Walt Disneys Lustiges Taschenbuch Nr. 291 erschien am 9. Oktober 2001 unter dem Titel „In den Fängen der Mumie“. In diesem Jahr wurde der 100. Geburtstag von Walt Disney gefeiert, was auf allen 13 Ausgaben anhand eines goldenen Logos erkennbar ist. Außerdem sind in diesem Band 16 Seiten mit klassischen Comicstrips von Bob Karp und Al Taliaferro abgedruckt.

Lustiges Taschenbuch

Band 291

In den Fängen der Mumie
Egmont Ehapa)

Erscheinungsdatum: 9. Oktober 2001
Chefredakteur:

Harald Saalbach

Übersetzung:

Peter Daibenzeiher, Susanne Walter, Eckart Sackmann, Michael Nagula

Geschichtenanzahl: 8
Seitenanzahl: 254
Preis: D: 6,80 DM
Besonderheiten:
Weiterführendes
Liste aller Lustigen Taschenbücher
Covergalerie
I.N.D.U.C.K.S. Infos zu LTB 291 beim I.N.D.U.C.K.S.

Inhalt Bearbeiten

In den Fängen der Mumie Bearbeiten

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Ein gemeinsamer Kinobesuch im Horrorfilm „Die Rache der Mumie“ bringt Daisy zum Schaudern, während Donald als Realist von dem beängstigenden Hokuspokus wenig hält. Danach möchte er noch bei Onkel Dagobert vorbei und diesem etwas Geld aus den Rippen leiern, um damit Daisy ausführen zu können. Unerwartet gibt der knickrige Erbonkel tatsächlich einen monetären Vorschuss, erwartet dafür aber natürlich, dass Donald ihm bei seiner nächsten Unternehmung zur Seite steht. Zu Daisys Schrecken hat nämlich Dagobert letzthin einen Haufen ägyptischer Altertümer angeschafft, darunter eine Mumie. Es handelt sich um die Überreste der Pharaonin Daisitete, deren gewaltiger Schatz noch nicht gefunden wurde. Dagobert hofft, diesen heben zu können und will dafür Daisitete ins Leben zurückrufen. Dies ermöglichen soll eine gewaltige Apparatur aus dem Hause Düsentrieb, die Stromstöße von zwei Millionen Volt freisetzt. Doch Dagobert will nicht seine teure Mumie ohne vorherigen Testlauf der Höllenmaschine aussetzen. Stattdessen schnallt er kurzerhand den sich heftig wehrenden Donald in das Gerät und traktiert ihn mit Strom.

Diese Rosskur versetzt Donald kurzfristig in eine frühere Existenz im alten Ägypten. Damals war er Prinz Donchamun, der Mann Königin Daisitetes. Donald erlebt, wie Donchamun, bevor er in den Krieg zieht, seinen Hofmagier befragt. Dann wacht er wieder aus der Trance auf. Donald, aber auch Daisy, sind außerordentlich hingerissen von dieser neuen Erkenntnis, dass sie Existenzen im alten Ägypten hatten. Da Daisy bereits über Wiedergeburten gebildet und von diesen fasziniert ist, möchte sich nun selbst mithilfe von Hypnose in die Vergangenheit zurückversetzen lassen, in der sie, wie sie hofft, Königin Daisitete war. Doch das Ergebnis ist ernüchternd, war Daisy damals doch lediglich ein Reptil. Immerhin in der Gegenwart hat sie Donald für sich. Als sie ihren Verlobten küsst, bricht die Mumie von Daisitete zusammen und Daisy wird kurz darauf fast von einem herunterfallenden Wappenschild getroffen. Dieser seltsame Unfall hat immerhin zur Folge, dass Dagobert auf dem Boden von Daisitetes Sarkophag Hieroglyphen entdeckt und entziffern kann. Diesen entnimmt er, dass eine Wiederbelebung der Mumie nur mittels der Energie der Pyramide der Daisitete erfolgen kann.

Die Ducks reisen mitsamt Mumie nach Ägypten. Ausgangspunkt für ihre Suche nach der Pyramide bietet der frühere Fundort der Mumie, doch finden sich dort zu Dagoberts Verdruss keine Hinweise. Nachdem auch ein weiteres Versetzen Donalds in die Vergangenheit nicht das gewünschte Ergebnis bringt, bleibt die einzige Spur, es bei einem Mausoleum zu versuchen, das Daisitete einst für ihren Donchamun nach dessen tragischem Ableben errichten ließ. In der gut bekannten und besuchten Gedächtnisstätte fühlt sich Donald immer mehr in seine heldenhafte frühere Existenz hinein und verkleidet sich sogar als Donchamun. In dieser Gestalt wird er nicht nur von Passanten erkannt und ehrfürchtig angestaunt, sondern auch von einem Dromedar, das Donald als Wiedergeburt des früheren Hofmagiers des Prinzen erkennt. Das Dromedar ist mit sämtlichen Erinnerungen an frühere Zeiten gesegnet und hilft den Ducks, die verschollene Pyramide der Daisitete zu finden.

Bei der Pyramide wird Donald immer zielbewusster und misst der Mumie, zu Daisys Erstaunen, plötzlich allergrößten Wert bei. Es ist schon fast, als ob Donald von dieser besessen ist. Zudem zwingt er nun Dagobert, die Mumie in die Pyramide zu schaffen. In dieser wird Daisitete tatsächlich wiederbelebt und erzählt, dass sie sich von ihrem Hofmagier mumifizieren ließ, um mit ihrem reinkarnierten Prinzen nun zusammenleben zu können. Daisy als Nebenbuhlerin kann Daisitete außer Gefecht setzen und will Donald zudem ihre in der Pyramide verwahrten gewaltigen Schätze vermachen. Donald droht, ihrem Charme zu erliegen, was Daisy zur Verzweiflung treibt. In ihrer Trauer und bei aller gemeinsamer Rückbesinnung an die vergangenen glücklichen gemeinsamen Stunden erkennt Daisitete, dass sie einen Fehler gemacht hat und Donald und Daisy nicht trennen darf. Sie muss warten, bis sie gemeinsam mit ihrem geliebten Prinzen wiedergeboren wird. Daisitete setzt den Selbstzerstörungsmechanismus der Pyramide in Gang und Donald muss letzten endes dafür büßen, dass er sich auf ihre Verlockungen eingelassen hat.

Ein furioser Fachmann Bearbeiten

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Dussel tritt als Handwerker auf und hat sich natürlich Donalds trautes Heim als Testobjekt für seine architektonischen Ideen ausgesucht. Eine Katastrophe jagt bald die nächste.

Der Slogan der Ducks Bearbeiten

I TL 2346-1

Onkel Dagoberts Geschäfte laufen schlecht: Niemand interessiert sich mehr für (seine) Werbung, wodurch seine Produkte nicht bekannt werden und sich nicht verkaufen. Er hat Hoffnung, in dem alten Slogan der Ducks die ultimative Werbeparole zu finden und macht sich auf dem Weg nach Schottland, um den Slogan von einem alten Verwandten zu erlernen. Doch Klaas Klever kommt Dagobert auf die Schliche und es entbrennt ein Wettkampf um den Slogan nach alter schottischer Tradition.

Der Weltraumdrache Bearbeiten

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Donald und seine Neffen finden ein seltsames Ei, aus dem prompt ein echsenähnliches Wesen schlüpft, das sie Poldi nennen. Poldi wird jedoch schnell so groß, dass selbst Godzilla daneben wie ein Winzling aussieht. Das bringt einige Probleme mit sich...

Drei Mickys sind zwei zuviel! Bearbeiten

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Eine Wissenschaftlerin ist verliebt in Micky, der die Annäherungsversuche jedoch ablehnt. In Verzweiflung klont die Biologin Micky kurzerhand und seine beiden Klone sorgen sogleich für Chaos. Als alle drei Mickys gleichzeitig mit Minni Essen gehen wollen, droht die Eskalation.

Das geliehene Glück Bearbeiten

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Donald hat sich einen Talisman besorgt, der gegen sein ewiges Pech wirken soll und ihm schöne Momente mit Daisy beschert. Der eitle Geck Gustav ist eifersüchtig auf Donald, der bei Daisy mehr punkten kann als er selbst. Daher sorgt er dafür, dass Onkel Dagobert Donald zum Münzenpolieren einspannt. In seiner Geheimidentität als Phantomias schwört Donald Rache.

Iih, wie gemein! Bearbeiten

I TL 2266-2

Unter dem Vorwand, Tiere zu studieren, schickt Onkel Dagobert seine Dauerverehrerin Gitta Gans einfach nach Australien. Als sie zurückkommt, stellt sie fest, dass alles nur ein übler Trick von Onkel Dagobert war.

Grund zum Klagen... Bearbeiten

I TL 2325-6

Onkel Dagobert macht sich mit seinen Neffen auf, das legendäre Tor der Armut ausfindig zu machen. Als die Ducks es tatsächlich finden, muss Onkel Dagobert erfahren, wie es sich anfühlt, arm zu sein.

Klassik-Comics Bearbeiten

Die Ausgabe enthält innerhalb der 16 Extraseiten „Die Dailies 1955“ von Bob Karp und Al Taliaferro vom Zeitraum des 18. April 1955 bis 23. Mai 1955.

Siehe auch Bearbeiten