Duck oder nicht Duck – Duckspeares gesammelte Werke

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Duck oder nicht Duck – Duckspeares gesammelte Werke
Erscheinungsdatum: 03.03.2016
verantwortlicher Redakteur: Dominik Madecki
Redaktion: Fabian Gross
Korrekturen: Jano Rohleder
Lettering: Eleonore Spindelböck
Gestaltung: Wolfgang Berger
Koordination: Theresa Lindenstruth
Anzahl Geschichten: 8 Geschichten
Preis: € 19,00 (D), € 20,60 (A)
Format: 245 mm (Höhe) x 175 mm (Breite)
Bindung: 256 Seiten Hardcover
ISBN: 978-3-7704-3909-6
Duck oder nicht Duck – Duckspeares gesammelte Werke (© Egmont Ehapa)

Duck oder nicht Duck – Duckspeares gesammelte Werke ist ein Sammelband der Egmont Comic Collection, der am 3. März 2016 erschien und einige ausgewählte Parodie-Geschichten kompiliert, die auf literarischen Werken des berühmten Schriftstellers William Shakespeare basieren. Der Band enthält neben den Comics auch kürzere redaktionelle Texte sowie ein Vorwort von Andreas Platthaus.

Ein Jahr später erschien mit Mit 80 Talern um die Welt ein ähnlicher Sammelband mit Literaturadaptionen des französischen Schriftstellers Jules Verne.

Cover[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Cover stammt von Giorgio Cavazzano und wurde bereits für den finnischen Band Aku Hamlet – kas siinä pulma ja muita tarinoita aus dem Jahr 2014 angefertigt.

Inhalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vorwort: Mehr als unsere Schulweisheit sich träumen lässt – Wie Shakespeare nach Entenhausen passt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vorwort: Der widerspenstigen Zähmung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Des Widerspenstigen Zähmung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 2237-1

Rahmengeschichte: Der geniale Theater-Schriftsteller William Shakespeare bekommt im Jahr 1594 von seiner Königin Elisabeth I. den Auftrag, für eine Darbietung in London wieder einmal eine humorvolle Komödie zu verfassen und auf die Beine zu stellen, da Dramen auf Dauer doch recht dröge sein. Da der Dichter seiner Königin keinen Wunsch abschlagen kann, begibt er sich in seine Stube, um eine lustige Handlung zu ersinnen – doch ihm will partout nichts einfallen. Da kommt es ihm gerade recht, dass der Engländer Post von einem alten Freund aus Italien bekommen hat, der wieder einmal gar Wunderliches zu berichten weiß.

In dem schönen Städtchen Padua gilt der einflussreiche Dagovanni Battista Duccini als vermögendster Kaufmann, der sein Geld nicht nur zu halten, sondern auch zu mehren weiß. Im Gegensatz dazu ist sein Neffe Donaldo ein draufgängerischer Tausendsassa, der lieber mit seinen Vetter Dusselo und Gustavo die Zeit vertrödelt und Ball spielt, anstatt als ordentlicher Student die altehrwürdige Universität zu besuchen. Jedoch kann Onkel Dagovanni die besseren Argumente hervorbringen und setzt seinem faulen Neffen ein Ultimatum. Am Lehrstuhl unterrichtet zurzeit niemand geringerer als der geniale Denker und Tüftler Danielo Düsetti, der mit seinen Vorlesungen sogar Donaldo zu unterhalten versteht. Doch die grade aufflammende Freude am Studieren findet ein jähes Ende, als in Donaldo eine neue Flamme entzündet und angefacht wird: Er verliebt sich über beide Ohren in die schöne Daisetta, die sogar aus gutem Hause kommt und das schönste Mädchen der Stadt ist. Die beiden Verliebten verbringen von nun an viel Zeit miteinander und beschließen, den Bund der Ehe eingehen zu wollen.

Allerdings ist Onkel Dagovanni entschieden gegen die Verbindung, da er die altmodische Auffassung vertritt, dass Frauen nur Geld kosten und nicht in der Lage seien, für sich selbst zu sorgen, da es ihnen am nötigen Geschäftssinn fehle. Als Daisetta ihrer gutmütigen Oma ihr Herz ausschüttet, ersinnt diese in Zusammenarbeit mit der listigen Tante Brigitta Gansoni einen Plan, um Dagovanni Duccini zur Einwilligung zu bewegen. Bei einem rauschenden Fest, auf den auch Dagovanni und Donaldo eingeladen werden, macht Brigitta dem stadtbekannten „Widerspenstigen“ einen Vorschlag, der Dagovannis Interesse weckt: Um zu beweisen, dass Frauen auch ein Händchen fürs Geschäft haben, fordert sie von dem Kaufmann eine beliebige Ware, die sie binnen eines Tages in Gänze auf dem Markt verkaufen will. Dagovanni willigt belustigt ein und glaubt, sich einen Spaß aus der Sache zu machen.

Am nächsten Tag staunen Brigitta, Daisetta und Oma Doretta nicht schlecht, als Dagovanni Duccini ihnen ausgerechnet eine Wagenladung voller fremdländischer Schuhe zukommen lässt, die an keinen italienischen Fuß zu passen scheinen und dazu auch sehr eigentümlich aussehen. Obwohl die Schuhe überhaupt nicht den Geschmack der Bürgerinnen und Bürger von Padua treffen, tun dies die Kuchen und Törtchen der Familie von Daisetta umso mehr. Im Handumdrehen ist der Großteil der orientalischen Schuhe verkauft, gibt es doch leckere Naschereien kostenlos dazu. Um die verbleibenden Schuhe inkognito zu erwerben, verkleiden sich Donaldo und seine beiden Vettern als ausländische Touristen, werden allerdings von ihrem knickerigen Onkel enttarnt. Wie es der Zufall so will, reist zeitgleich eine echte ausländische Delegation aus dem Vorderen Orient an, die begeistert von den krummen Schuhen sind und vor Freude eine Tanzaufführung auf offener Straße darbieten.

Damit ist die Wette gewonnen und Onkel Dagovanni muss sein Wort halten, um seine Ehre als Kaufmann nicht einzubüßen. Donaldo und Daisetta dürfen eine Verbindung eingehen und sich die Treue schwören, woraufhin auch Donaldo zu spüren bekommt, wer im Haus das Sagen hat.

Vorwort: Die tragische Geschichte von Don-Romeo und Julia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die tragische Geschichte von Don-Romeo und Julia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Micky Maus erzählt die berühmteste Romantiktragödie der Literaturgeschichte nach, frei nach William Shakespeare.

In der italienischen Stadt Verona leben seit Generationen zwei miteinander verfeindete Familien, die angesehene Kaufleute sind und sich gegenseitig die Geschäfte streitig machen. Auf der einen Seite stehen die Montagues um Onkel Dagosso, Don-Romeo sowie dessen Neffen. Dem gegenüber steht die verwegene Familie um Klaasius Capulet, Don-Gustavo Capulet und die liebreizende Julia, die treu von ihrer Amme umsorgt wird. Während die Montagues den Kater Mercutio ihr Eigenen nennen, schwören die Capulets auf ihren haarigen Hund Tybalt. Die tierische Abneigung stachelt die Familien nur noch mehr auf.

Eines Abends bemerkt Onkel Dagosso, dass sich der Kater Mercutio nicht mehr rührt und hält ihn für tot. Ohne jeden Zweifel habe der böse Klaasius den Kater mit Rattengift ermordet, ist sich das Familienoberhaupt sicher. Daher befiehlt er Don-Romeo, Gleiches mit Gleichem zu vergelten und nachts in den schwer bewachten Palazzo der Capulets einzudringen, um den Hund Tybalt zu vergiften.

Trotz seiner Gewissensbisse will Don-Romeo den Auftrag ausführen, wird aber von seinen Neffen zur Raison gerufen. Die Jungs haben nämlich längst bemerkt, dass Mercutio noch am Leben ist und lediglich etwas Schlafpulver gefressen hat. Aus diesem Grund schlagen die Kinder vor, dass Don-Romeo dem Hund Tybalt auch einfach Schlafpulver verabreichen soll, sodass es nur so aussieht, als wäre dieser nicht mehr am Leben.

Allerdings hat Don-Romeo die Rechnung ohne die ungestüme Julia gemacht, die sich Hals über Kopf in Don-Romeo verliebt hat und gar nicht daran denkt, den eitlen Geck Don-Gustavo zu ehelichen. Auch Don-Romeo findet Gefallen an dem schönen Mädchen, will sich aber ihrem ständigen Geplapper dadurch entziehen, dass er selbst etwas von dem Schlafpulver einnimmt.

Am nächsten Morgen sieht es so aus, als hätte Don-Romeo die ganze Nacht im Schlafgemach von Julia verbracht. Das sorgt für ein aufsehenerregendes Spektakel auf dem Platz vor dem Palazzo, dem nur der Prinz Einhalt gebieten kann. Als die Amme aufgeregt herbeiläuft und erklärt, Julia habe sich vergiftet, sind alle Anwesenden schockiert und Don-Gustavo ist verzweifelt. Einzig Don-Romeo durchschaut, dass Julia das restliche Schlafpulver eingenommen hat, um ihren Tod nur vorzugaukeln. Daher nimmt Don-Romeo ebenfalls eine Dosis ein und lässt es wie einen Selbstmord aussehen.

In der Gruft erwachen sowohl Julia und Don-Romeo aus ihrem Tiefschlaf. Um den ständigen Zankereien ihrer Familien zu entgehen und damit Julia nicht doch Don-Gustavo heiraten muss, besteigen die beiden Verliebten eine Karavelle und lassen sich in die Neue Welt einschiffen, wo sie auf ein Leben in Freiheit hoffen.

Sátiras do Peninha: Romussel und Gloria[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

B 840026b

Vorwort: Ein Sommernachtstraum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zaubereien im Elfenwald[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

D 96327

Gittas Sommernachtstraum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 1961-A

Vorwort: Der Kaufmann von Venedig[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Kaufmann von Venedig[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I AT 302-B

Vorwort: Hamlet[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Donald, Prinz von Duckenmark[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es ist was faul im Staate Duckenmark (© Egmont Ehapa)

I TL 226-BP

Vorwort: Othello, der Mohr von Venedig[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Mohr von Venedig[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 851-B

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]