LTB Crime 21
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(© Egmont Ehapa) | ||||||
| Erscheinungsdatum: | 21. Mai 2024 | |||||
| Redaktion: | ||||||
| Übersetzung: | ||||||
| Geschichtenanzahl: | 14 | |||||
| Seitenanzahl: | 320 | |||||
| Preis: | 12,– € | |||||
| Weiterführendes | ||||||
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Cover[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Das Cover für diesen Band wurde von Andrea Freccero gezeichnet und adaptiert das Filmplakat für den Superheldenfilm The Dark Knight aus dem Jahr 2008. Darin werden die Beweggründe des superreichen Bruce Wayne (Christian Bale) erklärt, der sich eine schwarze Maske und ein Kostüm zulegte, um als Batman Jagd auf Verbrecher in Gothcam City zu machen. Der verrückte Bösewicht Joker (Heath Ledger) schwingt sich zum Oberhaupt der Unterwelt auf und bedroht die Heimatstadt von Batman.
Anstelle von Batman ist Phantomias auf der Spielkarte zu sehen, die auch nicht von Joker, sondern von Donald vor das Gesicht gehalten wird.
Inhalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Ein gefährliches Vergessen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Paperinik e la car-can di troppo
- Story: Gabriele Panini
- Zeichnungen: Roberta Migheli
- Erstveröffentlichung: September 2010
- Genre: Superhelden
- Figuren: Daniel Düsentrieb, Panzerknacker, Onkel Dagobert, Phantomias
- Seiten: 24
- Deutsche Erstveröffentlichung
Aus dem Weg geschafft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Topolino e il colpo perfetto
- Story: Carlo Chendi
- Zeichnungen: Romano Scarpa
- Tusche: Giorgio Cavazzano
- Erstveröffentlichung: 15.09.1968
- Genre: Kriminalgeschichte
- Figuren: Inspektor Issel, Kater Karlo, Micky Maus, Minnie Maus
- Seiten: 15
- Deutsche Erstveröffentlichung
Phantomias: Verborgene Ängste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Paure nascoste
- Story: Bruno Enna
- Zeichnungen: Andrea Ferraris
- Erstveröffentlichung: 11.07.2000
- Genre: Einseiter
- Figuren: Daisy Duck, Daniel Düsentrieb, Donald Duck, Phantomias
- Seiten: 1
- Deutsche Erstveröffentlichung
Ein Fall für Detektiv Duck: Garantiert unverträglich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Invito a cena con delizia
- Story: Vito Stabile
- Zeichnungen: Carlo Limido
- Erstveröffentlichung: 20.09.2016
- Genre: Kriminalgeschichte
- Figuren: Donald Duck, Dolly Duck alias Olga, Daisy Duck
- Seiten: 34
- Besonderheit: der italienische Originaltitel ist eine Anspielung auf den 1976 veröffentlichten Kriminalfilm Invito a cena con delitto (Deutsch: Eine Leiche zum Dessert)
- Nachdruck aus: LTB 509
Privatdetektiv Donald Duck kann die rührselige Musik der Sängerin Marlene Müller nicht ertragen, die seine Assistentin Olga gerade auf dem Plattenspieler hört. Olga unterbricht das Lied widerwillig, genervt von der Sommerhitze und gelangweilt wegen des Mangels an Beschäftigung. Ihr Chef aber behauptet, dass es anderen noch schlechter geht: Das Lebensmittellabor hat ein Paket mit einer wertvollen Substanz namens Zuckotam verschickt, das unter ungeklärten Umständen verloren gegangen ist.
In diesem Moment taucht eine Kundin auf: Es ist Margot Mascarpone, die Tochter des Küchenchefs und Restaurantbesitzer Moritz Mascarpone, die besorgt ist, weil sich ihr Vater in letzter Zeit seltsam verhält. Sie bittet Detektiv Duck und Olga, dem Grund dafür nachzugehen. Daraufhin begibt sich Donald sofort zu Mascarpones Restaurant. Während Olga den Küchenchef ablenkt, schleicht sich der Detektiv heimlich in das Büro, um nach Hinweisen zu suchen. Er stolpert über einen Teppich, schafft es aber dennoch, unbemerkt zu bleiben und findet in einer Schublade von Moritzs Schreibtisch Ausschnitte aus negativen Kritiken über verschiedene Restaurants, die alle vom gefürchteten Restaurantkritiker Manni Motz verfasst wurden.
Vor dem Restaurant ruft der Privatermittler Herrn Motz an, gibt sich als Bewunderer aus und erfährt, dass der Kritiker am nächsten Tag in Mascarpones Restaurant gehen wird, wohin ihn der Besitzer eindringlich eingeladen hat. Auf dem Weg zurück ins Büro begegnen Donald und Olga dem Straßenkomiker Ingo Immergram, der niemanden zum Lachen bringt. Donald spricht ihm Mut zu, doch Ingo weist ihn unhöflich ab. Margot, die von der Einladung an Motz erfahren hat, ist sehr überrascht und möchte, dass die Ermittlungen fortgesetzt werden, obwohl Donald sie für sinnlos hält.
Also macht sich der Detektiv auf den Weg, um in Scoops berüchtigter Spelunke Informationen einzuholen. Er erfährt, dass Motz nicht immer Restaurantkritiker war: Früher hat er Theateraufführungen rezensiert und eine seiner schärfsten Verrisse richtete sich gegen Ingo Immergram – genau den Ingo, den Donald vor Kurzem getroffen hat. Am nächsten Tag stoßen Ingo und Donald an einer Straßenecke zusammen. Der gescheiterte Komiker geht wieder murrend davon, hat aber einen Zettel verloren, der eine mysteriöse Botschaft enthält.
Als sich Donald und Olga an den Verlust des Zuckotam-Pakets erinnern, begeben sie sich zum Lebensmittellabor, um Informationen über diese Substanz einzuholen. Es handelt sich um eine Flüssigkeit, die so süß wie Zucker ist, aber viel weniger Kalorien enthält: Sie wäre eine Neuheit auf dem Gebiet der Süßungsmittel, hat jedoch Nebenwirkungen, wenn sie mit anderen Zutaten vermischt wird. Mit Tee beispielsweise verursacht sie Hautausschläge, mit Milch führt sie zu Nervosität und in Kombination mit Schokolade löst sie unbändige Heiterkeit aus.
Donald versteht daraufhin Ingo Immergrams Plan: Er will sich für die vernichtende Kritik an Motz rächen, indem er Mascarpone dazu bringt, ihm einen mit Zuckotam versetzten Kuchen zu servieren. Er eilt daraufhin zum Restaurant, wo der Kritiker gerade ein Stück Kuchen isst, das er furchtbar findet. Plötzlich taucht auch der Komiker Ingo auf, der darauf wartet, dass das Zuckotam sein Wirkung entfaltet.
Als Motz den Spruch hört, fängt er unter dem zufriedenen Blick von Ingo, der das Schlimmste erwartet, krampfhaft an zu lachen. Der Kritiker riskiert sein Leben, doch da kommt Olga mit einer Platte von Marlene Müller, deren Gesang so dermaßen traurig ist, dass sie als Gegenmittel gegen die mit Zuckotam versetzte Schokolade wirkt. Motz kommt wieder zu sich, Ingo Immergram wird festgenommen und erzählt, dass er das verlorene Päckchen mit detaillierten Erklärungen zu den Wirkungen der Substanz gefunden habe. Daraufhin habe er die Rache geplant und den Koch gezwungen, sie auszuführen, indem er drohte, seiner Tochter Margot die tödliche Mischung zu verabreichen. Diese zeigt sich überaus großzügig, auch wenn Donald und Olga ihr Honorar für sehr unterschiedliche Dinge ausgeben wollen.
Ein seltsamer Gast[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Topolino e l'ospite sospetto
- Story: Marco Bosco
- Zeichnungen: Giampaolo Soldati
- Erstveröffentlichung: 23.10.2007
- Genre: Kriminalgeschichte
- Figuren: Goofy, Klarabella Kuh, Kommissar Hunter, Micky Maus, Minnie Maus, Pluto, Rudi Ross
- Seiten: 26
- Nachdruck aus: LTB 425
Micky bekommt überraschend Besuch von seinem ehemaligen Schulkollegen Paul Proll, der sich gleich mehrere Tage wegen seiner Geschäfte bei Micky einquartiert. Er führt sich genauso auf wie damals in der Schule: ist rücksichtslos, ein Angeber und benimmt sich außerdem sehr seltsam, was seinen Job betrifft. Als Kommissar Hunter Micky erzählt, dass sie einen Meisterdieb namens Genie jagen, der im Faustech-Labor eingedrungen und eine Laserwaffe gestohlen hat, keimt in Micky der Verdacht auf, dass es sich dabei vielleicht um seinen Gast Paul handeln könnte. Gemeinsam mit Goofy verfolgt er diesen ins Industrieviertel und wird Zeuge, wie sich dort seine Nachbarin Lara Lauscher mit ein paar zwielichtigen Herren, sowie dem Genie und Paul trifft. Doch Paul wird in den Keller befördert und die Polizei kann die Diebe und Lara Lauscher hochnehmen, die der Kopf der Bande ist. Paul ist Spionageagent und war Lara Lauscher auf der Spur, um sie zu überführen, und da er gesehen hat, dass sie Mickys Nachbarin ist, hat er sich dort gleich mal einquartiert.
Hüter im Halbschlaf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Ciccio e il braccio sonnolento della legge
- Story: Marco Bosco
- Zeichnungen: Fabiana Iacolucci
- Erstveröffentlichung: 04.03.2003
- Genre:
- Figuren: Franz Gans
- Seiten: 19
- Deutsche Erstveröffentlichung
Die Fälle der Myrthel Maus: Die Tochter der Sonne[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: La figlia del sole
- Story: François Corteggiani
- Zeichnungen: Rachid Haona
- Erstveröffentlichung: 01.05.2002
- Genre: Kriminalgeschichte
- Figuren: Myrthel Maus, Mack und Muck, Minnie Maus
- Seiten: 51
- Deutsche Erstveröffentlichung
Ein Fall für zwei: Drama in Tropicana[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Paperina in: Intrigo al Tropicabana
- Story: Giulia Conti, Stefano Enna
- Zeichnungen: Paolo Campinoti
- Tusche: Roberta Zanotta
- Erstveröffentlichung: 01.09.2000
- Genre: Kriminalgeschichte
- Figuren: Daisy Duck, Durian Dontopal, Fanny
- Seiten: 25
- Deutsche Erstveröffentlichung
Unter Hypnose[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Topolino e il vortice di luce
- Story: Carlo Panaro
- Zeichnungen: Lorenzo Pastrovicchio
- Erstveröffentlichung: 04.11.2003
- Genre: Kriminalgeschichte
- Figuren: Das Schwarze Phantom, Inspektor Issel, Kommissar Hunter, Micky Maus, Minnie Maus
- Seiten: 28
- Nachdruck aus: LTB Maus-Edition 10
Ein vorschneller Verdacht[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Nonna Papera e il mistero in scatola
- Story: Gabriele Mazzoleni
- Zeichnungen: Maurizio Amendola
- Erstveröffentlichung: 21.06.2016
- Genre: Kurzgeschichte
- Figuren: Oma Duck, Onkel Dagobert
- Seiten: 8
- Deutsche Erstveröffentlichung
Ein komisches Quartett[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Topolino e il mistero del museo delle cere
- Story: Augusto Macchetto
- Zeichnungen: Giorgio Cavazzano
- Erstveröffentlichung: 27.01.2004
- Genre: Kriminalgeschichte
- Figuren: Micky Maus, Goofy, Minnie Maus, Kommissar Hunter
- Seiten: 24
- Nachdruck aus: LTB 515
Das titelgebende Quartett besteht aus vier berühmten Komikern, deren Wachsfiguren eine nach der anderen verschwindet. Micky versucht zu ermitteln, aber die Ereignisse sind ihm offenbar immer einen Schritt voraus…
Tierischer Tausch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: I Bassotti e Amelia in: un colpo con scambio
- Story: Silvia Gianatti
- Zeichnungen: Maurizio Amendola
- Erstveröffentlichung: 01.07.2014
- Genre: Gagstory, Angriff auf den Geldspeicher
- Figuren: Achtmalacht, Panzerknacker, Gundel Gaukeley, Nimmermehr, Onkel Dagobert
- Seiten: 20
- Nachdruck aus: LTB 480
Es ist eine sternenklare Nacht in Entenhausen. Sowohl die Panzerknacker als auch die böse Hexe Gundel Gaukeley wollen die Gunst der düsteren Stunde nutzen, um in den Geldspeicher des reichsten Mannes der Welt einzubrechen. Dieses Mal haben sie jeweils ihre tierischen Kompagnons mitgebracht, denen besondere Aufgaben zufallen. Während Gundel und Nimmermehr dem Glückszehner hinterherjagen, wollen die Panzerknacker und ihr Hund Achtmalacht das große Geld abschöpfen. Bedauerlicherweise scheitern die Pläne an der launischen Starrköpfigkeit, die Nimmermehr und Achtmalacht innewohnt.
Nach dem Rausschmiss aus dem Geldspeicher und einer Abreibung von Onkel Dagobert halten die Panzerknacker und Gundel ihren Haustieren eine Standpauke. Die Gruppen werfen sich gegenseitig vor, dass alles nur eine Frage der guten Vorbereitung ist und damit alles an der Erziehung des Haustiers hängt. Daraufhin beschließen Gundel Gaukeley und die Panzerknacker, Achtmalacht und Nimmermehr für eine Woche zu tauschen und sich binnen sieben Tagen wiederzutreffen.
Die Zeit vergeht wie im Flug und die Verbrecher bauen Vertrauen zu ihren tierischen Gästen auf. Nach Ablauf der Frist starten die Panzerknacker und Gundel gleichzeitig einen neuen Angriff auf den Geldspeicher. Aber auch diese Coups sind nicht von Erfolg gekrönt, doch sie schweißen die ursprünglichen Haustiere und Herrchen noch enger aneinander.
Detektiv auf vier Pfoten: Zwei auf einen Streich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: La cassa miagolante
- Story: Caterina Mognato
- Zeichnungen: Marco Mazzarello
- Erstveröffentlichung: 01.12.2000
- Genre:
- Figuren: Minnie Maus, Pluto
- Seiten: 12
- Deutsche Erstveröffentlichung
Elementare, Paperoga: Ein Mann sieht rot![Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Uno studio troppo rosso
- Story: Gianfranco Cordara
- Zeichnungen: Giorgio Cavazzano
- Erstveröffentlichung: 17.09.1996
- Genre: Kriminalgeschichte, Gagstory
- Figuren: Irina Von Paperov, Dussel Duck, Hubert Bogart
- Seiten: 24
- Nachdruck aus: LTB 235

Der mittellose Detektiv Hubert Bogart hat nach einer dreitägigen Observation ein Honorar in Höhe von zehn Talern von seinem Auftraggeber Dagobert Duck erhalten. Zuerst ist Hubert sich unsicher, wie er das Geld ausgeben will, entscheidet sich aber kurzerhand dafür, sein abgeranztes Büro neu streichen zu lassen. Dazu sucht er einen sehr preiswerten Maler und begegnet erstmalig Dussel Duck, der seine Dienste in eben jenem Berufsfeld feilbietet. Hubert Bogart engagiert Dussel, der begeistert ist, für einen echten Detektiv arbeiten zu dürfen und fortan selbst ein Ermittler sein möchte. In der Abwesenheit von Hubert Bogart wird in der Detektei eine junge Frau vorstellig, die Dussel prompt mit Hubert Bogart verwechselt und einen großen Eimer rote Farbe dabei hat. Dussel nutzt die Farbe daraufhin, um das gesamte Büro knallrot zu streichen. Zuerst glaubt Hubert Bogart Dussel nicht, als dieser von der Begegnung mit der Blondine berichtet, doch als diese erneut in der Tür steht und sich als Irina Von Paperov vorstellt, ist Hubert Bogart überzeugt.
Obwohl sich Hubert Bogart wie ein ungehobelter Chauvinist verhält und von Irina sogar eine Ohrfeige erhält, unterstützt die Frau beide Ermittler bei der Suche nach ihrem entführten Onkel Urs von Zurs, dem genialen Wissenschaftler. Mit der tatkräftigen Hilfe von Irina können sie das Entführungsopfer aus der Hand einiger zwielichtiger Agenten befreien. Doch als der Wissenschaftler erläutert, dass die von ihm erfundene Wandfarbe zwar im Dunkeln leuchtet, aber nach dem Trocken unerwartet explodiert, ist es bereits zu spät: Die Detektei Bogart ist wegen Dussels Tatendrang als Maler bereits in die Luft geflogen.