OD 37
| Onkel Dagobert (Taschenbuch) | ||||||
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| Erscheinungsdatum: | 21. Juni 1990 | |||||
| Seiten: | 100 | |||||
| Geschichtenanzahl: | 4 | |||||
| Preis: | 3,80 DM | |||||
| Weiterführendes | ||||||
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Inhalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Gewußt wie![Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Paperinik a mani nude
- Story: Bruno Concina
- Zeichnungen: Massimo De Vita
- Erstveröffentlichung: 23.08.1987
- Genre: Superhelden, Gagstory
- Figuren: Daniel Düsentrieb, Phantomias, Opa Knack, Panzerknacker
- Seiten: 33
- Nachgedruckt in: LTB Enten-Edition 8 (als Das Superauto in Schurkenhand), LTB Ultimate 8
Während Phantomias in einem See badet, klauen die Panzerknacker sein Auto.
Die Gerüchteküche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- 25 Seiten
- Hauptfigur: Micky Maus
- von Bruno Concina, Sergio Asteriti
- mit Goofy, Minni Maus, Rudi Ross, Klarabella Kuh, Kommissar Hunter, Inspektor Issel, Micky Maus
Kleider machen Helden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- 6 Seiten
- Hauptfigur: Supergoof
- von Verci de Mello
- mit Goofy, Supergoof, Kater Karlo
- Nachgedruckt in: Donald Comics & Mehr 8
Ein denkwürdiger Gedenktag[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Paperino e la commemorazione memorabile
- Story: Fabio Michelini
- Zeichnungen: Paolo Ongaro
- Erstveröffentlichung: 17.09.1989
- Genre: Gagstory
- Figuren: Donald Duck, Tick, Trick und Track, Onkel Dagobert, Gustav Gans, Bürgermeister
- Seiten: 30
- Nachgedruckt in: LTB Spezial 28, LTB Enten-Edition 95
In der pulsierenden Großstadt Entenhausen steht der jährliche Gedenktag zu Ehren von Emil Erpel kurz bevor. Der legendäre Pionier gilt als Gründer von Entenhausen und sicherte den braven Bürgern auf Dauer Frieden und Wohlstand. Als Symbol für die Verdienste ihres Gründervaters stifteten die Entenhausener die übergroße Emil-Erpel-Statue, die Emil Erpel in heroischer Pose sowie Maiskolben in den Händen zeigt. Anlässlich der Feierlichkeiten zum Gedenktag hat die Post eine Sonderbriefmarke im Gedenken an Emil Erpel herausgegeben, auf der sein Porträt samt Lebensdaten zu sehen ist. Die drei Fieselschweiflinge Tick, Trick und Track besorgen sich in der Postfiliale gleich einen Sammelbogen mit 50 Exemplaren der Briefmarken im Gesamtwert von 25 Talern, da sie später noch viele Einladungsschreiben zum großen Fähnleintreffen an andere Pfadfinderfreunde verschicken wollen.
Zuhause treffen Tick, Trick und Track auf ihren angesäuerten Onkel Donald, der mal wieder ziemlich miese Laune hat, weil er gerade mit Onkel Dagobert telefoniert hat. Zu recht befürchtet Donald, dass er mal wieder irgendeine Fronarbeit für Onkel Dagobert übernehmen soll, obwohl er darauf überhaupt keine Lust hat. Nur widerwillig fährt Donald zum Geldspeicher und lässt sich vom gut gelaunten Onkel Dagobert in ein Gespräch verwickeln. Der reichste Mann der Welt zeigt sich ungewohnt patriotisch und erklärt seinem Neffen, dass er für die große Feier zum Emil-Erpel-Gedenktag die Innenstadt mit Fahnen und Bannern schmücken lassen will – nicht zuletzt, um seinen stadtweiten Ruf als traditionsbewusster Großunternehmer zu untermauern. Nun soll Donald sich darum kümmern, die Banner und Wimpel anzubringen.
Obwohl Donald sich nicht überarbeiten will, macht er sich bereitwillig an die gestellte Aufgabe, damit alle Entenhausener ein schönes Stadtfest feiern können. Überall auf den Kreuzungen und Straßen um die Emil-Erpel-Statue befestigt Donald Fahnen und Banner an Laternen und Häuserfassaden, sodass schon bald alles für die Feierlichkeiten vorbereitet ist. Allerdings stellt sich der uralte Lastwagen von Onkel Dagobert trotz Reparaturversuche stur, was den mürrischen Donald unvorsichtig werden lässt. Im entscheidenden Moment versagen die Bremsen des Lasters und dieser rauscht ungebremst mit Donald am Steuer mitten in die Emil-Erpel-Statue, die in Bruchteile zerfällt. Glücklicherweise wurde keine Person verletzt, aber das Denkmal ist nur noch ein Haufen Schutt.
Der Bürgermeister der Stadt ist außer sich vor Wut und beschimpft Donald solange, bis ein Polizist an ihn herantritt. Dieser hat nämlich eine kleine Schatulle in den Bruchstücken der Statue entdeckt, die bisher unbekannte Dokumente von Emil Erpel sowie Zeichnungen für Stadtentwicklungspläne enthält. Dadurch ist Donald schnell rehabilitiert und Onkel Dagobert bekommt von der Stadt sogar eine finanzielle Entschädigung für den verunfallten Lastwagen.
Wieder zuhause wird Donald jedoch von seinem arroganten Vetter Gustav Gans überrascht, der noch offene Schulden eintreiben will. Auch wenn Donald sich nicht mehr so richtig daran erinnern kann, fordert Vetter Gustav von ihm noch 25 Taler. Weil Donald kein Bargeld bei sich trägt, übergibt er Gustav kurzerhand den Bogen mit Briefmarken, den Tick, Trick und Track am Morgen auf dem Tisch abgelegt haben. Als die Jungs zurückkehren, ärgern sie sich kolossal über die Tat von Donald. Denn die Briefmarken sind mittlerweile ein kleines Vermögen wert, da die darauf abgedruckten Lebensdaten von Emil Erpel seit dem heutigen Tag korrigiert werden müssen, da aus den entdeckten Urkunden ein neues Geburtsdatum des Stadtgründers hervorgeht. Nun ärgert sich auch Donald schwarz, dass er Vetter Gustav die begehrten Briefmarken überlassen hat – dieser aber weiß gar nichts von der bemerkenswerten Entdeckung und schickt sämtliche Marken mit spöttischen Postkarten zurück an Donald Duck.
