DD 451
| Donald Duck (Taschenbuch) | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| ||||||
| Erscheinungsdatum: | 17 Dezember 1992 | |||||
| Redaktion: |
| |||||
| Übersetzung: | ||||||
| Seiten: | 100 | |||||
| Geschichtenanzahl: | 3 | |||||
| Preis: | D: 3,80 DM A: 29 öS CH: 3,70 sFr | |||||
| Weiterführendes | ||||||
|
| ||||||
|
| ||||||
Inhalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Die Last der Erinnerungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Il primo miliardo di Zio Paperone
- Story: Bruno Concina
- Zeichnungen: Guido Scala
- Erstveröffentlichung: 21.07.1991
- Genre: Abenteuer
- Figuren: Onkel Dagobert, Tick, Trick und Track
- Seiten: 30
- Nachgedruckt in: LTB Spezial 10
Eines schönen Tages werden Tick, Trick und Track Zeuge davon, wie ein Postbote an die Tür des Geldspeichers klopft, um ein Paket zuzustellen. Die schlauen Jungs bieten an, das Paket an seiner Stelle an Dagobert zuzustellen – in der Hoffnung, ein Trinkgeld zu bekommen. Doch Onkel Dagobert ärgert sich darüber, dass seine bluteigenen Großneffen nur wissen, wie man um Geld bettelt, während er sich schon in jungen Jahren einen Namen gemacht habe. Also holt er ein altes Tagebuch hervor und zeigt den dreien, wie er trotz seines geringen Alters mit Köpfchen zum jüngsten Millionär weit und breit wurde. Wie von den Neffen erwartet, beginnt Dagobert, seine Geschichte zu erzählen, die selbstverständlich am Klondike spielt.
Damals wusch Dagobert tagsüber kleine Goldkrümel aus dem Fluss und grub abends in seiner Mine nach Gold, bis er irgendwann doch schlafen ging. Wenn der Sack für die Goldnuggets voll war, stieg er hinunter ins Tal nach Klondike, um alles bei der Bank einzuzahlen. Doch der Weg war sehr lang und beschwerlich und es dauerte Stunden, bis er das Dorf erreichte.
Nachdem er das Gold eingezahlt hatte, kaufte Dagobert im Gemischtwarenladen getrocknete Bohnen (ein preiswertes Nahrungsmittel) und machte sich dann auf den Rückweg über einen anderen Pfad, der um den Berg herumführte. Dieses Hin- und Her kostete ihn zwar einen ganzen Arbeitstag, doch er konnte die Umwege nicht einschränken, da er Räuberbanden befürchtete, wenn er zu viel Gold auf einmal anhäufen würde. Außerdem konnte er keine Vorräte für einen ganzen Monat tragen.
Nun sind Tick, Trick und Track richtig neugierig geworden, wie es ihrem Onkel unter diesen Umständen gelungen ist, reich zu werden. Der bauernschlaue Onkel Dagobert erklärt, dass ihm das Schicksal eines Tages eine Gelegenheit geboten habe, die er zu nutzen wusste.

An einem Frühlingstag, als er gerade Klondike City verlassen wollte, wurde Onkel Dagobert vom Leiter der örtlichen Poststation angesprochen, der ihn bat, Briefe an drei befreundete Goldgräber zu überbringen, da der vorherige Postbote gekündigt hatte. Gegen eine Bezahlung nahm der forsche Dagobert das Angebot an. Nachdem er das anfängliche Misstrauen der Goldgräber überwunden hatte (die aus Angst, jemand könnte ihr Gold stehlen, stets auf der Hut waren), überbrachte Dagobert die Briefe. Zu seiner Überraschung waren die drei Haudegen so zufrieden, dass sie ihm jeweils einen Goldklumpen als Trinkgeld gaben. Wie seine Großneffen bereits geahnt hatten, witterte Dagobert das große Geschäft und ließ sich als stellvertretender Postbote für das Yukon-Gebiet einstellen, wobei er sich um die unwegsamsten Gegenden kümmerte.
Nachdem er einem hungrigen Goldgräber einen Kuchen überreicht hatte, fiel Dagobert auf, dass es den Goldgräbern mit ihren ramponierten Werkzeugen, stark geflickten Kleidern und halb leeren Vorratskammern allen ähnlich erging. Also schnappte er sich eine Schubkarre und kaufte zur Überraschung des Krämerladenbesitzers, der an die Geizigkeit seines seltenen Gastes gewöhnt war, jede Menge Lebensmittel und Werkzeuge ein. Danach verkaufte er alles zu einem geringfügig höheren Preis an die Goldgräber weiter, die darauf brannten, sich endlich wieder eindecken zu können.
Außerdem kamen alle Goldschürfer in der Nacht zu Dagobert, um ihm einen Vorschlag zu unterbreiten: Dreimal pro Woche sollte Dagobert in die Stadt hinunterfahren, um Vorräte zu kaufen, ihr Gold bei der Bank einzuzahlen und die Quittungen zurückzubringen. Sie würden keine Zeit mehr mit den Fahrten verschwenden und er würde im Gegenzug 10 % des transportierten Goldes verdienen. Dagobert willigte sofort ein und kaufte einen Transportwagen. Zwischen dem Anteil am Gold, den Vorräten und dem Lohn als Postbote verdiente Dagobert dank der Transporte sehr viel, ganz zu schweigen von den Trinkgeldern für die Post und dem eigenen Gold, das er in der Nacht (seiner einzigen verbleibenden Freizeit) aus dem Erdreich förderte.
Am Ende der Geschichte fragt Onkel Dagobert seine Neffen, was sie gelernt hätten. Tick, Trick und Track beweisen, dass sie die Lektion verstanden haben, indem sie um ein Trinkgeld für das Paket bitten, das sie gebracht haben. Dagobert gibt jedem von ihnen einen Taler und spottet amüsiert über die Geschäftstüchtigkeit seiner Verwandten.
Der Wasser Ski-Klub[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Topolino e l'avventura sull'acqua
- Story: Massimo Marconi
- Zeichnungen: Giuseppe Dalla Santa
- Erstveröffentlichung: 11.08.1991
- Genre: Sport
- Figuren: Micky Maus, Goofy
- Seiten: 32
- Nachgedruckt in: LTB Spezial 47
Jagd nach der Einschaltquote[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Paperino e il pollice d'ascolto
- Story: Rudy Salvagnini
- Zeichnungen: Valerio Held
- Erstveröffentlichung: 03.02.1991
- Genre: Wirtschaftskampf
- Figuren: Donald Duck, Klaas Klever, Onkel Dagobert, Tick, Trick und Track
- Seiten: 32
- Nachgedruckt in: LTB Mini Pocket 8, Donald Duck & Co 56
