LTB Phantomias Collection 3

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Lustiges Taschenbuch Phantomias Collection
Band 3

Egmont Ehapa)

Erscheinungsdatum: 20. Januar 2026
Übersetzung: Gudrun Penndorf & Gudrun Smed-Puknatis
Geschichtenanzahl: 14
Seitenanzahl: 616
Preis: 18,99 €
Weiterführendes
Infos zu LTB Phantomias Collection 3 im Inducks

Das LTB Phantomias Collection 3 ist der dritte Band der Nachdruckreihe Lustiges Taschenbuch Phantomias Collection und kompiliert die beiden früheren Ausgaben LTB Ultimate 5 und 6.

Inhalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Entenhausener Volkslauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 1098-A

Machtkampf um den Nordend-Sumpf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 1104-AP

Erfindergenie Daniel Düsentrieb hat eine Art Zeitstopper erfunden, um Personen in ihrer Bewegung einzufrieren und auf Knopfdruck wieder aufzutauen. Dieses Utensil kann für Phantomias äußerst nützlich sein, vermutet Donald zurecht. Als Onkel Dagobert von zwei schrulligen Gangstern entführt wird, schlüpft Donald in sein Heldenkostüm, um als Phantomias für Recht und Ordnung zu sorgen. Er kann in Erfahrung bringen, dass die beiden Ganoven für einen geheimen Auftraggeber tätig sind, der Onkel Dagobert für einige Stunden von der Bildfläche verschwinden lassen sehen will. Es gelingt Phantomias mithilfe des Zeitstoppers, Onkel Dagobert aus einer abgeschiedenen Hütte zu befreien, will ihn aber nicht in seinem eigenen 313 / X zurück nach Entenhausen fahren, um seine Geheimidentität nicht aufs Spiel zu setzen. Also wird Dagobert von Phantomias hinter das Steuer des Autos der Ganoven gesetzt. Mit diesem Wagen verunglückt Onkel Dagobert und muss ins Gefängniskrankenhaus, denn zu allem Übel hält man ihn auch noch für einen Verbrecher. Nun muss Phantomias den geheimen Hintermann ergründen und dafür sorgen, dass das Geschäft um den Nordend-Sumpf nach seinen Vorstellungen abläuft.

Grimmbarts Schatz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 1149-AP

Zu Beginn sehen wir einen glücklichen Onkel Dagobert. Dieser hat auf dem Flohmarkt 50 Kreuzer für ein Buch ausgegeben, aber Wert ist es für ihn „mindest eine Million!“ Um an diese Geldwerte heranzukommen bedarf es allerdings einer Seereise. Seine Hochseejacht schließt Dagobert aus Kostengründen aus. Daher landet er in einem Bootsgeschäft, welches Wasserfahrzeuge aus zweiter Hand anbietet.

Ein Segelschiff sticht im in Auge, der „Windhund der Meere“. Einschließlich Motor wird es Onkel Dagobert für 500 Taler angeboten. Dagobert fragt den Verkäufer, warum ein Segelschiff einen Motor braucht, wird danach aber auf die Flaute hingewiesen. Dagobert handelt ihn daraufhin auf 200 Taler runter, sagt, dass er den Motor nicht braucht und bittet um den Einbau eines Motors „meiner Machart“. Er spendiert noch einen Topf Farbe (natürlich auf Kosten des Verkäufers), damit das Schiff in „Spürhund der Meere“ umbenannt wird. Anzumerken ist, dass Dagobert von einem Blinden im Rollstuhl verfolgt wird, welcher die gewonnenen Informationen an Klaas Klever verkauft. Auf kritische Nachfragen von Klever antwortet er damit, dass er es mit eigenen Augen gesehen hätte. Klaas Klever befiehlt ob dieser Informationen, einen Sender an Dagoberts Boot zu heften. Nun wechselt das Geschehen in Richtung Donald Duck und Tick, Trick und Track. Donald werden von Seiten der Kinder Vorwürfe gemacht, da er ihnen nichts bieten kann. Er verlässt das Haus und wandert zu Daniel Düsentrieb, bei dem er dessen neueste Erfindung vorfindet. Eine Kiste, in der eine mechanische Faust steckt, die Donald beim ausprobieren natürlich sofort auf den Kopf gehauen bekommt. Daniel hat diese als Trainingsgerät für Boxer entwickelt und bittet Donald, Phantomias auf diese Erfindung hinzuweisen. Da Donald durch die Schläge beleidigt ist, verlässt er das Feld kommentarlos. Zuhause angekommen trifft man auf einen leeren Kühlschrank und Donald nimmt nach einigen Betteleien der Kinder eine von Onkel Dagobert angebotene, kostenlose Seereise an.

„Der Spürhund der Meere“ steht mit Onkel Dagobert bereit und muss nur noch ins Meer geschoben werden, welches allerdings einige Kilometer entfernt ist. Onkel Dagobert zerstreut vorher die Bedenken, die Donald bzgl. Segelschiff und Flaute hat und weist auf den Motor „eigener Machart“ hin. Weiterhin lässt er 10 Taler(!) dafür springen, dass Donald das Schiff in Richtung Meer schiebt. Donald löst das aber auf seine eigene Art.

Auf der nun folgenden Seereise lernen wir auch das Geheimnis des Motors kennen. Onkel Dagobert hat aus dem ehemaligem Motor/Segelboot ein Tretboot gemacht.

Donald und die Jungs meutern und daraufhin erzählt Dagobert ihnen von Grimmbarts Schatz und bietet an den Schatz zu teilen. Angekommen an der Untergangsstelle von Grimmbarts Schiff taucht Donald nach dem Schatz, entdeckt das versunkene Wrack und erkundet es gegen jede Absprache, da er sich die Taschen alleine vollstopfen möchte. Er wundert sich aber, warum auf dem Boden des Schiffes Drähte gespannnt sind. Das erfährt man über Wasser. Das Schlaue Buch beschreibt Grimmbarts Angst vor Dieben und man erfährt, das eben diese Drähte zur Sicherung Dynamitfallen sind. Donald überlebt die Explosion und wird mit einer Schatztruhe hochgeschleudert.

© Egmont Ehapa

Da Donald und die Schatzkiste heil auf Deck angekommen sind, interessiert Onkel Dagobert natürlich der Inhalt der Truhe. Diese wird mit Gewalt geöffnet und sie finden eine einzige Münze. Dagobert riecht an ihr und stellt fest, dass sie aus „ordinärem Eisen“ besteht. Aufgrund des Seltenheitswert wird sie aber dennoch von allen Beteiligten als wertvoll eingestuft. Just in diesem Moment taucht Klaas Klever, sein Sekretär und der blinde Rollstullfahrer mit einem U-Boot auf. Sie nehmen die Münze mit Gewalt an sich, zerstören den Mast des Boots, machen es damit segeluntauglich und verschwinden so schnell wie sie kamen. Da ohne den Mast kein Fortkommen mehr möglich ist und weder Donald noch Tick, Trick und Track Lust haben, Onkel Dagoberts Tretbootmotor zu bedienen, wird ein vorhandenes Seil um das Periskop von Klaas Klevers flüchtendem U-Boot geworfen. Man lässt sich abschleppen. Zwischenzeitlich versucht sich Onkel Dagobert umzubringen, was allerdings nur mit einem: „Immer diese leeren Versprechungen“ und einem „Diese Schau zieht bei uns nicht mehr“ gewürdigt wird. Leider bemerkt das Team von Klaas Klever den Abschleppversuch und taucht ab, dadurch sinkt das Boot fast, aber der über Bord gespülte Donald entdeckt den von Klever angebrachten Sender. Wieder in Entenhausen angekommen gibt sich Dagobert seinem Schmerz hin, Donald und seine drei Neffen machen sich von den verdienten 10 Talern ein schönes Essen.

Ein Blick ins Schlaue Buch verrät, das Grimmbart auf seinen Schiffen niemals einen kompletten Schatz mitführte – sondern immer nur eine Münze, auf der das Versteck des Schatzes beschrieben war. Donald hört dies und tritt daraufhin in der folgenden Nacht als Phantomias in Aktion. Zunächst holt er sich bei Daniel Düsentrieb die Truhe mit der mechanischen Faust (siehe Teil 1), findet raus, wo Klaas Klever sein U-Boot versteckt hat und versieht eben dieses mit dem vorher entdeckten Sender. Dadurch gelingt es ihm Klaas Klever wegzulocken, da er seinem eigenen Sigal folgt. Wissend, das Klaas Klever diese Finte bemerken wird, täuscht er einen Einbruch vor, stellt Daniels Truhe auf Klaas Klevers Schreibtisch. Wie zu erwarten bemerkt Klever diese Finte, kehrt zurück und öffnet mit seinem Team die Truhe. Durch die mechanische Faust werden er und sein Team außer Gefecht gesetzt. Dadurch kann Phantomias die gestohlenen Münze an sich nehmen. Diese übergibt er am nächsten Tag als Donald an Onkel Dagobert, der auch das Geheimnis der Münze rausgefunden hat. Die Entschlüsselung der Rückseite der Münze ergibt, dass sich der Schatz auf der „Insel der schlafenden Nixe“ befindet, die natürlich Onkel Dagobert schon 30 Jahre gehört. Donald findet auf der Insel durch Zufall den Schatz, schreibt diesen Fund aber Phantomias zu und erreicht duch einen Trick, dass Onkel Dagobert ihm die Insel schenkt und seine Neffen ihm eine Hütte bauen müssen.

Im Bann des Bösen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I AT 253-A

Der Sonnenschirm[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 1176-A

Auf falscher Fährte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 1221-B

Obwohl die Telefongesellschaft ihm wegen seiner chronischen Zahlungsunfähigkeit den Anschluss gekündigt hat, erhält Donald dennoch einen Anruf von Daniel Düsentrieb. Neugierig geworden, begibt er sich in das Labor seines Freundes, der ihm seine neueste Erfindung vorstellt: Einen leistungsstarken tragbaren Laser, der auch als schnurloses Telefon verwendet werden kann. Um das Gerät zu testen, spielt Donald seinem knickerigen Onkel Dagobert einen Streich: Er ruft seinen Onkel unter der streng geheimen Nummer seines Sommerresidenz an und gibt sich als Boss einer Räuberbande aus, die Dagobert ausrauben will.

Der vermeintliche Streich erschüttert Onkel Dagobert, der sich seit einiger Zeit beobachtet fühlt. Tatsächlich wird seine herrliche Villa mit Pool ständig von den Panzerknackern überwacht. Die Angst treibt Onkel Dagobert zu einer absurden Entscheidung: Er will den Geldspeicher leeren, seine achtzehn Tonnen Münzen erst auf einen LKW und dann auf ein Schiff laden, um sie in Übersee in Sicherheit zu bringen. Ein mathematisch gebildeter Panzerknacker, der seine Pläne wie Gleichungen ausarbeitet), will den Geldtransport nutzen, um die riesige Geldsumme zusammen mit den anderen Panzerknackern zu stehlen.

Weil Donald die ganze Nacht lang den Geldspeicher leerräumen und auf den LKW verladen soll, täuscht schlimme Bauchschmerzen vor. Daher erklären sich Tick, Trick und Track bereit erklären, ihrem Onkel Dagobert zu helfen, der wütend auf Donald ist. Um seinen Neffen die nächtliche Plackerei zu ersparen, beschließt Donald, als Phantomias einzugreifen. Dabei entdeckt jedoch, dass auch die Panzerknacker auf der Spur von Dagoberts Lastwagen sind und versteckt sich auf dem Dach ihres Lastwagens.

Der LKW mit Onkel Dagobert, Tick, Trick und Track an Bord erreicht die Bucht, wo jedoch kein Schiff auf die Ducks wartet. Die Panzerknacker versuchen, den 18-Tonner zu überfallen, aber statt Geld finden sie darin zwei gut bewaffnete Polizisten vor. Der Geldtransport war in Wirklichkeit eine Falle, um die Panzerknacker zu fangen.

Phantomias rettet seinen Onkel, der von Opa knack als Geisel genommen wurde. Außerdem vertreibt der Held die Panzerknacker, die sich in ihrem Lieferwagen verschanzt haben, mithilfe des tragbaren Lasers von Daniel Düsentrieb. Als Onkel Dagobert den Superhelden jedoch nach der Verhaftung der Panzerknacker bittet, seinem Freund Donald Duck beim Transport der achtzehn Tonnen vom Lager zur Villa zu helfen, flieht der Held mit großen Sprüngen.

Donald gegen Phantomias[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I AT 274-A

Entführungsängste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 1167-AP

Nach einem kurzen Besuch bei dem etwas diffusen Erfinder Daniel Düsentrieb beschließt Donald, bei seinem Onkel Dagobert vorstellig zu werden. Dieser hat sich in seinem Geldspeicher derart verbarrikadiert, dass er kaum noch nach draußen kommt. Darauf angesprochen gesteht Onkel Dagobert gegenüber Donald, dass er fürchterliche Angst davor hat, entführt und gegebenenfalls erpresst zu werden. Donald und Onkel Dagobert ahnen dabei noch nicht, dass sie von den Panzerknackern in Verkleidung beobachtet werden und dass auch Klaas Klever einen fiesen Plan ausgeheckt hat, um sich als Polizist zu verkleiden und Dagobert kaltzustellen. Durch eine Verkettung ungewöhnlicher Umstände gelingt es Klaas Klever und den Panzerknackern doch noch, Onkel Dagobert zu entführen und ihn in einer abgelegenen Hütte zu verstecken. Jedoch haben sie nicht mit dem trickreichen Phantomias gerechnet, der sich die neuste Erfindung von Herrn Düsentrieb zunutze machen weiß. Der clevere Superheld kann das Komplott aufdecken und Onkel Dagobert befreien.

Der Liebling der Damen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(© Egmont Ehapa)

I TL 1177-A

In der Entenhausener Damenwelt gibt es nur noch ein Thema: Phantomias. Die Frauen küren ihn sogar zum Mann des Jahres – und die Männer haben darunter zu leiden. Irgendwann haben die Männer genug und verkleiden sich als Phantomias, um sich in seinem Namen bei den Frauen unbeliebt zu machen...

Eine siegreiche Niederlage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 1195-AP

Der Bürgermeister von Entenhausen, dessen Amtszeit bald endet, hat bereits im Stadtpark den Sockel für die Statue seines Nachfolgers vorbereiten lassen. Die beiden Kandidaten für das Amt sind Klaas Klever und Onkel Dagobert, der verspricht, dem Stadtmuseum am 17. Des Monats ein wertvolles Juwel, das „Licht in der Finsternis“, zu schenken. Klaas Klever organisiert daraufhin als Vergeltungsmaßnahme mit Hilfe von Anwantzer und den Panzerknacker die Entführung seines Rivalen Dagobert Duck. Als ersten Schritt lässt er Dagobert von einem als Frau verkleideten Panzerknacker eine Blume schenken, in der eine winzige Wanze zum Abhören versteckt ist.

In der Zwischenzeit besucht Donald seinen Freund Herrn Düsentrieb, der ihm seine beiden neuesten Erfindungen vorführt: Kaltes Feuer, ähnlich dem, das Zirkusillusionisten verwenden, das sich jedoch unter dem Einfluss von Wasser in echtes Feuer verwandelt. Außerdem hat der Diplom-Ingenieur einen fliegenden Umhang aus ultraleichtem Stoff erfunden, der aber gar nicht so einfach zu steuern ist. Als sie den Umhang ausprobieren, entdecken Donald und Herr Düsentrieb ein frisch errichtetes Fertighaus, das an einem verlassenen Ort steht, aber ohne ersichtlichen Grund streng bewacht wird.

Als Donald nach Hause zurückkehrt, findet er es in Unordnung vor und erfährt von Tick, Trick und Track, dass Onkel Dagobert, der zu ihm gekommen war, um ihm einen Auftrag zu erteilen, entführt worden ist. Daher muss Donald mal wieder als Phantomias in Aktion zu treten. Dazu muss er sich jedoch zunächst seiner Neffen entledigen, die darauf bestehen, ihn bei der Suche zu begleiten, außerdem stehen dem maskierten Rächer anschließend noch zwei Polizisten an einer Straßensperre im Weg.

Wie Phantomias vermutet hat, wird Onkel Dagobert in dem Haus gefangen gehalten, das er an diesem Morgen gesehen hat: Streng bewacht von zwei Panzerknackern. Das Eingreifen des Helden erweist sich diesmal jedoch als ungewöhnlich ungeschickt. Er befreit den Gefangenen, lässt aber die Schurken entkommen, alarmiert durch die versteckte Wanze in Dagoberts Blume im Knopfloch ausgerechnet Klaas Klever und riskiert, seine Identität preiszugeben, indem er Dagobert „Onkel“ nennt. Es gelingt Donald jedoch, sich aus der Verlegenheit zu befreien, indem er behauptet, er habe sich absichtlich als Phantomias verkleidet, um alle in die Irre zu führen.

Onkel Dagobert, Donald und Tick, Trick und Track starten am nächsten Morgen mit in einem Flugzeug Richtung Philippinen. Während der Reise erzählt Dagobert von einem seiner alten Abenteuer. Vor zwanzig Jahren landete er auf der Suche nach Reichtümern auf einer unbekannten Insel, die aber bewohnt war. Genau an diesem Tag feierten die Ureinwohner der Insel, angeblich wilde Kannibalen, bei Vollmond das Fest der Friedfertigkeit feierten. Der junge Dagobert nutzte während des tiefen Schlafes der Insulaner die Gelegenheit, um das „Licht der Finsternis“ zu stehlen, einen riesigen Edelstein, der an der Stirn einer großen Götzenfigur hing. Als die Ureinwohner jedoch durch ein Gewitter geweckt wurden, musste Onkel Dagobert hastig fliehen, nachdem er den Edelstein in einem hohlen Baum versteckt hatte.

Nachdem sie auf der Insel gelandet sind, machen sich Onkel Dagobert und seine Neffen auf die Suche nach dem Edelstein und lassen Donald (der sich schlafend stellt) im Flugzeug zurück. Wie vor zwanzig Jahren ist es Vollmond, aber jetzt sind die Insulaner hellwach und liegen auf der Lauer, da sie das fest der Friedfertigkeit ohne ihren vollständigen Götzen nicht mehr feiern können. Dagobert und Tick, Trick und Track werden ertappt und dem Häuptling überstellt. Dieser teilt ihnen mit, dass das gesuchte Juwel längst geborgen und auf dem Meeresgrund unter dem Schutz der Haie in Sicherheit gebracht wurde. Als Strafe für das alte Sakrileg soll Onkel Dagobert im Topf landen.

Doch zum Glück greift Donald ein, der in das Kostüm von Phantomias geschlüpft ist und alle Ereignisse mitverfolgt hat. Der maskierte Held setzt mit der kalten Flamme, die ihm Daniel Düsentrieb gegeben hat, das Dorf in Brand, sodass sein Onkel und seine Neffen entkommen und das Flugzeug erreichen können. Onkel Dagobert ist zwar gerettet, muss aber endgültig auf das Licht der Finsternis verzichten.

Am 17. muss Onkel Dagobert dem Bürgermeister sein Versagen gestehen, während Donald der Stadt im Namen seines Freundes Phantomias das magische Feuer von Daniel Düsentrieb anbietet. Er bietet sogar an, für das Denkmal zu posieren, das der Bürgermeister nun Phantomias widmen möchte, doch durch einen Streich des verschmähten Klaas Klever stürzt er vom Sockel und bricht sich ein Bein. Sein letztes Missgeschick ist jedoch alles andere als unangenehm. Dank ihm kann er auf Klaas Klevers Kosten vierzig Tage in einer Luxusklinik mit üppigen Mahlzeiten und allem Komfort verbringen.

Der Mann auf dem Mondstrahl[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 1258-A

Seit einiger Zeit leidet Donald Duck unter Schlafwandeln. Nachts fliegt er in seinem Phantomias-Kostüm durch die Stadt, kehrt dann in sein Bett zurück und wacht völlig erschöpft und ohne Erinnerung an alles auf. Daniel Düsentrieb, der zu Rate gezogen wird, führt das Problem auf den Einfluss der Mondstrahlen zurück, die ein Spiegel während des Schlafs auf Donalds Gesicht reflektiert. Tatsächlich verschwindet das Phänomen, nachdem der Ingenieur das Glas des Spiegels abgedeckt hat.

Die Macht des Mondes veranlasst Daniel Düsentrieb dazu, nach einem Mittel zu suchen, um die mysteriöse Kraft des Mondlichts zu kontrollieren. In der folgenden Nacht erfindet er den Energieumwandler, eine Art batteriebetriebene Taschenlampe, die Mondenergie abspeichert und einen so starken Strahl an Mondlicht aussendet, dass er fest und stabil wird. Donald ist zwar fasziniert von dem Mondstrahler, hat aber noch keine Vorstellung davon, wie und bei welcher Gelegenheit er das Geschenk von Herrn Düsentrieb einsetzen soll.

Unterdessen freut sich Onkel Dagobert, der mit Klaas Klever um den Kauf einer städtischen Mülldeponie konkurriert, über einem anonymen Brief, der Herrn Klever der Steuerhinterziehung bezichtigt. Der Erfolg seines Plans macht ihn so euphorisch, dass er Donald, Tick, Trick und Track zum Mittagessen einladen will (ein Sandwich mit ungewürztem Salat muss genügen). Donald wundert sich, wie Klaas Klever so unvorsichtig gewesen ist und wer hinter der anonymen Anzeige steckt.

Am nächsten Tag verfällt Onkel Dagobert jedoch in Verzweiflung, als er erfährt, dass Klaas Klever rechtzeitig freigelassen wird, um an der Auktion teilzunehmen. Klever verweist auf deine Unschuld und sieht der Nacht im Gefängnis gelassen entgegen. Nun schlägt Donald seinem knickerigen Onkel einen Deal vor: Im Austausch für zwanzig Taler wird er Phantomias bitten, Klaas Klever bei der Flucht zu helfen, damit der Großkapitalist erneut wegen Gefängnisausbruch verhaftet wird.

In dieser Nacht tritt Phantomias in Aktion. Zuerst begibt er sich zu Daniel Düsentrieb, doch ein Verkehrsunfall kostet ihn Zeit und zwingt ihn, auf den 313 / X zu verzichten. Der Erfinder übergibt ihm den Mondstrahler, dann begeben sich die beiden zu Fuß zum Gefängnis. Dort erreicht Phantomias mit Hilfe des festen Lichtstrahls als Leiter die Zelle von Klaas Klever und stellt sich diesem als „Mann auf dem Mondstrahl” vor. Wenige Schritte vom Gefängnis entfernt läuft Klever zwei Streifenpolizisten in die Arme und wird wieder eingefangen. Aufgrund der Verzögerung durch Phantomias glorreichen Auftritt erfolgte die Flucht jedoch nach Mitternacht, als der Gefangene bereits rechtlich gesehen frei war.

So kann Klaas Klever am nächsten Tag, kaum aus dem Gefängnis entlassen, ungestört zur Auktion für die Mülldeponie gehen und seinem ewigen Rivalen ausnahmsweise einmal das Geschäft wegschnappen. Donald hat nicht nur als Phantomias eine schlechte Figur gemacht und die ihm versprochenen zwanzig Taler verloren, sondern muss nun auch noch den potenziellen Verlust seines Onkels mit fünfzehntausend Arbeitsstunden zurückzuzahlen.

Entenhausen im Rock-Fieber[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 1316-A

Der Ruhm des gefeierten Superhelden Phantomias erreicht einen medialen Höhepunkt, nachdem der Held die Baronin Schmatzdorf vor dem Angriff eines „wilden Tieres“ gerettet hat. Bald jedoch ist die wankelmütige Öffentlichkeit verrückt nach den Drops, der Band „Die Rock-Punkers“. Deren schreihafte Mitglieder treten stets maskiert auf und ihre Shows voller Spezialeffekte ziehen alle Einwohner von Entenhausen in ihren Bann. Sogar Tick, Trick und Track vergessen ihr Idol Phantomias zugunsten der neuen Sternchen am Musik-Himmel.

Die neue Musikband kommt gut an. (© Egmont Ehapa)

Als die Band in Entenhausen das erste einer Reihe von Konzerten gibt, strömt die ganze Stadt herbei, um sie zu hören. Als die Zuhörer jedoch nach Hause zurückkehren, stellen sie fest, dass dutzende Einbrüche vonstattengegangen sind. Das wiederholt sich fünf Nächte hintereinander, obwohl Phantomias fleißig in der Stadt patrouilliert. Sogar der Bürgermeister und der Polizeichef werden ihrer Kleidung beraubt und machen ihrem Unmut gegenüber Phantomias Luft, der in seiner Ehre verletzt wird. Nach diesem Misserfolg sinkt die Popularität des maskierten Rächers weiter und der Stadtrat droht, ihn aus dem Heldenregister zu streichen.

Phantomias beschließt daraufhin, inkognito zum Konzert der Drops zu gehen, da er eine Komplizenschaft zwischen den Musikern und den Dieben vermutet. Auf dem Höhepunkt der Show nehmen die Drops ihre Masken ab und entpuppen sich als Opa Knack und seine Enkel. So stellt sich heraus, dass es die Bürger von Entenhausen, die von den psychedelischen Lichtern der Scheinwerfer-Show hypnotisier wurden, sich selbst bestohlen und die Beute während der Konzerte den Kriminellen übergeben hatten. Dank seiner schwarzen Sonnenbrille, die Phantomias zur Tarnung trägt, entgeht Phantomias der Hypnose. Als er allerdings entdeckt wird, muss er sich zurückziehen, um die Menge nicht in die Auseinandersetzung mit den Panzerknackern hineinzuziehen.

Auf seiner Flucht durch die Keller der Arena findet Phantomias die echten Drops, die von den Panzerknackern entführt worden waren, um ihre Identität zu stehlen. Gemeinsam schmieden der Held und die Popstars einen Plan. Die laute Musik der Band weckt die Einwohner von Entenhausen aus ihrer Hypnose, die sich sofort auf die Panzerknackerbande stürzen.

Schlussendlich hat Phantomias seinen Ruf zurückgewonnen, sodass die Drops aus Dankbarkeit ihm gegenüber beschließen, sein Kostüm zu übernehmen und ihren Namen in „Phantomias-Drops“ zu ändern. Beim ersten Konzert der neuen Band sind auch Donald, Daisy und Tick, Trick und Track unter dem begeisterten Publikum.

Hut ab vor Phantomias![Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Phantomias findet starke Sprüche (© Egmont Ehapa)

Deprimiert und gelangweilt vom eintönigen Alltag beschließt Donald Duck, sich nun auch am helllichten Tag in den Superhelden Phantomias zu verwandeln. Allerdings blamiert er sich gleich zweimal hintereinander bei dem Versuch, dreiste Diebe zu fangen, und wird daher zum Gespött von Entenhausen. Damit steht der gute Ruf von Phantomias auf dem Spiel, nur weil Donald unüberlegt und schlecht vorbereitet eingegriffen hat.

Sein alter Freund Daniel Düsentrieb schlüpft in die Rolle eines Psychologen und erklärt seinem Donald, wo sein Fehler lag: Er hat seine zweite Identität als Mittel benutzt, um seinen persönlichen Problemen zu entfliehen. Phantomias dürfe nur im Notfall auftreten und frei von persönlichen Befindlichkeiten agieren.

Während er auf eine Gelegenheit wartet, sich zu rehabilitieren, trifft Donald im Park auf Onkel Dagobert. Sein Onkel vertraut ihm an, dass er mit Klaas Klever um den Bau des neuen Rathauses konkurriert. Nur das niedrigste Gebot erhält den Zuschlag, daher müssen beide Beträge unbedingt geheim bleiben. Als die beiden reden, weht ein Windstoß Onkel Dagoberts Zylinder weg, der ausgerechnet in die Hände seines intriganten Rivalen Klaas Klever fällt.

Der boshafte Fantastilliardär lässt sich die Gelegenheit für einen hinterhältigen Schlag gegen seinen Konkurrenten Dagobert Duck nicht entgehen. Er inszeniert den Diebstahl seiner eigenen Entwürfe für das Rathaus und lässt am Tatort, also in seinem eigenen Büro, bewusst den Zylinder von Onkel Dagobert zurück. Infolgedessen wird der beschuldigte Onkel Dagobert sofort verhaftet und vor Gericht gestellt wird.

Zuhause scheint Donald die Nachricht von der Verhaftung seines Onkels mit Gleichgültigkeit aufzunehmen, was seine Neffen Tick, Trick und Track ziemlich verwirrt. In Wirklichkeit aber bereitet Donald sich darauf vor, als Phantomias zur Tat zu schreiten. In derselben Nacht bricht der maskierte Rächer in Klaas Klevers Safe ein und findet die verschwundenen Pläne in einem doppelten Boden versteckt.

Am nächsten Tag erscheint Phantomias vor Gericht und bietet sich als kostenloser Verteidiger von Dagobert Duck an. Unter Protest von Klaas Klever erteilt der vorsitzende Richter Phantomias das Wort, der sich sogleich zum Anwalt des Unschuldigen aufschwingt. Wortreich beweist Phantomias die Unschuld seines Mandanten, indem er sich selbst in den Zeugenstand ruft und die angeblich gestohlenen Dokumente vorlegt.

Dagobert Duck wird triumphierend freigesprochen und erhält den Auftrag für das Rathaus, während Donald, beruhigt schlafen gehen kann nachdem er den guten Ruf von Phantomias wiederhergestellt hat. Klaas Klever muss sich geschlagen geben und sinnt auf Rache.

Der Schutzpatron[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I AT 312-A

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]