Die tollsten Geschichten von Donald Duck – Spezial 2
| Die tollsten Geschichten von Donald Duck – Spezial | ||||||
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| Erscheinungsdatum: | 4. November 2003 | |||||
| Redaktion: | ||||||
| Übersetzung: | Peter Daibenzeiher, Erika Fuchs | |||||
| Seiten: | 100 | |||||
| Geschichtenanzahl: | 9 | |||||
| Preis: | 3,50 € (D) 3,70 € (A) 5.90 SFr (CH) | |||||
| Besonderheiten: |
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| Weiterführendes | ||||||
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Cover[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Zeichnung: Don Rosa
Inhalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Seite 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Zeichnung: Vicar
- Impressum
Seite 4[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Zeichnung: William Van Horn
- Inhaltsverzeichnis
Weihnachten in der Südsee[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Storycode: W CID 1-02
- Originaltitel: The Black Pearls of Tabu Yama
- Skript & Zeichnungen: Carl Barks
- Produktionsjahr: 1957
- Seitenanzahl: 17
- Figuren: Onkel Dagobert, Tick, Trick und Track
- deutsche Erstveröffentlichung: Micky Maus 48–51/1977

(© Egmont Ehapa)
Wenige Tage vor Weihnachten erreichen Onkel Dagobert, Donald Duck sowie Tick, Trick und Track die Insel Tabu-Yama in der Südsee. Bei ihr handelt es sich um keine gewöhnliche Insel, sondern um einen Vulkan, der zweimal am Tag weißen Dampf aufsteigen lässt.
Die vulkanische Aktivität behagt Donald und den Neffen gar nicht, doch Onkel Dagobert bleibst fest entschlossen bei seinem Vorhaben, vor der gänzlich unbewohnten Insel nach schwarzen Perlen zu fischen. In der flachen Lagune soll es von übergroßen Austern nur so wimmeln, sodass Onkel Dagobert auf ein Vermögen aus schwarzen Perlen hofft. Donald würde das Weihnachtsfest lieber zuhause feiern und auch Tick, Trick und Track beschweren sich darüber, dass es vor Ort nicht einmal einen richtigen Weihnachtsbaum gäbe. Doch Onkel Dagobert wiegelt ab und navigiert das Boot in die Lagune, nachdem er eine große Seekiste an Deck verzurren lässt.
Das Boot landet in einem enormen Sog und wird immer näher an den Vulkan herangezogen, der unmittelbar am Ufer emporragt. Das Wasser aus dem Meer wird in eine Grotte gesogen und spült auch das Boot der Ducks unaufhaltsam in die Höhle, dass wie ein Stöpsel im Eingang der Höhle steckenbleibt. Doch ohne ihr Schiff können die Abenteurer die Insel nicht verlassen. Während Onkel Dagobert sich vergnügt mit seinen Muscheln beschäftigt, erforschen Tick, Trick und Track mit Donald den Vulkankrater und schmieden einen Plan, um sich die Naturgewalten zu Nutze zu machen.
Am Ende können die Ducks doch noch ein schönes, wenn auch ungewöhnliches Weihnachtsfest in der Südsee feiern und dürfen sich sogar über einen Weihnachtsbaum freuen.
- → Mehr Informationen zu dieser Geschichte gibt es im Hauptartikel Weihnachten in der Südsee.
Donald-Duck-Kurzgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Storycode: D 91181
- Titel: Die rettende Idee
- Originaltitel: Christmas Problems
- Skript: Gorm Transgaard
- Zeichnungen: Daniel Branca
- Produktionsjahr: 1993
- Seitenanzahl: Einseiter
- Figuren: Donald Duck, Tick, Trick und Track
- deutsche Erstveröffentlichung: Micky Maus Magazin 50/1993
Auch in diesem Jahr ist der Weihnachtsbaum von Familie Duck wieder prächtig geschmückt und ein wahres Prachtexemplar: Nur leider bekommt Donald Duck die Christbaumspitze nicht mehr oben auf den Baum und muss daher erfinderisch werden.
Ein Truthahn für den Damenverein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Storycode: H 85108
- Originaltitel: A Turkey for the Women's Club
- Skript & Zeichnungen: Jan Gulbransson
- Produktionsjahr: 1985
- Seitenanzahl: 14
- Figuren: Daisy Duck, Donald Duck, Fähnlein Fieselschweif, Gustav Gans
- deutsche Erstveröffentlichung: Mickyvision 25/1990

Der Entenhausener Damenverein hat zusammen mit Vertretern der Stadt eine Tombola organisiert, die am Nachmittag auf dem Weihnachtsmarkt stattfinden soll. Die gutbürgerliche Vorsitzende des Vereins, der konservative Bürgermeister sowie dessen betuchte Gattin freuen sich darauf, einer „armen Seele“ etwas Gutes zu tun. Dem glücklichen Gewinner winkt nämlich ein schmackhafter Truthahn, der zu Weihnachten bekanntlich als Festtagsbraten auf dem Gabentisch landen soll. Für die Beschaffung des Truthahns war eigentlich Daisy Duck zuständig, doch diese hat den Auftrag an ihren Freund Donald weiterdelegiert. Die Vorsitzende des Damenkränzchens verlangt von Daisy umgehend, dass der versprochene Truthahn alsbald geliefert wird, anderenfalls nimmt ihr guter Ruf im Verein Schaden.
In heller Aufregung läuft Daisy zum Haus von Donald, wo sie im verschneiten Garten auf die Pfadfinder Tick, Trick und Track trifft, die sich gerade intensiv auf eine Prüfung des Fähnlein Fieselschweifs vorbereiten und zu Fieselschweiflingen mit Doppelstern aufsteigen wollen. Doch von derlei Geschwätz will Daisy nichts wissen, da sie in regelrechte Panik verfallen ist. Als Tick, Trick und Track Reißaus genommen haben, werden sie von Donald entdeckt. Die Neffen erzählen ihm von Daisy übler Laune, woraufhin Donald sein damaliges Versprechen wieder einfällt. Nun rechnet er vor, dass ein Truthahn gut und gerne zwanzig Taler kosten dürfte und unterbreitet den Vorschlag, dass Tick, Trick und Track die Hälfte von zehn Talern beschaffen sollen, in dem sie bei reichen Leuten Schnee schippen.
Donald dagegen will sich um die andere Hälfte kümmern und hilft der Gattin des Bürgermeisters mit ihren schweren Einkäufen. Als sie bei der Villa des Bürgermeisters angekommen sind, bemerken sie, dass Tick, Trick und Track fast das ganze Anwesen vom Schnee befreit haben und aus dem angehäuften Schneeberg ein widerstandsfähiges Iglu gebaut haben, wie es von angehenden Fieselschweiflingen mit Doppelstern verlangt wird. Dem Bürgermeister ist das Iglu im Vorgarten jedoch ein Dorn im Auge, sodass er die Jungs ohne Bezahlung auf die Straße setzt. Donalds rüpelhafte Art veranlasst auch die Ehefrau des Bürgermeisters dazu, ihm den von Donald erwarteten Lohn zu verweigern.
Nun stehen die Ducks genau so da wie am Anfang. Tick, Trick und Track machen nun erfolgreich Jagd auf einen besonders hässlichen Truthahn, der auf einem Brachland sein Unwesen treibt und die Anwohner terrorisiert. Es gelingt den Pfadfindern, das Tier zu bändigen und in einen Käfig zu sperren. Donald dagegen hat nach einer schwierigen Abwägung seines Gewissens die beiden verpackten Truthähne des Bürgermeister-Ehepaars mitgehen lassen, die eigentlich für deren Hunde gedacht waren.

Wenig später treffen sich alle Beteiligten auf dem Gelände der Tombola wieder. Daisy ist froh, dass Donald und die Jungs ihr doch noch aus der Patsche helfen konnten und Donald ist sichtlich stolz auf seinen Fang. Als der Bürgermeister bemerkt, dass seine beiden Truthähne verschenkt werden sollen, protestiert er, wird aber von der strengen Vorsitzenden des Damenvereins zur Mäßigung aufgerufen.
Als das Siegerlos gezogen wird, stellt sich niemand anderes als Gustav Gans als glücklicher Sieger vor. Die Damenverein-Vorsitzende protestiert, weil Gustav immerhin der Vetter von Daisy ist, da sie eine Verschwörung wittert. Auch der Bürgermeister ist wütend, weil ihm seine Truthähne durch die Lappen gegangen sind. Um Daisy vor dem Vorwurf der geheimen Absprache zu verteidigen, mischt sich nun auch Donald ein und es kommt zu einem wilden Handgemenge, das von herbeibeorderten Streifenbeamten aufgelöst werden muss.
Am Ende können sich Donald, Daisy, Gustav Gans und Tick, Trick und Track doch noch über einen zünftigen Festschmaus in einer behaglichen Behausung freuen, während der Bürgermeister und seine Frau in die Röhre gucken und sich mit einem kargen Mahl zufriedengeben müssen.
Weiße Weihnachten um jeden Preis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Storycode: D 6670
- Originaltitel: White Christmas Worries
- Skript: Donne Avenell
- Zeichnungen: Daniel Branca
- Produktionsjahr: 1982
- Seitenanzahl: 14
- Figuren: Borstinger, Donald Duck, Gundel Gaukeley, Nimmermehr, Onkel Dagobert, Tick, Trick und Track
- deutsche Erstveröffentlichung: Mickyvision 26/1990

Gerade einmal zwei Tage bleiben bis zum Heiligen Abend, doch in Entenhausen mag ohne leise rieselnden Schnee keine rechte Weihnachtsstimmung aufkommen. Selbst im Entenhausener Milliardärsklub wird darüber debattiert, ob es weiße Weihnachten geben wird oder nicht. Der grantige Direktor Eberle behauptet steif und fest, dass es dieses Jahr zu Weihnachten keinen Schnee geben wird und verwettet großspurig zehn Millionen Taler. Zur Aufregung der anderen Milliardäre hält ausgerechnet der reichste Mann der Welt dagegen, denn Onkel Dagobert wettet, dass auf jeden Fall Schnee fallen wird.
Von der Diskussion angestachelt lässt sich Direktor Eberle von seinem Schergen Schmidtchen in die Berge fahren, wo die schweren Wolken bereits tief hängen und von bald einsetzendem Schneefall künden. Sekretär Schmidtchen äußert, dass es schon mit Magie zugehen müsste, wenn es bis Weihnachten nicht mehr schneien sollte. Dieser Kommentarveranlasst Herrn Eberle dazu, sich zauberhafte Unterstützung in Gestalt von Gundel Gaukeley zu holen. Als Gundel von der Möglichkeit hört, ihrem Rivalen Dagobert Duck eins auszuwischen, steigt sie mit Nimmermehr in das nächste Flugzeug nach Entenhausen und wird von Direktor Eberle am Flughafen in Empfang genommen.
Mit im Gepäck hat Gundel Gaukeley einem spezifischen Zauberstab, der – in den Boden gesteckt – die Wasserkristalle in den Wolken bindet. Gundel und Herr Eberle fahren ins Gebirge, positionieren den Zauberstab und freuen sich darauf, dass Onkel Dagobert schon bald seine Wette verlieren wird. Dieser hat inzwischen mit seinen Neffen Donald und Tick, Trick und Track ein Flugzeug bestiegen, um ein chemisches Pulver über den Wolken abzuwerfen, um diese zum Schneefall zu bewegen. Obwohl ihn seine Meteorologen von der Aktion überzeugt haben, mag aus den Wolken partout kein Schnee fallen. Daraufhin laufen die Ducks zu Bibliothek, um ein schlaues Buch zu finden, in dem ein Geheimrezept für Schnee steht.
Als die durchtriebene Magierin Gundel Gaukeley davon erfährt, verwandelt sie sich in eine Bibliothekarin und zeigt Onkel Dagobert in einem verhexten Buch einen passenden Zauberspruch, mit dessen Hilfe man es schneien lassen kann. Allerdings benötigt man für den Zauber eine wertvolle Münze wie den Glückszehner. Insgeheim plant Gundel nämlich, Herrn Eberle zu hintergehen und sich den Glückszehner von Onkel Dagobert zu schnappen.

Auf dem Berggipfel, von dem aus Dagobert und seine Neffen den Zauberspruch aufsagen wollen, kommt es zum Showdown. Gundel setzt Dagobert und Donald mit ihren Buff-Bomben außer Gefecht und reißt sich den Glückszehner unter den Nagel. Als sich ihr Tick, Trick und Track in den Weg stellen, sieht Gundel keinen anderen Ausweg, als ihren Zauberstab aus dem Boden zu ziehen und die Drillinge in eine Schockstarre zu hexen. Gundel gelingt daraufhin die Flucht.
Nachdem alle wieder zu sich gekommen sind, bestellt Onkel Dagobert ein Taxi, um so schnell wie möglich zum Flughafen zu gelangen, um Gundel noch abzufangen. Allerdings setzt ohne den Zauberstab von Gundel innerhalb kürzester Zeit starker Schneefall ein. Es sieht danach aus, als hätte Onkel Dagobert zwar seine Wette gewonnen, dafür aber seine Nummer Eins verloren.
Im Flughafenterminal lauert Gundel jedoch Direktor Eberle auf, der ihr den Glückszehner wieder abluchst, da er sich von der Magierin betrogen fühlt. Als Onkel Dagobert und seine Neffen eintreffen, ist Gundel zwar schon wütend in ihr Flugzeug gestiegen, aber Herr Eberle schlägt im Austausch gegen den Glückszehner vor, die alberne Wette einfach zu vergessen. Freudestrahlend willigt Onkel Dagobert ein und alle sind sich einig, dass Weiße Weihnachten nun mal die schönsten sind.
Zorngiebels Rache[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Storycode: D 93050
- Originaltitel: Deck Us All!
- Skript & Zeichnungen: William van Horn
- Produktionsjahr: 1993
- Seitenanzahl: 10
- Figuren: Donald Duck, Famulus Fiesrich, Nachbar Zorngiebel, Tick, Trick und Track
- deutsche Erstveröffentlichung: Micky Maus Magazin 52/1993
Nichts gehört für Donald Duck und seine Neffen Tick, Trick und Track so sehr zum Weihnachtsfest dazu wie ein prachtvoller Weihnachtsbaum, der in der guten Stube glänzt. Auf dem Markt besichtigen sie an einem Stand von Famulus Fiesrich einige Weihnachtsbäume, die der gerissene Halsabschneider zu schier unglaublichen Wucher-Preisen feilbietet. Die geeigneten Bäume kosten ein kleines Vermögen, das Donald weder zahlen will noch kann. Für seinen bescheidenen Geldbeutel kann er nur kümmerliche Kiefern bekommen, die ganz und gar nicht seinem Geschmack entsprechen und über die Tick, Trick und Track nur Spott übrighaben. Daraufhin beschließt Donald, wie in alten Tagen einen tollen Tannenbaum im Wald zu schlagen und fährt mit seinen Neffen ins tief verschneite Ottergebirge, wo es seit jeher die besten Bäume gibt.

Während Tick, Trick und Track die schwere Holzfälleraxt schleppen, lastet auf Donald die Bürde, nach dem schönsten Weihnachtsbaum Ausschau zu halten. Sein fachkundiger Blick zeigt sich dabei jedoch nicht in jedem Fall so messerscharf wie die mitgebrachte Axt. Nachdem die Familie Duck endlich fündig geworden ist, blickt Donald zwischen all den Tannennadeln ausgerechnet in das faltige Gesicht seines Nachbarn Zorngiebels. Der streitsüchtige Nachbar will sich sogleich mit Donald anlegen und ihm seinen Weihnachtsbaum streitig machen, da Zorngiebel ebenfalls auf der Suche nach einem Prachtexemplar ist. Dass der soeben erst geschlagene Baum bei dem Zwist all seine Nadeln verliert, scheint Nebensache zu sein.
In den nächsten Stunden folgen unermüdliche Versuche von Nachbar Zorngiebel, die Ducks am Baumfällen zu hindern und Donald nach Strich und Faden zu sabotieren. Dieser aber will partout nicht klein beigeben und setzt sich unverrichteter Dinge zur Wehr. Gegen die gegenseitigen Revanchen können Tick, Trick und Track nichts ausrichten, stehen aber weiterhin auf der Seite von Onkel Donald.
In seiner überschäumenden Wut löst Nachbar Zorngiebel eine Lawine aus, die Donald und seine Jungs unter sich begräbt. Die Ducks haben nun endgültig den Schnabel voll und treten die Heimreise an, denn immerhin haben sie doch noch einen Weihnachtsbaum gefunden, den sie zuhause außergewöhnlich schmücken wollen. Nachbar Zorngiebel dagegen hockt mit seinem kalten Herz allein im Haus und ist nicht sonderlich erfreut über seinen diesjährigen Weihnachtsbaum.
Die Schneekugel der Lady Lonesome[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Storycode: D 92256
- Originaltitel: The Christmas Treasure Hunt
- Skript: Bob Langhans
- Zeichnungen: Tino Santanach Hernandez
- Produktionsjahr: 1992
- Seitenanzahl: 16
- Figuren: Daniel Düsentrieb, Die Panzerknacker, Donald Duck, Onkel Dagobert, Tick, Trick und Track
- deutsche Erstveröffentlichung: Micky Maus 50/1992

Es sind nur noch wenige Tage vor Weihnachten und die fleißigen Neffen Tick, Trick und Track helfen Daniel Düsentrieb dabei, die Roboter-Wichtel in einem Geschäft von Onkel Dagobert zu reparieren, die Reklame im Schaufenster machen. Kurz darauf ruft Onkel Dagobert an und bittet seine Großneffen sowie Donald in den Geldspeicher, da er wieder einmal auf Schatzjagd gehen will. Keiner der Ducks ahnt, dass die schurkischen Panzerknacker sich als Weihnachtsmänner verkleidet haben und nun Wind von der bevorstehenden Schatzsuche bekommen haben.
Im Geldspeicher zeigt Onkel Dagobert seinen Neffen eine schöne Schneekugel mit einer Damenfigur darin. Auf Nachfrage erklärt Dagobert, dass es sich bei der Dame um die reiche Diva Lucy Lonesome handelt, die um die Jahrhundertwende in Großbritannien gelebt hat. Es handelt sich mitnichten um eine handelsübliche Schneekugel, denn statt Schnee rieselt feiner Goldstaub durch die Kugel und die Figurine im Inneren ist mit Diamanten besetzt. Aus einer testamentarischen Verfügung heraus hat Onkel Dagobert erfahren, dass es von der luxuriösen Schneekugel noch eine viel größere Version geben soll – nämlich in Lebensgröße von Lady Lonesome.
Wenig später machen sich Onkel Dagobert, Donald und Tick, Trick und Track auf nach London, wo die Lady viele Immobilien besessen hat. In einem der Häuser stößt Donald auf eine Art Tagebuch, aus dem er vorliest, dass die Lady früher eine wenig talentierte Opernsängerin war, bevor sie heiratete und früh Witwe wurde. Die Schatzjäger vermuten daher, dass sich die gesuchte Schneekugel im alten Opernhaus befindet, da Lady Lonesome ihre Leidenschaft für die Musik nie abgelegt hat.
Just in diesem Augenblick stürmen die Panzerknacker in den Raum, die sich als britische Polizisten verkleidet haben und Dagobert verhaften wollen. Donald und die Jungs durchschauen aber schnell, dass es sich nicht um echte Bobbys handeln kann, die da gerade Onkel Dagobert entführen. Mit einem Taxi nehmen die Neffen die Verfolgung auf, sodass sich eine kleine Verfolgungsjagd durch das winterlich verschneite London entfaltet.
Die Panzerknacker erreichen mit dem gefesselten Onkel Dagobert zuerst das alte Opernhaus und stoßen im Bühnenboden auf die riesige Schneekugel, die sie sogleich zerstören wollen. Doch da treten ihnen Donald und Tick, Trick und Track entgegen, die Onkel Dagobert befreien und die Panzerknacker in Schach halten. Die Schurken sind aber wieder schneller und sperren die Ducks in eine Kammer unter der Bühne, aus der es nur einen schmalen Ausgang gibt.
Wieder verfolgen die Ducks die diebischen Panzerknacker in einem Taxi. Der Bus der Panzerknacker gerät im Blitzeis ins Schlingern und kommt von der Fahrbahn ab. Durch den Unfall landen die Verbrecher im Gefängnis, während Onkel Dagobert sich über die heilgebliebene Schneekugel freuen darf, die er neben seinem Kamin postiert.
Kein schöner Baum in dieser Zeit...[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Storycode: AR 109
- Alternativtitel: Tannenbaum-Tumult
- Originaltitel: Fir-Tree Fracas
- Skript & Zeichnungen: Don Rosa
- Produktionsjahr: 1987
- Seitenanzahl: 4
- Figuren: Daisy Duck, Daniel Düsentrieb, Donald Duck, Gustav Gans, Helferlein, Oma Duck, Onkel Dagobert, Tick, Trick und Track
- deutsche Erstveröffentlichung: Micky Maus Magazin 52/1994
In diesem Jahr soll das große Weihnachtsfest der Familie Duck im trauten Heim von Donald Duck und seinen Neffen stattfinden, der schon seit Monaten Vorbereitungen für die Party getroffen hat. Soeben hat Donald einen prächtigen Tannenbaum in der guten Stube aufgestellt und verspricht Tick, Trick und Track, dass sein Weihnachtsbaum ein noch nie dagewesenes Prachtexemplar werden soll, von dessen glanzvoller Dekoration noch lange gesprochen werden wird.
Da sich Donald nicht mit schlichten Kugeln zufriedengeben will, hat er in einer Glaserei dreihundert handbemalte Weihnachtsbaumkugeln aus Glas vorbestellt, die mit Motiven aus Disney-Filmen verziert sind. Damit die zerbrechlichen Stücke auch heil zuhause ankommen, lässt Donald sämtliche Straßen von seinen Neffen absperren, die mit Stopp-Schildern den gesamten Stadtverkehr lahmlegen.

Nachdem Donald die Weihnachtsbaumkugeln angebracht hat, kommt Diplom-Ingenieur Daniel Düsentrieb gerade rechtzeitig vorbei, um die von Donald bestellte Lichterkette zu bringen. Die Glühlampen der einzigartigen Lichterkette blinken im Rhythmus in schillernd bunten Farben. Da die Elektroden unwahrscheinlich viel Energie benötigen, klemmt Donald das extralange Kabel kurzerhand an einen Strommast, auf den er in Sicherheitsmontur geklettert ist.
Für einen kurzen Moment sind Donald und Tick, Trick und Track begeistert von der bunten Pracht des leuchtenden Weihnachtsbaumes. Da nahen auch schon die ersten Gäste in Person von Onkel Dagobert, Daisy, Oma Duck und Vetter Gustav – und Donald weist seine Neffen an, mucksmäuschenstill auf ihren Stühlen sitzen zu bleiben, bis er die Verwandten ins Wohnzimmer geführt hat.
Tick, Trick und Track tun, wie ihnen geheißen wurde, und beobachten das schicksalhafte Spektakel, dem sich der ewige Pechvogel Donald nicht entziehen kann. Wenige Augenblicke später sind Onkel Dagobert, Daisy, Oma und Gustav beim Betreten des Wohnzimmers tatsächlich sprachlos und auch Donald steht beim Anblick seines Weihnachtsbaumes der Schock ins Gesicht geschrieben.
Das schönste Geschenk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Storycode: D 95026
- Originaltitel: The Best Ever
- Skript: Dave Rawson
- Zeichnungen: Vicar
- Produktionsjahr: 1995
- Seitenanzahl: 12
- Figuren: Donald Duck, Tick, Trick und Track, Schwärmlein Kohlmeisen, Zorngiebel (Cameo)
- deutsche Erstveröffentlichung: Micky Maus Magazin 52/1995
In diesem Jahr hat der brave Bürger Donald Duck eisern gespart, um seinen drei ungestümen Neffen Tick, Trick und Track all ihre Wünsche zum Weihnachtsfest zu erfüllen. Und da der Wunschzettel der Drillinge entsprechend lang ausgefallen ist, hat sich der ansonsten eher als arbeitsscheu bekannte Erpel gleich drei Jobs zugelegt, um die Geschenke überhaupt finanziell stemmen zu können.
Nachdem Donald am Morgen das Haus verlassen hat, um zur Arbeit zu gehen, starten die findigen Neffen ihren Geheimplan. Tick, Trick und Track sind nämlich furchtbar neugierig und wollen nicht bis Heiligabend warten, bis sie ihre Geschenke zu kommen. Heimlich und ohne Spuren zu hinterlassen, verschaffen sie sich Zugang zur verschlossenen Abstellkammer, in der Donald die zahlreichen, hübsch verpackten Geschenke deponiert hat.
Von dem unweihnachtlichen Treiben seiner Neffen ahnt Donald nichts, denn er hat alle Hände voll damit zu tun, die widerspenstigen Kunden des Schuhgeschäfts zu bedienen, nachdem er seine Schicht in der Margarinefabrik beendet hat. Voller Tatendrang zeigt sich Donald charmant und clever zugleich, um selbst die bizarrsten Kundenwünsche zufrieden zu stellen. Derweil malen sich Tick, Trick und Track bereits in bunten Farben aus, welche Überraschungen ihr lieber Onkel Donald für sie zu Weihnachten noch in petto hat. Sie träumen von spektakulären Geschenken wie einem Superschlitten, auf den alle anderen Kinder in der Nachbarschaft bestimmt schrecklich neidisch wären.

Als sich Donald nach einem harten Arbeitstag nach hause geschleppt hat, setzt er sich müde in seinen kuschligen Sessel, da er zumindest noch eine halbe Stunde Zeit hat, bevor er seine dritte Stelle antreten muss. In der Zwischenzeit haben sich Tick, Trick und Track in den Kopf gesetzt, ihrem Onkel ebenfalls ein Geschenk mit Knalleffekt zu spendieren: Nämlich eine selbstgebastelte Rakete, die ein leuchtendes Feuerwerk an den Weihnachtshimmel zaubern muss.
In ihrem Eifer vertun sich die Jungs jedoch mit dem Schwarzpulver und vernachlässigen die Sicherheitsaspekte. Ihre im Vorgarten aufgestellte Abschussrampe kippt um, als die Lunte bereits Feuer gefangen hat. Die Raketen laden dadurch zielsicher im Dachstuhl und setzten Augenblick das gesamte Gebäude in Brand. Nach dem ersten Schock realisieren Tick, Trick und Track, dass ihr Onkel Donald noch in seinem Sessel saß, als sie ihn zuletzt gesehen haben.
Amm Ende sind Donald und Tick, Trick und Track zwar zu Weihnachten obdachlos und alle Päckchen sind in der Abstellkammer verbrennt, dennoch sind die Jungs froh über das schönste Geschenk überhaupt.
Eine echte Weihnachtsüberraschung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Storycode: D 2062
- Originaltitel: A Surprising Christmas Present
- Skript: Vilhelm Joost
- Zeichnungen: Vicar
- Produktionsjahr: 1972
- Seitenanzahl: 3
- Figuren: Donald Duck, Onkel Dagobert, Tick, Trick und Track
- deutsche Erstveröffentlichung: Micky Maus 50/1973

In seinem Geldspeicher grübelt Onkel Dagobert angestrengt darüber nach, was er seinem nichtsnutzigen Neffen Donald wohl zu Weihnachten schenken könnte. Er ärgert sich darüber, dass Donald so häufig zu spät zur Arbeit erscheint und bekommt daraufhin eine praktische Idee. Dagobert läuft in die Stadt und betrachtet mit sorgenvoller Miene das Schaufenster eines Uhrmachers.
Da ihm selbst die billigsten Modelle viel zu teuer sind, kramt Dagobert in seiner Abstellkammer einen alten und verbeulten Wecker hervor, der offensichtlich schon bessere Tage gesehen hat und der ohrenbetäubend laut tickt. Am Heiligen Abend kann sich Donald daher nicht so recht über das Geschenk seines Onkels freuen.
Allerdings glaubt er zurecht, dass eine solche Antiquität sicherlich einiges wert sein könnte, und begibt sich schnurstracks zum Antiquitätenhändler, der extra für ihn sein Geschäft öffnet. So kommt es, dass Donald sich doch noch über Onkel Dagoberts großzügige Gabe freuen kann, dessen Geiz ihm mal wieder eine Pleite beschert hat.
Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Wünsche und Vermutungen-Thread zur Spezial-Reihe im F.I.E.S.E.L.S.C.H.W.E.I.F.
- Allgemeine Diskussion zur Spezial-Reihe im F.I.E.S.E.L.S.C.H.W.E.I.F.
