LTB 610
| Lustiges Taschenbuch | ||||||
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| Auf den Spuren von Marco Polo | ||||||
| Erscheinungsdatum: | 5. Mai 2026 | |||||
| Editorial Director: |
Jörg Risken (V.i.S.d.P.) | |||||
| Redaktion: |
Stephanie Bens, Lisa Höffner, Madita Ruppender (Redaktion), | |||||
| Übersetzung: |
Dr. Reinhard Schweizer, Manuela Buchholz, Peter Daibenzeiher, Stefanie Walther-Kotzé, Susanne Walter | |||||
| Geschichtenanzahl: | 10 | |||||
| Seitenanzahl: | 254 | |||||
| Preis: | D: 8,99 € A: 9,50 € CH: 14.90 SFR | |||||
| Weiterführendes | ||||||
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Inhalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Auf den Spuren von Marco Polo[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: il Miliardo
- Story: Marco Nucci
- Zeichnungen: Giorgio Cavazzano
- Tusche: Sandro Zemolin
- Farben: Gaetano Gabriele D’Aprile
- Erstveröffentlichung: 24.07.2024
- Genre: Abenteuer, Schatzsuche, Reise
- Figuren: junger Onkel Dagobert, sehr junger Donald Duck, Baptist, Klaas Klever, Mehrwert McMillion, in der Vergangenheit zudem Marco Polo, Niccolò Polo, Maffeo Polo, Kublai Khan sowie Rustichello
- Seiten: 52
Entenhausen in der Vergangenheit: Dagobert ist noch jung an Jahren und hat erst vor kurzem seine Zelte in Entenhausen aufgeschlagen, wo er in einem alten Geräteschuppen zusammen mit ein paar Krähen lebt. Sein Geldspeicher ist noch nicht gebaut und er noch gar kein Milliardär, sondern nur Millionär. Entsprechend ist er auch nicht Mitglied im hochangesehenen Klub der Milliardäre, sondern geht nur im Klub der Millionäre ein und aus. Das hat durchaus Nachteile für den jungen und aufstrebenden Geschäftsmann. Die eingebildeten Milliardäre wollen keine Geschäfte mit ihm machen, zudem scheint ein Fluch auf dem Millionärsklub zu lasten. Wie der ältere Klubpräsident Mehrwert McMillion ausführt, ist es noch nie einem Millionär gelungen, zum Milliardär aufzusteigen. Und tatsächlich tritt Dagoberts Vermögen, sehr zu dessen Frustration, seit Monaten auf der Stelle. Noch aus einem weiteren Grund erstrebt Dagobert den Aufstieg: Im Milliardärsklub sitzt Klaas K. Klever, der für Dagobert der Inbegriff des Schnösels ist, der sein ganzes Vermögen ererbt hat. Zudem ist Klever Eigentümer des Millionärsklubs und alle Millionäre müssen zweinmal im Jahr 100 Taler Miete an ihn entrichten. Für Dagobert kommt das einer Demütigung gleich, vor allem, da Klever ihn regelmäßig mit fiesen Sprüchen aufzieht.
Klubpräsident Mehrwert McMillion meint Rat zu wissen. Er zeigt Dagobert die große Bibliothek, die er für den Klub organisiert hat und vor allem deren absolutes Prachtstück, eine teure originale Handschrift des Reiseberichts „Il Milione“ von Marco Polo. McMillion meint, dass dieses Buch Dagobert helfen könnte, seinen Traum wahrzumachen. Dagobert winkt ab, Bücher interessieren ihn nicht und er liest nur Bilanzen. Als er entnervt den alten Wälzer etwas zu schwungvoll in die Hand nimmt, entdecken beide eine im Einband verborgene Schriftrolle. Auf dieser steht, dass Marco Polo in seinem venezianischen Palazzo eine Karte versteckt hat, auf der sich Informationen darüber befinden, wo der Schatz des Kublai Khan versteckt ist. Dagobert hat Feuer gefangen. Schon will er sich mit der Karte auf den Weg nach Venedig machen, da grätscht ihm Klever dazwischen, der just an dem Tag gekommen ist, um seine Miete zu kassieren. Klevers Spitzen treiben den jungen Dagobert zur Weißglut und verleiten ihn dazu, die erste Wette mit seinem späteren Dauerkontrahenten einzugehen. Wenn Dagobert es schaffen sollte, zum Milliardär zu werden, würde Klever seinen Hut verspeisen (was er bislang noch nie getan hat).
Der abenteuerlustige, junge Dagobert reist also nach Venedig, wo er in Erfahrung bringt, dass der ehemalige Palazzo der Polos inzwischen einem Theater weichen musste. Die Stücke, die nicht einem Brand zum Opfer gefallen sind, sind in die Biblioteca Marciana überstellt worden. Dort hat Dagobert Glück. Die gesuchte Karte ist noch vorhanden und der Chefrestaurator vor Ort ist so liebenswürdig, sie für den eifrigen Schatzsucher zu kopieren. Eine Ecke der Karte ist angesengt, aber trotzdem erkennt man dort noch das Wort „Konstantin“ sowie die Skizze einer Säule. Da sonst auf der Karte, die die Route von Marco Polos Rückreise zeigt, keine weiteren Etappen mit Namen vermerkt sind, ist klar, dass in Istanbul (alter Name Konstantinopel) der nächste Hinweis zu finden sein wird. Gerade als Dagobert die Bibliothek verlässt, das nächste Reiseziel bereits vor Augen, läuft ihm sein noch sehr junger Neffe Donald über den Weg. Donald ist eigentlich als Matrose am Mittelmeer unterwegs, hat aber momentan Landgang. Da ihm das Leben auf See ohnehin nicht sonderlich zusagt, sagt er zu, als ihm sein Onkel anbietet, ihn auf der Schatzsuche zu begleiten. Zur Feier des Wiedersehens und der folgenden gemeinsamen Reise begründet Dagobert auch gleich eine weitere Tradition und fängt eine Schuldenliste an.
In Istanbul gibt es furchtbar viele Säulen, doch welche ist die, auf die sich Marco Polo bezogen hat? Nach einiger Grübelei erkennt Dagobert, dass nur die Konstantinssäule gemeint sein kann, die er bereits zur Zeit des Stadtgründers Konstantin errichtet wurde. In die Säule eingraviert findet sich ein Hinweis auf Trabzon und auf die Zinnen der dortigen Stadtmauer. Nach weiteren Hinweisen und einer Reise über tausende Kilometer in Richtung Osten landen die beiden Abenteurer in Xanadu, der Sommerresidenz Kublai Khans, von der nur noch überwachsene Ruinen sichtbar sind. Der letzte Hinweis scheint ins Leere zu gehen, nirgendwo sieht Dagobert den Bärenfelsen, den der venezianische Entdecker beschrieben hat. In dieser Situation weiß ausgerechnet Donald Rat. Er meint, das Wichtigste in einer Stadt sei die Wasserversorgung und also der ein paar Kilometer entfernte Fluss. An diesem angekommen sehen sie tatsächlich den gesuchten Felsen und beginnen begeistert zu graben. Da tritt ihnen Mehrwert McMillion in den Weg. Der Klubpräsident, der in Wahrheit ein ausgekochter, geldgieriger Gauner ist und selber gerne Milliardär werden will, hat sich hinter der Maske des Bücherfreunds versteckt. Tatsächlich verabscheut er Lesen. Er hat Dagobert auf die Spur des Schatzes von Marco Polo geschickt, damit dieser ihn für ihn findet. Nun zwingt er die beiden hinunterzugehen und den Schatz nach oben zu holen. Doch der Schatz des großen Khans stellt sich als Bücher heraus, dessen gesamte Bibliothek. McMillion zieht angesäuert ab, doch auch für Dagobert bringen die Bücher nichts auf dem Weg zum Milliardär. Oder doch?
Zurück in Entenhausen konfrontiert Klever Dagobert mit dessen Niederlage. Doch dem ist nicht so. Dank vieler Geschäfte, die er unterwegs getätigt hat, ist Dagobert doch noch zum Milliardär aufgestiegen. Letzten Endes gibt es daran nichts mehr zu rütteln, Klever muss seine Melone verspeisen. Und Dagobert hat gelernt, dass Lesen mitnichten wertlos ist, sondern essenziell ist auf dem Weg zum Reichtum. Dort kennt er künftig kein Sparen.
Die superheldenhafte Superheldenlizenz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Paperinik e l’autenticazione supereroistica
- Story: Francesco Pelosi
- Zeichnungen: Giulia La Torre
- Erstveröffentlichung: 05.05.2025
- Genre: Superhelden, Gagstory
- Figuren: Phantomias
- Seiten: 18
Der eifrige Superheld Phantomias glaubt seinen Ohren nicht zu trauen, als ihm bei einer nächtlichen Tour ein außerirdischer Superheldenprüfer auflauert, der ihm ankündigt, der Beschützer Entenhausens müsse sich einer Prüfung unterziehen, um eine Superheldenlizenz zu erwerben. Andernfalls dürfe er das Heldengewerbe nicht mehr ausüben. Bevor Phantomias sich noch wehren kann, wird er bereits ins All teleportiert, wo er sich dem vorgesehenen Prüfausschuss gegenüber verantworten muss. Die Prüfung stellt sich als Witz heraus, in der Phantomias selbst gar nicht antworten darf, ihm aber ständig wegen angeblich mangelnder Leistungen, fehlender geheimer Herkunft oder schlechter Superheldensprüche Punkte abgezogen werden, während ihm im Gegenzug für Erfolge lächerlich wenige Punkte zugestanden werden. Schließlich geht es zur praktischen Prüfung und die drei gestrengen Prüfer begleiten Phantomias auf der Erde bei einem Rundflug. Alle Überfälle in dieser Nacht erweisen sich aber als schlechte Schauspielerei von Komparsen, da die Prüfer Phantomias nicht ernsthaft gefährden dürfen. Als schließlich doch noch eine echte Bedrohung – ein gescheiterter und verärgerter Superheld in einem wildgewordenen Robot – auftaucht, der es zudem auf die Prüfer abgesehen hat, erkennt Phantomias die Wahrheit hinter dem Prüffimmel und kann sie für seine Lizenz nutzen.
Explosion à la carte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Paperino e il macroguaio del microonde
- Story: Tea Orsi
- Zeichnungen: Marco Meloni
- Erstveröffentlichung: April 2010
- Genre: Gagstory
- Figuren: Donald Duck, Franz Gans, Oma Duck, Ziege Billy
- Seiten: 20
Oma Duck besucht eine Landwirtschaftsmesse und lässt den Hof in der Obhut von Donald und Franz zurück. An Essen hat sie eigentlich reichlich vorgesorgt, doch Franz futtert in einem unbeobachteten Moment sehr zu Donalds Ärger alles alleine auf. Das sättigt ihn aber nur für kurze Zeit und bald klagt er wieder über Hunger. Zudem hat er keine Ahnung, wie Omas Herd funktioniert. Glücklicherweise hat Donald eine Mikrowelle gekauft. Sie versuchen damit eher notdürftig Essen zuzubereiten, was jedoch mehrere Male schiefläuft. Nach einer Einkaufstour ist Donalds Geldbörse so leer wie sein Magen und als noch der Strom ausfällt, ist der Ärger perfekt.
Hilfe, die Goofs kommen![Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Ritorno a casa De Pippis
- Story: Alessandro Sisti
- Zeichnungen: Alessandro Perina
- Farben: Marco Di Grazia
- Erstveröffentlichung: 23.04.2025
- Genre: Gagstory
- Figuren: Goofy, Micky Maus, Alfons, Goofys Verwandte, Zafir von Zwanzig
- Seiten: 30
Goofy nimmt Micky mit zu einem großen Treffen seiner Familie. Die dutzenden von Goofs treffen sich bei ihrem alten Familienhaus, wo sie ihre Kindheit verbracht haben. Nicht einmal die Goofs können sich da auseinanderhalten und sich die unzähligen Namen der Familienmitglieder merken und Micky ist da erst recht aufgeschmissen. Eingeladen zum Treffen hat Goofys Vetter Goofilio, obwohl sich Goofy gar nicht mehr daran erinnern kann, einen solchen Vetter zu haben. Sogar Großonkel Goofoldo ist aus Hawaii gekommen. Da er den Umzug allerdings niemandem gemeldet hatte, hat sich seine Post der vergangenen Jahre ordentlich angesammelt. Als die Goofs diese gemeinsam sichten, fällt ihnen ein Brief neueren Datums auf, der von der Bank von Zwanzig abgeschickt wurde. Zafir von Zwanzig war ein angeberischer Nachbarsjunge, der früher viel Zeit mit den Goofs verbrachte und sich dauernd über deren Marotten und seltsame Ideen wunderte. Dennoch spielten sie oft gemeinsam. Inzwischen gehört ihm offenkundig eine Bank und in dem Brief teilt er den versammelten Goofs mit, dass eine Hypothek auf dem Haus ausläuft. Großonkel Goofoldo hat diese eingerichtet, um einen Surfkurs machen zu können, aber niemandem etwas gesagt. Wenn die entsprechende Frist ausläuft, gehört das Haus der Bank. Es fahren bereits die automatisch gesteuerten Baumaschinen auf, die das Haus abreißen werden, sobald die Frist abläuft.
In dieser vertrackten Lage fällt den Goofs der Schatz von Urgroßtante Goofazia ein, nach dem sie als Kinder vergeblich gesucht haben. Nun als Erwachsene wollen sie es erneut probieren ihn zu finden, denn eine andere Möglichkeit haben sie nicht. Die Verwandten strömen durchs Haus und nehmen sich vor allem den Dachboden vor, lassen aber auch die Eiskästen nicht außen vor. Überall herrscht jedoch Fehlanzeige. Micky wundert sich ein wenig über die Logik und fragt, ob es im Haus keinen Tresor gäbe. In diesem nachzuschauen würde keinem Goof je einfallen. Ergo wäre es aber der beste Ort, um etwas narrensicher zu verstecken. Als sie den Tresor inspizieren, steht dieser offen und ist leer. Goofoldo meint, dass sich Zafir von Zwanzig für den Tresor interessiert hat und Micky deckt auf, dass dieser die Rolle von Goofilio angenommen hat. In einem Schrank versteckt findet er ihn. Zafir von Zwanzig gibt zu, dass er sich an den Goofs rächen wollte, die ihn einst bei einem Versteckspiel nicht gefunden hatten und ihn stundenlang alleine im Schrank ließen. Deshalb hat er das Familientreffen organisiert, damit sie alle sehen, wie ihr geliebtes Familienhaus dem Erdboden gleichgemacht wird. Die hinzukommenden Goofs klären Zafir auf, dass er doch damals das Versteckspiel gewonnen hatte und sie sehr stolz auf ihn sind. Sie ernennen ihn sogar zum Ehrengoof. Gerührt will Zafir die Baumaschinen stoppen, findet jedoch nicht den richtigen Code und kann den Abriss nicht stoppen. Dafür hilft er den Goofs anschließend beim Wiederaufbau.
Der digitale Zwilling[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Archimede e l’amico perfetto
- Story: Giovanni Di Gregorio
- Zeichnungen: Giulia Lomurno
- Tusche: Marco Palazzi
- Farben: Nicole Serra
- Erstveröffentlichung: 26.04.2023
- Genre: Düsentrieb’sche Erfindungen, Gagstory, Moralgeschichte
- Figuren: Daniel Düsentrieb, Dieter Düsentrieb, Kai, Helferlein, Tick, Trick und Track, Daisy Duck, Donald Duck, Franz Gans, Oma Duck, Onkel Dagobert, ein Panzerknacker als Cameo
- Seiten: 24
Der geniale Erfinder Daniel Düsentrieb ist so sehr beschäftigt, dass er seit einiger Zeit kaum mehr Kapazitäten für seine Freunde hat. So besucht er Oma nicht mehr auf ihrem Hof, schlägt eine Essenseinladung Donalds aus und will auch Dagoberts Alarmanlage nicht warten. Stattdessen nimmt er eine Isolationssphäre in Betrieb, an der er monatelang gearbeitet hat, um Ruhe vor all den Störungen zu haben. Sein Neffe Dieter macht sich Sorgen um den erfinderischen Onkel. Gemeinsam mit Tick, Trick und Track eilt er zur Werkstatt, wo sie nicht nur Daniel Düsentrieb in fröhlicher Stimmung vorfinden, sondern auch den Roboter Kai. Diesen hat der Diplomingenieur zusammengeschraubt, damit er ihm bei all der überfordernden Arbeit helfen kann. Kai ist mit künstlicher Intelligenz sowie einem maschinellen Schnelllernsystem ausgestattet. Dadurch übernimmt er alle Bewegungen von Daniel und lernt ständig dazu. Für den Erfinder ist Kai ein Segen und er meint, dass ihn keiner besser kennt. Mit Kais Hilfe gelingen alle Erfindungen im Nu, zudem ist er sehr humorvoll. Während Tick, Trick und Track die neue Entwicklung durchaus positiv beurteilen, ist Dieter wenig begeistert. Sein Onkel arbeitet ohnehin zu viel und braucht Ablenkung – keinen Kai, der ihn zur dauernden Arbeit animiert. Er beschließt daher, Daniel zu helfen.
Auch alle anderen Freunde machen mit und laden Daniel Düsentrieb zu verschiedensten Freizeitaktivitäten ein. Jedes Mal schaltet sich jedoch Kai dazwischen und schlägt weitere Erfindungen vor, die Daniel begeistert rezipiert. Unter diesen Umständen ist ihm wohl nicht zu helfen. Mit der Zeit aber zeigt er Ermüdungserscheinungen und hat zudem keinen Platz mehr für neue Erfindungen. In diesem Augenblick würde Daniel Kai gerne abschalten, kann dies jedoch nicht mehr. Pausenlos textet ihn die KI mit neuen Ideen zu. Schließlich greift Dieter ein und stellt dem Roboter eine banale Frage, auf emotionaler Intelligenz gegründet, die Kai nicht beantworten kann. Er brennt durch.
Die universelle Multimedia-Enzyklopädie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Pico de Paperis e il reset culturale
- Story: Carlo Panaro
- Zeichnungen: Sandro Del Conte
- Erstveröffentlichung: 25.01.2011
- Genre: Gagstory
- Figuren: Dussel Duck, Primus von Quack
- Seiten: 20
Der allwissende Gelehrte Primus von Quack hat soeben die Arbeit an einer neuen Enzyklopädie fertiggestellt, die sein gesamtes, umfassendes Wissen enthält. Erschöpft will er sich zurücklehnen, da kommt ausgerechnet Dussel vorbei, der sein Entdoku nicht lösen kann. Nachdem er Primus inständig bittet, lässt er sich erweichen und knöpft sich das Entdoku vor. Doch da hat Primus ein Blackout, ihm fällt nichts mehr ein. Auch beim Kreuzworträtsel und bei Dussels banalen Fragen scheitert er. Es ist, als wäre sein ganzes Wissen mit einem Schlag verschwunden. Rasch wird ein Doktor hinzugezogen, der tatsächlich einen Wissensverlust diagnostiziert, ausgelöst durch die Überanstrengung infolge der Arbeit an der Enzyklopädie. In dem Zustand hat schon eine banale Frage Dussels gereicht, um Primus' Wissen auszulöschen. Glücklicherweise wird dieses wieder zurückkommen, doch so viel Zeit hat Primus nicht. Bereits an diesem Abend soll ein großes Ereignis stattfinden, wo der Verlag und Primus die neue Enzyklopädie vor bedeutendem Publikum präsentieren wollen. Abgesagt werden kann die Veranstaltung nicht mehr, da sich die Gäste bereits am Weg befinden, und Primus kann auch nicht schwänzen, das wäre peinlich. Doch hinzugehen und sein Unwissen preiszugeben wäre eine noch größere Blamage.
Schließlich schlägt Dussel seinem Onkel vor, ihm die richtigen Antworten per Kopfhörer einzusagen. Er würde dann jeweils in der Enzyklopädie schnell nachsehen, wenn Primus etwas gefragt wird. Der Professor ist sehr skeptisch, sieht aber so schnell auch keine andere Möglichkeit. Wie zu erwarten war, führt der Abend zu allerlei peinlichen Situationen, weil Dussel nicht einfach ruhig dasitzen und die richtigen Antworten nachschlagen will, sondern stattdessen parallel Brötchen mampft und ein Fußballspiel verfolgt. Als er dabei im Torjubel das Funkgerät versehentlich zerstört, scheint alles aus zu sein. Doch Dussel hat am Ende eine erstaunliche Lösung parat, die den Abend wider Erwarten doch noch in einem Erfolg münden lässt.
Zauber und Zaster[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Filo & Amelia consulenti finanziari
- Story: Giovanni Eccher
- Zeichnungen: Marco Mazzarello
- Farben: Gaetano Gabriele D’Aprile
- Erstveröffentlichung: 03.09.2025
- Genre: Wirtschaftskampf, Magie
- Figuren: Gundel Gaukeley, Kuno Knäul, Onkel Dagobert, Donald Duck, Anwantzer
- Seiten: 26
Wieder einmal ist Gundel vor dem Geldspeicher gescheitert und trifft nach dieser Niederlage auf Kuno. Der ständig scheiternde Möchtegerngeschäftsmann ist eben auf dem Weg zu Dagobert, um diesem eine neue Geschäftsidee vorzuschlagen. Nachdem die beiden zunächst einige Unfreundlichkeiten austauschen, kommt Kuno auf die Idee, dass sie gemeinsame Sache machen könnten. Immerhin, so meint er, will Gundel den Glückszehner nur deswegen in die Hände bekommen, um reich zu werden. Reichtum ist auch das Ziel, das Kuno so beharrlich verfolgt. Gemeinsam könnten sie es schaffen, ein florierendes Geschäft aufzubauen und damit ihrer beider Wunsch in Erfüllung gehen zu lassen. Gundel zeigt sich nicht abgeneigt, verfolgt aber zugleich einen üblen Plan, von dem Kuno nichts ahnt.
Mit ihren Hexenkünsten erkennt Gundel künftige Börsenbewegungen und Geschäftsentwicklungen und gibt damit Kuno Ratschläge, wie er ihr Geld investieren soll. Bald schon beraten die beiden hochkarätigere Finanzhaie. Klaas Klever etwa verhelfen sie zu einem Goldfund auf einem unwirtlichen Hügel, einem anderen Milliardär helfen sie, tausende pinkfarbene Socken an die Frau zu bringen. Im Milliardärsklub hört Dagobert von den neuen Entwicklungen und dass seine zauberische Erzfeindin die Nummer eins angeblich nicht mehr haben will. Gundel fordert ihn heraus und meint, sie könnten ihn in seinem ureigenen Feld schlagen. Das will der Fantastilliardär auf eine Probe ankommen lassen. Wenn Gundels Magie ihm hilft, einen reichen Piratenschatz zu bergen, will er Kuno und Gundel exklusiv unter Vertrag nehmen.
Tatsächlich gelingt die Schatzsuche. Drei Tage später treffen die drei im Geldspeicher zusammen, um zur Vertragsunterzeichnung zu schreiten. Kuno ist begeistert, doch für Gundel ist der Vertrag nur ein kleiner Fisch. Mittels eines Tricks bringt sie Dagobert dazu, die Glasglocke von seinem Glückszehner zu nehmen, um diesen zu stehlen. Doch da aktiviert sich die Hexenabwehranlage und macht der fiesen Hexe den Garaus. Dagobert erklärt dem erstaunten Kuno, dass er Gundel nie getraut hat, da er weiß, dass sie nur die reichste, sondern auch die mächtigste Hexe der Welt werden will. Das geht nur mit dem Glückszehner. Zudem wird klar, dass er den Braten bereits früher gerochen hat, weil Gundel die Geschäftsentwicklungen nicht vorausgehen, sondern selbst mit ihrer Magie bewirkt hat.
Tatort Schreibtisch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Manetta il procrastinatore
- Story: Giovanni Eccher
- Zeichnungen: Blasco Pisapia
- Farben: Chiara Bonacini
- Erstveröffentlichung: 30.10.2024
- Genre: Kurzgeschichte
- Figuren: Inspektor Issel, Kommissar Hunter, Steinbeiß, Kater Karlo, Schnauz, Micky Maus
- Seiten: 12
Eben konnte Kater Karlo verhaftet werden. Die entscheidende Hilfe zu dieser kriminalistischen Glanztat leistete Inspektor Issel, der in seiner Lieblingseisdiele zufällig ein vertrauliches Gespräch zwischen Karlo und dessen Komplizen Schnauz aufschnappte. Nun erwartet Kommissar Hunter von Issel, dass dieser bis zum folgenden Tag einen Bericht über seine Ermittlungsarbeit schreibt. Das macht Issel ganz schön zu schaffen, da er Berichteschreiben überhaupt nicht leiden kann. Als Polizist ist er ein Mann der Tat, ihn ödet die Schreibtischarbeit an. Zumal hat er mit dem Finden der richtigen Wörter seine Probleme und steht mit der Grammatik auf Kreuzfuß. Als er gerade beginnen will, bemerkt er sein überquellendes Mailfach und darin neue Videos von süßen Kätzchen. Stunden später will er sich erneut an die Arbeit machen, als ihn die Lust nach Kaffee überkommt. Doch die Kaffeemaschine ist kaputt, weswegen Issel sie zu reparieren versucht, was wieder neue Missgeschicke und Verzögerungen nach sich zieht. Zu guter Letzt schläft er über dem Computer ein und wird erst am nächsten Morgen von den Kollegen geweckt. Nun aber eilig den Bericht schreiben! Genau da kommt Kommissar Hunter und teilt ihm mit, dass Kater Karlo inzwischen wieder ausgebrochen ist und der Bericht nicht nötig ist.
Die große Kunst des Verlierens[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Rockerduck e l’arte di saper perdere
- Story: Giulio D’Antona
- Zeichnungen: Alessia Martusciello
- Erstveröffentlichung: 19.08.2014
- Genre: Wirtschaftskampf, Gagstory
- Figuren: Klaas Klever, Onkel Dagobert, Anwantzer, Baptist
- Seiten: 24
Normalerweise ist ordentlich was los im Klub der Milliardäre, wenn Onkel Dagobert auf seinen Lieblingsrivalen Klaas Klever trifft. Doch heute weicht Klever überraschenderweise der zünftigen Konfrontation aus. Verträumt lässt er alle Sticheleien und Gemeinheiten an sich abprallen und geht lieber spazieren, als sich mit seinem Kontrahenten zu messen. Dieses ungewöhnliche Verhalten lässt bei Dagobert die Alarmglocken schrillen. Er ist sich sicher, dass Klever etwas ausheckt. Deswegen lässt er ihn beschatten. Doch der Detektiv meldet ihm, dass Klever genau gar nichts tut. Dennoch bleibt Dagobert seinem Konkurrenten auf den Fersen. Im Park überrascht er ihn bei der Besichtigung eines Baugrunds und meint schon, dass dies der Grund für Klevers sonderbares Verhalten ist, da er Dagobert vom Besichtigungstermin ablenken wollen würde. Doch weit gefehlt. Klever hat das Grundstück für Dagobert ausgesucht. Auch später gibt er ihm nettgemeinte Ratschläge, was Dagobert zur Raserei treibt.
Dass ihm sein Hauptkonkurrent abhandengekommen ist, macht Dagobert ganz schön zu schaffen. Sein Leben hat einfach nicht mehr die richtige Würze und ihm fehlt der alte Klever enorm. Erst als er zur Beruhigung einen Kamillentee trinkt und ihm der Barkeeper im Klub mitteilt, dass auch Klever den Tee aus dem Hause Labsal schätzt, geht ihm ein Licht auf. Klever hat sich absichtlich so verhalten, weil Lord Leander Labsal einen Vertriebspartner für seinen Kamillentee in Entenhausen braucht. Dazu hat er Erkundungen einholen lassen, da er nur jemanden wählen möchte, der mit Stil und Würde zu verlieren weiß und das beruhigende Schlürfen von Kamillentee schätzt. Klever hat über seine Spitzel von dem Plan erfahren und sich dementsprechend präsentiert. Am Ende kann Klever den Vertrag abschließen und Dagobert, der das Spiel durchschaut hat, schreitet trotzdem nicht ein, da es ihm viel wichtiger ist, seinen alten Konkurrenten zurückzuhaben als ein gutes Geschäft zu machen.
Zu viel des Grünen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Zio Paperone e le piantone abitative
- Story: Giulio D’Antona
- Zeichnungen: Alessandro Gottardo
- Erstveröffentlichung: 06.10.2015
- Genre: Gagstory, Umweltschutz
- Figuren: Onkel Dagobert, Donald Duck, Primus von Quack, Bürgermeister, Baptist
- Seiten: 24
Entenhausen wird von zunehmendem Lärm und Umweltproblemen geplagt, die die Bürger der Stadt auf die Barrikaden treiben. Um das Problem in den Griff zu kriegen, müsste der Bürgermeister einen neuen, ökologischen Stadtteil bauen lassen, aber das gibt die Stadtkasse nicht her. Deswegen verpflichtet er Onkel Dagobert, das Quartier zu bauen. Wenn sich der geizige Milliardär weigert, würde der Stadtoberste ihn vor allen anderen blamieren und so seine Geschäfte schädigen. Also muss Dagobert in den sauren Apfel beißen, sucht aber erst einmal Rat bei Primus von Quack, da er von ökologischem Städtebau keine Ahnung hat. Primus schaut in seinen Büchern nach und findet dort etwas, das ganz nach Onkel Dagoberts Geschmack ist: In den Wasurischen Wäldern leben die Kaindachs, die die Kunst verstehen, ökologische Häuser zum Nulltarif zu bauen. Ohne Primus ausreden zu lassen, macht sich Dagobert sofort mit seinem Neffen Donald und einem aberwitzigen Flugmobil auf den Weg zu den Kaindachs.
Die Kaindachs stellen sich als erdverbundenes Völkchen heraus, die bestimmte Bäume, die Klausenfeigen, hegen und pflegen. Im Gegenzug geben ihnen die Klausenfeigen alles, was sie brauchen. Die Bäume bilden von selbst Höhlen heraus, in denen sich wunderbar wohnen lässt, inklusive pflanzlichen Betten, frischer Wasserversorgung und pflanzlichen Fahrstühlen. Außerdem produzieren die Klausenfeigen schmackhafte Früchte. Dagobert überzeugt die Kaindachs von seiner aufrechten Gesinnung und lässt sich zeigen, wie man Klausenfeigen anbaut. Dass die Kaindachs Jahre damit zubringen, die Bäume zu pflegen, bereitet ihm kein Kopfzerbrechen. In Entenhausen hat er fähige Botaniker, die das bestimmt viel schneller können. Und tatsächlich kann er innerhalb kurzer Zeit ein neues, grünes Stadtviertel einweihen. Doch hat der gewiefte Geschäftsmann nicht mit der abweichenden Bodenbeschaffenheit gerechnet. Die Bäume wachsen in Entenhausen viel wilder und haben bald alles überwuchert. Dagobert muss das Gehölz kostspielig und mit vielem Klagen loswerden lassen. Letzten Endes verhilft ihm dennoch sein guter Riecher dazu, aus dieser Niederlage noch Kapital zu schlagen.
