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| Donald Duck (Taschenbuch) | ||||||
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| Erscheinungsdatum: | 31 August 1989 | |||||
| Redaktion: |
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| Übersetzung: | ||||||
| Seiten: | 100 | |||||
| Geschichtenanzahl: | 3 | |||||
| Preis: | D: 3,80 DM A: 29 öS CH: 3,70 sFr | |||||
| Weiterführendes | ||||||
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Inhalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Die „Große Heldentat“[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Paperino e la "graande impresa"
- Story: Giorgio Pezzin
- Zeichnungen: Massimo De Vita
- Erstveröffentlichung: 29.05.1988
- Genre: Abenteuer, Wettkampf, Historisches Abenteuer, Gagstory
- Figuren: Engelbert Erpel, Donald Duck, Onkel Dagobert, Tick, Trick und Track, Daisy Duck, Gustav Gans, Fähnlein Fieselschweif Baptist, Bürgermeister
- Seiten: 39
- Nachgedruckt in: LTB Spezial 3, LTB Spezial 10, Donald Duck & Co 5, Entenhausen – Weltstadt an der Gumpe, LTB Enten-Edition 95

Im Zentrum der Stadt Entenhausen steht seit ihrer Gründung die imposante Statue einer der wichtigsten Persönlichkeiten der Metropole: Der tapfere Soldat Engelbert Erpel kämpfte einst an der Seite der Aufständischen der dreizehn Kolonien, die sich vom englischen Mutterland lossagen und eine eigene, wertebasierte Nation gründen wollten. Donald Duck, der die Statue bewundert, kennt die Geschichte bestens und schaut zu seinem Idol auf.
Ein Stadtführer erzählt einigen neugierigen Touristen, dass Engelbert Erpel die legendäre „Große Heldentat“ verbrachte, als er einen Spezialauftrag für niemand Geringeren als General George Washington annahm. Der erfahrene Veteran und einer der Anführer der Widerstandsbewegung sandte den Soldaten Engelbert Erpel los, um einen bestimmten Ballen Stoff aus dem Geschäft des knickerigen Krämers McDuck zu kaufen und binnen vier Tagen wieder an Ort und stelle zu sein. Das Tuchgeschäft befand sich mitten in der gefürchteten Kaktuswüste und Engelbert Erpel musste wilden Tieren trotzen und durch Feindesland eilen, um rechtzeitig wieder im Lager des Generals zu sein. Denn George Washington beabsichtigte, an diesem geschichtsträchtigen Tag seine engsten Vertrauten um sich zu sammeln, um auf einem festlich geschmückten Tisch die Unabhängigkeitserklärung unterzeichnen zu lassen, um sich ein für allemal von der englischen Krone loszulösen. Die Tischdecke auf dem Unterzeichnungstisch wurde aus ebenjenem Ballen Tuch hergestellt, für das Engelbert Erpel eine „Große Heldentat“ beging.

Seitdem ist es in Entenhausen Tradition, dass alle fünf Jahre ein wackerer Bürger ebenfalls eine große Heldentat begeht und von sich reden machen lässt. Den modernen Helden sind nicht nur Ruhm und Ehre gewiss, sondern auch gewichtige Posten in Politik, Wirtschaft und Kultur. Ein bisschen Anerkennung würde auch Donald nicht schaden, der vor allem seiner Freundin Daisy Duck imponieren will. Daher reift in Donald der Gedanke, in diesem Jahr selbst sein Glück in die Waagschale zu werfen und die „Große Heldentat“ zu zelebrieren. Alles, was er dafür noch braucht, ist ein finanzkräftiger Sponsor, der seine Sache unterstützt - und wer käme dafür besser in Frage als der reichste Mann der Welt?
Kurz darauf wird Donald im Geldspeicher vorstellig und präsentiert Onkel Dagobert eine glorreiche Idee. Aber der knickerige Fantastilliardär hält die Tradition der „Großen Heldentat“ für Verschwendung von Zeit und Ressourcen. Erst, als Donald ihn darauf aufmerksam, dass die „Große Heldentat“ immerhin ein national wahrgenommenes Großereignis darstellt und sich ihm als potentiellen Sponsor unaussprechliche Möglichkeiten bieten, um sein Image aufzupolieren und für seine zahllosen Marken zu werben, wird Onkel Dagobert hellhörig. Noch am selben Tag holen sich Onkel Dagobert und Donald das Einverständnis des Bürgermeisters im Rathaus ab; auch wenn dieser eine nicht unbeachtliche Summe zugunsten des Stadtsäckels einfordert.
Donald erläutert seine Idee, die „Große Heldentat“ von Engelbert Erpel auf die historische Weise zu wiederholen – also exakt so, wie sie sich vor vielen Jahrzehnten zugetragen hat. In der Rolle als Held sieht sich Donald selbstverständlich selbst, doch Onkel Dagobert lacht seinen Neffen aus und veranstaltet stattdessen ein stadtweites Auswahlverfahren. Eine Vielzahl an sportbegeisterten Bürgern will sich der Herausforderung stellen und versammelt sich in Reih und Glied auf dem Hügel vor dem Geldspeicher. Als Onkel Dagobert jedoch vor die Massen tritt und sich wortreich darüber freut, wie viele Freiwillige sich für die unbezahlte Heldentat gemeldet haben, verlassen die Athleten das Areal allerdings wieder, weil keiner von ihnen die Aktion ohne Honorar angehen will.
Einzig Donald Duck und Vetter Gustav Gans bleiben an Ort und Stelle zurück. Der vom Glück verwöhnte Vetter hatte nämlich seinen Walkman auf den Ohren und hatte daher nichts von Dagoberts Rede mitbekommen. Um die Entscheidung zwischen seinen streitsüchtigen Neffen abzukürzen, wirft Onkel Dagobert eine Münze, die allerdings im Gully landet. Bei der Suche nach dem Zehn-Kreuzer-Stück findet Gustav Gans jedoch ein Gewinnlos für eine Kreuzfahrt und verliert augenblicklich jegliches Interesse an der „Großen Heldentat“.
So kommt es, dass einige Wochen später tatsächlich Donald Duck im historischen Kostüm (er sieht Engelbert Erpel unsagbar ähnlich) vor den gut gefüllten Publikumsrängen an den Start geht. Wie schon sein großes Vorbild hat er vier Tage Zeit, in der Kaktuswüste den Krämerladen zu erreichen, einen Balle Stoff abzuholen und wieder die Ziellinie am Rathaus zu überqueren. Auch Daisy ist erschienen und motiviert ihren Freund zusätzlich, genau wie die Neffen Tick, Trick und Track, die extra ihr Fähnleinlager vorzeitig beendet haben. Bevor der Startschuss fällt, erinnert Onkel Dagobert seinen aufgeregten Neffen daran, immer und überall die Produkte der Marke Duck zu verwenden und bestmöglich in die Live-Kamera zu halten, denn Donald wird ständig aus einem Hubschrauber aus gefilmt.
Am ersten Tag ist Donald noch guter Dinge, denn er fühlt sich gut vorbereitet und weiß, dass ihm mit Sicherheit keine Indianer oder feindliche Soldaten auflauern werden. Andererseits hat er die extremen Temperaturen der Kaktuswüste unterschätzt und die vielen Werbe-Artikel lenken ihn von der eigentlichen Marschroute ab. Als er endlich den Krämerladen erreicht, trifft er dort auf niemand anderen als Onkel Dagobert selbst, der hart mit ihm um den Stoffballen feilscht. Irgendwann einigen sie sich auf den Kaufpreis und Donald schleppt den schweren Ballen wieder Richtung Entenhausen.
Plötzlich zieht ein verhängnisvoller Sandsturm auf, wirbelt Donald Sand in die Augen und zwingt auch den Begleit-Hubschrauber zur Rückkehr. Nun muss Donald irgendwo Schutz suchen und ist ganz auf sich allein gestellt. Als er wieder aus seiner Ohnmacht erwacht, stellt er fest, dass er weit vom Wege abgekommen ist und ihm zu allem Übel nur noch ein halber Tag Zeit bleibt. Also muss er in der Not erfinderisch werden, um mit dem Stoff so schnell wie möglich nach Entenhausen zu gelangen.
Kurz hinter der Stadtgrenze warten schon Tick, Trick und Track, die sich Sorgen um ihren Onkel gemacht haben und ihm Mut zusprechen. Allerdings ist es gar kein einfaches Unterfangen, mitten in der Rush Hour von der Umgehungsstraße zum Zentrum der Stadt zu gelangen, wo das Rathaus steht. Das Stadtzentrum wird regelmäßig vom Verkehr verstopft und der Stau macht es nahezu unmöglich, schnell voran zu kommen. Nur dank der umweltfreundlichen Unterstützung seiner Neffen schafft es Donald in letzter Sekunde, das Rathaus zu erreichen. Zu aller Überraschung wird sein Wagnis durch die Wüste jedoch nicht zur „Großen Heldentat“ verklärt, denn jemand anderes hat ihm offensichtlich die Schau gestohlen.
Grün müssen sie sein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Story: Fabio Michelini
- Zeichnungen: Franco Valussi
- 25 Seiten
- Hauptfigur: Goofy
- mit Goofy, Micky Maus
- Nachgedruckt in: Donald Duck & Co 48
Auf der Suche nach dem „Großen Trobos“[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Zio Paperone e i riflessi incrociati
- Story: Giorgio Figus
- Zeichnungen: Massimo De Vita
- Figuren: Onkel Dagobert, Donald Duck, Tick, Trick und Track, Baptist
- Erstveröffentlichung: 26.06.1988
- Genre: Abenteuer, Mystery
- Seiten: 30
- Nachgedruckt in: LTB Spezial 29, Donald Duck & Co 52
Ein sonniger Tag bricht an und verspricht ein neues Abenteuer in Entenhausen. Der unternehmungslustige Donald Duck hat sich in alpine Bergsteigerkleidung geschmissen und will zu neuen Gipfeln aufbrechen, obwohl ihn seine Neffen Tick, Trick und Track davor warnen, zu übermütig zu werden. Just in diesem Augenblick wird der unerschrockene Donald von einem grellen Lichtstrahl geblendet, der offensichtlich vom Dach des Geldspeichers kam. Wütend fährt Donald zusammen mit Tick, Trick und Track zum Geldspeicher, um Onkel Dagobert – als Urheber des Lichtblitzes – zur Rede zu stellen.

Die Neffen vermuten richtig, dass sich Onkel Dagobert in Anwesenheit von Baptist auf dem Dach des Geldspeichers befindet und sich wie ein Kind über eine seltsame Strahlenkanone freut, die auf die Straßen der Stadt ausgerichtet ist. Nachdem sich Donald und die Jungs neugierig gezeigt haben, erklärt Onkel Dagobert, dass es sich bei der Strahlenkanne um einen „Trobos“ handelt, eine frühzeitliche Erfindung eines antiken Stammes von Weisen. Die Gelehrten trafen sich vor vielen Jahrhunderten regelmäßig zu einer geheimen Versammlung irgendwo in den Bergen. Damit die Weisen aus den unterschiedlichsten Himmelsrichtungen immer den richtigen Weg zu der geheimnisvollen Stätte fanden, errichteten die Mystiker ein System von Lichtstrahlen, die jeweils zum nächsten Trobos führten – wo sich die Strahlen kreuzten, befand sich der geheime Treffpunkt.
Einerseits ist Onkel Dagobert von dem enormen Wissen und dem beachtlichen Sachverstand der Weisen fasziniert, andererseits zeigt er Donald, dass der kleine Trobos mit einem funkelnden Energiekristall angetrieben wird. In der Höhle der weisen soll sich der Legende nach ein übergroßer Trobos befinden, dessen riesiger Energiekristall eine kostengünstige Energiequelle wäre. Aus diesem Grund möchte sich Onkel Dagobert auf die Suche nach dem großen Trobos machen und zu einer gefährlichen Expedition ins Höllengebirge aufbrechen. Angesichts der Drohung seines Erbonkels, der wieder einmal die lange Schuldenliste von Donald präsentiert, bleibt diesem nichts übrig, als sich zu beugen. Auch Tick, Trick und Track sind mit von der Partie.
Schon am nächsten Tag begeben sich Onkel Dagobert, Donald sowie Tick, Trick und Track gut ausgerüstet auf Schatzsuche. Die Schluchten und Bergkämme des Höllengebirges machen ihnen bei ihrer suche ganz schön zu schaffen. Außerdem gilt es, stachelige Dornengewächse und reißende Flüsse zu überwinden. Schließlich stoßen die Ducks auf den ersten Trobos, der den Startpunkt des ausgeklügelten Wegweiser-Systems markiert. Die Abenteurer verfolgen die Lichtstrahlen weiter und landen am Ende tatsächlich in der geheimen Höhle der Weisen, wo sie noch einige Überraschungen erwarten.

