LTB 94

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Lustiges Taschenbuch

Band 94

Micky groß in Form
Egmont Ehapa)

Unter falschem Verdacht
(Die Neuauflage. © Egmont Ehapa)
Erscheinungsdatum: 12. März 1984
Chefredakteur:

Dorit Kinkel

Übersetzung:

Gudrun Penndorf M. A.

Geschichtenanzahl: 10
Seitenanzahl: 254
Preis: D: DM 5,60
A: öS 45
CH: SFR 5.60
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I.N.D.U.C.K.S. Infos zu LTB 94 beim I.N.D.U.C.K.S.

Original

Die LTB-Bände 1 bis 116 sind bis auf wenige Sonderfälle Übernahmen aus der italienischen Reihe I Classici di Walt Disney. Die Vorlage für das LTB 94 ist der Band Maxitopolino I Classici di Walt Disney, Seconda Serie # 77 (Mai 1983).

Es wurden alle Geschichten des Original-Bandes übernommen.

Vom I Classici der Seconda Serie # 58 an (Okt. 1981) gab es im italienischen Original keine Rahmengeschichte mehr, was es ermöglichte, die Geschichten im LTB in veränderter Reihenfolge abzudrucken, so auch in LTB 94.

Zudem erschien vom I Classici der Seconda Serie # 73 an (Jan. 1983) die italienische Vorlage mit nur noch 244 statt 260 Seiten, eine Entscheidung des italienischen Verlags Mondadori, die Ehapa für das deutsche LTB nicht nachvollzog. Deshalb wurde von nun an immer mit Kurzgeschichten aufgefüllt.

Nicht in der italienischen Vorlage von LTB 94 enthalten waren „Ein wahres Hundeleben“ und „Das Nacht-Fahrzeug“.

Inhalt

Unter falschem Verdacht

I TL 733-B

Es ist Nacht in Entenhausen. Niemand ist unterwegs, nur Micky Maus. Er fährt vor die Kreditbank vor und zückt einen Schlüssel. Dieser passt, die Türe öffnet sich. Bald schon steht Micky vor dem Panzerschrank der Bank und platziert mit geübten Fingern den Sprengstoff am Tresor. Es gibt einen lauten Knall, als das Dynamit hochgeht und die Tresortür aufsprengt. Micky bedient sich großzügig an den Scheinen darin, die er in seine große Tasche stopft. Da hört er bereits draußen die Sirenen der vorfahrenden Polizeiautos. Rasch verschwindet Micky in einem Wandschrank. Nur Augenblicke später eilen die Polizisten inklusive Kommissar Hunters hinein, können aber nur den erfolgten Bankraub feststellen. Micky schlüpft in einem unbeobachteten Moment aus dem Schrank und schließt sich der Polizei an. Er behauptet, zufällig vorbeigekommen zu sein und bietet, wie so oft, Kommissar Hunter seine Mithilfe an. Niemand empfindet seine Anwesenheit am Tatort als verdächtig, wo er doch schon so oft zuvor an Tatorten als Detektiv gewesen ist.

In einer der folgenden Nächte wird Micky erneut aktiv. Diesmal knöpft er sich einen Juwelier vor. Er dringt mit passendem Schlüssel durch die Hintertür ein und sprengt den Tresor auf. Während bereits die Alarmanlage losgeht, stopft Micky seelenruhig die Juwelen in einen Beutel und verstaut diese unter dem Podest mit der Büste des Gründers des Juwelenfachgeschäfts. Sodann verlässt er den Laden durch die Hintertür. Als die Polizei das Gebäude wenig später umstellt, finden sie Micky am Boden liegend vor. Er behauptet, vom Dieb niedergeschlagen worden zu sein, als er ihn aufhalten wollte. Später auf der Wache gibt er dem Kommissar zu Protokoll, der Angreifer sei ein großer, drahtiger Mann gewesen, der über die Dächer verschwunden sei. Der Kommissar glaubt seinem besten Mitarbeiter und treuen Freund dieses Lügenmärchen und verdächtigt nun einen Trapezkünstler, hinter den Überfällen zu stecken. Micky kann derweil seelenruhig am nächsten Tag als Reinigungskraft getarnt den Juwelier aufsuchen und ineinem unbeobachteten Moment den versteckten Beutel mit Juwelen an sich nehmen und im Putzeimer nach draußen schmuggeln.

Als sich Micky einige Zeit später die Schuhe putzen lässt, steckt er dem jungen Schuhputzer einen Schein zu und bittet ihn, auf der Polizeiwache anzurufen, nach Wachtmeister Huber zu verlangen und dann aufzulegen. Der Junge tut wie geheißen. Micky indes sucht die Wache auf und besucht Wachtmeister Huber, der stets die Alarmzentrale im Blick hat. Als der brave Polizist nun am Telefon verlangt wird, ahnt dieser nichts Böses und denkt zudem, dass er den bislang doch stets vertrauenswürdigen Micky problemlos mit der Anlage alleinlassen kann. Weit gefehlt. Micky macht sich sogleich ans Werk und hängt die Regionalbank von der Alarmzentrale ab. In der folgenden Nacht kann Micky einbrechen, ohne dass die Polizei vom Alarm etwas mitbekommt.

Nachdem die jüngste Schandtat bekannt wird, trommelt Kommissar Hunter seine Leute zu sich. Er will unbedingt wissen, wie es dazu kommen konnte, dass die Polizei nichts vom Diebstahl in der Regionalbank mitbekommen hat. Sie erkennen, dass diese Bank von der Schaltzentrale abgekoppelt wurde und dass nur Micky dafür infrage kommt. Zudem erinnern sich die Polizisten, dass Micky auch in den vorherigen Fällen verdächtig darin verwickelt war. So ist er ausy der Kreditbank gekommen, ohne dass ihn jemand hätte hineingehen sehen, und als er vor dem Juwelier ohnmächtig am Boden lang, hatte er gar keine Kopfverletzung. Die Verdachtsmomente scheinen Kommissar Hunter ausreichend, gegen seinen Freund vorzugehen.

In der Zwischenzeit bringt Micky Essen dem Gefangenen, den er in seinen Keller eingesperrt hat. Es ist noch ein Micky, diesmal der echte. Der echte Micky hat sich befreien können und stürzt sich auf seinen Imitator, dem er die Micky-Maske vom Gesicht reißen kann. Doch gerade als der echte Micky nach Tagen des Eingesperrtseins endlich aus seinem stickigen Keller entkommen kann, fahren Polizeiautos vor seinem Haus vor und Kommissar Hunter will ihm die Handschellen anlegen. Micky hat natürlich nichts davon mitbekommen, was während seiner Gefangenschaft passiert ist, begreift aber nun, warum der andere sich soviel Mühe gegeben hat, Mickys Platz einzunehmen. Er führt Kommissar Hunter in den Keller. Doch nun dreht der skrupellose Impersonator die ganze Sache einfach um und behauptet, selbst von Micky gefangengehalten worden zu sein. Er lügt vor, ein Detektiv zu sein und nach dem ersten Überfall auf die Kreditbank Micky aufgesucht zu haben, da er Beweise zu dessen Schuld habe. Der kluge Kommissar stellt dem angeblichen Detektiv eine Falle und fragt ihn nach den weiteren Überfällen. Da er darüber Bescheid weiß, kann seine Schuld und Mickys Unschuld bewiesen werden.

Eine lohnende Golfpartie

I TL 945-A

Gewiefte Schmuggler bringen Juwelen und andere heiße Ware nach Entenhausen. Die Polizei rätselt, denn die Kriminellen sind ihnen immer zwei Schritte voraus. Micky Maus, Kommissar Hunter und Inspektor Issel vermuten daher, dass sich in diesem Fall mehrere Schmugglerbanden zusammengeschlossen haben. Nun gilt es zunächst einmal herauszufinden, wie die Banden untereinander Kontakt halten.

Da sich die Schurken alle neuerdings mit Golfspielen beschäftigen und sogar eine eigene Golferzeitung herausbringen, vermutet Micky, dass die Zeitung auf irgendeine verdeckte Weise ihr Informationsblatt für die kriminellen Schmuggleraktivitäten ist. Er lässt sich von Kommissar Hunter einen Hubschrauber geben und fliegt gemeinsam mit Goofy übers Land, um alle Golfplätze der Gauner zu fotografieren. Zurück auf dem Polizeirevier stellt er schließlich fest, dass die Anordnung der Löcher übereinstimmt und dass auf den Golfplätzen immer die gleichen Löcher gespielt wurden, als der Hubschrauber über sie kreiste: 7 – 4 – 2 – 8. Daher geht Micky davon aus, dass es sich um ein Alarmsignal der Verbrecher handelt.

Nachdem der Hubschrauber abflog, wurde auf allen Plätzen 8 – 2 – 4 – 7 gespielt, was Micky als „Bahn frei“ interpretiert. Mit diesem Wissen will er die Gauner nun aufs Kreuz legen. Zu diesem Zweck geht er auf Kater Karlos Golfplatz, um mit dem Schurken Golf zu spielen. Micky schlägt denkbar schlecht, aber da ist ja auch noch Goofy, der durch geschicktes Umlenken des Balls die „Bahn frei“-Kombination herausspielt. So sind die Schmuggler auf dem Schiff aus Südamerika nicht gewarnt, als sie in den Hafen einlaufen, und können von der Polizei verhaftet werden.

Das Stimmwunder Carli Caruso

I TL 665-A

Dem alten Ganoven Kater Karlo ist die Flucht aus dem Gefängnis gelungen. Nun befindet sich Karlo zu Fuß auf dem freien Feld und braucht dringend zivile Kleidung, da er in seiner gestreiften Häftlingskleidung sofort erkannt werden würde. In der Polizeistation bekommt Kommissar Hunter die Meldung über den Ausbruch und setzt sofort seine Kräfte in Alarmbereitschaft, die nach dem Flüchtigen Ausschau halten sollen.

In seinem schicken neuen Anzug, den er einem harmlosen Bürger abgeknöpft hat, eilt Kater Karlo durch die Straßen von Entenhausen, um zu seiner Freundin Trudi zu gelangen. Er plant, mit Trudi zur Palmeninsel vor der Küste zu fliehen und dort in Seelenruhe zu warten, bis nicht mehr nach ihm gefahndet wird. Jedoch prallt Kater Karlo auf dem Gehweg mit dem Talentsucher Dieter Jonas Tscheck zusammen, der immer auf der Suche nach neuen Schlagersängern ist. Karlos tiefe Stimme begeistert Herrn Tscheck so sehr, dass er dem ihm unbekannten Karlo sofort einen Plattenvertrag anbietet.

In seinem Versteck erzählt Karlo seiner Freundin Trudi von der seltsamen Begegnung. Trudi ist der Auffassung, dass Karlo den Vertrag hätte unterschreiben sollen, um unter einem Künstlernamen ein Leben im Unbekannten zu führen. Schließlich lässt sich als Superstar viel Geld verdienen. Mit der Hilfe von Trudi schafft es Kater Karlo, an die Adresse von Herrn Tscheck zu kommen und lädt sich selbst zu einem Vorstellungsgespräch ein. Der Talentsucher ist einverstanden, dass Karlos Name vertraglich festgeschrieben nicht veröffentlicht werden darf. Unter dem Künstlernamen Carli Caruso startet Karlo seine Karriere als Schlagersänger und lanciert zum Liebling der Volksmusikbranche.

Im Radio erkennt Goofy sofort die brummige Stimme von Kater Karlo. Auch der kluge Hund Pluto schlägt an und nimmt Witterung auf. Nur Micky Maus bleibt skeptisch und geht mit Goofy sogar eine Wette ein, dass es sich bei Carli Caruso gar nicht um Kater Karlo handeln könne, der ja polizeilich gesucht wird. Micky und Goofy nehmen auf eigene Faust Ermittlungen auf und versuchen, hinter das Geheimnis von Carli Caruso zu kommen. Ein gefährliches Katz-und-Maus-Spiel nimmt seinen Lauf, doch wie immer können Micky und Goofy die Oberhand gewinnen und Kater Karlo und Trudi überlisten. Damit ist Karlos Gesangskarriere fast so schnell beendet, wie sie begonnen hat.

Micky und der Inkabrunnen

I TL 681-A

Ein unheilvolles Donnergrollen kündet von einem bevorstehenden Unwetter. Aus Sorge vor einem Orkan, der sein gepflegtes Blumenbeet zerstören könnte, stürmt Goofy aus dem Haus und will seine Blumen beschützen. Nicht ohne Stolz präsentiert seinem Freund Micky eine umfunktionierte Kanone, die in den Himmel gerichtet wird und Hagelkörner verhindern soll. Die von Goofy selbstentworfene und eigens zusammengeschraubte Erfindung ist jedoch nicht ganz ausgereift und zwei lose Kabel führen zu einem Kurzschluss. Dadurch kommt es zu einer augenblicklichen Explosion, die Micky und Goofy erfasst und in eine Wolke einnebelt. Als die beiden Freunde wieder zu sich kommen, ist Goofys Haus verschwunden und sie befinden sich auch nicht mehr in Entenhausen.

Wie sich herausstellt, sind Micky Maus und Goofy auf einmal mitten in Bolivien auf einem Hochplateau gelandet, genauer gesagt auf einem verkrusteten Salzsee unweit der Ebene. Als Ursache der Blitzreise kommt nur die Verpuffung in Frage, die von Goofys Erfindung ausgelöst wurde. Plötzlich erscheint ein komischer Kerl, der sich ihnen als Professor Schürfmann vorstellt und offenbar Grabungsleiter eines Museums ist. Micky und Goofy trauen ihren Augen kaum, als sie eine verlorene Inka-Stadt bestaunen, in denen Professor Schürfmann gerade Ausgrabungen vornimmt. Der Archäologe ist nämlich im Alleingang auf der Suche nach dem legendären Schatz aus dem Brunnen der Inkas, die darin unermessliche Schätze versenkt haben sollen.

So werden Micky und Goofy in ein neues Abenteuer verwickelt und lüften nicht nur das Geheimnis des Inkabrunnens, sondern enttarnen auch noch den falschen Professor, der eigene kriminelle Machenschaften verfolgt und die beiden Entenhausener aus dem Spiel nehmen will. Trotzdem schaffen es Micky und Goofy später wieder wohlbehalten nach Entenhausen und am Ende erkundigt sich Micky bei Diplom-Ingenieur Daniel Düsentrieb persönlich, was aus wissenschaftlicher Sicht hinter der Blitzreise gesteckt haben könnte.

Operndiebstahl

I TL 731-B

Der Besuch einer Premiere im Opernhaus wird unsanft unterbrochen, als ausgerechnet während des Höhepunkts des Stücks aus einer der Logen ein lauter Hilfeschrei ertönt. Einer Dame wurde der Halsschmuck gestohlen, während sie vom Stück gefesselt war. Micky eilt mit einem Wachtmeister durch das Opernhaus, sie finden den Dieb jedoch nicht. Ein eingeschlagenes Fenster lassen den Wachtmeister und in Folge auch den hinzustoßenden Inspektor Issel vermuten, der Täter sei auf diesem Weg entkommen und über das Dach geflüchtet. Micky bleibt skeptisch, denn das Fenster lässt sich auch so leicht öffnen. Zudem findet Inspektor Issel draußen nur Fingerabdrücke des Wachtmeisters, nicht des Diebes. Eine Woche später komnmt es zu einem weiteren Diebstahl in der Oper, wiederum während einer Premiere. Micky und Kommissar Hunter suchen den Direktor des Opernhauses aus, dem die Ereignisse zugesetzt haben. Der Direktor zeigt Micky das Haus, jedoch nicht zu dessen Zufriedenheit. In der nacht kehrt der schlaue Detektiv daher noch einmal in die Oper zurück, um sich alleine ein wenig umzusehen. Dabei entdeckt er hinter den Wandvertäfelungen ein ganzes Netz aus Geheimgängen inklusive eines geheimen Raums über den Logen, von dem aus der Dieb operieren und den Damen den Schmuck vom Hals zerren konnte. Als Micky dem Gang weiterflogt, gelangt er ins Büro des Direktors, der ihn bereits erwartet hat. Micky hatte den Direktor bereits zuvor wegen dessen Verhaltens im Verdacht gehabt, aber auch dem Direktor war klar gewesen, dass Micky wiederkommen und den Geheimgang finden würde. In der Oper kommt es zum Kampf, doch Micky kann seinen Widersacher ausschalten, Kommissar Hunter informieren und schließlich den geraubten Schmuck wiederfinden.

Der Marathonlauf

I TL 724-A

In Entenhausen ist das Marathon-Fieber ausgebrochen und jeder Einwohner der Stadt legt sich mächtig ins Zeug, um ein anspruchsvolles Trainingsprogramm zu absolvieren. An jeder Straßenecke wird geschwitzt, da jedem Teilnehmer eine Medaille winkt und der schnellste Läufer einen Sonderpreis erhält. Auch die drei Freunde Micky Maus, Goofy und Rudi Ross betätigen sich sportlich und üben im Wald für den großen Wettkampftag. Zu ihrer Überraschung ist auch Kommissar Hunter mit von der Partie, der als guter Sportsmann ein Vorbild für die Polizei sein will und sich während seiner Abwesenheit von Inspektor Issel vertreten lässt. Insgeheim hat auch Kater Karlo, der mit seinen Kumpanen mal wieder im Gefängnis setzt, einen Plan ausgeheckt, um sich dem Marathon anzuschließen. Er hat erfahren, dass der Gefängnisdirektor einige Häftlinge vorzeitig wegen guter Führung entlassen will und verhält sich ausgesprochen brav, um zu den Glücklichen zu gehören.

Am Tag des großen Marathons werden Kater Karlo und seine beiden Schergen tatsächlich entlassen, während in der Stadt der Startschuss für den Lauf ertönt. Im fast menschenlosen Stadtzentrum rauben Karlo und seine Komplizen einen Juwelierladen aus und fahren mit ihrem Fluchtfahrzeug zur Grenze. Um diese unbemerkt und ohne Kontrollen passieren zu dürfen, wechseln sie ihre Kleidung und streifen sich ein Leibchen über, um sich dem Marathon anzuschließen. Inzwischen hat Inspektor Issel bereits Kommissar Hunter darüber informiert, dass ein Juwelier überfallen wurde und unter den flüchtenden Tätern auch Kater Karlo sein soll. Der Kommissar und Micky, Goofy und Rudi entdecken den dicken Karlo in der Menge und nehmen noch während des Sprints die Verfolgung auf.

Sie verfolgen die dreisten Verbrecher quer durch den Wald und vertrauen auf ihre verbesserte Konstitution. inzwischen hat Kater Karlo seine beiden Komplizen hintergangen und im Stich gelassen, um sich allein aus dem Staub zu machen. Er leistet sich mit seinem Rivalen Micky Maus ein Kopf-an-Kopf-Rennen kurz vor der Ziellinie, sodass Karlo schließlich den Marathon für sich entscheiden kann. Direkt hinter der Ziellinie wird Kater Karlo festgenommen und muss die gestohlenen Juwelen, die er die ganze Zeit um den Bauch geschnallt hatte, wieder herausrücken. Weil Kater Karlo wieder hinter Gitterstäben landet, kann er den Preis, bei dem es sich um eine vierwöchige Reise handelt, nicht für sich beanspruchen.

Die Flugzeugentführung

I TL 703-A

Minni hat von Klarabella einen Brief erhalten, in dem diese berichtet, dass Rudi auf seinem Maisfeld einen enormen Ölfund gemacht hat. Somit unverhofft zu Geld gekommen, will Rudi Klarabella eine Diamantenkette verehren. Klarabella bittet ihre Freundin, einen Juwelier aufzusuchen und diesem den Auftrag zu geben, ihr einen Musterkoffer zu übermitteln, damit sie sich auf ihrem Landgut die schönsten Stücke heraussuchen kann. So geschieht es. Doch zufällig beobachtet der alte Gauner Kater Karlo, wie Micky und Minni den Juwelierladen von Herrn Rubin aufsuchen. Er schlussfolgert zunächst fälschlich, Micky habe seiner Verlobten ein schönes Stück Geschmeide gekauft und raubt Minnis Handtasche. Darin findet er zwar nicht, was er sucht, dafür aber Klarabellas Brief, wodurch er nun im Bilde ist.

Um zu Klarabella nach Maishofen zu gelangen, wollen Micky und Minni fliegen. Der Linienflug ist schon ausgebucht, daher chartert Micky eine Privatmaschine. An Bord des Linienflugzeugs befinden sich indes Karlo und der Abgesandte von Herrn Rubin mit dem Juwelenkoffer. Karlo entführt das Flugzeug und zwingt es zu einem Zwischenhalt im Büffeltal, wo er sich den Koffer des Juwelenhändlers schnappt und die Maschine verlässt. Aus ihrem Privatflugzeug haben Micky und Minni die Ereignisse beobachtet, landen nun ebenfalls und greifen ein, indem sie Karlo überwältigen und fesseln. Ausgerechnet da kommt der Sheriff des Weges. Was Micky zunächst wie ein glücklicher Zufall erscheint, ist ein Schuss in den Ofen. Der gute Schauspieler Karlo tischt dem Sheriff nämlich flugs eine Räubergeschichte auf, wonach er ein Juwelier sei und Micky und Minni gemeine Ganoven, die ihn hier an den Baum gefesselt hätten, um seinen Koffer zu klauen. Der naive Hüter des Gesetzes glaubt ihm, legt den beiden Mäusen Handschellen an und befreit anschließend Karlo. Dieser dankt es dem Sheriff, indem er ihm eins überzieht und dann mit Mickys Flugzeug entkommt.

In dem Moment läuft es gut für Karlo, doch der lange Arm des Gesetzes holt ihn am Schluss doch noch ein. Micky vermutet zu recht, dass der Erzgauner einen Komplizen haben muss, der ihm gesagt hat, welchen Flug der Entsandte von Juwelier Rubin nehmen würde. Er weist telegrafisch Goofy zu einer Überwachungsaktion dieses Komplizen an. So gelingt es ihnen, Karlo zu erwischen, wie er sich mit Juwelier Rubin trifft. Der Juwelier hatte vor, die Juwelen über die Grenze zu schmuggeln und sie gleichzeitig als gestohlen zu melden, um so die Versicherung zu betrügen.

Der geheimnisvolle Mister K.

I TL 1019-A

Eines Nachts sucht Karlo Micky auf. Dieser wundert sich, den Berufskriminellen in solch aufgelöster Stimmung vorzufinden. Karlo gesteht, dass er große Angst hat. Ein neuer ominöser Verbrecherbaron namens Mister K macht die Unterwelt unsicher und verlangt von allen Gaunern regelmäßige Zahlungen. Karlo hat allerdings kein Geld, deswegen droht Mister K ihm, überall frühere Schandtaten des Strolchs herumzuerzählen. Micky will dem verängstigten Karlo eine Chance geben und sehen, was er für diesen tun kann. Gemeinsam mit Goofy folgt Micky Karlo zu dessen nächtlichem Treffen mit Mister K am Entenhausener Hafen. Unversehens bekommen die drei an der Mole eins übergezogen. Als sie erwachen, finden sie sich in einer Zelle wieder. Micky tüftelt einen Plan aus, damit sie aus dieser entkommen können. Auf der Flucht durch die Gänge stolpert Karlo allerdings und bringt dadurch auch Micky und Goofy zu Fall. Dadurch können die Männer des skrupellosen Mister K sie einfangen und separieren sie voneinander, Karlo in eine Zelle, Micky und Goofy in eine andere. Mit den beiden Freunden hat der Mafiaboss etwas ganz Bestimmtes vor. Er erpresst Kommissar Hunter, dass jeder Einwohner Entenhausens zwei Taler bezahlen muss, andernfalls lässt er Micky und Goofy nicht mehr frei. Die Spendenfreude der Entenhausener ist groß, sodass das benötigte Lösegeld bald beisammenkommt und an der vereinbarten Stelle übergeben werden kann. Dennoch denkt Mister K nicht daran, die beiden freizulassen. Als er den beiden das durch die Fernsprechanlage hämisch mitteilt, wirft Micky vor Zorn einen Stuhl nach dieser Anlage. Dadurch geht diese zu Bruch und den beiden eröffnet sich ein Durchgang. Sie können so aus der Villa entkommen und die Polizei alarmieren. Als sich Kommissar Hunter allerdings infolge in der Villa umsieht, ist diese bereits verlassen.

Einige Zeit darauf lässt sich ein neuer Geschäftsmann in Entenhausen nieder, ein gewisser Karlowski, der mit seinen unlauteren Mafiamethoden von sich reden macht, sich aber doch stets im Rahmen der Legalität bewegt. Karlowski gelingt es, die Stadt beim Erwerb eines Grundstücks zu überbieten, was besonders kommissar Hunter erzürnt, hatte er sich im Stadtrat doch vehement für den Kauf des Grundstücks ausgesprochen. Micky will sich den knallharten Geschäftsmann einmal ansehen und sucht dessen Büro auf. Goofy lenkt den Wachtposten vor der Tür ab, sodass Micky eindringen und Karlowski zur Rede stellen kann. Dabei erinnert ihn dieser sofort an jemanden. Nachdem Karlowski ihn zum Gehen aufgefordert hat und er und Goofy das Gebäude verlassen haben, sieht Micky zufällig Trudi und folgt ihr. Trudi erzählt, dass Karlowski und Mister K die gleiche Person sind (was Micky bereits geahnt hat). Der Gauner hält Karlo immer noch gefangen und zwingt Trudi, mit ihm zusammenzuarbeiten. Trudi verrät Micky auch, dass Karlowski in einer weiteren Villa alle Beweise für seine Untaten sammelt. Micky, Goofy und Trudi dringen in die Villa ein, werden aber dort von Karlowski bereits erwartet. Es offenbart sich, dass Trudi mit Karlowski unter einer Decke steckt und obendrein, dass unter der Maske Karlowskis sich niemand anderer als Karlo verbirgt. Micky hat auch dies bereits vermutet. Die Stimme Karlowskis und von Mister K hat ihn an die Karlos erinnert. Zudem hatten Karlowski und Karlo die gleiche widerliche Marotte, die Spitze einer Zigarre vor dem Anzünden abzubeißen und auszuspucken. Micky konnte daher Kommissar Hunter bereits im Vorfeld über die Geschehnisse informieren. Dieser dringt mit seinen Leuten in die Villa ein und nimmt die ganze Gaunerbande gefangen.

Ein wahres Hundeleben

I TL 518-C

Wie fast alle Hundebesitzer hat auch Micky Maus so seine alltäglichen Sorgen mit seinem vierbeinigen Freund Pluto. Zwar hört Pluto meistens aufs Wort, doch er hat neuerdings die unschöne Angewohnheit, Autos nachzujagen und diese lautstark anzubellen. Da Micky und seine Neffen Mack und Muck nicht mehr weiterwissen, konsultieren sie zusammen mit Pluto, der sich partout weigert, einen Tierarzt. Der schusselige Doktor gibt Micky einen Fachartikel mit, der drei Lösungsvorschläge enthält, mit man das Auto-Problem lösen könne. Doch in der Realität lassen sich diese Tipps gar nicht so leicht umsetzen und jedes Mal bekommt es der Musterbürger Micky Maus mit dem Arm des Gesetzes in Person zweier Streifenbeamten zutun. Die Schurken Schnauz und Jim wollen Plutos Starrköpfigkeit ausnutzen und in Mickys Haus einbrechen. Da Pluto hoch und heilig versprochen hat, sich nicht von der Stelle zu rühren, haben die Diebe leichtes Spiel. Das wiederum verärgert Micky, der nun zu andere Erziehungsmethoden greifen muss.

Das Nacht-Fahrzeug

S 73044

Goofy borgt sich Mickys Fahrrad aus, damit er in der Nacht nicht mehr zu Fuß nachtwandeln muss.

Siehe auch