LTB 502
| Siehe auch die Rezension dieses Bandes! |
| Lustiges Taschenbuch | ||||||
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| Gefahr auf hoher See | ||||||
| Erscheinungsdatum: | 2. Januar 2018 | |||||
| Chefredakteur: | ||||||
| Übersetzung: |
Manuela Buchholz, Peter Daibenzeiher, Eckart Sackmann, Susanne Walter | |||||
| Geschichtenanzahl: | 7 | |||||
| Seitenanzahl: | 254 | |||||
| Preis: | D: 6,50 € A: 6,70 € CH: SFR 12.50 | |||||
| Weiterführendes | ||||||
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Inhalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Gefahr auf hoher See[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Paperinik sull'oceano scombinato
- Story: Alessandro Sisti
- Zeichnungen: Marco Mazzarello
- Erstveröffentlichung: 09.07.2013
- Genre: Superhelden, Piraten, Action, Science-Fiction, Zeitreise
- Figuren: Phantomias, Daniel Düsentrieb, Helferlein, Hugo Habicht, Tick, Trick und Track, Cameos von John Quackett und Detta von Duz
- Seiten: 117
- Besonderheit: Anspielung auf Jack Sparrow, Anspielung auf Die Legende des ersten Phantomias (Teil 3): Phantomias an Bord (LTB 455)
- Anmerkung: vier Teile
- Nachgedruckt in: LTB Ultimate 38
Teil 1: Ein Superheld setzt die Segel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Es ist Sommerzeit in Entenhausen und Sonne, Strand und Meer warten auf die Bewohner. Doch einer kann nicht in Urlaub fahren: Der maskierte Superheld Phantomias geht auch in der Feriensaison auf Verbrecherjagd. Die Ganoven machen schließlich keinen Urlaub. Obwohl Phantomias sich einen Ganoven nach dem anderen angelt und auch den ein oder anderen Superschurken mit Superwaffe an den Haken bekommt, wird Entenhausen von einer schieren Welle des Verbrechens heimgesucht. Die braven Polizisten sind mit der Situation sichtlich überfordert und kommen kaum noch hinterher – zumal sie auch noch lästige bürokratische Pflichten erledigen müssen und selbst für ihren Helfer Phantomias keine Zeit haben. Phantomias, der sich über die vielen ausgeklügelten Schurkenwaffen wundert, beschließt, auf eigene Faust für Entenhausen zu wachen.
Auf seiner nächtlichen Patrouille entdeckt er zwei Ganoven, die ein Paket in einem kleinen Mini-U-Boot zu Wasser lassen. Phantomias nimmt die Verfolgung auf, muss aber aufgeben, da er die pfeilschnellen Robotertorpedos aus den Augen verliert. Stattdessen trifft er die Küstenwache, die ihm allerdings nicht weiterhelfen kann, weil die Beamten nicht in internationalen Gewässern aktiv werden dürfen – ein Superheld aber kennt keine Grenzen bei der Verbrechensbekämpfung.
Kurzerhand bittet Phantomias den genialen Erfinder Daniel Düsentrieb um Hilfe, dessen Werkstatt seit Wochen von einer wahren Mückenplage heimgesucht wird. Der maskierte Rächer erklärt, dass er für eine spezielle Mission eine maritime Sonderausstattung für seinen umgebauten 313 / X benötigt. Das Heldenfahrzeug soll nicht nur länger in der Luft bleiben können, sondern auch schnell auf dem Wasser unterwegs sein können. Dazu baut Herr Düsentrieb einen neuartigen Turboantrieb in den 313 / X ein und erklärt Phantomias sämtliche Instruktionen, während Helferlein sich selbstlos um die Abwehr des Mückenschwarms kümmert.
Ausgestattet mit einem neuen Turboantrieb für seinen 313 / X nimmt Phantomias wieder die Verfolgung der Mini-Torpedos auf, die mit unbekanntem Ziel aufs offene Meer hinaus düsen.
Teil 2: Ein Superheld auf Enterkurs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Unweit der Küste trifft Phantomias auf ein großes Schiff, das von einer komplett neuen Mannschaft und einem schmierigen Kapitän übernommen wurde, da es auf internationalem Gewässer und somit aufgegeben war. Die entmachtete Besatzung des Schiffes berichtet von Zombie-Piraten, die sie gesehen haben wollen, und die das Schiff geentert haben. Die Monster sorgten für Angst und Schrecken unter der Crew, die in Panik ihr Schiff verließ und nun in einem Schlauchboot auf dem Meer herumtrieben, bis Phantomias nahte. Der Held schleppt das Schlauchboot zu einer nicht weit entfernten Yacht, dessen reicher Reeder die Schiffbrüchigen bereitwilligt aufnimmt und Phantomias sogar zum Mittag einlädt.
Szenenwechsel: Eine Person vor einem Monitor, von der nur die geballte Faust gezeigt wird, regt sich auf, da sie Phantomias zu sich locken will und das Essen als „Zeitverschwendung“ betrachtet. Auf der Jacht bricht inzwischen ohne erkennbaren Grund ein Feuer aus, das sich weder mit Phantomias' Löschstrahler noch mit Meerwasser löschen lässt. Die Besitzer der Jacht sowie auch die erschöpften Matrosen, die ihr Schiff verloren hatten, retten sich ins Beiboot und ergreifen die Flucht. Allerdings fällt Phantomias aus sicherer Entfernung auf, dass das Feuer keine Rauchentwicklung zeigte und kehrt an Bord der Jacht zurück. Dort macht er eine erstaunliche Entdeckung: Die schmierigen Matrosen und ihr ruchloser Kapitän vom Morgen nehmen auch diese Jacht ihrer Meinung nach „ganz legal“ an sich, da sie wie das erste Schiff zuvor aufgegeben wurde.
Die Piraten erklären, dass sie der ursprünglichen Besatz das verheerende Feuer nur durch einen „Halluzinator“ als optische Täuschung suggeriert haben. Sie sind nichts weiter als zwielichtige Betrüger, denen jemand den Halluzinator zur Verfügung gestellt haben muss. Phantomias wird von den Schurken mit Waffen bedroht, kann sich allerdings durch einen Geniestreich aus der Klemme helfen. Es stellt sich heraus, dass die Betrüger nur Empfänger des Robotertorpedos waren und darin der Halluzinator transportiert wurde.
Plötzlich erhält Phantomias die brandaktuelle Nachricht, dass ganz in der Nähe eine Ölbohrinsel von Wikingerschiffen angegriffen wird und macht sich sofort auf den Weg, um den Arbeitern zur Hilfe zu eilen.
Teil 3: Ein Superheld auf allen Meeren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Das Wikingerschiff ist tatsächlich echt und keine bloße Täuschung. Phantomias kann die Ölbohrinsel vor den Wikingern retten, da er in seinem 313 / X von den Nordmännern unter der Führung ihres Kapitäns Snorre für den Gott Thor in seinem fliegenden Streitwagen gehalten wird. Die Wikinger ziehen sich aus Ehrfurcht zurück, gleichwohl sie sich wundern, dass Thor „ein solcher Hänfling“ sei. Jedoch stürzt Phantomias aufgrund eines inzwischen leeren Tanks ab, woraufhin die Wikinger ihn für einen Wagendieb halten und angreifen wollen. Durch Intervention eines auftauchenden U-Boots der Kriegsmarine wird Phantomias aus der – erneut – engen Situation geholfen.
Erneut wird die wütend geballte Faust der Person vor dem Monitor eingeblendet. Diese Person befindet sich auch auf dem offenen Meer, und regt sich über die erneute Verzögerung auf. Wenn es so weitergehe, verschimmele sie, bis Phantomias zu ihr komme. Daraufhin beschließt jene Person, zu Phantomias zu gehen – verkleidet, um nicht erkannt zu werden.
Die Marinesoldaten finden den Halluzinator in Phantomias' Wagen und Phantomias erklärt, dieser sei ein harmloser DVD-Player und entgegnet, auch er habe „einen ganzen Sack voller Fragen“ zu stellen. Die Besatzung unter einem hartgesottenen U-Boot-Kapitän hält Phantomias für einen Spion der Gegenseite und will ihn als Kriegsgefangenen gefangen gehalten. Der Kommandant stellt sich als „Offizier der Gebirgsmarine zur See der imperialen Wasserwaffe“ vor und endlich wird dem maskierten Rächer klar, dass die Besatzung und ihr U-Boot nicht aus seiner Zeit stammen, sondern noch gar nicht wissen, dass der Krieg längst beendet ist.
Unterdessen nähert sich die unbekannte Person als Fischer verkleidet dem U-Boot und füllt den Tank von Phantomias schwimmendem Fahrzeug auf, damit dieser zu ihr kommen kann, wird dabei aber von den Marinesoldaten entdeckt. Daniel Düsentrieb versucht inzwischen, Phantomias durch Zielraketen, die er zu seiner Verfolgung mit einer Flaschenpost-Nachricht schickt, vor der Bespitzelung zu warnen. Das Besatzungsmitglied, das den bärtigen Fischer entdeckt hat, wird von einer solchen Flaschenpost getroffen und damit außer Gefecht gesetzt.
Phantomias versucht indessen der Besatzung des Schiffes klarzumachen, dass der Krieg doch schon längst ein Fall für die Geschichtsbücher sei. Ihm gelingt schließlich die Flucht, indem er mithilfe des Halluzinators eine Feuerillusion erschafft. Auf der Flucht mit dem erstaunlicherweise wieder vollgetankten 313 / X wird Phantomias zwar von den U-Boot-Leuten beschossen, kann sich aber retten und auch noch den alten Fischer mitnehmen.
Auf der Fahrt begegnen die beiden allerlei seltsamen Objekten, etwa einem eigentlich vor 100 Jahren verkehrendem Ozean-Dampfer und zwei Galeeren der ehemaligen Großmächte Rom und Karthago. Der greise Fischermann schafft es, Phantomias auf sein winziges Fischerboot zu lotsen. Der Innenraum des von außen klein erscheinenden Kutters ist allerdings viel größer, als es von außen den Anschein macht. Der Unbekannte gibt sich schließlich als Hugo Habicht zu erkennen, dem genialen und gemeinen Gegenspieler von Daniel Düsentrieb, der Phantomias in die Falle gelockt hat.
Teil 4: Ein Superheld geht vor Anker[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Phantomias erkennt, dass Habicht der heimliche Lieferant der Halunken ist. Der Schurke hat auch die Spion-Roboter-Stechmücken auf Herrn Düsentriebs Labor angesetzt. Habicht lässt Phantomias von seinen Hyper-Helferleins, brutalen Robotern in Gestalt von Helferlein in Übergröße, festnehmen. Außerdem gibt Habicht den Beweggrund für die Gefangennahme Phantomias' an: Er ist an den technischen Details des aufgerüsteten 313 / X interessiert, da in ihm alle technischen Früchte des Genies Daniel Düsentriebs vereint seien.
Der entwaffnete Phantomias kann sich jedoch mithilfe eines in seiner Mütze versteckten Laserstrahlers aus seiner Zelle befreien. Dadurch kann er den Hyper-Helferleins entkommen und begibt sich für seine Flucht in einen Mini-Torpedo, sodass er von Habicht nicht aufgespürt werden kann. Phantomias entdeckt schließlich eine Flaschenpost von Herrn Düsentrieb, die ein Mobiltelefon enthält. Sofort nimmt er über dieses Kontakt mit Düsentrieb auf. Schnell erzählt der Held seinem Freund Herrn Düsentrieb, dass Hugo Habicht ihn bespitzelt habe und erwähnt auch den 3-D-Doppeldehner, der den Kutter des Superschurken überdimensional vergrößert hat. Düsentrieb ist entsetzt, weil er diese beeindruckende Erfindung aufgegeben hatte, weil sie zu gefährlich ist. Denn damit die drei Raumdimensionen wachsen können, muss die vierte Dimension schrumpfen, die Zeit. Dadurch entsteht ein Bereich, indem alle Zeitebenen in einem Bereich existieren, was das Auftreten der Zeitsprünge erklärt. Es besteht jedoch die Gefahr, dass dieses gefährliche und paradoxe Phänomen sich auf alle Weltmeere ausdehnt.
Phantomias gelingt es, seinen 313 / X zurückzuholen. Mit Hilfe der verbündeten Wikinger unter Kapitän Snorre greift er Hugo Habichts Schiff an. Ein Kämpfer zertrümmert nach dem Kampf den 3-D-Doppeldehner und die Wikinger kehren daraufhin in ihre Zeit zurück. Alles scheint sich zum Guten zu wenden, doch der hartnäckige Hugo Habicht schwimmt zu Phantomias' 313 / X und erobert diesen, da das Wasserfahrzeug aufgegeben war. Aber Phantomias hat schon die passende Antwort parat: Er betätigt den Schleudersitz und Hugo Habichts fiese Illusionen sind damit Geschichte.
Zufrieden schlüpft Donald aus seinem Heldenkostüm und hat vom Meer „erst einmal die Nase voll“. Die Story endet damit, dass Tick, Trick und Track in der Lotterie eine Reise mit einem Kreuzfahrtschiff gewonnen haben, worüber sich ihr Onkel jedoch überhaupt nicht freuen kann.
Der Wohnbetrüger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Paperino e la frode abitativa
- Story: Roberto Moscato
- Zeichnungen: Paolo Campinoti
- Erstveröffentlichung: 23.12.2014
- Genre: Gagstory, Moralgeschichte
- Figuren: Donald Duck, Tick, Trick und Track, Bernd Beutelschneider
- Seiten: 20
Donald hat eine Mail erhalten, in der er aufgrund von Unregelmäßigkeiten seiner Steuererklärung zur Zahlung von 500.000 Talern aufgefordert wird. Seine Neffen Tick, Trick und Track vermuten eine „Phishing-Mail“, also eine Art Betrugs-E-Mail. Donald legt sich beruhigt hin, doch er grübelt und grübelt. Vor lauter Unruhe geplagt, wirft er erneut einen Blick auf sein Mail-Konto: Es sind noch 18 weitere eingegangen, eine davon als „letzte Warnung“ versendete droht gar mit „50 Jahren knochenharter Arbeit in den Salzminen der Sahara“, wenn er nicht reagiere. In Panik antwortet Donald schließlich auf die Mail. Am nächsten Tag erscheint ein gewisser Bert Beutelschneider, der in Donalds Haus einziehen möchte, da ihm Donald in seiner Mail das Recht dazu gegeben hätte. Verärgert läuft Donald schnurstracks zur Polizei, muss allerdings den richterlichen Beschluss abwarten. Jedoch kann er mit einer einstweiligen Verfügung Beutelschneider bis zur richterlichen Klärung dazu auffordern, sein Haus zu verlassen. Beutelschneider hat jedoch (angeblich) sein Bein aufgrund einer losen Stufe in der Treppe von Donalds Haus gebrochen. Er besitzt ein Gutachten, das belegen soll, dass Donald seine Treppe nicht ordnungsgemäß instand gehalten hat und ihm die Schuld am Beinbruch gibt.
Beutelschneider zeigt weitere angeblich „höchst richterliche Dokumente“, die belegen sollen, dass Donald Herrn Beutelschneider für den entstandenen Schaden alle Unfallskosten zu ersetzen habe. Donald soll ihm nun etwas unterschreiben, woraufhin Beutelschneider auf alle Ansprüche verzichten würde. Jedoch, gerade als Donald unterschreiben will, kommen Tick, Trick und Track herein. Sie beäugen Beutelschneiders Dokumente kritisch und wollen sie einem Richter vorlegen. Beutelschneider erschrickt daraufhin, will, dass die Kinder die Papiere zurückgeben. Er zieht seinen unechten Gips aus und wirft seine Krücke beiseite. Hierdurch wird er endgültig als Betrüger entlarvt. Donald Duck bekommt einen Wutausbruch, rennt Beutelschneider hinterher, der über die kaputte Stufe stolpert und auf Donald Duck fällt. Zum Schluss sieht man Beutelschneider, nun tatsächlich mit gebrochenen Armen und den mit gebrochenem Arm und Bein verletzten Donald beim Prozess im Gerichtssaal. So nimmt die Aufregung für Donald doch noch ein glückliches Ende.
Der Fall „Inspektor Mausetti“[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Topolino e i casi dell'ispettore Bonton
- Story & Zeichnungen: Casty
- Erstveröffentlichung: 04.11.2014
- Genre: Gagstory, Kriminalgeschichte
- Figuren: Goofy, Klarabella Kuh, Kommissar Hunter, Mack und Muck, Micky Maus, Minnie Maus, Mortimer, Rudi Ross
- Seiten: 38
Micky Maus, Goofy, Minnie Maus, Kommissar Hunter, Rudi Ross und Klarabella Kuh haben sich versammelt, um eine Folge von Inspektor Mausetti im TV anzusehen. Wie zum Schluss der Sendung verkündet wird, ist der Autor der Serie, Henri Wankel, mit dem Flugzeug abgestürzt und verschollen. Daher wird ein neuer Autor für die Serie gesucht. Micky Maus wird von seinen Freunden dazu überredet, sich zu bewerben. Schließlich wird Micky Maus eingestellt, jedoch ironischerweise zusammen mit Mortimer Maus. Letzterer verändert die Serie maßgeblich: Er lässt Inspektor Mausetti und Assistent mit Jugendsprachen-Jargon sprechen, macht Mausetti zum Tollpatsch und lässt Mausetti und Assistent Fleming Flachwitze am laufenden Meter erzählen und gibt die beiden der Lächerlichkeit preis. Das neue Format kommt bei den Zuschauern zunächst gut ab. Auch futuristische Sachen wie Roboter und Zeitstrudel kommen plötzlich in der Serie vor. Micky äußert sich stets kritisch zu Mortimers Ideen, die beim Boss der Produktionsfirma jedoch großen Gefallen finden. Micky tritt daher als Co-Autor der Serie zurück. Auch Schauspieler Marlon, der Mausetti verkörpert, hat schließlich keine Lust mehr und wirft den Bettel hin. Mortimer wird daraufhin neuer Darsteller Mausettis.
Micky kann die verkommene Serie nicht mehr ansehen und beschließt, den verschwundenen Autor der Serie zu suchen. Micky findet heraus, dass Marlon, der Schauspieler, den ehemaligen Autor der Serie, Wankel, verschwinden ließ, der Flugzeugabsturz also nur inszeniert war. Der Autor hatte einfach keine Lust mehr, weiter Skripte für „Inspektor Mausetti“ zu produzieren und täuschte daher seinen Absturz vor. Micky stellt also erneut seine Fähigkeiten als Detektiv unter Beweis. Die Folge von Mortimers abgeändertem Konzept ist, dass sich die älteren Zuschauern abwenden und nur noch junge Zuschauer „Inspektor Mausetti“ anschauen. Die Werbesponsoren wollen allerdings Luxusuhren und Rasierwasser vermarkten, wofür Kinder nicht gerade die beste Zielgruppe sind. Die Erwachsenen schauen nun lieber die neue Serie, die Henri Wankel, mit Mickys Hilfe, gedreht hat. Es wird noch eine letzte Folge „Inspektor Mausetti“ gedreht, in der der „Mortimer-Mausetti“ vom echten Mausetti als „Hochstapler“ und „nicht der echte Mausetti“ entlarvt wird. Der „Mortimer-Mausetti“ wird schließlich, ganz in Mortimers futuristischen Science-Fiction-Stil mit einer Rakete auf den Mars geschossen.
Astronomie im Alltag: Der Hochstapler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Osservare le stelle
- Story: Riccardo Secchi
- Zeichnungen: Alessandro Gottardo
- Erstveröffentlichung: 04.01.2017
- Genre: Einseiter
- Figuren: Donald Duck, Daisy Duck
- Seiten: 1
Donald zeigt Daisy sein neues Teleskop. Diese ist ganz begeistert, dass Donald sich für Astronomie interessiert. Als Daisy weg ist, zeigt sich allerdings, dass Donald „ganz andere Sterne“ anschaut, nämlich „die am Fußballhimmel“. Donald schaut nämlich mit dem Teleskop ins nächste Fußballstadion.
Fahrendes Fiasko[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Zio Paperone e la locomozione affaristica
- Story: Riccardo Pesce
- Zeichnungen: Luciano Gatto
- Erstveröffentlichung: 12.01.2010
- Genre: Gagstory
- Figuren: Baptist, Panzerknacker, Donald Duck, Onkel Dagobert, Opa Knack, Tick, Trick und Track
- Seiten: 27
- Besonderheiten: Der Zeichner Luciano Gatto (ital. für Katze) hat sich mit den Katzen auf S. 191 und S. 207 selbst in der Geschichte verewigt. In die Katze auf der letzten Seite beißt zudem ein Fisch (ital. pesce), siehe Autorenname Riccardo Pesce. Weiterhin handelt es sich um eine Hommage an Rodolfo Cimino. Das fängt bei dem markanten Splashpanel (das wie bei Ciminos Comics fast immer der Fall die folgende Handlung anteasert oder symbolisiert) an und endet damit, dass praktisch jedes der Spezialfahrzeuge irgendwann mal von Cimino erfunden wurde.
Dagobert Duck hat eine Menge an Spezialfahrzeugen für seine Expeditionen, etwa einen mechanischen Maulwurf, einen computergesteuerten Riesenschuh, einen Wüstenrover, einen „fliegenden Vogel“, ein fahrendes Boot und vieles mehr. Dieser Fuhrpark bereitet ihm nun allerdings große Sorgen: Da sie über keine Zulassung verfügen und nicht versichert sind, muss Dagobert eine große Summe an Steuern nachzahlen. Dagobert hat die rettende Idee: Er vermietet seinen Spezialgeräte, nimmt damit die Steuern ein und macht sogar noch Gewinn. Jedoch mieten sich die Panzerknacker Dagoberts mechanischen Maulwurf, mit dem man Tunnel graben kann. Sie wollen damit Dagoberts Geldspeicher knacken. Da die Panzerknacker aber vor Abfahrt aus Faulheit den Motor nicht überprüft hatten, macht der Maulwurf, was er will und die Panzerknacker graben sich selbst in ein Gefängnis. Doch Dagobert bekommt erneut Probleme: Denn die Bürger parken die Spezialfahrzeuge, wo sie gerade wollen: auf Zebrastreifen, auf dem Baum oder Dach des Nachbarn, ja sogar auf dem Auto des Bürgermeisters. Dagobert sieht sich gezwungen, die Spezialfahrzeuge wieder in seine Garage zu stellen, jedoch ist er glücklich, hat er doch die Steuern längst durch die Vermietung der Fahrzeuge hereingeholt. Zudem hat er dem Bürgermeister vorgeschlagen, den von den Panzerknackern gegrabenen Tunnel zum Bau einer U-Bahn zu nutzen, für den er den Auftrag bekam.
Eiskalt serviert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Superpippo e i poteri invernali
- Story: Petro Zemelo
- Zeichnungen: Donald Soffritti
- Erstveröffentlichung: 02.02.2016
- Genre: Superhelden, Kurzgeschichte
- Figuren: Goofy, Supergoof
- Seiten: 12
Goofys Heizung ist kaputt. Da der Installateur bald in Urlaub fährt, sollte Goofy das zur Reparatur erforderliche Ersatzteil noch am selben Tag abholen. Dies erweist sich aufgrund der verschneiten Straße und der Tatsache, dass Goofys Wagen bei der Kälte nicht anspringt, als schwieriges Unterfangen. Goofy kommt eine geniale Idee: Er wirft eine (gefrorene) Supernuss von seinem Busch ein und fliegt als Supergoof zum Installateur. Jedoch wird Supergoof gewissermaßen zu „Superfrost“, denn sein Kondensstreifen, den er hinter sich herzieht, schneit.
Auch wenn er damit Leute, die unter ihm sind, und gar deren Autos, einschneit, erweist sich Supergoofs neue Eigenschaft als Vorteil bei der Verbrecherjagd: So veredelt er etwa einen Bankraub dadurch, dass er die mit einem Motorboot zu Wasser fliehenden Gauner mit nur einer Berührung des Wassers den Fluchtweg „einfriert“ und damit versperrt. Auch kann er einen eingeschlossenen Hund retten, indem er durch sein Zittern die Atome der Tür zurückweichen lassen kann und er somit durch die Türe gehen kann. Supergoof holt sein Ersatzteil ab, frostet es allerdings durch seine Kälte ein, wodurch es zerbröckelt. Als er an einem Stand, der heiße Kastanien verkauft, vorbeisaust, kommt ihm die Idee: Er röstet seine Supernüsse und strahlt dadurch Wärme aus. So kann Goofy bzw. Supergoof sein Haus selber beheizen.
Winter ade…[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Winter Went Where?
- Story: Pat & Carol McGreal
- Zeichnungen: Massimo Fecchi
- Erstveröffentlichung: 2018
- Genre: Weltall, Science-Fiction
- Figuren: Donald Duck, Onkel Dagobert, Daisy Duck, Daniel Düsentrieb, Dussel Duck, Tick, Trick und Track
- Seiten: 35
Winter in Entenhausen – Donald ist mit Daisy Schlittschuhlaufen, Tick, Trick und Track rodeln. Doch etwas zerstört die Winteridylle: Die Bewohner des Planeten Brbr sind unzufrieden mit dem dortigen Klima. Herrschte früher dort immerwährender Winter, veränderte Brbr seine Umlaufbahn und näherte sich der Sonne, sodass dort nun Wüstenklima und sengende Hitze herrscht. Der König des Planeten, Aiss, aus Angst gestürzt zu werden, und sein Berater Dr. Snee schmieden einen Plan: Mittels neuer Technologie wollen sie der Erde den Winter klauen und nach Brbr „verpflanzen“. Sie verwirklichen jenen Plan und stehlen den Erdenbewohnern – auch den Entenhausenern – den Winter. In einem Krisenstab in Entenhausen meldet sich Daniel Düsentrieb zu Wort: Er glaubt, helfen zu können. Er will mit einer Rakete die Aliens verfolgen und den Winter zurückholen. Bürgermeister Bleibtreu ist einverstanden und ernennt Dagobert Duck zum Leiter der Expedition. So begeben sich Daniel Düsentrieb Donald, Dagobert und Tick, Trick und Track ins All. Ein kosmisches Wurmloch durchschritten, erreichen sie Brbr. Dort sollen sie als Eindringlinge in den Kerker geworfen werden. Entenhausens Tüftler und Genie Daniel Düsentrieb gelingt es jedoch, den König Aiss mit seinem Assistenten Dr. Snee mit plausiblen Berechnungen zu überzeugen, dass er den Winter auf Brbr auch so zurückholen könne, wodurch man der Erde ihren Winter zurückgeben könnte.
Nachdem Bodenschätze unter dem Schnee gefunden wurden, hat man genug Treibstoff, um Brbr in eine andere Umlaufbahn, weiter entfernt von der Sonne, zu schießen. Obwohl Dagobert und Daniel Düsentrieb ihm davon abrieten, betätigt Dr. Snee den Auslöser jedoch versehentlich in die falsche Richtung, und Brbr nähert sich noch mehr der Sonne, anstatt von ihr wegzukommen. Die Hoffnung ist verloren, da der Treibstoff verbraucht ist. Da kommt Donald ein Geistesblitz: Er merkt an, ob es den Treibstoff denn nicht noch auf anderen Eisplaneten gebe. Donald, Tick Trick und Track sowie Dagobert nehmen sich je einen Eisplaneten in der Nähe vor und sammeln die Energie der Bodenschätze, wobei sie seltsam-fantastische (wundersame) Erlebnisse machen: Sie Begegnen etwa einem riesigen, furchterregenden Eiswurm, einem netten Yeti-Ungeheuer und drei Eis-Meerjungfrauen, die Dagobert verführen. All die Gefahren und Versuchungen hinter sich gelassen, gelingt es ihnen, die Energie gerade noch rechtzeitig vor einem Aufprall Brbrs mit der Sonne zu bündeln und Brbr in eine Umlaufbahn der Sonne weit entfernt zu bringen. Dr. Snee wird zur Strafe zum Schneeschippen verdonnert und die Entenhausener erhalten von Aiss als Dank Orden. Der Winter auf der Erde ist gerettet. Unsere Entenhausener werden, in ihre Heimatstadt zurückgekehrt, als Helden gefeiert und von Bürgermeister Bleibtreu mit Orden bedacht.
