Lustiges Entenhausen: Detektiv-Comics
Der Band Lustiges Entenhausen: Detektiv-Comics erschien im Rahmen der Reihe Lustiges Entenhausen als Kooperationsprojekt zwischen Egmont und der Supermarktkette Aldi Nord. Er war zwischen dem 28. und 30. Mai 2026 in Aldi-Nord-Filialen zu kaufen. Der Band druckt sechs Kriminalgeschichten ab, von denen eine in zwei Teile geteilt ist. Alle Geschichten sind Nachdrucke.
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| (© Egmont Ehapa) | ||||||
| Erscheinungsdatum: | 28.05.2026 | |||||
| Redaktion: | ||||||
| Gestaltung: |
Yinin Got, Mayumi Bockhold, Steffen Uzler | |||||
| Lektorat und Textkorrekturen: | ||||||
| Übersetzung: | ||||||
| Seitenanzahl: |
196 | |||||
| Geschichtenanzahl: |
6 | |||||
| Preis: | D: 4,99 € | |||||
| Weiterführendes | ||||||
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Inhalt Bearbeiten
Die Hexe und der Schnüffler Bearbeiten
- Originaltitel: Umperio e la 'maga' dei detective
- Story: Bruno Sarda
- Zeichnungen: Maurizio Amendola
- Erstveröffentlichung: 21.01.2014
- Genre: Gagstory, Magie, Romanze, Verwechslung, Angriff auf den Geldspeicher
- Figuren: Gundel Gaukeley, Hubert Bogart, Nimmermehr, Onkel Dagobert, Panzerknacker
- Seiten: 30
- Nachdruck aus: LTB 479
In der Hexenhütte an den Hängen des Vesuvs ist Gundel Gaukeley außer sich vor Zorn. Viel zu lange schon erleidet sie beim Versuch, an den Glückszehner von Dagobert Duck zu gelangen, einen Fehlschlag nach dem anderen. Sie wartet nur auf den Moment, in dem der alte Duck den stark bewachten Geldspeicher verlässt und sich auf Reisen begibt. In ihrer Kristallkugel sieht Gundel Gaukeley den im Büro umherlaufenden Dagobert, der nicht weiß, wem er das Sicherheitssystem seines Geldspeichers für kurze Zeit anvertrauen kann. Seine Neffen kommen dieses Mal leider nicht in Frage und professionelle Wachdienste sind unsagbar teuer. Nun sieht Gundel ihre Chance gekommen, sich in eine Sicherheitsberaterin namens Rita Rusanft zu verwandeln und den Geldspeicher ganz für sich allein zu haben.
Auf dem Weg zum Geldspeicher wird Gundel in ihrer Kostümierung jedoch überfallen und von einem Ganoven K.O. geschlagen. Ausgerechnet der Privatdetektiv Hubert Bogart, der ebenfalls zu Onkel Dagobert will, findet sie und hilft ihr auf. Bedauerlicherweise hat Gundel ihr Gedächtnis verloren und kann sich nicht daran erinnern, wer sie ist. Sie begleitet Hubert Bogart in dessen Detektei und wird von Hubert gepflegt, der die hübsche Frau ziemlich attraktiv findet. In der nächsten Zeit arbeiten Gundel und Hubert Bogart als Team zusammen und verhelfen der erfolglosen Detektei zu einigen spektakulären Erfolgen. Diese sind vor allen Dingen darin begründet, dass Gundel ihre Magie einsetzt. Irgendwann ist der Moment gekommen, in dem Hubert Bogart und seine neue Assistentin von Onkel Dagobert den Auftrag bekommen, den Geldspeicher zu bewachen. In der Realität stellt sich das als schwieriges Unterfangen dar, denn auch die Panzerknacker wollen die Gunst der Stunde nutzen. Am Ende kommt Gundel wieder zu sich und rettet Onkel Dagoberts Vermögen vor dessen Feinden, aber auch der Glückszehner bleibt ihr dank des Eingreifens des verliebten Hubert Bogart verwehrt.
DGD: Operation Omega Bearbeiten
- Originaltitel: Paperino e la base sottomarina
- Story: Carlo Panaro
- Zeichnungen: Giorgio Cavazzano
- Erstveröffentlichung: 26.08.2003
- Genre: Abenteuer, Agenten-Story
- Figuren: Donald Duck, Dussel Duck, Daniel Düsentrieb, Onkel Dagobert
- Seiten: 32
- Nachdruck aus: LTB 323
Die beiden wackeren Agenten des DGD, Donald und Dussel, werden mal wieder zu einem Einsatz herbeigerufen, doch ausnahmsweise ist es nicht Onkel Dagobert, der sie einbestellt hat. Daniel Düsentrieb ist nämlich äußerst besorgt um den Zustand des Geheimdienstchefs. Der skrupellose Wissenschaftler Olmo Omega hat dafür gesorgt, dass Onkel Dagobert eine ordentliche Prise Prassgas eingeatmet hat und nun verschenkt er sein Geld mit vollen Händen. Wenn er nicht innerhalb von 24 Stunden das Gegenmittel einatmet, das Omega in seiner Basis versteckt, wird er für immer ein Verschwender bleiben.
Also machen sich Donald und Dussel mit den vom Ingenieur liebevoll „Reiserüstung“ genannten Raketen auf zum Atoll Tunka-Tifah, vor dessen Küste sich Omegas Unterwasserbasis verbirgt. Die Rakten mögen zwar zur schnellen Reise ideal sein, aber die Landung gelingt mit ihnen nur schwerlich. Donald und Dussel zertrümmern auf Tunka-Tifah den Markt und bringen die Inselbewohner gegen sich auf. Auch ihr Versuch, mit der Tauchkapsel zur Basis vorzudringen, sorgt zunächst auf der Insel für Chaos und Zerstörung. Doch schließlich klappt die Reise in die Tiefsee und zur riesigen Basis. Getarnt gelingt es den beiden Agenten, in diese einzudringen und schließlich in Omegas Forschungslabor vorzustoßen.
Doch ihr Versuch, den perfiden Wissenschaftler mit einer Schlafwespe außer Gefecht zu setzen, scheitert an dessen Energieschutzschild. Omega sperrt Donald und Dussel in eine Rakete, die zudem Sprengstoff enthält, und feuert sie ab. In letzter Minute gelingt es Donald und Dussel sich zu befreien und die Rakete mit knapper Not umzulenken, sodass sie die Basis zerstört. Aber damit ist auch das Gegenmittel vernichtet. Onkel Dagoberts Zukunft als Verschwender scheint nicht mehr aufzuhalten. Aber zum Glück kuriert ihn der Schock der ellenlangen Rechnung für die Zerstörungen, die Donald und Dussel auf der Insel hinterlassen haben. Die beiden fragen sich nun, ob ihnen Dagobert nicht zuvor lieber war.
Kommissar de Mauss (Teil 6): Der mysteriöse Monsieur Leclic Bearbeiten
- Originaltitel: Il caso di villa Danar
- Story: Augusto Macchetto
- Zeichnungen: Giorgio Cavazzano
- Erstveröffentlichung: 15. Juli 2003
- Genre: Kriminalgeschichte
- Figuren: Micky Maus, Goofy
- Seiten: 23
- Nachdruck aus: LTB Exklusiv 1
Kommissar de Mauss rollt auf Bitten des Neffen Monsieur Leclics den Fall von dessen Verschwinden wieder auf. Monsieur Leclic war Paris' berühmtester Fotograf des 19. Jahrhunderts und hatte von der Hälfte der Pariser Bevölkerung ein Porträtbild aufgenommen. Ab einem bestimmten Zeitpunkt begann er öfters mit Hilfe eines Heißluftballons Fotos aus der Luft aufzunehmen bis er eines Tages davongeweht wurde und keine Spur von ihm gefunden wurde. Zu dem Verschwinden sind neue Hinweise aufgetaucht.
Als Kommissar de Mauss das Anwesen Monsieur Leclics mit seinem Kollegen Goofotte betritt, fällt ihnen auf, dass dieses renoviert wird. Bei diesen Arbeiten sind unter der Tapete Symbole zum Vorschein gekommen. Nachdem Kommissar de Mauss bereits drei Mal mit der Interpretation der Symbole falsch gelegen hat und aufgeben möchte, reißt Goofotte beim Schließen eines Fensters versehentlich den Fenstergriff ab. Durch das entstandene Loch fällt Licht in das dunkle Zimmer ein und bildet einige Objekte des Gartens auf den Symbolen der Wand ab. Gemeinsam mit dem Neffen Monsieur Leclics gehen sie einen Hinweis nach dem anderen ab. Die Lösung des letzten Hinweis' offenbart sich unter Bodenplatten: Negativaufnahmen aus Glas. Als Gesamtbild ergeben diese einen Stadtplan Paris' aus der Vogelperspektive.
Ein sich ebenfalls unter den Bodenplatten befindlicher Brief von Monsieur Leclic selbst beschreibt, dass dieser die Stadt verlassen möchte und die Aufnahmen als Abschiedsgeschenk an die Pariser Bevölkerung erstellt hat. Sein Neffe organisiert daraufhin eine Ausstellung, um diesen Fund der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Die Form des Gesamtbilds stellt ein Herz dar, welches bewusst von Monsieur Leclic gewählt ist, um seine Liebe zur Stadt Paris zum Ausdruck zu bringen.
Missy Mauspels Kriminalfälle: Der Klippen-Krimi – Teil 1 Bearbeiten
- Originaltitel: Minni e i misteri di Miss Torple: Giallo sulla scogliera
- Story: Giorgio Pezzin
- Zeichnungen: Gino Esposito, Gisella Rivolo Scott
- Erstveröffentlichung: 01.06.1997
- Genre: Kriminalgeschichte
- Figuren: Minnie Maus, Missy Mauspel
- Seiten: 26
- Nachdruck aus: LTB Crime 8
Die Krimiautorin Minnie Maus will sich einen Kurzurlaub in der Pension „Zur Möwe“ genehmigen, die von ihrer toughen Tante Missy Mauspel geleitet wird. Weil ihr Freund Micky in Entenhausen einen kniffligen Fall verwickelt ist, sucht Minnie die Ruhe und Abgeschiedenheit in der kleinen Pension ihrer Tante, die sich nahe der Klippen befindet und zu der auch ein kleiner Strandabschnitt gehört. Jedoch ist Minnie bei Weitem nicht die einzige Besucherin der Pension, denn noch bevor sie ihr Zimmer bezieht und die Schreibmaschine auf den Tisch am Fenster stellt, laufen ihr die anderen Pensionsgäste über den Weg. Tante Missy zögert nicht, Minnie über alle aktuellen Gäste zu informieren.
Zum einen befindet sich das junge Paar Selina von Seiwehl und Lukas Lauser in ihren Flitterwochen, denn sie sind erst seit Kurzem miteinander verheiratet. Beide sind nach wie vor schrecklich verliebt ineinander und überschütten sich regelrecht mit Liebkosungen. Tante Missy erzählt, dass die junge Selina nach vor ihrem 21. Geburtstag die potenzielle Nachfolgerin und Erbin eines großen Unternehmens ist, das in der Vergangenheit satte Gewinne abgeworfen hat. Da Selina noch als unmündig betrachtet wurde, verwaltet ein gewisser Simpson McSimson die laufenden Geschäfte, bis Selina das 21. Lebensjahr erreicht hat.
Zufälligerweise befindet sich auch die dunkelhaarige Sekretärin Tina Tiprecht in der Pension „Zur Möwe“, da sie laut eigener Aussage bei einem Gewinnspiel gewonnen hat. Bei Tina Tiprecht handelt es sich – wie es der Zufall so will – um die ehemalige Freundin von Lukas Lauser, der die Beziehung aber schon vor Ewigkeiten zugunsten von Selina von Seiwehl beendet hat. Schon nach kurzer Zeit bekommt Minnie jedoch das Gefühl, dass sich Tina und Lukas noch immer nahestehen und zumindest einer von beiden die Trennung nicht recht wahrhaben will.
Außerdem erholt sich auch noch der grantige Oberst Ohnsorg in Tante Missys Pension auf den Klippen. Der Militär ist derzeit an den Rollstuhl gefesselt, da er einen schweren Unfall erlitten hat, über den er sich allerdings in Schweigen hüllt. Um im Alltag zurechtzukommen, kümmert sich die bildhübsche Krankenschwester Wanda Wankel um den hohen Militärangehörigen – und Tante Missy vermutet, dass die schöne Schwester noch nicht lange in dem Beruf ist.
Wenige Tage später kommt es vor dem Abendessen zu einem verhängnisvollen Unfall vor den Klippen. Zum Glück ist Minnie gerade in der Nähe, um der bewusstlosen Selina zur Rettung zu eilen, die mit einer Kopfwunde am Strand liegt. Nur dank Minnie kann Selina ins Krankenhaus gebracht werden, bevor die Flut Schlimmeres verursacht hätte. Der übereifrige Kommissar David, der zum Unfallort gerufen wird, glaubt jedoch nicht an einen Unfall, sondern ermittelt schon bald in einem Kriminalfall.
Glück ist ansteckend Bearbeiten
- Originaltitel: Umperio, Gastone e la fortuna contagiosa
- Story: Bruno Sarda
- Zeichnungen: Andrea Lucci
- Erstveröffentlichung: 02.05.2018
- Genre: Kriminalgeschichte, Gagstory
- Figuren: Hubert Bogart, Gustav Gans, Oma Duck (Flashback)
- Seiten: 24
- Nachdruck aus: LTB Crime 12
Der schusselige Detektiv Hubert Bogart hat seit einem Monat keine Kunden mehr und macht sich Sorgen um die Zukunft seiner Detektei. Doch dann taucht Gustav Gans auf und beauftragt ihn, einen gerade erst gewonnenen Sportwagen wiederzufinden, der ihm gestohlen wurde. Der Dieb hat ihm die Schlüssel aus der Tasche gezogen, während er im Supermarkt war – doch Gustav geht es vor allem darum, einen Schlüsselanhänger in Form eines Bibers wiederzubekommen. Diesen hatte ihm Oma Duck geschenkt hat, als er den Führerschein machte und der ihm deshalb sehr am Herzen liegt.
Mit einem Hunderter Vorschuss macht sich Hubert auf die Suche und findet den Sportwagen schon wenig später an einem Baum und den Dieb (einen gewissen Linus Langfinger) in einem durch den Aufprall verursachten verwirrten Zustand. Mit dem wiedergefundenen Schlüsselanhänger begibt sich Hubert zu Gustavs Haus, doch dieser ist für ein paar Tage auf einer Kreuzfahrt.
Zurück in der Agentur trifft er auf einen weiteren Kunden: den Chefredakteur der Tageszeitung Ducksport, dessen Bruder der Polizist ist, dem der Dieb übergeben wurde. Auch ihm ist etwas gestohlen worden: Aus dem Redaktionsgebäude wurde das Fahrrad des ersten Gewinners Tour von Entenhausen entwendet. Hubert Bogart lässt sich zum Tatort begleiten und hat eine Idee. Er begibt sich zum Radsportverein von Entenhausen, da er vermutet, dass der Dieb einer von ihnen ist. Doch unterwegs hat sein Auto eine Reifenpanne. Da sein Handy keinen Empfang hat, beschließt er, in einer nahegelegenen Villa um Hilfe zu bitten, die dem berühmten Sammler Van Rick gehört.
Das Tor steht einen Spalt breit offen und als Hubert eintritt, wird er von den Wachhunden angegriffen. Er flüchtet sich in den Geräteschuppen und löst dort zufällig eine Geheimluke aus, wodurch er einen Raum voller seltener Gegenstände entdeckt, die Van Rick hatte stehlen lassen. Mit dem Handy kann er die Polizei rufen und so Van Ricks Bande auffliegen lassen.
Nachdem er in die Zeitungen gekommen ist und angemessen belohnt wurde, glaubt Hubert, dass ihm Gustavs Schlüsselanhänger Glück bringt. Später wird Hubert Bogart vom grafen Meerrettich angerufen, der möchte, dass er einen verschwundenen Diamanten wiederfindet. Als er Erdnüsse und den Pompon eines Hutes findet, ist Hubert überzeugt, dass der Dieb ein von einem Seemann dressierter Äffchen ist- Am Hafen greift er den Kapitän eines Schiffes mit seinem Äffchen an, was jedoch ins Leere läuft. Er sieht jedoch einen anderen Matrosen, dem Erdnüsse gereicht werden und dessen Hut die Bommel fehlt. Hubert schleicht sich auf dessen Yacht und findet in den Bohnenkisten die gestohlene Beute. Er wird entdeckt, schafft es aber, den Dieb mit den Kisten zu Boden zu werfen.
Am nächsten Tag gibt Hubert endlich den Glücksbringer an Gustav Gans zurück. Der Detektiv ist überzeugt, dass es sich um ein mächtiges Glücksamulett handelt und bittet Gustav, ihm noch einen weiteren Gegenstand zu geben, den er schon lange aufbewahrt hat – woraufhin er eine Fliege erhält. Während Hubert zur Detektei zurückkehrt, wird Gustav bewusst, dass sein Glück nicht auf andere Personen abfärbt, sondern alles eine Vorsehung seiner Glücksgöttin Fortuna gewesen sein muss.
Missy Mauspels Kriminalfälle: Der Klippen-Krimi – Teil 2 Bearbeiten
- Originaltitel: Minni e i misteri di Miss Torple: Giallo sulla scogliera
- Story: Giorgio Pezzin
- Zeichnungen: Gino Esposito, Gisella Rivolo Scott
- Erstveröffentlichung: 01.06.1997
- Genre: Kriminalgeschichte
- Figuren: Minnie Maus, Missy Mauspel
- Seiten: 26
- Nachdruck aus: LTB Crime 8
Der Schock sitzt allen bei Beteiligten in der Pension „Zur Möwe“ immer noch tief. Keiner will wahrhaben, dass es jemand auf die junge Selina abgesehen haben könnte. Jedoch haben sowohl Minnie als auch Tante Missy von der Terrasse auf den Klippen aus der Ferne selbst gesehen, dass Selina und ihr Freund Lukas in einem kleinen Ruderboot unterwegs gewesen sind.
Der steife Oberst Ohnsorg will gegenüber Kommissar David eine Aussage machen und belastet Lukas schwer, da er den Liebhaber von Selina allen im Ruderboot gesehen haben will, als dieser den Rückweg antrat. Die Zeugenaussage nimmt Kommissar David zum Anlass, den verwirrten Lukas festzunehmen – obwohl dieser seine Unschuld beteuert.
Trotzdem bleibt der Umstand bestehen, dass Lukas kein Alibi für die Tat hat und dass es keine weiteren Zeugen gibt. Sowohl Minnie als auch Tante Missy glauben nicht daran, dass der sympathische junge Mann einen Anschlag auf seine eigene Ehefrau verübt haben soll. Sie beschließen daher, auf eigene Faust Ermittlungen anzustellen. Bei einem kurzen Krankenbesuch im Krankenhaus erwähnt die noch immer angeschlagene Selina, dass sie zum fraglichen Zeitpunkt ein grünes Kleid getragen haben will. Das steht jedoch im Widerspruch zu der Beobachtung von Minnie und Tante Missy, die Selina am Unfalltag in einem geblümten Kleid gesehen haben.
Während sich Minnie und Tante Missy den Kopf darüber zerbrechen, welches Kleid Selina nun angehabt hat, geraten die anderen Pensionsgäste im Speisesaal in einen heftigen Disput. Der Oberst erzählt, er habe Tina Tiprecht zusammen mit einem groben Kerl gesehen, der seiner Meinung nach ein Komplize gewesen sein soll. Da sich alle gegenseitig belasten, fährt Tante Missy zum Polizeirevier und bittet Kommissar David inständig, ein kurzes Gespräch mit Lukas Lauser führen zu dürfen. Der Kommissar gestattet ein zweiminütiges Geplänkel, aus dem vordergründig aber keine neuen Erkenntnisse entspringen.
Zum Schluss versammelt Tante Missy alle Beteiligten im Speisesaal, um ihre Schlussfolgerungen zu ziehen und den wahren Hintergrund der abscheulichen Tat aufzudecken.
DGD: Agenten wollen hoch hinaus Bearbeiten
- Originaltitel: Paperino e gli arrampicatori urbani
- Story: Giorgio Figus
- Zeichnungen: Ottavio Panaro
- Erstveröffentlichung: 02.02.1999
- Genre: Agenten-Story, Gagstory
- Figuren: Donald Duck, Dussel Duck, Onkel Dagobert, Baptist
- Seiten: 28
- Nachdruck aus: LTB Crime 1
Ein neuer Auftrag in den Diensten des Duck′schen Geheimdienstes führt die beiden Vettern Donald und Dussel Duck gleich zu Beginn durch einen Wasserfall. Nach der kalten Dusche betreten sie eine geheime Kommandobasis des DGD und werden dort bereits von ihrem Boss Onkel Dagobert erwartet. Wie immer verliert Onkel Dagobert keine Zeit, seine beiden besten und einzigen Agenten mit einer brandheißen Mission zu betrauen.
Allerdings ist dieses Mal kein Superschurke hinter dem Vermögen des reichsten Mannes der Welt her und auch kein hartgesottener Konkurrent oder ausgekochter Wissenschaftler will Onkel Dagobert das Leben schwer machen. Dieses Mal möchte Onkel Dagobert um jeden Preis verhindern, dass ein gewisser Siggi Schreiber eine olle Kamella aus Onkel Dagoebrts jugendlichen Zeiten am Klondike ausgräbt und abermals veröffentlicht. Dagobert beichtet, dass er sich eines Tages sehr großzügig am Klondike gezeigt habe, verrät aber keine Details. Nun sollen Donald und Dussel dafür sorgen, dass die alte Klondike-Zeitung aus Siggi Schreibers Büro verschwindet und der Journalist damit keine Beweise mehr für seine Geschichte hat, denn Onkel Dagobert fürchtet um seinen guten Ruf als knallharter Geschäftsmann.
Das Problem: Das Büro des Sensationsreporters Siggi Schreiber befindet sich im obersten Stockwerk des Apfel-Gebäudes, einem spektakulären Wolkenkratzer in der Entenhausener City. Da die Aufzüge zu dem Koloss Tag und Nacht streng bewacht werden, haben Donald und Dussel keine Chance, durch das Innere zu gelangen. Aus diesem Grund schließen sie sich einer Gruppe Fassadenkletterer an, die Donald und Dussel als ihre Lehrlinge aufnehmen. Mit Saugnäpfen an den Füßen und Händen ausgestattet machen sich die beiden DGD-Agenten auf den steilen Weg zum Dach des Wolkenkratzers. Dabei geht gewohntermaßen einiges schief und Donald macht immer wieder leidvolle Bekanntschaft mit einem Handwerker, der sich von Donald gestört fühlt.
Schlussendlich erkennen Donald und Dussel, dass sie trotz ihrer hohen Anstrengungen einen tiefen Fall erleiden werden und beschließen daher, sich lieber nach Japan abzusetzen, anstatt Onkel Dagobert unter die Augen zu treten.
