie seine Freunde Tick, Trick und Track. So kurz nach dem Ferienende und am ersten Schultag sind die Drillinge noch ziemlich entspannt. Sie schlagen Dieter vor, dass er sie am nächsten Wochenende zur Kokosküste begleiten darf, wohin Donald sie mitnehmen wollte. An dem wunderschönen Strand könnten sie dann gemütlich ausspannen und den Schock, dass die Ferien um sind, noch ein Weilchen vergessen. Um die Schule machen sich die drei Halbwüchsigen erst einmal keine Gedanken. In der ersten Woche bekommen sie nie Hausaufgaben auf. Die gute Laune erhält allerdings einen plötzlichen und schmerzhaften Dämpfer, als sie ihr Klassenzimmer betreten und den strengen Rektor Schnauzer erblicken. Der verbitterte Direktor der Schule hat sich in den Kopf gesetzt, die in seinen Augen furchtbar faulen Schüler zum Arbeiten zu motivieren, da eine wahre Schule die Schüler schlauchen muss, bis sie schwitzen. Um das zu erreichen, setzt Rektor Schnauzer einen Test an, der es in sich hast, mit lauter furchtbar kniffligen Fragen. Wer den Test nicht besteht, so droht er den erschrockenen Zöglingen an, darf dieses Schuljahr gar nicht erst beginnen.
Damit ist es vorbei mit dem entspannten Relaxen an der Kokosküste. Stattdessen erwarten die Kinder mühsame Tage voll schlauchendem Lernen. Da kommt dem Tüftler Dieter Düsentrieb eine geniale Idee und er ermuntert seine Freunde, ihn später in seinem Baumhaus zu besuchen. Tick, Trick und Track staunen dann bereits, als sie das Baumhaus betreten, das im Inneren dank einer genialen Erfindung viel größer ist, als es von außen wirkt. Dieter erzählt ihnen, dass sein Onkel Daniel sein geheimes Labor und seine Erfindungen noch gar nicht kennt. Er will es ihm erst zeigen, wenn ihm eine perfekte Erfindung gelungen ist und er damit beweisen konnte, dass auch er ein waschechter Erfinder und Genie ist. Nun soll es aber um Dieters neuestes Werk gehen, das Bildungssonnenbad. Wie Dieter ihnen stolz erklärt, kann man damit nur durch Sonneneinstrahlung den Inhalt eines beliebigen Buches in Sekundenschnelle aufnehmen. Tick, Trick und Track können es erst gar nicht glauben, doch Dieter demonstriert es ihnen, indem er eine dicke Schwarte über Gedichte mittels seiner Erfindung quasi inhaliert und aus dem Stegreif eines davon aufsagt. Die Drillinge sind begeistert.
Nun steht dem Bildungssonnenbad an der schönen Kokosküste nichts mehr im Wege. Beim Chillen können die Kinder derweil all den Stoff lernen, den sie für den Schnauzer-Test benötigen. Nebenbei hilft Dieter mit seiner Methode auch gleich einem berühmten Mimen, der einen ellenlangen Monolog auswendig zu lernen hat, sich aber partout den Text nicht merken kann. Nach diesem Wochenende fahren sie entspannt und siegessicher in die Schule zum Schnauzer-Test. Doch dort kommen sie darauf, dass sich das Wissen wie eine normale Sonnenbräunung mittlerweile verflüchtigt hat. In ihrer Panik werden sie von Schnauzer noch dazu als erste drangenommen und scheitern dramatisch. Verzweifelt bitten sie um eine allerletzte Chance. Der Rektor gewährt sie ihnen, da er denkt, sie damit endgültig fertigmachen zu können, und fragt nach der Heimstatt eines seltenen Olms. Da dieser ausgerechnet an der Kokosküste lebt, können die Kinder dank ihres entspannenden Wochenendes die Frage tatsächlich beantworten und entkommen damit gerade noch der befürchteten Bestrafung. Nun wissen sie, dass sie in Zukunft fleißig lernen müssen.
Ein besonderer Gast[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Qui Quo Qua e l'ospite di riguardo
- Story: Bruno Concina
- Zeichnungen: Salvatore Deiana
- Erstveröffentlichung: 18.07.2006
- Genre: Gagstory
- Figuren: Donald Duck, Tick, Trick und Track
- Seiten: 17
- Nachdruck aus: LTB 367
Eines Tages wundert sich Donald über merkwürdige Geräusche in seinem Haus. Tick, Trick und Track schenken ihrem Onkel reinen Wein ein und erklären, dass sie einen kleinen niedlichen Hund gefunden haben, allerdings den wahren Eigentümer nicht in Erfahrung bringen konnten. Entgegen aller Erwartungen der Neffen, die darum betteln, den Hund behalten zu dürfen, ist Donald so nett, das Tier aufzunehmen. Im Haustierladen ist er sogar bereit, auch gleich noch das letzte Ersparte für alle Hundebequemlichkeiten auszugeben. Die Neffen spielen freudig mit ihrem neuen Hund Harry und kümmern sich rührend um ihn. Einige Zeit später entdeckt Donald in der Zeitung eine Vermisstenanzeige, die auf Harry zutrifft. Schweren Herzens werden die Ducks bei der Villa einer schwerreichen Gräfin vorstellig, um dieser ihren lange vermissten Hund wiederzubringen. Zwar lehnen Tick, Trick und Track einen Finderlohn in Geldeswert ab, doch die Dankbarkeit der Gräfin kennt keine Grenzen und beschert der tierlieben Familie Duck noch einen tollen Urlaub am Strand.
Verblüffendes Geständnis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: La dichiarazione
- Story: Bruno Concina
- Zeichnungen: Roberto Vian
- Erstveröffentlichung: 10.04.2001
- Genre: Einseiter
- Figuren: Dicky, Dacky und Ducky, Tick, Trick und Track
- Seiten: 1
- Nachdruck aus: LTB 364
Track baut eine Sandburg, als ein Mädchen auf ihn zukommt. Sie gesteht, dass sie in ihn verliebt sei und dass sie seine Sandburgen bewundere. Track, etwas verwundert, kann nur stottern, als er dieses hört.
Duell der Gitarristen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Qua & i Bumpers – Un chitarrista di troppo
- Story: Giorgio Salati
- Zeichnungen: Mattia Surroz
- Farben: Chiara Bonacini, Ilaria Castagna
- Erstveröffentlichung: 03.04.2024
- Genre: Gagstory, Wettkampf
- Figuren: Tick, Trick und Track, Angelika, Brianna, Joey, Peter, Eddie, Elmo, Donald Duck
- Seiten: 30
- Deutsche Erstveröffentlichung
Bei den Bumpers, der Band von Track, hängt der Haussegen etwas schief, seit ihr Keyboardspieler Peter nicht mehr zu den Proben kommt. Als sie ihn zufällig in der Schule sehen, eröffnet ihnen der sichtlich nervöse Peter, dass er im Codieren eine neue Leidenschaft entdeckt hat, der er sich voll und ganz hingeben will. Die Musikerkollegen wollen ihm aber gar nicht richtig zuhören, sondern verlangen, dass er gefälligst zum nächsten anstehenden Konzert bei der Eisdiele Eimerweise Eis kommt. Peter spielt mit ihnen – eröffnet ihnen aber anschließend bei einem gemeinsamen Eisbecher, dass er die Band verlassen will. Mehr als ein Hobby schafft er nämlich nicht. Für die Bumpers bricht die Welt zusammen. Traurig hängen sie in ihrem Proberaum rum und nicht einmal Bandmanager Elmo, der ihnen bereits neue Gigs organisiert hat, vermag sie aufzumuntern. In dieser Phase der Niedergeschlagenheit stößt ein weiterer Gitarrenspieler zu ihnen, Eddie, der jüngst nach Entenhausen gezogen ist. Eddie ist ein großer Fan der Bumpers und hat ihnen bereits bei ihrem letzten Konzert zugejubelt. Track hatte dem sympathischen Eddie vorgeschlagen, sie jederzeit besuchen zu dürfen. Eddie erweist sich nun als so großer Fan, dass er die Stücke der Bumpers alle spielen kann. Hieraus ergibt sich für die Band eine wunderbare Chance, ein weiteres Bandmitglied zu bekommen und die folgenden Auftritte spielen zu können.
Als Eddie beginnt, Tracks Soli zu übernehmen und dafür von allen bewundert wird, und auch in weiteren Aspekten beginnt, Tracks Platz in der Band einzunehmen, geraten die Dinge außer Kontrolle. Erst ist Track niedergeschlagen, dann erwacht nach Ermunterung seiner Brüder sein Kampfgeist. Er fordert Eddie bei den nächsten Konzerten heraus und beide spielen ein Solo nacvh dem anderen, bei dem sie sich beweisen wollen. Das ödet die Fans mit der Zeit enorm an und auch Elmo ist sauer, da er eigentlich neue Songs hatte haben wollen. Track erkennt, dass er für die anderen Mitglieder der Band immer noch das wahre Herz der Bumpers ist und Eddie ihn gar nicht ersetzen kann – zumal nur Track in der Lage ist, Songs zu schreiben und musikalisch die Richtung vorzugeben. sie versöhnen sich miteinander, da folgt die nächste Enttäuschung, da Eddie Entenhausen und die Bumpers verlässt. Abhilfe zur jüngsten kollektiven Niedergeschlagenheit schafft ausgerechnet Peter, der Track einen musikalischen Roboter schenkt.
Hitzkopf gegen Schlaukopf (Teil 1): Nachhilfeunterricht[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Nuovi allievi, vecchi maestri
- Story: Giorgio Fontana
- Zeichnungen: Donald Soffritti
- Erstveröffentlichung: 25.11.2020
- Genre: Gagstory
- Figuren: Dieter Düsentrieb, Primus von Quack, Tick, Trick und Track, Daniel Düsentrieb, Rektor Schnauzer
- Seiten: 20
- Anmerkung: Rektor Schnauzer wird hier „Rektor Schnurres“ genannt
- Nachdruck aus: LTB 560
Dieter Düsentrieb hat im Chemie-Unterricht mal wieder ein solches Chaos angerichtet, dass er vom wutentbrannten Rektor Schnauzer einen Riesentest aufgebrummt bekommt. Doch abgesehen von den naturwissenschaftlichen Disziplinen versagt Dieter hier krachend, sodass er im kurz darauf ausgestellten Halbjahreszeugnis einen eher mäßigen Schnitt bekommt. Das gefällt seinem Onkel Daniel derart gar nicht, dass dieser beschließt, seinem Neffen einen Privatlehrer zu beschaffen: Primus von Quack. Der zerstreute Gelehrte ist allerdings überhaupt nicht begeistert davon, dem stürmischen und nicht auf den Kopf gefallenen Dieter Nachhilfe zu erteilen, zumal er eine Arbeit über die Hühnerleiter zu schreiben gedenkt. Dieter wiederum fühlt sich wehrlos einem weltfremden Greis ausgeliefert, der sich hinter einer Mauer aus Büchern verschanzt. Er wirft dem dutzendfach diplomierten Lehrer vor, dass die Bücher seine Kreativität hemmen würden. Das kann Primus, für den die Bücher die wichtigste Erfindung der Menschheitsgeschichte sind, nicht auf sich sitzen lassen. Damit stieben zwischen beiden die Funken.
Hitzkopf gegen Schlaukopf (Teil 2): Eine leckere Lektion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

- Originaltitel: Una lezione multigusto
- Story: Giorgio Fontana
- Zeichnungen: Donald Soffritti
- Erstveröffentlichung: 12.02.2020
- Genre: Kurzgeschichte, Wissenschaft
- Figuren: Dieter Düsentrieb, Primus von Quack
- Seiten: 12
- Nachdruck aus: LTB 560
Nachdem sie so heftig aneinandergeraten sind, beschließt Primus, wieder von vorne anzufangen und sich von Dieter erst einmal erklären zu lassen, was in der Schule passiert ist und worin das Problem besteht. Fassungslos hört der Gelehrte, der auch einen Doktorhut in Pädagogik sein Eigen nennt, was Rektor Schnauzer dem Jungen angetan hat. Auch Primus findet das Vorgehen des Rektors nämlich höchst zweifelhaft. Zudem versteht er im Stillen durchaus Dieters Einstellung, sich nur mit dem beschäftigen, was ihn wirklich interessiert. Primus gelingt es tatsächlich, das Eis bei Dieter zu brechen, indem er den störrischen Jungen zu einem Eis in der besten Diele der Stadt einlädt und beim Genuss nebenbei verständliche Lektionen in gleich fünf Fächern gibt. Damit versucht er die Lektion zu vermitteln, dass alle Fächer gleich bedeutend sind und es sich lohnt, sich auch mit allen auseinanderzusetzen, um die Wirklichkeit besser verstehen können. Am Ende ist Dieter überzeugt, dass die gemeinsamen Unterrichtsstunden alles andere als langweilig werden.
Der Farbsaugbläser[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Newton Pitagorico e la pistola aspira-arcobaleno
- Story: Marco Nucci
- Zeichnungen: Stefano Intini
- Erstveröffentlichung: 01.04.2020
- Genre: Düsentrieb'sche Erfindungen, Absurdes
- Figuren: Dieter Düsentrieb, Tick, Trick und Track, Rektor Schnauzer, Daniel Düsentrieb
- Seiten: 20
- Deutsche Erstveröffentlichung
Rektor Schnauzer hat den berühmten Künstler Jean-Baptist Schmotz dazu gewonnen, eine Wand in der Entenhausener Emil-Erpel-Schule mit einem großflächigen Wandgemälde auszustatten. Einziges Problem dabei: Die Wand ist riesengroß und aus rötlichem Beton. Bevor sich der Künstler sich an die Arbeit macht, muss sie erst geweißt werden. Diese Arbeit hat der Rektor seinen Schülern zugedacht. Der Rektor möchte keine Dankesworte hören, aber ohnedies ist den Kindern mehr danach, ihn zu verfluchen. Stundenlange Plackerei erwartet sie. Beim Anblick eines Mann mit Laubbläsers kommt dem erfindungsreichen Dieter allerdinghs eine Idee, wie sie sich die Schnauzer'sche Sklavenarbeit ersparen können. Schon am nächsten Morgen in aller Herrgottsfrühe trifft er Tick, Trick und Track, die jämmerlich unausgeschlafen sind, vor der Mauer des Anstoßes. Er hält seinen neuen Farbnsaugbläser in der Hand. Mit diesem kann er nun sämtliche Farbe von der Wand abziehen und in seinem Gerät speichern, wodurch die Wand ganz von alleine weiß wird. Sicher ist sich der Nachwuchserfinder, dass diesmal garantiert nichts schiefgehen wird und er beweisen kann, dass er ebenfalls ein Genie ist. Doch als er den Bläser auf die Mauer richtet, saugt dieser nicht nur die Farbe von der Mauer, sondern aus dem ganzen Viertel, das nun eintönig in Grautöne getaucht ist. Der Farbsaugbläser war wohl zu stark eingestellt. Panisch will Dieter dem Viertel die Farbe zurückgeben und wirft seine Erfindung noch einmal an, wobei er diesmal das Viertel selbst ins Visier nimmt. Das Ergebnis ist außerordentlich farbenfroh, aber keineswegs wie geplant. Wieder und wieder versucht es Dieter, doch erst, als Tick, Trick und Track vorschlagen, auf die Wand zu zielen, funktioniert es und die korrekten Farben sind wieder da; gerade noch rechtzeitig, bevor Rektor Schnauzer kommt.
Unterwegs mit dem Fähnlein Fieselschweif: Orientierungssinn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Orientamento da manuale
- Story: Francesca Agrati
- Zeichnungen: Andrea Lucci
- Erstveröffentlichung: 09.08.2017
- Genre: Einseiter
- Figuren: Fähnlein Fieselschweif, Dieter Düsentrieb, Tick, Trick und Track, Didi Duck, Oberstwaldmeister
- Seiten: 1
- Nachdruck aus: LTB 556
Fieselschweif-Neuling Didi Duck hat die Aufgabe, mithilfe eines Kompasses den Weg durch den Wald zu finden. Das seltsame Gerät, das immer nur in die gleiche Richtung zeigt, kann er nicht gebrauchen. Stattdessen weiß er sich anderweitig zu helfen.
Ein Trikot für Sieger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Newton e la stoffa del campione
- Story:
- Zeichnungen: Donald Soffritti
- Erstveröffentlichung: 29.09.2015
- Genre: Sport, Düsentrieb'sche Erfindungen, Gagstory
- Figuren: Dieter Düsentrieb, Knackerknaben, Tick, Trick und Track
- Seiten: 20
- Deutsche Erstveröffentlichung
Dieter Düsentrieb mag ein begabter Erfinder sein, doch auf dem Sportplatz ist er eine Niete. Beim Wettlauf kommt er völlig ausgepowert ins Ziel, als der Schiedsrichter schon längst gegangen ist. Dass er nicht der Letzte des Feldes ist, liegt nur daran, dass die frechen Knackerknaben sich überhaupt nicht angestrengt haben und gemütlich geschlendert sind. Die eigene schlechte Leistung, aber auch die Enttäuschung anderer, den Lauf nicht gewonnen zu haben, bringen Dieter auf eine Idee. Er konstruiert einen Apparat, der Trikots strickt, mit denen man nur gewinnen kann. Stolz zeigt er seinen neuesten Geniestreich seinen Freunden Tick, Trick und Track. Diese sind jedoch wenig angetan, handelt es sich dabei doch um Betrug. Dieter sieht seinen Fehler ein und entsorgt die Erfindung.
Einige Zeit darauf sieht Dieter allerdings, wie die Knackerknaben, die seine Erfindung aus dem Mülleimer gemopst haben, die ganze Klasse mit solchen Trikots ausstatten. Dieter kann nichts dagegen sagen, da er die Erfindung gemacht hat und die Knackerknaben drohen, ihn als Urheber auffliegen zu lassen. Beim anstehenden Lauf passiert, was zu erwarten war: Alle Schüler erreichen gleichzeitig die Ziellinie, bis auf Dieter, der kein Siegertrikot getragen hat. Den Honoratioren der Schule kommt das verdächtig vor und sie schließen den Sportplatz, um der Sache nachzugehen. Dass nunmehr keine Wettkämpfe mehr stattfinden und damit Langeweile Einzug hält, lässt die anderen Kinder aufwachen. Sie erkennen, dass man sich weder vor einem Sieg noch einer Niederlage fürchten muss und dass es auch keinen Sinn ergibt, wenn alle Sieger sind. Der kluge Dieter hat nun eine Seife erfunden, mit der die Siegertrikots ausgewaschen werden können und zu ganz normalen Trikots werden. Die Lehrer verpflichten die Knackerknaben zu dieser Wascharbeit.
Kreative Spiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Giochi innovativi
- Story: Bruno Enna
- Zeichnungen: Paolo De Lorenzi
- Erstveröffentlichung: 18.09.2001
- Genre: Einseiter
- Figuren: Tick, Trick und Track
- Seiten: 1
- Nachdruck aus: LTB Sonderedition 2/2013
Ein Umfragetyp klingelt an Donalds Haus und befragt einen der Neffen, was er von den momentan angesagten Spielen hält. Er bekommt ernüchternde Antworten und wundert sich, womit die Kinder von heute tatsächlich spielen.
Im Falle des Brotes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

- Originaltitel: Newton Pitagorico e il problema delle fette imburrate
- Story: Marco Nucci
- Zeichnungen: Stefano Intini
- Erstveröffentlichung: 13.05.2020
- Genre: Düsentrieb'sche Erfindungen, Absurdes
- Figuren: Dieter Düsentrieb, Tick, Trick und Track, Schnurri, Daniel Düsentrieb, Helferlein, Dussel Duck, Donald Duck
- Seiten: 24
- Nachdruck aus: LTB 559
Warum fallen Butterbrote immer auf die Butterseite? Generationen Gelehrte haben sich darüber schon die Denkerstirn zermartert. So wie auch Daniel Düsentrieb, der einfach kein gebuttertes Brot erfinden kann, bei dem die Butterseite auch im Fallen oben bleibt. Genauso ein Mysterium wie die Katzen, die beim Fallen immer auf den Füßen landen. Was Daniel nicht schafft, ist gerade die richtige Herausforderung für Dieter, der seinem Onkel endlich richtig zeigen möchte, dass er ein vielversprechender Nachwuchserfinder ist. Aber als auch Dieter mit seiner Weisheit am Ende ist, erfindet er einen Roboter, der das Problem für ihn lösen soll. Ermattert schläft er ein. Als er wieder aufwacht, sieht er mit Schrecken, dass der Roboter das Problem auf dieselbe Art gelöst hat wie Dieter: Er hat noch einen Roboter gebaut. Und dieser hat einen weiteren Roboter gebaut. Am Ende ziehen zwölf Roboter durch die Stadt, einer größer als der andere, und alle stur damit beschäftigt, Butter aufzutreiben und alles damit zu buttern, was ihnen in die Quere kommt. In dieser brenzligen Situation bittet Dieter die mutigen Jungs Tick, Trick und Track um Hilfe. Alleine traut er sich nämlich nicht auf den Schrottplatz, wo sich die Roboter verschanzt haben. Doch auch zu viert bietet sich ihnen ein erschreckender Anblick. Dieter hätte sich vorgestellt, dass Tick, Trick und Track die Roboter mit der gigantischen Schrottpresse erledigen, doch weigern sich die Drillinge, das tonnenschwere Gerät zu bedienen. Ein anderer Ausweg muss her und ergibt sich, als Dieter zufällig eine Katze beobachtet, die mit beiden Füßen am Boden landet. Er erinnert sich daran, dass Katzen immer auf den Füßen landen. Nachdem Tick, Trick und Track die bedrohlichen Roboter abgelenkt haben, gelingt es ihm, an Butter zu gelangen, ein Brot zu schmieren und der Katze auf den Rücken zu binden. Als er den Robotern nun zeigt, wie er die Katze fallen lässt und diese, wie zu erwarten, auf ihren Beinen landet, während das Butterbrot nach wie vor mit der Butterseite nach oben weist, ist das Problem gelöst. Die Roboter schalten sich von selbst ab.
Der Ziehharmonika-Effekt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Paperino, Newton e l'effetto fisarmonica
- Story: Francesco Vacca
- Zeichnungen: Andrea Maccarini
- Erstveröffentlichung: 28.02.2024
- Genre: Düsentrieb'sche Erfindungen, Absurdes, Wissenschaft (Big Bang und Big Crunch)
- Figuren: Dieter Düsentrieb, Donald Duck, Daniel Düsentrieb
- Seiten: 16
- Deutsche Erstveröffentlichung
Pechvogel Donald hat alles für ein romantisches Dinner mit Daisy vorbereitet, als er eine von ihr geschenkte Vase, die als Tischaufsatz dienen sollte, unabsichtlich zerschmettert. Nachdem seine eigenen Flickversuche nicht fruchten, eilt er zu Herrn Düsentrieb, um diesen zu bitten, das Kleinod rasch wieder zu reparieren. Dummerweise ist der Herr Ingenieur momentan viel zu beschäftigt und könnte sich um die zu Bruch gegangene Vase erst nächste Woche kümmern. Zu spät wäre das für Donald, der in der Zwischenzeit Daisy das Missgeschick beichten müsste. Gerade als Donald traurig die Erfinderwerkstatt verlassen will, spricht ihn Dieter an und schlägt ihm vor, selbst die Vase zu reparieren. Donald hat nichts zu verlieren und stimmt also zu. Flugs erfindet Dieter, der wieder mal die Grenzen der Physik ausloten will, einen Entropieschalter. Damit kann er die subjektive Zeit eines jeden Objekts umkehren. Auf die Vase angewandt, ist diese binnen Kürze tatsächlich wieder heil. Donald freut sich bereits auf sein Abendessen, da fällt Dieter etwas Schreckliches auf: Der Entropieschalter war zu stark und die Vase wird zu einem Klumpen Ton, der sie einst war. Und damit nicht genug, der Effekt des Entropieschalters breitet sich wellenförmig aus. Die Zeit läuft rückwärts und bald finden sich Dieter und Donald, die sich in eine Kapsel gerettet haben, in der Zeit der Dinosaurier wieder. Dieter erkennt, dass er den Effekt nicht stoppen kann. Er kann nur abwarten, bis sich alles soweit zusammenzieht, dass es zum Big Crunch kommt. Auf diesen folgend muss sich das Universum im Urknall wieder ausdehnen. Dies bezeichnet Dieter als Ziehharmonika-Effekt. So geschieht es auch und am Ende der wieder regulär verlaufenden Zeit findet sich Donald in Entenhausen wieder und schlägt Daisys Vase zu Bruch. Diesmal allerdings kommt es zu kleinen Abweichungen, die verhindern, dass sich die Geschichte wiederholt.
Die neuen Abenteuer des Fähnlein Fieselschweif: Der Wald des weißen Pumas[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Newton Pitagorico e il cammino del puma bianco
- Story: Marco Nucci
- Zeichnungen: Emmanuele Baccinelli
- Erstveröffentlichung: 03.02.2021
- Genre: Gagstory
- Figuren: Fähnlein Fieselschweif, Dieter Düsentrieb, Oberstwaldmeister
- Seiten: 28
- Nachdruck aus: LTB 553
Das Fähnlein Fieselschweif unternimmt eine Exkursion in einen Nationalpark, in dem weiße Berglöwen leben. Doch Tick, Trick und Track sind besorgt, denn Dieter Düsentrieb hat sich ihnen angeschlossen und der steht immer im Verdacht, sein Genie mit irgendeiner abstrusen Idee unter Beweis stellen zu wollen, dabei aber genial zu scheitern und eine Katastrophe auszulösen. Während Track noch meint, Dieter ginge es einfach nur um den Wanderspaß, sind sich die anderen beiden sicher, dass der an Naturerfahrungen normalerweise gar nicht interessierte Dieter etwas im Schilde führt. Während der anspruchsvollen Wanderung ist immer wieder der Einfallsreichtum der Fieselschweiflinge gefragt, um diverse Hindernisse wie etwa steile Abhänge, Kletterpartien oder reißende Wildwässer zu überwinden. Jedes Mal, wenn der Oberstwaldmeister nach Ideen fragt, befürchten Tick und Trick bereits, dass sich Dieter mit einer zunächst genial erscheinenden Idee zu Wort meldet, die dann in einer Katastrophe endet. Doch wider Erwarten benimmt sich Dieter zurückhaltend und lässt die anderen ihre Ideen äußern. So gerät ihre Wanderung zum Erfolg. Als einziger Wermutstropfen bleibt, dass sie keinen Puma erspäht haben. Am Ende und wieder zurück beim Bus entschuldigen sich Tick und Trick bei ihrem Freund Dieter und dieser gesteht, dass ihm selbst seine Katastrophben bereits reichen und er deswegen sich zurückgehalten hat. Dabei hätte er die Idee zu einer Lockpfeife gehabt, um die Pumas anzulocken. Peinlich berührt schlagen Tick und Trick vor, Dieter solle diese jetzt bauen. Doch nichts passiert.
Zurück in seinem Baumlabor: Der Dieter, der auf der Wanderung dabei war, war nur ein Roboter, den der echte Dieter konstruiert hat. Mit der Wanderung wollte er seine Erfindung im Stresstest erproben. Da nicht einmal Tick, Trick und Track das bemerkt haben, ist sich Dieter gewiss, endlich eine perfekte Erfindung geschafft und keine Katastrophe ausgelöst zu haben. Doch die Lockpfeife zeigt am Schluss doch noch Wirkung.
Hitzkopf gegen Schlaukopf (Teil 3): Das kann ich auch![Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

- Originaltitel: Potevo farlo anch'io!
- Story: Giorgio Fontana
- Zeichnungen: Donald Soffritti
- Erstveröffentlichung: 09.12.2020
- Genre: Kurzgeschichte
- Figuren: Dieter Düsentrieb, Primus von Quack, Daniel Düsentrieb
- Seiten: 12
- Anmerkung: Dritter Teil der Serie Hitzkopf gegen Schlaukopf, die ersten beiden wurden bereits zuvor in dieser Ausgabe abgedruckt.
- Nachdruck aus: LTB 567
Die dritte Nachhilfestunde von Primus von Quack und Dieter führt die beiden in ein Museum. Erst weiß Primus nicht, womit er beginnen soll, da, so lautet auch seine goldene Regel, alle wissenschaftlichen Disziplinen gleich wichtig sind und er sich nicht für eine entscheiden kann. Doch der Wink des Schicksal leitet die beiden ins Kunstmuseum, wo Dieter über die verschiedenen Stilrichtungen wie den Kubismus oder Surrealismus aufgeklärt wird. In der abstrakten Kunst angekommen, erklärt Dieter, dass er diese Art von Kunstwerken auch kann. Primus meldet seine Zweifel an. Davon angefixt eilt der quirlige Dieter los und schreibt einen Algorithmus, der ihm ein Gemälde produziert, das ganz ähnlich aussieht wie die im Museum. Doch als er das Bild sieht, winkt Primus ab und erklärt Dieter, dass das Wesen der Kunst darin besteht, etwas Neues zu kreieren. Kopien von etwas Bestehendem zu schaffen ist keine Kunst, da nicht originell. Am Ende sierht Dieter das ein, da es bei seinen Erfindungen ja auch immer darum geht, etwas Neues zu erschaffen und nicht darum, Bestehendes nachzuahmen.
Das Quizduell[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Qui Quo Qua e l'orologio della sapienza
- Story: Gabriele Mazzoleni
- Zeichnungen: Mario Ferracina
- Erstveröffentlichung: 07.10.2020
- Genre: Gagstory
- Figuren: Tick, Trick und Track, Dieter Düsentrieb, Daniel Düsentrieb, Rektor Schnauzer
- Seiten: 20
- Nachdruck aus: LTB 550
Der Direktor drillt seine Schüler mal wieder gnadenlos, denn er will unbedingt den diesjährigen Wissenswettbewerb gewinnen. Daniel Düsentrieb beschließt, Tick, Trick und Track mit einer seiner neuen Erfindungen zu helfen, einer Uhr des Wissens. Während zwei der Neffen die Uhr ablehnen und selber lernen wollen, greift Trick zu. Als er während des Büffelns verzweifelt merkt, dass er nichts des Lernstoffs im Kopf behalten kann, beschließt er, die Uhr einzusetzen. Beim anstehenden, von Rektor Schnauzer angesetzten Test brilliert Trick dank der Uhr. So kommt es, dass Rektor Schnauzer ihn und seine beiden Brüder zum Quizduell anmeldet, in der sie gegen die Schule aus Gansbach antreten sollen. Doch genau vor dem Wettbewerb gibt Tricks Uhr den geist auf, weil er vergessen hatte den Akku aufzuladen. Ganz auf sich alleine gestellt beantwortet der zuvor so siegesgewisse Trick eine Frage nach der anderen falsch. Gansbach führt mit Vorsprung, das Publikum ist entsetzt. Nun hängt alles von der allerletzten, schwersten Frage ab, die die meisten Punkte bringt. In der Pause davor eilt Dieter zu Trick und verrät ihm, dass die Uhr in Wahrheit nur ein Trick Daniels war und gart nicht funktioniert. In der Vorstellung, das Wissen auf die Uhr zu übertragen, hat Trick dieses in Wahrheit gelernt. Mit diesem Gedanken in petto gelingt es ihm nun tatsächlich, die letzte Frage zu beantworten und Entenhausen gewinnt den Wettbewerb.
Der Schlafomat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Newton Pitagorico e il rigeneratore soporifero
- Story: Francesco Vacca
- Zeichnungen: Simona Capovilla
- Erstveröffentlichung: 31.08.2022
- Genre: Düsentrieb'sche Erfindungen, Absurdes
- Figuren: Dieter Düsentrieb, Tick, Trick und Track, Donald Duck, Franz Gans, Oma Duck, Onkel Dagobert
- Seiten: 20
- Deutsche Erstveröffentlichung
Da sein rastloser Onkel Daniel von Schlafmangel geplagt ist, macht sich Dieter Düsentrieb daran, einen Schlafomat zu erfinden, mit dem man nach nur ein paar Sekunden Gebrauch bereits so erholt ist wie nach einem langen Schlaf. Als Ausgangsmaterial für die neue Erfindung nimmt er ein altes Nudelsieb. Um sein Werk zu vervollständigen, fehlt ihm noch Energie und die will er mittels Batterie zuführen. Der hibbelige Dieter hat aber keine Geduld, darauf zu warten, dass Tick, trick und Track ihre wiederaufladbaren Batterien aufgeladen haben. Stattdessen baut er sich schnell mithilfe eines Wassertopfes, etwas Salz, Kupfer-, Zink- und Filzplättchen eine Voltasäule, die erste Batterie der Geschichte. Er schließt die Voltasäule an seine Erfindung an – doch nichts passiert. Scheinbar war die Energiezufuhr nicht ausreichend. Die Einwände seiner Freunde Tick, Trick und Track will Dieter auch diesmal nicht hören, er eilt schon fort, um sich an Donalds Autobatterie zu bedienen. Als auch diese nicht ausreicht, baut er sich am Strand eine Gigavoltasäule. Doch immer noch nichts. Enttäuscht sieht Dieter ein, dass seine Erfindung nicht funktioniert unde geht niedergeschlagen nach Hause, um sie wieder aus dem Nudelsieb auszubauen. Dabei erst entdeckt er, dass er die ganze Zeit versucht hat, ein ganz normales Sieb an die Voltasäule anzuschließen. Der Schlafomat steht immer noch im Düsentrieb'schen Erfinderlabor. Von neuem Elan beflügelt rennt Dieter zurück an den Strand, obwohl die normalen Batterien inzwischen aufgeladen wären. Ein schwerer Fehler. Der Schlafomat ist nun viel zu stark und versetzt ganz Entenhausen in ausgelassene Stimmung. Alle Menschen tanzen und schlagen Purzelbäume. Auf Drängen Tick, Trick und Tracks pegelt er schließlich sein Gerät wieder ein und der Alltag kehrt in die Stadt zurück.
Lehren des Lebens: Ein Drilling kommt selten allein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: La prima legge di Qui: "Chi fa da sé, fa per tre!"
- Story: Caterina Mognato
- Zeichnungen: Marco Forcelloni
- Erstveröffentlichung: 01.11.2004
- Genre: Kurzgeschichte
- Figuren: Tick, Trick und Track, Primus von Quack
- Seiten: 6
- Deutsche Erstveröffentlichung
Primus von Quack stellt die Besonderheiten Ticks vor, um zugleich damit zu beweisen, dass ein Drilling selten allein kommt. Tick ist weniger extravertiert als seine Brüder, dafür umso entschlossener. Als im Fernsehen bekanntgegeben wird, dass Mikroflop ein neues Gesicht für ihre Werbekampagne sucht, bewirbt er sich. Der Spott seiner Brüder darüber stachelt ihn so sehr an, dass er über sich hinausgeht und tatsächlich zum neuen Testimonial wird. Doch im Werbeclip wird Tick glatt dank Technik verdreifacht, sodass erst wieder alle glauben, die Drillinge hätten die Aktion gemeinsam gemacht.
Der Telepathor[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Newton Pitagorico in... sono solo pensieri
- Story: Marco Nucci
- Zeichnungen: Simona Capovilla
- Erstveröffentlichung: 08.12.2021
- Genre: Düsentrieb'sche Erfindungen, Moralgeschichte
- Figuren: Dieter Düsentrieb, Tick, Trick und Track, Rektor Schnauzer, Daniel Düsentrieb, Dussel Duck, Onkel Dagobert, Schnurri, Helferlein, Opa Knack, Panzerknacker
- Seiten: 30
- Deutsche Erstveröffentlichung
Rektor Schnauzer hat Dieter einbestellt, um ihm gründlich die Meinung zu sagen, dass er den Jungen für eine wahre Katastrophe hält. Er sei altklug, pedantisch und viel zu fröhlich und wenn er so weitermache, werde Dieter große Probleme bekommen. Dieter möchte diese Gemeinheiten nicht auf sich sitzen lassen. Sein Onkel Daniel, Dussel und auch Dagobert sagen ihm fast täglich, dass er ein guter Junge ist. Doch der perfide Schnauzer ist mit seinen Gemeinheiten noch nicht am Ende. Er insinuiert, dass diese zwar Dieter mit Worten loben würden, in Stille aber ganz anders über diesen dächten. Diese Fiesheit macht Dieter schwer zu schaffen. Was wäre, wenn der Rektor recht hat? Auch die Beteuerungen seiner Freunde Tick, Trick und Track, dass der Rektor doch nie richtig liegt und Dieter sich keinen Kopf machen soll, da ihn alle wirklich mögen, fruchten nicht. Stattdessen kommt Dieter die Idee, einen Gedankenleseapparat zu konstruieren. Mit diesem kann er nun die Gedanken jedweder Person empfangen, ebenso von Tieren. Dieter möchte damit aufnehmen, was sein Onkel, Dussel und Dagobert wirklich über ihn denken, um das Rektor Schnauzer vorzuführen und ihm zu zeigen, wie sehr er sich irrt. In Folge versucht er jeweils die Gedanken der drei auf sich zu lenken, indem er sich ihnen kurz zeigt, um danach den Telepathor auf sie zu richten und sich anzuhören, was sie über ihn denken. Dabei vermeint er jedoch jedes Mal Kritik herauszuhören. Daniel hält ihn demzufolge für einen Faulpelz, Dussel für aufdringlich und Dagobert für einen Taugenichts. Tick, Trick und Track protestieren, dass die Freunde genau das eben gar nicht gedacht haben, doch es ist sinnlos und es wird sogar noch schlimmer, als Dieter sich die Gedanken seiner drei besten Freunde anhört und daraus zu entnehmen meint, dass diese ihn für einen Schwächling halten. Niedergeschlagen macht er sich auf den Weg nach Hause zum Abendessen. Dort muntert ihn sein Onkel auf. Was zählt sind einzig und allein die Taten, nicht die flüchtigen und schwer zu kontrollierenden Gedanken. Besser gelaunt will Dieter seinen Telepathor ad acta legen, da kommt ihm noch ein Gedanke. Er will unbedingt noch wissen, was Rektor Schnauzer über ihn denkt. Er richtet sein Gerät auf das Büro des Rektors aus und empfängt warme, sehr sympathische Gedanken, die ihn glauben machen, vom Rektor im tiefsten Inneren geschätzt zu werrden. er weiß jedoch nicht, dass nicht der übellaunige Schnauzer im Büro war, sondern nur die Katze Schnurri.
Der Weihnachtswunsch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Newton Pitagorico e l'aspirazione natalizia
- Story: Marco Nucci
- Zeichnungen: Stefano Intini
- Erstveröffentlichung: 23.12.2020
- Genre: Düsentrieb′sche Erfindungen, Weihnachten, Gagstory, Zeitreise
- Figuren: Dieter Düsentrieb, Tick, Trick und Track, Daniel Düsentrieb, Helferlein, Donald Duck, Onkel Dagobert, Daisy Duck, Dussel Duck, Gustav Gans, Oma Duck, Franz Gans, Weihnachtsmann, Nelly (Cameo/Foto)
- Seiten: 30
- Nachdruck aus: LTB Weihnachten 27
Kurz vor Heiligabend gehen die meisten Entenhausener ihren liebgewonnenen Weihnachtstraditionen nach. Der vom Glück verwöhnte Gustav Gans entspannt an seinem Kamin, Herr Düsentrieb schaut einen TV-Weihnachtsfilm und Dussel Duck probiert sich als kreativer Meisterkoch der herausfordernden Geschmacksklasse in der heimischen Weihnachtsbäckerei. Auch die Jungs Tick, Trick und Track freuen sich schon auf ein ganz besonderes Ereignis und meinen damit die Bescherung. Ihr übermotivierter Freund Dieter Düsentrieb aber hat in seinem Baumhaus-Labor eine beachtliche Erfindung ausbaldowert, die für ihn viel wichtiger ist als die Weihnachtsgeschenke an sich.
Dieter will nämlich ein für alle Mal in die tiefen Fußstapfen seines Onkels Daniel Düsentrieb treten und hat eine Zeitmaschine erfunden – ein technisches Meisterstück, das bislang nur Herrn Düsentrieb Senior gelungen ist, wie einer der Neffen zu Recht bemerkt. Damit die Maschine auch tatsächlich funktioniert, benötigt Dieter jedoch drei Schrauben aus schallabsorbierendem Dunkelobsidian. Da diese Komponenten für einen durchschnittlichen Schüler nicht so leicht zu bekommen sind, hat sich Dieter diese Schrauben vom Weihnachtsmann gewünscht, für den es mit seinen magischen Fähigkeiten ein Leichtes sein sollte, Dieters Weihnachtswunsch zu erfüllen.
Doch zuvor erhalten die vier Jungs von Daniel Düsentrieb den Auftrag, die Einfahrt vom Schnee freizuschaufeln. Eine schweißtreibende Arbeit, die den Neffen angesichts des vielen Schnees schon jetzt Frust beschert. Aber Dieter Düsentrieb weiß rat und hält es für die beste Gelegenheit, seine flockenverschlingende Schneesaugkanone auszuprobieren – eine Art Staubsauger mit enormer Leistung. Leider hat Dieter die durchschlagende Saugkraft der Schneesaugkanone deutlich unterschätzt. Seine Erfindung ist so stark, dass sie das halbe Entenhausen samt Häusern, Menschen und vielem mehr in sich hineinsaugt. Die Zurückgebliebenen wundern sich über die verrückten Geschehnisse.
Im Inneren von Dieters verquerer Erfindung überschlagen sich derweil die Ereignisse. Auch Herr Düsentrieb überlegt, wie die Freunde wieder aus der misslichen Lage kommen können, ist allerdings überfragt. Um die ganze Aktion komplett rückgängig machen zu können, würde es einer funktionierenden Zeitmaschine bedürfen. Hierfür aber fehlen Dieter nach wie vor die drei Schrauben aus schallabsorbierendem Dunkelobsidian. Glücklicherweise kommt Dieter und seinen Freunden der Zufall in Gestalt eines bärtigen Geschenkebringers zu Hilfe, sodass sich doch noch alles zum Guten wendet.