LTB Mini Pocket 1
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| Donald I | ||||||
(© Egmont Ehapa) | ||||||
| Erscheinungsdatum: | 13. Juli 2004 | |||||
| Chefredakteur: | ||||||
| Übersetzung: | ||||||
| Geschichtenanzahl: | 8 | |||||
| Seitenanzahl: | 308 | |||||
| Preis: | 4,50 € | |||||
| Weiterführendes | ||||||
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Das Lustige Taschenbuch Mini Pocket Nr. 1 beinhaltet auf 304 Seiten acht Geschichten. Der Gesamtband besteht aus 306 Seiten. Diese Ausgabe des LTB Mini Pockets ist Donald Duck gewidmet und enthält zwei deutsche Erstveröffentlichungen. Die übrigen Geschichten sind Nachdrucke aus dem Lustigen Taschenbuch. Im Juni 2013 wurde der Inhalt des LTB Mini Pocket 1 im Donald Duck Comics exakt identisch nachgedruckt, jedoch in einem anderen Format.
Inhalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Schäumende Träume[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Weedworld
- Story: Mark Shaw & Laura Shaw
- Zeichnungen: Massimo Fecchi
- Tusche: Fecchi Studio
- Erstveröffentlichung: 2004
- Genre: Abenteuer
- Figuren: Donald Duck
- Seiten: 38
- Deutsche Erstveröffentlichung
- Nachgedruckt in: LTB Abenteuer 16
Der allseits bekannte Pechvogel Donald Duck hat in der Not auf einem großen Kreuzfahrtschiff angeheuert, das gerade ein Meeresgebiet im Atlantik durchquert. Weil Donald nicht mehr genug Kleingeld parat hatte, um seinen Aufenthalt an Bord zu verdienen, hat er kurzerhand als Matrose angeheuert und verbringt die meiste Zeit des Tages am Spülbecken in der großzügigen Kombüse. Von früh bis spät wäscht Donald Unmengen an Geschirr ab, sodass die Poren seiner Federn bereits mit Spülmittel verstopft sind. Dadurch ist Donalds Körper so glitschig, dass er schon bei kleinsten Berührungen über das Deck wirbelt. An der Reling stößt er auf den Kapitän, der ihm erklärt, dass das Schiff zurzeit die gefürchtete Sargassosee durchfährt, anderen westlichen Randzone sich die berühmt-berüchtigten Bermuda-Inseln befinden. Sogar Donald weiß, dass hier angeblich seit Urzeiten Schiffe als vermisst gemeldet werden, was der erfahrene Kapitän auf den dichten Seetang zurückführt, der schon zahlreichen Schiffen zum Verhängnis geworden ist.
Bedauerlicherweise legt sich der grüne Seetang auch über die Schiffsschraube des Kreuzfahrtschiffes, sodass dieses feststeckt. Das Kapitän befiehlt, die Schraube manuell von den grünen Algen zu befreien, doch dieses Unterfangen wird wohl einige Tage in Anspruch nehmen. In der Nacht findet Donald keinen Schlaf, da er zuvor Bekanntschaft mit einer anhänglichen Krabbe gemacht hat, die ihn keck in den Bürzel gezwickt hat. Ein Rumpeln führt ihn an Deck, wo er eine überlebensgroße Krabben-Gestalt entdeckt, die ihn in Panik versetzt. Beim Versuch des ungeordneten Rückzugs rutscht Donald über die Planken und geht über Bord, doch zum Glück landet er auf dem hölzernen Floß, auf dem die vermeintliche Krabbe zum Schiff gepaddelt ist.
Als Donald wieder zu sich kommt, muss er feststellen, dass unter der Verkleidung des Krabben-Kostüms eine junge blonde Frau steckte, die sich ihm als Bess „die Mutige“ vorstellt und sich gar altertümlich ausdrückt. Im Folgenden erfährt Donald, dass Bess und ihre Zunft schon seit vielen Jahren auf den Wracks leben, die im dichten Seetang zu einer Art Insel zusammengewachsen sind. Bedroht wird die friedliche Welt jedoch von einem riesigen Kraken, dem bislang niemand Einhalt gebieten konnte. Ausgerechnet Donald avanciert mehr oder weniger durch Zufall zum Helden, da der furchterregende Krake ihn einfach nicht in seinen Tentakeln festhalten kann. Vor allem Bess findet Gefallen an dem kernigen Donald, der sich in seiner Rolle als Held sehr gefällt. Jedoch weckt Donalds Beliebtheit den Neid von Bess‘ Freund Brian, der von Anfang an behauptet hat, Donald gehöre nicht in diese Welt.
Am Ende wagen Donald und Bess gemeinsam die Flucht und schippern mit dem Kreuzfahrtschiff, dass inzwischen wieder Fahrt aufgenommen hat, Richtung Entenhausen.
Der Trick mit dem Jungbrunnen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Paperino e il peso della giovinezza
- Story: Carlo Panaro
- Zeichnungen: Corrado Mastantuono
- Erstveröffentlichung: 11.04.1995
- Genre: Gagstory
- Figuren: Baptist, Daniel Düsentrieb, Donald Duck, Onkel Dagobert, Tick, Trick und Track
- Seiten: 34
- Nachdruck aus: LTB 218
Nach einer Reise mit Dagobert hat Donald endgültig die Nase voll und lässt sich einen Schutzbrief ausstellen, der ihn von Reisen, die ins Ausland führen, freistellt. Bei Zerreißen oder einmal so ins Ausland mitkommen, verliert der Brief seine Bedeutung. Dagobert kommt nun von einer Reise zu einem Jungbrunnen als Kind zurück. Nun hat Donald neben seinen Neffen auch noch einen unverschämten Bengel am Hals. Da dauert es nicht lange, bis er den Brief zerreißt...
Ein wahrer Held[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Hail the Conquering Duck
- Story: Michael T. Gilbert
- Zeichnungen: Flemming Andersen
- Erstveröffentlichung: 1994
- Genre: Abenteuer, Film
- Figuren: Donald Duck, Tick, Trick und Track
- Seiten: 47
- Nachdruck aus: LTB 202
Donald träumt davon, ein Held zu sein. Aber kosten soll das nichts. Als Tick, Trick und Track ihm von Thor Donnerkeil, einem mutigen Abenteurer, erzählen, will Donald ihm folgen. Doch alle seine Versuche schlagen fehl. Im Himalaya, wo Donald den höchsten Berg der Erde besteigen wollte, treffen die vier dann jemanden, mit dem sie nicht gerechnet hätten...
Verzweifelte Lage: Gekauftes Glück[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: L'estrazione
- Story: Rudy Salvagnini
- Zeichnungen: Claudia Forcelloni
- Erstveröffentlichung: 23.12.1997
- Genre: Kurzgeschichte
- Figuren: Donald Duck, Gustav Gans, Tick, Trick und Track
- Seiten: 7
- Deutsche Erstveröffentlichung
Die Linsen aus Babylonien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Paperino e le lenticchie di Babilonia
- Story & Zeichnungen: Romano Scarpa
- Tusche: Rodolfo Cimino
- Erstveröffentlichung: 11.09.1960
- Genre: Abenteuer
- Figuren: Panzerknacker, Donald Duck, Onkel Dagobert, Tick, Trick und Track
- Seiten: 71
- Nachdruck aus: LTB 74
Durch Zufall stoßen die Panzerknacker bei ihrem Versuch, einen Schatz zu finden, auf einen Vorrat antiker babylonischer Linsen. Ein Mann in einer naheliegenden Stadt rät ihnen zu einem Geschäft. Zur gleichen Zeit kommt Dagobert Duck auf den Geschmack der Linsen, die die Panzerknacker – vertreten durch ihre neu eröffnete Aktiengesellschaft – verkaufen. Der Milliardär ist daran interessiert, die gesamten Aktien aufzukaufen, um selbst die Geschicke der Firma bestimmen zu können und den Profit allein einzunehmen. Mithilfe einer cleveren Börsenspekulation gelingt es Onkel Dagobert, in den Besitz fast aller Wertpapiere der Panzerknacker AG zu gelangen. Doch eine Aktie bleibt nach wie vor im Besitz der Panzerknacker. Im Folgenden kommt es also zu mehreren kleinen Auseinandersetzungen, die Dagobert schließlich das Geheimnis der Panzerknacker entdecken lassen: Sie hängen so sehr an ihrer Aktie und dem daraus resultierenden Mitbestimmungsrecht, weil sie die Aktiengesellschaft dazu benutzen, auf legale Weise Gold umzuschichten. Über mehrere Zwischenhändler gelangt das Gold zu den Panzerknackern, die sich damit zu reichen Finanziers gemacht haben.
Doch die Panzerknacker sind bereit, Onkel Dagobert für sein gesamtes Vermögen die letzte Aktie zu überlassen. Dieser willigt ein und sieht sich nur wenig später einem Betrug ausgesetzt. Die Linsenvorräte sind erschöpft; mit der Firma lässt sich kein Geld mehr verdienen. Dagobert hat alles verloren! Aber aus einer Streitigkeit mit den Panzerknackern darüber, ob sich die vorhandenen Linsen nachzüchten ließen, entsteht ein Vertrag mit Hand und Fuß: Gelingt es Dagobert entgegen aller Erwartungen und wissenschaftlicher Berichte, eine babylonische Linse zum Keimen zu bringen, erhält er sein gesamtes Vermögen wieder zurück. Und tatsächlich gelingt es, eine Linse zum Keimen zu bringen – auf Onkel Dagoberts Geschäftsturm in einer Höhe von 113 Metern, mit gleichen Wachstumsbedingungen wie damals bei den hängenden Gärten in Babylon.
→ Eine detailliertere Inhaltsangabe sowie weitere Informationen gibt es im Hauptartikel Die Linsen aus Babylonien.
Wo ist Onkel Dagobert?[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Paperino e il ritrovamento... indesiderato
- Story: Giorgio Figus
- Zeichnungen: Valerio Held
- Erstveröffentlichung: 17.04.1994
- Genre: Kriminalgeschichte
- Figuren: Anwantzer, Panzerknacker, Donald Duck, Dussel Duck, Gundel Gaukeley, Klaas Klever, Onkel Dagobert
- Seiten: 33
- Nachdruck aus: LTB 212
In der Redaktion des Entenhausener Kuriers ist Donald in Sorge um den Verbleib von Onkel Dagobert, der seit ein paar Tagen verschwunden ist. Er fegt einen Brief mit den Anweisungen seines Onkels für die kommende Redaktionswoche vom Tisch und versetzt auch Dussel Duck in Alarmbereitschaft. Die Vettern beschließen, auf eigene Faust nach Onkel Dagobert zu suchen. Zuerst haben sie die Panzerknacker in Verdacht, Dagobert entführt zu haben und tatsächlich verhalten sich die Ganoven ausgesprochen merkwürdig. Wie sich herausstellt, haben sie einen aus dem Gefängnis ausgebrochenen Verwandten zu Gast und mit Dagoberts Verschwinden nichts zu tun. Als nächstes überwachen Donald und Dussel Dagoberts Kontrahenten Klaas Klever, der sich in einem Forschungszentrum mit einem Wissenschaftler unterhält. Klever enttarnt Donald und Dussel als Spione, weiß allerdings auch nicht, wo Onkel Dagobert steckt. In ihrer Not wollen Donald und Dussel nun Gundel Gaukeley besuchen. Die Hexe erklärt sich schließlich bereit, einen Blick in ihre Kristallkugel zu wagen, die eine große Burg in einem tief verschneiten Gebirge sucht. Frohen Mutes brechen die Vettern auf, um die Burg ausfindig zu machen, die Donald zum Glück erkannt hat. Nach einer anstrengenden Reise treffen sie in der Burg endlich Onkel Dagobert an, der sich dort als Gast seines Milliardärskollegen Vinzenz Vielgeld aufhält, um ein wichtiges und streng geheimes Geschäft zu besiegeln. Mit ihrer panischen Aktion haben Donald und Dussel allerdings genau die Panzerknacker, Klaas Klever und Gundel Gaukeley zu Dagoberts verstecktem Aufenthaltsort gelockt, was den reichsten Mann der Welt verständlicherweise sehr erzürnt und in Rage versetzt.
Ein schwieriger Kunde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Paperino direttore di banca
- Story: Carmelo Gozzo
- Zeichnungen: Laura Bozzano
- Erstveröffentlichung: 01.10.1997
- Genre: Donalds Jobs, Gagstory
- Figuren: Donald Duck, Rita Rührig, Onkel Dagobert, Klaas Klever, Sigmund Sturkopf
- Seiten: 42
- Nachdruck aus: LTB 253
Dagobert besitzt eine Bank in Alt-Rocktown mit nur einem einzigen Kunden, Sigmund Sturkopf. Solange sie diesen Kunden hat, darf Dagobert von Gesetzes wegen die Bank nicht schließen und er darf auch keine neue Filiale in Neu-Rocktown eröffnen, auch wenn es dort sehr viele potentielle Kunden gäbe (die jetzt alle Klevers Bank frequentieren). Also setzt Dagobert Donald auf den Fall an und macht ihn zum Bankdirektor. Donald soll Herrn Sturkopf vergraulen und zur Auflösung seines Kontos bringen. Doch Donald muss schnell erkennen, dass Herr Sturkopf gar nicht daran denkt, sich vergraulen zu lassen und eher Donald mit seiner Widerborstigkeit und seinen ständigen Bankbesuchen zur Raserei bringt. Egal was Donald probiert, es stört Herrn Sturkopf nicht oder gefällt ihm sogar. Schließlich setzt er Termiten in Sturkopfs Haus aus. Als das Haus einstürzt, offenbart es einen Goldschatz. Sigmund Sturkopf ist so glücklich, dass er Donald den Gefallen erfüllt und das Konto auflöst. Einen Haken gibt es aber: Der Goldfund sorgt dafür, dass alle Leute von Neu-Rocktown nach Alt-Rocktown ziehen. Und Dagobert, der eben seine Filiale in Neu-Rocktown eröffnet hat, steht wieder mit nur einem einzigen Kunden da: Herrn Sturkopfs Bruder.
Der Prügelknabe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Paperino attore da Oscar
- Story: François Corteggiani
- Zeichnungen: Giorgio Cavazzano
- Erstveröffentlichung: 20.03.1994
- Genre: Gagstory, Film
- Figuren: Donald Duck, Gustav Gans, Tick, Trick und Track
- Seiten: 26
- Nachdruck aus: LTB 207
Donald entdeckt in der Morgenpost ein Magazin, das einen neuen Hauptdarsteller für einen Mittelalter-Film sucht. Da er sich für den perfekten Schauspieler hält, bewirbt er sich sofort. Doch leider kommt es seitens zu der Filmgesellschaft zu einem dummen Missverständnis: Man hält Donald für einen gesuchten Stuntman, weshalb er in die gefährlichsten Situationen gerät...
