LTB 611: Unterschied zwischen den Versionen

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FIFA World Cup: Teile 1 und 2, Rest folgt
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Noch zwei weitere Spiele stehen in der Gruppenphase asn, bevor Entenhausen – so vermuten die TV-Experten – unrühmlich von der WM Abschied wird nehmen müssen. Als nächstes geht es gegen Schweden, das gegen Kolumbien einen Sieg gefeiert hat. Dies bedeutet, dass Entenhausen nicht verlieren darf, sonst ist das Ausscheiden schon nach zwei Spielen fixiert. Schnurre Starr setzt angesichts keiner anderen Möglichkeiten auf dasselbe Team wie zum Schluss gegen Portugal, was heißt, dass Donald erneut auflaufen muss. Der Trainer hat sich zudem für eine Defensivaufstellung entschieden. Entenhausen gibt sein Bestes und verhindert dadurch tatsächlich jeden schwedischen Torschuss. Donald auf dem Feld kommt während dem Spielen die Idee, die Abwehrkette weiter in die Mitte zu verlagern und so auch offensiv gefährlicher zu werden. Er überzeugt seine Mannschaftskollegen von diesem Plan und so gelingt Entenhausen vor der Pause tatsächlich der erste Torschuss. Den Vorteil können sie in der zweiten Halbzeit halten. Kurz vor dem Schluss steht es immer noch 1:0. Da bekommt Donald den Ball, den er überraschenderweise annehmen kann und steht noch dazu alleine vorm gegnerischen Torhüter. Das ist genau die Situation, vor der sich Donald so gefürchtet hat. Ihm flattern die Nerven. Er geht alle Möglichkeiten durch und zögert zu lange. Doch Zögern wird ihm Fußball bestraft. Ein Schwede nimmt ihm den Ball ab und nach schnellem Konter landet der Ball im Entenhausener Tor. Das Spiel endet unentschieden und das ist nur Donalds Schuld.
Noch zwei weitere Spiele stehen in der Gruppenphase asn, bevor Entenhausen – so vermuten die TV-Experten – unrühmlich von der WM Abschied wird nehmen müssen. Als nächstes geht es gegen Schweden, das gegen Kolumbien einen Sieg gefeiert hat. Dies bedeutet, dass Entenhausen nicht verlieren darf, sonst ist das Ausscheiden schon nach zwei Spielen fixiert. Schnurre Starr setzt angesichts keiner anderen Möglichkeiten auf dasselbe Team wie zum Schluss gegen Portugal, was heißt, dass Donald erneut auflaufen muss. Der Trainer hat sich zudem für eine Defensivaufstellung entschieden. Entenhausen gibt sein Bestes und verhindert dadurch tatsächlich jeden schwedischen Torschuss. Donald auf dem Feld kommt während dem Spielen die Idee, die Abwehrkette weiter in die Mitte zu verlagern und so auch offensiv gefährlicher zu werden. Er überzeugt seine Mannschaftskollegen von diesem Plan und so gelingt Entenhausen vor der Pause tatsächlich der erste Torschuss. Den Vorteil können sie in der zweiten Halbzeit halten. Kurz vor dem Schluss steht es immer noch 1:0. Da bekommt Donald den Ball, den er überraschenderweise annehmen kann und steht noch dazu alleine vorm gegnerischen Torhüter. Das ist genau die Situation, vor der sich Donald so gefürchtet hat. Ihm flattern die Nerven. Er geht alle Möglichkeiten durch und zögert zu lange. Doch Zögern wird ihm Fußball bestraft. Ein Schwede nimmt ihm den Ball ab und nach schnellem Konter landet der Ball im Entenhausener Tor. Das Spiel endet unentschieden und das ist nur Donalds Schuld.
Kein Wunder, dass sich Donald verschämt und niedergeschlagen nach Hause verzieht, zumal seine Mannschaftskollegen nun nichts mehr von ihm wissen wollen und ihn nur noch mit Grummeln und Verachtung strafen. Doch in seinem trauten Heim wartet bereits Onkel Dagobert auf ihn, der für seinen konsternierten Neffen eine erstaunliche Enthüllung parat hat. Von befreundeten Milliardärskollegen hat Dagobert Aufzeichnungen der Überwachungskameras zugesteckt bekommen, die beweisen, dass Präsident Sieghold Sheffield junior seine eigene Mannschaft sabotiert hat. Er steckt sowohl hinter dem Unglück, das Golgetter ein gebrochenes Bein beschert hat, als auch hinter dem fatalen Wasserrohrbruch. Dagobert hat eine Erklärung für dieses seltsame, Entenhausen so sehr schädigende Verhalten parat: Sheffields Firma ist quasi bankrott, da keiner mehr Fliegen kauft. Wenn die Mannschaft jedoch gewinnen würde, wäre er in Erfüllung eines Versprechens, das sein Vater einst gegeben hatte, dazu verpflichtet, jedem Spieler eine Million zu zahlen. Da er das Geld nicht zahlen kann und will, sabotiert er die Mannschaft. Dagobert will ihm das nicht durchgehen lassen und weist Donald an, alles dafür zu tun, dass Entenhausen Weltmeister wird. Er selbst sowie Tick, Trick und Track wollen Sheffield junior nicht mehr von der Seite weichen und so verhindern, dass er nochmals zuschlagen kann. Donald ist zunächst entgeistert, lässt sich aber davon überzeugen, dass Übeltäter Sheffield bezahlen muss.
Vor dem folgenden Spiel marschiert Donald geladen wie sonst was in die Mannschaftskabine. Den missgelaunten Empfang der anderen kontert er mit einem Zornesausbruch. Darin macht er den anderen klar, dass sie künftig auf ihn hören müssen und er ihnen am Spielfeld sagt, was sie zu tun haben. Während er als Spieler eine Katastrophe ist, taugt er umso mehr als Spielführer und weiß, dass es ihm gelingen kann, durch sein Lenken der Mannschaft einen Sieg herbeizuführen. Das ist keine leichte Aufgabe, denn gegen den nächsten Gegner Kolumbien müssen die Entenhausener mit drei Toren Vorsprung gewinnen. Die Mitspieler zögern. Dann fällt ihnen ein, dass sie überhaupt nur dank Donalds Ratschlag im letzten Spiel ein Tor zustande gebracht haben und Donald ihnen mehr genutzt hat als ihr bereits schwarzsehender Trainer. So kommt es also, dass Donald seine Mannschaft zum Spiel und nach 90 packenden Minuten zum angestrebten Sieg führt, der Entenhausen zum Achtelfinaleinzug verhilft.
Nun nehmen die sportlichen Herausforderungen zu. Im Achtelfinale steht als Gegner Deutschland auf dem Spielplan, das Entenhausen dank Donalds Hilfe jedoch ohne Probleme abfertigen kann. England im Viertelfinale ist da ein anderer Brocken, vor allem, da die englischen Fans Musikinstrumente mitgebracht haben und damit Donalds Rufe zudröhnen. Schon scheint die Sache verloren, da kommt Sportexperte Professor Sülz-Silbenstecher auf die grandiose Idee, Donald in der Halbzeitpause Schreibtafeln mitzubringen. Donald kann nun seine Anweisungen aufschreiben und damit Entenhausen doch noch zum Sieg verhelfen. Der kometenhafte Aufstieg Entenhausens führt zudem zu einer aufkeimenden Freundschaft zwischen Donald und Gert Golgetter. Golgetter hat begriffen, dass nur Donald Entenhausen ins Finale bringen kann und wenn er dort noch mitspielen möchte, muss er Donald unterstützen. Er versucht zumindest ein wenig, ihm Fußballspielen und Toreschießen beizubringen. Im Halbfinale dann geht es gegen Argentinien. Die Mannschaft ist Entenhausen trotz Donalds Bemühungen überlegen und führt zur Halbzeitpause. Doch dann lässt sich Golgetter, inzwischen genesen, einwechseln. Mit einem Hattrick ermöglicht er Entenhausen, ins Finale einzuziehen.
Im Finale heißt der Gegner Brasilien. Der Rekordweltmeister ist bislang durchs Turnier marschiert, ohne sich jedwede Blöße zu geben. Brasilien hat alle geschlagen. Schon sehen die Experten schwarz und sollen recht behalten. Brasilien ist unüberwindbar und führt zur Pause mit 2:0. Geknickt geht die Mannschaft in die Kabine, wo ihnen überraschend Präsident Sheffield junior gegenübertritt. Sein Erscheinen und seine ersten Worte bringen Donald zur Weißglut, der sich auf den Arm genommen vorkommt. Da gesteht Sheffield junior endlich der gesamten Mannschaft, was er getan hat und auch, dass er es hauptsächlich deswegen getan hat, um sich an seinem Vater zu rächen. Dass entenhausen Meister wird, ist der Lebenstraum von Sheffield senior. Sheffield junior wäre viel lieber Insektenforscher geworden, wurde aber von seinem Vater dazu gezwungen, sich mit Fußball zu beschäftigen, den er hasst. Erst jetzt, durch Donalds Agieren während der Weltmeisterschaft, ist ihm klar geworden, wie sehr er sich getäuscht hat. Das Geständnis des Präsidenten versetzt die Mannschaft in Zorn und verleiht ihr dadurch Flügel, Brasilien doch noch schlagen zu können. Den Siegestreffer erzielt ausgerechnet Donald, da der Zorn dessen Zielgenauigkeit beim Torschuss enorm verbessert. Entenhausen ist Weltmeister!


=== Plötzlich Superheld ===
=== Plötzlich Superheld ===

Version vom 5. August 2026, 23:19 Uhr

Lustiges Taschenbuch

Band 611

Der geht rein!
Egmont Ehapa)

Erscheinungsdatum: 2. Juni 2026
Übersetzung:

Dr. Reinhard Schweizer, Manuela Buchholz, Peter Daibenzeiher, Stefanie Walther-Kotzé, Susanne Walter

Geschichtenanzahl: 9
Seitenanzahl: 254
Preis: D: 8,99 €
A: 9,50 €
CH: 14.90 SFR
Weiterführendes
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Covergalerie
Infos zu LTB 611 beim Inducks

Walt Disneys Lustiges Taschenbuch 611 erschien am 2. Juni 2026 unter dem Titel Der geht rein! und beinhaltet neun Geschichten.

Die Titelgeschichte FIFA World Cup besteht aus fünf zusammenhängenden Kapiteln, die über den Band verteilt abgedruckt sind. Vier Jahre nach dem Erfolg der Fußballserie um den FC 313 schrieb Autor Marco Nucci damit eine weitere Fußball-Saga, die jedoch nur lose auf den Ereignissen des Sommercups basiert und nicht den FC thematisiert. Anstatt gegen fiktive Mannschaften aus Calisota kicken die Entenhausener gegen die Nationalmannschaften realer Fußballnationen wie Portugal, Kolumbien, Schweden, England, Deutschland und Brasilien. Es gibt jedoch keine Anspielungen auf reale Fußballer und auch die Austragungsorte der Spiele geben keine Anhaltspunkte auf die echten Spielstätten in den USA, Kanada und Mexiko. Da aber mehrfach der echte „World Cup“, also die begehrte Siegertrophäe gezeigt wird, befindet sich unter jeder ersten Seite des jeweiligen Kapitels ein entsprechender Copyright-Hinweis.

Inhalt

FIFA World Cup

I TL 3681-1P

  • Originaltitel: Paperino in Fifa World Cup
  • Story: Marco Nucci
  • Zeichnungen: Corrado Mastantuono
  • Erstveröffentlichung: 02.06.2026
  • Genre: Sport
  • Figuren: Donald Duck, Tick, Trick und Track, Onkel Dagobert, Baptist, Daisy Duck, José Carioca, Ex-Verbandspräsident Sieghold Sheffield Senior, Verbandspräsident Sieghold Sheffield Junior, Stürmerstar Gert Golgetter, Trainer Schnurre Starr, Strategie-Experte Professor Sülz-Silbenstecher, Kommentatoren L. Labador und B. Balla
  • Seiten: 104
  • Anmerkung: Die Geschichte ist in fünf Teile aufgeteilt, die im Band verteilt abgedruckt sind. Die Geschichte wurde vollständig auf Deutsch abgedruckt, noch ehe sie in Italien ganz erschienen war.

Schon seit über hundert Jahren wünschen sich alle Fußballbegeisterten in Entenhausen, dass ihre Mannschaft einmal die Weltmeisterschaft gewinnt. Besonders erhofft es sich der langjährige Verbandspräsident Sieghold Sheffield senior. Doch stets zerplatzte dieser Traum. Beim letzten Mal war es besonders bitter aufgrund eines Ausscheidens erst bei einer Niederlage im Halbfinale gegen Brasilien. Sieghold Sheffield senior hat diese Katastrophe glatt die Sprache verschlagen und er die Präsidentschaft zurückgelegt. Sein Nachfolger ist sein Sohn, Sieghold Sheffield junior, da die Präsidentschaft traditionell in den Händen der Familie Sheffield, ihres Zeichens Produzenten von Querbindern, liegt. Sieghold Sheffield junior geht mit ordentlicher Begeisterung ans Werk, die für die Fußballjournalisten vielversprechend ist. Wenn die Begeisterung auch auf die Spieler abfärbt, scheint bei dieser Weltmeisterschaft viel möglich. Und noch zwei weitere Faktoren beflügeln die Hoffnung der Experten und Kommentatoren: Ihr Stürmer Gert Golgetter, ein Mann mit ganz eigenem Charisma und so egoistisch, wie es nur geht, gilt als absoluter Spitzensportler und hat in dieser Saison bei seinem Verein eine rekordverdächtige Anzahl Tore geschossen. Und das Finale findet in Entenhausen statt, würde damit für die Mannschaft zum Heimspiel, so sie es bis dorthin schafft. Und die Chancen stehen zunächst einmal gar nicht so schlecht.

Auch Donald ist neuerdings am Werden und Gelingen der Nationalmannschaft beteiligt, denn Sheffield junior hat ihn als Mädchen für alles engagiert. Eine herbe Enttäuschung für Donald, hatte er sich doch zunächst in seinen Tagträumen ausgemalt, der Präsident brauche ihn als Trainer. Als Trainer der Jugendmannschaft hatte Donald seine Jungs damals noch in Wakatopi zum Titel geführt (siehe LTB 565). Doch angesichts der forschen Entschlossenheit des Präsidenten hatte Donald den nunmerigen Job nicht ablehnen können. Zu seiner Verärgerung hat ihm Sheffield junior als Trainer den fiesen Schnurre Starr vorgesetzt, mit dem Donald bei früheren Fußballduellen schon unliebsame Erfahrungen gemacht hat. Auch Onkel Dagobert ist an einem vorteilhaften Ausgang des Fußballabenteuers interessiert, da er der Sponsor der Mannschaft ist und die Absätze seiner Sportwaren vom Abschneiden der Mannschaft abhängen.

Die Vorbereitungen zur Weltmeisterschaft laufen, die Entenhausener Mannschaft bezieht ihr Quartier in der Stadt, wo das erste Spiel gegen Portugal ausgetragen werden soll. Da ereignet sich eine Katastrophe: Ein Spieler stürzt auf der Treppe und reißt drei andere mit sich in die Tiefe, darunter Gert Golgetter. Golgetter bricht sich das Bein und er und die anderen fallen aus. Das sieht nun düster aus für Entenhausen und es kommt noch schlimmer: Nun greift die Regel, wonach eine Mannschaft aus siebzehn einsatzfähigen Spielern bestehen muss. Mit den jüngsten Ausfällen ist es einer zu wenig. Damit würde Entenhausen automatisch disqualifiziert werden. Schon sehen Fußballfans, Fernsehjournaslisten und Publikum die Mannschaft ihres Herzens der größten vorstellbaren Katastrophe entgegenschlittern.

Um dies abzuwenden, packt Präsident Sheffield junior einen speziellen Joker aus: Er ernennt Donald zum Feldspieler mit der Nummer null. Für Donald kommt das einem Albtraum gleich, wo er doch mit Bällen persönlich so gar nicht umgehen kann. Als Trainer mag er spitze sein, doch kann er keinen Ball annehmen, der ihm vor die Füße fällt. Nur in den Fällen, in denen er wütend ist, schießt er genau, sauber und präzise auch mal ins Tor, ansonsten trifft er das Eckige prinzipiell nicht. Kein Wunder, dass sich Donald gegen die Präsidenten sträubt, aber der duldet keine Widerrede und versichert Donald zudem, er müsse gar nicht hinaus aufs Feld und dürfe einfach die ganzen 90 Minuten auf der Bank sitzen bleiben. Das Wichtigste ist immerhin erstmal, dass Entenhausen nicht aufgrund Spielermangels disqualifiziert wird.

So beginnt also das Spiel gegen Portugal. Die versammelten Fans und Familienmitglieder staunen nicht schlecht, Donald auf der Ersatzbank sitzen zu sehen, doch Sheffield junior versichert dem verwunderten Dagobert, dass der launige Leichtmatrose ihnen Glück bringen wird. Dies hätte Entenhausen bitter nötig. Der Ausfall Golgetters hat an der Moral der Mannschaft genagt. Offensiv können sie Portugal nichts entgegensetzen, die meisten Feldspieler agieren zunächst planlos. Immerhin ihr Torhüter rettet ein paar Mal mit Glanzparaden, wodurch die Hoffnung steigt und zumindest die Defensive sich zu formieren beginnt, um portugiesische Angriffe bestmöglich abzufangen. Mit einem 0:0 geht es in die Pause und nun ist die Stimmung etwas optimistischer. Leider verfrüht. In der Pause ereignet sich im Stadion ein Wasserrohrbruch, der Teile des Spielfelds unter Wasser setzt und den Rest des Rasens nass und rutschig macht. Dennoch geht das Spiel weiter und entwickelt sich immer mehr zu Entenhausens komplettem Fiasko. Die Entenhausener Spieler kommen mit den neuen Bedingungen überhaupt nicht zurecht, während Portugal munter weitermacht und drei Tore schießt. Schließlich rutscht ein Spieler aus und verursacht unter den Entenhausenern eine Massenkarambolage. Trainer Schnurre Starr muss nun auswechseln und da der Rest der Reservespieler wegen des feuchtkalten Wetters verkühlt ist, bleibt keine andere Wahl mehr als Donald aufs Feld zu schicken. Fußballerisch hinlänglich festgestellt eine Niete, vermag Donald am niederschmetternden Endergebnis auch nichts mehr zu ändern.

Noch zwei weitere Spiele stehen in der Gruppenphase asn, bevor Entenhausen – so vermuten die TV-Experten – unrühmlich von der WM Abschied wird nehmen müssen. Als nächstes geht es gegen Schweden, das gegen Kolumbien einen Sieg gefeiert hat. Dies bedeutet, dass Entenhausen nicht verlieren darf, sonst ist das Ausscheiden schon nach zwei Spielen fixiert. Schnurre Starr setzt angesichts keiner anderen Möglichkeiten auf dasselbe Team wie zum Schluss gegen Portugal, was heißt, dass Donald erneut auflaufen muss. Der Trainer hat sich zudem für eine Defensivaufstellung entschieden. Entenhausen gibt sein Bestes und verhindert dadurch tatsächlich jeden schwedischen Torschuss. Donald auf dem Feld kommt während dem Spielen die Idee, die Abwehrkette weiter in die Mitte zu verlagern und so auch offensiv gefährlicher zu werden. Er überzeugt seine Mannschaftskollegen von diesem Plan und so gelingt Entenhausen vor der Pause tatsächlich der erste Torschuss. Den Vorteil können sie in der zweiten Halbzeit halten. Kurz vor dem Schluss steht es immer noch 1:0. Da bekommt Donald den Ball, den er überraschenderweise annehmen kann und steht noch dazu alleine vorm gegnerischen Torhüter. Das ist genau die Situation, vor der sich Donald so gefürchtet hat. Ihm flattern die Nerven. Er geht alle Möglichkeiten durch und zögert zu lange. Doch Zögern wird ihm Fußball bestraft. Ein Schwede nimmt ihm den Ball ab und nach schnellem Konter landet der Ball im Entenhausener Tor. Das Spiel endet unentschieden und das ist nur Donalds Schuld.

Kein Wunder, dass sich Donald verschämt und niedergeschlagen nach Hause verzieht, zumal seine Mannschaftskollegen nun nichts mehr von ihm wissen wollen und ihn nur noch mit Grummeln und Verachtung strafen. Doch in seinem trauten Heim wartet bereits Onkel Dagobert auf ihn, der für seinen konsternierten Neffen eine erstaunliche Enthüllung parat hat. Von befreundeten Milliardärskollegen hat Dagobert Aufzeichnungen der Überwachungskameras zugesteckt bekommen, die beweisen, dass Präsident Sieghold Sheffield junior seine eigene Mannschaft sabotiert hat. Er steckt sowohl hinter dem Unglück, das Golgetter ein gebrochenes Bein beschert hat, als auch hinter dem fatalen Wasserrohrbruch. Dagobert hat eine Erklärung für dieses seltsame, Entenhausen so sehr schädigende Verhalten parat: Sheffields Firma ist quasi bankrott, da keiner mehr Fliegen kauft. Wenn die Mannschaft jedoch gewinnen würde, wäre er in Erfüllung eines Versprechens, das sein Vater einst gegeben hatte, dazu verpflichtet, jedem Spieler eine Million zu zahlen. Da er das Geld nicht zahlen kann und will, sabotiert er die Mannschaft. Dagobert will ihm das nicht durchgehen lassen und weist Donald an, alles dafür zu tun, dass Entenhausen Weltmeister wird. Er selbst sowie Tick, Trick und Track wollen Sheffield junior nicht mehr von der Seite weichen und so verhindern, dass er nochmals zuschlagen kann. Donald ist zunächst entgeistert, lässt sich aber davon überzeugen, dass Übeltäter Sheffield bezahlen muss.

Vor dem folgenden Spiel marschiert Donald geladen wie sonst was in die Mannschaftskabine. Den missgelaunten Empfang der anderen kontert er mit einem Zornesausbruch. Darin macht er den anderen klar, dass sie künftig auf ihn hören müssen und er ihnen am Spielfeld sagt, was sie zu tun haben. Während er als Spieler eine Katastrophe ist, taugt er umso mehr als Spielführer und weiß, dass es ihm gelingen kann, durch sein Lenken der Mannschaft einen Sieg herbeizuführen. Das ist keine leichte Aufgabe, denn gegen den nächsten Gegner Kolumbien müssen die Entenhausener mit drei Toren Vorsprung gewinnen. Die Mitspieler zögern. Dann fällt ihnen ein, dass sie überhaupt nur dank Donalds Ratschlag im letzten Spiel ein Tor zustande gebracht haben und Donald ihnen mehr genutzt hat als ihr bereits schwarzsehender Trainer. So kommt es also, dass Donald seine Mannschaft zum Spiel und nach 90 packenden Minuten zum angestrebten Sieg führt, der Entenhausen zum Achtelfinaleinzug verhilft.

Nun nehmen die sportlichen Herausforderungen zu. Im Achtelfinale steht als Gegner Deutschland auf dem Spielplan, das Entenhausen dank Donalds Hilfe jedoch ohne Probleme abfertigen kann. England im Viertelfinale ist da ein anderer Brocken, vor allem, da die englischen Fans Musikinstrumente mitgebracht haben und damit Donalds Rufe zudröhnen. Schon scheint die Sache verloren, da kommt Sportexperte Professor Sülz-Silbenstecher auf die grandiose Idee, Donald in der Halbzeitpause Schreibtafeln mitzubringen. Donald kann nun seine Anweisungen aufschreiben und damit Entenhausen doch noch zum Sieg verhelfen. Der kometenhafte Aufstieg Entenhausens führt zudem zu einer aufkeimenden Freundschaft zwischen Donald und Gert Golgetter. Golgetter hat begriffen, dass nur Donald Entenhausen ins Finale bringen kann und wenn er dort noch mitspielen möchte, muss er Donald unterstützen. Er versucht zumindest ein wenig, ihm Fußballspielen und Toreschießen beizubringen. Im Halbfinale dann geht es gegen Argentinien. Die Mannschaft ist Entenhausen trotz Donalds Bemühungen überlegen und führt zur Halbzeitpause. Doch dann lässt sich Golgetter, inzwischen genesen, einwechseln. Mit einem Hattrick ermöglicht er Entenhausen, ins Finale einzuziehen.

Im Finale heißt der Gegner Brasilien. Der Rekordweltmeister ist bislang durchs Turnier marschiert, ohne sich jedwede Blöße zu geben. Brasilien hat alle geschlagen. Schon sehen die Experten schwarz und sollen recht behalten. Brasilien ist unüberwindbar und führt zur Pause mit 2:0. Geknickt geht die Mannschaft in die Kabine, wo ihnen überraschend Präsident Sheffield junior gegenübertritt. Sein Erscheinen und seine ersten Worte bringen Donald zur Weißglut, der sich auf den Arm genommen vorkommt. Da gesteht Sheffield junior endlich der gesamten Mannschaft, was er getan hat und auch, dass er es hauptsächlich deswegen getan hat, um sich an seinem Vater zu rächen. Dass entenhausen Meister wird, ist der Lebenstraum von Sheffield senior. Sheffield junior wäre viel lieber Insektenforscher geworden, wurde aber von seinem Vater dazu gezwungen, sich mit Fußball zu beschäftigen, den er hasst. Erst jetzt, durch Donalds Agieren während der Weltmeisterschaft, ist ihm klar geworden, wie sehr er sich getäuscht hat. Das Geständnis des Präsidenten versetzt die Mannschaft in Zorn und verleiht ihr dadurch Flügel, Brasilien doch noch schlagen zu können. Den Siegestreffer erzielt ausgerechnet Donald, da der Zorn dessen Zielgenauigkeit beim Torschuss enorm verbessert. Entenhausen ist Weltmeister!

Plötzlich Superheld

I PKA 42-1

Superheld Phantomias überrascht den perfiden Schurken Puppenmacher, wie er einen seltenen Meteoriten aus einem Forschungslabor entwendet. Er zückt seine Waffe und schießt dem Puppenmacher den Meteoriten aus der Hand. Der Stein kullert zu Boden und genau zu Füßen eines ahnungslosen und etwas trotteligen Passanten namens Pit, der ihn aufhebt. Es gibt einen Lichtblitz, der Phantzomias zum Wegschauen zwingt. Als er wieder gucken kann, hat sich der Puppenmacher aus dem Staub gemacht. Damit nicht genug des Ärgers für Phantomias, hat die Berührung des Meteoriten auf Pit erstaunliche Auswirkungen. Seine Kräfte sind unheimlich gesteigert, wodurch er mit einer bloßen Berührung Phantomias an die nächste Wand befördern kann. Phantomias nimmt den naiven Pit, der seine Kräfte nicht im Griff hat, erstmal mit zu Ingenieur Düsentrieb, dem Experten seines Vertrauens. Der Erfinder erklärt, dass der Meteorit aus einem Forschungsprogramm namens „Projekt Zero“ stammt, in dem an einer unerschöpflichen Energiequelle geforscht wurde. Doch das Projekt wurde schon vor Jahren aufgegeben.

In dem Moment hören sie die Nachricht, dass Roboter im Stadtzentrum randalieren. Phantomias hält das für ein Werk des Puppenmachers und will sich sofort auf den Weg machen, doch Pit fühlt sich aufgrund seiner neuen Superkräfte bemüßigt, ihm beizustehen. Während der Ingenieur das für eine ganz brauchbare Idee hält, bringt sie Phantomias auf die Palme, da nur er hier der Superheld ist und nicht Pit. Dennoch lässt er sich breitschlagen, Pit mitzunehmen, solange dieser sich im Hintergrund hält und möglichst nichts tut. Zu Beginn sieht Pit auch brav mit, wie Phantomias die Androiden schrottet, doch dann taucht ein weiterer auf und Pit packt der Geltungsdrang. Er möchte beweisen, dass er auch ein echter Superheld ist und malt sich bereits Ruhm und Ehre für seine Heldentat aus. Den Roboter zerstört er dank seiner Kräfte auch im Handumdrehen, doch hat er erneut seine Kraft nicht im Griff und richtet dami9t selbst in der Stadt enormen Schaden an. Die Leute wie auch Phantomias sind schrecklich sauer auf ihn und der Beschützer Entenhausens verstößt Pit mit den Worten, er besitze nicht die nötige Reife, um ein echter Superheld zu sein.

In dieser für Pit so tristen Lage schlägt die Stunde des Puppenmachers. Der tückische und mit allen Wassern gewaschene Kriminelle redet Pit ein, er wollte den Meteoriten nur an sich bringen, um ihn allen Entenhausenern schenken zu können. Denn wenn alle Bürger der Stadt so stark wären, hätten Verbrecher keine Chance mehr und Entenhausen wäre viel sicherer. Ferner behauptet der Puppenmacher, Phantomias wolle dies verhindern, da er sonst nicht mehr gebraucht würde. Das leuchtet dem naiven Pit ein, da sich Phantomias ihm gegenüber auch nicht mustergültig verhalten hatte. Er entwendet den Meteoriten aus Düsentriebs Werkstatt und bringt ihn zum Versteck des Puppenmachers auf einem alten Autofriedhof. Doch nun enthüllt der Schurke, dass er in Wahrheit mit dem Stein einen unaufhaltsamen Kampfroboter bauen wollte. Pit kann gegen das Monster nichts ausrichten, doch Phantomias, der von Daniel Düsentrieb inzwischen die Schwachstelle des Meteoriten erfahren hat, schreitet noch rechtzeitig ein.

Wo Genuss zuhause ist

I TL 3017-3

Durch Zufall kommt Oma Duck darauf, dass ihre liebevoll gezogenen Tomaten einen langen Weg über diverse Händler und Zwischenhändler gemacht haben, bis sie in einem Supermarkt gelandet sind, wo Franz sie wiederum gekauft hat. Das stört Oma sehr. Produkte sollten eine möglichst kurze Distanz zurücklegen, sonst büßen sie an Geschmack und Geruch ein. Ihr kommt die Idee, den Konsumenten und Konsumentinnen klarzumachen, was wahrer Genuss bedeutet und dass man am besten lokal direkt bei den Erzeugern einkauft. Deswegen bittet sie Franz, den Stadtbewohnern zu zeigen, wie er einkauft. Franz und Oma brechen also mit einigen Interessenten zu einer kleinen Exkursion auf. Franz zeigt ihnen in der Stadt, wo es gutes, frischgebackenes Brot zu kaufen gibt und wo eine Frau lebt, die eigene Hühner und frischgelegte Eier hat. Dann brechen sie auf aufs Land, wo Genussmensch Franz die verschiedenen Sinne einzusetzen weiß, um seinen begeisterten Zuhörern summende Bienen mit feinstem Honig, eine köstliche Rosenblütenmarmelade, herrliche Apfelbäume und ein schattiges Plätzchen für ein Nickerchen zu zeigen. Schließlich bleibt noch der sechste Sinn übrig und Franz leitet seine Schritte zum heimatlichen Hof, wo schon Omas berühmte Kuchen auf die Wandernden warten.

Das Katz-und-Tukan-Spiel

I TL 3537-3

Onkel Dagobert hat einen Geschäftstermin mit seinem Kollegen Rainer Stuss vor, dem er seine Unternehmen abkaufen möchte. Zur Villa des Geschäftsmanns lässt er sich aus Gründen der Sparsamkeit von Donald karren. Doch auch Kater Schnurri ist mit an Bord, der sich im Auto versteckt hat. Dagobert hofft, dass die vorwitzige Katze ihm nicht bei seinem Termin dazwischenfunkt und sich zu benehmen weiß. Donald weist das Haustier daher an, brav im Auto zu bleiben. Der neugierige Schnurri denkt gar nicht daran. Der Park der Villa von Herrn Stuss sieht einfach zu einladend aus und flugs entkommt er Donald. Am Anwesen legt sich der freche Kater mit einem blasierten Tukan an, was für eine Menge Ärger sorgt. In all dem Tumult, den die losgelassenen Tiere und der sie jagende Donald verursacht, fallen Dagobert allerdings ein paar Dokumente auf, die ihn sein unfreundliches Urteil über Donald und Schnurri noch einmal überdenken lassen.

Routine gut, alles gut

I TL 2451-5

Ein wenig muss sich Onkel Dagobert schon wundern: Sein Neffe Donald, der doch sonst stets ein glühender Fußballfan war und kein Spiel auslassen wollte, lässt sich ohne Widerrede dazu verdonnern, in einem von Dagoberts Geschäften die Stellung zu halten – und das, während zeitgleich ein Halbfinalspiel stattfindet. Dem nach sattem Umsatz trachtenden Milliardär fällt im Traum nicht ein, während des Fußballspiels wie alle anderen Geschäfte den Laden dichtzumachen. Nein, stattdessen soll Donald dort auf etwaige Kundschaft warten. Der gibt sich gar nicht abgeneigt und meint, neuerdings selber an guten Geschäften interessiert zu sein. Dagobert traut dem Braten nicht, hat aber keine Zeit, sich näher mit dem erstaunlichen Sinneswandel seines Erbneffen zu befassen, und fährt zurück zum Geldspeicher.

Kaum ist der gestrenge Onkel außer Sicht, lässt Donald das falsche Getue augenblicklich sein und lässt den Rollladen herunter. Nichts soll ihn vom Schauen des Fußballspiels vor dem heimatlichen Fernseher abhalten. Hierzu hat er auch ein paar seiner Kumpels eingeladen. Die fröhlichen Fußballfans haben sich vorgenommen, alles genauso zu gestalten wie beim letzten Mal, als Entenhausen gewonnen hat. Deswegen tun sie so, als herrsche draußen schlechtes Wetter, obwohl die Sonne strahlend scheint. Doch in die Routine haben sich kleine Fehler eingeschlichen; die Verpflegung stimmt nicht hundertprozentig mit der überein, die sie das letzte Mal genossen hatten. Prompt liegt Entenhausen an Toren im Rückstand. Da platzt Dussel herein und schrottet dabei Donalds Wohnzimmermobiliar. In genau diesem Moment schießt Entenhausen ein Tor und schafft damit den Ausgleich. Da Donald und die anderen dies auf Dussels Einfluss zurückführen, weisen sie ihn an, das Ganze zu wiederholen und damit Entenhausen zum Sieg zu verhelfen. Sie organisieren sogar erneut Spiegel und Lampen, die so ähnlich aussehen wie die, die Dussel eben zerstört hat. Doch bei den weiteren Versuchen läuft stets etwas nicht genau so wie beim ersten Mal, da Dussel andere Worte sagt oder nicht überzeugend genug agiert. Damit steht es bis zuletzt unentschieden. Die für Entenhausen glückliche Wende erfolgt erst, als Dagobert hereinkommt, der die Umtriebe seines Neffen entdeckt hat und ihm eine geharnischte Strafe androht.

Willkommen im Fußball-Klub: Die längste Nachspielzeit

I TL 3259-01

Butler Baptist lobt Onkel Dagoberts Personalauswahl für die TV-Kommentatoren der neuen Fußballsaison, nur der hinzugezogene Live-Experte langweilt die Zuschauer mit seinen wissenschaftlichen Vorträgen.

Überraschung mit Umwegen

I TL 3647-3

Die beiden Gauner Kater Karlo und Schnauz schleichen durch den Untergrund Entenhausens und versuchen, im Gewirr der Kanalisation den richtigen Weg zu finden. Es ist gar nicht so einfach, sich dort zu orientieren. Da entdecken sie eine verschlossene, gepanzerte Tür, die Karlo mit Fingerspitzengefühl aufbricht. Dahinter sehen sie ein gewaltiges Goldlager. Schon erwacht in beiden die Versuchung, sich an den kostbaren Barren zu bedienen, doch Karlo lehnt ab. Er hat auch so schon genug zu schleppen. Weiter geht es, bis sie schließlich und endlich ihr Ziel erreichen und dort jemandem eine verblüffende Überraschung bereiten können.

Geheimnisse aus Entenhausen: Nachts im Grand Mirror Hotel

I TL 3579-1

Aufgrund einer Unbedachtheit haben Donald und Dussel Onkel Dagobert ein lukratives Geschäft ruiniert und dessen Rivalen Klaas Klever unbeabsichtigt einen Triumph beschwert. Zur Strafe ordnet Dagobert an, dass seine Neffen für drei Monate im luxuriösen Grand Mirror Hotel arbeiten sollen, das der Fantastilliardär jüngst erworben hat. Das Grand Mirror ist ein Themenhotel, in dem jedes der unzähligen Zimmer in einer anderen Weise und gemäß einem anderen Thema gestaltet ist. Dagobert gibt seinen Neffen nebst dem Kümmern um die Gäste noch eine weitere Aufgabe mit: Im Grand Mirror hat einst der berühmte Komponist Maestro Mollklang eine Partitur versteckt, die Dagobert gerne finden und in seinem Museum ausstellen möchte. Das verspricht dann gute Gewinne. Dagobert verspricht seinen Neffen, dass er sie aus ihrer Arbeitspflicht entlässt und ihnen sogar eine minimale Belohnung anbietet, sobald sie die Partitur gefunden haben. Doch gleicht diese Aufgabe der Suche nach einer Nadel im Heuhaufen. Das Hotel hat so viele Zimmer, dass es eine enorme Zeit beansprucht, alle zu durchforsten. Noch dazu wurden die Zimmer dutzende Male umgebaut, sodass man auch nicht anhand der Themenwahl der Zimmer erschließen kann, in welchem der Maestro einst genächtigt hat. Aufzeichnungen über die Umbauten existieren nämlich ebenfalls nicht. So bleibt Donald und Dussel nichts anderes übrig als weiterzusuchen.

Noch jemand ist am Grand Mirror Hotel interessiert und an den Geheimnissen, die dieses birgt: der Schwerverbrecher Schorsch Schlankel, der eben aus dem Gefängnis entlassen wurde. Schlankel hatte seine Zelle mit Otmar Ohneruh geteilt, der für den Diebstahl eines Smaragds in den Knast wanderte. Ohneruh verriet bei Tag nie jemandem, dass er den Smaragd in einem Zimmer im Grand Mirror versteckt hatte, doch in der Nacht plauderte er es aus, als er schlafwandelte. Sein Zellengenosse Schorsch Schlankel erfuhr so, wo das kostbare Stück verborgen ist und quartiert sich nun für eine Nacht im Hotel ein, um den Edelstein zu schnappen. Als Dussel den neuen Gast zum Zimmer 709 führen will, verwechselt er dieses jedoch mit der Nummer 706. Die letzte Ziffer in der Tür hat sich nämlich gelockert und gedreht, sodass auf der Tür die falsche Nummer steht. Ergo findet Schorsch Schlankel zu seiner großen Frustration in dieser Nacht nicht das Gesuchte, obwohl er das gesamte Zimmer auseinandernimmt und demoliert. Allerdings findet er ein Geheimversteck im Boden und darin die wertvolle Partitur des Maestro Mollklang, mit der der Verbrecher nichts anzufangen weiß.

In dieser Nacht bemerkt Dussel den Fehler bei der Zimmerzuteilung, als er die von den Gästen bestellten Getränke und Decken austeilen muss. Donald und er trauen sich allerdings nicht, ihrem Gast zu sagen, dass Zimmer Nummer 709 eigentlich ein anderes ist, da sie seine Wut durch die geschlossene Tür gut hören können. Sie beschließen, erst noch ein wenig zu warten, bis sich die überhitzte Stimmung ihres Gastes ein wenig abkühlt, und derweil selber das echte Zimmer 709 unter die Lupe zu nehmen. Immer noch suchen sie nach der Partitur und den siebten Stück hatten sie bislang noch nicht in der Mache. Dussel geht bei der Suche allerdings etwas zu forsch zu Werk. Der Kronleuchter an der Decke löst sich und kracht zu Boden. Sämtliches Glas geht zu Bruch bis auf den Smaragd, den Ohneruh am Leuchter befestigt hat. Der Krach alarmiert allerdings Schorsch Schlankel und da die beiden die Zimmertür offengelassen haben, entdeckt er nicht nur, dass er offenkundig im falschen Zimmer gesucht hatte, sondern gelangt auch ins richtige und bringt den Smaragd an sich. Mit Smaragd und Partitur macht er sich auf die Flucht und sperrt Donald und Dussel im Zimmer ein. Doch kommt es nun zu einer Reihe merkwürdiger Umstände, die Donald und Dussel nicht nur ermöglicht, aus dem Zimmer zu kommen, sondern auch, Schorsch Schlankel unten im Hotel einzuholen, obwohl sie die Treppe nehmen mussten und er mit dem Lift fahren konnte. Diese Umstände, die zu Schlankels Verhaftung beitragen, erschließen sich Donald und Dussel nicht. Die am Ende der Geschichte gezeigte Erklärung ist überraschend.

Mission aus der Zukunft

I TL 3645-4

In der Basis der Forschungsorganisation O.R.I.O.N.I.S. herrscht große Aufregung: Ein Asteroid ist in den Orbit der Erde eingedrungen und sendet eine verschlüsselte Nachricht. Dem Supercomputer der Wissenschaftler ist es gelungen, den Code zu knacken, der eine erstaunliche Mitteilung enthält: „Marlin, Zapotek und Micky anrufen“. In dem Moment werden die braven Wissenschaftler vom aufdringlichen Geheimdienstchef Hiep unterbrochen, der die Abteilung für streng geheime Angelegenheiten von O.R.I.O.N.I.S. leitet und einfach das Kommando übernimmt. Hiep und seine Männer krallen sich mit zweifelhaften Methoden Micky und die beiden Professoren Zapotek und Marlin und fahren sie hinaus in die Wüste, wo der vermeintliche Asteroid inzwischen gelandet ist. Es handelt sich um ein Raumschiff, das von einem undurchdringlichen Kraftfeld umgeben ist. Hiep und seine Männer können es nur von außen mit ihren Geräten untersuchen, aber nicht hineingelangen. Als Micky es probiert, stellt er fest, dass die Barriere ihn durchlässt. Auch Zapotek und Marlin gelangen problemlos ins Innere des Raumschiffs. Dort entdecken sie eine holografische Botschaft, die ihnen von einem Erdbewohner aus der Zukunft geschickt wurde. Er teilt ihnen mit, dass die Bewohner der Erde mit riesigen Generationenarchen ins All geflohen sind. Denn aus dem All sind invasive Sporen auf die Erde gelangt, die das Leben für die Erdbewohner unmöglich gemacht haben. Deswegen haben die Bewohner der Zukunft Zapotek, Marlin und Micky dieses Raumschiff mit dieser Nachricht geschickt. An Bord befinden sich Samen für Pflanzen, die in der Lage sind, den außerirdischen Sporen zu widerstehen. In der Zukunft gelten Micky, Zapotek und Marlin als große Helden, da sie die Zeitreisen erfunden haben. Die Bewohner der Zukunft haben allerdings nur noch einen Teil der Technologie der Zeitmaschine zu ihrer Verfügung. So konnten sie zwar das Raumschiff in die Vergangenheit transportieren, aber nicht sich selbst.

Micky, Zapotek und Marlin machen sich nun im Raumschiff auf die Suche nach den Samen, die sie einpflanzen sollen, um den Bewohnern der Zukunft zu helfen. Dabei werden sie von einer aggressiven außerirdischen Kreatur angegriffen. Während Micky gegen das merkwürdige Geschöpf kämpft, fällt auf einmal der Strom aus. Dadurch bricht auch der Schutzschild um das Raumschiff zusammen. Hiep und seine Männer können nun ins Raumschiff. Das Auftauchen noch weiterer Menschen zwingt das Geschöpf, das an eine lebende, wandelnde und redende Pflanze erinnert, sich zu erklären. Sein Volk musste seinen Heimatplaneten verlassen, weil ihre Sonne zu einem roten Riesen geworden war, was ihr Leben verunmöglichte. Auf der Suche nach einem geeigneten neuen Planeten gelangten sie auf die Erde. Daraus erwächst ein Dilemma, denn Menschen und Pflanzenvolk können nicht zugleich auf der Erde siedeln. Die Pflanze wurde ausgeschickt, um sich ins Raumschiff zu stehlen und zu verhindern, dass die Mission der Menschen erfolgreich ist und Micky und die anderen die Samen einpflanzen können. Professor Marlin hat eine Idee, wie er die verfahrene Lage lösen kann: Mithilfe des Supercomputers von O.R.I.O.N.I.S. sucht er einen für das Pflanzenvolk geeigneten Planeten im Weltall. Dann schickt er unter Nutzung der Zeitmaschinentechnologie die Pflanze soweit zurück, dass sie ihr Volk auf den neuen Planeten umleiten kann, bevor sie noch auf die Erde gekommen sind. Somit ist am Ende allen gedient.

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