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Goofy hat einen Brief von Onkel Gabriel erhalten, in dem dieser ihn bittet, an seiner Stelle einen großen Viehtrieb zu übernehmen. Da Goofy vom Rindertrieb keine Ahnung hat, bittet er Micky und Rudi um Hilfe, die gleich zusagen. Auf seiner Ranch gibt Onkel Gabriel Goofy noch gute Tipps sowie seine Gitarre mit, die dieser allerdings während des Kampfes mit Viehdieben zertrümmert. Begeistert kauft Goofy als Ersatz eine E-Gitarre, nicht bedenkend, dass es auf der Ranch gar keinen Strom gibt. Das neue, tolle Instrument vor Augen will Onkel Gabriel dann doch Strom legen lassen. Da greift die energiegeladene und resolute Tante Gabi ein, der Strom auf keinen Fall ins Haus kommt. Zu Mickys Ärger haben die Ereignisse leider bewirkt, dass Goofy seine angebliche musikalische Begabung erkannt hat. Er, der kaum einen rechten Ton hervorbringt, schafft sich zurück in Entenhausen alle möglichen Instrumente an. Micky und Minni nehmen Reißaus und gehen auf Urlaub. Als sie zurückkommen, hat Goofy keine Lust mehr zum Musizieren, dafür verspielt er Geld im Pferderennen, wobei er ganz auf sein Horoskop vertraut. Einmal funktioniert es nicht, doch beim nächsten Mal gewinnt überraschend der lahme Klepper, auf den Goofy gesetzt hat. | |||
=== Micky und der Herdentrieb === | === Micky und der Herdentrieb === | ||
Aktuelle Version vom 11. Februar 2026, 20:23 Uhr
| Lustiges Taschenbuch | ||||||
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| Micky greift ein | ||||||
| Das falsche Gespenst | ||||||
| Erscheinungsdatum: | 9. März 1981 | |||||
| Chefredakteur: |
Dr. Erika Fuchs | |||||
| Übersetzung: | ||||||
| Geschichtenanzahl: | 7 | |||||
| Seitenanzahl: | 254 | |||||
| Preis: | D: DM 5,– A: öS 38 CH: SFR 5.00 | |||||
| Weiterführendes | ||||||
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Original[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Die LTB-Bände 1 bis 116 sind bis auf wenige Sonderfälle Übernahmen aus der italienischen Reihe I Classici di Walt Disney. Die Vorlage für das LTB 73 ist der Band Topolino zoom! I Classici di Walt Disney, Seconda Serie # 42 (Juni 1980).
Im Laufe der Jahre wurden immer häufiger einzelne oder mehrere Geschichten für die deutschsprachige Ausgabe ausgetauscht, teils weil sie bereits in Deutschland veröffentlicht worden waren, teils weil Inhalte für das deutsche Publikum problematisch schienen (Thema Zensur). Auch andere Gründe mag es gelegentlich gegeben haben. Für das LTB 73 wurden Die Botschaft in der Nuß und Die einsame Villa gegen Ein Gespenst, das keines war, Goofy und der Bärenhunger und das Bruchstück einer älteren Rahmengeschichte ausgetauscht. Wie das ebenfalls ausgetauschte Cover entstammen sie dem nicht übernommenen Topolino Ciak I Classici di Walt Disney, Prima Serie # 44 (Juni 1972).
Das Cover der italienischen Vorlage wurde später für LTB 80 verwendet.
Inhalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Vor- und Rahmengeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Prologo a "Topolino zoom"
- Story: Gian Giacomo Dalmasso
- Zeichnungen: Giuseppe Perego
- Erstveröffentlichung: 01.06.1980
- Genre: Rahmengeschichte
- Figuren: Goofy, Klarabella Kuh, Micky Maus, Minni Maus, Rudi Ross
- Seiten: 32
Goofy hat einen Brief von Onkel Gabriel erhalten, in dem dieser ihn bittet, an seiner Stelle einen großen Viehtrieb zu übernehmen. Da Goofy vom Rindertrieb keine Ahnung hat, bittet er Micky und Rudi um Hilfe, die gleich zusagen. Auf seiner Ranch gibt Onkel Gabriel Goofy noch gute Tipps sowie seine Gitarre mit, die dieser allerdings während des Kampfes mit Viehdieben zertrümmert. Begeistert kauft Goofy als Ersatz eine E-Gitarre, nicht bedenkend, dass es auf der Ranch gar keinen Strom gibt. Das neue, tolle Instrument vor Augen will Onkel Gabriel dann doch Strom legen lassen. Da greift die energiegeladene und resolute Tante Gabi ein, der Strom auf keinen Fall ins Haus kommt. Zu Mickys Ärger haben die Ereignisse leider bewirkt, dass Goofy seine angebliche musikalische Begabung erkannt hat. Er, der kaum einen rechten Ton hervorbringt, schafft sich zurück in Entenhausen alle möglichen Instrumente an. Micky und Minni nehmen Reißaus und gehen auf Urlaub. Als sie zurückkommen, hat Goofy keine Lust mehr zum Musizieren, dafür verspielt er Geld im Pferderennen, wobei er ganz auf sein Horoskop vertraut. Einmal funktioniert es nicht, doch beim nächsten Mal gewinnt überraschend der lahme Klepper, auf den Goofy gesetzt hat.
Micky und der Herdentrieb[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Topolino e la banda dei rubamandre
- Titel in Neuauflage: Die verschwundene Herde
- Story: Abramo Barosso, Giampaolo Barosso
- Zeichnungen: Marco Rota
- Erstveröffentlichung: 10.06.1973
- Genre: Abenteuer, Western
- Figuren: Goofy, Kater Karlo, Klarabella Kuh, Micky Maus, Minni Maus, Rudi Ross
- Seiten: 32
- Nachgedruckt in: LTB Spezial 41 (als Die verschwundene Herde)
Micky, Goofy und Rudi treiben die Rinderherde von Goofys Onkel Gabriel nach Ochsenhausen und wollen sie dort an den Rinderhändler Oskar Kauboi verkaufen, mit dem Onkel Gabriel schon viele Jahre Geschäfte macht. Doch als Micky und Rudi in Ochsenhausen eintreffen – Goofy haben sie derweil bei der Herde zurückgelassen, erwartet sie nicht mehr Herr Kauboi, sondern dessen Nachfolger Karl Ohnesorg. Ohnesorg ist nicht nur Rinderhändler, sondern auch Bürgermeister und Sheriff und hat sich neuerdings mit Rinderdiebstählen herumzuärgern. Er spendiert Micky und Rudi etwas zu trinken, die daraufhin einschlafen. Als sie wieder aufwachen und zu Goofy zurückeilen, müssen sie feststellen, dass dieser überwältigt und die Herde gestohlen wurde. Micky übernimmt nun das Amt des Sheriffs, um die Viehdiebe zu schnappen, doch das gestaltet sich nicht als einfach, denn die Spuren der weggetriebenen Herde sind nach der Überquerung einer Furt plötzlich verschwunden. Zu allem Überfluss werden Minni und Klarabella, die die drei Jungs besuchen kommen wollten, von den Viehdieben entführt, um Micky einzuschüchtern und zum Aufgeben zu zwingen. Micky tut so, als ob er darauf einginge, aber eigentlich nutzen die drei die Möglichkeit, weiter nach der gestohlenen Herde zu suchen. sie finden sie, die Gaunerbande und die entführten Damen in einem Talkessel. Sie verfolgen die fliehende Gaunerbande, die von Kater Karlo angeführt wird, und können sie sowie deren Chef, Karl Ohnesorg, schließlich einkesseln und überwältigen.
Micky und die „Blütenmeer“-Blüten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Topolino e l'enigmatico Calicut
- Titel in Neuauflage: Mein Name ist Blütenmeer!
- Story: Guido Martina
- Zeichnungen: Giovan Battista Carpi
- Erstveröffentlichung: 03.06.1973
- Genre: Kriminalgeschichte
- Figuren: Goofy, Kommissar Hunter, Micky Maus
- Seiten: 30
Goofy erzählt Micky, ein Mann habe ihm auf der Straße einfach so einen 100-Taler-Schein in die Hand gedrückt mit den Worten: „Mein Name ist Blütenmeer.“. Goofy hat seinen Milchmann gebeten, die Echtheit des Scheins zu prüfen, doch Micky ist immer noch misstrauisch, dass ein Mann einfach so Geld verschenkt und geht mit Goofy zur Polizei. Dort erzählt ihnen Kommissar Hunter, dass der geheimnisvolle Blütenmeer dasselbe schon bei anderen Bürgern gemacht hat: ein Polizist hatte ihn beobachtet, wie er 100-Taler-Scheine an Passanten verteilte und sich dabei immer als „Blütenmeer“ vorstellte. Als der Polizist ihn bis zum Ganterichplatz verfolgte, war der Mann plötzlich verschwunden. Die Geldscheine, die er verteilt hatte, sind so perfekt, dass niemand einen Unterschied feststellen kann. Dennoch sind es laut Blütenmeer selbst keine echten Scheine. Er hatte Kommissar Hunter am gestrigen Tag angerufen und gedroht, noch mehr Falschgeld zu verteilen, wenn man ihm nicht eine Million in echtem Geld bezahlt. Mittels eines Phantombildes befragen Micky und Goofy Passanten, ob sie Blütenmeer kennen, doch zunächst vergeblich. Erst ein Bankier erkennt ihn wieder. Blütenmeer war letzte Woche verkleidet zu ihm gekommen und hatte ein paar 1.000-Taler-Scheine in 100-Taler-Scheine gewechselt. Micky erkennt nun Blütenmeers Trick: die Geldscheine waren überhaupt kein Falschgeld, er hatte in Wahrheit echte Scheine verteilt und dann behauptet, sie wären gefälscht, damit ihn die Polizei für einen Meisterfälscher hält und er die Stadt erpressen kann. Micky will den Kommissar in der Telefonzelle anrufen, als plötzlich eine Falltür aufklappt und er und Goofy in Blütenmeers Versteck landen. Durch diese Geheimtür in der Telefonzelle ist Blütenmeer auch dem Polizisten entkommen und konnte nach dem Anruf beim Kommissar spurlos verschwinden. Blütenmeer bedroht Micky und Goofy mit einer Pistole und kündigt an, nun zehn Millionen zu erpressen und dann per U-Boot zu flüchten. Mithilfe von Goofys Insektenspray, das sie ihm ins Gesicht sprühen, können sie den Verbrecher überwältigen. Kommissar Hunter findet das Versteck schnell, da Micky in der Telefonzelle beim Sturz durch die Falltür nicht den Hörer aufgelegt hatte, wodurch er den Anruf schnell zur richtigen Telefonzelle zurückverfolgen konnte, wo Micky ihm die Falltür öffnet. Hunter ist von Blütenmeers Trick, den Geldfälscher zu spielen, um Geld zu erpressen, verblüfft und verspricht Micky und Goofy eine Belohnung, von der Goofy einen Teil seinem Milchmann geben will.
Saure-Gurken-Zeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Topolino e i sottaceti "indigesti"
- Titel in Neuauflage: Der Saure-Gurken-Dieb
- Story: Osvaldo Pavese
- Zeichnungen: Sergio Asteriti
- Erstveröffentlichung: 18.03.1973
- Genre: Kriminalgeschichte
- Figuren: Goofy, Inspektor Issel, Kommissar Hunter, Micky Maus, Minni Maus, Rudi Ross
- Seiten: 31
In Rudis Lebensmittelgeschäft ist eingebrochen worden. Gestohlen wurde nichts, jedoch alle Gläser mit Essiggurken zerschlagen. In der folgenden Zeit wiederholen sich die Vorfälle in weiteren Geschäften, was Micky schwer zu denken gibt. Andererseits hat er in seiner Beziehung zu Minni Probleme, da diese neuerdings für den aufgeblasenen und hochnäsigen, sich aber galant gebenden Siggi Sauer schwärmt. Herr Sauer, der selber Essiggurken herstellt, flirtet nicht nur mit Minni, er lädt sie und Micky kurzerhand auch noch zum Essen in ein schickes spanisches Lokal ein. Nachdem er mit Minni getanzt hat, wird er zu Mickys Erleichterung zum Telefon gerufen und taucht danach eine ganze Weile nicht mehr auf. Am nächsten Tag erst realisiert Micky, dass sich das Lokal, das sie abends zuvor besucht hatten, genau oberhalb des Lebensmittelgeschäfts befindet, in das soeben eingebrochen wurde. Zudem bringt Micky in Erfahrung, das bislang nur solche Geschäfte betroffen waren, die Gurken von Herrn Sauer bestellt hatten. Nun hat er einen Punkt, an dem er ansetzen kann. Der Dieb wird also noch jene Geschäfte mit Sauer-Gurken aufsuchen, die er noch nicht heimgesucht hat.
In der Nacht postiert sich Micky in einem der noch offenen Lebensmittelgeschäfte und überrascht dort tatsächlich den Dieb. Der jedoch schlägt Micky nieder und nimmt diesen im Auto mit bis zu einer abgelegenen Hütte, wo er ihn gefesselt zurücklässt. Micky gelingt es, sich zu befreien und zurück nach Entenhausen zu gelangen, wo er sogleich zu Minni eilt. Diese hat gerade Besuch von Goofy und Siggi Sauer. Goofy will dem abgekämpften Micky etwas zum Essen machen und öffnet ein Glas Essiggurken. Dabei entdeckt er Diamanten – das ist es also, wohinter der Dieb her ist. Der Dieb entpuppt sich als Siggi Sauer, der die geschmuggelte Ware nun einkassiert und Minni als Geisel nimmt. Nach einer Verfolgungsjagd mit der Polizeistreife kann Micky den Gauner stellen.
Das unfehlbare „Roskop“[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Topolino e l'infallibile "rospoco"
- Titel in Neuauflage: Das verkaufte Haus
- Story: Guido Martina
- Zeichnungen: Luciano Gatto
- Erstveröffentlichung: 13.05.1973
- Genre: Kriminalgeschichte
- Figuren: Micky Maus, Goofy, Kommissar Hunter, Kommissar Wiesel
- Seiten: 30
In seinem Horoskop (von ihm als „Roskop“ bezeichnet) liest Goofy, er solle Geld annehmen, wenn es ihm geboten wird. Als ihm daher kurz darauf ein bärtiger Mann 25.000 für sein Haus bietet, schlägt Goofy sofort zu und läuft zu Micky, um ihm davon zu berichten. Micky findet es äußerst merkwürdig, dass jemand so viel Geld für eine Bruchbude wie das Haus seines Freundes zu zahlen bereit ist. Bei einem Augenschein vor Ort und Stelle bemerkt er, dass der Käufer von Goofys Haus und dessen Helfer einen Tunnel graben wollen. Als er den Stadtplan konsultiert, sieht er, dass auf der Linie dieses Tunnels eine Bankfiliale liegt. Schnell läuft er zur Polizei, um Kommissar Hunter seinen Verdacht mitzuteilen, doch dieser ist nicht da. Stattdessen erwartet ihn der aufgeblasene Kommissar Wiesel, der aufgrund von Vetternwirtschaft Hunters Posten übernehmen konnte, während der altgediente Kommissar zum Streifendienst zwangsversetzt wurde. Micky ärgert sich ziemlich darüber, dennoch besinnt er sich seiner Bürgerpflicht und teilt Wiesel mit, was die Verbrecher seiner Ansicht nach im Schilde führen. Dem arroganten Wiesel schwebt gleich der große Coup vor, die Bande in flagranti beim Bankeinbruch zu ertappen, und kümmert sich nicht um Mickys Einwände, dass aufgrund der starken Stahlmauern der Bank der Einbruch noch länger dauern wird. Von seiner Frustration will sich Micky gemeinsam mit Goofy beim Angeln ablenken. Beim Fluss beobachtet er jedoch wieder den bärtigen Mann, wie dieser ein Schiff parkt, und begreift, dass die Verbrecher ein ganz anderes Ziel verfolgen. Sie wollen einen Häftling aus dem Gefängnis befreien und dann mit dem Boot türmen. Micky alarmiert diesmal Hunter, der die Bande festnehmen kann.
Micky und die Bomben-Sache[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Topolino e la minaccia esplosiva
- Titel in Neuauflage: Eine Bombensache
- Story: Guido Martina
- Zeichnungen: Pier Lorenzo De Vita
- Erstveröffentlichung: 09.07.1972
- Genre: Kriminalgeschichte
- Figuren: Micky Maus, Goofy, Kommissar Hunter, Minni Maus
- Seiten: 29
Auf einer Straße nahe des Festplatzes eines Volksfests werden Micky und Goofy beinahe von einem Auto überfahren. Micky glaubt zunächst an Absicht, kommt dann allerdings zur Einsicht, dass der Wagen nur aufgrund der vereisten Straße ins Schlittern gekommen sein muss. Bei dem Wagen handelt es sich um ein gestohlenes Auto, deswegen sind die Insassen auch rasch nach diesem Unglück geflüchtet. Micky lässt die Angelegenheit auf sich beruhen und fährt mit Goofy zum Skifahren. Dabei werden sie jedoch beide von einer Lawine verschüttet.
Als die beiden wieder zu sich kommen, sind sie eingesperrt und gefesselt. Das Gangsterduo Didi Dynamo und Dodo, die sie vorher versehentlich fast überfahren hätten, haben sie nun entführt. Zudem haben sie Minni in ihre Gewalt gebracht und auf einen Stuhl gefesselt, unter dem sich eine Kiste mit Dynamit befindet. Dies zeigen sie Micky und erpressen ihn damit, ihnen zu helfen, andernfalls würde Minni in die Luft fliegen. Didi Dynamo, der gerade aus dem Gefängnis ausgebrochen ist, braucht nämlich Micky, um ungestört das Land verlassen zu können. Er weiß, dass der bei der Polizei bestens bekannte Meisterdetektiv an der Grenze nicht mal seinen Pass vorweisen muss. Wenn Didi Dynamo bei ihm ist, würde auch er sich nicht ausweisen müssen und niemand würde Verdacht schöpfen und ihn kontrollieren. Micky hat keine Wahl, als sich dem Willen der Gauner zu fügen. Gemeinsam fahren sie mit dem Auto zur Grenze. Auf dem Weg arbeitet Mickys Gehirn fieberhaft, ob er nicht doch noch einen anderen Ausweg findet, und tatsächlich gelingt es ihm, alle Indizien zu bewerten und so deduktiv herauszufinden, wo Minni festgehalten wird. Er alarmiert die Polizei durch Morsezeichen und eilt, nachdem die Ganoven verhaftet sind, sofort los, um Minni zu befreien. Im Schlupfwinkel angekommen stellt er erst fest, dass ihm die abgefeimten Schurken nur eine Minni-Puppe vorgeführt haben und die echte sich nie in Gefahr befand.
Ein Gespenst, das keines war[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Topolino contro il fantasma solitario
- Titel in Neuauflage: Das falsche Gespenst
- Story: Guido Martina
- Zeichnungen: Giovan Battista Carpi
- Erstveröffentlichung: 15.10.1967
- Genre: Abenteuer, Mystery, Kriminalgeschichte
- Figuren: Micky Maus, Goofy, Kommissar Hunter
- Seiten: 59
Als er im Haus nach seiner Geburtsurkunde sucht, kracht der schusselige Goofy von der Leiter und ihm knallen dutzende Bücher auf den Kopf. Nun hat er die Bücherwurm-Krankheit und isst nur noch Papier und Bücher, wobei er sich gleichzeitig alles merkt, was er verspeist hat. Micky kann sich über seinen Freund nur wundern, umso mehr, als dieser im Rathaus nach seiner Geburtsurkunde fragt und, da er sie nicht bekommt, fortan meint, nicht geboren worden und vielmehr ein Geist zu sein. Nebst Goofys eigentümlichem Verhalten hat Micky noch weitere Angelegenheiten, die ihn beschäftigen. Die Hundertjahrfeier der Stadt steht bevor und in der Stadt gerät immer mehr Falschgeld in Umlauf. Zugleich verschwinden aus allen Bänden der Stadtchronik jeweils drei Seiten. Vor allem aber hat Micky den Auftrag, schöne Fotos von historischen Gebäuden in Entenhausen für diese Jubiläumsfeier zu liefern. Deswegen fährt er mit Goofy los, um das Gemäuer der Bärenklause zu fotografieren. In der alten Burg soll es angeblich spuken; in jedem Fall aber wimmelt es dort von Fallen aller Art.
In der Nacht wacht Micky auf und bemerkt, dass Goofy – der mit ihm im selben Bett geschlafen hat – schlafwandelt. Er folgt seinem Freund bis zur Bärenklause, wo Goofy prompt über eine Kette stolpert und so erwacht. Er meint, er wolle sich als Gespenst in die Burg zurückziehen. Da begegnet ihnen im Inneren tatsächlich ein Gespenst, das ihnen droht und sie zum sofortigen Verschwinden auffordert. Micky und Goofy lassen sich nicht ins Bockshorn jagen, erster, weil er nicht an eine echte übernatürliche Erscheinung glaubt, letzterer, weil er den Geist für einen Kollegen und Vorfahren hält. Die beiden eilen dem angeblichen Gespenst nach, der wohl eher ein Wesen aus Fleisch und Blut ist, und sehen, wie dieser gerade noch durch eine Geheimtür verschwindet. In dem Raum mit Kamin suchen die beiden ewig nach dem Hebel, der die Geheimtür öffnet. Erst, als Goofy einige herumliegende Buchseiten verdrückt hat, weiß er, was zu tun ist und wie man den Geheimgang öffnet. Micky erkennt, dass die Buchseiten die herausgerissenen Seiten aus der Stadtchronik sind, die genau die Fallen und Geheimgänge der Bärenklause beschreiben. Sieht so aus, als wollte jemand unbedingt verhindern, dass sich ein anderer in dem Wirrwarr zurechtfinden kann.
Es gelingt ihnen, dem Geheimgang zu folgen, bis sie schließlich oben auf der Burg ins Freie treten. Da sehen sie das Gespenst, wie es auf einen Turm steigt und dann plötzlich in weiten Bögen davonfliegt. Den beiden wird ganz anders bei dem Anblick und selbst der vernünftig denkende Micky ist sich nicht mehr sicher, ob das hier mit rechten Dingen zugeht und sie es nicht doch mit einem ausgewachsenen Geist zu tun haben. Doch da sieht er, wie das Gespenst zur Erde zurücksinkt und er begreift, was passiert ist. Sie eilen hinunter, wo das Gespenst gelandet ist, und Micky kann seinen Verdacht bestätigen. Das fliegende Gespenst war lediglich ein Ballon und damit ein Ablenkungsmanöver. Doch wer will sie denn so dringend aus der Burg vertreiben? Als Micky in Gedanken versunken ein Stück Holz betrachtet, das er aus der Burg mitgebracht hat, fällt ihm auf, dass es gar kein echtes Holz ist. Es handelt sich um ein hohles Stück Plastik und darin versteckt ist Falschgeld. Also hat der Falschmünzer in der Burg sein Versteck und überschüttet von dort aus die Stadt mit seinen gefälschten Scheinen. Es dauert nun nicht lange, bis Micky die Angelegenheit abschließen kann.
Rahmengeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Prologo a "Topolino ciak"
- Story: Gian Giacomo Dalmasso
- Zeichnungen: Giuseppe Perego
- Erstveröffentlichung: 01.06.1972
- Genre: Rahmengeschichte
- Figuren: Goofy, Micky Maus, Minni Maus, Kommissar Hunter
- Seiten: 5
- Besonderheit: Bezugnahme auf die nicht im Band abgedruckte Geschichte Micky und die Operation Piranka Kuka Baruka (LTB 87), die (siehe Original) in demselben I Classici wie dieses Bruchstück der Rahmengeschichte erschienen war.
Kommissar Hunter bedauert, dass die Sache mit dem Geldfälscher verfilmt wurde, denn er befürchtet nun Nachahmer. Um den Film abzusetzen, schlägt er den Kinobesitzern stattdessen eine Woche mit lauter Micky-Maus-Abenteuerfilmen vor. Ein kurzer Film mit Goofy wird hierbei als Vorfilm gezeigt.
Goofy und der Bärenhunger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Sonntagsseiten
- Titel in Neuauflage: Bärenhunger
- Story: Del Connell
- Zeichnungen: Manuel Gonzales
- Erstveröffentlichung: 27.11.1977
- Genre: Kurzgeschichte
- Figuren: Goofy, Muck, Micky Maus
- Seiten: 2
Goofy, Micky und Muck besuchen einen Naturpark. Micky weist seinen Freund noch an, ja nicht die Bären zu füttern, doch das ist gar nicht nötig. Die Bären bedienen sich gleich selbst.

