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Aktuelle Version vom 3. August 2026, 08:33 Uhr
| Siehe auch die Rezension dieses Bandes! |
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| 65 Jahre King of Comics | ||||||
(© Egmont Ehapa) | ||||||
| Erscheinungsdatum: | 22. Juni 1999 | |||||
| Chefredakteur: | ||||||
| Übersetzung: | Gudrun Smed | |||||
| Geschichtenanzahl: | 18 | |||||
| Seitenanzahl: | 512 | |||||
| Preis: | D: 14,80 DM | |||||
| Weiterführendes | ||||||
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Inhalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Wunder in der Wüste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

- Originaltitel: Zio Paperone e la colonizzazione del deserto
- Story: Giorgio Pezzin
- Zeichnungen: Massimo De Vita
- Erstveröffentlichung: 28.07.1985
- Genre: Abenteuer
- Figuren: Donald Duck, Eulenrichter, Onkel Dagobert, Tick, Trick und Track
- Seiten: 35
- Nachdruck aus: DD 367
Bei der Inspektion seiner Getreidefelder bekommt Dagobert die Mitteilung, dass es dem Getreide überhaupt nicht gut geht. Schuld daran ist die Luftverpestung durch die nahe liegende Stadt und der noch näher liegenden Autobahn. Dagobert ist verzweifelt, doch Tick, Trick und Track kommt im Moment des finanziellen Schmerzes eine Idee. Es gibt einen Ort, der ebenerdig ist und wo obendrein die Grundstückspreise günstig sind: Die Sahara. Da gibt es nur ein klitzekleines Problem: Zum Getreideanbau braucht man Wasser. Und so macht sich Dagoberts Technikerstab daran, die Sahara zu bewässern...
Wen die Muse küsst[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

- Originaltitel: Paperino e l'ispirazione
- Story: Bruno Concina
- Zeichnungen: Massimo De Vita
- Erstveröffentlichung: 25.08.1985
- Genre: Gagstory
- Figuren: Daisy Duck, Donald Duck, Fähnlein Fieselschweif, Gitta Gans, Gustav Gans
- Seiten: 33
- Nachdruck aus: DD 379
Donald sieht im Fernsehen eine Sendung mit dem Schriftsteller Edgar Wallatze und beschließt kurzerhand, sich auch als Autor zu betätigen. Ausgestattet mit Schreibmaschine, Farbband und Papier setzt er sich auf seine vier Buchstaben und – befindet sich auch schon in seiner ersten Schaffenskrise. Doch da besucht ihn eine Muse. Allerdings hat die sich bisher mehr theoretisch mit dem Schriftstellertum beschäftigt...
Leidensweg eines Künstlers[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Paperino e la vocazione dell'arte
- Story: Carlo Chendi
- Zeichnungen: Franco Lostaffa
- Erstveröffentlichung: 09.06.1974
- Genre: Gagstory
- Figuren: Daisy Duck, Donald Duck, Onkel Dagobert, Tick, Trick und Track
- Seiten: 16
- Nachdruck aus: DD 60
Donald versucht sich in dieser Geschichte als Maler. Nur dumm, wenn einem das Talent dazu fehlt. Im Gewirr zwischen Daisy, einem Stier und einem fast blinden Kunstkritiker hat es Donald nicht leicht...
Rivalen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

- Originaltitel: Paperino e... il rivale Paperinik
- Story: Bruno Sarda
- Zeichnungen: Giorgio Cavazzano
- Erstveröffentlichung: 07.12.1986
- Genre: Superhelden, Wettkampf
- Figuren: Daisy Duck, Donald Duck, Gustav Gans, Henriette Huhn, Klarabella Kuh, Phantomias
- Seiten: 30
- Nachdruck aus: DD 381
Daisy will mit Henriette Huhn und Klarabella Kuh ein Picknick im Haselforst veranstalten und will Donald als Lastesel mitschleppen. Donald simuliert den Kranken, um nicht mitzumüssen. Nachdem die drei Grazien losgefahren sind, hört er eine Radiodurchsage: Ein Löwe ist aus einem Zirkus ausgebrochen und treibt sich nun im Haselforst herum. Donald schlüpft in sein bekanntes Rächerkostüm und rettet Daisy, Henriette und Klarabella vor dem Löwen. Doch das hätte er besser nicht tun sollen, denn nun hat sich Daisy unsterblich in Phantomias verliebt und Donald ist plötzlich sein eigener Rivale...
Ein Bär hat’s schwer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Zoo Sweeper
- Story: Ed Nofziger
- Zeichnungen: Tony Strobl
- Tusche: Steve Steere
- Erstveröffentlichung: 29.05.1977
- Genre: Kurzgeschichte
- Figuren: Donald Duck, Gustav Gans
- Seiten: 16
- Nachdruck aus: DD 82
Donald muss, mit einer Bärenmaske bekleidet, den Zoo säubern. Als Gustav auftaucht, lässt Donald sich natürlich zu leicht provozieren...
Durchwahl zum Glück[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Paperino (& Gastone) e la tele-fortuna
- Story: Staff di If
- Zeichnungen: Massimo De Vita
- Erstveröffentlichung: 06.07.1986
- Genre: Gagstory, Medien
- Figuren: Donald Duck, Tick, Trick und Track, Gustav Gans, Daisy Duck
- Seiten: 30
- Nachdruck aus: DD 380

In Entenhausen zieht die neue Quizshow „Durchwahl zum Glück“ seit Wochen unzählige Zuschauerinnen und Zuschauer vor die Fernsehbildschirme. Moderiert wird die lustige Rateshow von niemand geringerem als dem redegewandten Sibelius Strippe, der mit seinem charmanten Lächeln und seine nonchalanten Art sehr zum Unterhaltungswert der Sendung beiträgt. Das Besondere an der Show ist, dass der Quizmaster die Fragen live im Fernsehen stellt und jede Zuschauerin und jeder Zuschauer kurz darauf per Telefon die richtige Antwort präsentieren darf – vorausgesetzt natürlich, er oder sie kommt durch die überstrapazierte Telefonleitung und landet auch direkt im Studio des Fernsehsenders, dessen Kassen klingeln dürften. Selbstverständlich ist auch Donald Duck ein großer Fan der Sendung und träumt schon lange davon, endlich einmal genug Glück zu haben und ein schönes Preisgeld zu gewinnen. Seine Neffen Tick, Trick und Track dagegen sind skeptisch, ob ihr Onkel überhaupt die richtigen Antworten parat hat und dann auch noch die richtige Leitung erwischt.
Anders als Donald Duck und viele andere schaut der vom Glück verwöhnte Gustav Gans am Abend nicht fern, sondern will sich in der Badewanne entspannen. Bedauerlicherweise spinnt der Wasserhahn der Wanne und setzt schon bald Gustavs Badezimmer unter Wasser. Weil dieser sich selbst eingesteht, dass er ohne handwerkliche Hilfe völlig aufgeschmissen ist, will er einen Klempnermeister kontaktieren und greift zum Telefonhörer. Doch das Schoßkind des Glücks vertippt sich bei der letzten Ziffer und landet – sehr zur eigenen Überraschung – im TV-Studio von Sibelius Strippe.
Obwohl er von der Quizshow noch nie etwas gehört hat und sich offenbar auch nicht im Klaren darüber ist, dass seine Stimme live im TV übertragen wird, gibt Gustav einen Kommentar ab, der zufälligerweise als genau die richtige Antwort auf die zuletzt gestellte Frage interpretiert wird! Damit hat Gustav zwar ein Preisgeld abgesahnt, doch das hilft ihm gegen den Wasserschaden im Badezimmer vorerst nicht weiter. Daher probiert er es einige weitere Male, aber sein anhängliches Glück sorgt immer dafür, dass er bei „Durchwahl zum Glück“ landet. Das kommt zumindest bei seiner Freundin Daisy Duck gut an, wogegen sich Vetter Donald schwarz ärgert und sprichwörtlich in den Telefonhörer beißt.
Am nächsten Tag hat Gustav Gans endlich den kaputten Wasserhahn reparieren lassen und beschließt, abends mit dem Auto herumzufahren, damit er nicht wieder versehentlich an der Quizshow teilnimmt. Als sein Wagen jedoch einen Motorschaden hat und ganz in der Nähe von Donalds Haus zum Stehen kommt, sieht Gustav sich gezwungen, bei Donald um ein Telefongespräch zu bitten. Dieser weigert sich zuerst und knallt seinem Rivalen die Tür vor der Schnabelspitze zu, ändert aber seine Meinung schnell, als er begreift, dass Gustavs Glück auf ihn abfärben könnte und er endlich selbst bei „Durchwahl zum Glück“ am Drücker sein könnte. Allerdings zeigt sich, dass Gustavs Glück und Donalds Pech sich ziemlich genau die Waage halten: Was für beide leidvolle Erfahrungen nach sich zieht.
Die Entenhausener Freiheitsstatue[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

- Originaltitel: Zio Paperone e l'altra statua della libertà
- Story & Zeichnungen: Massimo De Vita
- Erstveröffentlichung: 13.07.1986
- Genre: Abenteuer, Action
- Figuren: Daniel Düsentrieb, Panzerknacker, Donald Duck, Klaas Klever, Onkel Dagobert, Tick, Trick und Track
- Seiten: 33
- Nachdruck aus: DD 387
Die New Yorker Freiheitsstatue dürfte wohl jedem bekannt sein. Doch auch Entenhausen hatte mal eine Freiheitsstatue, die allerdings im Laufe der Zeit zu einem echten Schandfleck für die ganze Stadt geworden ist. Nun soll die Statue restauriert werden. Doch keiner der finanzkräftigsten Bürger der Stadt will die Kosten übernehmen und die Kassen der Stadt sind leer. Da taucht auf einmal ein seltsamer Finanzier namens Marcel Malheur auf, der gemeinsame Sache mit den Panzerknackern zu machen scheint...
Der fliegende Bagger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Steam Showel Service
- Story: Robert Bailey
- Zeichnungen: Jaime Diaz Studio
- Erstveröffentlichung: 25.03.1984
- Genre: Kurzgeschichte
- Figuren: Daniel Düsentrieb, Donald Duck
- Seiten: 15
- Nachdruck aus: DD 336
Eine Geschichte um einen Bagger (von Donald bedient), der von Düsentrieb zum Fliegen gebracht wird. Nur runter kommen will er nicht mehr.
Die Traumfabrik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Zio Paperone e la fabbrica dei sogni
- Story: Paolo Crecchi
- Zeichnungen: Massimo De Vita
- Erstveröffentlichung: 24.05.1987
- Genre: Gagstory
- Figuren: Daisy Duck, Daniel Düsentrieb, Donald Duck, Rita Rührig, Gitta Gans, Gustav Gans, Kuno Knäul, Onkel Dagobert, Tick, Trick und Track
- Seiten: 28
- Nachdruck aus: DD 395
Dagobert baut eine Fabrik, in der sich ganz persönliche Träume herstellen lassen, die man mit einer Art Videocassette immer wieder träumen kann.

Fadenprobleme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: No Quarter
- Story: unbekannt
- Zeichnungen: Tony Strobl
- Erstveröffentlichung: 06.06.1975
- Genre: Kurzgeschichte
- Figuren: Donald Duck, Daisy Duck
- Seiten: 11
- Nachdruck aus: DD 51
Als Donald gerade Daisy besucht, benötigt sie blauen Faden und schickt Donald zu ihrem Nachbarn, um sich ein Röllchen auszuleihen. Daisy sieht die nagelneue Rolle und will sie bezahlen. Doch der Nachbar will das Geld nicht annehmen und so nimmt die ganze Misere ihren Lauf.
Sein neuer Stil[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

- Originaltitel: Zio Paperone e la conquista del look
- Story: Mauro Monti
- Zeichnungen: Alessandro Gottardo
- Erstveröffentlichung: 05.07.1987
- Genre: Wirtschaft
- Figuren: Bürgermeister, Onkel Dagobert, Tick, Trick und Track
- Seiten: 29
- Nachdruck aus: DD 399
Onkel Dagoberts Geschäfte laufen immer schlechter. Den Grund dafür finden Tick, Trick und Track schnell heraus: Seine Produkte sind in langweilig – grauen Verpackungen verpackt. Die Lösung: „Der moderne Kunde identifiziert seine Ware mit ihrem Hersteller! Du musst dir ein Image verschaffen und persönlich für deine Produkte werben!“ . Dagobert geht zu dem weltweit angesehenen Stylisten Dupont, doch der verwandelt ihn so sehr, dass der nicht mehr er selbst ist und sich in der Öffentlichkeit nur noch zum Affen macht...

Der Kampf um den Asteroiden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Zio Paperone e l'asteroide minerario
- Story: Giorgio Pezzin
- Zeichnungen: Giorgio Cavazzano
- Erstveröffentlichung: 07.11.1976
- Genre: Science-Fiction
- Figuren: Donald Duck, Klaas Klever, Onkel Dagobert, Tick, Trick und Track
- Seiten: 36
- Nachdruck aus: DD 402
Ein Asteroid kommt mit schneller Geschwindigkeit auf die Erde zu. Es bleiben nur noch 26 Stunden Zeit bis zum Aufprall auf den Heimatplaneten der Ducks. In Entenhausen herrscht eine heftige Diskussion: Klaas Klever will den Asteroiden komplett mit Bomben zerstören, Dagobert will versuchen, ihn in eine andere Umlaufbahn, nämlich um die Erde herum, zu lenken und dann das auf dem Meteoriten vorhandene Eisen abzubauen. Klever erhält den Zuschlag für seinen Plan, doch Dagobert startet ebenfalls ins All und so startet über der Erde schon bald ein Kampf der Giganten in einer Situation, in der das Schicksal eines ganzen Planeten auf dem Spiel steht...
Die Woche des Balls[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Paperino e la fortuna dirottata
- Story: Gian Giacomo Dalmasso
- Zeichnungen: Guido Scala
- Erstveröffentlichung: 29.12.1974
- Genre: Wettkampf
- Figuren: Daisy Duck, Donald Duck, Gustav Gans, Onkel Dagobert, Tick, Trick und Track
- Seiten: 31
- Nachdruck aus: DD 43
Daisy ist im Urlaub am Perlenstrand. Donald erfährt, dass in dieser Woche am Perlenstrand die „Woche des Balls“ stattfindet, das bedeutet, jede Frau wählt sich einen festen Tanzpartner aus, der mit ihr eine ganze Woche tanzen darf. Donald begibt sich sofort auf die Reise zum Perlenstrand, nur gibt es da ein Problem: Gustav hat auch von der Ballwoche erfahren...
Große Wäsche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Paperino e il bucato dei bigliettoni
- Story: Michele Gazzarri
- Zeichnungen: Gino Esposito
- Erstveröffentlichung: 11.07.1976
- Genre: Gagstory
- Figuren: Panzerknacker, Donald Duck, Onkel Dagobert
- Seiten: 22
- Nachdruck aus: DD 84
Donald erhält den Auftrag, Dagoberts Geld zu waschen, damit es nicht nur sauber, sondern rein wird.
Ein Mann, ein Wort[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

- Originaltitel: E quando Paperino prende una decisione...
- Story: Carlo Chendi
- Zeichnungen: Giorgio Cavazzano
- Erstveröffentlichung: 21.03.1982
- Genre: Abenteuer
- Figuren: Baptist, Daisy Duck, Donald Duck, Onkel Dagobert, Quacky
- Seiten: 28
- Nachdruck aus: DD 399
Eine Geschichte mit Quacky vom Planeten Ducky, dessen rundes Raumschiff auf die Größe einer Münze verkleinert wurde und der nun danach sucht. Außerdem kann er Telekinese. Ducky erfährt, dass Donald Dagobert sein Grundstück verkaufen will. Dagobert will dort eine luftverpestende Fabrik bauen. Dies will Quacky verhindern und versucht das mit seinen telekinetischen Kräften zu erreichen.
Die „Große Heldentat“[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Paperino e la "graande impresa"
- Story: Giorgio Pezzin
- Zeichnungen: Massimo De Vita
- Erstveröffentlichung: 29.05.1988
- Genre: Abenteuer, Wettkampf, Historisches Abenteuer, Gagstory
- Figuren: Engelbert Erpel, Donald Duck, Onkel Dagobert, Tick, Trick und Track, Daisy Duck, Gustav Gans, Fähnlein Fieselschweif Baptist, Bürgermeister
- Seiten: 39
- Nachdruck aus: DD 408
- Nachgedruckt in: LTB Spezial 10, Donald Duck & Co 5, Entenhausen – Weltstadt an der Gumpe, LTB Enten-Edition 95

Im Zentrum der Stadt Entenhausen steht seit ihrer Gründung die imposante Statue einer der wichtigsten Persönlichkeiten der Metropole: Der tapfere Soldat Engelbert Erpel kämpfte einst an der Seite der Aufständischen der dreizehn Kolonien, die sich vom englischen Mutterland lossagen und eine eigene, wertebasierte Nation gründen wollten. Donald Duck, der die Statue bewundert, kennt die Geschichte bestens und schaut zu seinem Idol auf.
Ein Stadtführer erzählt einigen neugierigen Touristen, dass Engelbert Erpel die legendäre „Große Heldentat“ verbrachte, als er einen Spezialauftrag für niemand Geringeren als General George Washington annahm. Der erfahrene Veteran und einer der Anführer der Widerstandsbewegung sandte den Soldaten Engelbert Erpel los, um einen bestimmten Ballen Stoff aus dem Geschäft des knickerigen Krämers McDuck zu kaufen und binnen vier Tagen wieder an Ort und stelle zu sein. Das Tuchgeschäft befand sich mitten in der gefürchteten Kaktuswüste und Engelbert Erpel musste wilden Tieren trotzen und durch Feindesland eilen, um rechtzeitig wieder im Lager des Generals zu sein. Denn George Washington beabsichtigte, an diesem geschichtsträchtigen Tag seine engsten Vertrauten um sich zu sammeln, um auf einem festlich geschmückten Tisch die Unabhängigkeitserklärung unterzeichnen zu lassen, um sich ein für allemal von der englischen Krone loszulösen. Die Tischdecke auf dem Unterzeichnungstisch wurde aus ebenjenem Ballen Tuch hergestellt, für das Engelbert Erpel eine „Große Heldentat“ beging.

Seitdem ist es in Entenhausen Tradition, dass alle fünf Jahre ein wackerer Bürger ebenfalls eine große Heldentat begeht und von sich reden machen lässt. Den modernen Helden sind nicht nur Ruhm und Ehre gewiss, sondern auch gewichtige Posten in Politik, Wirtschaft und Kultur. Ein bisschen Anerkennung würde auch Donald nicht schaden, der vor allem seiner Freundin Daisy Duck imponieren will. Daher reift in Donald der Gedanke, in diesem Jahr selbst sein Glück in die Waagschale zu werfen und die „Große Heldentat“ zu zelebrieren. Alles, was er dafür noch braucht, ist ein finanzkräftiger Sponsor, der seine Sache unterstützt - und wer käme dafür besser in Frage als der reichste Mann der Welt?
Kurz darauf wird Donald im Geldspeicher vorstellig und präsentiert Onkel Dagobert eine glorreiche Idee. Aber der knickerige Fantastilliardär hält die Tradition der „Großen Heldentat“ für Verschwendung von Zeit und Ressourcen. Erst, als Donald ihn darauf aufmerksam, dass die „Große Heldentat“ immerhin ein national wahrgenommenes Großereignis darstellt und sich ihm als potentiellen Sponsor unaussprechliche Möglichkeiten bieten, um sein Image aufzupolieren und für seine zahllosen Marken zu werben, wird Onkel Dagobert hellhörig. Noch am selben Tag holen sich Onkel Dagobert und Donald das Einverständnis des Bürgermeisters im Rathaus ab; auch wenn dieser eine nicht unbeachtliche Summe zugunsten des Stadtsäckels einfordert.
Donald erläutert seine Idee, die „Große Heldentat“ von Engelbert Erpel auf die historische Weise zu wiederholen – also exakt so, wie sie sich vor vielen Jahrzehnten zugetragen hat. In der Rolle als Held sieht sich Donald selbstverständlich selbst, doch Onkel Dagobert lacht seinen Neffen aus und veranstaltet stattdessen ein stadtweites Auswahlverfahren. Eine Vielzahl an sportbegeisterten Bürgern will sich der Herausforderung stellen und versammelt sich in Reih und Glied auf dem Hügel vor dem Geldspeicher. Als Onkel Dagobert jedoch vor die Massen tritt und sich wortreich darüber freut, wie viele Freiwillige sich für die unbezahlte Heldentat gemeldet haben, verlassen die Athleten das Areal allerdings wieder, weil keiner von ihnen die Aktion ohne Honorar angehen will.
Einzig Donald Duck und Vetter Gustav Gans bleiben an Ort und Stelle zurück. Der vom Glück verwöhnte Vetter hatte nämlich seinen Walkman auf den Ohren und hatte daher nichts von Dagoberts Rede mitbekommen. Um die Entscheidung zwischen seinen streitsüchtigen Neffen abzukürzen, wirft Onkel Dagobert eine Münze, die allerdings im Gully landet. Bei der Suche nach dem Zehn-Kreuzer-Stück findet Gustav Gans jedoch ein Gewinnlos für eine Kreuzfahrt und verliert augenblicklich jegliches Interesse an der „Großen Heldentat“.
So kommt es, dass einige Wochen später tatsächlich Donald Duck im historischen Kostüm (er sieht Engelbert Erpel unsagbar ähnlich) vor den gut gefüllten Publikumsrängen an den Start geht. Wie schon sein großes Vorbild hat er vier Tage Zeit, in der Kaktuswüste den Krämerladen zu erreichen, einen Balle Stoff abzuholen und wieder die Ziellinie am Rathaus zu überqueren. Auch Daisy ist erschienen und motiviert ihren Freund zusätzlich, genau wie die Neffen Tick, Trick und Track, die extra ihr Fähnleinlager vorzeitig beendet haben. Bevor der Startschuss fällt, erinnert Onkel Dagobert seinen aufgeregten Neffen daran, immer und überall die Produkte der Marke Duck zu verwenden und bestmöglich in die Live-Kamera zu halten, denn Donald wird ständig aus einem Hubschrauber aus gefilmt.
Am ersten Tag ist Donald noch guter Dinge, denn er fühlt sich gut vorbereitet und weiß, dass ihm mit Sicherheit keine Indianer oder feindliche Soldaten auflauern werden. Andererseits hat er die extremen Temperaturen der Kaktuswüste unterschätzt und die vielen Werbe-Artikel lenken ihn von der eigentlichen Marschroute ab. Als er endlich den Krämerladen erreicht, trifft er dort auf niemand anderen als Onkel Dagobert selbst, der hart mit ihm um den Stoffballen feilscht. Irgendwann einigen sie sich auf den Kaufpreis und Donald schleppt den schweren Ballen wieder Richtung Entenhausen.
Plötzlich zieht ein verhängnisvoller Sandsturm auf, wirbelt Donald Sand in die Augen und zwingt auch den Begleit-Hubschrauber zur Rückkehr. Nun muss Donald irgendwo Schutz suchen und ist ganz auf sich allein gestellt. Als er wieder aus seiner Ohnmacht erwacht, stellt er fest, dass er weit vom Wege abgekommen ist und ihm zu allem Übel nur noch ein halber Tag Zeit bleibt. Also muss er in der Not erfinderisch werden, um mit dem Stoff so schnell wie möglich nach Entenhausen zu gelangen.
Kurz hinter der Stadtgrenze warten schon Tick, Trick und Track, die sich Sorgen um ihren Onkel gemacht haben und ihm Mut zusprechen. Allerdings ist es gar kein einfaches Unterfangen, mitten in der Rush Hour von der Umgehungsstraße zum Zentrum der Stadt zu gelangen, wo das Rathaus steht. Das Stadtzentrum wird regelmäßig vom Verkehr verstopft und der Stau macht es nahezu unmöglich, schnell voran zu kommen. Nur dank der umweltfreundlichen Unterstützung seiner Neffen schafft es Donald in letzter Sekunde, das Rathaus zu erreichen. Zu aller Überraschung wird sein Wagnis durch die Wüste jedoch nicht zur „Großen Heldentat“ verklärt, denn jemand anderes hat ihm offensichtlich die Schau gestohlen.

Die Weltraumplantage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Zio Paperone e la fattoria orbitale
- Story: Giorgio Pezzin
- Zeichnungen: Giovan Battista Carpi
- Erstveröffentlichung: 25.03.1979
- Genre: Science-Fiction
- Figuren: Donald Duck, Klaas Klever, Onkel Dagobert, Tick, Trick und Track
- Seiten: 34
- Nachdruck aus: DD 407
Dagobert machen zahlreiche Missernten bei seinen Gemüseplantagen zu schaffen. Um unabhängig vom Wetter zu werden, verlegt er seine Anbaugebiete kurzerhand in den Weltraum.
Der Sieg des „Maskierten Zylinders“[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Paperinik e il mistero di "Tuba Mascherata"
- Story: Massimo Marconi
- Zeichnungen: Massimo De Vita
- Erstveröffentlichung: 08.03.1987
- Genre: Gagstory, Superhelden
- Figuren: Onkel Dagobert, Maskierter Zylinder, Donald Duck, Phantomias, Daisy Duck, Phantomime, Tick, Trick und Track, Baptist, Rita Rührig, IQ-176, Panzerknacker
- Seiten: 35
- Nachdruck aus: DD 406
Im Hause Duck hängt mal wieder der Haussegen schief, weil sich der erziehungsberechtigte Onkel Donald kolossal über seine pfiffigen Neffen Tick, Trick und Track ärgert. Diese sehen in ihrem faulen Onkel Donald nicht gerade ein Vorbild, an dem man sich orientieren sollte. Wenig später wird Donald vernünftig und sieht ein, dass er es in seinem Zorn übertrieben hat. Allerdings bleibt ihm keine Zeit, sich bei Tick, Trick und Track zu entschuldigen, denn ein wichtiger Termin bei Onkel Dagobert ruft ihn in den Geldspeicher.

Der reichste Mann der Welt empfängt seinen Neffen frohen Mutes und außergewöhnlich spendabel. Dagoberts gute Laune macht Donald misstrauisch, denn dieser ahnt bereits, dass ein neuer Auftrag auf ihn wartet. Endlich rückt Onkel Dagobert mit der Sprache heraus: Da sein Neffe als bester Freund von Phantomias bekannt ist, soll Donald einen Kontakt zu dem gefürchteten Superhelden herstellen. Der Superheld soll einen persönlichen Goldtransport von Onkel Dagobert überwachen, da der Fantastilliardär nicht einmal der Polizei traut. Donald aber hält den Vorschlag für keine gute Idee; außerdem hatte er bereits befürchtet, dass Onkel Dagobert seine Geheimidentität als Phantomias enttarnt hat. Dagobert allerdings verspottet seinen Neffen für diesen unhaltbaren Verdacht. Schließlich lehnt Donald ab und weigert sich, sodass er aus dem Geldspeicher geworfen wird.
Als nächstes spricht Onkel Dagobert bei seiner Nichte Daisy Duck vor, da ihm eingefallen ist, dass diese ein Freundin der toughen Superheldin Phantomime ist, die auch nicht zu verachten sei. Aber Daisy reagiert sofort eifersüchtig und sauer, als sie davon hört, dass Phantomime nur die sprichwörtliche „zweite Wahl“ für den Job ist. Nun steht Onkel Dagobert gänzlich allein auf weiter Flur da und sorgt sich vor den Panzerknackern, die sich nur vor einem echten Superhelden fürchten. Plötzlich kommt Onkel Dagobert ein genialer Einfall: Er will sich kurzerhand eine eigene Geheimidentität zulegen und die Panzerknacker inkognito das Fürchten lehren!

Obwohl er sich in dieser Rolle als ziemlich ungeschickt erweist, beschließt er dennoch, die Identität des Maskierten Zylinders, kurz „Zylindor“, zu schaffen. Am Abend inszeniert er mit Hilfe von Baptist einen versuchten Einbruch im Geldspeicher. Vorher hat Dagobert die versammelte Presselandschaft informiert und hofft darauf, dass die Journalisten umfassend von dem Auftritt des Maskierten Zylinders berichten werden. Die Schreiberlinge und Fotografen durchschauen den Trick zwar schnell, müssen sich aber geschlagen geben, da Dagobert Duck immerhin der Eigentümer der wichtigsten Medienkonzerne der Stadt ist.
Am Tag des Transports ist der Maskierte Zylinder bereit, den Goldtransporter von Dagobert Duck zu verteidigen. Er weiß jedoch nicht, dass der Lieferwagen nicht nur von der Panzerknackerbande unter Anführung des trickreichen Iku verfolgt wird, sondern auch von Phantomias sowie Phantomime, die mehr über ihren neuen Helden-Kollegen erfahren wollen. Während der Fahrt wird der Transport von den Panzerknackern und ihrem kriminellen Genie Iku angegriffen, dem es dank eines speziellen Schildes, der ihre Strahlenpistolen abwehrt, geschickt gelingt, sowohl Phantomias als auch Phantomime außer Gefecht zu setzen. Jedoch gelingt es dem Maskierten Zylinder durch einen mehr oder weniger zufälligen Schachzug, den Angriff abzuwehren und die Diebe in die Flucht zu schlagen. Benommen bleibt er am Tatort zurück.
Phantomias und Phantomime erholen sich kurz darauf und entlarven ihren Onkel. Baptist, der den Transporter gefahren hat, erklärt ihnen alles und lüftet das Geheimnis. Da die erfahrenen Superhelden sich für den Schaden verantwortlich fühlen, tun die beiden so, als wüssten sie nicht, wer unter der Maske von Zylindor steckt. Am nächsten Tag versprechen Donald und Daisy ihrem Onkel, dass sie fortan immer bereit sein werden, wenn Dagobert ihre Hilfe benötigt. Am Ende ist Onkel Dagobert zufrieden und beschließt, dass es wahrscheinlich besser ist, die Arbeit als Helden doch besser den Jüngeren zu überlassen.
