DD 442

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Donald Duck (Taschenbuch)

Band 442

Egmont Ehapa)

Erscheinungsdatum: 9 April 1992
Redaktion:
Übersetzung:

Gudrun Smed

Seiten: 100
Geschichtenanzahl: 3
Preis: D: 3,80 DM
A: 29 öS
CH: 3,70 sFr
Weiterführendes
Liste aller Donald Duck Taschenbücher
I.N.D.U.C.K.S. Infos zu DD 442 beim I.N.D.U.C.K.S.

Inhalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Duell der Nachfahren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(© Egmont Ehapa)

I TL 1852-A

Dagobert will sich in Südengland eine Fabrik kaufen. Doch es ist noch ein Interessent vorhanden: Klaas Klever. Nun soll unter den beiden Kontrahenten ein Wettkampf, ein „Turnier“ stattfinden. Ein Verwandter von Klever und auf der anderen Seite (wer auch sonst) Donald treten gegeneinander an...

Schwarzes Gold[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

D 7704

Der kopflose Totempfahl: Der Sohn der Sonne[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 906-AP

Onkel Dagobert hat gerade die Bilanz seiner Geschäfte fertiggestellt und ist zufrieden, dass seine Hochrechnung für das vergangene Halbjahr auf den Kreuzer genau ist. Doch kurz darauf erhält er per Brief zehn Taler von einem unbekannten Bewunderer: Aber anstatt sich über den Geldsegen zu freuen, ärgert er sich darüber, da es sich um eine unerwartete Einnahme handelt, die ihm die Bilanz vermiest. Aus diesem Grund beschließt Dagobert, den Geldschein an jemanden zu verschenken. Allerdings muss der Empfänger die zehn Taler auch verdienen können und Dagobert will Neid und Streitigkeiten vermeiden. Nun denkt sich Onkel Dagobert einen Intelligenzwettstreit unter Verwandten und Bekannten aus: Wer ein bestimmtes Rätsel löst, bekommt das Geld.

Kurz darauf wird Donald, begleitet von Tick, Trick und Track, in den Geldspeicher von Onkel Dagobert gerufen. Der reichste Mann der Welt informiert seine Neffen über seine Entscheidung über die Geldspende, will ihnen aber zuvor eine lange Geschichte erzählen, die sich vor fünfundzwanzig Jahren im Land der Indianer zugetragen hat.

Ein Vierteljahrhundert zuvor hatte sich der junge und ungestüme Dagobert unberechtigterweise auf indianischem Gebiet aufgehalten, um eine Auszeit von seinen Geschäften zu nehmen – natürlich rein in wirtschaftlicher Hinsicht, da er gerade seine erste Million verdient hatte. Zu diesem Zweck hatte er sich von einem Packeselverleiher einen kleinen Esel ausgeliehen und war in die unwegsamsten Gegenden Kaliforniens vorgedrungen.

Nach einer langen Wanderung hatte sich der Esel gegen seinen neuen Besitzer aufgelehnt und war davongelaufen, wodurch Dagobert allein in einer wilden und gefährlichen Gegend zurückblieb. Bald darauf stieß der Goldschürfer auf Indianer, die ein Eindringen in ihr Gebiet nicht duldeten und den Eindringling auf brutale zum Tode verurteilten. Der bauernschlaue Dagobert kam dank einer List davon, indem er seinen brandneuen Allzweck-Zylinder, der im Hutdeckel unter anderem eine Lupe enthielt, einsetzte. Dagobert behauptete, der Zauberer „Fokus“ zu sein, richtete die Lupe wie ein Brennglas auf die Sonne und zündete damit einen Holzstapel an.

Der kopflose Totempfahl macht sich selbständig (© Egmont Ehapa)

Die äußerst abergläubischen Indianer sahen in dem Fremden eine heilige Gestalt und bezeichneten ihn als „Sohn der Sonne“, der einen Zauber vollbracht habe. Die Ureinwohner verschonten Dagoberts Leben, sperrten ihn jedoch auf unbestimmte Zeit in eine Höhle ein, um ihn mit der Bewachung ihres heiligen Totems zu betrauen. Trotzdem fand Onkel Dagobert irgendwann einen Weg zu fliehen, indem er selbst in den hohlen Totempfahl kroch, der aus einem hohlen Baumstamm gefertigt war. In seiner Verkleidung gaukelte er den Indianern vor, er sei der auf wundersame Weise zum Leben erweckte Totempfahl selbst. Die Ureinwohner hatten nicht den Mut, den kopflosen Totempfahl, den sie für eine göttliche Manifestation hielten, zurückzuhalten. Daher ließen sie Dagobert im Inneren des Totems auf einem Fluss davonfahren.

Hier bricht die Erzählung ab, doch Onkel Dagobert deutet seinen Neffen an, dass das Rätsel darin besteht, herauszufinden, was der geheimnisvolle Inhalt des Totempfahls war. Donald lehnt Dagoberts Wunsch, ihn als „Sohn der Sonne“ zu verehren, ab und verzichtet lieber auf das Geld. Onkel Dagobert ruft nun Klaas Klever an und fragt diesen nach seiner Bilanz, was daraufhin deutet, dass Dagobert die zehn Taler seinem Rivalen unterjubeln will – doch das ist eine andere Geschichte.