LTB 86
| Siehe auch die Rezension dieses Bandes! |
| Lustiges Taschenbuch | ||||||
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| Aus dem Leben eines Milliardärs | ||||||
| Ein gefährlicher Auftrag | ||||||
| Erscheinungsdatum: | 10. Januar 1983 | |||||
| Chefredakteur: |
Dr. Erika Fuchs | |||||
| Übersetzung: |
Gudrun Penndorf M. A. | |||||
| Geschichtenanzahl: | 8 | |||||
| Seitenanzahl: | 254 | |||||
| Preis: | D: DM 5,30 A: öS 42 CH: SFR 5.30 | |||||
| Weiterführendes | ||||||
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Original Bearbeiten
Die LTB-Bände 1 bis 116 sind bis auf wenige Sonderfälle Übernahmen aus der italienischen Reihe I Classici di Walt Disney.
Zu den angesprochenen wenigen Ausnahmen gehört das LTB 86. Zwar enthält es drei Geschichten und ein Bruchstück der Rahmengeschichte aus dem Band Pluripaperone I Classici di Walt Disney, Seconda Serie # 32 (Aug. 1979), doch dieser war zum Zeitpunkte der Vorbereitung des LTB schon zu alt, als dass man dieses I Classici als Vorlage für LTB 86 adressieren könnte. Zudem waren einzelne Geschichten aus diesem Band verstreut bereits in andere LTBs eingegangen (LTB 77, 82, 85), sodass die Ehapa-Redakteure den Band unmöglich mit dem Plan einer zusammenhängenden Übernahme erneut zur Hand genommen haben können.
Inhalt Bearbeiten
Vor- und Rahmengeschichte Bearbeiten
- Originaltitel: Prologo a "Pluripaperone"
- Story: Gian Giacomo Dalmasso
- Zeichnungen: Giancarlo Gatti
- Erstveröffentlichung: 01.08.1979
- Genre: Rahmengeschichte
- Figuren: Panzerknacker, Onkel Dagobert, Opa Knack
- Seiten: 12 (Abdruck auf S. 5–12, 72, 118–120)
- Originaltitel: Prologo a "Paperi al mare"
- Story: Gian Giacomo Dalmasso
- Zeichnungen: Sergio Asteriti
- Erstveröffentlichung: 01.08.1981
- Genre: Rahmengeschichte
- Figuren: Donald Duck
- Seiten: 1 (Abdruck auf S. 152)
Ein vermeintlicher Verleger spricht bei Onkel Dagobert vor und redet diesem den Mund wässrig, dass alle großen Männer ihre Memoiren schreiben und diese drucken lassen. Denn dies verspricht ein gutes Geschäft, nicht nur für den Verlag, sondern auch für Dagobert. Der Verleger ist so glücklich, dass Dagobert zustimmt, dass er sogar alle Unkosten übernehmen will und Dagobert einen Ghostwriter schickt. Dieser erzählt Dagobert in den folgenden Tagen mehrere Geschichten, die er sich ausgedacht hat. Denn der vielbeschäftigte Multimilliardär hat keine Zeit, seine Lebenserinnerungen zu diktieren. Nebenbei prüft der Schreiberling, der mit den Panzerknackern unter einer Decke steckt, die Sicherheitsanlagen des Speichers. Doch kommt er zum Schluss, dass ein Einbruch unmöglich ist.
Onkel Dagobert und der „Hecker“! Bearbeiten
(© Egmont Ehapa)
- Originaltitel: Zio Paperone contro "il progettista"
- Titel in Neuauflage: Ein gefährlicher Auftrag
- Story: Giorgio Pezzin
- Zeichnungen: Marco Rota
- Erstveröffentlichung: 18.08.1974
- Genre: Kriminalgeschichte
- Figuren: Baptist, Panzerknacker, Donald Duck, Onkel Dagobert, Opa Knack, Tick, Trick und Track
- Seiten: 32
Dagobert beauftragt Donald, eine Stelle als Diener beim „Hecker“ anzunehmen, einem Verbrechergenie, das gegen Bezahlung Einbrüche für andere Ganoven plant. Dann wird er jedoch von einem Gauner namens Barren-Heini erkannt und verraten, gerade als der Hecker beschließt, selbst einen Coup zu landen: Er will den Geldspeicher ausrauben.
Der Klub der Besserungswilligen Bearbeiten
(© Egmont Ehapa)
- Originaltitel: Zio Paperone e il club dei "bravi soggetti"
- Titel in Neuauflage: Klub der Besserungswilligen
- Story: Jerry Siegel
- Zeichnungen: Giancarlo Gatti
- Erstveröffentlichung: 18.08.1974
- Genre: Kriminalgeschichte
- Figuren: Panzerknacker, Onkel Dagobert, Opa Knack
- Seiten: 27
Dagobert ist die ständigen Überfälle der Panzerknacker leid. Als er vom „Klub der Besserungswilligen“, einem Verein ehemaliger Sträflinge, um eine Spende gebeten wird, fasst er einen doch recht naiven Plan: der Verein erhält eine größere Spende, wenn sie einige Überfälle auf ihn inszenieren, um den Panzerknackern durch die Blamage eins auszuwischen. Aber der Satz „Gelegenheit macht Diebe“ bewahrheitet sich zum Ende...
Onkel Dagobert und der Fluch des Goldes Bearbeiten
(© Egmont Ehapa)
- Originaltitel: Zio Paperone e la minaccia monetaria
- Titel in Neuauflage: Der Fluch des Goldes
- Story: Jerry Siegel
- Zeichnungen: Romano Scarpa
- Tusche: Sandro Del Conte
- Erstveröffentlichung: 13.01.1974
- Genre: Dagobert in Not
- Figuren: Daniel Düsentrieb, Onkel Dagobert
- Seiten: 45
Dagoberts Geld beginnt, ihn abzulehnen oder gar anzugreifen. Er sucht bei unterschiedlichen Experten (u. a. auch Daniel Düsentrieb) Rat, die ihm jedoch nicht helfen können. Schließlich trifft er auf einen Hexer, auf dessen Befehl das Geld handelt und der versucht, ihn zu vernichten...
(Bank-)Krach im Hause Duck Bearbeiten
(© Egmont Ehapa)
- Originaltitel: Il crack di Paperon De' Paperoni
- Story: Danilo Forina
- Zeichnungen: Luciano Capitanio
- Erstveröffentlichung: 25.02.1962
- Genre: Wirtschaftskampf
- Figuren: Daniel Düsentrieb, Panzerknacker, Donald Duck, Helferlein, Onkel Dagobert, Tick, Trick und Track
- Seiten: 31
Die Panzerknacker entführen Herrn Düsentrieb und bringen ihn dazu, eine Maschine zu bauen, die die Börsenkurse vorhersagen kann. Auf diese Weise bringen sie Dagobert an den Rand des Ruins. Nachdem Donald und seine Neffen Herrn Düsentrieb befreit haben, stellt dieser ein zweites Gerät her, um Dagobert zurück nach oben zu bringen und gleichzeitig das Gerät der Panzerknacker außer Betrieb zu setzen. Letztendlich kommt es zur Katastrophe...
Das Ende eines Traumes Bearbeiten
(© Egmont Ehapa)
- Originaltitel: Dream World
- Story: unbekannt
- Zeichnungen: Tony Strobl
- Erstveröffentlichung: 08.10.1976
- Genre: Kurzgeschichte
- Figuren: Oma Duck, Onkel Dagobert
- Seiten: 7
Nach einem schönen Traum vom Landleben, der Dagobert nicht mehr aus dem Kopf geht, entschließt sich dieser, zu seiner Schwester aufs Land zu fahren...
Ideen muß man haben Bearbeiten
(© Egmont Ehapa)
- Originaltitel: Missing Pincenez
- Titel in Neuauflage: Ideen muss man haben
- Story: Jim Kenner
- Zeichnungen: Santiago Scalabroni Ceballos
- Erstveröffentlichung: 1981
- Genre: Einseiter
- Figuren: Donald Duck, Onkel Dagobert
- Seiten: 1
Donald muss zu Onkel Dagobert in den Geldspeicher kommen und ihm helfen...
Onkel Dagoberts schwimmende Raffinerie Bearbeiten
(© Egmont Ehapa)
- Originaltitel: Zio Paperone e la raffineria galleggiante
- Titel in Neuauflage: Die schwimmende Raffinerie
- Story: Giorgio Pezzin
- Zeichnungen: Giorgio Cavazzano
- Erstveröffentlichung: 17.03.1974
- Genre: Abenteuer, Wirtschaftskampf, Umweltschutz
- Figuren: Onkel Dagobert, Donald Duck, Tick, Trick und Track, Panzerknacker, Opa Knack, Klaas Klever, Anwantzer
- Seiten: 62
- Anmerkung: ursprünglich zwei Teile
- Nachgedruckt in: LTB Sonderedition 2/2011
Für Donald Duck und seine findigen Neffen Tick, Trick und Track sieht es nach einem schmackhaften Frühstück danach aus, als würde es ein normaler und geruhsamer Tag werden. Als es jedoch an der Tür klingelt und sich Donald zwei zwielichtige Typen vorstellen, die ihm eine Kiste Heringe verkaufen wollen, wird Donald misstrauisch. Die unbekannten Kerle betäuben Donald und die Jungs, sperren sie in die Transportkiste und fahren sie zu einem abgelegenen Industriepaket. Donald will sich über die ungehobelte Behandlung beschweren, staunt aber nicht schlecht, als er und die Neffen sich in einem Büro von Onkel Dagobert wiederfinden.
Selbstverständlich verlangen Donald und Tick, Trick und Track eine Erklärung, aber Onkel Dagobert wiegelt ab und versichert, dass seine neuste Unternehmung ein streng geheimes Projekt sei, sodass die höchste Sicherheitsstufe gewählt wurde, die selbst für seine engsten Familienmitglieder gelte. Nun will Onkel Dagobert seine Neffen nicht noch länger auf die Folter spannen. Er berichtet aus Zeitungsartikeln von schlimmen Schiffsunglücken, bei denen Öltanker gesunken oder beschädigt worden sind. Diese Katastrophen führen nicht nur einen immensen Schaden für die Umwelt nach sich, sondern sind auch in finanzieller Hinsicht ein Debakel. Jetzt aber hat der reichste Mann der Welt der Ölverschmutzung der Ozeane den Kampf angesagt!
Durch einen Geheimgang führt Onkel Dagobert Donald und die Jungs in eine gigantische Werft, in der ein riesiger Tanker bereit zum Stapellauf steht. Nicht ohne Stolz präsentiert Onkel Dagobert seine schwimmende Raffinerie: Ein Schiff mit einer vollautomatischen Aufbereitungsanlage, die Rohöl aus dem Meer absaugen kann. Nach der Trennung des Öl-Meerwasser-Gemisches wird das Öl gleich an Bord mithilfe eines meterhohen Raffinerieturms aufbereitet. Das raffinierte Öl wird nach dem Vorgang nicht etwa in den Bauch des Tankers gepumpt, sondern landet in einem schwimmenden Auffangbehälter aus Kautschuk, der am Heck des Schiffs verankert ist und absolut auslaufsicher ist.
Die vielseitigen Maschinen erlauben es, dass das Schiff nur eine kleine Crew benötigt. Als Besatzung stellt sich Onkel Dagobert Donald sowie Tick, Trick und Track vor, die von dem Projekt begeistert sind. Neben dem finanziellen Erfolg hofft Onkel Dagobert, sein Renommee zu steigern, da er ja gleichzeitig etwas für den Umweltschutz sorgt und dafür tut, das empfindliche Ökosystem der Ozeane zu erhalten.
Es dauert nicht lange, bis die schwimmende Raffinerie des reichsten Mannes der Welt mit viel Aufsehen den Hafen von Entenhausen verlässt. Onkel Dagobert und seine Neffen sind ganz erpicht darauf, die Anlagen auszuprobieren und den ersten Ölteppich von der Meeresoberfläche zu tilgen. Tatsächlich funktioniert die Raffinerie genau so, wie sie soll, und die ersten Liter gereinigtes Öl landen in dem Auffangbehälter. Jedoch hat Onkel Dagobert seinem selbstsicheren Neffen Donald verschwiegen, dass der Ansaugstutzen nach fast jedem Saugvorgang per Hand gereinigt werden muss, sodass Donald ständig mit Putzen beschäftigt ist und voller Ölreste verschmiert durch die Gegend marschiert.
Der Erfolg der aufsehenerregenden Unternehmung des Fantastilliardärs bleibt nicht lange unbemerkt. Die hohen Herren des Stadtrats kommen an Bord und verleihen Onkel Dagobert für seine Verdienste um den Umweltschutz den goldenen Schlüssel der Stadt Entenhausen. Das wiederum weckt Neid und Zorn bei Klaas Klaver, Dagoberts berüchtigtem Rivalen, der wütend seine Melone verspeist und Onkel Dagoberts Projekt um jeden Preis sabotieren möchte.
In einer fadenscheinigen Verkleidung besucht Klaas Klever am Abend den abgeranzten Wohnwagen der fiesen Panzerknackerbande. Klever verlangt, dass die Panzerknacker unter Anleitung ihres gewissenlosen Opa Knack die schwimmende Raffinerie der Ducks zum Untergang bringen, für eine Öllache sorgen und Dagobert die Schuld in die Schuhe schieben. Mit der Aussicht auf eine Prämie in Höhe von 100.000 Talern willigen die Panzerknacker ein – ohne sich über die verheerenden Folgen einer derartigen Ölpest Gedanken zu machen.
In Windeseile besorgen sich die Panzerknacker nach einem Plan von Opa Knack einige Bauteile, die sie zur Konstruktion eines Unterseeboots brauchen. Sie bauen sich ihr U-Boot einfach selbst und stechen alsbald in See. Auf dem Meer müssen sie jedoch erkennen, dass sie weder Schiffsingenieure noch erfahrene Matrosen sind, sodass die Verfolgung der Ducks viel schwieriger wird als gedacht. Irgendwann sehen die piraterischen Panzerknacker ein, dass sie Onkel Dagoberts Tanker nicht einholen werden. Daher greifen sie zu einer unehrenhaften List und täuschen ein Notsignal vor, während draußen ein Sturm tobt.
An Bord der schwimmenden Raffinerie empfangen Tick, Trick und Track das SOS-Signal und verständigen sogleich Onkel Dagobert. Da das riesige Schiff in dem schlimmen Sturm nicht schnell genug ist, um das vermeintlich verunglückte Boot und deren Besatzung zu erreichen, schlagen die Neffen vor, den Öl-Auffangbehälter abzukoppeln und dem Wellenritt zu überlassen. Zuerst fehlen Onkel Dagobert die Worte, aber er sieht schnell ein, dass Tick, Trick und Track und Donald natürlich recht damit haben, dass Menschenleben mehr wert sind als schnöder Mammon. Nachdem die pfiffigen Jungs einen Peilsender an den Auffangbehälter angebracht haben, wird dieser seinem Schicksal überlassen und die Ducks nehmen Kurs auf das in Seenot geratene Schiff.
Mit gemischten Gefühlen nehmen Onkel Dagobert und seine Verwandten wahr, dass die Schiffbrüchigen in Wahrheit die Panzerknacker sind, die tatsächlich beinahe dem Untergang geweiht waren. Zerknirscht nimmt Dagobert seine Widersacher an Bord und rettet ihnen damit das Leben. Opa Knack aber nutzt die Gelegenheit schamlos aus, überfällt Onkel Dagobert und lässt die Ducks fesseln.
Nachdem sie weitere Informationen von Onkel Dagobert über den Verbleib des Öl-Behälters herausgepresst haben, steuern die Panzerknacker den riesigen Tanker mit der Hilfe der Neffen gen Norden. Irgendwo im Nordpolareis verirren sie sich und verlieren die Kontrolle über das Schiff. Nach einer Kollision mit einem Eisberg ist die schwimmende Raffinerie dem Untergang geweiht und versinkt unter Dagoberts Tränen im eiskalten Wasser.
Zum Glück werden Onkel Dagobert, Donald, Tick, Trick und Track und die Panzerknacker mit Opa Knack von einem freundlichen Inuit gerettet und in dessen Iglu aufgepäppelt. Wie sich herausstellt, ist der Inuit zuvor auf seinen seltsamen, dunklen Eisberg gestoßen, bei dem es sich um das gefrorene Erdöl handelt, das aus dem angespülten Öl-Behälter ausgelaufen sein muss. Die tiefen Temperaturen haben verhindert, dass es zu einer Katastrophe gekommen ist. Onkel Dagobert beschließt, den tiefgefrorenen Ölblock sukzessive wieder aufzutauen und das Öl langsam zu bergen. Die Panzerknacker haben erst einmal genug von einer Seereise und auch Klaas Klever bleibt in Entenhausen nichts Weiteres übrig, als eine weitere seiner gewürzten Melonen anzuschneiden.
Das schicksalsschwere Horoskop Bearbeiten
(© Egmont Ehapa)
- Originaltitel: Zio Paperone e l'odissea della memoria perduta
- Titel in Neuauflage: Ein schicksalsschweres Horoskop
- Story: Jerry Siegel
- Zeichnungen: Giancarlo Gatti
- Erstveröffentlichung: 10.11.1974
- Genre: Dagobert in Not
- Figuren: Daniel Düsentrieb, Panzerknacker, Onkel Dagobert, Opa Knack
- Seiten: 31
Dagobert lässt sich parallel zu seiner Arbeit sein Horoskop erstellen und liest daraus, dass er sein Vermögen schützen müsse. Er sucht Daniel Düsentrieb auf, der ihm zu einem angeblich kaum auffindbaren Versteck rät. Danach trinken die beiden jedoch versehentlich ein vergiftetes Getränk, wodurch sie die letzten Ereignisse vergessen...

