LTB 507

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© Disney Siehe auch die Rezension dieses Bandes!


Lustiges Taschenbuch

Band 507

Auf zum Titel!
Egmont Ehapa)

Erscheinungsdatum: 22. Mai 2018
Chefredakteur:

Peter Höpfner

Übersetzung:

Manuela Buchholz, Peter Daibenzeiher, Eckart Sackmann, Susanne Walter

Geschichtenanzahl: 10
Seitenanzahl: 254
Preis: D: 6,50 €
A: 6,70 €
CH: SFR 12.50
Besonderheiten:
  • Fußball-Cover zur Fußball-WM 2018 in Russland
  • Variant-Cover für Deutschland und Österreich/Schweiz
Weiterführendes
Rezension dieses Bandes
Liste aller Lustigen Taschenbücher
Covergalerie
I.N.D.U.C.K.S. Infos zu LTB 507 beim I.N.D.U.C.K.S.

Inhalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf zum Titel![Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

D 2017-131

Beim gemütlichen Schlendern durch den Entenhausener Stadtpark befreit der tierliebe Donald einen ziemlich haarigen, aber liebenswerten Hund aus einer misslichen Lage. Der Hund hat sich in einem Kletternetz auf dem Kinderspielplatz verfangen, während seine Hundesitterin teilnahmslos auf einer Parkbank saß und von der Gefahr gar nichts mitbekommen hat. Als Besitzer des knuffigen Vierbeiners entpuppt sich niemand Geringeres als Sepp Stierle, einer der erfolgreichsten Fußballstars des 1. FC Entenhausens.

Als Dank für seine Heldentat engagiert der Stürmer prompt den Hunde- und Fußballfan Donald als neuen „Hundesitter“ für den gutmütigen Hund, der übrigens auf den Namen Schnupsi hört und gut an seinem Hundehalsband zu erkennen ist. So darf Donald an Bord des Privatflugzeuges von Sepp Stierle mit zur Fußballweltmeisterschaft nach Russland reisen. An Bord des Flugzeugs lernt er auch den leidenschaftlichen Koch Enzo kennen, welcher vorbehaltlich für den kulinarisch gesehen sehr wählerischen Schnupsi den Kochlöffel schwingt. Enzo fühlt sich von dem Hund unverstanden und reagiert verärgert darüber, dass Schnupsi sein Fünf-Sterne-Menü ablehnt. Dagegen darf es sich Donald tüchtig schmecken lassen, der sichtlich Gefallen an Enzos Kochkünsten findet, was den Sternekoch zumindest etwas aufmuntert.

Als die Passagiere in Russland landen und sich in einem gemütlichen Häuschen am Stadtrand Moskaus einquartieren, macht sich Sepp Stierle auch schon auf den Weg ins Stadion zum ersten Pflichtspiel. Das erste Match dürfte kein Problem für die Entenhausener Mannschaft sein, zumal sie mit Sepp Stierle einen hervorragenden Stürmer im Kader haben. Allerdings verhält sich Donald unvorsichtig und bemerkt erst nach Stunden, dass das Tor des eingezäunten Areals nicht geschlossen war. Wenig überraschend ist Schnupsi spurlos verschwunden.

Donald und Enzo suchen fieberhaft in der näheren Umgebung, können den Vierbeiner allerdings nirgends entdecken. Schließlich muss Donald dem Hundehalter Sepp Stierle telefonisch beichten, dass sein geliebte Fellnase Schnupsi verschwunden ist. Infolgedessen sinkt Sepp Stierles Moral auf den absoluten Tiefpunkt und er kann sich kein bisschen mehr auf das Fußballspiel konzentrieren. Es sieht danach aus, als würde Entenhausen gleich das erste Spiel der WM verlieren. Jetzt liegt es an Donald, den vermissten Vierbeiner wieder wohlbehalten zu seinem Herrchen zurück zu bringen.

Glücklicherweise befindet sich im Halsband von Schnupsi ein Peilsender, dessen Radius zwar begrenzt ist, aber der Donald zumindest auf die richtige Fährte führt. Später findet Donald heraus, dass Schnupsi eine viel längere Strecke hinter sich gebracht haben muss, als ursprünglich angenommen. Daher muss er ausgesprochen kreativ werden, um ohne finanzielle Mittel die Verfolgung aufzunehmen.

Am Ende schaffen es Donald und der sichtlich zufriedene Schnupsi in letzter Minute rechtzeitig auf das das Spielfeld im Stadion. Der Stürmerstar Sepp Stierle ist überglücklich und schießt Entenhausen mit seinem Tor zum Sieg.

Topalbano Teil 1: Katz und Maus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nächste Episode →

I TL 2994-1

Auf antiken Spuren wandeln Micky Maus und seine Dauerverlobte Minnie, die ihren Urlaub auf der sonnenverwöhnten Insel Sizilien verbringen. Doch die Ferienidylle wird jäh gestört, als die beiden Zeugen einer lautstarken Auseinandersetzung eines zweiten Pärchens werden. Nach einem romantischen Abend bei Mondschein muss Micky am nächsten Morgen feststellen, dass Minnie nicht zu verabredeten Zeit erscheint und sie sich auch nicht in ihrem Hotelzimmer aufhält. Schnell wird dem Entenhausener Meisterdetektiv klar, dass Minnie entführt worden ist.

Wie es der Zufall so will taucht der launische Typ vom Vortag auf und stellt sich Micky als Commissario Mausalbano vor. Als die beiden in Minnies Zimmer ein Erpesserschreiben finden, muss der sizilianische Commissario Micky reinen Wein einschenken. Wie sich herausstellt, hatten es die Entführer eigentlich auf Mausalbanos Verlobte, die schöne Lydia, abgesehen - Minnie wurde offenbar Opfer einer Verwechselung.

Zunächst beschließt Micky, auf eigene Faust zu ermitteln – muss aber schon nach kurzer Zeit erkennen, dass er wohl oder übel auf die Hilfe von Commissario Mausalbanos und dessen eingespieltem Team angewiesen ist, um Minnie zu retten.

Phantomias macht blau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 3156-4

Der maskierte Superheld Phantomias hat bei seinen nächtlichen Patrouillen auch in der Ferienzeit viel zu tun und würde auch mal gerne einmal Urlaub machen, so wie es die braven Bürger von Entenhausen tun. Doch er ist die ganze Nacht hindurch mit der Gaunerjagd beschäftigt und kann sich keine Auszeit genehmigen.

Plötzlich sieht er kurz nach Mitternacht die Panzerknacker, die im Garten von Gustav Gans Haus ihr Unwesen treiben. Die schurkischen Panzerknacker wollen dessen gewonnenen Preise und Gewinne stehlen, die das Schoßkind des Glücks in einer Garage aufbewahrt. Phantomias vereitelt die Tat der Panzerknacker, verständigt die Polizei und verlässt den Tatort wieder, bevor die Ordnungshüter eintreffen. Einer der ermittelnden Polizeibeamten erklärt dem mittlerweile aufgewachten Gustav Gans, dass Phantomias seinen Besitz beschützt und damit wieder einmal selbstlos für Gerechtigkeit gesorgt habe.

Am nächsten Morgen beschließt Gustav Gans, sich bei für die Heldentat erkenntlich zu zeigen. Einerseits will er sich ehrlich bei Phantomias bedanken, andererseits weiß er sowieso nicht mehr, wo er all seine Gewinne lagern soll. Weil der Aufenthalt von Phantomias selbstverständlich unbekannt ist, wendet sich Gustav ausgerechnet an seinen überraschten Vetter Donald Duck, der bekanntermaßen als Freund von Phantomias auftritt.

Donald will zunächst ablehnen, sieht sich dann aber doch gezwungen, die Preise vorerst in Phantomias Namen anzunehmen. Doch er kann die Geschenke unmöglich für sich selbst behalten, da er damit riskiert, dass seine Geheimidentität auffliegen könnte. Trotzdem will Donald zumindest kurzzeitig die Gelegenheit nutzen, mit seinem neuen roten Ferfari zu protzen und mit Daisy eine Spritztour zu machen. Diese endet im Chaos, als Donald ausgerechnet Gustav beim Spazierengehen erblickt.

Nun steht Donalds Entschluss endgültig fest. Am Abend stattet er Gustav in seiner Rolle als Phantomias einen Besuch ab und bringt all die vielen Gewinne wieder zurück, da er diese nicht annehmen könne, um seinen Ruf nicht zu beschädigen. Bei einem Gespräch mit Tee und Keksen unterbreit Gustav dem Superhelden den Vorschlag, seinen Dank stattdessen in Form einer Kreuzfahrt auszudrücken, die der Glückspilz vor kurzem für zwei Personen gewonnen hat. Nach anfänglichem Zögern erteilt Phantomias seine Zustimmung, besteht aber darauf, dauerhaft seine Maske zu tragen.

An Bord des Luxusdampfers werden allerlei Attraktionen zur Freizeitgestaltung geboten. Die größte Attraktion für die meisten Gäste besteht allerdings darin, dass ihr stadtbekannter Superheld persönlich an Bord ist. Für Phantomias selbst ist es gar nicht so leicht, abzuschalten und zu entspannen – zumal sein schnöseliger Vetter Gustav Gans keine Gelegenheit auslässt, um Phantomias bloßzustellen und über seinen vom Pech verfolgten Vetter Donald Duck zu lästern.

Eine besonders verfahrene Situation tritt ein, als ein Maskenball im Großen Saal des Schiffes stattfindet. Gustav will sich einen Spaß erlauben und schlüpft in das Kostüm von Phantomias. Dieser wiederum greift zu einer verwegenen Entscheidung und kommt – ausgerechnet! – „in zivil“ als Donald Duck. Zwar schafft es Donald irgendwie, seine Geheimidentität zu bewahren, aber er hat nun endgültig die Nase voll von der Kreuzfahrt. Er überlässt dem arroganten Gustav Gans eine Vergall-Pille, die dessen Kurzzeitgedächtnis löscht. Er kann sich schlussendlich nicht mehr daran erinnern, jemals mit Phantomias an Bord gegangen zu sein, da er dem Helden angeblich noch nie persönlich begegnet sei.

Eine Frage des Alters[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 3152-6

Wieder einmal findet in Entenhausen die feierliche Zeremonie zur Ernennung des „Geschäftsmann des Jahres“ bevor. Wie man es bisher gewohnt ist, bekommen sich Onkel Dagobert und Klaas Klever schon vor der Verleihung in die Haare und raufen sich, da beide jeweils der Auffassung sind, den Titel dieses Jahr zu erhalten. Doch zur allgemeinen Überraschung geht der Preis überhaupt nicht an einen „Geschäftsmann“, sondern an die einfallsreiche Geschäftsfrau Gitta Gans!

Die Jury würdigt damit die von Gitta Gans und ihrem IT-Team entwickelte Handy-App, die anzeigen kann, wo sich eine prominente Person gerade aufhält. Dazu verbindet die App die personenbezogenen Daten der Social-Media-Kanäle von Zwitscher, Faceduck und Co. und wertet die Informationen so aus, dass eine Art Bewegungsprofil erstellt werden kann. Dadurch ist nicht einmal ein gefeierter Filmstar vor seinen enthusiastischen Fans sicher.

Während Onkel Dagobert und Klaas Klever verbittert die Preisverleihung verlassen und wieder ihren Geschäften nachgehen, erhält Gitta Gans eine Einladung des berühmt-berüchtigten TV-Journalisten Gundbert Schlauch. Der gefeierte Moderator will Gitta Gans schon am nächsten Tag live in seiner Show interviewen, was für Gitta genau die richtige Werbung ist. Doch gleich bei der ersten Frage gerät Gitta ins Schwitzen, denn der hartnäckige Moderator Schlauch will unbedingt erfahren, wie alt Gitta Gans ist.

Gitta antwortet jedoch nicht und macht sich aus dem Staub. Schließlich ist es eine Unart, eine Dame nach ihrem Alter zu fragen, doch einem Promijäger wie Gundbert Schlauch scheint jede Form von Sitte und Anstand abhandengekommen zu sein. Es beginnt eine Art Hetzjagd auf Gitta, denn jeder möchte nun ihr echtes Alter erfahren. Daraufhin sucht Gitta Schutz bei ihrer Freundin Daisy Duck, die vollstes Verständnis zeigt und jede Hilfe zusichert.

Am Ende ist es allerdings niemand anderes als Onkel Dagobert, der in heimlicher Zusammenarbeit mit Gundel Gaukeley für eine neue Sensation sorgt und damit die Aufmerksamkeit der versammelten Pressemeute auf sich zieht. Selbst Gundbert Schlauch verliert von einer Sekunde auf die andere dass Interesse an Gitta Gans und jagt schon wieder einer neuen Nachricht hinterher. Dadurch sieht Gitta ein, dass jeder ein Recht auf Privatsphäre hat und zu viele gesammelte Informationen auch eine Gefahr darstellen können.

Halunken von heute[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 2573-3

Im Entenhausener Polizeirevier bedient sich Inspektor Steinbeiß noch immer antiquierter, analoger Archivierungsmethoden bei der alltäglichen Polizeiarbeit. Sehr zum Leidwesen der anderen Polizisten setzt Inspektor Issel auf modernste Technik und sieht sich selbst als überragendes Computergenie an, da er vor kurzem einen IT-Lehrgang absolviert hat. Nicht nur Steinbeiß ist ein bisschen genervt von Inspektor Issels Getue, auch Kommissar Hunter würde es begrüßen, wenn der Inspektor sich mehr um die tatsächliche Ermittlungsarbeit kümmern würde.

Eine Serie von mysteriösen Einbrüchen versetzt nämlich seit einer Woche die Entenhausener High Society in Angst und Schrecken. Kommissar Hunter und die Inspektoren Issel und Steinbeiß nehmen sich des Falls an. Bei den Einbruchsopfern handelt es sich ausnahmslos um wohlhabende Einzelgänger mit Butler und großzügigen Villen, die eigentlich über gut gesicherte Alarmanlagen verfügen. Trotzdem muss es den Tätern irgendwie gelungen sein, sich Zutritt zu den Anwesen zu verschaffen und die Tresore zu knacken.

Im Zuge ihrer Ermittlungen finden Kommissar Hunter, Issel und Steinbeiß heraus, dass bei jedem der Opfer kurz vorher Handwerker im Haus tätig gewesen sind. Bei dem Handwerker handelt es sich stets um den erfahrenen Reparateur Rudi Ross. Etwas zu vorschnell verdächtigt Inspektor Issel den freundlichen Rudi Ross, der von Kommissar Hunter erst einmal in Ruhe befragt wird. So kommt heraus, dass sich die echten Diebe als Angestellte von Rudi Ross ausgeben – obwohl dieser ja eigentlich ein Alleinunternehmer ist und alles selbst erledigt.

Daraufhin beschließen Kommissar Hunter, die Inspektoren Issel und Steinbeiß sowie der grundanständige Rudi Ross, den echten Verbrechern eine Falle zu stellen. Dabei zeigt sich am Ende, dass die altbewährten Methoden noch immer die besten sind.

Das Kaufmannskraut[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 3207-5

Neben Gustav Gans hat auch Onkel Dagobert die letzten Wochen bei einer Kreuzfahrt die Seele baumeln lassen. Bei der Reise des Milliardärsklubs konnte er dabei neue Kontakte knüpfen und hofft so, seinen Rivalen Klaas Klever wie so oft überlegen zu sein. Nach wenigen Tagen stellt sich jedoch das genaue Gegenteil ein: Klever schnappt dem überrumpelten Onkel Dagobert ein gutes Geschäft nach dem nächsten weg. Der reichste Mann der Welt reagiert hilflos und beklagt sich bei seinen Neffen Donald sowie Tick, Trick und Track. Er kann sich nicht vorstellen, dass sein ewiger Konkurrent Klaas Klever auf einmal ein besseres Gespür für Geschäfte hat als er selbst.

Mithilfe seiner pfiffigen Neffen kommt Dagobert dem Geheimnis von Klaas Klever auf die Spur. Tick, Trick und Track sind nämlich gute Bekannte des Imbissladenbesitzers Igor, der sein Lokal genau gegenüber dem Wolkenkratzer von Klaas Klever hat. Weil Klever oft seine Mittagspause in Igors Imbiss verbringt, hat der Barmann einige interessante Gesprächsfetzen aufgeschnappt. Mit der Hilfe von Universalgenie Primus von Quack können die Ducks das Bild wenig später vervollständigen.

Irgendwie muss es dem windigen Klaas Klever gelungen sein, in den Besitz des sagenumwobenen Kaufmannskrauts zu kommen, das die Fähigkeit verleiht, den eigenen Geschäftssinn zu verstärken bzw. das Geschäftsglück auf die eigene Seite zu ziehen. Dadurch sieht sich Onkel Dagobert im Nachteil und beklagt einen unlauteren Wettbewerbsvorteil. Es dauert nicht lange, bis er und die Neffen zu einer abenteuerlichen Expedition aufbrechen, um das Volk der Thurbothaler zu suchen, deren Obergärtner über das Kaufmannskraut gebietet.

Bei dem herausfordernden Gewaltmarsch müssen die Ducks einige Hindernisse überwinden. Der knauserige und grantige Onkel Dagobert erteilt dem armen Donald pausenlos Befehle, schikaniert und beleidigt ihn am laufenden Band. Das bleibt auch einem Schafhirten nicht verborgen, der zum Volk der Turbothaler gehört und den Entenhausener den Weg zum Obergärtner weist.

Der weise Gärtner kommt nach einer Unterhaltung zu dem Entschluss, dass weder Klaas Klever noch Onkel Dagobert würdig sind, die Gunst des Kaufmannskraut in Anspruch zu nehmen. Allerdings hat Anwantzer den Moment schamlos ausgenutzt und einen Sack voller Setzlinge des Kaufmannskraut gestohlen. Doch das Glück ist bekanntlich mit dem tüchtigen und so wendet sich das Blatt am Ende zugunsten eines Dritten.

Lange Rede, wenig Sinn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 2900-4

Zufällig begegnet Dussel Duck in einem völlig überfüllten Bus einem namenlosen Schwätzer, der die anderen Fahrgäste mit seinem pausenlosen Gerede um den Verstand bringt. Einzig Dussel vermag es, dem seltsamen Typen Parole zu bieten und quatscht einfach drauf los.

In der Folge wird Dussel von der Quasselstrippe auf eine mysteriöse Organisation aufmerksam gemacht, die angeblich schon seit Jahrtausenden die Kunst des Schwafelns beherrscht und wie einen Schatz hütet. Der Bund hat sich die Bezeichnung „R.E.D.E.N.“ gegeben (Radikale Eiferer von dogmatischer und eloquenter Natur).

Um Mitglied in dem verblüffenden Vielredner-Verein werden zu können, soll Dussel im Auftrag des „Großen Vorsitzenden“ noch eine Aufnahmeprüfung bestehen. Der Anführer des Geheimbundes scheut die Öffentlichkeit und verbirgt sein Antlitz hinter einer undurchsichtigen Glasscheibe. Außerdem überträgt der Vorsitzende Dussel die Verantwortung über den Quatschpapagei Lorchen, der mindestens genau so viel redet wie die anderen Mitglieder und ständig das letzte Wort haben will.

Unter Dussels Eifer muss zuerst Donald leiden, den von Dussel bequatscht wird, sich der Gesellschaft ebenfalls anzuschließen. Zum Glück ist Donald nicht so verkopft und lässt sich von Vetter Dussel relativ schnell dazu überreden, Mitglied von „R.E.D.E.N.“ zu werden – wohl auch, weil er Dussel schnell wieder loswerden will. Allerdings verfolgt der Große Vorsitzende noch weitere Absichten und befiehlt Donald und Dussel, nun Onkel Dagobert anzuwerben und zum Hauptsitz der Organisation zu bringen.

Daraufhin machen sich Dussel, Donald und ihre Papageienfreundin Lorchen auf den Weg zum Geldspeicher, wo der reichste Mann der Welt seinen gewohnten Geschäften nachgeht. Während Lorchen den redseligen Baptist in Schach hält, schwatzen Dussel und Donald gegen Onkel Dagobert an, der schon bald Kopfschmerzen von dem Gequassel bekommt. Doch selbst das ausgeklügelte Sicherheitssystem des Geldspeichers kann nichts gegen Dussels und Donalds Redeschwall ausrichten – jede Falle und Vorrichtung wird mit Sprechblasen in Grund und Boden gequasselt.

Am Ende will Onkel Dagobert persönlich herausfinden, wer sich hinter der Identität des „Großen Vorsitzenden“ von „R.E.D.E.N.“ verbirgt und was der Grund für all das Geschehene ist.

Ohne Fleiß kein Schweiß[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 2332-4

In ihrem ausrangierten Campingwagen feiern die Panzerknacker und Opa Knack die Entlassung ihres alten Knastkumpels „Doc“, der seine jahrelange Strafe abgesessen hat und nun wieder auf freiem Fuß ist. Der Ex-Sträfling wurde damals verurteilt, obwohl die Beute seines Banküberfalls nie gefunden wurde. Da er die Panzerknacker für vertrauenswürdig hält, erklärt Doc, dass er seine Sore vor vielen Jahren auf einer Baustelle vergraben hat. Nur er selbst ist im Besitz einer gezeichneten Karte, die den Fundort markiert.

Opa Knack und die Panzerknacker bieten ihre Hilfe an, die vergrabene Beute wiederzufinden, in der Hoffnung, an dem gestohlenen Geld beteiligt zu werden. Das Unterfangen stellt sich jedoch als schwieriger heraus als gedacht. Denn auf dem gleichen Grund und Boden befindet sich heutzutage eine moderne Sportanlage, die mit allen Schikanen ausgestattet ist. Ein bärbeißiger Trainer hat die Panzerknacker längst entdeckt und hält diese für Laiensportler, die er mit harten Bandagen zu Spitzensportlern formen will. Um nicht aufzufallen, müssen die Panzerknacker mächtig die müden Knochen knacken lassen.

Am Ende des Coups sind die Panzerknacker zwar fit wie ein Turnschuh, doch all die Anstrengungen zahlen sich in keinster Weise in barer Münze aus.

Komplette Kontrolle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 2946-3

Der gute Donald hat an einem sonnigen Tag eigentlich nur ein Ziel: Im Fernsehen ein Fußballspiel seines geliebten 1. FC Entenhausen ansehen. Das Unterfangen scheitert jedoch an den zahllosen Fernbedienungen im Haushalt des tollpatschigen Erpels. Welche war jetzt gleich noch einmal die richtige Fernbedienung für die Glotze? Weil Donald die Frage nicht so recht beantworten kann, probiert er einfach alle Fernbedienungen aus, die er finden kann. Die verschiedenen elektrischen Impulse führen jedoch zu verhängnisvollen Folgeerscheinungen, die Donald mal mehr, mal weniger lieb sind. Auch die Nachbarn von Donald sind sichtlich irritiert und es bricht ein mannigfaltiges Chaos aus. Bis Donald die richtige Fernbedienung erwischt hat, ist das Fußballspiel längst abgepfiffen.

Ein verrückter Tag[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 3054-2

Donald Duck freut sich schon auf das Fußballspiel des 1. FC Entenhausen, das er gerne im Fernsehen sehen möchte. Doch kurz vor dem Anpfiff erscheinen sowohl Onkel Dagobert als auch seine Freundin Daisy in Donalds Haus. Onkel Dagobert will Donald einen überausdringlichen Auftrag erteilen: Nämlich die Grünfläche vor dem Geldspeicher mit einem schlichten Handrasenmäher mähen. Als dann auch noch Gustav und Dussel auftauchen, die auf dem Weg zum Fußballstadion sind und Donald fragen, ob er sie nicht als Dritter im Bunde begleiten möchte, sieht sich Donald in der Zwickmühle zwischen schwerwiegenden Entscheidungen.

Daisy dagegen erinnert Donald an die Garten-Party einer steinreichen Baronin. Schon vor längerer Zeit hatte Donald Daisy versprochen, sie dorthin zu begleiten – auch, wenn die Party dröge und langweilig wird. Auch die anderen Männer sind gelangweilt und würden viel lieber das Fußballspiel im Fernsehen ansehen, was Donald ungemein kreativ und zum heimlichen Rädelsführer der Männer werden lässt.

Neben der Villa liegt der Stadtpark, in dem Tick, Trick und Track ein Baseball-Spiel durchführen wollen. Sie wollen, dass Donald an dem Spiel teilnimmt und die langen Schmetterbälle übernimmt. Gleichzeitig taucht aber plötzlich auch die toughe Agentin Kay-K auf, die ihren Partner DoppelDuck sucht, um diesen für eine kurzfristige Mission zu akquirieren. Was ist also wichtiger: die sportliche Ehre oder die Welt zu retten?

Je nachdem, für welche Wege man sich nun als Leser entscheidet, führt Donalds Weg entweder ins Glück oder Unglück.

Variant-Cover[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Lustige Taschenbuch 507 erschien in zwei verschiedenen Cover-Varianten je nach deutschsprachiger Region. Die erste Variante für die Bundesrepublik Deutschland zeigt Donald Duck als Torhüter in einem weißen Trikot, welches für die Fußball-WM 2018 entworfen wurde. Jedoch unterscheidet sich die Farbgebung des Trikots geringfügig, das somit eher an das Trikot zur Fußball-WM 1990 in Italien erinnert.

Das zweite Variant-Cover zeigt Donald als Torhüter in einem rot-weißem Trikot sowie Hose, angelehnt sowohl an das österreichische Nationalteam (jedoch mit den Farben des schweizerischen Teams). Ein eigenes Cover für das schweizerische Nationalteam gab es erst zur Fußball-EM 2021 mit LTB 546.


Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]