LTB 605

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Lustiges Taschenbuch

Band 605

Bullseye für Donald
(© Egmont Ehapa)

Erscheinungsdatum: 16. Dezember 2025
Editorial Director:

Jörg Risken (V.i.S.d.P.),

Redaktion:

Stephanie Bens, Madita Ruppender (Redaktion),
Yinin Got,
Sigi Hepner,
Steffen Uzler (Grafik),
Ulrike Marotz (Lektorat)

Übersetzung:

Manuela Buchholz, Peter Daibenzeiher, Susanne Walter, Stefanie Walther-Kotzé

Geschichtenanzahl: 11
Seitenanzahl: 254
Preis: D: 8,99 €
A: 9,50 €
CH: 14.90 SFR
Besonderheiten:
  • Cover ist geprägt
  • Band passend zur World Darts Championship 2026
  • neues Layout (insbesondere neue Titelüberschriften der Comics, aber auch Änderungen auf der Seite mit dem Inhaltsverzeichnis und der Vorschau des nächsten LTBs)
Weiterführendes
Liste aller Lustigen Taschenbücher
Covergalerie
I.N.D.U.C.K.S. Infos zu LTB 605 beim I.N.D.U.C.K.S.

Inhalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bullseye für Donald[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

D 2024-088

Der Pechvogel und Gewohnheitsfaulpelz Donald hat sich zum Dartschampion gemausert. Bei der Regionalmeisterschaft schlägt er sich wacker und schafft es bis ins Finale. Seine Neffen und Dagobert wollen als Zuschauer dabei sein, wenn er den Sack zumacht. Er liegt auch gut im Rennen, doch benötigt er am Schluss noch ein Bullseye, einen Schuss präzise in die Mitte der Dartscheibe. Aufgrund all der Aufregung liegen seine Nerven bereits blank und er zögert zu schießen. Da faucht ihm sein Onkel aus dem Publikum zu, er wolle nicht länger auf den Schuss landet. Donald, dadurch abgelenkt, stolpert, wirft und trifft zufällig die Scheibe genau im Bullseye. Die Fans feiern ihn, denn nun darf Donald zur Weltmeisterschaft fahren.

Das Problem mit den Nerven bekommt Donald auch bei dem absoluten Großereignis der Dartswelt nicht in den Griff. Hypernervös ist er, vor allem bei dem Gedanken, sich nun mit dem absoluten Großmeister des Sports, Tyro McGinty, messen zu müssen. Dieser trifft niemals daneben, selbst wenn er die Scheibe nicht einmal ansieht. das ist kein Wunder. Donald bekommt nämlich zufällig mit, dass seine Darts mit KI vollgestopft sind und ihren Weg selbständig finden. Als er bemerkt, dass die Darts des Schummlers auf Lärm empfindlich reagieren, dreht Donald die Lautstärke der Boxen hoch. Damit kommen die Dartpfeile aus dem Konzept und verraten letztlich auch der Jury, dass Tirol McGinty ein Betrüger ist. Nun stehen die Chancen für Donald wieder offen und er schafft es durchdenken gesamten Wettbewerb bis zur letzten Runde. Wiederum hängt alles davon ab, ein Bullseye zu schießen. In der Fantasie des hochnervösen Finalisten spielt sich bereits Schauderhaftes ab, wie er den Wettbewerb auf den letzten Drücker verliert. Dann reißt er sich zusammen, schießt – trifft und wird Weltmeister!

Voll auf die Zwölf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 3149-3

Für seinen bevorstehenden Abschluss in Beulologie muss der gelehrte Primus von Quack unbedingt noch die Probe aufs Exempel machen und selbst eine ordentliche Beule bekommen. Schließlich soll ihm niemand nachsagen können, er wisse nicht, wovon er spreche. Zu dem Behufe bittet er Dussel, ihm einmal ordentlich aufs Haupt zu dreschen. Beide ahnen allerdings nicht, dass der Schlag eine ordentliche Wandlung in Primus’ Zustand verursacht. Er sieht sich nun nicht mehr als braver Gelehrter, sondern hält sich für einen ultracoolen Haudegen. Statt sich wohlgewählter akademischer Worte zu befleißigen, labert er nun in Jugendsprache. Mit seinen neuen „Bros“ Donald und Dussel will er nun die Stadt unsicher machen. Während Dussel noch versucht, das Beste aus dieser neuen und ungewohnten Situation zu machen und in Primus’ neuem Wesen durchaus auch Vorteile erkennen kann, muss insbesondere Donald schwer unter den irren Anwandlungen seines Onkels leiden.

So kleidet sich Primus völlig neu ein, stellt eine Hafenkneipe mit lauter ungemütlichen Kerlen auf den Kopf, indem er diese im Armdrücken flachlegt und sorgt beim Autofahren fast für einen Verkehrsunfall. Schließlich reicht es Donald und er schleppt den abgedrehten Akademiker zum Arzt. Der Doktor kann aber auch nur eine Persönlichkeitsstörung konstatieren, für die es kein Heilmittel gibt. Frustriert wendet sich Donald zum Gehen. Primus ist mit der momentanen Situation hingegen sehr glücklich. Er will nun ultimativ zum Holzfällerfest und auch dieses nach Herzenslust aufmischen. Zum Unbehagen Donalds will Primus an allen möglichen Kraftwettbewerben teilnehmen und erweist mal Wiederseinen Ehrgeiz, indem er einige davon gewinnt. Die Wettkämpfe gipfeln im Keulenschwingen. Primus und sein grobschlächtiger Konkurrent lassen sich nicht lumpen und die erneuten Schläge aufs Haupt rücken die Persönlichkeit des emsigen Gelehrten wieder zurecht.

Ausflug ins Grüne[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 2938-4P

Einst hat Onkel Dagobert die Geheimnisse der Photosynthese entschlüsseln wollen und sich mit seinen Neffen verkleinert durch Herrn Düsentrieb auf eine Reise in ein Eichenblatt begeben. Dort erhielt er vom Chef der Chloroplasten jedoch nicht das begehrte fehlende Enzym, das er zum Verständnis und zur Nachbildung der Photosynthese benötigt. Stattdessen wurden ihm seine zahlreichen Umweltverbrechen vorgeworfen. Glücklicherweise für den Fantastilliardär, der sich schon als Gefangener im Eichenblatt sah, hatte er das Abenteuer nur geträumt.

Doch nun will Onkel Dagobert zurück ins Blatt und endlich die Mission vollenden, die ihm vor so vielen Jahren nicht gelungen ist und das Geheimnis der Photosynthese entschlüsseln. Zu dem Zweck lässt er von Herrn Düsentrieb ein System erfinden, das auf dem Prinzip der DVD aufgebaut ist, dieses jedoch ins Sphärische erweitert und den Ducks ermöglichen soll, Dagoberts Traumerinnerungen an die einstige Expedition wieder erlebbar zu machen. Sogar interagieren können sie mit der Traumwelt. So betreten sie also erneut das Eichenblatt.

In der fantastischen Welt macht Dagobert sogleich den Chef der Chloroplasten aus und versucht ihn von einer Geschäftsidee zu überzeugen, die er ihm im Gegenzug für das Enzym der Photosynthese anbieten will. Aber der Chloroplastenchef möchte gar nicht erst zuhören. Viel wichtiger ist ihm das große Fest, das im Eichenblatt gerade gefeiert wird und mit dem die große Symbiose zwischen Pilzen und Pflanzen („Mykorrhiza“) zelebriert wird. Doch die fröhliche Begebenheit wird jäh unterbrochen durch das Auftauchen von schädlichen Piratenpilzen, die das Blatt überfallen und infizieren wollen, um an Chlorophyll zu gelangen, das sie nicht haben. Die Chloroplasten flüchten vor den Piratenpilzen in die höhergelegenen Regionen des Blattes, haben jedoch nicht damit gerechnet, dass ihre Feinde sehr gut klettern können und ihnen problemlos folgen. Die rettende Idee kommt den in der Natur gut bewanderten Tick, Trick und Track. Sie regen an, die äußerste Blattmembran für Sonnenlicht durchgängiger zu machen. Vom plötzlich einfallenden Licht werden die Schafpelze geblendet und können außer Gefecht gesetzt werden.

Als die Chloroplasten und die Ducks ins Innere des Blatts zurückkehren, erwartet sie dort jedoch die nächste Bedrohung: Bakterien haben ihre Abwehrschwäche ausgenutzt und sind ins Innere des Blatts eingedrungen. Entkräftet vom harten Kampf gegen die Pilze werden die Chloroplasten diese nicht mehr besiegen können. Rettung naht in Gestalt nützlicher Pilze, die von Donald ins Blatt gelassen werden und erfolgreich den Kampf gegen die Bakterien aufnehmen. Mithilfe bestimmter Schimmelpilze, die als Basis von Penicillin ein potentes Mittel gegen Bakterien sind, machen sie ihren Gegnern den Garaus. Nun endlich glaubt Onkel Dagobert die Sprache auf das Geheimnis der Photosynthese lenken zu können, doch er hat sich zu früh gefreut und bekommt diesmal aus rein technischen Gründen wieder nicht das, was er begehrt.

Operation Rubinor[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 3549-4

Professor Wunderlich zeigt Micky und Goofy stolz seine neueste Errungenschaft: Sein System Rubinor erstellt dank mehrerer Satelliten fortwährend einen genauen Atlas des Planeten. Damit könnte kleinste Bewegungen der Erde und der Wassermassen registriert und analysiert werden, ebenso der Energieverbrauch gemessen werden. Ziel ist, Umweltveränderungen schnell wahrzunehmen und darauf reagieren zu können. Während die Beispiele, die Professor Wunderlich ihnen zeigt, Goofy an wilde Filme erinnern, gelingt es Micky, durch genaues Hinsehen einer Gaunerbande auf die Schliche zu kommen.

Der Künstler ohne Worte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 3618-2

Die sehr an sozialen Belangen und gesellschaftlichen Ereignissen interessierte Daisy hat einen Pantomimewettbewerb organisiert. Der Erlös des Abends soll wohltätigen Zwecken zukommen. Doch haben sich zu wenige Teilnehmende dafür gemeldet. Deshalb bittet Daisy ihren Verlobten Donald, ebenfalls teilzunehmen. damit steckt Donald in der Bredouille, hat er doch von der Kunst des Pantomimendarstellens keine Ahnung. Um zu Pantomimen zu werden, würde er jahrelanges Training benötigen – doch der Wettbewerb ist bereits an diesem Abend.

In seiner Not bittet Donald Daniel Düsentrieb um Hilfe. Der Erfinder hat tatsächlich etwas auf Lager, das ihm helfen kann, nämlich einen besonderen Anzug, der seinen Träger genau jene Bewegungen ausführen lässt, auf die er programmiert ist. Herr Düsentrieb hat diesen für einen Tanzabend gebraucht und dann tatsächlich eine gute Figur gemacht, obwohl er vom Tanzen keine Ahnung hat. Das Ganze zu bedienen ist sogar recht simpel, da Donald nur Videotutorials aus dem Entnet auf den Speicher des Anzugs überspielen muss. Als er dies tut, schläft er aber ermattet ein, wodurch viel zu viele Videos auf den Speicher geladen werden, die mit Pantomimen nichts mehr zu tun haben. Donald kann nichts mehr tun und muss hoffen, dass trotzdem alles funktioniert – was es natürlich nicht tut. Letzten Endes hat das Chaos, das Donald dabei unbeabsichtigt anrichtet, jedoch auch sein Gutes, da es ihm gelingt, Gauner zu überwältigen, die es auf die Spendenkasse abgesehen hatten.

Fahrstuhlgeplänkel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 3390-5

Im Kaufhaus trifft Daisy unerwartet auf Gundel, die nach der jüngsten Niederlage gegen Dagobert ein wenig Ablenkung beim Shopping vertragen kann. Die beiden so unterschiedlichen Damen nehmen gemeinsam den Fahrstuhl und geraten darin erst ordentlich in die Haare, bleiben aber dann im Lift stecken. Als sie endlich aus diesem befreit werden, nutzen sie ihre Energien, um dem Trampel, dem sie das Malheur verdanken, eine unangenehme Überraschung zu bereiten.

Zaster, Zunder und Zement[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 3589-2

Die beiden Gauner Karlo und Schnauz haben mit einem dritten Kumpanen, Dandy Diamand, einen ordentlichen Beutezug mit einem Bankraub gelandet. Der gelackte Schönling und passionierte Schwerenöter Dandy hat es sich allerdings nicht nehmen lassen, mit der hübschen Kassiererin zu schäkern und damit zu Karlos enormem Unmut ihnen wertvolle Zeit für ihre Flucht geraubt. Von der Polizei verfolgt und vom Streit mit Dandy abgelenkt, fuhr Karlo den Fluchtwagen zu Schrott und sah keine andere Möglichkeit, als die gemopste Beute in einer Baugrube zu verstecken. Im Blaumann getarnt konnten er und Schnauz entkommen, der auf sein makellose Aussehen bedachte Dandy wurde jedoch geschnappt und wanderte in den Bau.

Nun ist er wieder freigekommen und will seinen Anteil an der Beute abholen, deswegen führen Dandys erste Schritte ihn zu Karlos Unterschlupf. Leider gibt es da ein gravierendes Problem: Die Grube wurde bald nach Karlos Beute-Deponierung mit Zement ausgegossen und zum Fundament eines neuen Gebäudes. Damit ist es Karlo nicht möglich, an das Geld heranzukommen. Über diesen Misserfolg geraten Dandy und Karlo in einen heftigen Streit, der noch dadurch verschlimmert wird, dass Trudi Dandy in Schutz nimmt. Karlo, der Dandy ohnehin schon immer dafür nicht leiden konnte, dass der Schürzenjäger Trudi schöne Augen machte, wird daraufhin erst recht sauer. Dandy zieht Leine. Doch die üble Laune und die Ausfälligkeiten des Berufsganoven haben ein Nachspiel. Trudi macht sich verärgert vom Acker mit der Ausrede, ihre Tante besuchen zu wollen, bis Karlo sich wieder eingekriegt hat.

Kaum ist sie aus dem Haus, wachsen bei Karlo die Zweifel und Ängste, dass Trudi womöglich zu Dandy gegangen ist. Schon glaubt er, dass Dandy Trudi ihm ausgespannt hat oder drauf und dran ist, das zu tun. Mit Schnauz will er nachprüfen gehen, ob sein Verdacht zutrifft. Als sie zu dessen Versteck kommen, sehen sie ihn tatsächlich zusammen mit Trudi in schicker Abendkluft. Schon will sich Karlo rasend vor Wut den schmierigen Schwerenöter vorknöpfen, doch Schnauz stoppt ihn. Mit einem weiteren Ausfall hätte er bei Trudi nichts gewonnen. So beschließen sie, den beiden zu folgen und zu versuchen, Trudi alleine abzupassen. Sie beobachten, wie Trudi und Dandy mit gefälschten Einladungen sich Zutritt zu einer hochkarätigen Feier in der Villa des Diamantenhändlers Mackes McKarat verschaffen. Karlo begreift, dass die beiden einen wertvollen Edelstein stehlen wollen. Da Trudi nichts so sehr imponiert wie ein gelungenes Verbrechen, muss Karlo Dandys Umtriebe unbedingt stoppen.

Karlo dringt mit Schnauz’ Hilfe, der die Wachhunde ablenkt, ebenfalls in die Villa ein und passt Trudi ab. Er bettelt sie an, zu ihm zurückzukommen. Trudi kommt kaum dazu, ihm zu antworten. Denn auf dem Fest befinden sich auch Micky, Inspektor Issel und einige Polizisten, die Trudi bereits zuvor gesehen hatten und das traute Zusammensein unvermittelt stören. Karlo plaudert den Hütern des Gesetzes gegenüber freimütig aus, dass er Dandy in den Keller hat gehen sehen, um den Schürzenbrecher ordentlich reinzureiten. Wie die wütende Trudi ihm aber gleich darauf erklärt, haben Dandy und sie es überhaupt nicht auf den Edelstein abgesehen, sollten wollten vielmehr im Keller die Beute des Bankraubs bergen. Ohne dass Karlo es realisiert hat, ist nämlich die Villa McKarats genau über der Baugrube errichtet worden, in die er damals den Geldsack versenkt hat. Durch seine Dummheit und seine ganz unnötige Eifersucht hat Karlo nun Trudis und Dandys Plan durchkreuzt und das saubere Trüppchen wandert ins Gefängnis.

Der Schiefe Speicher von Entenhausen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 3613-2

Als sich Onkel Dagoberts Geldspeicher plötzlich neigt, wird für den alten Fantastilliardär ein Albtraum wahr. Eilig und panisch ruft er alle möglichen Experten herbei, um sich das Schlamassel anzusehen. Die Geologen und Statiker beruhigen jedoch den besorgten Dagobert: Tatsächlich steht der Speicher nun stabiler als vorher. Und auch sonst zeitigt die Neigung erstaunlicherweise positive Effekte. Der schiefe Speicher wird nun in aller Welt berühmt und Touristen strömen nach Entenhausen, um sich das neckische Bauwerk anzusehen. Dies spült natürlich Gewinn in Dagoberts Kassen. Und bis auf den Bürgermeister, den der geneigte Speicher aufgrund des geänderten Stadtbilds stört, können auch die meisten Entenhausener der neuen Schiefheit vor ihren Augen einiges abgewinnen. Sie fühlen sich durch diese so sehr inspiriert, dass sie auch alles sonst dementsprechend umtrimmen: krumme Gassen, schräge Bäume, schiefe Häuser, überall und in allen Lebensbereichen herrscht nun die Philosophie „Schräg ist schön“ vor.

Zunächst sieht es so aus, als könnte kein Wetterchen Onkel Dagoberts jüngsten Erfolg trüben. Als er in den Park flanieren geht auf der Suche nach einer herrenlosen Zeitung, ist er auch dementsprechend bester Dinge. Da spricht ihn unverwandt ein in Pechschwarz gekleideter, seltsamer Vogel an, der sich als Unglücksbote Urgebrech von Unheil vorstellt und Dagobert warnt, dass die Schrägheit nicht ewig halten wird und ihm bald Ärger ins Haus steht. Dagobert schlägt die Unkenrufe in den Wind. Doch nicht allzu viel später erweist sich, dass der diplomierte Schwarzseher recht hatte. Die Schiefe des Speichers überträgt sich ungebremst auf Dagoberts Finanzen und seine Geschäfte beginnen eine schlitternde Talfahrt. Um sich vor dieser Katastrophe zu retten, muss er den Speicher wieder aufrichten, was jedoch nicht so einfach ist. Schlussendlich hilft ihm genau der komische Kauz aus dem Park, indem er ihm in seiner Zweitidentität als Bauingenieur einen Plan bestechender Einfachheit unterbreitet.

So ein Pech – So ein Glück[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 3608-4

Erstaunlicherweise zieht Glückspilz Gustav keine Kuverts mit neuen Geldgewinnen aus dem Briefkasten, sondern Rechnungen. So etwas außergewöhnlich Ungewohntes beunruhigt Gustav. Um sich auf andere Gedanken zu bringen, entschließt er sich zu einem Spaziergang, doch währenddessen passieren ihm weitere Missgeschicke, die ihn an seinem Glück zweifeln lassen. Erst als er im Park einem Herrn begegnet, der ihn schon seit geraumer Zeit verfolgt, erkennt Gustav, warum sein Tag von so viel Pech gezeichnet war.

Aus dem Entenhausener Kurier & Area 15: Generationenkonflikt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 3616-1

Sowohl in der Redaktion des Entenhausener Kuriers als auch bei der Schülerzeitzung in Tick, Trick und Tracks Schule kommen die jüngsten journalistischen Leistungen nicht ganz so gut an wie sonst. Onkel Dagobert sieht den Bericht über Bankomatplünderungen als unaufdringlich an und macht sich bereits Gedanken, wie der Kurier neue Wege beschreiten kann, um den Absatz zu erhöhen. Frau Berts, die Lehrerin Tick, Trick und Tracks, vermisst dagegen in den Artikeln der Schülerredaktion die journalistische Professionalität und fordert einen sorgsamen recherchierten Beitrag ein, der auch eine Meinungsumfrage bei Passanten auf der Straße enthält. Im Zuge der aufgezwungenen Aufgabe treffen die Kinder der Area 15 auf Onkel Dagobert, der sie kurzerhand auf einen Lokalaugenschein in seiner Zeitungsredaktion einlädt. Geführt von Donald und Dussel bewundern die Kinder die großen Rotationsmaschinen, zeigen sich jedoch erstaunt darüber, dass die Redaktion kaum auf moderne Technik setzt und der gedruckten Ausgabe mehr Wert beimisst als der digitalen. Donald seinerseits kritisiert eine Ausgabe der Schülerzeitung, dass sie nicht penibel genug geprüfte Informationen enthält, die überdies inzwischen veraltet sind. Darüber geraten beide Generationen in einen heftigen Streit. Herausgeber Dagobert hört das und schlägt eine Art Wettkampf vor: Die Gruppe, die zuerst zehn Artikel verfasst hat, gewinnt.

Dank ihrer modernen Technik legen die Kinder der Area 15 gleich mächtig vor und verfassen die ersten Artikel. Donald und Dussel fühlen sich in ihrer Ehre als Reporter gekränkt, kommen bald mit ihrer größeren Akribie aber ebenfalls auf brauchbare Ergebnisse. Dagobert ist sehr zufrieden. So schnell so viele neue und interessante Artikel hatte der Kurier schon lange nicht mehr. Doch je näher die jugendlichen Kontrahenten an die Zahl der zehn Artikel kommen, desto unruhiger werden Donald und Dussel. Schließlich ersinnt Donald einen perfiden Plan, um seinen Neffen und deren Freunden einmal so richtig zu zeigen, wer die wahren Profis sind. Donald fälscht einen Bauplan des halb verfallenen Schattenturms am Stadtrand Entenhausens, der suggeriert, das Gebäude hätte ein geheimes Stockwerk. Diesen Plan drapiert er so, dass die Kinder darauf stoßen und begeistert sofort losziehen, den wahren Knüller vor Augen. Doch kaum sind sie gegangen, erfahren Donald und Dussel von Onkel Dagobert, dass sich nach jüngsten Informationen im Schattenturm die Bande des gefürchteten Kriminellen Zmirko Zapzarap einquartiert hat. Donald und Dussel haben die naiven Nachwuchsreporter direkt in die Arme der Gauner getrieben.

Donald und Dussel fahren selbst zum Schattenturm, um die Kinder da rauszuholen und ihren Fehler wieder auszubügeln. Dabei geraten auch sie in die Hände der Ganoven und in die Zelle mit den Kindern. Als diese nun erfahren, dass sie den Schlamassel ihren Onkeln zu verdanken haben, fangen die beiden Parteien an heftig zu streiten. Gerade noch rechtzeitig erkennen sie, dass sie zusammenarbeiten müssen, um aus der Zelle zu entkommen. Sie inszenieren weiter ihren Streit, locken damit die Banditen in die Zelle und schalten diese mit vereinten Kräften aus. Den abschließenden Artikel über die Festnahme der Bande publizieren sie gemeinsam, was jedoch nicht heißt, dass sie sich nicht mehr gegenseitig necken und sticheln.

Phantomias in modernen Zeiten (Teil 15): Eine turbulente Silvesterparty[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

← Vorherige Episode | In welchem Band der nächste Teil, Paperinik in: Trappola al castello, erscheint, ist noch nicht bekannt

I TL 3501-1

Der ausgefuchste Milliardär Marc Enclauh hat die Entenhausener Prominenz und den Geldadel um Dagobert und Klaas Klever zu einem üppigen Benefizdinner in sein frisch renoviertes Mega-Luxus-Hotel Alduft Astoria eingeladen. Enclauh verkauft dies als Spendengala für Bedürftige zum Jahreswechsel, wodurch er sich Publicity und ein gutes Image verspricht. Zugleich soll Enclauhs Fernsehsender das Schickimicki-Society-Event live übertragen, wodurch seinem Kanal die besten Zuschauerquoten rund um den Jahreswechsel garantiert sind. Onkel Dagobert schäumt deswegen vor Wut. Nicht nur, dass er fernsehtechnisch in den sauren Apfel beißen muss und sich niemand sein Programm an Silvester anschauen wird, zugleich muss er beim Dinner Enclauhs aufdringlich-angeberisches Geprotzt ertragen und dass alle ihn als großen Mäzen feiern. Nicht hingehen kann er nicht, da er sonst gesellschaftlich erledigt wäre und keine Geschäfte mehr abschließen könnte.

Auch Daisy hat dank ihres Erfolges als TV-Moderatorin eine Einladung erhalten, die sie schwer ablehnen kann. Dies wirkt sich jedoch ungut auf ihre eigentliche Planung aus, Silvester romantisch mit Donald zu begehen. Damit sie den letzten Abend des Jahres trotzdem in Donalds Nähe verbringen kann, verschafft sie ihm einen ehrenamtlichen Job als Kellner. Das ist nun wirklich nicht nach dessen Geschmack, aber er fügt sich Daisy zuliebe. Donald hat jedoch am Silvesterabend einen platten Autoreifen, muss den 313 also in seiner Rolle als fliegendes Phantomias-Auto einsetzen und hat daher sein Kostüm dabei. Und das ist gut so, denn die Gala wird von Gangstern gekapert, die das Hotel von der Außenwelt abschneiden und die Gäste als Geiseln nehmen. Nur Phantomias kommt in diesem Plan nicht vor.

Während Phantomias die Gangster ausschaltet, die in der Küche und im Foyer Wache schieben, packt Daisy selbst der Heldenmut. Sie schleicht aufs Dach, um dort mit einer Signalrakete eine Botschaft abzugeben und die Polizei auf das Geschehen aufmerksam zu machen. Dort oben wird sie vom Architekten eingeholt, der den Umbau des Luxushotels geplant hat und die Kiste mit den reichlich zusammengekommenen Spendengeldern in Händen hält. Er gibt an, diese den Ganoven entrungen zu haben. Nun will er mit Daisy mit Marc Enclauhs privatem Hubschrauber flüchten. In Wahrheit ist der Architekt jedoch der anonyme Oberschurke und Kopf der Bande. Er hat die Verwirrung von Phantomias’ Auftauchen dazu benutzt, sich das Geld zu krallen. Als der Superheld endlich die Gangster unter Kontrolle hat und nach Daisy sucht, haben diese bereits abgehoben. Schließlich gelingt es Phantomias den Hubschrauber zu kapern und auch noch den Architekten der Polizei zu überantworten.

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