Theo Taikun

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Theo Taikun im italienischen Topolino
(© Panini Italia)

Theo Taikun (italienisch Bob Tycoon) ist ein Millionär aus dem Universum der Ducks und außerdem, nach der Geschichte Die Megareichen aus LTB 570, der Präsident des Milliardärsclubs. Theo ist jedoch im Gegensatz zu anderen üblicherweise dargestellten Millionären bzw. Milliardären – wie bspw. Dagobert Duck, Klaas Klever oder Marc Enclauh – sehr liebenswürdig und freundlich. Die Figur wurde von Bruno Enna erfunden und bislang nur von Alessandro Perina gezeichnet. Er tritt in der fünfteiligen Geschichte Die Megareichen (LTB 570) und in Der magische Stein (LTB 608) auf.

Allgemeines[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erstmals trat Theo in der Geschichte Die Megareichen auf und wurde dort bei der Präsidentenwahl des Klub der Milliardäre als der Außenseiter, den keiner kennt, gezeigt. In der ganzen Geschichte sagt jeder, der den Namen „Theo Taikun“ hört, zunächst „Theo… wer?“. Nachdem Tick, Trick und Track zuerst an keinen der anderen Milliardäre herankommen, um ein Interview für ihre Schule zu führen, bemerken sie plötzlich Taikun, der von allen, insbesondere dem Sender „Mega TV“, vernachlässigt wird, und sehen ihre Chance, ihn zu interviewen. Erstaunt betreten sie seine Villa und stellen fest, dass Theo Taikun gewöhnliche Steine sammelt und sie behandelt, als ob sie lebende Wesen wären. Alles in allem erweist er sich als schrulliger, schüchterner, aber ungemein liebenswürdiger Zeitgenosse.

Nachdem Tick, Trick und Track dieses Interview in das Internet laden, stellt Mega TV genau dieses Video auf ihren Kanal. Die Journalisten haben nämlich Angst, dass ihnen sonst Parteilichkeit vorgeworfen wird, wenn sie Theo Taikun keine einzige Sekunde Sendezeit zugestehen. Schon nach diesem Video gewinnt Taikun an Gewinnchancen. Während der Ausstrahlung der Wahl halten die drei Gegner Theos, Dagobert, Klever und Enclauh, jeweils eine lange Rede, in der sie ihre eigennützigen Interessen offenbaren. Taikun hingegen, den die Journalisten wieder übersehen, offenbart in seiner Rede, dass sein Ururgroßvater einer der Gründer des Milliardärsklubs war und er jetzt antritt, damit sein Vorfahre nicht in Vergessenheit gerät. Dies gefällt den Zusehern, ebenso, dass Theo einen heftigen Streit seiner Kontrahenten stoppt. Im Endeffekt wird Theo Taikun vom Fernsehpublikum zum neuen Präsidenten gewählt.

In seinem zweiten Auftritt in Der magische Stein ist Theo Taikun weiterhin Präsident des Klubs der Milliardäre und zudem Ehrenmitglied und finanzieller Förderer des Fähnlein Fieselschweifs. Als Tick, Trick und Track sowie Dieter Düsentrieb ihn besuchen, um von ihm Informationen über seltene Steine für ihr Schlaues Buch zu erhalten, finden sie ihn in großer Verzweiflung vor. Das Allerheiligste von Theo war ein mythischer Weltenstein, durch den man eine geheimnisvolle Stimme hören konnte. Doch der Weltenstein ist spurlos verschwunden. Nachdem sie von Primus von Quack Details über Historie und Zusammensetzung des Weltensteins erfahren haben, machen sich die Freunde auf eine gefahrvolle Reise quer durch die Epochen, um Fragmente der zugrundeliegenden Steine zu finden und den Weltenstein wieder zusammensetzen zu können. Hilfreich ist da eine Erfindung Daniel Düsentriebs, die Dieter noch weiterentwickelt hat. Obwohl die Reise am Ende in einem Fiasko endet und in Theo eine schwere Depression auslöst, erkennt er schlussendlich dank Primus' Hilfe, dass er seinen Steinen auch ohne Hilfe des Weltensteins zuhören kann, was ihn so fröhlich macht wie nie zuvor in seinem Leben.

Aussehen und Charakter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Theo Taikun hat einen spitzen Schnabel mit Menjou-Bärtchen bzw. Dalí-Bärtchen, kurze schwarze Haare und eine orangene Fliege mit roten Punkten. Außerdem trägt er ein grünes Jackett, darunter ein ebenfalls orangenes Hemd, eine blaue Hose und gelbe Schuhe. Außerdem sammelt er Steine aller Art, sogar seine Bodensteine sind im heilig. Dies ist kein Wunder, wo Theo doch die Stimmen der Steine hören kann (zuerst nur vermittelst des Weltensteins, später auch ohne ihn) und diese ihm ihre Geschichten verraten. Deshalb behandelt er Steine wie lebendige Wesen. Nebst seiner Vorliebe für Steine sieht er auch im Pfadfinderleben große Reize und unterstützt das Fähnlein Fieselschweif sehr. Taikun ist im Gegensatz zu Dagobert Duck, Klaas Klever und Marc Enclauh sehr liebenswürdig und freundlich. Oft ist er zurückhaltend und schüchtern und kann sich deshalb nur schlecht gegen die Journalisten von Mega TV zur Wehr setzen. Auf der abenteuerlichen Reise quer durch die Zeit wächst er allerdings mehrfach über sich hinaus und rettet die Kinder geistesgegenwärtig mit allerlei Notlügen aus Gefahren.

Verwandtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Laut Die Megareichen (LTB 570) war sein Ururgroßvater ein Gründungsmitglied des Milliardärclubs.

Weblink[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]