LTB 195

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Lustiges Taschenbuch

Band 195

Der Wildbach-Marathon
(© Egmont Ehapa)

(Die Neuauflage. © Egmont Ehapa)
Erscheinungsdatum: 3. Mai 1994
Chefredakteur:

Peter Schlecht

Übersetzung:

Gudrun Penndorf, Gerlinde Schurr

Geschichtenanzahl: 5
Seitenanzahl: 254
Preis: D: DM 6,50
A: öS 50
CH: SFR 7.20
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Covergalerie
I.N.D.U.C.K.S. Infos zu LTB 195 beim I.N.D.U.C.K.S.

Inhalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der schwarze Diamant[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

D 90271

In einer verregneten Nacht im Geldspeicher tauchen Tick, Trick und Track in ein Buch über Vampire ein und stellen dabei fest, dass ein gewisser Graf Dracula tatsächlich existiert haben könnte. Ihr Onkel Dagobert dagegen glaubt nicht an solche Ammenmärchen von Vampiren, die nachts umherwandern und hilflosen Leuten das Blut aus den Adern saugen. Er vertraut lieber auf seinen Verstand. Derweil versucht die Hexe Gundel Gaukeley, in einem abgelegenen Häuschen Ferien in Transsilvanien zu machen. Sie beschäftigt sich dort mit der Geschichte des sagenumwobenen schwarzen Diamanten, der an einem Ring nahezu grenzenlose Macht verleiht und den Besitzer zu jeder Zeit siegreich aus einem Konflikt herausgehen lässt. Gundel will den Ring unbedingt in ihre Finger bekommen, doch sie muss feststellen, dass sich dieser gegenwärtig im Besitz ihres Nachbarn in spe, Graf Dracula befindet. Ihr treuer Rabe Nimmermehr rät Gundel daher, niemand Geringeres als Onkel Dagobert auf die Schatzsuche nach dem schwarzen Diamanten anzusetzen und Familie Duck den Ring anschließend wieder abzuluchsen. Trotz der skeptischen Einwände seiner Großneffen reist Onkel Dagobert mit seiner Familie nach Transsilvanien, um dem Schloss von Dracula einen Besuch abzustatten. Dieser spricht jedoch ausschließlich mit Tick, Trick und Track und klagt ihnen sein leid. Derweil versucht sich Donald gegen die Anwerbungsversuche einer schwarzhaarigen Vampir-Dame zu erwehren, die sich in ihn verguckt hat. Schlussendlich wird Graf Draculas sehnlichster Wunsch erfüllt und er darf den Ring behalten, während Gundel Gaukeley das Weite suchen muss und die Ducks mit Schätzen beladen die Heimreise antreten.

Der Gedächtnislöscher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 1972-A

Micky Maus und Goofy sind zu Gast in einer Rundfunkanstalt eines bekannten Fernsehsenders. Nebst dem Versuch, Autogramme ihrer Lieblingsstars zu erhaschen, sondern weil der Programmdirektor Ted Telekast sie bitten möchte, an einer seiner erfolgreichen Shows teilzunehmen. Micky soll dort vor laufender Kamera seine Abenteuergeschichten zum besten geben, da diese Telekast früher schon blewndend unterhalten haben. Telekast stellt auch die zwei wichtigsten Mitarbeiter seines Senders vor: den eigensinnigen Ron Reisser, der als Drehbuchautor alle Erfolgssendungen im Alleingang konzipiert hat, und den aufbrausenden Regisseur Tim Teiming, der eine eigentümliche Schwäche für Blumenkohlbonbons hat. Reisser und Teiming liegen im Dauerclinch, dennoch produzieren sie gemeinsam bislang erstklassige Leistungen, an denen besonders Goofy als fleißiger Zuseher des Kanals seine stille Freude hat. Ähnlich erfolgversprechend soll nach dem Willen des Programmdirektors auch die neue und bereits groß angekündigte Samstagabendsendung werden, an der Reisser bereits seit einem halben Jahr im Geheimen werkelt. Doch ist bald der Zeitpunkt gekommen, an dem er die Frucht seines Geistes, den zu erwartenden neuen Geniestreich, den anderen im Sender präsentieren wird.

Als Micky und Goffy Ron Reisser am nächsten Tag zuhause besuchen, um mit ihm weitere Details bezüglich des Fernsehauftritts der beiden zu besprechen, finden sie die Haustür offen vor und den Hausherrn in fürchterlicher Verfassung. Er ist desorientiert und beharrlich der Meinung, es sei noch Februar, obwohl man doch berets August schreibt. Ein eilig herbeigerufener Arzt kann nur noch Gedächtnisschwund diagnostizieren. Unvermittelt stürmen Ted Telekast und Tim Teiming herein. Telekast hat einen Brief erhalten, den ein ominöser „Gedächtnislöscher“ unterzeichnet hat und bereits den Gedächtnisschwund des umtriebigen Ideengebers und Autoren ankündigt. Reisser hat sein Gedächtnis für die letzten sechs Monate verloren und weiß damit auch nicht mehr, was er in Bezug auf die Samstagabendshow erarbeitet hat. Es sieht ganz danach aus, als wollte jemand partout verhindern, dass die neue Sendung ein Erfolg wird.

Telekast verdächtigt seinen Hauptkonkurrenten Neithart Nettwörk, hinter dem ruchlosen Anschlag zu stecken. Als er diesen jedoch zornentbrannt aufsucht, versichert Nettwörk, nichts Derartiges unternommen zu haben und die Konkurrenz für den Samstagabend ohnedies nicht zu fürchten. Micky ist skeptisch, hat jedoch auch an einem anderen Indiz am Tatort zu kauen, nämlich ein Blumenkohlbonbon Tim Teimings. Auch der Regisseur ist nämlich verdächtig, nicht nur wegen dessen Dauerfehde, sondern weil er sich selbst gerne als Drehbuchschreiber versuchen würde und das bislang nicht durfte. Bewegung kommt in den verzwickten Fall, als Reisser vom Fernsehen interviewt wird und dabei, getriezt vom frechen Interviewer, einen Satz erwähnt, den Goofy ihm zuvor gesagt hat. Das bedeutet also, dass sein Gedächtnis wiederkommt, auch wenn Reisser zunächst Micky und Goofy versichert, sich nur an dieses eine Ereignis erinnern zu können. In dieser Nacht schlägt der Gedächtnislöscher wieder zu. Micky und Goofy haben ihn zwar bereits erwartet, werden aber mit einer Wolke aus Juckpulver eingenebelt und können so den erneuten Anschlag auf Rons Gedächtnis nicht verhindern. Doch sind Micky in Folge dieses Ereignisses einige Ungereimtheiten aufgefallen, sodass er schließlich den überraschenden Schuldigen entlarven kann.

Der Wildbach-Marathon[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 1952-A

Die Entenhausener Bürger freuen sich auf ein Kanu-Rennen, das auf dem gefürchteten Wildbach vor den Toren der Stadt vonstatten gehen soll. Obwohl Donald den Marathon zunächst für Schwachsinn hält, beschließt er schlussendlich doch, daran teilzunehmen, da ihm die Gunst von Daisy Duck winkt. die ist nämlich begeistert davon, dass Gustav Gans ganz allein an dem Wettkampf teilnehmen und ihr den Siegerpokal widmen will. Als Teamkollege stellt sich Donald ausgerechnet Vetter Dussel Duck zur Seite, der vom Kanufahren nicht sonderlich viel Ahnung hat und sich auch ansonsten mit der schweißtreibenden Anstrengung zurückhält. Neben den Ducks treten auch noch andere Parteien am Wildbach-Marathon an, die mit unterschiedlichen Stärken und Schwächen an den Start gehen. Unter anderem haben sich zwei zwielichtige Schmarotzer unter die Teilnehmenden gemischt, die mit unfairen Mitteln kämpfen und damit alle anderen Kontrahenten ausstechen wollen. Doch gegen Gustav Gans' unverschämtes Glück kommen sie trotzdem nicht an. Nachdem Donald und Dussel eine Abzweigung falsch genommen haben und nach einigen Widrigkeiten das Ziel erreichen, verplappert sich Dussel im entscheidenden Augenblick.

Kampf der Galaxien: Der schwarze Kristall[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 1970-E

Den Eisernen gelingt es, einen Kristall aus Plutezium zu stehlen, aus dem sie gefährliche Waffen herstellen könnten. Da der Kristall beim Abschuß des Eisernen Diebes durch eine Raumpatroille verloren geht, machen sich Micky, Goofy, Pluto und XB-CPU 126 auf die Suche. Von dem Planeten Kriobis aus, geraten auf Turtugas in die Hände der Weltraumpiraten. Goofy nimmt, als er sich dem Kristall nähert, aufgrund seiner Allmeisterfähigkeiten die Gestalt eines Säuglings an, um den sich die Frau des Piratenchefs Fronella kümmert, während der Rest der Truppe gefangen gehalten wird. Goofy kann sie jedoch befreien und wird wieder erwachsen, als er den Kristall in den Händen hält (beziehungsweise er altert sehr schnell, weshalb Micky den Kristall an sich nimmt). Gerade als die Flucht geglückt scheint, erobert ein als Raumschiff getarnter Eiserner den Kristall und will damit fliehen. Er wird jedoch von der herannahenden GG abgeschoßen und mitsammt Kristall von der Schrottpresse zermalmt. Die GG wurde von Astromax gerufen, der sich nun als Piratenchef zu erkennen gibt. Titanius und seine Eisernen müssen wütend von dannen ziehen.

→ Mehr Informationen zu dieser Geschichte gibt es im Hauptartikel Kampf der Galaxien, der dieser Reihe gewidmet ist.

Einmal Australien und zurück[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 1958-D

Mit einem Segelboot treten Onkel Dagobert, Donald und die Jungs bei einer Regatta von San Francisco bis nach Australien und wieder zurück an. Dabei müssen sie von jeder besuchten Station ein besonderes Andenken als Beweisstück mit zurückbringen, was sich als gar nicht so einfach herausstellt. Sehr zum Ärgernis seiner Neffen versucht Onkel Dagobert, an allen Ecken und Enden zu sparen und zu knausern.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]