LTB 606: Unterschied zwischen den Versionen

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*Figuren: [[Donald Duck|Erik Ledux alias Donàld]], [[Daisy Duck|Daisy Daay]], [[Gustav Gans|Gustave de Gansogne]], [[Onkel Dagobert|Dagobert Duque]], [[Klaas Klever|Claas Clêver]], [[Dussel Duck|Duss el Dur, der Botschafter von Belkantistan]], [[Gundel Gaukeley|Madame Gundelotta]], [[Nimmermehr|Nonplusjamais]], [[Tick, Trick und Track|Tic, Tric und Trac]], [[Franz Gans|François]], [[Oma Duck|Madame Dorette]], [[Gitta Gans|Madame Gitty]], [[Inspektor Imglück|Kommissar Laloi]], [[Zanker|Monsieur Schurigeler]], [[Yanez|Javert]] und [[Panzerknacker]] als [[Cameo]]
*Figuren: [[Donald Duck|Erik Ledux alias Donàld]], [[Daisy Duck|Daisy Daay]], [[Gustav Gans|Gustave de Gansogne]], [[Onkel Dagobert|Dagobert Duque]], [[Klaas Klever|Claas Clêver]], [[Dussel Duck|Duss el Dur, der Botschafter von Belkantistan]], [[Gundel Gaukeley|Madame Gundelotta]], [[Nimmermehr|Nonplusjamais]], [[Tick, Trick und Track|Tic, Tric und Trac]], [[Franz Gans|François]], [[Oma Duck|Madame Dorette]], [[Gitta Gans|Madame Gitty]], [[Inspektor Imglück|Kommissar Laloi]], [[Zanker|Monsieur Schurigeler]], [[Yanez|Javert]] und [[Panzerknacker]] als [[Cameo]]
*Seiten: 72
*Seiten: 72
*Besonderheiten: Der Nachname von Erik Ledux spielt auf den Autoren der Vorlage, Gaston Leroux, an. In der Geschichte sind Javert und die Panzerknacker in ihrer Kleidung als Gebrüder Rauhbein aus dem Klassiker ''[[Das Geheimnis der Silberleuchter]]'' von [[Giovan Battista Carpi]] als Cameo zu sehen. Der Rabe Nonplusjamais (Nimmermehr) gibt hier zu, Gundelottas (Gundels) verzauberter Verwandter zu sein, so wie es [[Poe]] in [[DuckTales]] ist.
*Besonderheiten: Der Nachname von Erik Ledux spielt auf den Autoren der Vorlage, Gaston Leroux, an. Das Stück, wofür das Opernensemble probt, ist im italienischen Original ''[[Das Geheimnis der Silberleuchter]]'';<ref>[https://www.papersera.net/forum/index.php/topic,19920.0.html Diskussion zu ''Das Phantom der Oper'' im Papersera-Forum (italienisch)]</ref> in der deutschen Übersetzung fehlt dieser Bezug. Entsprechend sind in der Geschichte Javert und die Panzerknacker in ihrer Kleidung als Gebrüder Rauhbein aus dem Klassiker von [[Giovan Battista Carpi]] als Cameo zu sehen. Der Rabe Nonplusjamais (Nimmermehr) gibt hier zu, Gundelottas (Gundels) verzauberter Verwandter zu sein, so wie es [[Poe]] in [[DuckTales]] ist.
*Anmerkung: zwei Teile
*Anmerkung: zwei Teile


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Die glanzvolle Premiere kommt natürlich auch zu Ohren von Madame Gundelotta, die angesichts von Daisys Triumph ihre Felle davonschwimmen sieht. Sie sieht nur eine einzige Möglichkeit, nämlich an die Oper zurückzukehren, einen neuen Vertrag abzuschließen und dann Daisy hinauszudrängen. So geschieht es auch. Als Madame Gundelotta zur Bedingung macht, dass sie die Titelrolle übernimmt, geben die Direktoren nach, die sonst fürchten, von der streitsüchtigen Hexe verklagt zu werden. Die arme Daisy wird degradiert, doch droht ihr noch Ärgeres, da Gundelotta ihre Stimme mittels eines Zaubertranks in grässliches Gequake verwandeln will. Das Phantom, das über diese Ungerechtigkeit schäumt, schwört Rache. Es sorgt dafür, dass Gundelotta stattdessen den Zaubertrank trinkt und auf der Bühne quakt und dass der audringliche Monsieur Schurigeler, an den die Direktoren mittlerweile „seine“ Loge drei vermietet haben, während der Aufführung in die Tiefe stürzt. Damit hat das Phantom die Aufführung gesprengt und den Direktoren Schaden zugefügt, die nun die Gelder zurückerstatten müssen. Damit nicht genug, bestellt das verärgerte Phantom das gesamte Ensemble in die Spiegelhalle.
Die glanzvolle Premiere kommt natürlich auch zu Ohren von Madame Gundelotta, die angesichts von Daisys Triumph ihre Felle davonschwimmen sieht. Sie sieht nur eine einzige Möglichkeit, nämlich an die Oper zurückzukehren, einen neuen Vertrag abzuschließen und dann Daisy hinauszudrängen. So geschieht es auch. Als Madame Gundelotta zur Bedingung macht, dass sie die Titelrolle übernimmt, geben die Direktoren nach, die sonst fürchten, von der streitsüchtigen Hexe verklagt zu werden. Die arme Daisy wird degradiert, doch droht ihr noch Ärgeres, da Gundelotta ihre Stimme mittels eines Zaubertranks in grässliches Gequake verwandeln will. Das Phantom, das über diese Ungerechtigkeit schäumt, schwört Rache. Es sorgt dafür, dass Gundelotta stattdessen den Zaubertrank trinkt und auf der Bühne quakt und dass der audringliche Monsieur Schurigeler, an den die Direktoren mittlerweile „seine“ Loge drei vermietet haben, während der Aufführung in die Tiefe stürzt. Damit hat das Phantom die Aufführung gesprengt und den Direktoren Schaden zugefügt, die nun die Gelder zurückerstatten müssen. Damit nicht genug, bestellt das verärgerte Phantom das gesamte Ensemble in die Spiegelhalle.


In der Halle überreicht das Phantom den Direktoren eine von ihm selbst geschriebene Oper und verlangt, dass diese aufgeführt wird. Sämtliche Versuche, es zu fassen, bleiben erfolglos. Sogar als der Mäzen Gustave die Geheimgänge entdeckt und in das Kellergewölbe der Oper hinabsteigt, hilft ihm das wenig, da das Phantom drohend auftaucht und ihn verschreckt in die Flucht treibt. So entwickelt er den Plan, das Phantom während der Aufführung seiner Oper von der Polizei dingfest machen zu lassen. Das Ensemble macht sich an die Proben. Das Phantom hat eine Oper über alle bisherigen Ereignisse geschrieben und will während der Aufführung selbst auftreten. Doch das Ende des Stückes fehlt zur Beunruhigung des Ensembles noch. Als es schließlich zum großen Tag kommt, ist das Opernhaus wiederum voll ausgebucht. Das Phantom erscheint tatsächlich, offenbart seine wahre Identität und Geschichte und zugleich die kriminellen Umtriebe Claas Clêvers und Gundelottas. Während sich die Polizei um dier beiden kümmert, entschwindet das Phantom in der allgemeinen Unruhe.  
In der Halle überreicht das Phantom den Direktoren eine von ihm selbst geschriebene Oper und verlangt, dass diese aufgeführt wird. Sämtliche Versuche, es zu fassen, bleiben erfolglos. Sogar als der Mäzen Gustave die Geheimgänge entdeckt und in das Kellergewölbe der Oper hinabsteigt, hilft ihm das wenig, da das Phantom drohend auftaucht und ihn verschreckt in die Flucht treibt. So entwickelt er den Plan, das Phantom während der Aufführung seiner Oper von der Polizei dingfest machen zu lassen. Das Ensemble macht sich an die Proben. Das Phantom hat eine Oper über alle bisherigen Ereignisse geschrieben und will während der Aufführung selbst auftreten. Doch das Ende des Stückes fehlt zur Beunruhigung des Ensembles noch. Als es schließlich zum großen Tag kommt, ist das Opernhaus wiederum voll ausgebucht. Das Phantom erscheint tatsächlich, offenbart seine wahre Identität und Geschichte und zugleich die kriminellen Umtriebe Claas Clêvers und Gundelottas. Während sich die Polizei um dier beiden kümmert, entschwindet das Phantom in der allgemeinen Unruhe.


=== Der Kreuzer der Zwietracht ===
=== Der Kreuzer der Zwietracht ===

Version vom 26. Juli 2026, 22:13 Uhr

Lustiges Taschenbuch

Band 606

Das Phantom der Oper
Egmont Ehapa)

Erscheinungsdatum: 13. Januar 2026
Editorial Director:

Jörg Risken (V.i.S.d.P.)

Redaktion:

Stephanie Bens, Lisa Höffner, Madita Ruppender (Redaktion),
Yinin Got,
Sigi Hepner,
Steffen Uzler (Grafik),
Ulrike Marotz (Lektorat)

Übersetzung:

Manuela Buchholz, Peter Daibenzeiher, Susanne Walter, Stefanie Walther-Kotzé

Geschichtenanzahl: 8
Seitenanzahl: 254
Preis: D: 8,99 €
A: 9,50 €
CH: 14.90 SFR
Besonderheiten:
  • Cover ist geprägt
  • Titel, LTB-Logo-Umrandung und Bücherumrandung glänzen golden
Weiterführendes
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Infos zu LTB 606 beim Inducks

Lustiges Taschenbuch Nummer 606 erschien am 13. Januar 2026 unter dem Titel Das Phantom der Oper. Bei der Titelgeschichte handelt es sich um eine Mischung aus Adaption und historischer Neuerzählung des gleichnamigen Musicals. Mit dieser Ausgabe wurde der kartonierte Einband des Taschenbuchs verstärkt (ähnlich dem LTB Spezial).

Inhalt

Das Phantom der Oper

I TL 3606-1P

Das Opernhaus Palais Allégor in Paris hat zwei neue Direktoren bekommen, Dagobert Duque und Claas Clêver, die sich dauernd in den Haaren liegen. Insbesondere Clêver wäre nichts lieber, als seinen ungebetenen Geschäftspartner so schnell wie möglich loszuwerden. Während dieser Ränkespiele schreiten die Proben für das neue Stück voran. Die Belegschaft hofft auf einen guten Erfolg, da das opernhaus an sich nicht eben rosig in die Zukunft blicken kann. Ein Problem könnten jedoch die Gerüchte darstellen, wonach sich in der Oper ein schauriges Phantom herumtreibt. Teilweise trauen sich die Mitarbeiter gar nicht mehr hinter die Bühne. Als während der Proben der Vorhang auf die Bühne kracht und das Phantom dafür verantwortlich gemacht wird, reicht es der Starsopranistin und Primadonna des Hauses, der Madame Gundelotta, und sie verlässt das Ensemble. Die tückische Gundelotta, die ihre bezaubernde Stimme ihrer Magie zu verdanken hat, erwartet, dass die neuen Direktoren sie zum Bleiben animieren werden und sie dann einen besseren Vertrag heraushandeln kann. Da Gundelottas Ruf und die Gerüchteküche in der Stadt dem Opernhaus bislang häufig Publikum beschert haben, ist dieser Gedanke nicht abwegig. Doch die kapriziöse Sängerin hat sich verkalkuliert. Der Gesangslehrer Maître Bariton schlägt vor, die Ballettänzerin Daisy Daay zur neuen Sängerin zu machen. Er persönlich hat sie ausgebildet und tatsächlich erweist sich Daisy als begnadete Sopranistin.

Der Tag der Premiere rückt näher, da taucht auf einmal ein Brief des Phantoms der Oper auf. Es schreibt, dass es die Wahl Daisys gutheißt und dass die Direktoren ihm Loge drei freihalten sollen. Der Brief ist genau das, was Claas Clêver braucht, um Werbung zu treiben. Nachdem er flugs die Zeitungen über das mysteriöse Schriftstück informiert hat, ist die Oper am Premierentag ausverkauft und alle strömen hin, um vielleicht einen Blick auf das Phantom zu erhaschen. Nach der gelungenen Aufführung geht Daisy berauscht vom Erfolg in ihre Garderobe, da sieht sie an der Tür das Phantom in einem langen schwarzen Umhang, mit schwarzem Hut und weißer Maske stehen. Das Phantom nimmt die erschrockene Sängerin mit hinunter in sein Versteck im sumpfigen Kellergewölbe und gewinnt dort ihr Vertrauen, indem es offenbart, dass es den Gesangslehrer Maître Bariton verkörpert hatte, um Daisy das Singen beizubringen.

Die glanzvolle Premiere kommt natürlich auch zu Ohren von Madame Gundelotta, die angesichts von Daisys Triumph ihre Felle davonschwimmen sieht. Sie sieht nur eine einzige Möglichkeit, nämlich an die Oper zurückzukehren, einen neuen Vertrag abzuschließen und dann Daisy hinauszudrängen. So geschieht es auch. Als Madame Gundelotta zur Bedingung macht, dass sie die Titelrolle übernimmt, geben die Direktoren nach, die sonst fürchten, von der streitsüchtigen Hexe verklagt zu werden. Die arme Daisy wird degradiert, doch droht ihr noch Ärgeres, da Gundelotta ihre Stimme mittels eines Zaubertranks in grässliches Gequake verwandeln will. Das Phantom, das über diese Ungerechtigkeit schäumt, schwört Rache. Es sorgt dafür, dass Gundelotta stattdessen den Zaubertrank trinkt und auf der Bühne quakt und dass der audringliche Monsieur Schurigeler, an den die Direktoren mittlerweile „seine“ Loge drei vermietet haben, während der Aufführung in die Tiefe stürzt. Damit hat das Phantom die Aufführung gesprengt und den Direktoren Schaden zugefügt, die nun die Gelder zurückerstatten müssen. Damit nicht genug, bestellt das verärgerte Phantom das gesamte Ensemble in die Spiegelhalle.

In der Halle überreicht das Phantom den Direktoren eine von ihm selbst geschriebene Oper und verlangt, dass diese aufgeführt wird. Sämtliche Versuche, es zu fassen, bleiben erfolglos. Sogar als der Mäzen Gustave die Geheimgänge entdeckt und in das Kellergewölbe der Oper hinabsteigt, hilft ihm das wenig, da das Phantom drohend auftaucht und ihn verschreckt in die Flucht treibt. So entwickelt er den Plan, das Phantom während der Aufführung seiner Oper von der Polizei dingfest machen zu lassen. Das Ensemble macht sich an die Proben. Das Phantom hat eine Oper über alle bisherigen Ereignisse geschrieben und will während der Aufführung selbst auftreten. Doch das Ende des Stückes fehlt zur Beunruhigung des Ensembles noch. Als es schließlich zum großen Tag kommt, ist das Opernhaus wiederum voll ausgebucht. Das Phantom erscheint tatsächlich, offenbart seine wahre Identität und Geschichte und zugleich die kriminellen Umtriebe Claas Clêvers und Gundelottas. Während sich die Polizei um dier beiden kümmert, entschwindet das Phantom in der allgemeinen Unruhe.

Der Kreuzer der Zwietracht

I TL 3620-5

Wieder einmal kommt es im Milliardärsklub zu einem Streit zwischen Dagobert und seinem Dauerrivalen Klaas Klever. Klever stößt es sauer auf, dass seine Produkte qualitätsvoller sind, jedoch Dagobert mit seiner Marktmacht und dem Ruf seines Nachnamens sich immer wieder durchsetzt. Um die Sache zu entscheiden, schlägt Klever eine Wette vor. Jeder der beiden Kontrahenten soll ein Produkt auf den Markt bringen, an dem nicht ersichtlich ist, wer es hergestellt hat. Als Wetteinsatz schlägt er etwas noch nie Dagewesenes vor: Wenn er verliert, tritt er alle seine Geschäfte an Dagobert ab und zieht sich aus der Geschäftswelt zurück. Von Dagobert erwartet er selbiges. Der Fantastilliardär steckt jetzt ganz schön in der Klemme und befürchtet vor allem, dass Klever bei so einem Wettkampf alle möglichen krummen Dinger drehen würde. Da kommt es ihm gerade gelegen, sich an seinem Neffen ein Beispiel zu nehmen. Als Donald von seinen beiden missgünstigen Nachbarn Zanker und Zorngiebel gleichzeitig provoziert und schikaniert wird, spielt Donald beide mit einem Trick gegeneinander aus und ist der lachende Dritte. Dagobert geht nun ähnlich vor. Er schickt Mac Moneysac anonym mit einer Brieftaube einen Kreuzer, wodurch dieser zum reichsten Mann der Welt wird. Da Klevers Herausforderung an den reichsten Mann der Welt gerichtet war, muss er sich nun zu seinem Schrecken mit Moneysac messen.

Die beiden bringen neue Produkte auf den Markt, bei denen nur den Eingeweihten (sprich: Dagobert und den Kollegen des Milliardärsklubs) klar ist, dass sie von den beiden stammen. Moneysac setzt auf eine nützliche Waschmaschine mit eingebauter Bügelfunktion, Klever kreiert einen zweifelhaften Trend, sein Haustier als Fisch zu verkleiden. Bei beiden gehen die Geschäfte daraufhin recht gut, doch wollen sie es dabei nicht belassen. Stattdessen heuern beide die Panzerknacker an, um einander zu sabotieren. Das Spielchen wiederholt sich beim folgenden Produkten, dass die beiden erbitterten Kontrahenten auf den Markt werfen. Als sie schließlich erkennen, dass sie gegenseitig die Panzerknacker aufgehetzt haben und zu Handgreiflichkeiten schreiten, schreiten die anderen Milliardäre ein, die die Wette aufgrund des beschämenden Schauspiels für ungültig erklären. Dagobert beweist so nicht nur, dass er nun wieder der reichste Mann der Welt ist, sondern auch, dass er schlauer als seine beiden Rivalen ist.

Die Gräfin vom See

I TL 3540-1

Der Urgroßvater von Inspektor Steinbeiß, das sympathische Schlitzohr Salvo Steinbeiß, ist in erhebliche Schwierigkeiten geraten. Micky und Steinbeiß reisen daher nach Italien, um den vermissten Salvo zu suchen. Als Anhaltspunkt haben sie nur eine mysteriöse Sprachnachricht, die Salvo seinem Urenkel geschickt hat und in der er ihm mitteilt, ein Auge auf die Gräfin vom See haben zu sollen. Dann bricht die Nachricht unvermittelt ab. Es gelingt ihnen immerhin, das Mietauto ausfindig zu machen, das Salvo benutzt hat. Der Vermieter erlaubt ihnen auch, die Daten des Navigationsgeräts auszulesen. Dem entnehmen sie, dass Salvo ganz schön herumgekurvt ist und das Agripptal sowie Ritrattino aufgesucht hat. Die beiden Kriminalisten fahren also nach Ritrattino und erkundigen sich bei den Bewohnern des Ortes, ob jemand Salvo gesehen hat. Die Antwort ist allerdings ernüchternd. Schließlich gelangen sie zu einer außerhalb des Dorfes gelegenen Villa, wo sie von bärbeißigen Wächtern unfreundlich abgekanzelt werden. Während Steinbeiß sich noch heftig aufregt, ist sich Micky sicher, dass die Villa etwas zu verbergen hat. Er überzeugt den hitzköpfigen Inspektor, sich im Ort ein Zimmer zu nehmen.

In der Nacht wacht Micky auf und bemerkt, dass das Bett neben ihm leer ist und das Fenster offen steht. Er vermutet sofort, dass Steinbeiß der Ärger über die Villa, in der er seinen Uropa vermutet, keine Ruhe gelassen hat und er dorthin aufgebrochen ist. Micky eilt ihm hinterher und sieht, wie Steinbeiß vor dem Tor eins übergezogen bekommt und entführt wird. Die Entführer sind jedoch nicht die unfreundlichen Wachen der Villa, sondern Männer in einem auffallenden schwarzen Auto, das Micky und Steinbeiß bereits früher verfolgt hatte. Der Inspektor wird in die nächste Stadt zu einem Lagerhaus gebracht, wo er auch endlich Salvo trifft. Beide sind allerdings vom schurkischen Antiquitätenhändler Ricco Ruccola und dessen Bande gefesselt worden. Salvo gesteht seinem Urenkel, dass er ein wertvolles Gemälde aus der Villa der verschlossenen Gräfin vom See in Ritrattino entwendet hat. Nachdem er die Besonderheit des Bildes entdeckt hatte, wollte er es eigentlich wieder zurückgeben, doch Ricco Ruccola lässt das nicht zu. Stattdessen will der kriminelle Kunsthändler von Salvob wissen, wo er das Bild herhat, damit er auch den Rest der Antiquitäten rauben kann. Als er den Urenkel unter Druck setzt, gesteht Salvo.

Ruccola macht sich mit seiner Gaunertruppe auf den Weg nach Ritrattino und lassen einen von ihnen als Bewachung bei den beiden Steinbeiß zurück. Zum Glück hat Micky den Weg zum Lagerhaus gefunden und kann sie befreien, dann fahren die drei ebenfalls zur Villa der Gräfin. Dort kommt es zu einem Kampf und Ruccola türmt, wobei er die Gräfin als Geisel nimmt. Mithilfe eines von Leonardo da Vinci erfundenen Fluggefährts nehmen die drei Abenteurer die Verfolgung auf und lüften am Ende sogar das mögliche Rätsel der wieder befreiten Gräfin vom See, das jedoch so unwahrscheinlich klingt, dass Steinbeiß sich damit zufrieden gibt, seinen Uropa gefunden zu haben und zum Rest lieber schweigt.

Die Legende des ersten Phantomias (Teil 28): Dem Schatten auf der Spur/Heldendämmerung

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I TL 3466-1P

Dezember 1930. Dagobert Duck kündigt seine Rückkehr nach Entenhausen an. Die Stadt hofft, dass er die von Mac Moneysac ruinierte Wirtschaft wieder ankurbeln wird. Der erste Geschäftspartner ist schon da: ein Vorfahr von Marc Enclauh, der im Besitz der „Schlafenden Schönen“ ist und sie Dagobert verkaufen will. Dazu kommt es jedoch zunächst nicht, denn Phantomias, Detta, Darendorf und Jen Yu gelingt es, das Bild zu stehlen. Kommissar Pinkus wird daraufhin degradiert, bis er Phantomias festgenommen hat.

Dabei kommt ihm ein anonymer Brief zu Gute, der eindeutige Hinweise gibt, wer Phantomias ist. Zusätzlich hat Jen Yu die Maske des Dschingis Wan zurückbekommen können und folgt dem dringenden Rat, die Stadt zu verlassen – ob sie aber auch den Brief geschrieben hat, bleibt zunächst unklar. Letztlich gelingt es Pinkus, nachdem er seine Zweifel und die des Bürgermeisters beiseite geräumt hat, Detta und Darendorf zu verhaften. Phantomias kann zwar fliehen, ist aber nun ohne Verbündete und Ausrüstung komplett auf sich alleine gestellt, demaskiert und steckbrieflich gesucht.

Wandgeflüster

I PM 479-1

Ein betrügerischer Influencer verleitet den leichtgläubigen Donald dazu, zu meinen, die Intelligenz seiner drei Sprösslinge könne durch die Tapeten beeinflusst werden, die in ihrem Zimmer hängen. Schon fühlt er sich schuldig, dass er die Erziehung so schleifen lässt und ihnen das Affichieren von allerlei Postern gestattet hat. Er sieht bereits seine drei Neffen in der Gosse enden, wenn er nicht sofort einschreitet und ihnen den Weg zu tapetengestützter Bildung weist. Kreativ, wie er ist, denkt Donald noch ein wenig weiter und richtet einen Projektor im Zimmer der Drillinge ein, der je nach Bedarf verschiedene lehrreiche Motive an die Wände wirft. Der wohlmeinende Onkel ist begeistert, damit geometrische Figuren, mathematische Formeln oder musikalische Noten seinen Neffen näherbringen zu können, jene allerdings halten nichts davon, ihr Zimmer für solcherlei Scharlatanerie zu opfern. Als Donald auch noch den selbsternannten Tapetenexperten sowie die Medien kommen lässt, um ihnen diese neue Errungenschaft vorzuführen, reicht es den Kindern. Sie lehren den Betrüger mit allen möglichen akustischen und temperaturtechnischen Spezialeffekten Mores, bis diesem von allen klargemacht wird, dass seine Theorien absoluter Humbug sind.

Zehn kleine Krimis

I TL 3522-3

Der begeisterte Hobbyautor Goofy hat seine Freunde Micky und Klarabella zu sich gebeten, um ihnen Ideen für sein neues Buch vorzustellen. Nachdem ihn ursprünglich die Freude an der Lyrik umgetrieben hatte, verleitete ihn eine plötzliche Eingebung dazu, stattdessen sich am Krimigenre zu versuchen. Überlegungen, beides zu kombinieren und einen lyrischen Krimi zu verfassen, waren angesichts dessen zum Scheitern verurteilt, dass Goofy wenig passende Reime auf Schurke in den Sinn kamen. Stattdessen hat er sich nun in den Kopf gesetzt, eine besonders geniale, noch nie dagewesene Krimiidee niederzuschreiben. Zehn solche Ideen sind ihm in den Sinn gekommen und er trägt sie nun Micky und Klarabella vor, um deren Expertise in Anspruch zu nehmen. Micky als begabter Detektiv hat bereits hunderte Fälle gelöst, Klarabella als begeisterte Krimiliebhaberin tausende Kriminalromane gelesen. Doch welche tolle Idee auch immer Goofy präsentiert, stets erinnert diese die beiden Experten an bereits gelesene oder gelöste Fälle. Zunehmend konsterniert kommt Goofy zu seinen letzten Ideen und stößt nun endlich auf Anerkennung, da Micky und Klarabella nicht glauben, dass ihnen schon einmal etwas Ähnliches untergekommen ist – bis Micky erkennt, dass Goofy genau die Masche beschrieben hat, die der Dieb angewandt hat, dessen Fall der Meisterdetektiv gerade bearbeitet.

Voll aufgedreht

I TL 3491-4

Dussel Duck hat sich ein extradickes, spannendes Fantasybuch zum Lesen vorgenommen. Doch gerade, als er beginnen möchte, ist draußen gewaltiger Lärm zu vernehmen. In dussels Straße haben Bauarbeiten begonnen. Der chaotische Dussel versucht, mit allen möglichen Mitteln den Baulärm zu übertönen, damit er Ruhe beim Lesen hat, bis er sich schließlich eingesteht, dass auch laute Geräusche zum Lesevergnügen dazugehören können.

O.M.A.: Die Trollhochzeit

D 2025-030

Die O.M.A.-Agenten Donald Duck, Dussel Duck und Agent Herrmann befinden sich bereits hoch über den Wolken auf dem Flug zu ihrer nächsten heiklen Mission. Im Flugzeug Richtung Europa erhalten sie via Videotelefonie ein kurzes Briefing vom Chef der Organisation zur Abwehr von Monstern aller Art. Der Chef berichtet von einer alten norwegischen Sage, die sich um die dort beheimateten Trolle dreht, die im Norden Skandinaviens ihr Unwesen treiben sollen. Am bekannten Lüsefjord gibt es eine steile Felsplattform, die über den Abgrund hinausragt und Predigtstohl genannt wird. Der Legende nach wird dieser gigantische Felsvorsprung eines Tages in den Fjord stürzen und eine Flutwelle auslösen, welche wiederum die bewohnte Kommune Lüsebotn vollständig überschwemmen würde. Die Bedingung für dieses folgenschwere Unglück besteht darin, dass sieben männliche Troll-Brüder sieben weibliche Troll-Schwestern am gleichen Tag heiraten – und diese Prophezeiung soll sich schon bald bewahrheiten.

Die gut ausgerüsteten Agenten der O.M.A. sollen die bevorstehende Trollhochzeit verhindern, in dem sie möglichst einen Keil zwischen eines der Paare treiben. Tatkräftige Unterstützung erhalten die Agenten im Außeneinsatz von der technikaffinen Agentin Hanna Hübsch, die einen riesigen Troll-Roboter konstruiert hat, den sie stolz „Wanderbot“ getauft hat. Im Wanderbot versteckt steuern die vier O.M.A.-Agenten die geheime Höhle der Trolle an. Hier stoßen sie schon bald auf den bärbeißigen Brummbolz, den Boss der Bergtrolle, der die Waldtrolle nicht ausstehen kann. Dennoch stehen seine sieben stattlichen Söhne kurz vor der Vermählung mit sieben Trollfrauen der Waldtrolle. Nur der zartbesaitete Hagstolz scheint Vorbehalte gegen die Hochzeit mit seiner Freundin zu haben, obwohl sich die beiden außergewöhnlich gut verstehen. Donald, Dussel, Herrmann und Hanna erweisen sich als Romantik-Coaches und verhelfen schlussendlich der Liebe zum Sieg, ohne eine Katastrophe heraufzubeschwören.

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