Lustiges Taschenbuch

Band 607

Schneezauber
Egmont Ehapa)

Erscheinungsdatum: 10. Februar 2026
Editorial Director:

Jörg Risken (V.i.S.d.P.)

Redaktion:

Stephanie Bens, Lisa Höffner, Madita Ruppender (Redaktion),
Yinin Got,
Sigi Hepner,
Fides Stürmann (Grafik),
Ulrike Marotz (Lektorat)

Übersetzung:

Manuela Buchholz, Peter Daibenzeiher, Reinhard Schweizer, Susanne Walter, Stefanie Walther-Kotzé

Geschichtenanzahl: 11
Seitenanzahl: 254
Preis: D: 8,99 €
A: 9,50 €
CH: 14.90 SFR
Besonderheiten:
Weiterführendes
Liste aller Lustigen Taschenbücher
Covergalerie
Infos zu LTB 607 beim Inducks

Inhalt Bearbeiten

Wenn der Schneebot spinnt Bearbeiten

D 2025-034

Gerade noch bedauern es die Kinder, nicht zu den Schnee- und Eisspielen nach Montebello fahren zu können, da steht unvermittelt Onkel Dagobert vor der Tür und bietet ihnen ebendieses an. Tatsächlich braucht Dagobert vor allem Donalds Hilfe als williger, aber unterbezahlter Lohnsklave. Bei den Schneespielen mangelt es nämlich am allerwichtigsten, am Schnee, und Dagobert hat den Auftrag bekommen, dafür zu sorgen, dass die Pisten schön weiß werden. Hierfür hat Daniel Düsentrieb extra einen Schneebot entwickelt, der die Beschneiung besser vornehmen soll als jede Schneekanone. Donald soll also dieses Wunderwerk steuern. In einem ersten Testlauf soll er sich mit der Wirkungsweise der Erfindung vertraut machen. Ob der Geländegängigkeit schier begeistert, verlocken ihn die Fähigkeiten des Bots jedoch zum Wagemut. Als er einen Hügel erklimmen will, bleibt der Schneebot stecken. In hilfloser Panik drückt Donald Knöpfe um Knöpfe und setzt versehentlich die Schneekanone in Betrieb, noch dazu mit voller Intensität. Als er die Kanone von außen abstellen möchte, kracht er mit der Wucht des Schnees von dem Hügel hinunter. Klarerweise sind Dagobert und Herr Düsentrieb ganz schön sauer über die Ungeschicktheit, die Donald zur Schau gestellt hat. Vor allem monieren sie, dass Donald im Inneren mit einem Nothebel den Betrieb des Bots sofort hätte unterbrechen können. Nun wird es schwierig, an den unablässig Schnee abfeuernden Bot heranzukommen, der bald im Ort für große Probleme sorgt. Sie versuchen es mit einem Hubschrauber, dann mithilfe der Langläufer, doch erst, als ein Skispringer zum Einsatz kommt und Donald von dessen Rücken auf den Schneebot niederspringt, gelingt das gewagte Unterfangen. Zu guter Letzt fängt es tatsächlich auf natürlichem Weg zu schneien an und die Schneespiele sind gerettet.

Die Legende des ersten Phantomias (Teil 29): Pläne aus dem Untergrund/Ein neuer Anfang graut Bearbeiten

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I TL 3469-1P

Phantomias erinnert sich an eine letzte Ressource: das Versteck im Entenhausener Münster, das sein Bruder Henry angelegt hatte, und in dem sich sein altes Kostüm und ein paar Masken befinden. In einer solchen gelingt es ihm, als sein vorgeblicher Anwalt zu Darendorf zu gelangen und seine Flucht aus dem Gefängnis vorzubereiten. Als Reaktion darauf soll Detta in ein Hochsicherheitsgefängnis verlegt werden, damit der Bürgermeister den Bürgern seine Handlungsfähigkeit beweist. Das aber erweist sich genau als der Ansatzpunkt, den Phantomias nutzt, um sich in den Transport einzuschleusen und auch Detta zu befreien.

Es bleibt aber das Problem, dass die Identität der drei bekannt ist. So wagen sie die Flucht nach vorne und stellen sich Pinkus, indem sie vorgeben, selbst Opfer von Phantomias und seiner Bande geworden zu sein, die sie beraubt, in einer Grotte eingesperrt und dann ihre Identitäten angenommen haben soll.

Der Schwindel wirkt, Pinkus wird zum Verkehrspolizisten degradiert, aber zumindest wieder Chefinspektor, nachdem er die "Schlafende Schöne" finden konnte (die ihm in Wirklichkeit Phantomias zugespielt hat). Marc Enclauhs Vorfahr entschließt sich allerdings, das Bild doch nicht an den inzwischen zurückgekehrten Dagobert zu verkaufen, da ihm das Museum in Baltimora ein besseres Angebot gemacht hat. Im Epilog erfährt der Leser, dass Jen Yu Phantomias tatsächlich verraten hat, aber Mac Moneysac der Drahtzieher zu sein scheint.

Bis zum letzten Plopp Bearbeiten

I TL 3508-3

Der hundemüde Donald macht sich gerade bettfertig, da fängt der Wasserhahn an zu tropfen. Mit allem, was er hat, schreitet Donald ein und setzt sich gegen den aufsässigen Hahn zur Wehr, mit dem Ergebnis, dass sein ganzes Haus geflutet wird. Donald flüchtet zum Schlafen in den Garten auf seine heißgeliebte Hängematte, doch auch dort will er keinen ruhigen und vor allem trockenen Schlaf finden.

Die Türmerbande Bearbeiten

I TL 3608-3

Eine kriminelle Bande bereitet der Polizei großes Kopfzerbrechen. Nach gelungenen Coups flüchten die Mitglieder der Türmerbande oft in Sackgassen, doch wenn Inspektor Issel ihnen folgt, sind sie kurz darauf spurlos verschwunden. Kommissar Hunter ist so sauer, dass er die Bewachung der Juwelenausstellung der Gräfin von Cost und Spielig selbst übernimmt. Issel weist er dagegen eine undankbare neue Rolle zu: Er soll sich um den Polizeihund Alonso kümmern. Der aufgekratzte Vierbeiner bereitet ihm in Folge einige Probleme. Mit Haaren, die ihm ständig vor die Augen fallen, sieht Alonso nicht viel und knallt ständig gegen irgendein Hindernis. Dafür hat er eine feine Nase, die ganz auf Delikatessen geeicht zu sein scheint. Infolgedessen bricht er laufend durch Schaufenster und in Küchen und Issel muss die Schäden berappen. Auch auf der Ausstellung, zu der Issel das Tier auf Wunsch Hunters mitnehmen sollte, benimmt sich Alonso daneben. Hunter setzt deswegen beide vor die Tür. Kurz darauf schlägt die Türmerbande zu, die sich als Kellner verkleidet schon viel früher in das Anwesen der Gräfin geschmuggelt haben. Die Diebe sind perfekt vorbereitet. Sie lassen eine Rauchbombe fallen, die den Polizisten die Sicht vernebelt, und entkommen mit ihrer Beute. Hunter und Konsorten nehmen die Verfolgung auf, die wieder in einer Sackgasse endet. Diesmal allerdings ist Alonso mit seiner feinen Nase dabei, der die Delikatessen im Beutesack erschnüffelt. Die Diebe sind immer noch dort in der Sackgasse, sie tragen nur Kleidung, mithilfe derer sie optisch mit der Mauer dahinter verschmelzen. Der Fall ist gelöst und die spöttischen Kollegen sind nun ganz begeistert von Alonsos verborgenen Talenten.

Neue alte Erinnerungen Bearbeiten

I PM 495-1

Bei ihrem romantischen Jahrestag samt gemeinsamem Filmgucken und Dinieren soll nichts schiefgehen. Donald hat als Überraschung für seine Herzallerliebste auf dem Dachboden sogar ein altes Fotoalbum gefunden, das ihre früheren gemeinsamen Ausflüge ablichtet. Bald schwelgen Donald und Daisy in Erinnerungen. Da platzt ungebeten Dussel herein, der seinen Fernseher geschrottet hat und nun bei Donald seine Lieblingssendung sehen möchte. Damit lässt es der plattfüßige Tollpatsch jedoch nicht bewenden und sich auch nicht von Donalds rüden Versuchen ihn hinauszukomplimentieren abschrecken. Stattdessen besieht er sich nun ebenfalls interessiert das Fotoalbum, zündet dieses dabei jedoch versehentlich an. Kurz darauf sind die Fotos ruiniert und Donald packt die Wut. Daisy greift beschwichtigend ein. Der überschwängliche Dussel hat überdies sogar eine Idee, wie er das Unheil wieder gutmachen kann. Er hat jüngst einen Fotografiekurs gemacht und schlägt vor, die zerstörten Fotos nachzustellen. Also machen sich die drei auf zu einem Picknick, zu einem Tanzcafé und zu einer Ballonfahrt. Jedes Mal geht jedoch fürchterlich etwas schief und die daraus resultierenden Fotos sehen dementsprechend aus – kein bisschen so, wie die damaligen. Doch Daisy und Donald sind Dussel nicht böse. Sie haben erkannt, dass es keinen Sinn hat, an Fotos zu hängen und in alten Erinnerungen zu schwelgen, sondern dass sie neue gemeinsame Erlebnisse machen wollen.

Ehrlich hüpft am längsten Bearbeiten

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Der rührige Erfinder Daniel Düsentrieb bekommt Besuch von seinem alten Schulkollegen Valentin. Natürlich will der Ingenieur wissen, wie es Valentin in der Zwischenzeit ergangen ist. Damals hatte er so viele Pläne, was er werden möchte. Und alle davon sind wahr geworden, wie der aufschneiderische Valentin seinem alten Klassenkameraden versichert. Nun aber bittet Valentin Daniel um eine Erfindung, wo er sofort mit seinen Gedanken Hologramme erstellen kann. Er behauptet, dass er damit Vogelscheuchen für seine großen Ländereien erzeugen will. In Wahrheit sollen die Hologramme ihm bei seinen Schwindeleien helfen. Auf einem Spaziergang durch Entenhausen hat er gute Gelegenheit, die Erfindung auszuprobieren und seine Prahlereien zum Leben zu erwecken. So kann er Dagoberts jüngst abgeschlossenen Milliardenvertrag überbieten und diesem sogar vorgaukeln, einen noch größeren Geldspeicher zu besitzen. Er stellt ganz einfach Gustavs Glück und die hohen Fieselschweif-Ränge von Tick, Trick und Track in den Schatten. Doch als er Dussel über den Weg läuft und auch dessen absurde Einfälle zu übertrumpfen versucht, überhebt er sich. Dussel lässt sich nämlich nicht abschütteln und möchte unbedingt das gigantisch große Trampolin ausprobieren, das Valentin ihm eben vorgeschwindelt hat. Ihm bleibt nichts anderes übrig, als alles zu gestehen. Dussel muntert den geknickten Prahlhans auf und rät ihm, seine Talente weiterzuentwickeln, um der Beste auf seinem Gebiet zu werden.

Valentinsknuspern Bearbeiten

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Pünktlich zum Valentinstag backt Oma jedes Jahr besondere Kekse in Herzform, die für alle Verliebten und Paare gedacht sind. Diese loben die Kekse auch jedes Mal enorm und meinen, es seien die besten Kekse, die sie je gegessen haben. Nur Franz bekommt kein Stück des köstlichen Knabberzeugs ab. Wie Oma betont, hat er keine Freundin, daher steht ihm auch kein Herzkeks zu. Franz findet das extrem ungerecht. Er badet im Elend, bis ihm einfällt, was er unternehmen kann. Wenn er eine Freundin findet, kann ihm Oma die Kekse nicht mehr verweigern. Folglich zieht er los in die Stadt. Wie er allerdings eine Freundin finden kann, davon hat er keine Ahnung. Zufällig gelangt er zu einem Speeddate-Event. Ohne richtig zu verstehen, um was es sich eigentlich handelt und was er tun sollte, schlägt Franz mit seiner Art eine Dame nach der anderen vor den Kopf. Zuletzt wird er vor die Tür gesetzt, als er sich über das Buffet hermacht. Nun steht er also wieder am Anfang. Da begegnet er Daisy und schildert ihr sein Problem. Sie gibt ihm den Ratschlag, es beim Einkaufen zu probieren, da man dort leicht verwandte Geister findet. Im nächstbesten Supermarkt macht Franz tatsächlich Bekanntschaft mit der etwas pummeligen und sympathischen Blumenhändlerin Adele, die seine Begeisterung fürs Essen teilt und exakt die gleichen Lieblingsprodukte hat. Doch als es an die letzte Packung Chips geht, fangen beide zu streiten an und werden aus dem Supermarkt geworfen.

Niedergeschlagen kehrt Franz heim zum Hof, den er verlassen vorfindet. Nur ein Blech mit den begehrten Keksen ist in der Küche. Franz reicht es mit der Zurückhaltung. Er schnappt sich ein Stück Gebäck und beißt hinein. Doch dieses enttäuscht ihn. Es handelt sich um ein ganz normales Schokoladenkeks, nichts Besonderes. Als Oma heimkommt und er ihr alles beichtet, erklärt sie ihm lächelnd, dass die Kekse für Verliebte so gut schmecken, da sie sie zusammen am Valentinstag genießen. Oma gibt nun auch Franz eine Tüte davon und sagt, er solle selbst entscheiden, was er damit machen will. Es dämmert schon und Franz zieht es erneut in die Stadt. Überall sind glückliche Paare unterwegs. Da hört er jemanden schluchzen. Es handelt sich um Adele, die zwar alle Verliebten mit ihren Blumen glücklich gemacht hat, jedoch niemanden hat, der ihr selbst welche geschenkt hätte. Franz beschließt, mit Adele die Valentinstagskekse zu teilen und kann allmählich den Zauber nachvollziehen, der in diesen ruht.

Hungrige Hausgeister Bearbeiten

I TL 3517-4

Als Micky seinen Freund Goofy besucht, staunt er nicht schlecht. Goofy legt überall in der Wohnung Essen aus, kehrt diesem erst den Rücken zu, wendet sich dann aber blitzschnell um, um nachzuprüfen, ob jemand von dem Teller etwas gefressen hat. Er erklärt Micky, dass er auf der Suche nach den Minifrillis ist, die sein Uronkel Eddie in einem Buch beschrieben hat. Die Minifrillis seien Hausgeister, die aber extrem scheu seien und die deswegen noch nie jemand zu Gesicht bekommen hat – inklusive Eddie, der der Erforschung von Wesen, die er selbst nie gesehen hatte, sein halbes Leben gewidmet hat. Eddie war auch der Meinung, dass Minifrillis am liebsten Samen des seltenen Sumpfknollenwegerichs fressen, hatte jedoch keine davon, um seine Vermutung zu überprüfen. Zudem behauptete er in seinem Buch, dass sich Minifrillis bei richtiger Ernährung zu Maxifrillis entwickeln können. Goofy hätte gerne einen solchen Maxifrilli. Es bedarf ganz schöner Mühen Mickys, seinem Freund klarzumachen, dass Frillis nicht existieren. Doch vielleicht hat er sich da getäuscht.

Die Fahndung nach der Flunder Bearbeiten

I PM 388-1

Die Technische Prüfkommission hat einen Wettbewerb ausgeschrieben: Wer ihr das dünnste Tablet der Welt vorlegt, gewinnt einen Auftrag in Millionenhöhe. Klar, dass Dagobert diesen unbedingt gewinnen will. Sein Techniker hat auch bereits ein solch extradünnes Tablet entwickelt und dieses F.L.U.N.D.E.R. getauft. Dagobert hat seine Neffen ins Forschungszentrum einbestellt, um ihnen das neue Wunderwerk vorzuführen, vor allem aber, um ihnen anzuschaffen, dass sie der Kommission Speisen servieren sollen, wenn diese ihn im Geldspeicher besuchen kommen. Donald weigert sich zunächst, wird aber von Onkel Dagobert mit Verweis auf dessen umfangreiche Schuldenliste schnell zur Vernunft gebracht. Verbittert zieht Donald ab und wirft die Schuldenlast, die ihm der alte Knauser zuvor unter die Nase gehalten hat, in den Müll. Doch in seiner Erregung hat er sich vergriffen und stattdessen das Tablet weggeworfen. Onkel Dagobert macht ihm nun die Hölle heiß, unbedingt das Stück wiederzufinden und rechtzeitig in die Geldspeicher zu bringen, denn es ist das einzige Exemplar. Eine wilde Jagd beginnt. Infolge dieser muss sich Donald erst mit Müllsammlern, dann einem Fischhändler und einem Club mit Origami-Wrestlern und zum Schluss noch mit verstaubter Bürokratie herumschlagen. Jedes Mal flattert ihm das dünn-luftige Tablet davon, bis er es schlussendlich in Händen hält. Nun aber schnell zum Geldspeicher hoch und das wertvolle Stück abgegeben. Leider läuft Donald auf dem Weg Gustav über den Weg und kann es nicht lassen, diesen wegen dessen neuen Gewinns, eines ultradünnen Tablets aufzuziehen. Beide fangen sich zu prügeln an. Dadurch versäumt Donald nicht nur die richtige Zeit, um seinem Onkel die F.L.U.N.D.E.R. zu bringen, Gustavs Tablet wird auch von einer Straßenwalze flachgewalzt und ist nun dünner als Dagoberts Neuentwicklung. Die Kommission spricht Gustav den Sieg zu.

Die Rückkehr des Maskierten Malers Bearbeiten

I TL 3538-5

Der Markt für Farben in Entenhausen wird neuerdings nicht nur zwischen den Konzernen Duck und Klever aufgeteilt, nein, es tummelt sich auch noch ein weiterer, zunächst anonym bleibender Konkurrent auf diesem. Zeitgleich kommt es zu eigenwilligen Vorkommnissen. Ein Farbenhändler wird von einer verkleideten, gewaltbereiten Bande bedroht und bei einer Farbauslieferung explodiert der Lieferwagen. Diese verunsichernden und den Farbenmarkt aufmischenden Ereignisse schlagen sich auch in den Titelseiten der Zeitungen aus dem Hause der geschädigten Herren Duck und Klever nieder. Besonders Klevers Postille nimmt kein Blatt vor den Mund und fragt öffentlichkeitsheischend und nicht mit unfreundlichen Formulierungen geizend, wo denn der Maskierte Maler abgeblieben sei. Der verärgerte Sergei mottet in Folge seine Geheimidentität wieder aus und schwingt sich auf zu neuen heldenhaften Taten. Dabei landet er jedoch erstmal auf dem Kopf. Am nächsten Morgen wacht er in unbequemer Haltung zuhause auf und hat keine Ahnung mehr, was er in der Nacht getrieben hat. Dabei ist in der Nacht Erschütterndes geschehen: Klaas Klever ist entführt worden. Das Verschwinden seines schärfsten Konkurrenten ermuntert Dagobert dazu, ordentlich an der Preisschraube zu drehen und den Farbmarkt zu dominieren. Anstreicher Sergei ärgert sich gewaltig über die neuen Preise. In der folgenden Nacht verschwindet aber auch Dagobert spurlos und wieder wacht Sergei zuhause auf ohne Erinnerung an die vergangene Nacht. Aus den Nachrichten erfährt er, dass als einziges Indiz am Tatort ein Pömpel gefunden wurde. Und genau jetzt geht Sergei sein eigener Pömpel ab. Da fragt er sich nun, ob er es war, der die Milliardäre entführt hat.

Zum Glück findet er kurz darauf seinen eigenen Pömpel unter der Abwasch und entsinnt sich dessen, was er am vorigen Abend gemacht hatte. Damit steht allerdings fest, dass ein anderer pömpelschwingender Schurke sein Unwesen treibt. Als Maskierter Maler dringt Sergei in die Asservatenkammer der Polizei ein, um das Indiz zu untersuchen. Dabei entdeckt er Farbreste, die ihn zweifelsfrei auf die Spur des Farbherstellers Doktor Pink bringen. Vor einer Farbhandlung überrascht er dessen pink gewandete Bande und liefert ihnen einen Kampf. Dann folgt er ihnen ins Hauptquartier des farbenmischenden Erzbösewichts. Nach weiteren Kämpfen gelingt es ihm, zunächst dessen Handlanger und dann den mit einem Exoskelett gepanzerten Doktor Pink zu überlisten und zu besiegen. Doch manche Dinge ändern sich auch mit seinem Triumph nicht.

Schneezauber Bearbeiten

I TL 3599-1

Die drei Vettern Donald, Dussel und Gustav wollen sich einen schönen gemeinsamen Tag im Gebirge gönnen und dabei die Skipisten unsicher machen. Doch die Ruhe der Berge wird für Donalds Geschmack unsanft von seinen beiden Verwandten gestört. Gustav erhält andauernd neue Gewinne von lautstarken Marketingmenschen und Chaot Dussel kann sich keine zwei Skier an die Füße schnallen, ohne eine Lawine auszulösen. Verärgert zieht sich Donald in ein Café zurück, doch die kochenendheiße Schokolade, die seinen Schnabel verbrüht, kühlt sein Mütchen nicht im Geringsten ab. Als er sich gerade über das Fehlverhalten seiner Vettern beschwert, dringen seine Worte auch an die Ohren eines gewitzten und zu schelmischen Scherzen aufgelegten Zauberers, der Donald kurzerhand anbietet, die beiden Vettern aus dessen Leben zu streichen. dazu muss Donald nur lang genug in einen Schneeberg eintauchen, dann kann er sich nicht mehr an Dussel und Gustav erinnern und diese haben ihn ebenfalls vergessen. Ein Versuch könnte nicht schaden, denkt sich der mürrische Donald, und lässt sich auf den Hokuspokus ein. Nach einer Ewigkeit dem Schneeberg entstiegen, fährt er zähneklappernd mit dem Bus nach Hause und auch Dussel und Gustav machen sich mit Gustavs Auto auf den Rückweg. Keiner von ihnen kommt auf die Idee, dass ihnen etwas oder jemand abgeht.

Am nächsten Morgen ist Donald nach einer langen und anstrengenden Heimreise immer noch unfassbar übermüdet, als bereits Daisy vor seiner Tür auftaucht. Schnell kommt sie auf Gustav zu sprechen. Donald ist überrascht. Er kennt keinen Gustav und findet den Namen überdies abstoßend. Schon verdächtigt er Daisy, ihn eifersüchtig machen zu wollen. Diese wiederum findet Donalds absurden Scherz, Gustav nicht zu kennen, nicht witzig. Verärgert zieht sie von dannen. Viel Zeit, um sich zu erholen, bleibt Donald nicht, wo doch kurz darauf Onkel Dagobert anruft und ihn in den Geldspeicher zum Münzenpolieren einbestellt. Während Donald nun miesepetrig seiner Fronarbeit nachkommt, platzt Dussel herein, der eine glorreiche neue Geschäftsidee für seinen Onkel hat. Der Fantastilliardär findet diese nicht ganz so genial wie sein überdrehter Neffe und weist den Schussel erstmal ebenfalls der Münzpolierfraktion zu. Dort treffen also Donald und Dussel aufeinander, die sich ebenfalls nicht mehr kennen und sich nun gegenseitig vorstellen. Dagobert wundert sich hinter seinem Schreibtisch gewaltig, was das gerade soll. Während der Vorstellung bemerkt Dussel schnell, dass Donald nicht wie angegeben Dagoberts Neffe sein kann, weil er doch alle Neffen seines Onkels kennt. Donald wiederum hält Dussel für völlig verrückt und stimmt diesem lieber zu, bevor noch etwas Übleres passiert. Noch miesepetriger nach solch einer Begegnung mit solch einem seltsamen Vogel macht sich Donald auf den Heimweg und läuft vor Daisys Haus genau Gustav über den weg, der sich gerade mit Daisy unterhalten hat. Auch diese Begegnung verläuft alles andere als glimpflich und Daisy wird allmählich ernsthaft sauer, weil weder Donald noch Gustav den jeweils anderen zu kennen scheinen. Als Daisy Gustav auch noch androht, die Freundschaft mit ihm zu beenden, entschließt sich Gustav für Daisy und lässt den mies gelaunten Matrosenjackenträger stehen.

Wenig später trifft er auf Dussel, um wieder mit diesem Zeit zu verbringen. Doch rasch stellen die beiden Vettern fest, dass die gemeinsamen Stunden sie nicht befriedigen. Für Dussels Geschmack läuft mit Gustav immer alles zu glatt und es gibt zu wenig Spannung und Abwechslung. Gustav hingegen bemängelt, dass Dussel seine ständigen Gewinne wenig zu kümmern scheinen. Es ist fast, als fehlte beiden jeweils jemand. Sie gehen zu Herrn Düsentrieb, um ihn zu fragen, ob er nicht etwas gegen ihre Langeweile unternehmen kann, und treffen dort auf Donald, der dem Ingenieur eben sein Leid geklagt und von diesem zu wenig Beachtung gefunden hat. Genau da taucht aber auch einer von Donalds übelsten Gläubigern auf. Dussel und Gustav stellen sich zwischen den Gläubiger und sein Opfer, da sie Donald mittlerweile sympathisch finden und ihn als gute Ergänzung für ihre jeweiligen Probleme erachten. Nachdem der grobschlächtige Gläubiger unter einer Schneeladung verschwunden ist, ist Donald überglücklich, dass jemand etwas für ihn getan hat. Die drei schließen Freundschaft. Dies ist genau der Moment, auf den der schelmische Zauberer, der sich in Donalds Gläubiger verwandelt hatte, gewartet hat. Er nimmt den Zauber von den dreien und sie versöhnen sich, um eine Erfahrung reicher.

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