LTB 52: Unterschied zwischen den Versionen

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[[Bild:LTB 52.png|thumb|right]]
== Original ==
Die LTB-Bände 1 bis 116 sind bis auf wenige Sonderfälle Übernahmen aus der italienischen Reihe ''[[I Classici di Walt Disney]]''. Die Vorlage für das LTB 52 ist der Band '''''Topolino il grande''' I Classici di Walt Disney, Seconda Serie # 4'' (April 1977).


{{LTB-Inhalt Start}}
== Inhalt==
{{LTB-Inhalt|Vorgeschichte|16|Micky Maus; Kater Karlo|<!-- Genre -->}}
=== Vor- und Rahmengeschichte ===
{{LTB-Inhalt|Die Kasel|29|Micky Maus; Minnie Maus; Kater Karlo|<!-- Genre -->}}
{{I|I CD    4-A}}
{{LTB-Inhalt|Zwischengeschichte|3|Micky Maus; Minnie Maus|<!-- Genre -->}}
*Originaltitel: Prologo a "Topolino il Grande"
{{LTB-Inhalt|Das Meeresungeheuer|59|Micky Maus; Goofy|<!-- Genre -->}}
*[[Comicautor|Story]]: [[Gian Giacomo Dalmasso]]
{{LTB-Inhalt|Zwischengeschichte|5|Micky Maus; Goofy|<!-- Genre -->}}
*[[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Giuseppe Perego]]
{{LTB-Inhalt|In diplomatischer Mission|32|Micky Maus; Goofy|<!-- Genre -->}}
*Erstveröffentlichung: 01.04.1977
{{LTB-Inhalt|Zwischengeschichte|4|Micky Maus; Goofy|<!-- Genre -->}}
*Genre: [[Rahmengeschichte]]
{{LTB-Inhalt|Auf eiskalter Verbrecherjagd|32|Micky Maus; Goofy; Kommissar Hunter; Minnie Maus|<!-- Genre -->}}
*Figuren: [[Goofy]], [[Inspektor Issel]], [[Kater Karlo]], [[Kommissar Hunter]], [[Micky Maus]], [[Minni Maus]]
{{LTB-Inhalt|Zwischengeschichte|4|Micky Maus; Goofy; Minnie Maus|<!-- Genre -->}}
*Seiten: 35
{{LTB-Inhalt|Auf Piratenjagd|32|Micky Maus; Goofy; Kater Karlo|<!-- Genre -->}}
{{LTB-Inhalt|Zwischengeschichte|3|Micky Maus; Goofy; Minnie Maus|<!-- Genre -->}}
{{LTB-Inhalt|Zirkus Kleptomani|31|Micky Maus; Goofy|<!-- Genre -->}}
{{LTB-Inhalt Ende}}


==LTB-Inhalt==
Beim Einkaufen im Supermarkt wird Micky Zeuge, wie Kater karlo versucht, die Kasse auszurauben. Sein Versuch einzuschreiten geht schief, da die anderen im Geschäft so viel Angst haben, dass sie Micky in den Arm fallen. Dennoch kann Karlo kein Geld erbeuten und wird draußen noch dazu von Hunter und Issel, die zufällig vorbeifahren, gestellt. Es kommt zu einer Gerichtsverhandlung. Karlos Anwalt, der sein Fach versteht, weist darauf hin, dass Karlo nur eine Spielzeugwaffe benutzt und sich folglich lediglich einen Streich erlaubt hat. Alsy er in seinem Plädoyer über Karlos traurige Kindheit zu reden anfängt, ist der Richter so ergriffen, dass er den unverbesserlichen Erzgauner für dieses Mal freispricht.


=== Die Kasel ===
{{I|I TL  743-B}}
*Originaltitel: Topolino e il colpo a Madera
*Titel in Neuauflage: Der Kasel-Dieb
*[[Comicautor|Story]]: [[Gian Giacomo Dalmasso]]
*[[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Sergio Asteriti]]
*Erstveröffentlichung: 22.02.1970
*Genre: Reise, Kriminalgeschichte
*Figuren: [[Kater Karlo]], [[Micky Maus]], [[Minni Maus]], [[Pluto]], [[Trudi]]
*Seiten: 29
[[Bild:LTB_052-1.jpg|left|thumb|Dekorativ-frugales Madeira (© Egmont Ehapa)]]


===Vor- und Rahmengeschichte===
Aus ganz unterschiedlichen Motiven beschließen sowohl Micky und Minni als auch Kater Karlo, nach Madeira zu fahren. Während Minni am touristischen Highlight des „[https://de.wikipedia.org/wiki/Korbschlitten_von_Monte carro do monte]“ interessiert ist, eines Korbschlittens als Verkehrsmittel ohne Räder, möchte Karlo die reich bestickte [https://de.wikipedia.org/wiki/Kasel_(liturgische_Kleidung) Kasel] aus der berggelegenen Kirche [https://de.wikipedia.org/wiki/Nossa_Senhora_do_Monte_(Funchal) Unserer lieben Frau] stehlen. Diese, so hat er von Trudi erfahren, ist vollkommen unbewacht und daher leichte, lohnende Beute. Bereits auf der Überfahrt nach Madeira bemerkt Minni, dass Karlo ebenfalls an Bord des Schiffes ist. Doch dieser deichselt es so, dass als sein Zielhafen stattdessen Lissabon angegeben wird. So sind Micky und Minni, als sie die Passagierliste konsultieren, erstmal beruhigt.


Das Schiff legt auf Madeira sechs Stunden Zwischenstopp ein. Genug also für Karlo, die Kasel zu stehlen und zurück an Bord zu gelangen. Um sich zu tarnen, verkleidet er sich als Maler und gibt vor, die berühmte Wallfahrtskirche malen zu wollen. Zunächst klappt alles wie am Schnürchen, doch als er die Kirche mit der Kasel verlässt, läuft er ausgerechnet Micky und Minni über den Weg. Er flüchtet und hat nun auch noch Micky auf dem Hals, der durch das Hilfegeschrei des Wöchters der Kirche, der inzwischen den Diebstahl bemerkt hat, alarmiert wurde. Karlo besteigt einen der carros, um schnell bergab zu kommen, doch Micky schnappt sich ebenfalls einen, noch dazu ohne Lenker. Es kommt zu einer wilden Verfolgungsjagd und schlussendlich einer Karambolage, die die Polizei alarmiert. Karlo versucht zunächst noch, die Schuld abzuwehren und stattdessen Micky für den Raub verantwortlich zu machen. Letzten Endes wird er aber von den Fingerabdrücken auf der Kasel überführt.


===Die Kasel===
==== Überleitung ====
Minni hätte gerne, dass Micky sie nun die ganze Zeit in einem Carrito spazierenfährt. Micky, für den das viel zu schweißtreibend ist, bucht eilig im nächstbesten Reisebüro den Rückflug nach Entenhausen.


=== Das Meeresungeheuer ===
{{I|I TL  894-AP}}
*Originaltitel: Topolino e l'avventura del pesce-robot
*[[Comicautor|Story]]: [[Guido Martina]]
*[[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Romano Scarpa]]
*[[Inker|Tusche]] [[Giorgio Cavazzano]], [[Sandro Zemolin]]
*Erstveröffentlichung: 14.01.1973
*Genre: Abenteuer, Kriminalgeschichte
*Figuren: [[Goofy]], [[Micky Maus]], Hans Habermoos senior, Hans Habermoos junior, der Hai, Leo, Conny, Willi
*Seiten: 59
*Nachgedruckt in: [[LTB Spezial 34]]


===Das Meeresungeheuer===
Bei einem gemeinsamen Angelausflug denkt Nervenbündel Goofy nur an ein unheimliches Meeresungeheuer, über das er Berichte in der Zeitung gelesen hat. Sehr zu Mickys Verärgerung ist er ihm daher beim Fischefangen überhaupt nicht hilfreich. Als Micky dann endlich einen wahren Brocken aus dem Meer gezogen hat und diesen gemütlich brutzeln will, taucht ein erbitterter und zu allem Überdruss bewaffneter Strandwächter auf, der Micky und den naiven Goofy an die Handschellen legt und zu seinem Boss bringt. Der Strandabschnitt gehört nämlich dem Milliardär Hans Habermoos. Dieser hat sich mitsamt Leibwächtern in eine nahegelegene Villa zur Sommerfrische zurückgezogen. Mitgenommen hat er auch seinen missratenen Sohn, von ihm liebevoll „Schatzi“ genannt, den der nicht durchsetzungsfähige Milliardär verhätschelt, wo es nur geht, und dem Herr Habermoos auch die übelsten Späße mit nur sachter Ermahnung durchgehen lässt. Kaum werden Goofy und Micky, den Herr Habermoos kennt, von den Handschellen befreit, schon traktiert sie der freche Bengel mit Elektroschocks. Klein-Hans ist auch der Grund, warum es um die Villa vor Leibwächtern nur so wimmelt. Herr Habermoos hat furchtbare Angst, sein ihm allerliebster Sohn könnte entführt werden, da Milliardärskinder oft zum Opfer von Kidnappern werden. Doch hat er nicht mit der Aufmüpfigkeitz seines Sprösslings selbst gerechnet. Denn als dieser eine Bootstour begleitet von Leibwächter Leo macht, springt das übermütige Kind einfach ins Meer, auch wenn ihm dies nicht erlaubt war. In diesem Moment taucht das gefürchtete Ungeheuer auf und verschluckt „Schatzi“. Leo kann nur noch panisch zurückkehren und seinen Chef über die Ereignisse unterrichten.
[[Bild:LTB_052-2.jpg|right|thumb|Der junge Herr Habermoos ausnahmsweise mal eine Hilfe (© Egmont Ehapa)]]


Für Herrn Habermoos bricht nun eine sorgsam gehütete Welt der Sicherheit zusammen. Das mit Bangen und Furcht aufgeladene Ereignis, das Verschwinden seines Sohns, ist aufgrund „Schatzis“ eigener Tollkühnheit wahrgeworden. Auch seine vielen Leibwächter haben ihm da nichts genutzt. In diesem Moment klingelt das Telefon in Herrn Habermoos' luxuriösem Anwesen, sehr zu dessen Verwunderung, hat der Apparat doch eine kaum jemandem bekannte Geheimnummer. Als er verdutzt abhebt, antwortet ihm sein Sohn und teilt ihm mit, der „Hai“ wünsche ihn zu sprechen. Beim Hai handelt es sich um einen fiesen Verbrecher, der den Jungen entführt hat und nun ein sattes Lösegeld verlangt. Der verzweifelte Milliardär ist drauf und dran zu zahlen, doch Micky dämpft die Erwartungen: Es gab schon zahlreiche Fälle, wo auch nach Lösegeldzahlungen das entführte Kind nicht freigelassen wurde. Micky scheint es daher zunächst sinnvoller herauszufinden, woher der Anruf gekommen ist. Herrn Habermoos' Telefon wird rund um die Uhr überwacht. Doch aberwitzigerweise ist der erpresserische Anruf von Habermoos' eigenem Telefon aus getätigt worden. Micky hateine Vermutung, wie das zustandekam, die sich auch alsbald bestätigt, als sie gemeinsam die Wände aufreißen und die Telefonleitung verfolgen. Dabei entdecken sie, dass der Hai die Leitung angezapft hat und eine eigene gelegt hat, die ins Meer hinausführt. Während der Monate, in denen Herr Habermoos die Villa nicht nutzt, war ihm dies problemlos möglich.


===In diplomatischer Mission===
In ihren Taucherausrüstungen ziehen Micky und Goofy los, um das Kabel unter Wasser weiter zu verfolgen. Dabei entdecken sie das gefürchtete Ungeheuer, das sie nach kurzem Kampf außer Gefecht setzt. Als sie wieder zu sich kommen, sehen sie sich dem finsteren Hai gegenüber, der als begabter Tüftler den Roboterfisch erfunden hat, der eine steile Karriere als Meeresmonster hingelegt hat. In seinem Schlupfwinkel sperrt der Hai die beiden Befreier zum entführten Jungen in die Zelle, der noch genauso frech ist wie eh und je. Der Hai hat aber keine Lust, sich groß mit den verbalischen Gemeinheiten des jungen Habermoos auseinanderzusetzen. Ihn giert bereits nach der Diamantensammlung des alten. Noch ein Telefonat lässt er ab, um die Übergabekonditionen mitzuteilen, dann zerstört er die Leitung und lässt seine Gefangenen allein.


Micky versucht verzweifelt und vergeblich, Möglichzeiten zu finden, um sich zu befreien. Doch es ist „Schatzi“, dem die Befreiung von den Fesseln gelingt. Der Hai hat nämlich vergessen, den pubertierenden Rabauken zu durchsuchen und ihm deswegen nicht das Taschenmesser abgeknöpft. Ebenfalls noch in der Tasche befinden sich Dynamitstangen, die Klein-Hans zum Fischen benutzt hat und die Micky nun zupasskommen, die Tür ihrer Zelle aufzusprengen. Im nächsten Moment flutet Meereswasser den Raum, da der Hai vorsorglich seinen Schlupfwinkel unter Wasser gesetzt hat, um sie an der Flucht zu hindern. Sie müssen schwimmen, um zu entkommen. Das ungezogene „Schatzi“ behauptet einfach, dies nicht zu können und klammert sich an Goofy, nur um dann kurz vor dem Strand mit seinen Schwimmfähigkeiten auszupacken und, kaum an Land, Mickys Auto zu entfernen, um damit einen großen Auftritt auf dem Landgut seines Vaters hinzulegen. Micky und Goofy können es kaum fassen.


===Auf eiskalter Verbrecherjagd===
Dass sein Sohnemann wieder da ist, macht Herrn Habermoos selig vor Glück, doch Micky dämpft die Hoffnungen. Solange der Hai noch auf freiem Fuß ist, kann er den Jungen jederzeit wieder entführen. Micky schlägt daher vor, vorgeblich auf die Bedingungen des Gangsters einzugehen. In der Nacht machen sich Micky und Goofy mit einem Flugzeug auf den Weg zur vereinbarten Übergabe. Die Lichter hat er wie verlangt abgeschaltet. Womit der Hai allerdings nicht rechnet, ist, dass Micky und Goofy Nachtsichtbrillen tragen und mit deren Himmel trotz Dunkelheit der Roboterfisch im Wasser unten ausmachen können. Micky wirft den Sack ab, doch befinden sich darin nicht die Diamanten, sondern ein Torpedo, der den Roboterfisch trifft und versenkt. Die Küstenwache muss den Hai nur noch aus dem Meer fischen.


==== Überleitung ====
Als Micky einen Brief bekommt, dass er auzf den missratenen Sohn von Herrn Habermoos aufpassen soll, büxen er und Goofy schnell aus und fliegen nach San Salvador, um dem Bengel aus dem Weg zu gehen.


===Auf Piratenjagd===
=== In diplomatischer Mission ===
{{I|I TL  603-B}}
*Originaltitel: Topolino e la valigia diplomatica
*Titel in Neuauflage: In geheimer Mission
*[[Comicautor|Story]]: [[Guido Martina]]
*[[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Luciano Capitanio]]
*Erstveröffentlichung: 18.06.1967
*Genre: Agenten-Story
*Figuren: [[Goofy]], [[Micky Maus]]
*Seiten: 32


Am Ende eines Urlaubs in der Karibik werden Micky und Goofy von einem falschen Gepäckträger ihre Koffer geklaut. Sie verfolgen den Dieb ins Türkische Bad, in dem sie vor lauter Dampfschwaden nichts mehr sehen können. Gerade als sie befinden, dass sie mit den schlechten Sichtverhältnissen die Suche nach dem Missetäter genauso gut aufgeben können, wird die Tür geschlossen und der Dampfregler voll aufgedreht. Den beiden schwinden die Sinne. Nach einer Weile werden sie vom Direktor des Bades befreit, der sich ihnen gegenüber allerdings so unfreundlich und undankbar verhält, dass Micky (übrigens durchaus zu recht) auf den Gedanken kommt, er könnte mit dem Dieb unter einer Decke stecken. Deswegen will Micky den Direktor nun bei der Polizei anzeigen. Doch der Polizist glaubt den beiden Entenhausenern kein Wort. Der Besitzer des Bades behauptet nun, er wisse von nichts, und da Micky und Goofy sich auch nicht ausweisen können, da ihre Pässe gestohlen wurden, wandern sie zunächst ins Gefängnis. Frei kommen sie erst, als der Botschafter sich für sie verbürgt. Der Diplomat möchte Micky auf dem Heimweg eine gefährliche Mission anvertrauen, nämlich wichtige Dokumente nach Entenhausen zu transferieren. Auf diese hat es der Fuchs abgesehen, der raffinierteste Spion aller Zeiten, der obendrein ein gewievter Verwandlungskünstler ist. Micky stimmt zu – und bekommt vom Botschafter genau jenen Pass ausgehändigt, der ihnen gestohlen wurde. Das Theater mit dem türkischen Bad wurde ausgerechnet vom Botschafter selbst eingefädelt, der so unauffällig an Micky herantreten und dessen Abreise verhindern wollte.
[[Bild:LTB_052-3.jpg|right|thumb|Ein Top-Agent in Apathie (© Egmont Ehapa)]]


===Zirkus Kleptomani===
Micky und Goofy machen sich auf den Weg, die Dokumente im Gepäck. Viel zu schnell geraten sie aber ins Visier des Fuchses und von dessen Bande. Die Agententricks aus der Giftküche des Botschafters helfen ihnen dabei jedes Mal, die Spione abzuschütteln, auch wenn sie nun stets verschiedene Transportmittel wählen müssen. Schließlich steht nur noch eine Zugfahrt zwischen ihnen und dem heimatlichen Entenhausen. Während Goofy schläft, lässt Micky den Koffer mit den Dokumenten nicht außer Augen. als sie zuhause angekommen sind, zückt Goofy eine Waffe. Es handelt sich nämlich nicht um Mickys besten Freund, sondern um den Fuchs, der inzwischen dessen Platz eingenommen hat. Micky hat das kommen sehen, da er eine spezielle Uhr trägt, die ihm zeigt, wenn der echte Goofy nicht in seiner Nähe ist. Als der Fuchs nun den koffer des Botschafters öffnet, stellen beide verblüfft fest, dass dieser leer ist. Der botschafter hat Micky also nur als Lockvogel gebraucht. Der Fuchs, von dieser Wendung überrascht, kann nun von Micky mithilfe eines Hypnosegases willfährig gemacht werden. Micky zwingt ihn, seine Bande mit dem gefangengenommenen Goofy einzubestellen, sodass die Polizei diese festnehmen kann.


==== Überleitung ====
Als Micky endlich zu seinem eigenen Haus kommt, sitzt dort bereits der junge Habermoos vor der Tür, der sich in Mickys Abwesenheit in dessen Haus so richtig gemütlich gemacht hat. Bis der milliardär seinen verzogenen Sprössling wieder abholt, hat Micky diesen also erneut auf dem Hals.
=== Auf eiskalter Verbrecherjagd ===
{{I|I TL  612-A}}
*Originaltitel: Topolino e le rapine al gelo
*Titel in Neuauflage: Bankraub mit Kälteschock
*[[Comicautor|Story]]: [[Osvaldo Pavese]]
*[[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Luciano Gatto]]
*Erstveröffentlichung: 20.08.1967
*Genre: Kriminalgeschichte, Medien
*Figuren: [[Goofy]], [[Inspektor Issel]], [[Kommissar Hunter]], [[Micky Maus]], [[Minni Maus]]
*Seiten: 32
Micky und Goofy helfen Minnis Patenonkel Manfred Maus, der der Herausgeber des Entenhausener Stadtanzeigers ist, dessen Zeitung sich aber kaum noch verkauft. Während Micky die aufmerksamkeitsheischenden Artikel beisteuern will, greift Goofy zum Fotoapparat, um gelungene Schnappschüsse abzuliefern. Auf der Suche nach einem Knüller bekommen sie von Kommissar Hunter die Information, dass die Pinke-Bank ausgeraubt wurde. Inspektor Issel befindet sich bereits vor Ort, ist jedoch erkennbar mehr im Sehen von Kriminalfilmen geschult als im Lösen echter Fälle. Doch auch Detektiv Micky sieht zunächst keine Indizien. Am nächsten Tag schon wiederholt sich das Spiel in der Kreuzer-Bank. Hier jedoch fällt Micky und Goofy auf, dass alle Angestellten einen Schnupfen haben bis auf den Direktor, welcher, als Micky und Goofy ihm nachspüren, gesteht, dass er zum Tatzeitpunkt nicht in der Bank gewesen ist. Also hat die plötzliche Erkältung der Bankmitarbeiter etwas mit dem Überfall zu tun. Als Micky dann später in der Redaktion auf Goofys Fotos entdeckt, dass ein Wasserglas in der Bank mit Rauhreif überzogen ist, begreift er, dass die Diebstähle mit einem plötzlichen Temperatursturz zusammenhängen müssen. Und tatsächlich: In beiden Banken wurde vor dem Raub die Klimaanlage manipuliert, wie Micky herausfindet.
Um den Verbrecher aus der Reserve zu locken, verfasst Micky nun einen Artikel für den Stadtanzeiger, in dem er auf die Methode der Diebstähle hinweist und in der nächsten Ausgabe weitere Enthüllungen ankündigt. Er spekuliert darauf, dass der Bankräuber ihn aufsuchen wird. So geschieht es auch, nur überrumpelt der Verbrecher den mutigen Journalisten und bringt ihn zu seinem Schlupfwinkel, wo er ihn fesselt. Sodann wirft er eine Miniaturausgabe seiner Erfindung an, die die Raumtemperatur in der Hütte dramatisch absenkt. So soll Micky in eine Kältestarre fallen, während der Verbrecher noch einen letzten Fischzug begeht. Glücklicherweise hat Goofy gesehen, wie Micky entführt wurde und befreit seinen Freund. Sodann fahren sie zum nächsten Tatort und legen dem Verbrecher das Handwerk, indem sie die Kältemaschine außer Betrieb nehmen. Die zuvor schockgefrosteten Angestellten tauen wieder auf und entdecken den Bankräuber, der wenig später von der Polizei verhaftet werden kann.
==== Überleitung ====
Bald ist Manfreds Zeitung wieder aus den Miesen und der begeisterte Patenonkel überlässt Micky, Minni und Goofy seine Villa am Strand für einen Urlaub. Die Freude wird durch die jüngsten Nachrichten getrübt, dass Karlo es mithilfe von Komplizen gelungen ist, von Madeira zu entkommen.
=== Auf Piratenjagd ===
{{I|I TL  619-B}}
*Originaltitel: Topolino e la caccia al pirata
*[[Comicautor|Story]]: [[Ennio Missaglia]]
*[[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Pier Lorenzo De Vita]]
*Erstveröffentlichung: 08.10.1967
*Genre: Abenteuer, Piraten
*Figuren: [[Goofy]], [[Kater Karlo]], [[Kommissar Hunter]], [[Micky Maus]], [[Minni Maus]]
*Seiten: 32
[[Bild:LTB_052-4.jpg|left|thumb|Ein Panzerknacker geht in der Mäusewelt fremd (© Egmont Ehapa)]]
Der Marine geht ein Torpedoboot verlustig, das auch nach intensiver Suche nicht mehr gefunden werden kann. Alle fragen sich, wie das geschehen konnte. Einen Monat später greift eben dieses Torpedoboot, nunmehr unter Piratenflagge, ein Handelsschiff an. Die Funkgeräte auf dem Schiff fallen aus, sodass die Matrosen nicht um Hilfe rufen können. Mangels Waffen können sie sich auch nicht wehren, als die Piraten das Schiff entern, die Besatzung in die Beiboote zwingen und anschließend das Schiff plündern. Erst als das Torpedoschiff außer Sichtweite ist, traut sich die Schiffscrew wieder an Bord. Da der Funk nun wieder geht, können sie die Marine alarmieren. Aufklärungsflugzeuge steigen auf, doch vom Torpedoboot ist meilenweit keine Spur zu entdecken. Der Admiral ist völlig verzweifelt angesichts dieser, sich nun laufend wiederholenden Schicksalsschläge. Kommissar Hunter allerdings schlägt vor, den Piraten eine Falle zu stellen. Ein Schiff eines reichen Magnaten soll als Lockvogel ausgeschickt werden, an Bord ein mutiger und pfiffiger Mann, dem es gelingen kann, den Piraten das Handwerk zu legen. Sie konsultieren einen Supercomputer, der – welche Überraschung – Mickys Namen auswirft.
Micky sagt sofort zu, als die Marine diese Aufgabe an ihn heranträgt. Das Geheimnis um das Torpedoboot hat ihn nämlich bereits länger beschäftigt und er brennt darauf, dieses zu lüften. Auch eine Milliardärsyacht ist schnell gefunden, da der gelangweilte Reiche Tony Töpper sich darauf freut, endlich einmal ein echtes Abenteuer erleben zu dürfen. Micky bringt einen Koffer mit Geldscheinen an Bord, deren Seriennummern bei der Bank notiert sind, um die Piraten im Notfall aufzuspüren, wenn sie das Geld ausgeben. Doch hofft er, dass es gar nicht dazu kommt. Mithilfe einer Spezialausrüstung, einer abschießbaren Saugglocke mit Leine, hofft er, auf das Piratenschiff kommen zu können. So geht die Fahrt los.
Wie Micky vermutet hat, lockt die Yacht irgendwann die Piraten hat, die das Schiff nun entern, plündern und anschließend in die Luft jagen. Gemeinsam mit Goofy ist Micky frühzeitig von Bord gegangen und versucht nun, seinen Plan in die Tat umzusetzen. Mit der Saugglocke trifft er allerdings nicht das Schiff, sondern einen Piraten, der das Ganze für einen üblen Scherz seines Kumpanen hält und die Glocke zurück ins Meer schleudert. Damit ist Mickys Plan vorerst gescheitert. Ihm und Goofy bleibt nur, sich Tony Töpper und dessen Mannschaft in den Rettungsbooten anzuschließen. Doch auch für die Piraten läuft nicht alles am Schnürchen. Die reiche Beute macht sie unvorsichtig und lässt sie die nacht durchfeiern. Als ihr Kapitän Karlo am nächsten Morgen erwacht, muss er erschreckt feststellen, dass sein Steuermann eingeschlafen ist und den Kurs nicht gehalten hat. So ist das Torpedoboot im Kreis gefahren. Bald werden sie wieder auf die Rettungsboote stoßen. Nun heißt es Tempo vorlegen. In einer genial ausgetüftelten Aktion wird das Schiff gedreht, wodurch nun dessen an der Unterseite befestigter Fischkutter aus dem Wasser schaut. Dadurch konnte das Torpedoboot nie gefunden werden, da auch niemand auf dem harmlos wirkenden Fischkutter die Piraten verdächtigt hätte. Karlo will nun Töpper und Mannschaft als vermeintliche Lebensretter an Bord nehmen, sie nach Entenhausen schippern und dort die Lebensretterprämie kassieren. Da er allerdings Micky und Goofy an Bord der Boote entdeckt, tauscht er kurzerhand den Platz mit seinem Steuermann, der nun als Kapitän auftritt. Wiederum läuft zunächst alles wie geschmiert und Karlos Kompagnon erhält in Entenhausen die Prämie. Doch Goofy hat Fotos der Mannschaft gemacht, was brenzlig werden könnte. Karlo weist daher seinen Steuermann an, den Fotoapparat unbedingt Goofy abzunehmen. Dieser weiß sich nicht anders zu helfen, als dem gutgläubigen Goofy einen der erbeuteten Talerscheine in die Hand zu drücken. So kommt Micky dahinter, dass die Fischer in Wahrheit die Piraten sind.
Ihm gelingt es diesmal, mit der Saugglocke und Leine ans Schiff zu kommen. Micky und Goofy kommen nun hinter das Geheimnis der Piraten. Karlo liefert Micky einen Kampf, bei dem dieser fast unterliegt. Dann bekommt er aber den Hebel zu fassen, der das Schiff dreht. Da momentan alle Luken geöffnet sind, säuft das Schiff bei dieser Aktion mit Wasser voll und sinkt. Die Marine muss die fuchsteufelswilden Piraten nur noch aus dem Meer fischen.
==== Überleitung ====
Der Admiral lässt Micky und Goofy hochleben und verleiht ihnen für den heldenmütigen Kampf gegen die Piraten einen Orden. Minni ist davon nicht so sehr angetan und findet, Micky solle lieber ein Detektivbüro aufmachen und Geld verdienen.
=== Zirkus Kleptomani ===
{{I|I TL  902-A}}
*Originaltitel: Topolino e il circo
*[[Comicautor|Story]]: [[Jerry Siegel]]
*[[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Giulio Chierchini]]
*Erstveröffentlichung: 11.03.1973
*Genre: Kriminalgeschichte
*Figuren: [[Goofy]], [[Micky Maus]]
*Seiten: 31
*Nachgedruckt in: [[LTB Spezial 79]]
[[Bild:LTB_052-5.jpg|right|thumb|Die Anschlagsserie auf Micky und Goofy geht auch am Nilpferd des Schausteller-Betriebs nicht spurlos vorüber (© Egmont Ehapa)]]
Der Zirkus Kleptomani ist in der Stadt und Micky und Goofy eilen hin, um sich die große Parade anzuschauen. Als die Zirkusleute weitergezogen sind, bemerken die Passanten, dass ihnen ihr Geld gestohlen wurde. Wenig später finden überall in der Stadt praktisch parallel aufsehenerregende Diebstähle einer perfekt organisierten Bande statt. Die Polizei kommt da gar nicht mehr mit. Micky vermutet, dass diese Kriminalfälle mit dem Auftauchen des Zirkus zu tun haben. Sein Verdacht wird dadurch genährt, dass auch in den Städten, in denen der Zirkus früher gastiert hat, es zu solchen Verbrechen gekommen ist. Micky und Goofy sprechen nun beim Direktor des Zirkus vor, der sich erschüttert zeigt, dass sein Zirkus das Versteck einer Gaunerbande ist. Der Direktor stellt die beiden als Hilfsarbeiter ein, damit sie inkognito Nachforschungen im Zirkus selbst anstellen können. In Folge kommt es allerdings zu allerlei Unfällen. eine aufgescheuchte Pferdeherde trampelt die Detektive fast nieder, ein wütendes Nilpferd versucht sie zu erledigen, der Karren einer Achterbahn hüpft aus den Schienen und beinahe bekommen sie einen Stromschlag. Zufällig belauschen die beiden kurz darauf ein Treffen der Bande, zu der überraschenderweise auch der Zirkusdirektor gehört. Doch ein Mitglied der Gaunerbande schnappt sie und sperrt sie in den Leopardenkäfig. Die beiden erwartet ein unschönes Ende, doch Micky gelingt es, durch lautes Spielen der Flöte des Schlangenbeschwörers Polizisten zu alarmieren, die in der Nähe auf Streife sind. So werden die beiden aus der misslichen Lage befreit und können zudem die Polizisten warnen, dass die Gaunerbande es auf die Asservatenkammer im Kommissariat abgesehen hat. Dort können als Clowns verkleidete Polizisten mit Mickys Hilfe die räuberischen Zirkusleute schließlich überwältigen.
== Siehe auch ==
*[[Lustiges Taschenbuch|Hauptartikel der Reihe]]
*[https://inducks.org/issue.php?c=de%2FLTB++52 LTB 52 im Inducks]


__NOTOC__
[[Kategorie:Lustiges Taschenbuch|052]]
[[Kategorie:Lustiges Taschenbuch|052]]

Aktuelle Version vom 12. März 2026, 21:57 Uhr

© Disney Siehe auch die Rezension dieses Bandes!


Lustiges Taschenbuch

Band 52

Micky immer auf Achse
Egmont Ehapa)

In geheimer Mission
(Die Neuauflage. © Egmont Ehapa)
Erscheinungsdatum: März 1978
Chefredakteur:

Dr. Erika Fuchs

Übersetzung:

Gudrun Penndorf

Geschichtenanzahl: 6
Seitenanzahl: 254
Preis: D: DM 4,50
A: öS 35
CH: SFR 4.90
Besonderheiten:

Titel der Neuauflage lautet gleich wie des LTB 4

Weiterführendes
Rezension dieses Bandes
Liste aller Lustigen Taschenbücher
Covergalerie
I.N.D.U.C.K.S. Infos zu LTB 52 beim I.N.D.U.C.K.S.

Original[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die LTB-Bände 1 bis 116 sind bis auf wenige Sonderfälle Übernahmen aus der italienischen Reihe I Classici di Walt Disney. Die Vorlage für das LTB 52 ist der Band Topolino il grande I Classici di Walt Disney, Seconda Serie # 4 (April 1977).

Inhalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vor- und Rahmengeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I CD 4-A

Beim Einkaufen im Supermarkt wird Micky Zeuge, wie Kater karlo versucht, die Kasse auszurauben. Sein Versuch einzuschreiten geht schief, da die anderen im Geschäft so viel Angst haben, dass sie Micky in den Arm fallen. Dennoch kann Karlo kein Geld erbeuten und wird draußen noch dazu von Hunter und Issel, die zufällig vorbeifahren, gestellt. Es kommt zu einer Gerichtsverhandlung. Karlos Anwalt, der sein Fach versteht, weist darauf hin, dass Karlo nur eine Spielzeugwaffe benutzt und sich folglich lediglich einen Streich erlaubt hat. Alsy er in seinem Plädoyer über Karlos traurige Kindheit zu reden anfängt, ist der Richter so ergriffen, dass er den unverbesserlichen Erzgauner für dieses Mal freispricht.

Die Kasel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 743-B

Dekorativ-frugales Madeira (© Egmont Ehapa)

Aus ganz unterschiedlichen Motiven beschließen sowohl Micky und Minni als auch Kater Karlo, nach Madeira zu fahren. Während Minni am touristischen Highlight des „carro do monte“ interessiert ist, eines Korbschlittens als Verkehrsmittel ohne Räder, möchte Karlo die reich bestickte Kasel aus der berggelegenen Kirche Unserer lieben Frau stehlen. Diese, so hat er von Trudi erfahren, ist vollkommen unbewacht und daher leichte, lohnende Beute. Bereits auf der Überfahrt nach Madeira bemerkt Minni, dass Karlo ebenfalls an Bord des Schiffes ist. Doch dieser deichselt es so, dass als sein Zielhafen stattdessen Lissabon angegeben wird. So sind Micky und Minni, als sie die Passagierliste konsultieren, erstmal beruhigt.

Das Schiff legt auf Madeira sechs Stunden Zwischenstopp ein. Genug also für Karlo, die Kasel zu stehlen und zurück an Bord zu gelangen. Um sich zu tarnen, verkleidet er sich als Maler und gibt vor, die berühmte Wallfahrtskirche malen zu wollen. Zunächst klappt alles wie am Schnürchen, doch als er die Kirche mit der Kasel verlässt, läuft er ausgerechnet Micky und Minni über den Weg. Er flüchtet und hat nun auch noch Micky auf dem Hals, der durch das Hilfegeschrei des Wöchters der Kirche, der inzwischen den Diebstahl bemerkt hat, alarmiert wurde. Karlo besteigt einen der carros, um schnell bergab zu kommen, doch Micky schnappt sich ebenfalls einen, noch dazu ohne Lenker. Es kommt zu einer wilden Verfolgungsjagd und schlussendlich einer Karambolage, die die Polizei alarmiert. Karlo versucht zunächst noch, die Schuld abzuwehren und stattdessen Micky für den Raub verantwortlich zu machen. Letzten Endes wird er aber von den Fingerabdrücken auf der Kasel überführt.

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Minni hätte gerne, dass Micky sie nun die ganze Zeit in einem Carrito spazierenfährt. Micky, für den das viel zu schweißtreibend ist, bucht eilig im nächstbesten Reisebüro den Rückflug nach Entenhausen.

Das Meeresungeheuer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 894-AP

Bei einem gemeinsamen Angelausflug denkt Nervenbündel Goofy nur an ein unheimliches Meeresungeheuer, über das er Berichte in der Zeitung gelesen hat. Sehr zu Mickys Verärgerung ist er ihm daher beim Fischefangen überhaupt nicht hilfreich. Als Micky dann endlich einen wahren Brocken aus dem Meer gezogen hat und diesen gemütlich brutzeln will, taucht ein erbitterter und zu allem Überdruss bewaffneter Strandwächter auf, der Micky und den naiven Goofy an die Handschellen legt und zu seinem Boss bringt. Der Strandabschnitt gehört nämlich dem Milliardär Hans Habermoos. Dieser hat sich mitsamt Leibwächtern in eine nahegelegene Villa zur Sommerfrische zurückgezogen. Mitgenommen hat er auch seinen missratenen Sohn, von ihm liebevoll „Schatzi“ genannt, den der nicht durchsetzungsfähige Milliardär verhätschelt, wo es nur geht, und dem Herr Habermoos auch die übelsten Späße mit nur sachter Ermahnung durchgehen lässt. Kaum werden Goofy und Micky, den Herr Habermoos kennt, von den Handschellen befreit, schon traktiert sie der freche Bengel mit Elektroschocks. Klein-Hans ist auch der Grund, warum es um die Villa vor Leibwächtern nur so wimmelt. Herr Habermoos hat furchtbare Angst, sein ihm allerliebster Sohn könnte entführt werden, da Milliardärskinder oft zum Opfer von Kidnappern werden. Doch hat er nicht mit der Aufmüpfigkeitz seines Sprösslings selbst gerechnet. Denn als dieser eine Bootstour begleitet von Leibwächter Leo macht, springt das übermütige Kind einfach ins Meer, auch wenn ihm dies nicht erlaubt war. In diesem Moment taucht das gefürchtete Ungeheuer auf und verschluckt „Schatzi“. Leo kann nur noch panisch zurückkehren und seinen Chef über die Ereignisse unterrichten.

Der junge Herr Habermoos ausnahmsweise mal eine Hilfe (© Egmont Ehapa)

Für Herrn Habermoos bricht nun eine sorgsam gehütete Welt der Sicherheit zusammen. Das mit Bangen und Furcht aufgeladene Ereignis, das Verschwinden seines Sohns, ist aufgrund „Schatzis“ eigener Tollkühnheit wahrgeworden. Auch seine vielen Leibwächter haben ihm da nichts genutzt. In diesem Moment klingelt das Telefon in Herrn Habermoos' luxuriösem Anwesen, sehr zu dessen Verwunderung, hat der Apparat doch eine kaum jemandem bekannte Geheimnummer. Als er verdutzt abhebt, antwortet ihm sein Sohn und teilt ihm mit, der „Hai“ wünsche ihn zu sprechen. Beim Hai handelt es sich um einen fiesen Verbrecher, der den Jungen entführt hat und nun ein sattes Lösegeld verlangt. Der verzweifelte Milliardär ist drauf und dran zu zahlen, doch Micky dämpft die Erwartungen: Es gab schon zahlreiche Fälle, wo auch nach Lösegeldzahlungen das entführte Kind nicht freigelassen wurde. Micky scheint es daher zunächst sinnvoller herauszufinden, woher der Anruf gekommen ist. Herrn Habermoos' Telefon wird rund um die Uhr überwacht. Doch aberwitzigerweise ist der erpresserische Anruf von Habermoos' eigenem Telefon aus getätigt worden. Micky hateine Vermutung, wie das zustandekam, die sich auch alsbald bestätigt, als sie gemeinsam die Wände aufreißen und die Telefonleitung verfolgen. Dabei entdecken sie, dass der Hai die Leitung angezapft hat und eine eigene gelegt hat, die ins Meer hinausführt. Während der Monate, in denen Herr Habermoos die Villa nicht nutzt, war ihm dies problemlos möglich.

In ihren Taucherausrüstungen ziehen Micky und Goofy los, um das Kabel unter Wasser weiter zu verfolgen. Dabei entdecken sie das gefürchtete Ungeheuer, das sie nach kurzem Kampf außer Gefecht setzt. Als sie wieder zu sich kommen, sehen sie sich dem finsteren Hai gegenüber, der als begabter Tüftler den Roboterfisch erfunden hat, der eine steile Karriere als Meeresmonster hingelegt hat. In seinem Schlupfwinkel sperrt der Hai die beiden Befreier zum entführten Jungen in die Zelle, der noch genauso frech ist wie eh und je. Der Hai hat aber keine Lust, sich groß mit den verbalischen Gemeinheiten des jungen Habermoos auseinanderzusetzen. Ihn giert bereits nach der Diamantensammlung des alten. Noch ein Telefonat lässt er ab, um die Übergabekonditionen mitzuteilen, dann zerstört er die Leitung und lässt seine Gefangenen allein.

Micky versucht verzweifelt und vergeblich, Möglichzeiten zu finden, um sich zu befreien. Doch es ist „Schatzi“, dem die Befreiung von den Fesseln gelingt. Der Hai hat nämlich vergessen, den pubertierenden Rabauken zu durchsuchen und ihm deswegen nicht das Taschenmesser abgeknöpft. Ebenfalls noch in der Tasche befinden sich Dynamitstangen, die Klein-Hans zum Fischen benutzt hat und die Micky nun zupasskommen, die Tür ihrer Zelle aufzusprengen. Im nächsten Moment flutet Meereswasser den Raum, da der Hai vorsorglich seinen Schlupfwinkel unter Wasser gesetzt hat, um sie an der Flucht zu hindern. Sie müssen schwimmen, um zu entkommen. Das ungezogene „Schatzi“ behauptet einfach, dies nicht zu können und klammert sich an Goofy, nur um dann kurz vor dem Strand mit seinen Schwimmfähigkeiten auszupacken und, kaum an Land, Mickys Auto zu entfernen, um damit einen großen Auftritt auf dem Landgut seines Vaters hinzulegen. Micky und Goofy können es kaum fassen.

Dass sein Sohnemann wieder da ist, macht Herrn Habermoos selig vor Glück, doch Micky dämpft die Hoffnungen. Solange der Hai noch auf freiem Fuß ist, kann er den Jungen jederzeit wieder entführen. Micky schlägt daher vor, vorgeblich auf die Bedingungen des Gangsters einzugehen. In der Nacht machen sich Micky und Goofy mit einem Flugzeug auf den Weg zur vereinbarten Übergabe. Die Lichter hat er wie verlangt abgeschaltet. Womit der Hai allerdings nicht rechnet, ist, dass Micky und Goofy Nachtsichtbrillen tragen und mit deren Himmel trotz Dunkelheit der Roboterfisch im Wasser unten ausmachen können. Micky wirft den Sack ab, doch befinden sich darin nicht die Diamanten, sondern ein Torpedo, der den Roboterfisch trifft und versenkt. Die Küstenwache muss den Hai nur noch aus dem Meer fischen.

Überleitung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Micky einen Brief bekommt, dass er auzf den missratenen Sohn von Herrn Habermoos aufpassen soll, büxen er und Goofy schnell aus und fliegen nach San Salvador, um dem Bengel aus dem Weg zu gehen.

In diplomatischer Mission[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 603-B

Am Ende eines Urlaubs in der Karibik werden Micky und Goofy von einem falschen Gepäckträger ihre Koffer geklaut. Sie verfolgen den Dieb ins Türkische Bad, in dem sie vor lauter Dampfschwaden nichts mehr sehen können. Gerade als sie befinden, dass sie mit den schlechten Sichtverhältnissen die Suche nach dem Missetäter genauso gut aufgeben können, wird die Tür geschlossen und der Dampfregler voll aufgedreht. Den beiden schwinden die Sinne. Nach einer Weile werden sie vom Direktor des Bades befreit, der sich ihnen gegenüber allerdings so unfreundlich und undankbar verhält, dass Micky (übrigens durchaus zu recht) auf den Gedanken kommt, er könnte mit dem Dieb unter einer Decke stecken. Deswegen will Micky den Direktor nun bei der Polizei anzeigen. Doch der Polizist glaubt den beiden Entenhausenern kein Wort. Der Besitzer des Bades behauptet nun, er wisse von nichts, und da Micky und Goofy sich auch nicht ausweisen können, da ihre Pässe gestohlen wurden, wandern sie zunächst ins Gefängnis. Frei kommen sie erst, als der Botschafter sich für sie verbürgt. Der Diplomat möchte Micky auf dem Heimweg eine gefährliche Mission anvertrauen, nämlich wichtige Dokumente nach Entenhausen zu transferieren. Auf diese hat es der Fuchs abgesehen, der raffinierteste Spion aller Zeiten, der obendrein ein gewievter Verwandlungskünstler ist. Micky stimmt zu – und bekommt vom Botschafter genau jenen Pass ausgehändigt, der ihnen gestohlen wurde. Das Theater mit dem türkischen Bad wurde ausgerechnet vom Botschafter selbst eingefädelt, der so unauffällig an Micky herantreten und dessen Abreise verhindern wollte.

Ein Top-Agent in Apathie (© Egmont Ehapa)

Micky und Goofy machen sich auf den Weg, die Dokumente im Gepäck. Viel zu schnell geraten sie aber ins Visier des Fuchses und von dessen Bande. Die Agententricks aus der Giftküche des Botschafters helfen ihnen dabei jedes Mal, die Spione abzuschütteln, auch wenn sie nun stets verschiedene Transportmittel wählen müssen. Schließlich steht nur noch eine Zugfahrt zwischen ihnen und dem heimatlichen Entenhausen. Während Goofy schläft, lässt Micky den Koffer mit den Dokumenten nicht außer Augen. als sie zuhause angekommen sind, zückt Goofy eine Waffe. Es handelt sich nämlich nicht um Mickys besten Freund, sondern um den Fuchs, der inzwischen dessen Platz eingenommen hat. Micky hat das kommen sehen, da er eine spezielle Uhr trägt, die ihm zeigt, wenn der echte Goofy nicht in seiner Nähe ist. Als der Fuchs nun den koffer des Botschafters öffnet, stellen beide verblüfft fest, dass dieser leer ist. Der botschafter hat Micky also nur als Lockvogel gebraucht. Der Fuchs, von dieser Wendung überrascht, kann nun von Micky mithilfe eines Hypnosegases willfährig gemacht werden. Micky zwingt ihn, seine Bande mit dem gefangengenommenen Goofy einzubestellen, sodass die Polizei diese festnehmen kann.

Überleitung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Micky endlich zu seinem eigenen Haus kommt, sitzt dort bereits der junge Habermoos vor der Tür, der sich in Mickys Abwesenheit in dessen Haus so richtig gemütlich gemacht hat. Bis der milliardär seinen verzogenen Sprössling wieder abholt, hat Micky diesen also erneut auf dem Hals.

Auf eiskalter Verbrecherjagd[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 612-A

Micky und Goofy helfen Minnis Patenonkel Manfred Maus, der der Herausgeber des Entenhausener Stadtanzeigers ist, dessen Zeitung sich aber kaum noch verkauft. Während Micky die aufmerksamkeitsheischenden Artikel beisteuern will, greift Goofy zum Fotoapparat, um gelungene Schnappschüsse abzuliefern. Auf der Suche nach einem Knüller bekommen sie von Kommissar Hunter die Information, dass die Pinke-Bank ausgeraubt wurde. Inspektor Issel befindet sich bereits vor Ort, ist jedoch erkennbar mehr im Sehen von Kriminalfilmen geschult als im Lösen echter Fälle. Doch auch Detektiv Micky sieht zunächst keine Indizien. Am nächsten Tag schon wiederholt sich das Spiel in der Kreuzer-Bank. Hier jedoch fällt Micky und Goofy auf, dass alle Angestellten einen Schnupfen haben bis auf den Direktor, welcher, als Micky und Goofy ihm nachspüren, gesteht, dass er zum Tatzeitpunkt nicht in der Bank gewesen ist. Also hat die plötzliche Erkältung der Bankmitarbeiter etwas mit dem Überfall zu tun. Als Micky dann später in der Redaktion auf Goofys Fotos entdeckt, dass ein Wasserglas in der Bank mit Rauhreif überzogen ist, begreift er, dass die Diebstähle mit einem plötzlichen Temperatursturz zusammenhängen müssen. Und tatsächlich: In beiden Banken wurde vor dem Raub die Klimaanlage manipuliert, wie Micky herausfindet.

Um den Verbrecher aus der Reserve zu locken, verfasst Micky nun einen Artikel für den Stadtanzeiger, in dem er auf die Methode der Diebstähle hinweist und in der nächsten Ausgabe weitere Enthüllungen ankündigt. Er spekuliert darauf, dass der Bankräuber ihn aufsuchen wird. So geschieht es auch, nur überrumpelt der Verbrecher den mutigen Journalisten und bringt ihn zu seinem Schlupfwinkel, wo er ihn fesselt. Sodann wirft er eine Miniaturausgabe seiner Erfindung an, die die Raumtemperatur in der Hütte dramatisch absenkt. So soll Micky in eine Kältestarre fallen, während der Verbrecher noch einen letzten Fischzug begeht. Glücklicherweise hat Goofy gesehen, wie Micky entführt wurde und befreit seinen Freund. Sodann fahren sie zum nächsten Tatort und legen dem Verbrecher das Handwerk, indem sie die Kältemaschine außer Betrieb nehmen. Die zuvor schockgefrosteten Angestellten tauen wieder auf und entdecken den Bankräuber, der wenig später von der Polizei verhaftet werden kann.

Überleitung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bald ist Manfreds Zeitung wieder aus den Miesen und der begeisterte Patenonkel überlässt Micky, Minni und Goofy seine Villa am Strand für einen Urlaub. Die Freude wird durch die jüngsten Nachrichten getrübt, dass Karlo es mithilfe von Komplizen gelungen ist, von Madeira zu entkommen.

Auf Piratenjagd[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 619-B

Ein Panzerknacker geht in der Mäusewelt fremd (© Egmont Ehapa)

Der Marine geht ein Torpedoboot verlustig, das auch nach intensiver Suche nicht mehr gefunden werden kann. Alle fragen sich, wie das geschehen konnte. Einen Monat später greift eben dieses Torpedoboot, nunmehr unter Piratenflagge, ein Handelsschiff an. Die Funkgeräte auf dem Schiff fallen aus, sodass die Matrosen nicht um Hilfe rufen können. Mangels Waffen können sie sich auch nicht wehren, als die Piraten das Schiff entern, die Besatzung in die Beiboote zwingen und anschließend das Schiff plündern. Erst als das Torpedoschiff außer Sichtweite ist, traut sich die Schiffscrew wieder an Bord. Da der Funk nun wieder geht, können sie die Marine alarmieren. Aufklärungsflugzeuge steigen auf, doch vom Torpedoboot ist meilenweit keine Spur zu entdecken. Der Admiral ist völlig verzweifelt angesichts dieser, sich nun laufend wiederholenden Schicksalsschläge. Kommissar Hunter allerdings schlägt vor, den Piraten eine Falle zu stellen. Ein Schiff eines reichen Magnaten soll als Lockvogel ausgeschickt werden, an Bord ein mutiger und pfiffiger Mann, dem es gelingen kann, den Piraten das Handwerk zu legen. Sie konsultieren einen Supercomputer, der – welche Überraschung – Mickys Namen auswirft.

Micky sagt sofort zu, als die Marine diese Aufgabe an ihn heranträgt. Das Geheimnis um das Torpedoboot hat ihn nämlich bereits länger beschäftigt und er brennt darauf, dieses zu lüften. Auch eine Milliardärsyacht ist schnell gefunden, da der gelangweilte Reiche Tony Töpper sich darauf freut, endlich einmal ein echtes Abenteuer erleben zu dürfen. Micky bringt einen Koffer mit Geldscheinen an Bord, deren Seriennummern bei der Bank notiert sind, um die Piraten im Notfall aufzuspüren, wenn sie das Geld ausgeben. Doch hofft er, dass es gar nicht dazu kommt. Mithilfe einer Spezialausrüstung, einer abschießbaren Saugglocke mit Leine, hofft er, auf das Piratenschiff kommen zu können. So geht die Fahrt los.

Wie Micky vermutet hat, lockt die Yacht irgendwann die Piraten hat, die das Schiff nun entern, plündern und anschließend in die Luft jagen. Gemeinsam mit Goofy ist Micky frühzeitig von Bord gegangen und versucht nun, seinen Plan in die Tat umzusetzen. Mit der Saugglocke trifft er allerdings nicht das Schiff, sondern einen Piraten, der das Ganze für einen üblen Scherz seines Kumpanen hält und die Glocke zurück ins Meer schleudert. Damit ist Mickys Plan vorerst gescheitert. Ihm und Goofy bleibt nur, sich Tony Töpper und dessen Mannschaft in den Rettungsbooten anzuschließen. Doch auch für die Piraten läuft nicht alles am Schnürchen. Die reiche Beute macht sie unvorsichtig und lässt sie die nacht durchfeiern. Als ihr Kapitän Karlo am nächsten Morgen erwacht, muss er erschreckt feststellen, dass sein Steuermann eingeschlafen ist und den Kurs nicht gehalten hat. So ist das Torpedoboot im Kreis gefahren. Bald werden sie wieder auf die Rettungsboote stoßen. Nun heißt es Tempo vorlegen. In einer genial ausgetüftelten Aktion wird das Schiff gedreht, wodurch nun dessen an der Unterseite befestigter Fischkutter aus dem Wasser schaut. Dadurch konnte das Torpedoboot nie gefunden werden, da auch niemand auf dem harmlos wirkenden Fischkutter die Piraten verdächtigt hätte. Karlo will nun Töpper und Mannschaft als vermeintliche Lebensretter an Bord nehmen, sie nach Entenhausen schippern und dort die Lebensretterprämie kassieren. Da er allerdings Micky und Goofy an Bord der Boote entdeckt, tauscht er kurzerhand den Platz mit seinem Steuermann, der nun als Kapitän auftritt. Wiederum läuft zunächst alles wie geschmiert und Karlos Kompagnon erhält in Entenhausen die Prämie. Doch Goofy hat Fotos der Mannschaft gemacht, was brenzlig werden könnte. Karlo weist daher seinen Steuermann an, den Fotoapparat unbedingt Goofy abzunehmen. Dieser weiß sich nicht anders zu helfen, als dem gutgläubigen Goofy einen der erbeuteten Talerscheine in die Hand zu drücken. So kommt Micky dahinter, dass die Fischer in Wahrheit die Piraten sind.

Ihm gelingt es diesmal, mit der Saugglocke und Leine ans Schiff zu kommen. Micky und Goofy kommen nun hinter das Geheimnis der Piraten. Karlo liefert Micky einen Kampf, bei dem dieser fast unterliegt. Dann bekommt er aber den Hebel zu fassen, der das Schiff dreht. Da momentan alle Luken geöffnet sind, säuft das Schiff bei dieser Aktion mit Wasser voll und sinkt. Die Marine muss die fuchsteufelswilden Piraten nur noch aus dem Meer fischen.

Überleitung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Admiral lässt Micky und Goofy hochleben und verleiht ihnen für den heldenmütigen Kampf gegen die Piraten einen Orden. Minni ist davon nicht so sehr angetan und findet, Micky solle lieber ein Detektivbüro aufmachen und Geld verdienen.

Zirkus Kleptomani[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 902-A

Die Anschlagsserie auf Micky und Goofy geht auch am Nilpferd des Schausteller-Betriebs nicht spurlos vorüber (© Egmont Ehapa)

Der Zirkus Kleptomani ist in der Stadt und Micky und Goofy eilen hin, um sich die große Parade anzuschauen. Als die Zirkusleute weitergezogen sind, bemerken die Passanten, dass ihnen ihr Geld gestohlen wurde. Wenig später finden überall in der Stadt praktisch parallel aufsehenerregende Diebstähle einer perfekt organisierten Bande statt. Die Polizei kommt da gar nicht mehr mit. Micky vermutet, dass diese Kriminalfälle mit dem Auftauchen des Zirkus zu tun haben. Sein Verdacht wird dadurch genährt, dass auch in den Städten, in denen der Zirkus früher gastiert hat, es zu solchen Verbrechen gekommen ist. Micky und Goofy sprechen nun beim Direktor des Zirkus vor, der sich erschüttert zeigt, dass sein Zirkus das Versteck einer Gaunerbande ist. Der Direktor stellt die beiden als Hilfsarbeiter ein, damit sie inkognito Nachforschungen im Zirkus selbst anstellen können. In Folge kommt es allerdings zu allerlei Unfällen. eine aufgescheuchte Pferdeherde trampelt die Detektive fast nieder, ein wütendes Nilpferd versucht sie zu erledigen, der Karren einer Achterbahn hüpft aus den Schienen und beinahe bekommen sie einen Stromschlag. Zufällig belauschen die beiden kurz darauf ein Treffen der Bande, zu der überraschenderweise auch der Zirkusdirektor gehört. Doch ein Mitglied der Gaunerbande schnappt sie und sperrt sie in den Leopardenkäfig. Die beiden erwartet ein unschönes Ende, doch Micky gelingt es, durch lautes Spielen der Flöte des Schlangenbeschwörers Polizisten zu alarmieren, die in der Nähe auf Streife sind. So werden die beiden aus der misslichen Lage befreit und können zudem die Polizisten warnen, dass die Gaunerbande es auf die Asservatenkammer im Kommissariat abgesehen hat. Dort können als Clowns verkleidete Polizisten mit Mickys Hilfe die räuberischen Zirkusleute schließlich überwältigen.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]