LTB 508
| Siehe auch die Rezension dieses Bandes! |
| Lustiges Taschenbuch | ||||||
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| Einfach entspannen! | ||||||
| Erscheinungsdatum: | 19. Juni 2018 | |||||
| Chefredakteur: | ||||||
| Übersetzung: |
Manuela Buchholz, Peter Daibenzeiher, Eckart Sackmann, Susanne Walter | |||||
| Geschichtenanzahl: | 10 | |||||
| Seitenanzahl: | 254 | |||||
| Preis: | D: 6,50 € A: 6,70 € CH: SFR 12.50 | |||||
| Weiterführendes | ||||||
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Inhalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Schatzsuche unter Palmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Paperino e la perla della luna
- Story: Carlo Panaro
- Zeichnungen: Carlo Limido
- Erstveröffentlichung: 17.06.2014
- Genre: Schatzsuche, Abenteuer, Romanze
- Figuren: Donald Duck, Tick, Trick und Track, Pit, Lasse, Häuptling
- Seiten: 32
- Nachgedruckt in: LTB Balkonien
Der gute Donald verdient sich mit einem Ferienjob als Kellner in einem gut besuchten Luxushotel etwas dazu und hat in Barmann Pit einen netten Kollegen gefunden, mit dem es sich gut plaudern lässt. Pit berichtet ihm von der ergebnislosen Suche seines Großonkels nach der legendären Mondperle. Dieses riesige Kleinod soll sich auf der Insel J’ahwi in Melanesien befinden und ein Vermögen wert sein. Beim Stöbern auf dem Dachboden hat Pit eine Karte seines Großonkels gefunden, kann aber die Hinweise zum Verbleib der Perle nicht deuten. Donald überlegt, dass seine Reisekasse mehr als aufgebessert wäre, wenn er die wertvolle Perle tatsächlich finden würde. Er beschließt daher, sollte er die Perle tatsächlich finden, den Erlös darauf hälftig mit Pit zu teilen.
Mit seinen pfiffigen Neffen Tick, Trick und Track im Gepäck macht sich Donald auf zu einer abenteuerlichen Schatzsuche unter Palmen. Die Inselkette in Melanesien ist traumhaft schön und die Bewohner vor Ort leben friedlich in Einklang mit der Natur. Der freundliche Häuptling heißt die Ducks willkommen und erklärt, dass die meisten Insulaner seit Anbeginn vom Fischfang leben und das Meer überaus schätzen.
Der redselige Häuptling erzählt Donald und den Jungs daraufhin die Sage um die verlorene Mondperle. Die romantische Geschichte handelt von dem Liebespaar aus dem Fischer K’ahvia und der wunderschönen S’uschi, deren unerschütterliche Liebe den Neid der bitterbösen Zauberin L’uhda auf sich zog. Die Hexe verbannte die arme S’uschi in eine riesige Perle, deren Glanz nur bei Vollmond zum Tragen kommt. Der verzweifelte K’ahvia suchte zwar unermüdlich nach seiner Geliebten, konnte dieser aber auch mit Hilfe der gütigen Mondfee nicht von dem furchtbaren Bann erlösen.
In den nächsten Tagen machen sich die Ducks auf die Suche nach Spuren auf die Mondperle. Dabei erweisen sich besonders die von Tick, Trick und Track gemachten Unterwasseraufnahmen als aufschlussreich. Aus mit Algen bewachsenen Felsrücken auf dem Meeresgrund leiten die Drillinge ab, dass die heute unbewohnte Nachbarinsel früher zu J’ahwi gehört haben muss.
Ausgerüstet mit Schaufeln, Zelten und Elektrofackeln begeben sich Donald und Tick, Trick und Track am Abend auf die Nachbarinsel und erreichen das karge Eiland, als gerade der Mond aufgeht. Die Suche nach der Mondperle hat allerdings noch andere auf den Plan gerufen, die nicht so feinfühlig sind wie die Ducks. Diese können am Ende doch noch das Geheimnis der Mondperle lüften und einen schönen Urlaub auf der Tropeninsel verbringen.
Einfach entspannen![Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Lazing on the Beach
- Story: Unn Printz-Påhlson
- Zeichnungen: Flemming Andersen
- Erstveröffentlichung: 2018
- Genre: Rahmengeschichte, Einseiter
- Figuren: Donald Duck, Tick, Trick und Track
- Seiten: 1
- Anmerkung: Die Geschichte ist eine Art Prolog für den Einseiter Extrem erfrischen in LTB 509.
Donald liegt in seiner Hängematte am Strand, wird aber dringend an einem anderen Ort wartet und muss abreisen.
Die Raubtouristen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Gambadilegno e le vacanze intelligenti
- Story: Rudy Salvagnini
- Zeichnungen: Giampaolo Soldati
- Erstveröffentlichung: 07.06.2005
- Genre: Gagstory, Kriminalgeschichte
- Figuren: Kater Karlo, Schnauz
- Seiten: 20
- Besonderheit: „Franz Schärzing“ ist eine Anspielung auf den den deutschen Krimi-Autoren Frank Schätzing
- Nachgedruckt in: LTB Spezial 118
Auf einer beliebten tropischen Ferieninsel sind zur Urlaubszeit regelmäßig zahlreiche reiche Touristen unterwegs, die sich in luxuriöse Villen und teure Bungalows eingemietet haben. In der Nebensaison jedoch stehen die protzigen Ferienhäuser leer und niemand scheint sich für die gut gefüllten Tresore zu kümmern. Genau das wollen Kater Karlo und sein schusseliger Gehilfe Schnauz ausnutzen und einen großen Coup landen.
Der alte Gauner Kater Karlo hat für den nächtlichen Beutezug die Villa des steinreichen Paul Pinke ins Visier genommen. Trotz der Bedenken von Schnauz ist es ein Kinderspiel, die Alarmanlage lahmzulegen und ins Gebäude zu gelangen. Auch am Wandtresor wurde offensichtlich gespart und so landen die schmucken Juwelen in der Tasche von Karlo und Schnauz.
Eigentlich wollen sie nun so schnell wie möglich die Flucht ergreifen, doch plötzlich bemerken sie, dass in der Nachbarvilla noch Licht brennt und eine Person am Fenster steht, die alles beobachtet haben könnte. Karlo und Schnauz hatten angenommen, dass die Villa des gefeierten Regisseurs Tony Tepp ebenfalls leer steht, weil der Kinostar für Dreharbeiten gerade in Australien weilt. Um ihre Spuren zu verwischen, verschaffen sich Karlo und Schnauz Zutritt zum Anwesen und trauen ihren Augen nicht, als sie im Foyer auf einen merkwürdigen Typen treffen. Der Mann stellt sich als ausgesprochen kurzsichtig heraus und hält die beiden Einbrecher für Leute vom Sicherheitsdienst, die die Alarmanlage kontrollieren sollen.
Daraufhin setzen Kater Karlo und Schnauz alles daran, die Maskerade aufrechtzuerhalten, um nicht aufzufliegen. Doch ihre unzureichende Vorbereitung macht ihnen einen Strich durch die Rechnung und sie landen schlussendlich doch wieder hinter Gittern.
Liebe geht durch den Motor[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Paperinik... il cuore è un motore
- Story: Tito Faraci
- Zeichnungen: Silvia Ziche
- Erstveröffentlichung: 23.08.2017
- Genre: Superhelden, Horror, Gagstory
- Figuren: Phantomias, Donald Duck, 313er, Daniel Düsentrieb, Daisy Duck, Tick, Trick und Track, Maya Mechansky
- Seiten: 32
- Nachgedruckt in: LTB Ultimate 42
Der begnadete Diplom-Ingenieur Düsentrieb erforscht am eisigen Nordpol zurzeit die Ursachen von ungewöhnlich hoher Kernstrahlung in diesen Breiten. Ein befreundeter Kollege hat ihn um Unterstützung gebeten, sodass der Ingenieur keine Zeit verloren hat, aufzubrechen.
Derweil könnte Donald Duck im warmen Entenhausen die Hilfe von Daniel Düsentrieb ganz gut gebrauchen. Denn ausgerechnet nach einem Picknick mit Daisy streikt mal wieder der Motor des alten 313ers. Da Herr Düsentrieb nicht zu sprechen ist, sieht sich Donald gezwungen, einen Ersatz-Kfz-Mechaniker zu finden. Die in einer nahegelegenen Autowerkstatt tätige Maya Mechansky darf allerdings gerade mal einen Blick unter die Motorhaube des 313ers werfen, bevor Donald einfällt, dass Maya dabei unweigerlich auf die Hightech-Spielereien von Meister Düsentrieb stoßen würde, die Donalds alter Ego Phantomias stets treue Dienste leisten.
Donalds gelingt es, der verzwickten Situation zu entkommen und seinen Wagen kurzerhand vor sein Haus zu schieben. In der folgenden Nacht sieht sich Donald als Phantomias seinem Heldendasein ausgeliefert, als eine achtarmige Killerkaulquappe aus dem Meer emporsteigt und wütend Entenhausen angreift. Ausgerechnet jetzt spielen die Superwaffen des 313-X verrückt. Phantomias ist frustriert und muss resigniert erkennen, dass er gegen das Monstrum nicht so ohne weiteres ankommt, wenn ihm sein Fahrzeug nicht vollumfänglich zur Verfügung steht.
Aber zum Glück erhält der Superheld unerwartete Hilfe in Person von Maya Mechansky, der die futuristische Technik unter der Motorhaube des 313 nicht mehr aus dem Kopf gegangen ist. Die neugierige Mechanikerin ist schlau genug, um die Zusammenhänge zu erkennen und Phantomias ihre Unterstützung anzubieten – auch, wenn ihre handwerklichen Methoden nicht unbedingt denen von Daniel Düsentrieb entsprechen.
Am Ende ist die Gefahr gebannt, Daniel Düsentrieb kehrt zurück nach Entenhausen und Donald hat es wieder einmal geschafft, seine Geheimidentität zu bewahren. Die talentierte Mechanikerin Maya träumt in ihrer Werkstatt jedoch weiterhin davon, eines Tages ein so geniales Fahrzeug zu konstruieren, wie es der heroische 313-X des Superhelden Phantomias ist.
Schiffbruch zu zweit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Paperino & Paperoga naufraghi fuori rotta
- Story: Pietro Zemelo
- Zeichnungen: Donald Soffritti
- Erstveröffentlichung: 17.11.2015
- Genre: Kurzgeschichte, Absurdes
- Figuren: Donald Duck, Dussel Duck
- Seiten: 12
- Nachgedruckt in: LTB Balkonien
Eigentlich sollen Donald und Dussel eine wichtige Ladung von ihrem Onkel Dagobert einschiffen, doch Dussel setzt den reifen Kahn versehentlich auf Grund. Glück im Unglück: Die beiden können sich an den Strand einer Insel retten. Eine lange Woche beginnt für den armen Donald, der mit dem chaotischen Dussel ausharren muss.
Dussel schafft es derweil, Cocktails an die einheimischen Affen zu verkaufen. Während Donald sich nur von Früchten ernährt und nach richtigem Essen sehnt, nimmt Dussel sogar zu. Dies erklärt der Pudelmützenträger auf Donalds Nachfrage damit, dass er zusätzlich Süßigkeiten esse, die er aus einer an Land getriebenen Kiste gerettet habe – ohne Donald etwas davon zu erzählen.
Auf der Insel kommt nach acht langen Tagen endlich ein Luxusdampfer von Onkel Dagobert an, aus dem zu Donalds Überraschung gut gelaunte Feriengäste aussteigen. Denn offenbar ist die Insel doch gar nicht so unbewohnt, wie Donald und Dussel gedacht haben.
Zurück mit Glück[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Paperino e l'atollo sconosciuto
- Story: Carlo Panaro
- Zeichnungen: Lucio Leoni
- Erstveröffentlichung: 19.08.2014
- Genre: Abenteuer
- Figuren: Donald Duck, Tick, Trick und Track, Onkel Dagobert, Gustav Gans, Baptist
- Seiten: 32
- Nachgedruckt in: LTB Abenteuer 5
Der treue Diener Baptist vermisst seinen Hausherren Dagobert Duck, der sich schon über eine Woche nicht mehr von seiner Seereise zurückgemeldet hat. Daher ruft Baptist Tick, Trick und Track und Donald, der gerade noch unter der Dusche stand, an. Die herbeigerufene Neffenschar sieht sich gezwungen, den Duck′schen Notgroschen zu plündern, um Onkel Dagobert wiederzufinden. Sie sind sich sicher, dass irgendetwas schief gegangen sein muss und Onkel Dagobert womöglich in Gefahr ist.
Allerdings gestaltet es sich aus finanzieller Sicht äußerst schwierig, ein preiswertes Motorboot zu chartern. Wie der Zufall so will, taucht der vom Glück verwöhnte Gustav Gans auf und stellt seine gerade gewonnene Motorjacht für die Rettungsaktion zur Verfügung. Zähneknirschend und im Hinblick auf den verschwundenen Erbonkel willigt Donald schließlich ein. So müssen sich Donald, Gustav sowie Tick, Trick und Track den Gefahren des Ozeans aussetzen, um die Insel zu erreichen, zu der Onkel Dagobert wollte.
Vor Ort angekommen stellen Donald, Gustav und Tick, Trick und Track fest, dass dort tatsächlich etwas nicht stimmt. Ein gerissener Schurke, der gerade erst aus dem Gefängnis ausgebrochen ist, hat Onkel Dagobert gekidnappt und an einen Baum gefesselt, der in einem Tümpel voller giftiger Schlangen steht. Der brutale Bösewicht will ein saftiges Lösegeld von Onkel Dagobert erpressen und sperrt sämtliche Neffen in eine Höhle, deren Eingang er mit einer Stange Dynamit in die Luft sprengt.
Nun müssen Donald und Gustav in ihrer Notlage Hand in Hand arbeiten, um einen zweiten Ausgang zu finden und Onkel Dagobert zusammen mit Tick, Trick und Track zu retten.
Der Schrecken der Meere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Zio Paperone e il tiranno dei mari
- Story: Francesco Artibani
- Zeichnungen: Corrado Mastantuono
- Farben: Mirka Andolfo
- Erstveröffentlichung: 28.05.2013
- Genre: Abenteuer, Wissenschaft (U-Boote, Elektrobatterie), Umweltschutz, Piraten
- Figuren: Onkel Dagobert, Primus von Quack, Donald Duck
- Besonderheit: das Aussehen der Piraten spielt auf die Crew von „Davey Jones“ aus Fluch der Karibik an
- Seiten: 30
- Nachgedruckt in: LTB Abenteuer 4
Eines Morgens eilen Onkel Dagobert und Donald auf Aufforderung des Dekans zur Entenhausener Universität, wo auch Primus von Quack seinen Lehrstuhl hat. Der Dekane führt sie mit besorgter Miene sofort in das Arbeitszimmer von Primus von Quack, der sich nicht gerade in bestem Zustand befindet. Das Universalgenie wurde nämlich in seinem Büro überfallen und brutal niedergeschlagen – was zu nebulösen Nebenwirkungen beim armen Primus führt.
Die befreundeten Professoren erklären, dass ihrem Kollegen von Quack während des von Dagobert finanzierten „3000 Meilen“-Projekts etwas zugestoßen sein muss. Der Täter hat nämlich eine Notiz mit der Zeichnung eines Oktopusses hinterlassen, auf deren Rückseite eine mit „Der Schrecken der Meere“ unterzeichnete Botschaft steht. Darin wird Onkel Dagobert aufgefordert, sich vom Ozean fernzuhalten und ihm wird gedroht, dass alles, was dem Meer gehört, auch dort zu bleiben habe. Die Pläne, die Primus für Onkel Dagobert angefertigt hat, sind spurlos verschwunden. Der verwirrte Gelehrte versichert, er könne sich nur daran erinnern, dass ein Typ mit einer seltsamen Pistole ihn mit einem blauen Blitz getroffen habe.
Die Professoren raten Onkel Dagobert, die Suche nach dem U-Boot „Nautilus“ aufzugeben, das vom amerikanischen Ingenieur Robert Fulton erfunden und für Napoleons Flotte bestimmt war. Das Projekt wurde zwar nach Napoleons See-Niederlage bei Trafalgar auf Eis gelegt, doch der Ingenieur gab nicht auf und baute die „Nautilus“ dennoch. Onkel Dagobert las in Fultons Tagebuch, das er bei einer Auktion ersteigert hatte, dass die „Nautilus“ von einem Elektromotor angetrieben wurde, der mit einer speziellen Natrium-Quecksilber-Batterie gespeist wurde. Diese war auf der Grundlage der Forschungen des Italieners Alessandro Volta, dem Erfinder der Batterie, entwickelt worden und ermöglichte es dem U-Boot, 3000 Seemeilen unter dem Meer zurückzulegen. Die Nautilus sank schließlich während eines Sturms im Atlantik.
Der reichste Mann der Welt beabsichtige daraufhin, mit Primus‘ Hilfe das erste U-Boot der Technikgeschichte zu bergen und sich den antiken Antriebsmechanismus anzueignen. Dieser könnte als Energiequelle der Zukunft satte Gewinne versprechen und eine Besiedelung des Meeresgrundes in Aussicht stellen. Onkel Dagobert und Donald begeben sich – zusammen mit Primus – auf eine Seereise im Atlantik, um die wertvolle Batterie zu finden, mit der Dagobert spezielle, von dieser Batterie angetriebene Unterwasserfahrzeuge bauen will. Von dort aus sollen dann Anlagen entstehen, die es den Menschen ermöglichen, unter Wasser zu leben und eine Art Unterwassermetropole zu errichten. Primus scheint in seinem derzeitigen Zustand alles zu tun, um die Reise zu behindern.
Nach verschiedenen Schwierigkeiten, darunter einem furchtbaren Sturm auf dem Ozean und dem Angriff eines Riesenkraken, taucht schon bald das Schiff des „Schrecken der Meere“ auf. Der Kommandant und seine Crew sehen Onkel Dagoberts Projekt der Unterwassermetropole sehr kritisch und wollen verhindern, dass damit der Meeresfauna und -flora schwerer Schaden zugefügt wird.
Onkel Dagobert will jedoch auf nichts hören und versucht, auch nachdem Donald ihn im Stich gelassen hat, die Batterie der Nautilus allein wieder herauszuholen. Doch der Riesenkrake, der sie zuvor angegriffen hatte, beschädigt Dagoberts Tauchgerät so schwer, dass für den Fantastilliardär das Ende nahe scheint. Nach seiner Rettung durch den aufrichtigen „Schrecken der Meere“ und dessen helfende Hände sieht Onkel Dagobert ein, dass auch er große Verantwortung für die Ozeane trägt und widmet sich daher sogleich einem neuen, viel umweltschonendem Großprojekt.
Ausbruchsgeschichten: Immer der Nase nach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Fuga dall'isola del cavolo
- Story: Alessandro Sisti
- Zeichnungen: Giada Perissinotto
- Erstveröffentlichung: 15.04.2014
- Genre: Gagstory
- Figuren: Opa Knack, Panzerknacker, Wächter Willi
- Seiten: 20
In der Entenhausener Justizvollzugsanstalt wird zum wiederholten Male Kohl serviert: Eine kulinarische Köstlichkeit, an der sich nur sehr wenige Gaumen erfreuen können. Während den jungen Panzerknackern vom ekligen Gestank des Kohls fast übel wird, ist für Opa Knack der Geruch von Kohl eng mit dem Geruch von Freiheit verbunden. Er berichtet daraufhin von einem Erlebnis aus seiner glorreichen Vergangenheit, in der er aus dem Gefängnis der Kohlkopfinsel verduftet ist.
Auf der Kohlkopfinsel befand sich zur damaligen Zeit ein besonderes Straflager, in dem die inhaftierten Insassen Blumenkohl anbauen mussten, der dann in der Großküche in Salzlaken eingelegt wurde. In regelmäßigen Abständen kam ein Schiff zu der Insel, das neue Häftlinge brachte und dafür die Fässer mit stinkendem Kohl abtransportierte. Da die Kohlkopfinsel fernab der Küste lag, gab es nur wenige Wachen, da laut der Meinung des Wächters Willi jeder Fluchtversuch zwecklos sei, zumal der Polizeihund Schnüffler noch jeden Verschwundenen wieder ausfindig gemacht hat. Dadurch hatten die Häftlinge, die Wachen und der gemütliche Direktor im Grunde genommen ein ruhiges Leben.
Der gerissene Panzerknacker 176 (aus dem später Opa Knack werden sollte) aber wollte nicht so schnell klein beigeben. Glücklicherweise macht ihm der üble Kohlgeruch nichts aus. Als er bemerkte, dass die Tätigkeit in der Küche als Strafarbeit verhangen wurde, sorgte er dafür, dass er selbst den unliebsamen Küchendienst antreten musste. Die Wächter gestatteten ihm sogar, in der Küche seine Pritsche aufzustellen und dort zu übernachten, da die Mithäftlinge den stinkenden Kumpan nicht mehr in ihrem Zellentrakt beherbergen wollten.
Die mildtätige Tat von Wächter Willi stellte sich am nächsten Morgen jedoch als fatale Fehleinschätzung heraus, denn der Panzerknacker war spurlos verschwunden. Da schon das Transportschiff nahte, war Eile geboten und der Hund Schnüffler nahm sofort die Fährte auf. Allerdings roch der vierbeinige Freund von Wächter Willi nichts anderes mehr als Kohlgeruch, was dem Panzerknacker zum Vorteil gereichte und ihm die Flucht ermöglichte.
Wieder in der Gegenwart bewundern die Panzerknacker den Erfindungsreichtum ihres Opas, der bis zum heutigen Tag eine ungleiche Freundschaft mit Willi unterhält, der mittlerweile zum Oberaufseher befördert wurde.
Wie die Zeit verpufft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Topolino e i colpi dell'Uomo Qualunque
- Story: Casty
- Zeichnungen: Giorgio Cavazzano
- Tusche: Sandro Zemolin
- Erstveröffentlichung: 04.10.2005
- Genre: Kriminalgeschichte, Science Fiction
- Figuren: Micky Maus, Minnie Maus, Goofy, Kommissar Hunter, Das Schwarze Phantom
- Seiten: 33
- Besonderheit: Fortsetzung zu Spiel auf Zeit (LTB 360)
Es scheint ein ganz normaler Tag in Entenhausen zu sein. Nach einem ausgedehnten Einkaufsbummel mit seiner Freundin Minnie Maus, die sich partout nicht für das richtige Paar Schuhe entscheiden konnte, freut sich Micky auf den gemeinsamen Stadionbesuch mit seinem Kumpel Goofy. Es bleibt gerade noch Zeit, um Goofy von zu Hause abzuholen, wo dieser mit Leidenschaft und Hingabe das Videospiel „Robomaus“ spielt. Wie sich zeigt, ist Goofy ein ausgezeichneter Gamer mit herausragenden Fähigkeiten, denn er erkundet spielerisch die immer schwieriger werdenden Level, ohne von den Gegnern getroffen zu werden. So gelingt ihm ein Highscore nach dem anderen.
Jedoch schaffen es Micky Maus und Goofy nicht mehr rechtzeitig zum Fußballstadion, weil ein wichtiger Telefonanruf von Kommissar Hunter dazwischenkommt, der sie ins Polizeipräsidium beordert. Der Kommissar ist froh über die Anwesenheit von Micky und Goofy und erhofft sich wieder einmal einen entscheidenden Tipp bei der Aufklärung eines mehr als mysteriösen Falls.
Denn seltsame Straftaten geben der Entenhausener Kriminalpolizei um Kommissar Hunter Rätsel auf. Videoaufnahmen von Überwachungskameras zeigen, dass es einem gerissenen Ganoven in nur Bruchteilen von Sekunden gelingt, alles zu stibitzen, was er mag. Ein kurzer Augenblick reicht ihm aus, um sich die Beute beispielsweise aus einem geöffneten und streng bewachten Geldtransporter zu schnappen. Der Dieb scheint den Moment perfekt abzupassen und erlaubt sich keinerlei Fehler. Auch andere Aufnahmen zeigen den immer gleichen Verbrecher, der sich verschiedener Verkleidungen bedient, aber immer die gleiche Masche abzieht. Eine flüchtige Ablenkung des Wachpersonals reicht aus, von der Beute und dem Täter fehlt jede Spur.
Die Freunde Micky und Goofy versprechen, Kommissar Hunter unter die Arme zu greifen, können sich aber zunächst auch keinen Reim auf die Geschehnisse machen. Weil das Fußballspiel inzwischen begonnen hat, entscheiden sie sich spontan dafür, dass Match im Fernsehen in Mickys Haus anzusehen. Dort sitzt allerdings niemand Geringeres als der gerissene Meisterdieb Plattnase schon vor dem Fernseher!
Der Superschurke unter der Maske des Schwarzen Phantoms lässt es sich nicht nehmen, seinem Rivalen Micky Maus seinen Plan in allen Einzelheiten zu erklären und ihm seine neuste Erfindung zu präsentieren. Mit einem als MP3-Player getarnten Zeitstopper kann Plattnase die Zeit anhalten, den Zeitpunkt speichern und auf Knopfdruck wieder laden. Micky und Goofy verstehen schnell, dass Plattnase mit dieser Erfindung seine spektakulären Coups durchgezogen hat. Aber sie sind zu langsam: Plattnase wollte nur die Genugtuung verspüren und spult die Zeit wieder zu dem Moment zurück, als Micky und Goofy die Haustür aufschließen.
Die Serie von Diebstählen reißt nicht ab – und obwohl alles Micky wie ein Déjà-vu vorkommt, kann er sich nicht mehr daran erinnern, was des Rätsels Lösung war. Den entscheidenden Hinweis bringt schließlich Goofy, der Micky erklärt, wie er es immer wieder schafft, in seinem Videospiel jedes Level solange zu wiederholen, bis er auswendig gelernt hat, wo sich die Gegner versteckt halten und was als Nächstes passieren wird.
Daraufhin beschließt der Detektiv Micky Maus, dem mysteriösen Dieb zusammen mit Kommissar Hunter und Goofy eine gefährliche Falle zu stellen. Wenn sein Plan gelingt, nützt es dem Superschurken auch nichts mehr, die Zeit wieder und wieder laufen zu lassen. Das Unterfangen ist schlussendlich von Erfolg gekrönt und Plattnase ist wütend darüber, wieder einmal von Micky Maus überlistet und ins Gefängnis geschickt worden zu sein. In seiner Zelle kündigt er finstere Rachepläne an – und beginnt sogleich, seine Flucht zu planen…
Der Klub der Entdecker[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: The Ancient Ones
- Story: Byron Erickson
- Zeichnungen: Massimo Fecchi
- Erstveröffentlichung: 2018
- Genre: Abenteuer, Wettkampf, Reise (Mesa-Verde-Nationalpark), Wissenschaft (Anasazi-Kultur, Kokopelli), Science-Fiction, Außerirdische
- Figuren: Onkel Dagobert, Tick, Trick und Track, Donald Duck, Klaas Klever
- Seiten: 38
- Nachgedruckt in: LTB Abenteuer 8
Im Entenhausener „Klub der Entdecker“ rühmt sich Klaas Klever, eine erst kürzlich aus dem Meer emporgestiegene Insel im Pazifik entdeckt zu haben. Sichtlich stolz genießt er die Anerkennung der anderen Klubmitglieder. Nur Onkel Dagobert macht seinem Widersacher die Genugtuung strittig, obwohl er selbst laut Klaas Klever in der jüngeren Vergangenheit kaum etwas entdeckt habe und er sich nur für Schätze interessieren würde, weniger um die Kulturen dahinter.
Um nicht aus dem Klub ausgeschlossen zu werden, muss sich der in seiner Ehre gekränkte Dagobert einer Wette mit Klever stellen. Die anderen Klubmitglieder drängen ihn dazu, den Grund dafür zu entdecken, warum das hochentwickelte Volk der Anasazi in Nordamerika vor Jahrhunderten plötzlich verschwunden ist. Das Rätsel der Anasazi beschäftigt die Forscher seit langer Zeit und es gibt zahlreiche Theorien, von denen eine sogar besagt, die Einwohner hätten Besuch von Außerirdischen gehabt. Onkel Dagobert verspricht, das Rätsel zu lösen – nichtsahnend, dass Klaas Klever ihn auf Schritt und Tritt verfolgt und seine schmutzigen Finger im Spiel hat.
Zusammen mit seinem Neffen Donald und den findigen Fieselschweiflingen Tick, Trick und Track fährt Onkel Dagobert in einem schnittigen Geländewagen nach Cortez in Colorado, nur eine Stunde entfernt vom bekannten Mesa-Verde-Nationalpark. Ausnahmsweise hat Donald gute Laune und beteiligt sich gern an der Expedition, die er ausnahmsweise für ungefährlich hält. Die Pfadfinder Tick, Trick und Track haben sich bereits intensiv mit den Forschungen zu den Anasazi-Indianern beschäftigt und wollen anhand ihrer Entdeckungen das unvollständige Kapitel über das Verschwinden des Stammes im Schlauen Buch schließen.
Allerdings werden die Ducks von dem heimtückischen Klaas Klever, der sich bis zur Unkenntlichkeit als Goldschürfer verkleidet hat, in die Irre und auf eine falsche Fährte geführt. Der Betrüger will Onkel Dagobert, Donald und die Drillinge in die Wüste locken und sie ein paar Stunden später in eigener Person retten, um Onkel Dagoberts Ruf zu ruinieren. Um Schutz vor der sengenden Sonne zu suchen betreten die Abenteurer eine Höhle, die sich als Kultstätte der Anasazi entpuppt. Überall an den Wänden befinden sich Felszeichnungen des sagenhaften Flötenspielers Kokopelli.
Hinter einer runden Steintür entdecken Onkel Dagobert, Donald und die Jungs eine geheime Kammer, in deren Mitte sich ein futuristisch anmutendes Hightech-Gerät befindet. Donald Berührung der Maschine löst eine Teleportation aus, welche die Ducks in den Orbit schleudert. Auch Klaas Klever, der wenig später die Kultstätte betritt, landet in dem Teleportations-Portal.
Die Entenhausener finden sich einige Zeit später auf dem Planeten Harmonia wieder, wo alle Bewohner aussehen wie die Sagengestalt Kokopelli. Der freundliche Außerirdische Adagio setzt zu weitreichenden Erklärungen an, sodass die Ducks endlich verstehen, wie es zum Untergang der Anasazi kommen konnte. Sie beschließen jedoch, ihr Wissen für sich zu behalten und die Heimreise anzutreten. Niemand glaubt Klaas Klevers irre Geschichte und die Handyfotos der Fieselschweiflinge Tick, Trick und Track beweisen, dass sie in Begleitung von Onkel Dagobert und Donald die wahren Entdecker der Kultstätte von Kokopelli waren.
