LTB Exklusiv 2
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(© Egmont Ehapa) | ||||||
| Erscheinungsdatum: | 25. März 2008 | |||||
| Chefredakteur: | ||||||
| Übersetzung: | ||||||
| Geschichtenanzahl: | 7 | |||||
| Seitenanzahl: | 254 | |||||
| Preis: | 6,90 € | |||||
| Besonderheiten: |
teilweise erhabenes Cover | |||||
| Weiterführendes | ||||||
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Das 'LTB Exklusiv 2 erschien im Frühjahr 2008 und exklusiv nur im Egmont-Shop erhältlich. Obwohl diese Ausgabe zum damaligen Zeitpunkt limitiert war, gab es spätestens seit dem Jahr 2012 auch Nachdrucke mit entsprechendem Hinweis im Impressum. Im Buch selbst kommen einige Namensanspielungen auf reale Personen des Verlages vor, die auf der letzten Seite mit einer Danksagung bedacht wurden.
Inhalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Kulinarische Kapriolen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Zio Paperone e la gelosia gastronomica
- Story: Alessandro Bencivenni
- Zeichnungen: Romano Scarpa
- Tusche: Lucio Michieli
- Erstveröffentlichung: 01.01.1989
- Deutsche Erstveröffentlichung
- Genre: Romanze, Gagstory
- Figuren: Onkel Dagobert, Gitta Gans, Donald Duck, Daisy Duck, Tick, Trick und Track, Fräulein Rita Rührig
- Seiten: 31
Vor dem Geldspeicher hat Onkel Dagoberts hartnäckige Verehrerin Gitta Gans ein wahres Festmahl aufgefahren, um den reichsten Mann der Welt aus seinem Büro zu locken. Dieser hadert mit seinen Emotionen, denn eigentlich weiß er insgeheim, dass Gitta eine begnadete Köchin ist und sich gegen ein kostenfreies Menü freilich nichts einzuwenden ist. Andererseits will er Gitta auch keinen Triumph gönnen und sich nicht als Schwächling zeigen – daher wählt er einen Mittelweg und treibt einen bösen Spaß mit Gitta Gans, die gedemütigt abziehen muss.
Wenig später hat Onkel Dagobert ganz andere Sorgen, denn seine faden Brühwürfel scheinen einfach nicht mehr dem Geschmack der Entenhausener zu gefallen. Dabei hat Onkel Dagobert ein Vermögen in die teure Werbekampagne mit der Extremsportlerin Emma Extrem gesteckt, die das schwergewichtige Werbegesicht der Brühwürfel aus dem Hause Duck ist. Aber auch Dagoberts Neffen finden, dass seine Fertiggerichte einfach nicht schmecken und die Werbekampagne ein Reinfall ist.
Inzwischen hat sich Gitta Gans mit dem berühmten Restaurantkritiker Baron de Moritz angefreundet, der schwerlich zufriedenzustellen ist und an allen Mahlzeiten etwas herumzumäkeln hat. An Gittas einfacher Hausmannskost findet er aber Gefallen, woraufhin die beiden beschließen, sich zusammenzutun und ein Restaurant zu eröffnen sowie ins Lebensmittelgeschäft einzusteigen. Nicht nur, dass ihre Handelskette sehr erfolgreich wird, Gitta und der gutaussehende Baron mit dem Monokel werden auch noch von der Boulevardpresse zum Traumpaar des Jahres auserkoren und es geht das Gerücht um, dass sie bald vor dem Traualtar stehen.
Im Geldspeicher ist Onkel Dagobert mit den Nerven am Ende, denn die Konkurrenz durch Gitta Gans macht ihm zu schaffen. Aus diesem Grund entwickelt er einen kuriosen Plan, um einen Keil zwischen den Baron und Gitta zu treiben. Mit gefälschten Liebesbriefen im Namen von Baron de Moritz weckt er das Interesse von Emma Extrem für den betuchten Adligen. Die Sportlerin fällt voll darauf herein und versetzt dem Baron einige Liebespfeile, die voll ins Schwarze treffen.
Am Ende findet die Hochzeit von Emma Extrem und Baron de Moritz statt, aber auch Gitta Gans kommt gut weg, denn sie darf mit Onkel Dagobert im besten Restaurant der Stadt einen romantischen Abend verbringen.
Das Rätsel von Ruhigsdorf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Topolino e l'enigma di Quiet Village
- Story: Carlo Panaro
- Zeichnungen: Giuseppe Dalla Santa
- Erstveröffentlichung: 10.09.2002
- Deutsche Erstveröffentlichung
- Genre: Science-Fiction, Kriminalgeschichte
- Figuren: Goofy, Micky Maus
- Seiten: 34
Die beiden Freunde Micky Maus und Goofy brauchen dringend ein bisschen Erholung und haben daher beschlossen, ihre gemeinsamen Ferien in dem ruhigen Örtchen Ruhigsdorf zu verbringen. Das verschlafene Städtchen liegt mitten im Wald und ist umgeben von zahlreichen Seen, in denen es sich wunderbar angeln lässt. Die Idylle ist also genau das richtige für die vom Alltag geplagten Anglerfreunde Micky und Goofy, die bei dem freundlichen Herrn Maier eine gemütliche Pension gefunden haben.
Doch eines Tages bemerken Micky und Goofy vom See aus ihr ein seltsames, rot leuchtendes Licht über der Stadt. Neugierig und in Sorge um ihre Bekannten fahren sie zurück nach Ruhigsdorf, um nach dem Rechten zu sehen. Dort bietet sich ihnen ein verstörendes Bild: Alle Leute sind verrückt geworden und begehen am laufenden Band Straftaten. Nur ihr Pensionswirt Herr Maier scheint noch ganz der Alte zu sein, da er von der Kellertreppe gestolpert und bewusstlos geworden war. Micky und Goofy sind sich sicher, dass das rote Licht die Ursache für das Chaos sein muss.
Im Wald stoßen Micky Goofy und Herr Maier auf die Ruine eines alten Hauses, das offenbar wieder bewohnt ist. Ein durchgeknallter Professor scheint hier nur auf die drei Ermittler gewartet zu haben. Der verrückte Professor Pet erklärt seinen finsteren Plan, denn er will die Weltherrschaft an sich reißen und mit seiner roten Energieform alle Menschen zu Bösewichtern machen. Nun gilt es für Micky und Goofy, dem kriminellen Genie einen Strich durch die Rechnung zu machen und Ruhigsdorf den Frieden zurückzubringen.
Der Geist des Gebens[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Zio Paperone e la leggenda di McPaper
- Story: Eliseo Pizzocaro
- Zeichnungen: Lara Molinari
- Erstveröffentlichung: 07.11.2000
- Deutsche Erstveröffentlichung
- Genre: Schatzsuche, Mystery
- Figuren: Onkel Dagobert, Donald Duck, Tick, Trick und Track, Primus von Quack, Baptist, Bürgermeister
- Seiten: 35
- Besonderheit: deutschsprachige Anspielung auf Professor Püstele aus Im Land der viereckigen Eier von Carl Barks
In Entenhausen wird am Flughafen eine Willkommensparty für Professor Pustel veranstaltet, einen berühmten Bürger, der von einer neuen Weltreise zurückgekehrt ist und der ständig nach neuen Wörtern für die seine Allerweltsentzyklopädie sucht. Der exzentrische Professor kehrt in Begleitung seiner Frau Eleonore nach Hause zurück, die für den kompletten Haushalt verantwortlich ist und ihren Mann daher zur Ordnung anleitet.
Im Geldspeicher findet Onkel Dagobert keinen Schlaf, denn er wird von der Musik eines Dudelsacks geweckt. Der Geist eines seiner Vorfahren, der sich als Dago McDuck vorstellt, spielt auf dem quietschenden Instrument. Zuerst glaubt Onkel Dagobert, es handele sich um einen Dieb und ruft die Wachen, aber nur er scheint den Geist sehen und hören zu können. In den folgenden Tagen hält Dago McDuck ihn weiterhin wach, sodass der reichste Mann der Welt verzweifelt bittet Primus von Quack um Hilfe, bittet.
Aber der bauernschlaue Geist von Dago McDuck sabotiert jede Möglichkeit der Suche und erklärt, dass er so lange weitermachen wird, bis er sich über Dagoberts Absichten sicher ist. Der Geist scheint solange den Familienschatz in Schottland zu bewachen, bis er einen würdigen Nachfolger findet. Der Gelehrte Professor von Quack beschließt daraufhin, sich an seinen alten Studienfreund zu wenden, der sich als Professor Pustel herausstellt. Dagobert und Primus gehen zu Professor Pustel, der ihnen aus einem Buch über schottische Legenden erzählt, dass Dago McDuck der reichste Erpel Schottlands und ein großer Wohltäter war, der sogar eine Schule mit einem Sportplatz bauen ließ. Das Geheimnis seines Reichtums scheint in der Musik seines Dudelsacks verborgen zu sein.
Daraufhin setzt sich Onkel Dagobert verständlicherweise in den Kopf, nach Schottland zu reisen, um den Schatz zu finden. Dabei wird er nicht nur von seinen Neffen Donald und Tick, Trick und Track begleitet, sondern auch von Primus von Quack sowie Professor Pustel und dessen Frau Eleonore. In Schottland angekommen, machen sie sich auf die Suche nach Dago McDucks Schloss. Unterwegs bemerken Tick, Trick und Track einen seltsamen Felsen, der wie ein Dudelsack aussieht. Nach einem langen Fußmarsch erreicht die Gruppe endlich das Schloss, wo sie eine Unterkunft finden. In der Nacht erscheint der Geist von Dago McDuck erneut und Dagobert schließt einen Pakt mit ihm: Er wird einen Teil des Schatzes für wohltätige Zwecke spenden, wenn er dafür einen Hinweis erhält.
Am nächsten Morgen zeigt Onkel Dagobert dem gut gelaunten Professor Pustel eine Nachricht, die Dago McDuck ihm hinterlassen hat und in der von etwas Musikalischem die Rede ist, das durch den Wind entsteht. Professor Pustel versteht, dass damit der Felsen in Form eines Dudelsacks gemeint ist, der durch den Wind erklingt. Zurück am Felsen versucht Donald erfolglos, hinein zu blasen. Die pfiffigen Pfadfinder Tick, Trick und Track entdecken stattdessen einen weiteren Hinweis. Donald fällt in den Fluss, während er einen nennenswerten Fisch beobachtet, und findet unter einer Brücke eingravierte Noten, die einen Weg bilden. Hinter einem Wasserfall stößt Onkel Dagobert nach einem Abstecher ins Labyrinth einen goldenen Notenschlüssel.
Zurück auf Schloss Dagostolz fragt sich Dagobert, wozu der Schlüssel dient, woraufhin ihm Dago McDuck ihm die Tür zur Schatzkammer zeigt, die hinter dem Kamin versteckt ist. Dann geht er und erinnert seinen Nachkommen an sein Versprechen. Nachdem sie den Schatz gefunden haben, kehrt die Gruppe nach Entenhausen zurück und Onkel Dagobert bringt den Schatz in den Geldspeicher. Um sein Versprechen zu halten, lässt er ein großes Sportzentrum bauen, sodass sein Vorfahre Dago McDuck seinen Frieden finden kann. Erst ganz zum Schluss kommt Onkel Dagobert hinter das goldene Geheimnis des Dudelsacks des Clans der McDucks.
Der Fantastilliardärsfrosch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Paperoga e il miliardario ranocchio
- Story: Barbara Pellizzari
- Zeichnungen: Giorgio Cavazzano
- Erstveröffentlichung: 03.09.2002
- Genre: Gagstory
- Figuren: Dussel Duck, Onkel Dagobert, Gitta Gans
- Seiten: 17
- Deutsche Erstveröffentlichung
- Nachgedruckt in: LTB Enten-Edition 63
Im Geldspeicher hat Onkel Dagobert seinen amerikanischen Geschäftspartner Herr Risken zu Gast, der ein reicher Ölmagnat ist und eine Raffinerie von Onkel Dagobert kaufen will. Während die beiden Unternehmer im Büro verhandeln, sitzt Dussel Duck auf einem Haufen Taler und poliert Münzen für seinen schwerreichen Onkel. Der kann vor dem Geschäftsabschluss auf glückliche Hilfe seines ersten selbst verdienten Zehners setzen, aber auch Herr Risken hat in einem Korb einen echten Glücksbringer dabei: Der kleine grüne Frosch Jurek ist das Haustier des Ölbarons und immer auf all seinen Reisen mit dabei.
Im Verlauf des Gesprächs bittet Herr Risken darum, die Fabrik vorher besichtigen zu dürfen, woraufhin er und Onkel Dagobert das Gebäude verlassen. Einige Minuten später bemerkt Dussel Duck aber den Hexen-Alarm des Geldspeichers und glaubt, Gundel Gaukeley sei in den Geldspeicher eingedrungen. Vor dem Glückszehner sitzt jedoch nur ein kleiner, grüner Frosch, der aufgeregt vor sich hinquakt. Für Dussel Duck steht fest: die böse Hexe muss Onkel Dagobert in einen Frosch verwandelt haben.
Infolgedessen macht sich Gundel in der Stadt auf die Suche nach einer waschechten Prinzessin, die Onkel Dagobert sprichwörtlich wachküssen soll. Irgendwann kommt Dussel die Idee, Gitta Gans um Hilfe zu bitten, die sich schnell bereiterklärt, ihren Dagobert von dem vermeintlichen Zauber zu erlösen. Im Weiher des Entenhausener Stadtparks wollen die beiden das richtige Ambiente finden. Dort sind zum Glück auch Onkel Dagobert und Herr Risken unterwegs, um nach Jurek zu suchen. Somit kann sich alles aufklären, aber Gitta Gans reagiert enttäuscht und will an Dussel Duck Rache nehmen.
Die Liebe ist ein seltsames Spiel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Paperino e il Bum Bum innamorato
- Story & Zeichnungen: Corrado Mastantuono
- Erstveröffentlichung: 19.10.1999
- Genre: Gagstory, Romanze
- Figuren: Sergei Schlamassi, Donald Duck, Daniel Düsentrieb
- Seiten: 34
- Deutsche Erstveröffentlichung
- Nachgedruckt in: LTB Enten-Edition 93
Man könnte meinen, der ständige Schussel Sergei Schlamassi sei der geborene Junggeselle, der seine Freiheit und Eigenständigkeit mehr alles andere liebt. Doch in seinem Innersten sehnt sich Sergei nach der Zärtlichkeit einer lieben Freundin, die ihn genau so nimmt, wie er ist. In der Bar gibt sich Sergei seinen romantischen Wunschträumen hin und ist in Gedanken versunken. Das verwundert sogar seine beiden besten Kumpels Donald Duck und Daniel Düsentrieb, die mit dem genervten Barmann übereinkommen, dass es Sergei dieses Mal ernst ist und dass es sich nicht um seine seiner typischen Kapriolen handelt.
In den nächsten Tagen entwickeln Donald und Herr Düsentrieb einige gewagte Ideen, um ein Mädchen für Sergei zu finden. Dieser ist mal wieder in seinen Tagträumen verschwunden und sieht sich schon als strahlender Ritter das Herz einer holden Jungfrau erobern. Doch das stellt sich schwieriger dar als erwartet. Zunächst versorgt Donald seinen Kumpel mit einem neuen Outfit, das zwar Aufsehen erregt, aber bei der Damenwelt nicht unbedingt gut ankommt. Im Einkaufszentrum ergreifen die jungen Frauen die Flucht und auch die freundliche Kassiererin, bei der sich der trottelige Sergei einzuschmeicheln versucht, durchschaut schnell die Maskerade. Im Stadtpark ziehen Sergei und seine beiden Amor-Gehilfen ein Trauerspiel ab, um Sergei in ein Gespräch mit einer Frau mit Hund zu verwickeln, doch auch dieser Versuch scheitert. Ein hübsches Mädchen auf einer Parkbank setzt lieber schwunghaft ihr Fahrrad ein, nachdem Sergei sie Hals über Kopf in den Weiher gestürzt hat.
Irgendwann geht Sergei der Gedanke nicht mehr aus dem Kopf, dass alles vergebens sei und sich nie jemand finden werde, der ihn mit seinen Stärken, vor allem aber mit seinen Schwächen annimmt. Da tritt plötzlich die Blumenliebhaberin Anna Maria in Sergeis Leben, was Donald und Herr Düsentrieb quasi als Wink des Schicksals betrachten. Sergei und Anna Maria scheinen das perfekte Paar zu sein – doch wie sich im Epilog zeigt, ist die Liebe doch nicht unbedingt das Salz in Sergeis Suppe.
Das Geheimnis des Mount Sinistro[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Topolino e il segreto di Monte Sinistro
- Plot: Francesco Artibani, Katja Centomo
- Story & Zeichnungen: Massimo De Vita
- Erstveröffentlichung: 11.12.2001
- Genre: Abenteuer, Kriminalgeschichte
- Figuren: Micky Maus, Goofy
- Seiten: 34
- Nachgedruckt in: Die besten Geschichten von Massimo De Vita, LTB Winter 6
Die beiden Freunde Micky Maus und Goofy wollen ihre Ferien im nördlichen Teil von Kanada verbringen und fahren mit dem Auto bis in die kleine Stadt Yorkburg, die sich unweit des beeindruckenden Berges Mount Sinistro befindet. In Yorkburg werden die reiselustigen Wanderer bereits von Mickys altem Freund, dem gutmütigen Sheriff Drescher in Empfang genommen. Dieser erklärt, dass zurzeit ein großes Fest in der Gegend stattfindet, weil sich nunmehr zum 25. Mal die Erstbesteigung des Mount Sinistro jährt. Dieser von Schnee und Eis überzogene Berg galt lange Zeit als unbesteigbar und wurde sogar von den Saskatechewan-Indianern als Heiligtum verehrt. Erst vor einem Vierteljahrhundert gelang es drei befreundeten Bergsteigern, den Gipfel des Gletschers zu erklimmen, woran mit dem heutigen Festakt samt Fackelzug erinnert wird.
Am Abend geraten Micky, Goofy und Sheriff Drescher mit ihrem Schneemobil in eine verheerende Lawine und werden von den anderen Teilnehmern abgeschnitten. Glücklicherweise befindet sich unweit des Unfall Ortes die eingeschneite Hütte eben jener drei Bergsteiger, zu deren Ehren das Fest stattfindet. Dabei handelt es sich um Siegfried Steiermar, Exbergführer und jetzt Sportartikelhändler, Diego Dolomite, Touristenflugzeugpilot im Ruhestand sowie Michael Montblan, Exbankdirektor mit Faible fürs Gebirge. Es bleibt jedoch nur wenig Zeit zum Aufwärmen und Verschnaufen, da die herannahende Bergwacht im Schneesturm ein gelandetes Flugzeug in der Nähe der steilen Nordwand namens Schattenspitz entdeckt hat und den Sheriff darüber per Funk informiert. Micky und Goofy sind fest entschlossen, den potenziell verletzten Insassen des Flugzeuges unverzüglich zur Hilfe zu eilen, doch die drei in die Jahre gekommenen Kletterer führen zunächst eine wortreiche Debatte über die Rettungsaktion. Schließlich stimmen sie zu, sich auf den Weg zu machen, haben jedoch so ihre Zweifel an den Laienkletterern Micky und Goofy.
Wie sich zeigt, sind diese Zweifel vollkommen unberechtigt. Als Micky bemerkt, dass die Gruppe nicht nach Norden geführt wird, sondern nach Osten läuft und sich sogar im Kreis bewegt, bekommt auch er ein mulmiges Gefühl. Nachdem sich die drei Senioren zu nächtlicher Stunde heimlich aus dem Staub gemacht haben, geraten Micky und Goofy in eine Felsspalte und damit in eine unterirdische Eis-Grotte inmitten des Gletschers. Als sie nach vielen Stunden wieder herausfinden, entdecken Micky und Goofy das abgestürzte Flugzeug, das jedoch nicht erst seit Kurzem dort liegen kann. Schnell kombiniert Micky, dass das Transportflugzeug Teil einer geheimen Verschwörung der drei Bergsteiger ist. Das Trio verbirgt eine gemeinsame kriminelle Vergangenheit, und einer von ihnen ist noch immer hinter der Beute aus einem Bankraub her. Am Ende rettet Micky dem Gangsterboss das Leben und sorgt dafür, dass das gestohlene Diebesgut wieder in das rechtmäßige Eigentum der Bank überführt wird. Nach diesem Abenteuer in windigen Höhen haben Micky und Goofy erst einmal genug von verschneiten Bergen und verlassen Yorkburg wieder.
Eine siegreiche Niederlage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: La vittoriosa sconfitta di Paperinik
- Story: Guido Martina
- Zeichnungen: Massimo De Vita
- Erstveröffentlichung: 22.10.1978
- Genre: Superhelden, Abenteuer
- Figuren: Phantomias, Donald Duck, Onkel Dagobert, Tick, Trick und Track, Panzerknacker, Daniel Düsentrieb, Klaas Klever, Anwantzer, Bürgermeister
- Seiten: 65
- Besonderheit: die in römischen Ziffern eingravierte Jahreszahl im Sockel des Denkmals war schon im italienischen Original fehlerhaft und sollte eigentlich das Jahr 1978, also das Jahr der Erstveröffentlichung, darstellen – in der deutschen Übersetzung wurde daraus (unverständlicherweise, aber korrekt geschrieben) das Jahr 1908
- Anmerkung: zwei Teile
- Nachgedruckt in: LTB Ultimate 6
Der Bürgermeister von Entenhausen, dessen Amtszeit bald endet, hat bereits im Stadtpark den Sockel für die Statue seines Nachfolgers vorbereiten lassen. Die beiden Kandidaten für das Amt sind Klaas Klever und Onkel Dagobert, der verspricht, dem Stadtmuseum am 17. Des Monats ein wertvolles Juwel, das „Licht in der Finsternis“, zu schenken. Klaas Klever organisiert daraufhin als Vergeltungsmaßnahme mit Hilfe von Anwantzer und den Panzerknacker die Entführung seines Rivalen Dagobert Duck. Als ersten Schritt lässt er Dagobert von einem als Frau verkleideten Panzerknacker eine Blume schenken, in der eine winzige Wanze zum Abhören versteckt ist.
In der Zwischenzeit besucht Donald seinen Freund Herrn Düsentrieb, der ihm seine beiden neuesten Erfindungen vorführt: Kaltes Feuer, ähnlich dem, das Zirkusillusionisten verwenden, das sich jedoch unter dem Einfluss von Wasser in echtes Feuer verwandelt. Außerdem hat der Diplom-Ingenieur einen fliegenden Umhang aus ultraleichtem Stoff erfunden, der aber gar nicht so einfach zu steuern ist. Als sie den Umhang ausprobieren, entdecken Donald und Herr Düsentrieb ein frisch errichtetes Fertighaus, das an einem verlassenen Ort steht, aber ohne ersichtlichen Grund streng bewacht wird.
Als Donald nach Hause zurückkehrt, findet er es in Unordnung vor und erfährt von Tick, Trick und Track, dass Onkel Dagobert, der zu ihm gekommen war, um ihm einen Auftrag zu erteilen, entführt worden ist. Daher muss Donald mal wieder als Phantomias in Aktion zu treten. Dazu muss er sich jedoch zunächst seiner Neffen entledigen, die darauf bestehen, ihn bei der Suche zu begleiten, außerdem stehen dem maskierten Rächer anschließend noch zwei Polizisten an einer Straßensperre im Weg.
Wie Phantomias vermutet hat, wird Onkel Dagobert in dem Haus gefangen gehalten, das er an diesem Morgen gesehen hat: Streng bewacht von zwei Panzerknackern. Das Eingreifen des Helden erweist sich diesmal jedoch als ungewöhnlich ungeschickt. Er befreit den Gefangenen, lässt aber die Schurken entkommen, alarmiert durch die versteckte Wanze in Dagoberts Blume im Knopfloch ausgerechnet Klaas Klever und riskiert, seine Identität preiszugeben, indem er Dagobert „Onkel“ nennt. Es gelingt Donald jedoch, sich aus der Verlegenheit zu befreien, indem er behauptet, er habe sich absichtlich als Phantomias verkleidet, um alle in die Irre zu führen.
Onkel Dagobert, Donald und Tick, Trick und Track starten am nächsten Morgen mit in einem Flugzeug Richtung Philippinen. Während der Reise erzählt Dagobert von einem seiner alten Abenteuer. Vor zwanzig Jahren landete er auf der Suche nach Reichtümern auf einer unbekannten Insel, die aber bewohnt war. Genau an diesem Tag feierten die Ureinwohner der Insel, angeblich wilde Kannibalen, bei Vollmond das Fest der Friedfertigkeit feierten. Der junge Dagobert nutzte während des tiefen Schlafes der Insulaner die Gelegenheit, um das „Licht der Finsternis“ zu stehlen, einen riesigen Edelstein, der an der Stirn einer großen Götzenfigur hing. Als die Ureinwohner jedoch durch ein Gewitter geweckt wurden, musste Onkel Dagobert hastig fliehen, nachdem er den Edelstein in einem hohlen Baum versteckt hatte.
Nachdem sie auf der Insel gelandet sind, machen sich Onkel Dagobert und seine Neffen auf die Suche nach dem Edelstein und lassen Donald (der sich schlafend stellt) im Flugzeug zurück. Wie vor zwanzig Jahren ist es Vollmond, aber jetzt sind die Insulaner hellwach und liegen auf der Lauer, da sie das fest der Friedfertigkeit ohne ihren vollständigen Götzen nicht mehr feiern können. Dagobert und Tick, Trick und Track werden ertappt und dem Häuptling überstellt. Dieser teilt ihnen mit, dass das gesuchte Juwel längst geborgen und auf dem Meeresgrund unter dem Schutz der Haie in Sicherheit gebracht wurde. Als Strafe für das alte Sakrileg soll Onkel Dagobert im Topf landen.
Doch zum Glück greift Donald ein, der in das Kostüm von Phantomias geschlüpft ist und alle Ereignisse mitverfolgt hat. Der maskierte Held setzt mit der kalten Flamme, die ihm Daniel Düsentrieb gegeben hat, das Dorf in Brand, sodass sein Onkel und seine Neffen entkommen und das Flugzeug erreichen können. Onkel Dagobert ist zwar gerettet, muss aber endgültig auf das Licht der Finsternis verzichten.
Am 17. muss Onkel Dagobert dem Bürgermeister sein Versagen gestehen, während Donald der Stadt im Namen seines Freundes Phantomias das magische Feuer von Daniel Düsentrieb anbietet. Er bietet sogar an, für das Denkmal zu posieren, das der Bürgermeister nun Phantomias widmen möchte, doch durch einen Streich des verschmähten Klaas Klever stürzt er vom Sockel und bricht sich ein Bein. Sein letztes Missgeschick ist jedoch alles andere als unangenehm. Dank ihm kann er auf Klaas Klevers Kosten vierzig Tage in einer Luxusklinik mit üppigen Mahlzeiten und allem Komfort verbringen.
Danksagung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| Name | Geschichte | Bemerkung | Fundstelle |
|---|---|---|---|
| Helge Barner | Die Liebe ist ein seltsames Spiel | Helge, Sergeis „Hund“ | 129 |
| Michael Bregel | Das Geheimnis des Mount Sinistro | Michael Montblan, Ex-Bankdirektor | 164 |
| Eleonore Caspart | Der Geist des Gebens | Eleonore, die Frau von Professor Pustel | 72 |
| Peter Daibenzeiher | Das Rätsel von Ruhigsdorf | Frau Daibenzeiher, Köchin | 39 |
| Jürgen Drescher | Das Geheimnis des Mount Sinistro | Sheriff Drescher | 159 |
| Marcus Eisele | Die Liebe ist ein seltsames Spiel | Werbeschild für „Marcus-Mampf“ | 140 |
| Karina Fiebig | Die Liebe ist ein seltsames Spiel | Karina, die Partnervermittlerin | 147 |
| Oda Hassepaß | Die Liebe ist ein seltsames Spiel | Oda, die Partnervermittlerin | 145 |
| Siegfried Hepner | Das Geheimnis des Mount Sinistro | Siegfried Steiermar, Bergsteiger | 164 |
| Helga Hock | Die Liebe ist ein seltsames Spiel | Helga, echte Hündin | 131 |
| Julia Höpfner | Eine siegreiche Niederlage | Schiff von Onkel Dagobert | 222 |
| Ursula Ries | – | – | – |
| Peter Schlecht | – | – | – |
| Irina Schulze | – | – | – |
| Simone Uhlich | Die Liebe ist ein seltsames Spiel | Simone ist der Name der Bar | 123 |
| Steffen Uzler | – | – | – |
| Anna Maria Vind | Die Liebe ist ein seltsames Spiel | Anna Maria, neue Freundin von Sergei Schlamassi | 153 |
| Tom Vogelsang | – | – | – |
| Jeanette Wilbois | – | – | – |
| Annette Winther | – | – | – |
Zusätzlich:
- Peter Höpfner (Professor Pet in Das Rätsel von Ruhigsdorf)
- Jörg Risken (Ölmagnat Risken in Der Fantastilliardärsfrosch)