Onkel Dagoberts Sparbuch: Unterschied zwischen den Versionen
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| | |PUBLI= Onkel Dagoberts Sparbuch | ||
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| | |EDATUM= 7. April 2016 | ||
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| | |LET= [[Eleonore Spindelböck]] | ||
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| | |SEITEN= 320 | ||
| | |NRGESCH= 9 | ||
|PREIS= 12€ (bis zum 30. Juni 2016)<br>15€ (ab dem 1. Juli 2016) | |||
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| | |ISBN= 978-3-7704-3905-8 | ||
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[[Datei: | }} | ||
==Inhalt== | ==Inhalt== | ||
===Vorwort: Einleitung=== | ===Vorwort: Einleitung=== | ||
*Autor: [ | *Autor: [https://de.wikipedia.org/wiki/Dirk_Müller_(Sachbuchautor) Dirk Müller] | ||
*Seitenanzahl: 4 | *Seitenanzahl: 4 | ||
===Finanzlektion 1: Tauschmittel=== | ===Finanzlektion 1: Tauschmittel=== | ||
*Autor: | *Autor: Dirk Müller | ||
*Seitenanzahl: 1 | *Seitenanzahl: 1 | ||
===Ein guter Lehrmeister=== | ===Ein guter Lehrmeister=== | ||
*Story: [[Bruno Sarda]], [[Giorgio Figus]] | {{I|I TL 2753-5}} | ||
*Zeichnungen: [[Salvatore Deiana]] | *Originaltitel: Zio Paperone e l'isola senza contanti | ||
* | *[[Comicautor|Story]]: [[Bruno Sarda]], [[Giorgio Figus]] | ||
* | *[[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Salvatore Deiana]] | ||
*Erstveröffentlichung: 02.09.2008 | |||
*Genre: Gagstory, Wissenschaft (Geldtheorie) | |||
*Figuren: [[Onkel Dagobert]] | |||
*Seiten: 22 | |||
*Nachdruck aus: [[LTB 457]] | |||
Der reichste Mann der Welt befindet sich zur Zeit auf Geschäftsreise in der Südsee, um seine Kokosnussplantagen zu besuchen und vor Ort nach dem Rechten zu sehen. Dagobert ist sehr zufrieden mit den Erträgen und will nach der Inspektion wieder mit seinem alten Kutter in See stechen. Der lobt den schrottschreifen Kahn für seine Zuverlässigkeit, auch wenn das rostige Schiff sich sichtlich nur schwer über Wasser halten kann. Wider seiner Erwartungen gerät Onkel Dagobert in einen Sturm und sieht sich mit mannshohen Wellen konfrontiert, die gegen die Reling preschen. Das Schiff wird manövrierunfähig und versinkt schließlich in den Fluten. Zum Glück kann Onkel Dagobert an Land schwimmen und findet sich wenig später am Strand einer malerischen Insel wieder. | |||
Es dauert nicht lange, bis Onkel Dagobert von einem freundlichen Insulaner entdeckt wird, der ihn auf der Südseeinsel Thaû-Shen willkommen heißt. Im Dorf der Insel stellt Onkel Dagobert fest, dass es den bescheidenen Menschen an nichts fehlt und sie einem regen Tauschhandel frönen. Denn eins kennen die frommen Insulaner nicht: Geld. Nachdem Onkel Dagobert seinen anfänglichen Schock überwunden kann, beginnt er, den Bewohnern als Lehrer einige Sachen aus der Wirtschaftslehre beizubringen. Er zeigt ihnen, dass Geld als Tauschmittel besser geeignet ist als beispielsweise verderbliche Früchte. In Windeseile etabliert sich auf der Insel eine Währung aus seltenen Muscheln, wobei Onkel Dagobert schnell zum reichsten Mann der Gegend aufsteigt. Als eines seiner Handelsschiffe Onkel Dagobert endlich abholt und zurück nach Entenhausen bringt, verschenkt Dagobert sein gesamtes Habe an das Inselvolk. | |||
===Finanzlektion 2: Virtuelles Geld=== | ===Finanzlektion 2: Virtuelles Geld=== | ||
*Autor: | *Autor: Dirk Müller | ||
*Seitenanzahl: 1 | *Seitenanzahl: 1 | ||
===Gefangen in der Computerwelt=== | ===Gefangen in der Computerwelt=== | ||
*Story: [[ | {{sc|I TL 2014-4}} | ||
* | *Originaltitel: Zio Paperone e la rapina virtuale | ||
* | *[[Comicautor|Story]]: [[Alessandro Sisti]] | ||
* | *[[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Comicup Studio]] | ||
*Erstveröffentlichung: 05.07.1994 | |||
*Figuren: [[Onkel Dagobert]], [[Baptist]], [[Panzerknacker]], [[Iku]] | |||
*Seiten: 37 | |||
*Nachdruck aus: [[DD 481]] | |||
===Finanzlektion 3: Kredite und Schulden=== | ===Finanzlektion 3: Kredite und Schulden=== | ||
*Autor: | *Autor: Dirk Müller | ||
*Seitenanzahl: 1 | *Seitenanzahl: 1 | ||
===Der Weise aus | ===Der Weise aus Silbirien=== | ||
*Story: [[Rodolfo Cimino]] | {{I|I TL 622-B}} | ||
* | *Originaltitel: Zio Paperone e il quadruplicatore | ||
* | *[[Comicautor|Story]]: [[Rodolfo Cimino]] | ||
* | *[[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Romano Scarpa]] | ||
* | *[[Inker|Tusche]]: [[Giorgio Cavazzano]] | ||
*Erstveröffentlichung: 29.10.1967 | |||
*Genre: [[Schatzsuche]], Dagobert in Not | |||
*Figuren: [[Onkel Dagobert]], [[Donald Duck]], [[Tick, Trick und Track]], [[Graf Gollersberg]] | |||
*Seiten: 27 | |||
*Nachdruck aus: [[LTB 372]] | |||
[[Datei:LTB 372-2.jpg|mini|rechts|x250px|(© Egmont Ehapa)]] | |||
Die chronische Angst vor dem Schwinden seines Geldes treibt bei Onkel Dagobert die seltensten Blüten. Er beginnt, mit harter Hand alle Schulden und Außenstände einzutreiben und droht an, alle notorischen Schuldner auf die Straße zu setzen, Donald inbegriffen. Es folgt ein kapitaler Kurssturz der Börse und ökonomische Unsicherheit greift um sich. In der Nacht träumt der psychisch labile Dagobert von seinem Idol König Midas, der ihm rät, lieber Hilfe in seinen alten Büchern zu suchen. In diesen findet er den Hinweis auf einen Weisen in Silbirien, der eine Formel besitzt, welche Wertgegenstände vervierfachen kann. Dagobert und seine Neffen brechen nach Silbirien auf, um den Nachfahren des Weisen zu finden. | |||
Dazu müssen sie einen unheimlichen Tunnel durch ein Gebirge passieren, um ins Tal der Trübsal zu gelangen. Die Bewohner in diesem Tal pflegen die unschöne Sitte, Fremden auf den Kopf zu hauen. Auch die Ducks müssen sich daher dem Duell der Dickköpfe mit Großmeister Harrthaubt stellen. Dagobert unterliegt, doch als Donald mit Harrthaubt zusammenkracht, kippt erstaunlicherweise der bärengleiche Harrthaubt um, Donald aber bleibt benommen stehen. Der Schlag war auch nicht viel schlimmer als Dagoberts Stöckchen, meint er. | |||
Nun dürfen die Ducks zum Weisen vordringen, der auf einer hohen Bergspitze lebt. Der Weise hat tatsächlich noch eine Vervierfachungs-Formel übrig und gibt sie sogar Onkel Dagobert, warnt ihn jedoch, dass er bezweifelt, dass dem Milliardär die Formel viel nützt. Dagobert achtet nicht darauf und wendet die Formel sofort in seinem Geldspeicher an. Er erleidet einen großen Schock, als sich das Geld nicht in der Anzahl, sondern in der Größe vervierfacht und all seine Geldscheine plötzlich nichts mehr wert sind. | |||
===Finanzlektion 4: Nunismatik und Glückspiel=== | ===Finanzlektion 4: Nunismatik und Glückspiel=== | ||
*Autor: | *Autor: Dirk Müller | ||
*Seitenanzahl: 1 | *Seitenanzahl: 1 | ||
===Die doppelte Gitta=== | ===Die doppelte Gitta=== | ||
*Story: [[Bruno Mandelli]] | {{I|I TL 986-C}} | ||
*Zeichnungen: [[Giorgio Bordini]] | *Originaltitel: Zio Paperone e il decino di Las Tregas | ||
* | *Titel in Neuauflage: Die doppelte Gitta | ||
* | *[[Comicautor|Story]]: [[Bruno Mandelli]] | ||
*[[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Giorgio Bordini]] | |||
*Erstveröffentlichung: 20.10.1974 | |||
*Genre: Magie, Dagobert in Not, Romanze, Gagstory | |||
*Figuren: [[Onkel Dagobert]], [[Donald Duck]], [[Tick, Trick und Track]], [[Gitta Gans]], [[Gundel Gaukeley]], [[Klaas Klever]] | |||
*Seiten: 28 | |||
*Nachdruck aus: [[LTB 78]] | |||
Mitten in Entenhausen hat Klaas Klever in einem leerstehenden Wolkenkratzer ein riesiges Flipperhaus voll mit Flipperautomaten eingerichtet. Das Besondere der Glücksspielautomaten: Sie funktionieren mit alten, seltenen Münzen aus verschiedenen Währungen. Je rarer eine Münze ist, desto höher soll angeblich die Gewinnchance sein. Die Leute suchen daher überall in ihren Häusern nach seltenen numismatischen Funden und strömen in die etagenhohe Spielhalle. Es dauert nicht lange, bis Onkel Dagobert durchschaut hat, dass sein Konkurrent Klaas Klever mit der Aktion seine Münzsammlung im Handumdrehen vergrößern kann. | |||
[[Bild:LTB_078-1.jpg|left|thumb|400px|Die Gegenspieler haben sich immer im Auge (© Egmont Ehapa)]] | |||
Allerdings staunt Klaas Klever nicht schlecht, als niemand Geringeres als die böse Hexe Gundel Gaukeley sein Büro betritt und darum bittet, in der obersten Etage des Flipperhauses ebenfalls einen Spielautomaten aufstellen zu dürfen. Nachdem die beiden Kontrahenten von Onkel Dagobert vereinbart haben, dass sie sich gegenseitig keine Konkurrenz machen werden, gestattet Klaas Klever Gundel ihren Wunsch. Die Hexe vom Vesuv stellt daher in der obersten Etage einen Flipperautomaten auf, der ausschließlich mit „Glückstalern“ in Gang gesetzt wird. | |||
Nachdem sich Gundel Gaukeley eingerichtet hat, heckt sie einen fiesen Plan aus, um Onkel Dagoberts Neffen Donald Duck sowie Tick, Trick und Track möglichst weit aus Entenhausen fortzubekommen, damit sie freie Bahn hat, um an den [[Glückszehner]] heranzukommen. Mit einem arrangierten Gewinnspiel sorgt sie dafür, dass Donald und die Jungs auf die Bananas fliegen, um dort im Sand nach seltenen Münzen zu suchen, die sie wiederum später im Flipperhaus einsetzen können. | |||
Um sich Zutritt zum Geldspeicher zu verschaffen, verwandelt sich die Hexe Gundel Gaukeley mithilfe eines Verwandlungszaubers in Onkel Dagoberts hartnäckige Verehrerin Gitta Gans. Zwar ist Onkel Dagobert nicht besonders erpicht darauf, ausgerechnet Gitta zu sehen, doch immerhin lässt er die blonde Dame in sein Büro. Die doppelte Gitta nutzt diese Gelegenheit schamlos aus und schnappt sich den Glückszehner. | |||
Blöderweise kann sich Gundel Gaukeley aber nicht mehr an den Zauberspruch erinnern, der ihre Verwandlung rückgängig macht. Demzufolge muss sie noch länger unfreiwillig in der Gestalt von Gitta Gans bleiben. Das erregt bald darauf Aufsehen bei der Entenhausener Boulevardpresse, und ein besonders neugieriger Sensationsreporter berichtet darüber, dass der reichste Mann der Welt alsbald in den Hafen der Ehe einsegeln wird. | |||
In der Zwischenzeit haben Donald und Tick, Trick und Track sonnige Tage am Strand der Bananas. Dort treffen sie zufälligerweise auf die echte Gitta Gans, die ebenfalls dort ihre Ferien verbringt. Als Gitta in der internationalen Zeitung davon erfährt, dass Onkel Dagobert angeblich zu heiraten gedenkt, will sie sofort nach Entenhausen zurückkehren. Das führt dazu, dass am Entenhausener Flughafen plötzlich zwei Gitta Gans‘ gesichtet werden. | |||
Nun muss sich Onkel Dagobert wohl oder übel entscheiden und herausfinden, welche der beiden Damen die echte Gitta Gans ist und welche von beiden über den echten Glückszehner verfügt. Abhilfe schaffen kann nur eine Halskette mit einem kreisrunden Amulett, das Gitta von einem Medizinmann auf den Bananas erhalten hat. Flugs geht es also zurück auf die Tropeninsel, wo auch Donald und die Drillinge sich endlich nützlich machen können. | |||
===Finanzlektion 5: Zinsen und Optionen=== | ===Finanzlektion 5: Zinsen und Optionen=== | ||
*Autor: | *Autor: Dirk Müller | ||
*Seitenanzahl: 1 | *Seitenanzahl: 1 | ||
===Fantastische Zinsen gehn in die Binsen=== | ===Fantastische Zinsen gehn in die Binsen=== | ||
*Story: [[Huck Akin]] | {{I|D 92567}} | ||
*Zeichnungen: [[Flemming Andersen]] | *Originaltitel: The Swindling Mcswines | ||
* | *[[Comicautor|Story]]: [[Huck Akin]] | ||
* | *[[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Flemming Andersen]] | ||
*Erstveröffentlichung: 1995 | |||
*Genre: Gagstory, Wirtschaftskampf | |||
*Figuren: [[Donald Duck]], [[Onkel Dagobert]], [[Tick, Trick und Track]], Eberlein-Brüder | |||
*Seiten: 50 | |||
*Nachdruck aus: [[LTB 205]] | |||
Die braven Bürger Entenhausens arbeiten tagein tagaus und auch Donald gehört seit Neuestem zum arbeitsamen Teil der Bevölkerung. Gemeinsam mit seinen Neffen hat er einen florierenden Handel mit selbstentwickelten Angelhaken aufgezogen. Sie freuen sich bereits auf den anstehenden Urlaub am Ebensee, wo sie sich einerseits von ihrer Arbeit erholen, andererseits aber ihre neuentwickelten Angelhaken testen wollen. Vorher aber raten die Kinder ihrem Onkel, dass er das bislang verdiente Geld besser zur Bank trägt, bevor noch etwas damit passiert. So sucht Donald die nächstgelegene Filiale der Stadtbank auf und lässt sich erklären, welche Zinsen er mit seinem Geld zu erwarten hat. Das Resultat will ihm nicht so recht gefallen und er sich deswegen weiter umschauen, ob er bei einer anderen Bank nicht noch ein bisschen mehr herausholen kann. Da fällt sein Blick auf die Sparkasse Eberlein, die zwar in einer abgestandenen Ecke untergebracht ist, aber mit einem schier unglaublichen Angebot lockt: 10% Zinsen pro Tag! Donald läuft hinein, um sich zu vergewissern, dass der Bank kein Fehler unterlaufen ist, doch die Bankbetreiber, die drei Brüder Eberlein, versichern ihm, dass alles genauso stimmt. Und tatsächlich, am nächsten Tag bekommt Donald bereits 880 Taler ausbezahlt. Von den beeindruckend hohen Zinsen schier geplättet legt Donald weiter sein ganzes Geld bei der Sparkasse Eberlein an und freut sich jeden Tag über gewaltige Zugewinne. | |||
Tick, Trick und Track ist das neue Gebaren ihres Onkels nicht geheuer und sie alarmieren Onkel Dagobert. Doch der Fantastilliardär lässt sich selbst von den Erklärungen der Eberleins, wie ihr Geschäftsmodell funktioniert, einlullen. Er ist noch mit soliden, anfassbaren Geschäften großgeworden und hat damit seine Milliarden angehäuft. Dass heutzutage mit Klicks auf Computern viel mehr Gewinn zu erwirtschaften ist, übersteigt seinen Horizont. Nachdem er zunächst das Anlegen von Kleinbeträgen bei der Sparkasse probiert und damit Blut geleckt hat, entscheidet sich Dagobert, sein gesamtes Vermögen in der Bank zu deponieren. Zwar bekommt er nun irrwitzige Zinsen, doch glücklich machen ihn diese neumodischen Entwicklungen nicht. Zudem ist sein Geldspeicher vollkommen leer, seine Fabriken veräußert und es lohnt sich für ihn gar nicht mehr, noch in herkömmlicher Weise seinen Geschäften nachzugehen. Um den Onkel aufzumuntern, der sich schon reif fürs Altenteil sieht, schlagen die Kinder ihm vor, sie bei ihrem anstehenden Urlaub zu begleiten. | |||
So fahren die fünf Ducks gemeinsam an den Stumpfsee. Dort blüht Dagobert regelrecht auf, denn er entwickelt einen Plan, wie er aus einem Taler Millionen machen kann. Seinen ungläubigen Neffen erklärt er, was der ausgefuchste Geschäftsmann da ausgebrütet hat. Der Besitzer der ganzen Gegend möchte diese gerne verkaufen und würde Dagobert für nur einen Taler eine dreijährige Option einräumen. Damit könnte Dagobert das Gebiet bereits gewinnbringend entwickeln und es zu einem Ferienparadies umgestalten. Im Baggersee ließen sich kleine Ferieninseln mit Hütten anlegen. Die Besucher könnten durch eine Eisenbahn zum See gebracht werden, die früher von Holzfällern genutzt worden war. Alle anfallenden Kosten könnten durech den Verkauf kleiner Christbäume gedeckt werden, denn die zur Wiederaufforstung gepflanzten Tannen stehen ophnehin viel zu dicht beieinander und müssten ausgedünnt werden. Die Kinder sind von dem Plan begeistert, doch Dagobert will ihn trotzdem nicht weiterverfolgen. Wenn er den Taler in der Sparkasse der Eberleins anlegt, erwartet ihn eine noch höhere Rendite als bei der Entwicklung des skizzierten Ferienparadieses. | |||
Als die Ducks nach dem Urlaub zurückfahren, ist die Sparkasse geschlossen und mit Brettern vernagelt. Durch beharrliches Pochen an der Tür stellen sie schließlich doch noch die Brüder Eberlein, die sich darin versteckt und zunächst verkleidet hatten. Nun offenbaren die Eberleins ihnen das ganze Ausmaß ihres ausgekochten Schwindels und ihrer trickreichen Investitionen. Damit haben sie es geschafft, das gesamte ihnen anvertraute Geld einzukassieren. Donald und Dagobert können gegen die Betrüger nichts machen, die sich stets im Rahmen des Rechts bewegt haben. Beide müssen nun komplett mittellos abziehen. Nur der leere Geldspeicher selbst ist Dagobert als Besitz noch geblieben. Um wenigstens irgendwas davon noch zu haben, entschließt sich der gebrochene Ex-Fantastilliardär, das Gebäude zu vermieten. Aber auch für die Eberleins läuft nicht alles wie am Schnürchen. Das Aufeinandertreffen mit den zornigen Ducks hat ihnen gezeigt, dass ihre Lage in Entenhausen durchaus prekär ist. Sie haben zu viele Leute geprellt und wenn sich diese alle gegen sie zusammenerotten, könnte es gefährlich werden. Allerdings haben sie nun Dagoberts gesamten ehemaligen Besitz und damit wahre Berge an Münzen. Viel mehr, als sie einfach mitnehmen können. In ihrer Gier gefangen, unbedingt das gesamte Geld behalten zu wollen, beschließen sie, dieses in Entednhausen einzulagern. So kommen sie schließlich auf Dagoberts leeren Geldspeicher zurück. In seiner Verzweiflung, sein ganzes ehemaliges, ihm so sehr ans Herz gewachsene Geld wieder zurück in den Geldspeicher zu bekommen, lässt sich Dagobert runterhandeln und gibt sich schließlich mit fünf Taler Miete pro Monat zufrieden. | |||
Die Brüder Eberlein verschwinden in ein Luxusresort im sonnigen Süden und lassen sich von Dagobert laufend neue Geldpakete schicken, um mit Millionen schier um sich werfen zu können. Dabei haben sie noch nicht einmal die erste Miete bezahlt. In Entenhausen besuchen Donald und Dagobert ein Treffen der durch die Eberleins Geschädigten. Dort kommt den Neffen eine geniale Idee: Sie weisen die Leute an, den betrügerischen Brüdern in Briefen ihre Meinung zu sagen. Damit überfluten sie die Eberleins, die sich irgendwann nicht anders zu helfen weissen, als die Briefe allesamt ungeöffnet zu verfeuern. Doch im Rausch der Briefe geht ein viel wichtigerer unter: eine von Dagobert geschickte Mahnung, dass sie ihm immer noch die Miete schuldig sind. So kommt es, dass irgendwann nicht nur der Wust an Briefen abebbt, sondern auch kein Geld mehr seinen Weg in die Luxussuite der drei Brüder findet. Erst als sie nach Entenhausen zurückeilen, erfahren sie, was sie vermasselt haben und dass das Geld nun rechtmäßig von Dagobert einkassiert wurde. Während die Eberleins das Weite suchen, kann Dagobert nicht nur den Geschädigten das Geld zurückzahlen, sondern auch noch das Ferienprojekt am Stumpfsee endlich – mit Hilfe seiner Großneffen – entwickeln. | |||
===Finanzlektion 6: Investitionen und Staatsanleihen=== | ===Finanzlektion 6: Investitionen und Staatsanleihen=== | ||
*Autor: | *Autor: Dirk Müller | ||
*Seitenanzahl: 1 | *Seitenanzahl: 1 | ||
===Eine finanzpolitische Lektion=== | ===Eine finanzpolitische Lektion=== | ||
*Story: [[Giorgio Pezzin]] | {{I|I TL 1904-H}} | ||
*Zeichnungen: [[Guido Scala]] | *Originaltitel: Zio Paperone e la valanga dei BOP | ||
* | *[[Comicautor|Story]]: [[Giorgio Pezzin]] | ||
* | *[[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Guido Scala]] | ||
*Erstveröffentlichung: 24.05.1992 | |||
*Genre: Gagstory | |||
*Figuren: [[Onkel Dagobert]], [[Donald Duck]], [[Tick, Trick und Track]], [[Bürgermeister]] | |||
*Seiten: 46 | |||
*Nachdruck aus: [[LTB 180]] | |||
Die Stadt Entenhausen ist pleite, und der Bürgermeister sieht keinen anderen Weg, als die Steuern zu erhöhen, was Dagobert nicht sehr fröhlich stimmt. Donald hat eine bessere Idee, die sogleich in die Tat umgesetzt wird: Die Stadt gibt Anleihenpapiere aus, die in ein paar Jahren wieder mit besseren Zinsen ausgezahlt werden sollen. Donald praktiziert das Schuldenmachen schon seit Jahren und überträgt dies einfach auf Entenhausen. Am Anfang läuft alles prächtig und das Geld fließt... | |||
===Finanzlektion 7: Steuern und Steuerpflicht=== | ===Finanzlektion 7: Steuern und Steuerpflicht=== | ||
*Autor: | *Autor: Dirk Müller | ||
*Seitenanzahl: 1 | *Seitenanzahl: 1 | ||
===Die trickreichen Steuerfahnder=== | ===Die trickreichen Steuerfahnder=== | ||
*Story: [[Rodolfo Cimino]] | {{I|I TL 1748-B}} | ||
*Zeichnungen: [[Paolo Ongaro]] | *Originaltitel: Zio Paperone e l'eredità tassata | ||
* | *[[Comicautor|Story]]: [[Rodolfo Cimino]] | ||
* | *[[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Paolo Ongaro]] | ||
*Erstveröffentlichung: 28.05.1989 | |||
*Genre: Gagstory | |||
*Figuren: [[Onkel Dagobert]], [[Donald Duck]], [[Tick, Trick und Track]], [[Daisy Duck]], [[Baptist]] | |||
*Seiten: 30 | |||
*Nachdruck aus: [[DD 440]] | |||
===Finanzlektion 8: An der Börse=== | ===Finanzlektion 8: An der Börse=== | ||
*Autor: | *Autor: Dirk Müller | ||
*Seitenanzahl: 1 | *Seitenanzahl: 1 | ||
===Einfach untrennbar=== | ===Einfach untrennbar=== | ||
*Story: [[Bruno Concina]] | {{I|I TL 1701-A}} | ||
*Zeichnungen: [[Franco Valussi]] | *Originaltitel: Zio Paperone e gli inseparabili | ||
* | *[[Comicautor|Story]]: [[Bruno Concina]] | ||
* | *[[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Franco Valussi]] | ||
*Erstveröffentlichung: 03.07.1988 | |||
*Genre: Gagstory | |||
*Figuren: [[Onkel Dagobert]], [[Rita Rührig]], [[Donald Duck]] | |||
*Seiten: 28 | |||
*Nachdruck aus: [[OD 19]] (dort als ''Die Unzertrennlichen'') | |||
===Finanzlektion 9: Zeit als Währung?=== | ===Finanzlektion 9: Zeit als Währung?=== | ||
*Autor: | *Autor: Dirk Müller | ||
*Seitenanzahl: 1 | *Seitenanzahl: 1 | ||
===Tausche Zeit gegen Zeit=== | ===Tausche Zeit gegen Zeit=== | ||
*Story: [[Marco Bosco]] | {{I|I TL 2598-2}} | ||
*Zeichnungen: [[Marco | *Originaltitel: Zio Paperone e la "Creditempo" P.d.P. | ||
* | *[[Comicautor|Story]]: [[Marco Bosco]] | ||
* | *[[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Marco Mazzarello]] | ||
*Erstveröffentlichung: 13.09.2005 | |||
*Genre: Gagstory, Wissenschaft (''Bankwesen'') | |||
*Figuren: [[Baptist]], [[Donald Duck]], [[Eulenrichter]], [[Rita Rührig]], [[Onkel Dagobert]], [[Tick, Trick und Track]] | |||
*Seiten: 22 | |||
*Nachdruck aus: [[LTB 359]] | |||
In Dagoberts Geldspeicher ist in letzter Zeit so einiges kaputt. Als auch noch Fräulein Rührigs Rechner den Geist aufgibt, muss Dagobert seiner Sekretärin notgedrungen freigeben. Sie will nun in ihrer Freizeit ihre Dienste beim Tauschring anbieten, wo jeder etwas leistet und dafür die Arbeit anderer bekommen darf. Dagobert wird hellhörig und übernimmt selber so manche Dienste für den Tauschring, um sich im Gegenzug die kaputten Gerätschaften im Speicher reparieren zu lassen. Doch das Ganze war nur als Testlauf gedacht, denn nun kann Dagobert die Zeitbank eröffnen. Auf dieser Bank kann meine seine Freizeit einzahlen und sich für irgendwelche Arbeiten, die im Haushalt erledigt werden müssen, mithilfe der Zeitbank eine geeignete Fachkraft holen. Das Ganze läuft so, wie Dagobert es sich vorgestellt hat. Doch am Tag vor dem Finalspiel des FC Entenhausens bricht plötzlich die Zeitbank zusammen. Zu viele Menschen heben Zeit ab, um sich das Spiel anzusehen, und zu wenige Menschen zahlen dafür Zeit ein. Damit geht die Zeitbank, wie jede normale Bank, Konkurs und Dagobert muss für die Schäden aufkommen. | |||
==Weblinks== | ==Weblinks== | ||
* [ | *[https://inducks.org/issue.php?c=de/ODSB%20%201 Das Buch] im [[Inducks]] | ||
[[Kategorie:Egmont Comic Collection]] | [[Kategorie:Egmont Comic Collection]] | ||
Aktuelle Version vom 4. April 2026, 21:23 Uhr
| Onkel Dagoberts Sparbuch | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
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![]() | ||||||
| Erscheinungsdatum: | 7. April 2016 | |||||
| Lettering: |
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| Seitenanzahl: |
320 | |||||
| Geschichtenanzahl: |
9 | |||||
| Preis: | 12€ (bis zum 30. Juni 2016) 15€ (ab dem 1. Juli 2016) | |||||
| ISBN: | ||||||
| Weiterführendes | ||||||
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Inhalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Vorwort: Einleitung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Autor: Dirk Müller
- Seitenanzahl: 4
Finanzlektion 1: Tauschmittel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Autor: Dirk Müller
- Seitenanzahl: 1
Ein guter Lehrmeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Zio Paperone e l'isola senza contanti
- Story: Bruno Sarda, Giorgio Figus
- Zeichnungen: Salvatore Deiana
- Erstveröffentlichung: 02.09.2008
- Genre: Gagstory, Wissenschaft (Geldtheorie)
- Figuren: Onkel Dagobert
- Seiten: 22
- Nachdruck aus: LTB 457
Der reichste Mann der Welt befindet sich zur Zeit auf Geschäftsreise in der Südsee, um seine Kokosnussplantagen zu besuchen und vor Ort nach dem Rechten zu sehen. Dagobert ist sehr zufrieden mit den Erträgen und will nach der Inspektion wieder mit seinem alten Kutter in See stechen. Der lobt den schrottschreifen Kahn für seine Zuverlässigkeit, auch wenn das rostige Schiff sich sichtlich nur schwer über Wasser halten kann. Wider seiner Erwartungen gerät Onkel Dagobert in einen Sturm und sieht sich mit mannshohen Wellen konfrontiert, die gegen die Reling preschen. Das Schiff wird manövrierunfähig und versinkt schließlich in den Fluten. Zum Glück kann Onkel Dagobert an Land schwimmen und findet sich wenig später am Strand einer malerischen Insel wieder.
Es dauert nicht lange, bis Onkel Dagobert von einem freundlichen Insulaner entdeckt wird, der ihn auf der Südseeinsel Thaû-Shen willkommen heißt. Im Dorf der Insel stellt Onkel Dagobert fest, dass es den bescheidenen Menschen an nichts fehlt und sie einem regen Tauschhandel frönen. Denn eins kennen die frommen Insulaner nicht: Geld. Nachdem Onkel Dagobert seinen anfänglichen Schock überwunden kann, beginnt er, den Bewohnern als Lehrer einige Sachen aus der Wirtschaftslehre beizubringen. Er zeigt ihnen, dass Geld als Tauschmittel besser geeignet ist als beispielsweise verderbliche Früchte. In Windeseile etabliert sich auf der Insel eine Währung aus seltenen Muscheln, wobei Onkel Dagobert schnell zum reichsten Mann der Gegend aufsteigt. Als eines seiner Handelsschiffe Onkel Dagobert endlich abholt und zurück nach Entenhausen bringt, verschenkt Dagobert sein gesamtes Habe an das Inselvolk.
Finanzlektion 2: Virtuelles Geld[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Autor: Dirk Müller
- Seitenanzahl: 1
Gefangen in der Computerwelt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Zio Paperone e la rapina virtuale
- Story: Alessandro Sisti
- Zeichnungen: Comicup Studio
- Erstveröffentlichung: 05.07.1994
- Figuren: Onkel Dagobert, Baptist, Panzerknacker, Iku
- Seiten: 37
- Nachdruck aus: DD 481
Finanzlektion 3: Kredite und Schulden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Autor: Dirk Müller
- Seitenanzahl: 1
Der Weise aus Silbirien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Zio Paperone e il quadruplicatore
- Story: Rodolfo Cimino
- Zeichnungen: Romano Scarpa
- Tusche: Giorgio Cavazzano
- Erstveröffentlichung: 29.10.1967
- Genre: Schatzsuche, Dagobert in Not
- Figuren: Onkel Dagobert, Donald Duck, Tick, Trick und Track, Graf Gollersberg
- Seiten: 27
- Nachdruck aus: LTB 372

Die chronische Angst vor dem Schwinden seines Geldes treibt bei Onkel Dagobert die seltensten Blüten. Er beginnt, mit harter Hand alle Schulden und Außenstände einzutreiben und droht an, alle notorischen Schuldner auf die Straße zu setzen, Donald inbegriffen. Es folgt ein kapitaler Kurssturz der Börse und ökonomische Unsicherheit greift um sich. In der Nacht träumt der psychisch labile Dagobert von seinem Idol König Midas, der ihm rät, lieber Hilfe in seinen alten Büchern zu suchen. In diesen findet er den Hinweis auf einen Weisen in Silbirien, der eine Formel besitzt, welche Wertgegenstände vervierfachen kann. Dagobert und seine Neffen brechen nach Silbirien auf, um den Nachfahren des Weisen zu finden.
Dazu müssen sie einen unheimlichen Tunnel durch ein Gebirge passieren, um ins Tal der Trübsal zu gelangen. Die Bewohner in diesem Tal pflegen die unschöne Sitte, Fremden auf den Kopf zu hauen. Auch die Ducks müssen sich daher dem Duell der Dickköpfe mit Großmeister Harrthaubt stellen. Dagobert unterliegt, doch als Donald mit Harrthaubt zusammenkracht, kippt erstaunlicherweise der bärengleiche Harrthaubt um, Donald aber bleibt benommen stehen. Der Schlag war auch nicht viel schlimmer als Dagoberts Stöckchen, meint er.
Nun dürfen die Ducks zum Weisen vordringen, der auf einer hohen Bergspitze lebt. Der Weise hat tatsächlich noch eine Vervierfachungs-Formel übrig und gibt sie sogar Onkel Dagobert, warnt ihn jedoch, dass er bezweifelt, dass dem Milliardär die Formel viel nützt. Dagobert achtet nicht darauf und wendet die Formel sofort in seinem Geldspeicher an. Er erleidet einen großen Schock, als sich das Geld nicht in der Anzahl, sondern in der Größe vervierfacht und all seine Geldscheine plötzlich nichts mehr wert sind.
Finanzlektion 4: Nunismatik und Glückspiel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Autor: Dirk Müller
- Seitenanzahl: 1
Die doppelte Gitta[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Zio Paperone e il decino di Las Tregas
- Titel in Neuauflage: Die doppelte Gitta
- Story: Bruno Mandelli
- Zeichnungen: Giorgio Bordini
- Erstveröffentlichung: 20.10.1974
- Genre: Magie, Dagobert in Not, Romanze, Gagstory
- Figuren: Onkel Dagobert, Donald Duck, Tick, Trick und Track, Gitta Gans, Gundel Gaukeley, Klaas Klever
- Seiten: 28
- Nachdruck aus: LTB 78
Mitten in Entenhausen hat Klaas Klever in einem leerstehenden Wolkenkratzer ein riesiges Flipperhaus voll mit Flipperautomaten eingerichtet. Das Besondere der Glücksspielautomaten: Sie funktionieren mit alten, seltenen Münzen aus verschiedenen Währungen. Je rarer eine Münze ist, desto höher soll angeblich die Gewinnchance sein. Die Leute suchen daher überall in ihren Häusern nach seltenen numismatischen Funden und strömen in die etagenhohe Spielhalle. Es dauert nicht lange, bis Onkel Dagobert durchschaut hat, dass sein Konkurrent Klaas Klever mit der Aktion seine Münzsammlung im Handumdrehen vergrößern kann.

Allerdings staunt Klaas Klever nicht schlecht, als niemand Geringeres als die böse Hexe Gundel Gaukeley sein Büro betritt und darum bittet, in der obersten Etage des Flipperhauses ebenfalls einen Spielautomaten aufstellen zu dürfen. Nachdem die beiden Kontrahenten von Onkel Dagobert vereinbart haben, dass sie sich gegenseitig keine Konkurrenz machen werden, gestattet Klaas Klever Gundel ihren Wunsch. Die Hexe vom Vesuv stellt daher in der obersten Etage einen Flipperautomaten auf, der ausschließlich mit „Glückstalern“ in Gang gesetzt wird.
Nachdem sich Gundel Gaukeley eingerichtet hat, heckt sie einen fiesen Plan aus, um Onkel Dagoberts Neffen Donald Duck sowie Tick, Trick und Track möglichst weit aus Entenhausen fortzubekommen, damit sie freie Bahn hat, um an den Glückszehner heranzukommen. Mit einem arrangierten Gewinnspiel sorgt sie dafür, dass Donald und die Jungs auf die Bananas fliegen, um dort im Sand nach seltenen Münzen zu suchen, die sie wiederum später im Flipperhaus einsetzen können.
Um sich Zutritt zum Geldspeicher zu verschaffen, verwandelt sich die Hexe Gundel Gaukeley mithilfe eines Verwandlungszaubers in Onkel Dagoberts hartnäckige Verehrerin Gitta Gans. Zwar ist Onkel Dagobert nicht besonders erpicht darauf, ausgerechnet Gitta zu sehen, doch immerhin lässt er die blonde Dame in sein Büro. Die doppelte Gitta nutzt diese Gelegenheit schamlos aus und schnappt sich den Glückszehner.
Blöderweise kann sich Gundel Gaukeley aber nicht mehr an den Zauberspruch erinnern, der ihre Verwandlung rückgängig macht. Demzufolge muss sie noch länger unfreiwillig in der Gestalt von Gitta Gans bleiben. Das erregt bald darauf Aufsehen bei der Entenhausener Boulevardpresse, und ein besonders neugieriger Sensationsreporter berichtet darüber, dass der reichste Mann der Welt alsbald in den Hafen der Ehe einsegeln wird.
In der Zwischenzeit haben Donald und Tick, Trick und Track sonnige Tage am Strand der Bananas. Dort treffen sie zufälligerweise auf die echte Gitta Gans, die ebenfalls dort ihre Ferien verbringt. Als Gitta in der internationalen Zeitung davon erfährt, dass Onkel Dagobert angeblich zu heiraten gedenkt, will sie sofort nach Entenhausen zurückkehren. Das führt dazu, dass am Entenhausener Flughafen plötzlich zwei Gitta Gans‘ gesichtet werden.
Nun muss sich Onkel Dagobert wohl oder übel entscheiden und herausfinden, welche der beiden Damen die echte Gitta Gans ist und welche von beiden über den echten Glückszehner verfügt. Abhilfe schaffen kann nur eine Halskette mit einem kreisrunden Amulett, das Gitta von einem Medizinmann auf den Bananas erhalten hat. Flugs geht es also zurück auf die Tropeninsel, wo auch Donald und die Drillinge sich endlich nützlich machen können.
Finanzlektion 5: Zinsen und Optionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Autor: Dirk Müller
- Seitenanzahl: 1
Fantastische Zinsen gehn in die Binsen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: The Swindling Mcswines
- Story: Huck Akin
- Zeichnungen: Flemming Andersen
- Erstveröffentlichung: 1995
- Genre: Gagstory, Wirtschaftskampf
- Figuren: Donald Duck, Onkel Dagobert, Tick, Trick und Track, Eberlein-Brüder
- Seiten: 50
- Nachdruck aus: LTB 205
Die braven Bürger Entenhausens arbeiten tagein tagaus und auch Donald gehört seit Neuestem zum arbeitsamen Teil der Bevölkerung. Gemeinsam mit seinen Neffen hat er einen florierenden Handel mit selbstentwickelten Angelhaken aufgezogen. Sie freuen sich bereits auf den anstehenden Urlaub am Ebensee, wo sie sich einerseits von ihrer Arbeit erholen, andererseits aber ihre neuentwickelten Angelhaken testen wollen. Vorher aber raten die Kinder ihrem Onkel, dass er das bislang verdiente Geld besser zur Bank trägt, bevor noch etwas damit passiert. So sucht Donald die nächstgelegene Filiale der Stadtbank auf und lässt sich erklären, welche Zinsen er mit seinem Geld zu erwarten hat. Das Resultat will ihm nicht so recht gefallen und er sich deswegen weiter umschauen, ob er bei einer anderen Bank nicht noch ein bisschen mehr herausholen kann. Da fällt sein Blick auf die Sparkasse Eberlein, die zwar in einer abgestandenen Ecke untergebracht ist, aber mit einem schier unglaublichen Angebot lockt: 10% Zinsen pro Tag! Donald läuft hinein, um sich zu vergewissern, dass der Bank kein Fehler unterlaufen ist, doch die Bankbetreiber, die drei Brüder Eberlein, versichern ihm, dass alles genauso stimmt. Und tatsächlich, am nächsten Tag bekommt Donald bereits 880 Taler ausbezahlt. Von den beeindruckend hohen Zinsen schier geplättet legt Donald weiter sein ganzes Geld bei der Sparkasse Eberlein an und freut sich jeden Tag über gewaltige Zugewinne.
Tick, Trick und Track ist das neue Gebaren ihres Onkels nicht geheuer und sie alarmieren Onkel Dagobert. Doch der Fantastilliardär lässt sich selbst von den Erklärungen der Eberleins, wie ihr Geschäftsmodell funktioniert, einlullen. Er ist noch mit soliden, anfassbaren Geschäften großgeworden und hat damit seine Milliarden angehäuft. Dass heutzutage mit Klicks auf Computern viel mehr Gewinn zu erwirtschaften ist, übersteigt seinen Horizont. Nachdem er zunächst das Anlegen von Kleinbeträgen bei der Sparkasse probiert und damit Blut geleckt hat, entscheidet sich Dagobert, sein gesamtes Vermögen in der Bank zu deponieren. Zwar bekommt er nun irrwitzige Zinsen, doch glücklich machen ihn diese neumodischen Entwicklungen nicht. Zudem ist sein Geldspeicher vollkommen leer, seine Fabriken veräußert und es lohnt sich für ihn gar nicht mehr, noch in herkömmlicher Weise seinen Geschäften nachzugehen. Um den Onkel aufzumuntern, der sich schon reif fürs Altenteil sieht, schlagen die Kinder ihm vor, sie bei ihrem anstehenden Urlaub zu begleiten.
So fahren die fünf Ducks gemeinsam an den Stumpfsee. Dort blüht Dagobert regelrecht auf, denn er entwickelt einen Plan, wie er aus einem Taler Millionen machen kann. Seinen ungläubigen Neffen erklärt er, was der ausgefuchste Geschäftsmann da ausgebrütet hat. Der Besitzer der ganzen Gegend möchte diese gerne verkaufen und würde Dagobert für nur einen Taler eine dreijährige Option einräumen. Damit könnte Dagobert das Gebiet bereits gewinnbringend entwickeln und es zu einem Ferienparadies umgestalten. Im Baggersee ließen sich kleine Ferieninseln mit Hütten anlegen. Die Besucher könnten durch eine Eisenbahn zum See gebracht werden, die früher von Holzfällern genutzt worden war. Alle anfallenden Kosten könnten durech den Verkauf kleiner Christbäume gedeckt werden, denn die zur Wiederaufforstung gepflanzten Tannen stehen ophnehin viel zu dicht beieinander und müssten ausgedünnt werden. Die Kinder sind von dem Plan begeistert, doch Dagobert will ihn trotzdem nicht weiterverfolgen. Wenn er den Taler in der Sparkasse der Eberleins anlegt, erwartet ihn eine noch höhere Rendite als bei der Entwicklung des skizzierten Ferienparadieses.
Als die Ducks nach dem Urlaub zurückfahren, ist die Sparkasse geschlossen und mit Brettern vernagelt. Durch beharrliches Pochen an der Tür stellen sie schließlich doch noch die Brüder Eberlein, die sich darin versteckt und zunächst verkleidet hatten. Nun offenbaren die Eberleins ihnen das ganze Ausmaß ihres ausgekochten Schwindels und ihrer trickreichen Investitionen. Damit haben sie es geschafft, das gesamte ihnen anvertraute Geld einzukassieren. Donald und Dagobert können gegen die Betrüger nichts machen, die sich stets im Rahmen des Rechts bewegt haben. Beide müssen nun komplett mittellos abziehen. Nur der leere Geldspeicher selbst ist Dagobert als Besitz noch geblieben. Um wenigstens irgendwas davon noch zu haben, entschließt sich der gebrochene Ex-Fantastilliardär, das Gebäude zu vermieten. Aber auch für die Eberleins läuft nicht alles wie am Schnürchen. Das Aufeinandertreffen mit den zornigen Ducks hat ihnen gezeigt, dass ihre Lage in Entenhausen durchaus prekär ist. Sie haben zu viele Leute geprellt und wenn sich diese alle gegen sie zusammenerotten, könnte es gefährlich werden. Allerdings haben sie nun Dagoberts gesamten ehemaligen Besitz und damit wahre Berge an Münzen. Viel mehr, als sie einfach mitnehmen können. In ihrer Gier gefangen, unbedingt das gesamte Geld behalten zu wollen, beschließen sie, dieses in Entednhausen einzulagern. So kommen sie schließlich auf Dagoberts leeren Geldspeicher zurück. In seiner Verzweiflung, sein ganzes ehemaliges, ihm so sehr ans Herz gewachsene Geld wieder zurück in den Geldspeicher zu bekommen, lässt sich Dagobert runterhandeln und gibt sich schließlich mit fünf Taler Miete pro Monat zufrieden.
Die Brüder Eberlein verschwinden in ein Luxusresort im sonnigen Süden und lassen sich von Dagobert laufend neue Geldpakete schicken, um mit Millionen schier um sich werfen zu können. Dabei haben sie noch nicht einmal die erste Miete bezahlt. In Entenhausen besuchen Donald und Dagobert ein Treffen der durch die Eberleins Geschädigten. Dort kommt den Neffen eine geniale Idee: Sie weisen die Leute an, den betrügerischen Brüdern in Briefen ihre Meinung zu sagen. Damit überfluten sie die Eberleins, die sich irgendwann nicht anders zu helfen weissen, als die Briefe allesamt ungeöffnet zu verfeuern. Doch im Rausch der Briefe geht ein viel wichtigerer unter: eine von Dagobert geschickte Mahnung, dass sie ihm immer noch die Miete schuldig sind. So kommt es, dass irgendwann nicht nur der Wust an Briefen abebbt, sondern auch kein Geld mehr seinen Weg in die Luxussuite der drei Brüder findet. Erst als sie nach Entenhausen zurückeilen, erfahren sie, was sie vermasselt haben und dass das Geld nun rechtmäßig von Dagobert einkassiert wurde. Während die Eberleins das Weite suchen, kann Dagobert nicht nur den Geschädigten das Geld zurückzahlen, sondern auch noch das Ferienprojekt am Stumpfsee endlich – mit Hilfe seiner Großneffen – entwickeln.
Finanzlektion 6: Investitionen und Staatsanleihen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Autor: Dirk Müller
- Seitenanzahl: 1
Eine finanzpolitische Lektion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Zio Paperone e la valanga dei BOP
- Story: Giorgio Pezzin
- Zeichnungen: Guido Scala
- Erstveröffentlichung: 24.05.1992
- Genre: Gagstory
- Figuren: Onkel Dagobert, Donald Duck, Tick, Trick und Track, Bürgermeister
- Seiten: 46
- Nachdruck aus: LTB 180
Die Stadt Entenhausen ist pleite, und der Bürgermeister sieht keinen anderen Weg, als die Steuern zu erhöhen, was Dagobert nicht sehr fröhlich stimmt. Donald hat eine bessere Idee, die sogleich in die Tat umgesetzt wird: Die Stadt gibt Anleihenpapiere aus, die in ein paar Jahren wieder mit besseren Zinsen ausgezahlt werden sollen. Donald praktiziert das Schuldenmachen schon seit Jahren und überträgt dies einfach auf Entenhausen. Am Anfang läuft alles prächtig und das Geld fließt...
Finanzlektion 7: Steuern und Steuerpflicht[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Autor: Dirk Müller
- Seitenanzahl: 1
Die trickreichen Steuerfahnder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Zio Paperone e l'eredità tassata
- Story: Rodolfo Cimino
- Zeichnungen: Paolo Ongaro
- Erstveröffentlichung: 28.05.1989
- Genre: Gagstory
- Figuren: Onkel Dagobert, Donald Duck, Tick, Trick und Track, Daisy Duck, Baptist
- Seiten: 30
- Nachdruck aus: DD 440
Finanzlektion 8: An der Börse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Autor: Dirk Müller
- Seitenanzahl: 1
Einfach untrennbar[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Zio Paperone e gli inseparabili
- Story: Bruno Concina
- Zeichnungen: Franco Valussi
- Erstveröffentlichung: 03.07.1988
- Genre: Gagstory
- Figuren: Onkel Dagobert, Rita Rührig, Donald Duck
- Seiten: 28
- Nachdruck aus: OD 19 (dort als Die Unzertrennlichen)
Finanzlektion 9: Zeit als Währung?[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Autor: Dirk Müller
- Seitenanzahl: 1
Tausche Zeit gegen Zeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Zio Paperone e la "Creditempo" P.d.P.
- Story: Marco Bosco
- Zeichnungen: Marco Mazzarello
- Erstveröffentlichung: 13.09.2005
- Genre: Gagstory, Wissenschaft (Bankwesen)
- Figuren: Baptist, Donald Duck, Eulenrichter, Rita Rührig, Onkel Dagobert, Tick, Trick und Track
- Seiten: 22
- Nachdruck aus: LTB 359
In Dagoberts Geldspeicher ist in letzter Zeit so einiges kaputt. Als auch noch Fräulein Rührigs Rechner den Geist aufgibt, muss Dagobert seiner Sekretärin notgedrungen freigeben. Sie will nun in ihrer Freizeit ihre Dienste beim Tauschring anbieten, wo jeder etwas leistet und dafür die Arbeit anderer bekommen darf. Dagobert wird hellhörig und übernimmt selber so manche Dienste für den Tauschring, um sich im Gegenzug die kaputten Gerätschaften im Speicher reparieren zu lassen. Doch das Ganze war nur als Testlauf gedacht, denn nun kann Dagobert die Zeitbank eröffnen. Auf dieser Bank kann meine seine Freizeit einzahlen und sich für irgendwelche Arbeiten, die im Haushalt erledigt werden müssen, mithilfe der Zeitbank eine geeignete Fachkraft holen. Das Ganze läuft so, wie Dagobert es sich vorgestellt hat. Doch am Tag vor dem Finalspiel des FC Entenhausens bricht plötzlich die Zeitbank zusammen. Zu viele Menschen heben Zeit ab, um sich das Spiel anzusehen, und zu wenige Menschen zahlen dafür Zeit ein. Damit geht die Zeitbank, wie jede normale Bank, Konkurs und Dagobert muss für die Schäden aufkommen.
