Donald Duck (Taschenbuch)

Band 484

Egmont Ehapa)

Erscheinungsdatum: 6 Juli 1995
Redaktion:
Übersetzung:

Gudrun Smed

Seiten: 100
Geschichtenanzahl: 3
Preis: D: 4,20 DM
A: 30 öS
CH: 4,20 sFr
Weiterführendes
Liste aller Donald Duck Taschenbücher
I.N.D.U.C.K.S. Infos zu DD 484 beim I.N.D.U.C.K.S.

Inhalt Bearbeiten

Auf Tauchstation im Polarmeer Bearbeiten

I TL 1993-D

Im Entenhausener Aktionshaus wurden soeben zahlreiche hochpreisige Sachwerte versteigert und viele Bieter freuen sich über ihre ersteigerten Dinge. Auch Onkel Dagobert ist darunter, obwohl seine Neffen Donald sowie Tick, Trick und Track nicht nachvollziehen kann, weshalb Onkel Dagobert so guter Laune ist. Der reichste Mann der Welt hat nämlich für 100.000 Taler ein ausrangiertes Untersee-Boot ersteigert, das längst außer Dienst gestellt wurde und dessen Waffentechnik schon lange veraltet ist. Doch Onkel Dagobert ist frohen Mutes und erklärt, dass er das U-Boot zu einem ganz besonderen Zweck umbauen lassen will.

Schon kurz darauf beginnen umfangreiche Arbeiten in der Werft von Onkel Dagobert. Seine Techniker entfernen die Waffen aus dem U-Boot, vereinfachen die Steuerung und warten die besondere Antriebstechnologie. Endlich klärt Onkel Dagobert seine Neffen über den Hintergrund des Geheimprojekts auf: Er will mit dem Emir von Arrabia ein gutes Geschäft abschließen und dem Herrscher zwei Milliarden Taler in Zehn-Kreuzer-Stücken überlassen, denn der Emir braucht viele Münzen für seine erworbenen Telefonzellen. Weil Onkel Dagobert niemandem traut, lässt er seinen Neffen Donald zum Kapitän ausbilden, der das U-Boot navigieren soll. Dieses soll spezielle, wasserdichte Transportsäcke hinter sich her ziehen, in denen die vielen Kreuzermünzen gut geschützt sind.

Leider nützt all die Geheimhaltung nicht viel, denn die schurkischen Panzerknacker haben längst Wind von der Sache bekommen und haben sich inkognito unter die Werftarbeiter gemischt. Noch in der Nacht, bevor die Ducks den Anker lichten wollen, kapern die Panzerknacker unter ihrem piraterischen Anführer Opa Knack das knallrote U-Boot und fahren damit aufs offene Meer hinaus. Sie wähnen sich in Sicherheit, da ihnen niemand folgen kann, solange sie im Tauchgang fahren.

Am nächsten Morgen muss Onkel Dagobert erst einmal den Schock des Diebstahls verkraften, aber schon kurz darauf will er die Verfolgung mit einem ausrangierten Kriegsschiff aufnehmen. Zwar ist dieses nicht mehr für alle Zwecke einsetzbar, doch Onkel Dagobert hofft, zusammen mit Donald und den Jungs die Panzerknacker aufzuspüren, die einen hämischen Brief zurückgelassen haben. Nach einiger Zeit können die Ducks den Aufenthaltsort der „Roten Duck“ ausfindig machen und das U-Boot dank „Glocken-Bomben“ zum Auftauchen zwingen.

In dem Manöver auf offener See wird jedoch das U-Boot beschädigt. Opa Knack gibt den Befehl, noch tiefer zu tauchen und durch ein unterseeisches Labyrinth aus dichten Felsnadeln zu steuern. Dabei bekommt einer der Geldsäcke im Schlepptaus des U-Boots einen Riss, sodass einige Münzen herauspurzeln. Als der verzweifelte Onkel Dagobert den Geruch seiner geliebten Kreuzer erschnuppert, schöpft er neuen Mut und lässt Kurs gen Norden nehmen.

Irgendwo im Nordpolarmeer müssen auch die Panzerknacker einsehen, dass sie nicht mehr ewig unter Wasser vorwärtskommen können und sehen sich gezwungen, aufzutauchen. Darauf hat Onkel Dagobert nur gewartet. Onkel Dagobert, Donald und Tick, Trick und Track übernehmen das Kommando auf der „Roten Duck“ und nehmen Kurs auf Entenhausen.

Auf der Rückreise erhalten sie plötzlich den Funkspruch eines in Seenot geratenen Öltankers, der ein Leck befürchtet. Es droht eine verheerende Umweltkatastrophe, wenn der Tanker keine Hilfe erhält. Nach einer hitzigen Diskussion überreden Donald, Tick, Trick und Track ihre jeweiligen Befehlsgeber Onkel Dagobert und Opa Knack dazu, trotz der Gefahren dem verunglückten Öltanker zu Hilfe zu eilen. Dazu ist es notwendig, einen der Geldsäcke vollständig zu leeren, um das flüssige Rohöl darin aufzunehmen. Nur dank der Zusammenarbeit beider Parteien gelingt das waghalsige Unterfangen. Sowohl die Ducks als auch die Panzerknacker werden als Helden gefeiert. Aber am Ende müssen sie gemeinsam in Taucheranzüge schlüpfen, um Onkel Dagoberts Kreuzer händisch vom Meeresboden aufzusammeln.

Die Erzählungen des Edgar Allan Maus: Ein todsicheres Versteck Bearbeiten

I TL 2013-1

Rahmengeschichte: Mack und Muck sitzen wegen eines Gewitters zu Hause fest und müssen auf einen Ausflug verzichten. Sie versuchen, sich die Zeit mit einem Videospiel zu vertreiben, doch durch einen Blitzschlag fällt der Strom aus. Die beiden Kinder beschweren sich bei Onkel Micky und zeigen ihm das Videospiel, bei dem es darum geht, in einem Schloss einen Schatz zu suchen. Daraufhin schlägt Micky vor, eine Schatzsuche im Haus zu veranstalten und sich dabei von einer der Geschichten seines Vorfahren Edgar Allan Maus inspirieren zu lassen, die er nun vorliest.

Der Schriftsteller Edgar Allan Maus befindet sich Ende des 19. Jahrhunderts in Paris, wo er bei seinem Freund Goofeau zu Gast ist. Er ist neugierig, ob er in eine der Ermittlungen des Privatdetektivs einbezogen wird. Die Gelegenheit ergibt sich mit der Ankunft des Präfekten, der um Hilfe bittet. Ein heikles Dokument des Premierminister wurde aus dessen Amtszimmer gestohlen – und obwohl man weiß, wer der Dieb ist, war es bislang ein Ding der Unmöglichkeit, den gestohlenen Brief wiederzubeschaffen. Der nervöse Polizeipräfekt erzählt, dass der Premierminister eine Leidenschaft für Pferderennen hat, die er vor seiner Frau geheim hält, da er zu viel Geld dafür ausgibt. Eines Tages erhielt der Mann Besuch vom ruchlosen Architekten Duville, der die Wettquittung (in einem verschlossenen Umschlag) entdeckt und gestohlen hatte, mit der er den Politiker nun erpresst, um Gefälligkeitsaufträge zu erhalten.

Da die Polizei damit beauftragt worden war, das entwendete Dokument zu finden, durchsuchten der Präfekt und seine Männer Duvilles Anwesen in dessen Abwesenheit, ohne jedoch etwas zu finden. Außerdem gaben sie sich als brutale Straßenräuber aus und vergewisserten sich so, dass der Architekt das Dokument nicht bei sich trug. Da Duville keine Komplizen hat, muss sich das Dokument irgendwo gut versteckt in der riesigen Villa befinden.

Detektiv Goofeau lässt sich daraufhin den Ablauf der Durchsuchung schildern. Der Präfekt berichtet, wie sie jeden Raum durchsucht und sogar alle Bücher in der persönlichen Bibliothek des zwielichtigen Architekten durchgeblättert haben. Goofeau versichert dem Präfekten, dass er ihm den Umschlag bald bringen werde und erklärt dann einem ratlosen Edgar Allan Maus anhand eines Beispiels, dass die beste Methode, etwas zu verstecken darin bestehe, es in aller Öffentlichkeit zu platzieren.

Kurz darauf besucht Goofeau bei Herrn Duville unter dem Vorwand, ihn bezüglich seiner Wohnung beraten zu wollen. Mit einer dicken Sonnenbrille vor den Augen mustert der kühl kombinierende Detektiv unbemerkt den Raum und entdeckt so das Versteck: Den Briefhalter, in dem der Umschlag mit dem Dokument zusammen mit anderen ganz unauffällig aufbewahrt wird. Goofeau entfernt sich, kehrt aber kurz darauf zurück, da er angeblich sein Taschentuch vergessen habe. Während Edgar Allan Maus den Architekten ablenkt, indem er ans Fenster klopft, tauscht Goofeau den Umschlag gegen einen anderen aus, in dem sich eine spöttische Nachricht befindet. Das Dokument ist damit endlich wieder in sicheren Händen und Goofeau erhält vom Präfekten das Versprechen, ein neues Tierheim für herrenlose Streuner zu errichten.

Als die Geschichte zu Ende ist, bemerkt Micky, dass der Strom wieder da ist und die Neffen wieder spielen können. Mack und Muck sind von der Erzählung jedoch so angetan, dass sie lieber Mickys ursprünglichen Vorschlag umsetzen wollen und verstecken ein Dokument im Haus.

Segelregatta im Weltraum Bearbeiten

I TL 2008-2

Im Entenhausener Milliardärsklub sind die beiden Rivalen Onkel Dagobert und Klaas Klever dabei, eine Partie Schach gegeneinander auszufechten, doch so richtig kann sich keiner der beiden auf das Spiel konzentrieren. Die beiden alten Streithähne reden sich mal wieder in Rage und schon bald kann niemand im Raum mehr feststellen, wer den Disput vom Zaun gebrochen hat.

Das Gesprächsthema Nummer Eins ist derzeit nämlich ein spektakulärer Vorschlag des Entenhausener Forschungsministeriums: Die Raketenwissenschaftler wünschen sich aus nicht näher spezifizierten Gründen, dass jemand ein weltraumtaugliches Segelschiff baut, welches mit einem Sonnensegel als Antrieb ausgestattet ist. Da sich Onkel Dagobert und Klaas Klever das Interesse am Schachspiel verloren haben, lassen sie sich auf eine neue Wette ein. Beide wetten, dass sie mit ihren Sonnensegelschiffen zehnmal den Mond umrunden können. Darauf hin beginnt ein Wettrüsten der beiden Fantastilliardäre, denn sie wollen so schnell wie möglich ins All.

Wie so oft kontaktiert Onkel Dagobert seine Neffen Donald und Tick, Trick und Track, denn Donald lässt sich mit dem falschen Versprechen überreden, für Onkel Dagobert an einer gewöhnlichen Segelregatta teilzunehmen. Die Ducks können auf die technische Unterstützung von Daniel Düsentrieb zählen, der vorschlägt, das Sonnenschiff mit einem beweglichen Mast auszustatten, um diesen immer nach dem Stand der Sonne ausrichten zu können. Blöderweise sind auch Klaas Klevers Ingenieure auf diese Idee gekommen, sodass beide Boote nahezu identisch aussehen.

Am Tag des Starts der Mondmission werden beide Sonnensegelschiffe mit ihren Antriebsraketen ins Weltall geschossen. Tatsächlich sieht alles nach einem Gleichstand aus. Allerdings wenden Klaas Klever und sein schmieriger Scherge Anwantzer unsportliche Tricks an und legen einige halsbrecherische Manöver hin, um Onkel Dagobert und Donald abzuschütteln. Dadurch gewinnen Klaas Klever und Anwantzer einen beachtlichen Vorsprung.

Obwohl Onkel Dagobert eine Niederlage bei der Segelregatta im Weltraum kassiert, ist er hocherfreut übe den Abstecher ins All, denn er hat von der Mondfahrt enorm profitiert. Die goldigen Aussichten lassen ihn nach der Rückkehr von Klaas Klever jubeln, während sein Konkurrent sich gedemütigt fühlt.