LTB Enten-Edition 21
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| Die Superfamilie | ||||||
(© Egmont Ehapa) | ||||||
| Erscheinungsdatum: | 07.02.2008 | |||||
| Chefredakteur: | ||||||
| Übersetzung: | Gerlinde Schurr | |||||
| Geschichtenanzahl: | 10 | |||||
| Seitenanzahl: | 340 | |||||
| Preis: | D: € 5,70 A: € 5,80 | |||||
| Weiterführendes | ||||||
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Inhalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Altes Geld auf neuen Wegen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Zio Paperone e la New Economy
- Story: Giorgio Pezzin
- Zeichnungen: Andrea Freccero
- Erstveröffentlichung: 03.09.2002
- Genre: Wirtschaftskampf, Wissenschaft (Wirtschaft, Finanzen), Moralgeschichte
- Figuren: Onkel Dagobert, Donald Duck, Tick, Trick und Track, Oma Duck, Baptist, Klaas Klever, Anwantzer, Bürgermeister
- Seiten: 34
- Deutsche Erstveröffentlichung
- Nachgedruckt in: LTB Sonderedition 1/2022, Enthologien 9
Im Entenhausener Milliardärsklub staunen alle Anwesenden über einen neunmalklugen Jungen, der mit einer von ihm programmierten Suchmaschine im Internet ein Vermögen gemacht hat und eigentlich nie wieder zur Schule gehen braucht. Die Entenhausener Unternehmer schwören auf das Zeitalter der „New Economy“ und halten nichts mehr von den antiquierten Geschäftsfeldern von Onkel Dagobert, der es damit immerhin zum reichsten Mann der Welt gebracht hat. Im Geldspeicher reagiert Onkel Dagobert frustriert und hilfreich zugleich, da ihm das Wissen über das Internet und digitale Geschäftspraktiken schlicht und ergreifend fehlt. Glücklicherweise stehen ihm seine Neffen Tick, Trick und Track und – im Rahmen seiner Möglichkeiten – auch Donald mit Rat und Tat zur Seite. Sie klären ihren reichen Onkel über die Funktionsweise des Online-Bankings und die Bereitstellung von Online-Shops. Der alte Zylinder lernt schneller als gedacht und startet eine gigantische Werbekampagne, um seine Duck'sche Onlineplattform zu bewerben. Tatsächlich kommen die bequemen Online-Bestellungen im wahrsten Sinne des Wortes gut bei den Bürgerinnen und Bürgern an und sie kaufen sich in einen wahren Rausch. Außerdem geht Onkel Dagobert sofort mit neuen Start-Ups an die Börse und versorgt diese mit frischem Kapital von Klein-Anlegern, die begeistert investieren und die New Economy als Goldgrube ansehen.
In nur wenigen Wochen herrscht regelrechte Goldgräberstimmung, sodass Dagobert immer mehr herkömmliche Aktiengesellschaften und notierte Unternehmungen abstößt, um an neues Kapital zu gelangen. Nachdem Dagobert die Ratschläge eines etwas durchgeknallten Marketing-Experten im Online-Business befolgt, kann sich auch Klaas Klever nicht mehr zurückhalten und investiert ebenfalls in die New Economy. Es kommt zu einem wahren Wirtschaftskampf zwischen den beiden Giganten. Als Onkel Dagobert scheinbar nicht mehr mithalten kann, platzt die Online-Blase und auch Klaas Klever steht plötzlich vor dem Nichts. Er ahnt nicht, dass der kluge Onkel Dagobert vorausschauend geplant hat und längst durchschaut hat, dass man das Internet nur als gewissenhaftes Werkzeug einsetzen darf, welches man nicht überstrapazieren kann.
Wer ist der ideale Neffe?[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Zio Paperone e il nipote ideale
- Story & Zeichnungen: Romano Scarpa
- Tusche: Sandro Del Conte
- Erstveröffentlichung: 14.09.1980
- Genre: Wirtschaftskampf, Moralgeschichte
- Figuren: Onkel Dagobert, Donald Duck, Tick, Trick und Track, Klaas Klever, Balduin von Bürz
- Seiten: 38
- Nachdruck aus: DD 202 (dort Der ideale Neffe)
Eines Tages schuftet Donald Duck mal wieder unermüdlich im Geldspeicher, um einige wichtige Aufgaben für Onkel Dagobert zu erledigen. Doch trotz all seiner gut meinten Bemühungen verursacht er nur Katastrophen am laufenden Band. Seltsamerweise bleibt sein Onkel Dagobert ungewohnt ruhig, anstatt sich über die von seinem Neffen verursachten Probleme zu ärgern. Die gleiche Szene wiederholt sich jeden Tag, bis der siebte Tag des Monats kommt. Wie sich zeigt, erhält Onkel Dagoberts bisher unbekannter Neffe Balduin von Bürz, seinen Abschluss in Wirtschaftswissenschaften an der Akademie für Führungskräfte.
Onkel Dagobert ist von der Tatkraft seines „neuen” Neffen begeistert und ernennt ihn sofort zu seinem persönlichen Assistenten, während Donald zum einfachen Chaffeur der Limousine degradiert wird. Balduin hingegen erfüllt die Erwartungen voll und ganz und versucht mit allen Mitteln, das ohnehin schon sagenhafte Vermögen seines steinreichen Onkels mit allen Mitteln zu vermehren. So überzeugt er Dagobert, zahlreiche Fabriken zu Spottpreisen zu kaufen, in der Gewissheit, dass sie ihm das Zehnfache einbringen werden.
Die gerade von der Marke Duck gekauften Industriebetriebe gehörten eigentlich zum unproduktiven Zweig des Konsortiums von Klaas Klever. Glücklicherweise gelingt es Donald, ohne dass Dagobert und Balduin es bemerken, eine Klausel in den Kaufvertragsentwurf aufzunehmen, die den Käufer von zuvor eingegangenen Schulden befreit. Sobald Klaas Klever jedoch bemerkt, dass er diese nutzlosen Besitztümer abgestoßen hat, sucht er nach einer weiteren Möglichkeit, sich auf Kosten von Onkel Dagobert zu bereichern, indem er Balduins Naivität ausnutzt. Es scheint nämlich klar zu sein, dass der unerfahrene Neffe, obwohl er in allen Universitätsprüfungen die besten Noten erzielt hat, noch nicht in der Lage ist, ein so großes Finanzimperium wie das seines Onkels ganz allein zu verwalten. Trotzdem setzt Onkel Dagobert weiterhin auf Balduin und macht Donald lächerlich.
Der raffinierte Klaas Klever verkleidet sich als Mexikaner (bzw. Brasilianer) und schlägt Balduin vor, einen neuen Kanal durch das freie Gebiet eines gigantischen Grundstücks zu bauen. Der ungestüme Balduin von Bürz lässt sich von dem Vorschlag verführen und überzeugt Onkel Dagobert, die Hälfte seines Vermögens in dieses gewagte Projekt zu investieren. Nur auf Drängen von Donald willigt Onkel Dagobert ein, sich das zum Verkauf stehende Gebiet wenigstens anzusehen. Diese Besichtigung ist ein Glücksfall, denn Donald stellt schließlich fest, dass das Land direkt an der Grenze einer tektonischen Platte liegt und daher eine intensive seismische und vulkanische Aktivität aufweist. Obwohl Donald sich von Onkel Dagobert gedemütigt gefühlt hat, hält er zu ihm und schafft es, seinen Onkel zu warnen, bevor dieser den Vertrag unterzeichnet. Dank Donalds Warnung ist Onkel Dagobert vor dem sicheren Bankrott gerettet.
Am Ende der Geschichte schickt Onkel Dagobert seinen vermaledeiten Neffen Balduin von Bürz zurück an die Universität und rät ihm, sich weiterzubilden und sich in Zukunft bei Klaas Klever einen Job zu suchen. Dagobert bedankt sich bei Donald und gesteht ein, dass Donald der beste Neffe ist, den er sich wünschen kann.
Reuevolle Rückkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Zio Paperone e la seconda occasione
- Story: Carlo Panaro
- Zeichnungen: Sandro Del Conte
- Erstveröffentlichung: 30.09.1997
- Genre: Abenteuer
- Figuren: Donald Duck, Tick, Trick und Track, Onkel Dagobert, Opa Knack, Panzerknacker, Jakob Duck
- Seiten: 45
- Deutsche Erstveröffentlichung
Eines schönen Tages trifft ein älterer Herr mit Bart und Schlapphut am Bahnhof von Entenhausen ein. Der Mann traut seinen Agen kaum, wie stark Entenhausen mittlerweile gewachsen ist – denn zu seinen Zeiten gab es offenbar noch nicht so viele Wolkenkratzer. Der unbekannte Besucher nutzt die Gelegenheit, auf ein Hochhaus zu steigen und dort mit einem Fernrohr in die Innenstadt hinab zu schauen. Sein Interesse gilt dem Geldspeicher, in dem Onkel Dagobert gerade ein Geldbad nimmt. Der bärtige Mann aber ist sich unsicher, ob er Dagobert jetzt schon einen Besuch abstatten soll oder nicht.
In der Stadt begegnet der Reisende dem vom Alltag geplagten Donald Duck, der sich vorgenommen hat, sein Wohnzimmer vorzurichten. Da trifft es sich, dass der bärtige Mann, der sich Donald als Johann vorstellt, zufälligerweise Anstreicher war und spontan seine Hilfe anbietet. So treffen Donald und Johann eine Vereinbarung: Letzterer kümmert sich um frische Farbe an den Wänden, dafür darf er bei Donald und dessen Neffen Tick, Trick und Track im Haus wohnen. Die Jungs schließt Johann schnell in sein Herz und auch Tick, Trick und Track freuen sich über die Hilfe. Als jedoch Onkel Dagobert spontan zu Besuch kommt, stülpt sich Johann insgeheim einen Eimer mit Farbe über den Kopf und behauptet, einen kleinen Unfall gehabt zu haben.
Später finden Tick, Trick und Track mehr oder weniger durch Zufall ein Indiz in Johanns Reisetasche, das ihre Neugier weckt. Johann läuft inzwischen durch die Straßen und grübelt herum. Plötzlich steht der gewiefte Opa Knack vor ihm, der Johann sofort wiedererkennt und sich sogar an dessen richtigen Namen erinnert. Opa Knack und seine fiesen Panzerknacker kidnappen Johann und fordern von ihm, sich als Komplize an einer Straftat zu beteiligen. Nun muss Johan einige schwere Entscheidungen treffen, doch zum Glück naht bereits Rettung. Am Ende muss Johann sein Geheimnis offenlegen und berichtet Erstaunliches aus dem Familienalbum der Ducks.
Der Klan der Duckaronis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: The Sardinian Ring
- Idee: Jennifer Steel
- Story: Keith Knight
- Zeichnungen: Jordi Sanchis
- Erstveröffentlichung: 1995
- Genre: Historisches Abenteuer, Gagstory
- Figuren: Onkel Dagobert, Donald Duck, Tick, Trick und Track, Daisy Duck, Gustav Gans, Oma Duck, Gundel Gaukeley, Bürgermeister
- Seiten: 30
- Besonderheit: Bezüge zur Mafia-Filmreihe Der Pate
- Deutsche Erstveröffentlichung
Einst herrschte in der pulsierenden Stadt Heiterhausen zu Beginn des 20. Jahrhunderts Friede und eitler Sonnenschein unter den fleißigen Bewohnerinnen und Bewohner. Doch der selbstgefällige Bürgermeister Tristan Trübke war den Anforderungen seines Amtes nicht mehr gewachsen und verfiel in einen depressiven Zustand, in der er jede Freude ablehnte. In seinem Kummer nutzte er seine Machtfülle dazu aus, um in Heiterhausen jeden nur denkbaren Spaß zu verbieten. Nicht nur Spielzeuge wurden verboten, sondern auch schmackhafte Gerichte und beste Zutaten für viele Leckereien, die (in Massen statt in Maßen konsumiert) der Gesundheit nicht unbedingt zuträglich sind.
So kam es, dass aus Heiterhausen ein düsterer Ort wurde und die Fröhlichkeit der Menschen schon bald verschwand. Auch der Clan der Duckeronis, einer streng patriarchalisch geführten Kaufmannsfamilie, litt unter den neuen Verboten und der gnadenlosen Schutzpolizei. Das Familienoberhaupt Don Dagoberto hatte zusammen mit seinen Neffen Donaldo und Gustavo ein erfolgreiches Handelsimperium für Delikatessen auf die Beine gestellt, welches es nun zu verteidigen galt. Daher zog sich der Clan der Duckeronis in den Untergrund zurück und organisierte unter dem inoffiziellen Namen „Der Pastanische Ring“ auf dem florierenden Schwarzmarkt.
Als die Zeiten immer schlechter wurden und der machtbesessene Bürgermeister mit immer drastischeren Mitteln gegen den Clan vorging, musste etwas gestehen. In der Folge organisierte die Sippe der Duckeronis einen Widerstand, um sich den Befehlen der Polizei zu widersetzen. Dabei zogen alle Familienmitglieder an einem Strand. Don Dagoberto bat sogar die in Zauberei bewanderte Sonderagentin HEX0013 herbei, um die Polizei auf Abstand zu halten. Viele Unternehmer und Geschäftsleute schlossen sich der Protestbewegung an.
Nach einer harten Auseinandersetzung musste Bürgermeister Trübke das Feld räumen und sein Amt an Don Dagoberto abgeben, der zum neuen Bürgermeister bestimmt wurde. Ihm und dem Clan der Duckeronis zu Ehren wurde im fröhlichen Heiterhausen ein Denkmal errichtet.
Der Tempel der Elemente[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Amelia e la furia degli elementi
- Story: Lello Arena, Francesco Artibani
- Zeichnungen: Giorgio Cavazzano
- Erstveröffentlichung: 20.07.1999
- Genre: Magie, Action, Gagstory
- Figuren: Gundel Gaukeley, Klein Wanda, Nimmermehr, Roderich, Tante Karoline, Onkel Dagobert, Daisy Duck, Donald Duck, Rita Rührig
- Seiten: 42
- Nachdruck aus: LTB 275
Gundel schläft friedlich in ihrer Hütte am Vesuv, als sie unsanft von ihrer Familie aus dem Schlaf gerissen wird. Während diese erstmal die Hütte verwüstet haben, sucht Dagobert eine preiswerte Alternative zu Leitungswasser und findet diese im Goldfischglas von Fräulein Rührigs Goldfisch. Gundel nimmt ihren Anhang mit zum Tempel der Elemente, mit deren Hilfe sie hofft, den Glückszehner stehlen zu können. Dort angekommen finden sie viele Relikte der alten Götter. Gundel nimmt sie (fast) alle mit. Dianas Bogen, mit dem man Leute dazu bringen kann, sich zu verlieben, lässt sie jedoch liegen. Mit dieser Kraft greift sie den Geldspeicher an. Drinnen geht das Chaos dann richtig los. Gundels Tante schießt mit dem Bogen, den sie mitgenommen hat, auf Donald. Dieser verliebt sich daraufhin in Gundel. Derweil schlägt Dagobert Gundel mit einem Geldsack k.o. Durch einen Zufall trifft ein Pfeil Gundels Tante, die sich daraufhin in Dagobert verliebt. Gundels „Verlobter“ verschluckt den Zehner doch sie bringt ihn dazu, ihn wieder auszuspucken. Letztendlich schluckt ihn der Goldfisch von Fräulein Rührig. Die Hexenfamilie verschwindet, da hier nichts mehr zu holen ist. Der Geldspeicher wird repariert und der Fisch bekommt ein neues Zuhause in einem Tresor. Daisy zwingt Gundel einen Zauberspruch zu suchen damit Donald wieder Daisy mag und Roderich, Gundels „Verlobter“ versucht Gundel zu treffen, damit sie sich ihn in verliebt.
Das Oberhaupt der Familie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

- Originaltitel: Zio Paperone... oro & famiglia
- Story: Nino Russo
- Zeichnungen: Alessandro Barbucci
- Erstveröffentlichung: 28.06.1994
- Genre: Moralgeschichte
- Figuren: Baptist, Daisy Duck, Donald Duck, Oma Duck, Franz Gans, Daniel Düsentrieb, Tick, Trick und Track, Onkel Dagobert
- Seiten: 21
- Nachdruck aus: LTB 247
Obwohl sich Donald die größte Mühe gibt, pünktlich bei seiner Verabredung mit seiner Verlobten Daisy zu sein, gerät der Erpel in Zeitnot und muss sich beeilen. Immerhin jährt sich am heutigen Tag der Jahrestag ihres ersten gemeinsamen Kusses! Da kommt es ihm gerade mehr als ungelegen, dass ausgerechnet Onkel Dagobert vor der Tür steht und Donald für seine Zwecke einspannen will. Donald weigert sich entschieden, wird aber von Onkel Dagobert regelrecht verschleppt und nicht ernst genommen. Entsprechend sauer ist am Abend Daisy, die Donald vor die Tür setzt und nichts mehr von ihm wissen will. Daisy ist derart enttäuscht, dass sie Oma Duck telefonisch ihren Kummer klagt. Als Onkel Dagobert bei seiner Schwester Dorette auftaucht, redet Oma Duck ihrem Bruder mit deutlichen Worten ins Gewissen und moniert, Dagobert wisse als Oberhaupt der Familie nicht einmal Donalds Geburtstag. Nun möchte Onkel Dagobert das Geschehene wieder gut machen, doch er beobachtet, wie Donald mit einer anderen Frau anbändelt und mit dieser zu Abend ist. Dagobert findet die Adresse der Blondine heraus und drückt ihr an der Tür einfach 1.000 Taler in die Hand, damit diese ihre Beziehung zu Donald abbricht. Am Ende stellt sich allerdings heraus, dass Daisy ihren Donald dazu verpflichtet hat, bei ihrer Freundin einen Benimmkurs zu absolvieren und Donald selbstverständlich seiner Daisy die Treue hält. Trotz alledem feiern die Ducks ihren Onkel Dagobert zu dessen Geburtstag als Oberhaupt der Familie.
Gründlich vergeigt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Paperino e il diabolico ultrasuono
- Story & Zeichnungen: Giovan Battista Carpi
- Erstveröffentlichung: 28.06.1981
- Genre: Gagstory, Düsentrieb′sche Erfindungen
- Figuren: Donald Duck, Daniel Düsentrieb, Tick, Trick und Track
- Seiten: 24
- Nachdruck aus: DD 246 (dort Die magische Geige)
Entenhausen ist neuerdings Feuer und Flamme für klassische Musik. Auch die Neffen Tick, Trick und Track sind begeistert von den Klängen eines virtuosen Geigenspielers und schwärmen in einer Tour von ihrem Idol. Das geht Donald langsam aber sicher auf den Keks, da er sich für die Neffen abrackert und zum Dank auch noch von ihnen verspottet wird. Zwar ist Donald kein begnadeter Musiker, doch um Tick, Trick und Track zu demonstrieren, dass er durchaus Musik im Blut hat, will er bald ebenfalls ein berühmter Violinist werden. Dabei schwört Donald auf die alte Geige seines Vorfahren Demetrios Duckolopos, die er noch auf dem Dachboden aufbewahrt hat.
Doch wie es Tick, Trick und Track bereits vorausgesagt haben, ist Donald nicht unbedingt mit einem angeborenen musischen Talent gesegnet. All seine Versuche, auf seine vermeintliche Kunst aufmerksam zu machen, schlagen kolossal fehl. Eine Schallpalttenfirma setzt ihn unsanft vor die Tür und auch der bekannte Musikpädagoge Professor Hörnchen hält sich bei Donalds Geklimper und Gezupfe lieber die Ohren zu.
In seiner Verärgerung trifft Donald zufällig auf Daniel Düsentrieb, der auf andere Gedanken kommen will, da er unermüdlich an einem geeigneten Mittel gegen Ameisen arbeitet. Der Herr Ingenieur schenkt Donald nach einer kurzen Unterredung eine besondere Geige, die quasi automatisch spielt, sofern sie über Kurzwellen Musik von einer abgespielten Schallplatte empfängt. Diese verrückte Erfindung kommt Donald sehr gelegen, denn mit dieser Geige sieht es so aus, als wäre über Nacht ein wahrer Maestro geworden.
Aber wie so oft steigt Donald sein Übermut zu Kopf und auch Tick, Trick und Track durchschauen schon bald das hinterhältige Spiel des neuen Star-Violinisten, der auf großer Bühne alsbald ein peinliches Debakel erlebt.
Die Perfektion auf Beinen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Paperino e il gemello perfetto
- Story: Carlo Panaro
- Zeichnungen: Valerio Held
- Erstveröffentlichung: 04.11.1990
- Genre: Adaption der Spielfilm-Komödie Twins – Zwilinge (1988) von Ivan Reitman
- Figuren: Donald Duck, Onkel Dagobert, Tick, Trick und Track, Daisy Duck, Oma Duck, Dussel Duck, Daniel Düsentrieb
- Seiten: 32
- Deutsche Erstveröffentlichung
- Nachgedruckt in: LTB Sonderedition 2/2014
Noch in Gedanken bei einem lustigen Film kommt Donald aus dem gut besuchten Kino und wird prompt von einem groben Kerl angerempelt, der Donald nicht gerade sanft behandelt. Nach der Abreibung wünscht sich Donald, dass ihn ein großer Bruder schon beschützen würde, wenn wieder so ein Grobian auftaucht. Wieder zuhause bereitet sich Donald gerade sein Abendbrot vor, als es an der Tür klingelt. Auf der Schwelle steht ein großgewachsener Erpel mit dicken Muskeln, der Donald überschwänglich in die Arme nimmt. Zuerst reagiert Donald zögerlich, doch als der Typ behauptet, Donalds verschollener Bruder Danold zu sein, ist Donald elektrisiert.
Schließlich hat Donald noch etwas davon gehört, dass er einen verlorenen Bruder haben soll, der auch noch mit ihm auf Oma Ducks Bauernhof aufgewachsen sei. Doch Oma Duck versichert ihm, dass Danolds Geschichte stimmt, der auch noch ein bezeichnendes Muttermal aufweist. Vor vielen Jahren sei Danold über Umwege auf den Bauernhof gelangt und von dort durch Zufall über die Grenze weitergefahren worden, wo er bei einem mexikanischen Gutsbesitzer aufgewachsen ist. Nun ist Danold zurück in Entenhausen und will endlich seine Familie kennenlernen.
Die Neffen Tick, Trick und Track freuen sich über ihren neuen Halb-Onkel und lassen diesen bereitwillig ihre Hausaufgaben erledigen. Auch Onkel Dagobert hält große Stücke auf seinen Prachtkerl von Neffen, der im Gegensatz zu Donald nicht so schmächtig ist, sondern durch Arbeitseifer auffällt. Wenig später steigt in Donald die Eifersucht auf, als auch noch seine Freundin Daisy Duck hin und weg ist von dem kernigen Danold, der schon eine beeindruckende Erscheinung darstellt.
Bei Nieselregen stolpert Donald niedergeschmettert durch die Straßen von Entenhausen und grübelt darüber, wie er mit der Situation und dem neuen Halb-Bruder umgehen soll. Ein Zusammenstoß mit einem Laternenpfahl holt ihn in seine Welt zurück und weist ihm den richtigen Weg der Erkenntnis.
Doppelt falsches Spiel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Cloned Again, Unnaturally
- Story: Stefan Petrucha
- Zeichnungen: Massimo Fecchi
- Tusche: Fecchi Studio
- Erstveröffentlichung: 13.07.2004
- Genre: Science-Fiction
- Figuren: Onkel Dagobert, Donald Duck, Rita Rührig
- Seiten: 30
- Nachdruck aus: LTB Mini Pocket 2
Im Geldspeicher ist Donald dabei, den neuen Plasmafernseher von Onkel Dagobert ausgiebig zu testen und schaut sich einen Science-Fiction-Film nach dem anderen an. Da stürmt plötzlich ein glatzköpfiger Herr an Fräulein Rührig vorbei in den Raum und will unbedingt mit Onkel Dagobert sprechen. Der Erfinder stellt sich als Dr. Dietbert Doppler vor und fordert von Dagobert die Zustimmung, einen waschechten Klon von ihm anzufertigen. Dem Doktor sei in der Genforschung der große Durchbruch gelungen und entgegen aller Allnahmen sei er in der Lage, einen erwachsenen Klon herzustellen, der sich exakt so verhält wie der reichste Mann der Welt selbst. Dennoch bleibt Onkel Dagobert skeptisch und hält ein solches Experiment für zu gefährlich. Wie sich aber herausstellt, hat der Wissenschaftler überhaupt nicht ernsthaft auf Onkel Dagoberts Zustimmung gewartet, sondern hat sowohl sich selbst als auch Onkel Dagobert aus einer Feder seines gestutzten Backenbarts bereits geklont. Der Dagobert-Klon sieht absolut authentisch aus und gibt auf Fragen stets goldrichtige Antworten. Dagobert schnappt sich eine Feder von Dagobert II und lässt diese im Labor untersuchen. Doch es stimmt: Der Klon ist genetisch identisch!
Von nun an übernimmt Dagobert II einen zentralen Platz in Onkel Dagoberts Leben und reist um die Welt, um an Besprechungen teilzunehmen und im Namen des echten Dagobert Geschäfte abzuschließen. Derweil entwickelt sich Dagobert II in den Augen von Donald zur echten Landplage, da sein leibhaftiger Onkel nur noch Zeit mit dem Klon verbringt und Donald blanke Eifersucht unterstellt. Trotz alledem bleibt Donald fest überzeugt, dass niemand auf der Welt einen echten Klon herstellen kann, der dann auch noch absolut perfekt ist. Er heftet sich an die Fersen des geklonten Dr. Doppel und deckt so ein ausgefeiltes Komplott auf. Doch Onkel Dagobert schenkt Donald keinen Glauben und der falsche Dagobert sorgt dafür, dass Donald in einer Zelle landet. Als Donald wieder auf freiem Fuß ist, beschließt er, selbst in die Rolle eines Dagobert-Klons zu schlüpfen und liefert sich als Dagobert III einige knifflige Herausforderungen, um zu beweisen, dass Dagobert II nicht das ist, was er vorgibt zu sein.
Oma Duck erzählt...: Noch ein Schatz im Silbersee[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: La leggenda del lago d'argento
- Story: Nino Russo
- Zeichnungen: Alessandro Perina
- Erstveröffentlichung: 20.09.1992
- Genre: Abenteuer
- Figuren: Oma Duck, Onkel Dagobert, Donald Duck, Tick, Trick und Track, Daisy Duck, Franz Gans, Baptist
- Seiten: 42
- Deutsche Erstveröffentlichung
Als reichster Mann der Welt hat Onkel Dagobert alle Hände voll damit zu tun, sein weltumspannendes Finanzimperium zu leiten und sein Vermögen stets zu vergrößern. Einzig seine Schwester Dorette Duck vermag es, Dagobert aus dem Bürostuhl zu bekommen – denn wie Dagoberts treuer Butler Baptist ihm mitteilt, kündigt sich unweit von Oma Ducks Bauernhof eine weitere Geschichte am Lagerfeuer an. Auch Donald Duck hält es in nicht in seiner Hängematte und er schnappt sich Tick, Trick und Track sowie Daisy, um zu Omas Hof zu fahren, wo Franz Gans bereits wartet. Das Zeltlager ums Lagerfeuer wird dieses Mal in der spektakulären Canyon-Landschaft in der Nähe des legendären Silbersees aufgeschlagen. Hier spielten sich vor vielen Jahren auch die Ereignisse aus Oma Ducks neustem Abenteuer ab.
Einst lebten die Indianer vom Stamm der Schmalfüße in Einklang mit der Natur und unbehelligt von den Siedlern. Die Gegend war den frommen Indianern heilig, sodass sie ihre Heimat niemals freiwillig verlassen hätten. Als jedoch der ruchlose Großgrundbesitzer Don Raul Ruchlez y Ratón sämtliches Land im Umkreis in seinen Besitz brachte, brachen düstere Zeiten für die Schmalfuß-indianer an. Der gewissenlose Don Raul erteilte seinen beiden heimtückischen Handlangern Jaime und José den Auftrag, die Pacht von 100 Silbermünzen von den Indianern einzutreiben und diese so oft wie möglich zu schikanieren.
Die Indianer konnten diese hohe finanzielle Last nicht aufbringen und waren schon bald verzweifelt. Da erschien der schönen Frau namens Lachende Lilie ein greiser Medizinmann, der ihr eine besondere Gabe schenkte: Das laute Lachen des geselligen Mädchens ließ Silbermünzen vom Himmel regnen. Die Freude darüber, dass sie mit dieser Fähigkeit ihren Stamm retten könnte, machte das Mädchen froh und bescherte ihr einige Dutzend Silbermünzen. Damit konnten die Schmalfüße ihre Pacht bei Don Raul in einer Summe bezahlen.
Als der geldgierige Gringo von Lachende Lilie erfuhr, malte er sich bereits aus, reich wie ein König zu werden und sich für immer die Taschen mit Silbermünzen vollzustopfen. Die brutalen Kerle Jaime und José entführen Lachende Lilie und verschleppen sie in das Haus von Don Raul, das auf einer Felsnadel in einer Senke errichtet ist, welche nur über einen schmalen Felssteg erreicht werden kann. Aber die junge Frau weigert sich, für Don Raul den Goldesel zu spielen und will partout nicht Lachen. Das macht den Schurken nur noch wütender. Lachende Lilie sieht ein, dass sie sich selber helfen muss, und greift zu einem schlauen Trick.
Nach einem nervenaufreibenden Finale kann Lachende Lilie dem üblen Spiel von Don Raul und dessen Schergen ein Ende bereiten. Der Silbersee bewahrt seitdem einen kostbaren Schatz, der weder mit Gold noch mit Silber aufzuwiegen ist.