LTB Nikolaus 4
| Lustiges Taschenbuch Sonderband | ||||||
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| Nikolaus | ||||||
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| Erscheinungsdatum: | 11. November 2025 | |||||
| Redaktion: | ||||||
| Übersetzung: | ||||||
| Geschichtenanzahl: | 8 | |||||
| Seitenanzahl: | 260 | |||||
| Preis: | D: 8,99 € A: 9,50 € CH: 16,50 SFR | |||||
| Weiterführendes | ||||||
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Inhalt Bearbeiten
Der Entenhausener Weihnachtsmann Bearbeiten
- Originaltitel: Paperino e la storia di Natale
- Story: Bruno Concina
- Zeichnungen: Guido Scala
- Erstveröffentlichung: 30.12.1990
- Genre: Weihnachten
- Figuren: Donald Duck, Weihnachtsmann, Befana
- Seiten: 32
- Anmerkung: Die Fortsetzung dieser Geschichte, mit dem Titel Ein ganz besonderes Talent, findet sich am Ende des Buchs.
- Nachdruck aus: OD 56 (1991, dort Der Freund des Weihnachtsmannes), LTB Weihnachten 11 (2005), Der Goldene Weihnachtsbaum – Magische Weihnachten in Entenhausen (2025)
Mittlerweile zum zehnten Mal blitzt Donald im Kaufhaus „Koofmich“ als Kaufhaus-Weihnachtsmann ab. Dabei ist es doch einer seiner größten Wünsche, einmal den Weihnachtsmann spielen zu dürfen. Im Laufe der Zeit hat sich Donald zu einem wahren Experten in Sachen Weihnachtsmann entwickelt, sodass er einige Tricks auf Lager hat, um den perfekten Weihnachtsmann zu mimen. Doch der spießbürgerliche Kaufhausbesitzer hat weiterhin andere Vorstellungen und macht sich stattdessen über den armen Donald lustig. Enttäuscht bleibt Donald auf einer Parkbank sitzen und kann seinen Kummer nicht verstecken. Wie aus dem Nichts taucht ein älterer Herr auf, der neugierig ist zu erfahren, aus welchem Grund Donald so traurig ist. Daraufhin erklärt Donald bereitwillig die Umstände und ist sich sicher, niemals eine Chance zu bekommen, sein Talent als Weihnachtsmann unter Beweis zu stellen.
Im nächsten Augenblick gibt sich der bärtige Greis als der echte Weihnachtsmann zu erkennen und bietet Donald eine echte Chance an: Donald darf beim Weihnachtsmann in die Lehre gehen und den beliebten Geschenkebringer in der Heiligen Nacht begleiten. Zunächst bleibt Donald etwas zögerlich, da er sich unsicher ist, ob er den hohen Anforderungen gerecht werden kann und weshalb der Weihnachtsmann ausgerechnet ihn ausgewählt habe. Doch der Weihnachtsmann ermutigt ihn und zeigt ihm seine gesamte Weihnachtsmannwerkstatt am Nordpol. Dort muss Donald eine ganze Menge lernen und ein straffes Trainingsprogramm durchlaufen. Er lernt, wie man unbemerkt durch Schornsteine schlüpft, den Geschenkesack befüllt und wie der Rentierschlitten gesteuert wird. Dann ist es endlich soweit: Der Weihnachtsabend bricht an und die Kinder auf der ganzen Welt warten auf die Bescherung. In seiner Güte überträgt der Weihnachtsmann dem gut ausgebildeten Donald die Zuständigkeit für Entenhausen. Vom richtigen Glauben beseelt legt sich Donald wirklich ins Zeug und wird überall als Weihnachtsmann gebührend empfangen. Dann muss Donald die Familie Koofmich besuchen, wo der Kaufhaus-Direktor viel zu spät erkennt, wer da unter dem roten Kostüm schenkt und alle Kinder der Stadt glücklich gemacht hat.
Spiegel-Weihnacht: Gefangen auf dem Spiegelplaneten Bearbeiten
- Originaltitel: Topolino e il segreto del pianeta inosservabile
- Story: Marco Nucci
- Zeichnungen: Giuseppe Facciotto (Teile 1–3), Corrado Mastantuono (Teil 4)
- Tusche: Giuseppe Facciotto (Teile 1–3), Sandro Zemolin (Teil 4)
- Erstveröffentlichung: 11.12.2024
- Genre: Mystery, Weihnachten, Kriminalgeschichte, Weltall, Crossover
- Figuren: Micky Maus, Professor Wunderlich, Plattnase, Minnie Maus, Goofy, Kater Karlo, Kralle, Trudi, Rudi Ross, Inspektor Issel, Kommissar Hunter, Pluto, Steinbeiß, Superjux, Zapotek, Truz, Primus von Quack, Donald Duck, Klarabella Kuh, Cameo-Auftritte auf den Seiten 133 und 134 von: Daisy Duck, Daniel Düsentrieb, Dussel Duck, Franz Gans, Gustav Gans, Oma Duck, Onkel Dagobert, Tick, Trick und Track
- Seiten: 98
- Anmerkung: Bei dieser Geschichte handelt es sich um einen Vierteiler, der hier komplett abgedruckt erscheint.
- Deutsche Erstveröffentlichung
Teil 1: Das Rätsel Bearbeiten
Über dem Himmel Entenhausens ist ein neuer Planet aufgetaucht, der sich auf die Erde zubewegt. Der Himmelskörper soll den Berechnungen der Astronomen zufolge exakt am Weihnachstag der Erde am nächsten sein, bevor er dann wieder sich entfernen wird. Aus diesem Grund wurde er von den Wissenschaftlern auf den Namen Claus-25 getauft. Aber abseits von seinem Namen und seiner Bahn gibt er der Wissenschaft Rätsel auf. Er wird von einer dichten, milchigen Atmosphäre aus kosmischem Staub völlig umgeben, die jenen Strahl, der auf sie trifft, genau wie ein Spiegel zurückwirft. Dadurch ist den Wissenschaftlern unmöglich, den Planeten zu beobachten. Das Mysterium, das Claus-25 umgibt, führt zu allen möglichen, in der Öffentlichkeit geäußerten, kruden Theorien. Dass der Planet Einfluss auf die Psyche der Erdenbewohner nehmen wird, ist da noch eine der vernünftigeren Ideen im Angebot. Während nun bereits ein Teil der Entenhausener dem Ereignis mit Bangen entgegenfiebert und sich fragt, ob danach alles nicht mehr so sein wird wie vorher, sie vielleicht gar gegen außerirdische Formwandler ausgetauscht werden würden, sieht der praktisch denkende Micky in all dem höchstens ein wunderbares Himmelsspektakel, das er sich romantisch mit Herzensdame Minnie wird anschauen können.
In diesem Moment klingelt das Telefon und der Direktor deer Weltraumagentur bestellt Micky ein. Die Weltraumagentur hat nämlich Professor Wunderlich die Aufgabe übertragen, mit einem Raumschiff auf Claus-25 zu reisen und sich den geheimnisvollen Planeten genauer anzusehen. Der Professor hätte gerne Micky mit im Team, um einen klugen Kopf und guten Freund an seiner Seite zu wissen. Das Angebot schmeichelt Micky zwar, doch er schlägt aus. Weihnachten will er nämlich auf der Erde und gemeinsam mit Minnie verbringen, nicht irgendwo in den abenteuerlichen Weiten des Weltalls.
Ein halbes Jahr später, knapp vor Weihnachten, herrscht in Entenhausen bereits heftiges Schneetreiben. Die Polizei ist mit zahlreichen, jährlich wiederkehrenden Delikten von Kleinkriminellen heftig ausgelastet. Doch was den Privatdetektiv, der der Polizei so oft hilft, allein interessiert, ist der Fall des Schlaflosen. Jener ruchlose, an Chaos und Zerstörung interessierte Superkriminelle und seine nicht minder gefährliche Partnerin haben aus einem Forschungslabor das sehr seltene Material Griffonit gestohlen. Den Detektiv schaudert es, wenn er daran denkt, was sie vielleicht aus diesem Stoff machen könnten, um es dann zu ein er großangelegten Erpressung einsetzen zu können. Kommissar Karlo hat zwar wie jedes Jahr versprochen, den Schlaflosen zu Weihnachten endlich zu fassen, doch gibt es keine Spuren. Detektiv Plattnase zieht sich grüblerisch zurück. Nicht einmal das Essen mit dem pedantisch-perfekten, über alle Maße ordentlichen Architekten Goofy und dem ungeschickten Rudi Ross, der es nicht einmal schafft, Risotto zu essen, ohne den Teller aufs Haupt zu kriegen, kann ihn ablenken. Wo nur steckt der Schlaflose, der Micky wie aus dem Gesicht geschnitten ist, und was hat er vor?
Teil 2: Die Sockenbande Bearbeiten
Nach reiflichem Überlegen hat Plattnase beschlossen, seine Energie vorläufig einem anderen mysteriösen Fall zuzuwenden. Seit einer Woche verschwinden laufend Kleinigkeiten wie Socken, Kämme oder Seile. Plattnase meint, dass diese Diebstähle so absurd sind, dass glatt der Schlaflose dahinterstecken könnte. Ergo wendet er sich nun den zahlreichen Zeugen zu, welche die Bande, die diese lächerlich anmutenden Diebstähle begangen hat, gesehen haben wollen. Diese beschreiben die Sockenbande als unheimliche Gestalten, so weiß wie der um alle wabernde Nebel, die mehr schweben als gehen, wie Gespenster. Plattnase erkennt, dass die geheimnisvolle Sockenbande immer in der Region um die Mausspitzer Heide zugeschlagen hat. Ihren Schlupfwinkel werden die angeblichen Gespenster folglich dort haben. Gemeinsam mit seinem besten Freund Goofy, der ihn nur sehr widerwillig begleitet, will sich Plattnase dort einmal umsehen. In der Mitte der Heide, auf einer Lichtung, sehen sie ein helles Licht. Der ängstliche Goofy will sofort umkehren, doch Plattnase fordert ihn auf, die merkwürdige Erscheinung gemeinsam mit ihm genauer anzusehen. Sie entdecken ein Raumschiff und spähen in dessen Inneres.
Teil 3: Das Verhör Bearbeiten
Im Raumschiff: Micky hadert mit sich selbst, dass er doch das Angebot Professor Wunderlichs angenommen hat, ihn auf die Mission ins All und auf den geheimnisvollen Planeten Claus-25 zu begleiten. Denn nun sitzt das Raumschiff auf eben diesem Planeten fest und Micky, Professor Wunderlich und die anderen Astronauten haben keine Möglichkeit, zu Weihnachten zurück auf der Erde zu sein. Um das Raumschiff wieder zu starten, geht Professor Wunderlich ein bestimmtes seltenes Material ab und die Astronauten bemühen sich jeden Tag, dieses zu finden, wobei besonders Micky aber immer hoffnungsloser wird. Denn bald schon ist Claus-25 wieder so weit von der Erde entfernt, dass eine Rückkehr in jedem Fall unmöglich ist. In der Zwischenzeit sammeln die Raumfahrer Socken, Kämme und dergleichen, damit Professor Wunderlich diese analysieren und so mehr über diesen Planeten herausfinden kann. Da er die Atmosphäre des Planeten für nicht sicher erachtet, bewegen sich die Astronauten außerhalb des Raumschiffs nur in ihren Raumanzügen. Dies erklärt die merkwürdigen Gestalten, die die Zeugen gesehen haben. Die ersten Analysen des Professors sind zudem wenig vertrauenerweckend: Auf Claus-25 herrschen ganz andere physikalische Gesetze als auf der Erde und Wunderlich kennt diese nicht. Alle Materie, die sie untersucht haben, auch die Atmosphäre und der Boden, bestehen aus den gleichen eigentümlichen Partikeln. Laut der Theorie Professor Wunderlichs funktionieren diese wie Spiegel. Sie werfen alle Information, die von der Erde kommt, gespiegelt zurück. Dadurch sind alle Entenhausener auf Claus-25 quasi das Gegenbild ihrer selbst. Wenn nun aber der Planet wieder in die Weiten des Alls verschwindet, so befürchtet Wunderlich, werden all die Clausaner sich verwandeln und zur gesiegelten Replik anderer Planeten werden. Was dann aus ihnen selbst werden wird, möchte sich Micky lieber gar nicht genau vorstellen.
Ihr Raisonieren wird rüde unterbrochen. Plattnase, der in Micky den gesuchten Schlaflosen zu erkennen glaubte, hat inzwischen die Polizei gerufen. Kommissar Karlo nimmt alle Raumreisenden fest und unterzieht Micky einem strengen Verhör. Dessen Geschichte glaubt er gar nicht. Denn für ihn steht fest, dass er selbst auf der Erde ist und den Spiegelplaneten hält er für ein Ammenmärchen. Von Micky will er unbedingt wissen, wo die Beute des Schlaflosen und dessen Komplizin Minerva ist. Unterdessen schließt Professor Wunderlich Freundschaft mit dem gutmütigen Polizisten Kralle, der ihm erstaunliche weitere Dinge über den Spiegelplaneten erzählt. So erfährt der Professor entgeistert, dass sich die Menschen hier zwar unter dem Jahr Dinge schenken, aber nie zu Weihnachten. Auch essen sie keine Kekse, sondern schwören auf leichte, gesunde Kost und Obstsalat. Micky wandert hinter Gitter und es scheint, als gebe es keine Chance, dass er je wieder da herauskommt.
Plattnase hat inzwischen ein Foto aus Mickys Habseligkeiten gefunden, das ihm zu denken gibt: Micky, Minnie und Goofy, die sich auf Claus-25 ja gar nicht kennen. Er trifft Micky zu einem erneuten Verhör und ist nun geneigt, dessen Geschichte zu glauben, überzeugt gar den Kommissar davon, sie alle freizulassen. Als Plattnase Micky von den kriminellen Meisterstücken des Schlaflosen erzählt, erkennt dieser darin das Schwarze Phantom wieder. Er realisiert zudem, dass er am besten dazu geeignet ist, den Schlaflosen aufzuspüren, da es ein wenig so ist, als würde er sich selbst jagen. Als Professor Wunderlich vom Diebstahl des Griffonits durch den Schlaflosen hört, ist er baff, handelt es sich doch um genau das Material, das er gesucht hat und so dringend zur Reparatur des Raumschiffs benötigt. Es steht also fest, dass Micky und Wunderlich unbedingt Plattnase und der Polizei helfen müssen, den Schlaflosen zu fassen. Das Ganze wird jedoch nicht einfacher dadurch, dass sich der Erzschurke und seine tückische Partnerin soeben mit einem Videoaufruf an die Stadt gewandt haben. In diesem verlangen sie das gesamte Vermögen der Zentralbank, wenn sie nicht an Heiligabend eine Bombe zünden sollen, die Entenhausen dem Erdboden gleichmachen wird.
Teil 4: Die Entscheidung Bearbeiten
Der neueste Schurkenstreich des Schlaflosen versetzt die Stadt in einen Ausnahmezustand. Wer kann, versucht eilends zu fliehen. Bürgermeister Truz entscheidet schließlich, das Gold zu übergeben. Doch der Schlaflose hat längst andere Pläne. Entenhausen langweilt ihn bereits seit geraumer Zeit und so beschließen er und seine Verlobte, die Bombe trotzdem hochgehen zu lassen. Diese haben sie pikanterweise direkt unter dem Kommissariat versteckt. Während der Schlaflose und Minerva beim Gedanken daran, wieviel Angst sie verbreiten werden, in ihrem Schlupfwinkel laut jubeln, versucht Micky, eben diesen aufzuspüren. Zur Verblüffung des Kommissars tippt er sofort auf die Villa Düster, die abseits auf einem Hügel liegt. Der Ort dort zieht Blitze förmlich an, was nötig ist, um mit dem sehr energiebedürftigen Griffonit arbeiten zu können. Während Micky auf seine unfehlbare Spürnase verweist, will der Kommissar davon nichts mehr wissen. Immerhin steht die Übergabe des Goldes bevor und dafür braucht er seine Leute. Zumal hat der Schlaflose versprochen,. Entenhausen dann in ruhe zu lassen. Micky ist sich sicher, dass das eine Lüge ist. Doch von den Clausanern glaubt ihm abermals nur Plattnase.
Plattnase macht sich gemeinsam mit Goofy auf den Weg zur Villa Düster. Architekt Goofy hat diese einst gebaut und kennt sich darum mit dem inzwischen heruntergekommenen Gebäude bestens aus. Ihr Kommen wird vom Schlaflosen und von Minerva bereits mit Argwohn beobachtet. Doch der fiese Verbrecher denkt sich einen besonders üblen Plan aus. Als Plattnase schließlich in den Raum eindringt, in dem die beiden Erzganoven sich häuslich eingerichtet haben, tritt er auf den absichtlich am Boden platzierten Schalter für die Bombe. Zumindest vermeintlich. Denn Micky hat das schmutzige Spiel vorausgeahnt und den Schalter ausgetauscht. So schnell gibt das Verbrecherpaar allerdings nicht auf und sie versuchen, den richtigen Schalter in ihre Hände zu bekommen. Es kommt zum Kampf, an dessen Ende Minerva auf den Knopf drückt. Panisch ruft Professor Wunderlich seinen neuen Freund Kralle an und instruiert ihn, wo die Bombe ist. Gerade noch rechtzeitig schneidet dieser die Drähte durch, bevor sie explodiert. Entenhausen ist gerettet und Micky und der Professor können Weihnachten feiern – zunächst auf Claus-25 und nach ihrer Heimkehr nochmals auf der Erde.
Das rätselhafte Päckchen Bearbeiten
- Originaltitel: Paperino e la sorpresa della sorpresa
- Story: Manuela Capelli
- Zeichnungen: Enrico Faccini
- Erstveröffentlichung: 28.12.2004
- Genre: Weihnachten, Gagstory
- Figuren: Baptist, Daisy Duck, Donald Duck, Franz Gans, Rita Rührig, Gustav Gans, Oma Duck, Onkel Dagobert, Primus von Quack, Tick, Trick und Track
- Seiten: 17
- Nachdruck aus: LTB Weihnachten 11 (2005)
Donald freut sich, dass er es in diesem Jahr geschafft hat, beizeiten alle Geschenke besorgt zu haben und nun – kurz vor Weihnachten – eine ruhige Kugel schieben kann. Doch ein kleines Päckchen, das ihm von einer unbekannten Person ins Haus geschickt wird, ändert die Situation schlagartig. Denn nun meint Donald, herausbekommen zu müssen, von wem das „rätselhafte Päckchen“ stammt, um dem Schenkenden schnell noch ein Gegengeschenk besorgen zu können – man will ja niemanden vor den Kopf stoßen. Es beginnt ein verwegenes Versteckspiel, da Donald sich auf den Weg macht, all seine Familienmitglieder zu besuchen und inkognito herauszufinden, wer ihm das rätselhafte Paket geschickt haben könnte. Zuerst kann Donald seine drei quirligen Neffen Tick, Trick und Track ausschließen und auch seine Verlobte Daisy Duck hat ganz andere Vorstellungen von einem passenden Geschenk für ihren Donald. Auf Oma Ducks Bauernhof zeigt sich Franz Gans ungewohnt gesprächig, sodass sich Donald eine Weihnachtsüberraschung nach der anderen verdirbt. Am Ende stellt sich heraus, dass der unbekannte Gönner jedem Familienmitglied ein solches Päckchen hat zukommen lassen und Donalds Mühe vollkommen umsonst war.
Weihnachten in Entenhausen: Weihnachtsstimmung Bearbeiten
- Originaltitel: Spirito natalizio
- Story: Carlo Panaro
- Zeichnungen: Lara Molinari
- Erstveröffentlichung: 20.12.2017
- Genre: Einseiter
- Figuren: Donald Duck, Dussel Duck, Habakuk
- Seiten: 1
- Deutsche Erstveröffentlichung
Waldschrat Habakuk ist stets gereizter Stimmung, doch in der Weihnachtszeit lässt er immerhin mit der Füllung seines Schießeisens Milde walten.
Zauber der Weihnacht Bearbeiten
- Originaltitel: Paperino paperotto e l'antiorologio di Babbo Natale
- Story: Stefano Ambrosio
- Zeichnungen: Donald Soffritti
- Erstveröffentlichung: 01.01.2002
- Genre: Weihnachten, Gagstory
- Figuren: Biggi, Dennis, Donni Duck, Guido, Oma Duck, Rafaela, Weihnachtsmann, Ziege Billy
- Seiten: 26
- Nachdruck aus: LTB Weihnachten 9 (2003)
Kurz vor Weihnachten sind der junge Donni Duck und seine Freunde aus dem kleinen Örtchen Quackhausen ganz aus dem Häuschen, immerhin wird bald der Weihnachtsmann zu Besuch kommen und allen Kindern ihre Wünsche erfüllen. Jedoch ist Rafaela nicht von der Existenz des Weihnachtsmannes überzeugt und rechnet vor, dass es quasi unmöglich sei, in nur einer Nacht allen Kindern auf der Welt ein Geschenk zu bringen. Die anderen Kinder lachen über Rafaela und argumentieren, ihr fehle es an der nötigen Fantasie für die Zaubertricks des Weihnachtsmannes. Die Freunde verstecken sich am Heiligabend im Schlitten des Weihnachtsmannes und fliegen mit ihm heimlich zur Weihnachtsmannwerkstatt am Nordpol. Dort kommen sie hinter das Geheimnis des Weihnachtsmannes, das in einer magischen Stoppuhr besteht. Allerdings will ein zwielichtiger Zwerg die Uhr in seinen Besitz bringen, was Donni Duck und seine Freunde jedoch zu verhindern wissen.
Die süßeste Hexe der Welt Bearbeiten
- Originaltitel: Amelia e il segreto di Babbo Natale
- Story: Francesco Artibani & Lello Arena
- Zeichnungen: Silvio Camboni
- Erstveröffentlichung: 01.01.2002
- Genre: Magie, Weihnachten, Gagstory
- Figuren: Donald Duck, Rita Rührig, Gundel Gaukeley, Klein Wanda, Nimmermehr, Onkel Dagobert, Roderich, Tante Karoline, Weihnachtsmann
- Seiten: 40
- Nachdruck aus: LTB Weihnachten 8 (2002)
Pünktlich zur Weihnachtszeit bekommt die Hexe Gundel Gaukeley in ihrer Hütte an den Hängen des Vesuvs Besuch von ihrer zauberhaften Familie: Ihre Tante Karoline, ihre Nichte Klein Wanda und ihr (angeblicher) Verlobter Roderich wollen es sich nicht nehmen lassen, mit Gundel Weihnachten zu feiern. Doch Gundel hat weder Lust auf ihre Familie noch auf Weihnachten überhaupt, da sie vom Weihnachtsmann nie das bekommen hat, was sie sich wirklich gewünscht hat. Schon sechs Mal hat sie einen Wunschzettel an den Weihnachtsmann geschrieben und sich den Glückszehner von Onkel Dagobert gewünscht, doch vergeblich. Allerdings offenbart Klein Wanda ihr das allseits bekannte Geheimnis, dass der Weihnachtsmann einen Wunsch, der zum siebten Mal geäußert wird, unbedingt erfüllen muss und quasi einem magischen Zwang unterliegt. Eilig kritzelt Gundel einen siebten Wunschzettel und will diesen persönlich beim Weihnachtsmann in dessen Werkstatt am Nordpol abgeben. Derweil wiegt dich Onkel Dagobert in seinem Geldspeicher in Sicherheit, denn ein neues ausgeklügeltes Sicherheitssystem liest die Gedanken jedes Besuchers und stellt fest, ob dieser etwas Böses im Sinn hat. So kann Onkel Dagobert beruhigt schlafen.
Indes wurde die eingefrorene Gundel am Nordpol von den kleinen Wichteln des Weihnachtsmannes gerettet und mit heißem Kakao wieder aufgepeppelt. Gundel will um jeden Preis persönlich beim Weihnachtsmann vorsprechen und liefert sich einen heftigen Kampf mit den Wichteln und den Spielzeugen. Als der Weihnachtsmann endlich erscheint, ärgert er sich über Gundels frevelhaftes Verhalten, nimmt ihren Wunschzettel jedoch an. Tatsächlich steht der gutmütige Geschenkebringer nun unter einem Bann und verspürt den unausweichlichen Drang, Gundel den Glückszehner zu besorgen. Dazu fliegt er mit seinem Schlitten nach Entenhausen, verwandelt den Geldspeicher in ein Lebkuchenhaus und bemächtigt sich des Zehners, den er Gundel sogleich übergibt. Onkel Dagobert ist verzweifelt und bittet den Weihnachtsmann energisch um Hilfe, den Zehner zurückzubekommen, muss dafür aber versprechen, bis Jahresende großzügig und edelmütig zu sein. Am Vesuv kommt es zum Showdown zwischen Gundel Gaukeley und dem Weihnachtsmann, der von Onkel Dagobert und Gundels Familie aufmerksam verfolgt wird. Gundel ist bereits dabei, die Münze einzuschmelzen und ein magisches Amulett daraus zu formen.
Jedoch hat Klein Wanda, die nicht verstehen kann, weshalb ihre Tante Gundel so griesgrämig ist, nachts dem Duck'schen Geldspeicher einen Besuch abgestattet und den Glückszehner heimlich gegen eine Münze aus Schokolade ausgetauscht. Sie wollte Gundel eine weihnachtliche Überraschung bereiten und hat den Glückszehner in Geschenkpapier eingewickelt. Da sie reinen Herzens war und die Münze nicht für sich selbst wollte, hat Dagoberts Sicherheitsystem sie passieren lassen. Onkel Dagobert erkennt den echten Glückszehner, während Gundel bewusst wird, dass sie die falsche Münze eingeschmolzen hat. Aus dem Vulkan schießt eine schokoladige Fontäne, die Gundel kompeltt einhüllt und zur süßesten Hexe der Welt macht, weswegen sie nun nicht mehr böse und störrisch, sondern fröhlich und in Weihnachtsstimmung ist. Gundel und Onkel Dagobert umarmen sich und wünschen sich frohe Weihnachten. Am Ende verteilt Onkel Dagobert Bruchstücke seines Lebkuchen-Geldspeichers an die Bürger von Entenhausen.
O du fröhliche: Heimliche Hilfe Bearbeiten
- Originaltitel: Rimedi notturni
- Story & Zeichnungen: Giampaolo Soldati
- Erstveröffentlichung: 27.12.2011
- Genre: Einseiter
- Figuren: Weihnachtsmann
- Seiten: 1
- Deutsche Erstveröffentlichung
Auch die Rentiere des Weihnachtsmanns müssen während des Flugs rund um die Welt mal ausruhen. Gut, dass es andere Transportmittel gibt, mit deren Hilfe sich der Schlitten trotzdem weiterbewegen lässt.
Ein ganz besonderes Talent Bearbeiten
- Originaltitel: Paperino e la prima storia dell'anno nuovo
- Story: Bruno Concina
- Zeichnungen: Guido Scala
- Erstveröffentlichung: 06.01.1991
- Genre: Weihnachten
- Figuren: Donald Duck, Weihnachtsmann, Befana
- Seiten: 35
- Anmerkung: Bei dieser Geschichte handelt es sich um die Fortsetzung der Geschichte Der Entenhausener Weihnachtsmann vom Anfang des Buchs.
- Nachdruck aus: DD 450 (1992)
Nachdem der Dezember und damit der ganze Weihnachtsstress vorbei ist und Donald seinen Auftritt als Entenhausener Weihnachtsmann hatte, bekommt er einen Brief von Herrn Koofmich, dem Direktor eines riesigen Kaufhauses in Entenhausen. Donald wundert sich, weswegen Herr Koofmich ihn so dringend sprechen möchte und noch erstaunter ist er, als der Direktor ihn sofort einstellt. Unversehens findet er sich in der Porzellanabteilung wieder, wobei Herr Koofmich ihm mit glänzenden Worten dies nur als ersten Schritt auf einer Karriereleiter verspricht und ihm die baldige Beförderung zum Abteilungsleiter in Aussicht stellt. Das Vertrauen, das Herr Koofmich in Donald setzt, rührt daher, dass er weiß, dass der Weihnachtsmann Donald zum Assistenten gemacht hat und sich sicher ist, dass Donald irgendein besonderes Talent haben muss, weswegen der Weihnachtsmann ausgerechnet ihn gewählt hat. Nun gilt es nur noch herauszufinden, welches Talent das ist.
Donald geht frisch ans Werk und bemüht sich in den verschiedensten Abteilungen, die Wünsche der teils recht wählerischen Kunden zu erfüllen. Dabei scheitert er jedoch jedes Mal an seiner eigenen Ungeschicktheit, den eigenwilligen Kunden oder diversen Problemen, die die zu verkaufenden Waren ihm bereiten. Herrn Koofmich trifft fast der Schlag, als er von den Zerstörungen in seinem Kaufhaus hört und dass Donald scharenweise Kunden in die Flucht geschlagen hat. Während er anfangs noch verzweifelt meint, Donald solle einfach jede mögliche Abteilung ausprobieren, denn in irgendeiner müsse sich ja sein Talent entfalten, platzt ihm nach vielen weiteren Katastrophen endgültig der Kragen. Er will Donald sofort auf die Straße setzen und eilt in die Spielwarenabteilung, wo sich der tölpelhafte Verkäufer momentan aufhält. In der Abteilung herrscht ein enormer, noch nie dagewesener Andrang. Donald, für den es das Liebste und Wichtigste ist, Kinder glücklich zu machen, hat innerhalb kürzester Zeit mehr Spielwaren verkauft als im gesamten Dezember. Als der Direktor dies hört, befördert er überglücklich Donald zum Leiter der Spielwarenabteilung.
